Vampirjäger [RPG]

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Vampirjäger [RPG]

(Das ursprüngliche Vampirjäger [RPG] )

        Vampirjäger RPG

Dieses RPG ist von Anna-Sofie

Einst nahm ein mächtiger Vampir die Krone, diese Krone sollte ihn zum König aller Vampire ernennen. Er nutzte jene Macht die mit der Krone kam um Böses zu tun. Hunderte, nein tausende unschuldige Menschen starben - doch keiner kannte den Grund. Der neu gekrönte König hielt sich im Verborgenen, lediglich die von ihm für würdig erklärten Menschen wurden zu Vampiren gewandelt und mussten nun an seiner Seite kämpfen. Sein Plan war Simpel:
Die Welt mit samt ihrer Einwohner sollte sein werden. Er wollte ein eigenes Königreich, so groß wie noch nie ein König es hatte. Stets mehr Vampire wanderten zum großen Schloss in den Wäldern. Für die meisten Menschen schien es nicht verdächtig, doch ein paar wenige verstanden:
Etwas Böses bahnte sich an.
Diese wenigen Menschen die zu verstehen schienen was geschah schlossen sich zusammen und wurden die ersten Vampirjäger.
Sie wussten von den Vampiren.
Sie wussten von ihrem Blutdurst. Sie wussten von allem.
Das Ziel der Vampirjäger war es die Vampire zurück zu drängen. Sie wollten verhindern dass die Vampire die Macht über die Menschheit niemals erlangen würde.

Der Krieg dauerte lange. Sehr lange. Beide Seiten hatten irgendwann Schulen errichtet um ihre nächsten Krieger auszubilden und für die ewige Schlacht zwischen Gut und Böse vorzubereiten. Weder die Vampire, noch die Jäger gaben auf. Immer mehr Krieger wurden ausgebildet, sowohl auf der Seite der Vampire, als auch der Jäger. Ihnen wurde alles beigebracht was sie an Wissen brauchten. So wurde das alte Wissen von Generation an Generation weiter gegeben.

Eines Tages jedoch reichte es einer jungen Frau, Sofie ihr Name. Sie arbeitete für den König, doch konnte und wollte sie nicht länger zusehen wie die Vampirrasse ausgerottet wurde. Nichts blieb unversucht um den König zu stürzen, doch es gelang ihr nicht. Bei ihrer Flucht aus dem Schloss ließ der König ihre gesamte Familie töten.
Leid, Trauer und Wut war alles was Sofie fühlen konnte als sie in der Schule der jungen Vampire ankam. Dort lernte sie Damon kennen. Den Sohn des Königs. Den Vampir, der ihr bei ihrer Rache half. Auch Damon empfand die Herrschaft seines Vaters als unmöglich und nicht tragbar.
Sofie und Damon kamen sich näher, zusammen erschufen sie bald schon einen Plan den König zu stürzen - und zu besiegen. Nach langem Kampf schafften sie es jedoch und töteten den Tyrann. Der Tod des Königs jedoch bedeutete für sowohl Damon als auch Sofie die Verantwortung zu übernehmen und die Vampire nun selbst zu leiten. Um den Jahrelangen Krieg zwischen Vampiren und Jägern zu beenden setzten sie sich die Leiter der Jägerschule, als auch König und Königin zusammen. Sowohl Leon, Viktoria, Damon und Sofie waren sich einig – der Krieg musste ein Ende finden. Zu viele unschuldige Menschen aber auch Vampire hatten schon mit ihrem Leben bezahlt. Zusammen schufen Vampire und Menschen einen Vertrag der den Frieden in die Welt zurückkehren ließ.
Einige Jahre später kehrte ein alter, starker Vampir ins Land ein. Silvan, der nur kurze Zeit später als Leibwächter der Königin dienen sollte. Doch nicht nur das war an ihm besonders gewesen, denn es hatte nur kurze Zeit gedauert bis er ihr Herz erobert hatte. Die Beziehung zwischen Damon und Sofie zerbrach - nur kurz darauf wurde Silvan ihr Ehemann. Einige Zeit verging und 2 Kinder segneten die Ehe der Vampire. Silvan hielt er sich stets im Hintergrund und überließ Damon und Sofie die Herrschaft über das Reich.
Nur wenige Monate waren vergangen bevor sowohl Damon als auch Silvan erfuhren dass sie Brüder waren, Trotz dieser Tatsache änderte sich nichts daran das Silvan sich im Hintergrund hielt.
Jahre des Friedens legten sich über das Land, doch stets war eine Spannung zwischen den Menschen und Vampiren zu spüren. Nur wenige Jahre waren vergangen doch schon sollte der Frieden erschüttert werden. Silvan und Sofies Kinder waren ermordet worden. Die Schuld lag bei den Jägern, den diese hatten sie ermordet.

In Sofie stieg die Wut auf, denn erneut hatte man ihr das wichtigste im Leben genommen. Doch nicht nur sie, auch Damon war wütend denn die Jäger hatten den Vertrag gebrochen.
Erneut merken die Schulen den Druck und die Spannung die sich über das Land legt. Erneut steht ein Krieg zwischen den Vampiren und Menschen bevor, doch dieses Mal scheint es keinen Ausweg zu geben diesen zu vermeiden.


          Vampire

Die Vampire in diesem RPG sind wie alle anderen Vampire. Stark, Sehr schnell und wunderschön. Allerdings können die Vampire dieses RPG auch im Sonnenlicht unterwegs sein, welches sie sehr schwer zu erkennen gibt. Wenn die Vampire in das direkte Sonnenlicht gehen, dann färben sich die Augen des Vampirs für 3 Sekunden rot. Doch da das nur die Jäger wissen, ist es kein Problem allen normalen Aktivitäten nach zu gehen. Die „neuen“ Vampire sind dann noch ein wenig unkontrolliert. Aber das legt sich meistens innerhalb von 2 Wochen wieder. Sobald sich der Körper umgestellt hat und sich damit zufrieden gibt, auch neben der normalen Nahrung die sie zu sich nehmen können, das Blut zu verarbeiten und somit den Organismus in Kraft zu halten. Das Blut erhalten die Vampire von der Vampirakademie. Welche dieses wiederrum von Spendern bezieht. Die sich dazu freiwillig und ohne Zwang bereit erklären ihr Blut zu geben. Der Tagesablauf eines Vampires sieht in etwa so aus: Natürlich haben sie auch Freizeit in der sie dann den verschiedensten Aktivitäten nachgehen können wie dann mit Freunden treffen, Shoppen, Party machen oder auch andere Sachen.

Zu einem Vampir werden kann man …
..wenn man von einem Wandler auserwählt wird und dann gebissen wird, oder durch einen höher gestellten Vampir wie den König oder die Königin. Dann verläuft alles über einen Blutaustausch (also eine Vermischung des Blutes indem sie zur selben Zeit das Blut des anderen trinken). Wie es dann bei Bissen so ist verursacht dieser einen kurzen Schmerz. Dieser hält nicht sehr lange an, da das Gefühl sehr schnell in ein Gefühl des puren Glückes umgewandelt wird. In diesem RPG ist es so dass die Vampire Kinder bekommen können. Diese wachsen und hören damit auf wenn sie 19 sind. Danach bleiben sie in ihrem Alter "stecken" und verändern sich vom Aussehen nicht mehr.


          Menschen

Die Menschen sind hier wie normal auch! Nur dass die Jäger natürlich besonderes trainiert sind. Sie sind stark und sehr geschickt. Sie werden bis an die Grenzen und weiter hinaus geführt und sind daher viel weiter was die Körperliche Kraft angeht als normale Menschen. Sie sind drauf angepasst Vampire –und damit sehr starke Wesen- zu bekämpfen. WO sie das alles auch brauchen. Sie brauchen jedoch wie jeder Mensch ihren Schlaf, etwas zu Essen und haben auch andere normale Bedürfnisse wie wir alle anderen auch. Die Menschen auf der Akademie sind alles Kinder von ehemaligen Generationen. Aber auch in diesem Fall gibt es einen Rekruter, der Menschen mit besonderen Talenten aussucht und diese für die Laufbahn als Jäger bestimmen kann. Als Jäger sind sie immer zu 2 unterwegs.

Alle Regeln der einzelnen Schulen sind in einem Vertrag festgehalten, der in jedem Falle befolgt werden muss.

Die Schulen

Der König und die Königin kümmern sich zusammen mit der Schulleiterin um die Ausbildung und um die Erstellung des Lehrplanes. Aber dazu haben sie dann auch noch andere Aufgaben wie den Bestand oder die Auswahl an Vampiren zu erhalten. Oder dann eben durch eigene Kinder fort zu setzten. Nach der Ausbildung können sich die Schülerinnen und Schüler in den Dienst der Königin und der Königs stellten indem sie einem der beiden einen Blutschwur leisten. Wenn dieser gebrochen wird, führt dies automatisch zum Tot des Betroffenen. Oder sie können sich an anderen Orten niederlassen oder wechseln. Soviel zu den Vampiren an der Akademie. Wie immer gibt es dann natürlich auch welche, die dann ihren eigenen Weg gehen. Diese werden dann ganz normal nach der 5. Klasse entlassen. Aber sind verpflichtet, das Geheimnis zu wahren. Der Unterricht findet nachts statt, da dann die Schule besser bewacht werden kann und es ein ungestörteres Umfeld bietet. Wo die Schüler dann auch eine bessere Konzentration haben sollten. Die Vampire besuchen die Akademie für ungefähr 5 Jahre. Aber auch mal mehr, wir kennen das ja, oder? Wobei die Klassen dann ab der 4 getrennt werden. Bis dahin sollten sich die Schüler dann entschieden haben welche der angebotenen Ausbildungen sie nehmen werden.

  • Wache: Hierfür sollten dann auch die Voraussetzungen erfüllt werden, denn leider ist nicht jeder dazu bestimmt eine Wache zu werden. Aber dies wird anhand eines Testes herausgefunden. Unterrichtet wird dies dann Im Palast durch den König.
  • Wandler: diese werden dann von der Königin unterrichtet. Aber meistens nehmen sie dann an dem normalen Unterricht teil, denn es sind dafür nur zusätzliche Stunden erforderlich
  • Lehrer (dürfte klar sein, oder?)

Hier findet der Unterricht tagsüber statt und auch hier wird der Lehrplan durch die Schulleiter Leon und Viktoria bestimmt wird. Diese planen zusammen den Ablauf der Abschlussprüfungen die jährlich stattfinden. Die Schüler besuchen die Schule in der Regel 8 Jahre und werden dann auch hier getrennt. Aber dann erst nach 6 Jahren. Sie können dann wählen zwischen

  • Aber natürlich können die Schüler dann auch nach der Beendigung der Schulzeit ihre eigenen Wege gehen. Aber wenn sie das machen sollten sie sich im Klaren sein, dass das Geheimnis gehütet werden muss!
  • Natürlich ist die Akademie für die Menschen freiwillig. Also könnt ihr dann auch als ganz normale Menschen spielen und somit nichts wissend der Gefahren um euch durch die Welt laufen


            Steckbriefvorlage

    Name des Spielers: User Name im HoN.
    Name: Eures Charas.
    Mensch oder Vampir: Ist glaube ich klar!
    Geschlecht: Männlich od. Weiblich?
    Alter: Bei einem Vampir auch das ewige Alter.
    Aussehen: Bitte einen Link der auch geht!!
    Aktuelle Situation: Bei einem Vampir: Schüler, Wache, Wandler, Lehrer, geht seine eigenen Wege. Bei einem Menschen: Schüler, Wache, Jäger, Lehrer, in der normalen Welt.
    Klasse: Vampir --> 1-5. Mensch --> 1-8.

    Steckis:
    Alle Steckis und Informationen zu diesem RPG sind in der dazu gehörigen Gruppe zu finden. Wir möchten jeden der bei diesem RPG mitmacht bitten beizutreten!

          R E G E L N
    • Natürlich gelten auch in diesem RPG die allgemeinen RPG- Regeln
    • Ich möchte euch auch bitten das beide Geschlechter vertreten sind und es nicht nur weibliche Charas geben.
    • Es wird immer der Name eures Charas über den Post geschrieben
    • Wir möchten euch bitten nicht nur einen Satz oder ein paar Worte zu schreiben, denn der Chara besteht nicht nur aus reden oder Dingen die er macht. Er fühlt und denkt auch. Wir wollen ja Geschichten schreiben und nicht nur Blutstropfen sammeln
    • Bitte achtet auf die Rechtschreibung und Grammatik die anderen User sollten schon wissen auf was sie antworten sollten und nicht erst rätseln was da steht oder wie das gemeint ist…
    • Es muss sich an die Story gehalten werden
    • Ich möchte euch bitten, dass es in dem RPG weder zu unnötigem Spam noch zu Beleidigungen kommt. Außer dass sie zum RPG gehören. Aber dann bitte nicht zu heftig
    • So wird geschrieben: Sagen "...". Tun und denken können so dazu geschrieben werden da wir in der Romanform schreiben. Also in der Ich- Form. Und Sachen die nicht zum RPG gehören bitte in () od. []

    Liebe Grüße, Anna-Sofie

    You think that you know me..
    ⠀⠀⠀⠀⠀But you can’t see my lonely heart

    Diskussion

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    Lucas
    Fragend hob ich eine Augenbraue. Dachte sie allen ernstes, dass ich mir den Lappen nehmen und das Haus putzen würde? Das ich einfach mal kochen oder auch den Abwasch machte? Ich seufzte und schüttelte den Kopf. Aber darüber würden wir noch sprechen müssen. Immerhin hatte ich einen Job.. meinen Job.. den würde ich auch nie wieder sehen. Aber wir würden uns darum kümmern müssen, dass wir Geld verdienten. Natürlich hatte ich viel Geld gespart und konnte mir damit ein super Leben leisten. Aber nun waren wir 2 und da wir beide ewig Leben würden, sollten wir uns nicht auf dem Geld ausruhen. Ich stach mit der Gabel in dem Pankake herum und schaute erneut in ihre Augen. "Es schmeckt mir schon. Aber ich habe eher Hunger auf Blut und da ich mir die ganze Zeit deinen Körper anschaue kann ich nicht an das Essen denken. Aber das kannst du dir ja auch selber denken" Ich grinste breit und machte danach das Essen klein. Woher sollte ich wissen ob es schmeckte, wenn ich all das noch nicht einmal probiert hatte? Immerhin kannte ich ihre Kochkünste ja nicht. Auch wenn ich bis zum Ende damit leben würde. Bis zum Ende.. wie sich das anhörte. Ich seufzte und strich mir durch das Haar, bevor ich ihre Hand nahm und unsere Finger verschränkte. "Ich habe darüber nachgedacht, was du gesagt hast. Also das mit dem Heiraten und den Kindern.." Ich stoppte kurz und strich mit dem Daumen ihren Handrücken entlang. Ich wusste zwar nicht genau wann sie das alles geplant hatte und wir hatten das auch schon angesprochen, aber ich wollte das einfach alles klären. Ich seufzte und schob den Teller weg, bevor ich den Kopf hob und sie anschaute. Ich brauchte einfach gerade eine Ablenkung von meinen Gedanken und was war da besser, als dieses Thema? Immerhin planten wir unsere Zukunft zusammen.

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    Beigetreten: 16.09.2010
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    Sofie
    Hatte er allen ernstes gesagt, dass ich mir sehr viel Mühe gegeben hatte? Ich hob verwundert meine Augenbraue. Aber wenn ihm das hier nicht gereicht hatte, dann würde ich mir das nächste mal eben noch mehr an Mühe geben. Auch wenn mich seine Antwort ein wenig enttäuschte. Aber das konnten wir später immer noch testen. Ich seufzte und schaute erneut in seine Richtung. Er sah wirklich gut aus, auch wenn er das nicht so sah. Was war denn an einem Hemd und einer Jeans auszusetzen? Kurz zuckte ich mit den Schultern und strich kurz über seine Wange, als er mir einen Kuss gab. Ich liebte diese kleinen Berührungen die nur für uns waren. Wenn wir heute zusammen weg gehen würden, da wussten doch alle, dass wir was hatten. Das da was war, was zwar noch am Anfang war, aber sich schnell entwickeln würde. Ich drückte seine Hand und versank einen Moment in meinen Gedanken, bevor wir uns auch schon auf den Weg hinaus machten. Ich drückte immer wieder seine Hand, da es bestimmt nicht einfach für ihn war. Bei all den wachen die uns anschauten und die Blicke der anderen Vampire. Natürlich konnte er sich verteidigen, aber ich würde nicht zulassen, dass es überhaupt soweit kommen würde. Das er in diese Situation kommen würde. Auch wenn ihm das nicht bewusst war, aber Jim war nicht nur zu meinem Schutz da. Wir gingen in die Tiefgarage und ich schaute mir die Autos an. Für mich war das nichts besonderes, aber Silvan mochte immer die teuren Autos. "Such dir einen aus" sagte ich und grinste breit als ich seine Augen sah. Waren in dem Punkt nicht alle Männer gleich? Waren nicht alle auf die neusten Modelle aus? Nachdem er sich einen Wagen ausgesucht hatte, reichte ich ihm die Schlüssel und lehnte den Kopf ein wenig schief. "Wir fahren hinter Jim her. Die Jäger greifen wenn immer nur den ersten Wagen an. Also keine Angst" Ich zwinkerte ihm zu und als er den Wagen geöffnet hatte, setzte ich mich hinein. Das Leder war schön weich und ich hoffte sehr, dass er den Wagen auch gut fahren konnte. Wir waren ja noch nicht zusammen gefahren. Woher sollte ich das wissen? Als ich mich gerade angeschnallt hatte, stieg er zu mir in den Wagen. Ich küsste sanft seine Lippen und legte meine Hand auf sein Knie, welches ich leicht drückte. Ich schaute zu Jim, der das Zeichen gab und danach konnten wir auch schon losfahren. Jim hatte immer eine Idee für das beste Restaurant und ich hoffte sehr, dass es Elijah gefallen würde. "Worauf hast du Hunger? Hoffentlich haben wir das richtige ausgesucht." Ich biss auf die Unterlippe und lehnte den Kopf zurück. "Keine Sorge, Jim und Lucas werden nicht mit hinein kommen. Sie werden im Wagen warten, da die Jäger nicht wagen werden uns darin anzugreifen." ich schluckte und strich erneut über seinen Oberschenkel und danach seinen Innenschenkel, ganz langsam nach oben. Unschuldig schaute ich erneut in seine Augen. "Falls der eine oder andere Vampir ausflippen sollte, habe ich in meiner Tasche immer noch den einen oder anderen Pflock. Außerdem habe ich einen der Besten Jäger an meiner Seite. Da wird uns schon nichts passieren" Ich beugte mich zu ihm und küsste seinen Hals. Wie gerne ich doch seine Lippen geküsst hätte.. aber ich sollte darauf achten, dass er nicht noch einen Unfall bauen würde. Wir würden eine Weile fahren und ich hoffte wirklich, dass wir wenigstens einen Abend nur für uns haben würden. Das uns heute niemand stören würde. Zwar kannte ich seinen Körper und seine Lippen schon so gut. Aber da war ja noch viel mehr.. welche Gelegenheit war besser, als ich heute Abend kennen zulernen? Immer noch strichen meine Finger über seinen Innenschenkel und ich lehnte mich dabei entspannt zurück. "Kannst du dir vorstellen, dass du bei mir wohnst? Ich weiß, dass es noch ein wenig früh ist und wenn du nicht in einem Zimmer oder in einem Flügel wohnen möchtest, kannst du dir gerne was aussuchen." Ich biss auf meine Unterlippen und schaute hinaus in die Ferne. Aber sollte ich ihm nicht sagen, warum ich ihn so gerne in meiner Nähe hatte? ".. Ich habe dich einfach gerne in meiner Nähe. Dann fühle ich mich sicher. Natürlich habe ich auch Jim und die anderen.. aber das ist einfach nicht das Gleiche, weißt du. Bei dir ist es anders.." Ich stoppte und versuchte meine Gedanken zu ordnen. Ich sollte aufpassen, nicht, dass ich ihn noch verschreckte mit all meinem Gerede.

    Beigetreten: 31.07.2012
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    Elijah Devaney
    Ich lachte bei ihren Worten auf. Sie hatte meinen sexuellen Hunger definitiv gestillt. Aber ich war halt immer noch ein Mensch und mein Körper brauchte das Essen, damit er funktionieren konnte. Er könne ansonsten gar keine Energie erzeugen. "Glaub mir, du hast dir wirklich sehr viel Mühe gegeben", antwortete ich und grinste sie an. Ich fuhr mir durch das Haar und erwiderte ihren Kuss. Ich seufzte leise und nickte dann. Das würde ich wohl am meisten vermissen. Konnte sie überhaupt etwas spontanes, unüberlegtes machen? Konnte sie nicht einfach abhauen und einmal das tun, worauf sie Lust hatte? Es sah nicht so aus. Es sah eher so aus, als müsste sie immer Vorbereitungen treffen, damit sie genug geschützt wäre. Das hiess aber wiederum, dass wir nicht alleine sein könnten. Könnten wir dann überhaupt alleine in den Urlaub? Sofie hatte doch überall Feinde. Ich schüttelte den Kopf. "Nein, ich möchte nicht so ausgehen", verneinte ich ihre Frage und grinste sie an. Mein Blick fiel auf die zerrissenen Kleider. Ich musste wohl wirklich anfangen, meine eigenen Kleider hierherbringen. Ich hatte gerade keine Ahnung, von wem ich die Kleider hatte. Ich wusste nur, dass Sofie sie aufgetrieben hatte und dass dieser Jemand nun halt ein Shirt weniger zurückbekommen würde. Ich sah ihr hinterher, nachdem sie sich etwas angezogen hatte und nun aus dem Schlafzimmer lief. Sie würde das ganze sicher wieder mit ihrer Wache Jim anschauen. Er war der andere von den beiden nächsten. Aber wer sagte denn, dass er so treu war wie er aussah? Konnte sie ihm wirklich hundert Prozent alles anvertrauen? Es dauerte nicht lange und Sofie kam mit neuen Kleider zurück. Sie legte diese auf einen Stuhl und kam zurück zum Bett. Sie zog die Decke weg und ich grinste leicht, als ihr Blick über meinen Körper glitt. Sogleich berührte ihre Hand meinen Bauch. "Du wirst diesen Anblick noch sehr lange geniessen können. Aber ja, gehen wir duschen." Ich ergriff ihre Hand und gemeinsam gingen wir ins Bad. Wir duschten nicht besonders lang und waren bald wieder fertig. Ich zog die gebrachten Kleider an, obwohl das nicht so mein Stil war. Ich war mehr der Typ von zerrissenen Jeans und einem T-Shirt. Dennoch gab ich mich nun damit zufrieden. Vor allem Sofie schien es zu gefallen. "Ich bleibe aber doch lieber bei meinen T-Shirts", teilte ich ihr mit, nachdem ich mich angezogen hatte. Wenn ich schon Kleider bekam, dann konnte ich wohl keine grosse Ansprüche stellen. Bevor wir gingen, glitt meine Hand in ihren Nacken, der nun frei war aufgrund ihrer hochgesteckten Haare und zog sie zu mir heran, damit ich sie küssen konnte. Unsere Finger verschränkten sich miteinander und wir traten in den Flur hinaus. Ich seufzte leise und nickte dann. "Ja, das ist mir klar - leider", sagte ich und sah sie ehrlich an. Ich hätte den Abend lieber mit ihr alleine genossen, aber anscheinend war uns auch dies wieder einmal nicht vergönnt. Ich seufzte leise und fuhr mir durch das Haar. Dann aber drückte ich kurz ihre Hand. Trotzdem könnten wir unseren Abend geniessen.

    I've been crying with the wolves to get to you.

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    Titania

    Lucas wandte sich nach kurzer Zeit von mir ab und fing an ein bisschen Obst zurecht zu machen. Ich grinste breit, als er zu mir kam und regelrecht um ein Lob bettelte. "Möchtest du jetzt immer ein Lob, wenn du etwas im Haushalt gemacht hast? Du wirst noch oft genug etwas machen, oder glaubst du wirklich, dass ich alles ganz allein mache? Du kommst vielleicht aus einer anderen Zeit, aber wir leben hier in einer Zeit in der der Mann genauso etwas macht." sagte ich ihn lachend und holte den letzten Pancake aus der Pfanne und tat ihn auf einen der Teller. Dann nahm ich den Teller und ging zum Esstisch und stellte den Teller auf den Tisch und setzte mich an den Tisch gegenüber von Lucas. Ich grinste wieder, als Lucas meinte, dass wir immer noch ausgehen könnten und uns etwas ordentliches zum Essen suchen könnten. "Passt dir mein Essen etwa nicht?" fragte ich breit grinsend. "Aber wir können nach dem Essen, einkaufen gehen und uns danach noch einen Snack suchen." sagte ich lächelnd zu Lucas und tat ihm den ersten Pancake auf den Teller und danach mir auch einen. "Lass es dir schmecken." sagte ich lächelnd und fing dann auch schon an zu essen. Es tat gut mal wieder so etwas zu essen. Pancakes hatte ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr gegessen. Trotzdem freute ich mich auch auf den Snack, den wir später zu uns nehmen würden.

    Einmal um die Welt und wieder zurück!

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    Sofie
    Wie konnte er in dem Moment nur an das Essen denken? Ich drückte kurz die Augen zusammen und lehnte den Kopf ein wenig schief. "Und dabei dachte ich, dass ich deinen Hunger vollkommen gestillt hätte. Da muss ich mir das nächste mal mehr Mühe geben" Ich grinste breit. Natürlich wusste ich, dass er nicht den Sex meinte . Aber am liebsten würde ich nie wieder aufstehen. Würde für immer in seinen Armen liegen bleiben und all das hier noch weiter genießen. Aber er war ein Mensch und die Menschen mussten essen. Ich strich kurz seinen Oberschenkel und küsste dabei seine Lippen, bevor ich zufrieden seufzte. "Aber wenn du möchtest können wir gerne essen gehen. Ich muss da nur was regeln. Wie du dir denken kannst, kann ich nicht einfach ohne Vorbereitungen in ein Restaurant gehen" Ich seufzte erneut, aber diesmal war es nicht das zufriedene. Ich konnte ja nicht einfach hinausgehen und so alles aufs Spiel setzten. Es mussten Vorkehrungen getroffen werden. Aber das konnte Jim machen. Nach einem Moment löste ich mich aus seinen Armen und strich langsam über seine Brust und den Bauch. Als ich das gluckern hörte, strich ich erneut darüber. "Ich werde das mit Jim regeln und danach sollten wir beide duschen gehen. Oder möchtest du so ausgehen? Auch wenn ich es schade finde, dass du dir dafür was anziehen musst." Ich lachte kurz. Anziehen.. hatte ich eben nicht seine Sachen zerrissen? Ich biss auf meine Unterlippe und zuckte kurz die Schultern. Jim würde sich auch darum kümmern. Langsam stellte ich auf und zog mir den Morgenmantel an, bevor ich in den Flur ging und Jim rief. Wenigstens dauerte es nicht lange bis er kam. Ich erklärte ihm, dass er einen Termin machen sollte und auch das er mir was zum Anziehen für Elijah bringen sollte. Eines wusste ich, wir mussten dringend einkaufen gehen, Jim konnte ja nicht immer was von seinen Sachen abgeben. Er rollte die Augen und machte sich auf den Weg, während ich stehen blieb und wartete. Ich schaute mir die Wachen an, die an mir vorbeigingen und mich begrüßten. Ich lehnte den Kopf schief. Hmm.. wann hatte man ihn denn aus dem Kerker gelassen? Das musste ich mit Jim klären. Ich drehte gerade den Kopf und schaute ihm nach, als Jim auch schon wieder vor mir stand. "Wann habt ihr den denn raus gelassen.. Wie war noch sein Namen?" Ich überlegte und nickte, als Jim mir den Namen nannte. Aber darüber würde ich mich später kümmern. erneut bedankte ich mich für die Sachen und machte mich zurück ins Zimmer. Die Kleider legte ich auf einen Stuhl und ging zurück zum Bett. Ich setzte mich neben Elijah und steifte die Decke weg. Ich schaute mir seinen Körper an und liebkoste erneut seinen Bauch. "Wir können in 2 Stunden los. Wie wäre es, wenn wir in der Zeit duschen gehen und ich deinen Anblick noch ein wenig genießen kann? Immerhin habe ich dich lieber Nackt als in den Klamotten" Meine Augen funkelten und ich küsste kurz seinen Hals, bevor ich seine Hand nahm und wir zusammen ins Bad gingen. Nachdem wir mit dem Duschen fertig waren, zog ich mir was an und steckte meine Haare nach oben. Noch ein wenig Lippgloss und danach konnten wir auch schon los. Ich ging zurück ins Schlafzimmer und schaute mit meinen Elijah an. "Das steht dir wirklich gut. Auch wenn du ohne noch besser aussiehst" Erneut grinste ich breit und verschränkte unsere Finger. Er sah gut aus in seiner engen Jeans und dem Hemd. Warum nur hatte er sowas nicht immer an? Zusammen gingen wir hinaus in den Flur. Aber musste ich da nicht noch was regeln? "Dir ist schon bewusst, dass wir 2 der Wachen mitnehmen, oder?" Natürlich wusste er das. Aber ich hoffte sehr, dass es ihn nicht störte. Immerhin ging es ja nicht nur um meine Sicherheit.

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    Cyrian Delacour
    Ich konnte es ihr ansehen, wie es in ihr drin brodelte. Sie war kurz vor dem Explodieren. Dabei meinte ich doch mein Angebot nur gut. Was würde es schon ausmachen, wenn sie mir ein bisschen von ihrer Familie erzählen würde? In ein paar Jahren hätte ich bereits so viele Gesichter von so vielen Frauen gesehen, dass ich sie bereits wieder vergessen hätte. Sie sollte sich nun mal wirklich nicht so kindisch benehmen. Ich hatte gefragt und sie konnte noch nicht einmal eine normale Antwort zurückgeben Aber hatte sie das jemals gekonnt? Nicht wirklich. Jedes Mal hat sie einen blöden Kommentar abgegeben oder hatte ziemlich zickig reagiert. Konnte sie sich auch normal benehmen oder man hatte ihr das nicht beigebracht? So wie es aussah nicht. Die Prioritäten ihrer Eltern waren wohl nur auf das Jagen ausgelegt gewesen. Dabei sahen sie ja nun, was für eine wundervolle Tochter sie hatte. Zu nichts hatte sie es gebracht. Sie war hier im Kerker und kam nicht mehr heraus. Bereits seit zwei Wochen war sie hier eingesperrt und bald würde sie sterben. Ich wusste nicht, wie sie sterben würde. Vielleicht würde man sie aussagen, vielleicht würde man ihr auch nur das Genick brechen. Aber ich war froh, wenn ich um diese launische und zickige Person herum keine Wache mehr schieben musste. Ich hatte ja eigentlich kein Problem damit, meinen Verpflichtungen nachzugehen. Aber Irina konnte einen wirklich nur Weissglut bringen. Ich verdrehte die Augen. Nein, sie sollte mir nicht etwas was los ist. Sie sollte über sich erzählen. Aber Irina war wieder einmal vorschnell. Der einzige Vorteil daran war, dass ich herausbekam, über was sie denn geträumt hatte. Sie hatte geträumt, wie ihr Vater sie umbrachte? Sie musste ja wirklich komische Eltern haben, wenn sie träumte, dass sie von ihrem Vater umgebracht wurde. Und das nur weil sie mit mir geschlafen hätte? Ich verdrehte erneut die Augen. Irina hatte keine Ahnung, ob das Mörder gewesen waren oder nicht. Wieso räumten die Menschen nicht einmal zuerst unter sich auf?! Sie hatten ebenso Mörder. Sie hatten sogar noch Kriminelle, Vergewaltiger und viele mehr. Oh doch, das tat sie. Ich hatte sie im Club gesehen. Die Vampire hatten vermutlich noch nicht einmal ihr erstes Lebensjahr erreicht gehabt in ihrem neuen Wesen und Irina hatte ein paar davon bereits einen Pflock durch das Herz gejagt. Sie fuhr mich total an, doch ihre Worte liessen mich kalt. Ich setzte mich zurück auf die Bank und bedachte sie mit einem kühlen Blick. Sie hatte ihre Meinung kein bisschen über uns geändert. Ihre Meinung gegenüber von uns war immer gleich geblieben. Auch wenn sie sagte, dass ihr Vater sie umbringen würde, so war sie dennoch genau wie ihr Vater. Ich hatte ihre Familie einmal gesehen, das reichte mir. "Du hast keine Ahnung, wovon du sprichst. Und lüg mich nicht noch einmal an", warnte ich und meine Stimme bekam einen bedrohlichen Unterton. Sie war genug lange da draussen gewesen, um eine Spur zu hinterlassen. Diese Spur waren reihenweise Häufchen Asche gewesen, die alle von ziemlich jungen Vampiren stammten. Und was erwartete sie? Verloren die Menschen nie die Kontrolle? Nein, nicht doch die Menschen! Die Menschen waren wie immer perfekt und gingen mit dem perfekten Beispiel voran. Sie hatten ja noch nie einen Krieg gehabt oder so. Ich verdrehte die Augen und lehnte mich zurück. "Mach doch was du willst. Vielleicht siehst du irgendwann mal ein, dass nur deine beschissene Familie dich in diese Situation gebracht." Ich wusste, dass meine Worte hart klangen, aber so war es doch nun einmal. Hätte sie sich nicht so von ihren Eltern beeinflussen lassen, hätte sie vielleicht wirklich das gelernt, was sie hatte lernen wollen. Doch sie war wie ein blindes Huhn ihrem Vater hinterher gelaufen und nun war das blinde Huhn zum Schlachten bereit.

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    Beigetreten: 09.02.2010
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    IRINA A. Tschaikovskaya
    Er regte mich auf. Er ganz alleine war es, der das Fass zum überlaufen brachte. Cyrian und seine dummen Sprüche, seine dumme Anwesenheit und sein ach so beschissenes Grinsen das ich ihm wirklich nur zu gerne aus dem Gesicht schlagen würde. Konnte ich aber nicht, denn so weit würde es noch nicht einmal kommen. Stattdessen musste ich mich selbst wirklich zusammenreißen um ihm nicht den Arsch aufzureißen, musste dabei versuchen ihm nicht etwa zu zeigen wie sehr er mir auf den Keks ging – in der Hoffnung er würde einfach nur die Klappe halten. Gott er sollte endlich aufhören zu reden, das hielt doch niemand aus verdammt! Warum interessierte es ihn denn überhaupt, jetzt plötzlich wollte er ein guter Zuhörer sein? Wenn ich nicht lachte! Und um mich zu locken wollte er mir auch noch etwas richtiges zu Essen besorgen? Was wurde das? Warum wollte er verdammt nochmal überhaupt wissen was mit mir los war – wir hatten Sex, er war trotzdem immer noch ein Vampir und ich eine Jägerin. Er musste sich nicht für meine Gefühlswelt oder irgendetwas dergleichen interessieren, denn ich tat es auch nicht! "Oh ich soll dir erzählen was los ist? Ich sitze in einem Loch fest in dem ich weder etwas richtiges zu Essen bekomme, noch wirklich duschen darf – was sich zwar jetzt geändert hat, aber auch nur weil ein verdammtes Arschloch von Vampir mich um den Finger wickelt und dabei für eine Weile tut als wäre es wirklich in Ordnung für mich einfach meine Prinzipien zu vergessen. Das wiederum führt dazu das ich meinen Eltern gegenüber ein wirklich schlechtes Gewissen bekomme, und mein Vater mich eigenhändig in diesem Drecksloch aufsuchen und umbringen wird, was er in diesem verdammten Traum schon getan hat! Oh und nicht zu vergessen eine beschissene Vampirkönigin die denkt es wäre absolut gerechtfertigt mich für den Rest meines Lebens hier in dieser Zelle verrotten zu lassen, und das nur weil ich ein paar ihrer ach so heiligen Mörder getötet habe bevor sie die Chance hatten es noch einmal zu tun!" War das jetzt genug? Natürlich war das genug, das dürfte sein Interesse fürs Erste doch wirklich einmal stillen. Genervt sah ich zu Cyrian und warf die Arme in die Luft. Er dachte doch ohnehin das ich keinerlei Plan hatte, dass ich keine Ahnung davon hatte was ich tat geschweige denn weshalb ich es tat. Genau da lag er jedoch falsch! "Nein Cyrian, ich suche sie mir nicht einfach nur so aus einer Laune heraus aus! Ich töte nicht unschudlige Jungvampire die gerade einmal alt genug sind um nicht mehr in die Windeln zu machen! Ich habe Augen im Kopf und ich weiß ganz genau wie es aussieht wenn ein Vampir die Kontrolle verliert! Und ich hatte einen beschissenen Plan von hier zu verschwinden, aber mittlerweile kann ich genauso gut hier bleiben! Mein Vater bringt mich um wenn er versteht das ich mit einem Vampir Sex hatte, und da hilft auch nichts von wegen er hat mich gezwungen oder sonstigen Scheiß!", fuhr ich ihn an. Ich war tot. So oder so spielte es nun keine Rolle mehr. Entweder ich wurde hier getötet und fand endlich meine Ruhe, oder aber ich konnte mich in der Welt verstecken, in der Hoffnung mein Vater würde niemals herausfinden wo ich war, oder was in diesem Schloss hier passiert war. Etwas, was er sehr wahrscheinlich bereits wusste. "Ist das genug Info, oder soll ich dir noch von irgendwelchen Krankheiten erzählen? Irgendwelche peinlichen Geschichten die du wissen willst, jetzt wo du schon so interessiert an mir bist und dich als so tollen Zuhörer dargestellt hast?!" Gott so viel hatte ich gar nicht erzählen wollen. Ein Mal angefangen, hatte ich einfach nicht mehr aufhören können zu sprechen. Und besser fühlte ich mich deshalb nun auch nicht mehr, denn nun wurde mir erst Recht bewusst das ich eine lebendige Tote war. Bald schon würde ich sterben, und dass obwohl ich mir dieses Leben hier nie ausgesucht hatte. Nie verdammt nochmal!

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    Elijah Devaney
    Ich glaubte nicht, dass ich dieser Frau je wieder widerstehen könnte. Dafür hatte sie mich einfach bereits zu fest in der Mangel. Ich wusste, wie gut es sich anfühlen konnte. Ich wusste, was für Gefühle sie in mir auslöste und diese wollte ich nie wieder vermissen. Ich wollte das immer und immer wieder fühlen. Sie folterte mich wieder, aber inzwischen war ich langsam wirklich an der Grenze. Ich war kein Vampir. Ich hatte immer noch ein schlagendes Herz und wenn sie so weitermachte, würde es entweder aus der Brust springen oder aufhören zu schlagen. Ich erwiderte den Kuss und merkte, wie sie dieses Mal wieder ihre Bewegungen steigerte. Nur zu gerne tat ich das, was sie sagte und entspannte mich. Doch dadurch hielt ich mich auch nicht mehr zurück. Doch genau das war es, was Sofie bezwecken wollte. Ich gab nach und liess mich fallen.
    Mein Herz schlug immer noch ziemlich unkontrolliert gegen meine Brust, während sie wie gewohnt ihren Kopf auf meine Brust legte. Sie konnte hören, wie unregelmässig mein Herz schlug. Ich atmete tief ein und versuchte dabei, irgendwie wieder meinen Atem zu beruhigen. Ich seufzte tief und fuhr mir durch das Haar, wobei ich wortlos nickte. Ich war gerade einfach noch zu ausser Atem, als dass ich ihr eine Antwort hatte geben können. Daher musste sie sich gerade mit einem Nicken zufrieden geben. Unsere Finger verschränkten sich miteinander und ich sah sie an. Sie schien wirklich total befriedigt zu sein, obwohl sie hier diejenige gewesen war, die es noch hätte aushalten können. Bei mir dagegen war es irgendwann fertig gewesen. Ich hätte einfach nicht mehr gekonnt. Ich schloss die Augen und konzentrierte mich auf ihre Berührungen, während sich mein Puls langsam wieder beruhigte. Mein Herz schlug zwar immer noch ein bisschen zu schnell, aber es war nicht mehr so schnell wie vorhin. Da kam mir eine Idee. Ich drehte mich auf die Seite, damit ich sie besser anschauen konnte. "Aber nun habe ich unglaublichen Hunger", teilte ich ihr mit und sah sie an. "Was hältst du davon, wenn wir gemeinsam in ein Restaurant essen gehen?", fragte ich sie und lächelte sie an. Immerhin hatten wir noch nie so etwas wie ein Date gehabt. Wäre es dann nicht langsam mal Zeit dafür? Wenn wir schon nicht genug Zeit hatten, um gleich in den Urlaub zu verschwinden, dann sollten wir doch wenigstens diese kleine freie Zeit nutzen. Oder hatte sie etwa keine Lust darauf? Sie war immerhin nicht so auf das Essen angewiesen, wie ich es war.

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    Cyrian Delacour
    Ich wusste, dass es nicht fair von mir war. Es war alles andere als fair. Aber was hatte sie denn die letzten paar Tage getan? Sie hatte mich unaufhörlich provoziert. Jede Gelegenheit hatte sie genutzt, um einen provokativen Spruch loszulassen. Natürlich hatte sie meine Alpträume in Ruhe gelassen, doch sie hatte diese Alpträume erst ausgelöst. Ich war mir sicher, dass ich für ihre Alpträume nichts konnte. Sie hatte mich provoziert und durch ihre Provokation waren die Alpträume gekommen. Sie hatte Erinnerungen geweckt, die sie nicht hätte wecken sollen. Und nun jetzt, wo ich die Gelegenheit sie zu bestrafen und sie nun zu provozieren, sollte ich das einfach sein lassen? Sie wusste genau, dass ich das nicht tun würde. Ich sah, wie sie das Gesicht verzog. Vermutlich bereute sie es in dieser Sekunde gerade, dass sie sich auf mich eingelassen hatte. Dabei hatte sie sich noch nicht nur einmal sondern sogar zweimal auf mich eingelassen. Ich wusste, dass ich ein Arsch sein konnte. Sie war aber die ganze Zeit ein Arsch zu mir gewesen und nun war halt die Zeit gekommen, in der sie das bereuen würde. Sie hatte mir einmal das Versprechen gegeben, dass sie mich töten würde. Gut, dann würde ich ihr nun das Versprechen geben, dass ich sie zu Tode nerven würde. "Uhh, denkst du wirklich, dass deine Worte mich so hart treffen?", fragte ich sie und musterte sie. Ich wusste doch, dass sie ihre Einstellung gegenüber von den Vampiren nie richtig geändert hatte. Sie war als Jägerin erzogen worden und sie würde immer eine Jägerin sein. Ihre Ansichten würden weiterhin total verdreht bleiben, die kein normaler Mensch verstehen würde. Aber sie sah ja selbst, wohin sie dieses trostlose Leben gebracht hatte. Dennoch wollte ich nur zu gerne wissen, was sie denn nun so sehr beschäftigte. Sie würde es mir aber wohl kaum verraten. Ich fuhr mir durch das Haar und ein Grinsen huschte über meine Lippen. "Ach, dann bin ich bereits nun ein Arschloch?", fragte ich sie und sah ihr in die Augen. Unter der Dusche war ich noch etwas ganz anderes gewesen. Sie setzte sich auf ihr Bett und sah demonstrativ an die Wand. Wollte sie mir jetzt so zeigen, dass sie nicht mit mir reden wollte? Tja, das hielt mich nicht davon ab, dass ich weiter redete. Ich lehnte mich an die Gitterstäbe und sah sie an. "Bist du dir sicher, dass du wirklich nicht darüber reden möchtest? Ich bin vielleicht ein Arschloch, aber eigentlich ein ganz guter Zuhörer." Ich sah sie an, wie sie dort auf dem Bett sass. Sie schien keinen Wank zu machen dass sie weiter mit mir reden wollte. Ich zuckte leicht die Schultern, blieb aber dort stehen wo ich war. Sie hatte die Beine ausgestreckt. Ich seufzte leise auf. "Ich habe wohl noch nie eine so sture und bockige Frau wie dich getroffen", murmelte ich leise vor mich hin und verdrehte die Augen. Ich seufzte leise und ging zurück zu meiner Bank, auf der ich mich niederliess. Ich wusste sehr gut, wie ich sie ködern konnte. Aber sollte ich das wirklich tun? Es wäre eine gemeine Idee. "Wie wäre es, wenn du mir mal wirklich etwas interessantes über dich erzählst und ich besorge dir dafür etwas wirklich Leckeres aus der Küche?", bot ich ihr einen Deal an und sah sie fragend an. Wenn sie nun nicht einmal darauf reagierte, dann war sie wirklich einfach nur furchtbar blöd. Aber sie musste selbst entscheiden. Wenn sie nicht über ihren Stolz springen wollte, dann musste sie sich halt weiter mit diesem ekligen Essen hier unten abfinden. Dabei kochten unseren Köche doch so gut! Sie würde doch nur schon einen Geschmacksorgasmus davon bekommen, wenn sie nach all diesem ekligen Zeug, wieder so etwas gutes essen würde. Doch die Entscheidung lag bei ihr.

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    IRINA A. Tschaikovskaya
    Unfassbar! Er drehte diese ganze Situation hier gerade so, als würde ich mit ihm gerade wirklich über Sex sprechen, und dass obwohl dem gar nicht so war. Ich dachte gerade nicht an Sex – nicht mit ihm, und nicht mit irgendjemand anderes. Ich hatte gerade noch nicht einmal Interesse daran überhaupt daran zu denken mich auch nur ein einziges Mal auf ihn einzulassen, denn obwohl ich wirklich gerne mit ihm schlief würde ich es doch nicht noch einmal tun. Genau aus diesem Grund hatte ich doch gerade diese Alpträume, und genau aus diesem Grund konnte er mich gerade so wundervoll aufziehen. Weil er der verdammte Grund dafür war, er und sein ganzes Vampir-Dasein! Ich verzog das Gesicht. Es war unfassbar wie ekelhaft dieser Mann sein konnte – nicht nur die Tatsache das er gerade wirklich dachte ich würde auf Sex anspielen, vor allem aber die Tatsache das er diese Situation hier ausnutzte um mir eine reinzuwürgen. Genau das hätte ich auch tun sollen, anstatt ihn in Ruhe zu lassen. Ich hätte ihn lauthals auslachen sollen, hätte ihm dumme Sprüche um die Ohren werfen sollen – stattdessen war er es nun der sich auf meine Kosten prächtig amüsierte und dabei wirklich auch noch dachte es sei in Ordnung. Dabei war dem nicht so. Er verstand aber auch wirklich überhaupt nichts, oder? "Ich nehme alles zurück. Für einen kurzen Moment dachte ich wirklich du bist vielleicht in Ordnung, aber alles was du bist ist ein dreckiger Vampir der jede Chance nutzt Menschen fertig zu machen oder einfach nur zu benutzen," und mit genau diesem würde ich jetzt ganz bestimmt nicht über irgendwelche Träunme oder Alpträume sprechen, die er verursachte. Angewiedert verschränkte ich die Arme vor der Brust und schüttelte mit gerunzelter Stirn den Kopf. Oh jetzt wollte er es wissen, und würde nicht lachen? "Ich spreche mit dir ganz bestimmt nicht über irgendwelche Träume Arschloch," davon konnte er lange träumen. Nein. Es interessierte ihn doch noch nicht einmal, alles was er wollte war mehr Material um mich auslachen zu können; um mehr Angriffsfläche zu haben. Ich war nicht so dumm und ließ mich darauf ein. Das konnte er vergessen. Langsam setzte ich mich wieder auf meine Matratze, streckte die Beine und sah zur Wand mir gegenüber. Irgendwie musste ich mich ablenken, und irgendetwas musste ich tun um ihm zu zeigen das ich ihn für die nächsten paar Stunden –oder Tage– einfach ignorieren würde. Gott wie hatte ich aber auch nur irgendetwas anderes über jemanden wie ihn, einen Vampir, denken können? Er war ein Arschloch. Ein Monster das sich über Situationen wie diese hier lustig machte, der mich dafür auslachte obwohl ich gerade wirklich ganz andere Probleme hatte. Was fiel ihm bitte ein? Dachte er allen Ernstes ich würde auch nur irgendwie mit jemandem wie ihm sprechen? Lieber zählte ich die Ziegelsteine der Wand mir gegenüber und schwieg vor mich hin, mit dem Wissen das ich so oder so sterben würde. Wenn nicht durch die Hände der Vampire, würden es meine eigenen Eltern übernehmen.

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    Sofie
    Wie sehr ich es mochte, dass er in dem Moment wir Wachs in meinen Händen war. Das ich nicht nur die Kontrolle über seinen Körper sondern auch über seinen Verstand hatte. Natürlich wollte er kommen. Wie konnte ich ihm das verdenken? Erneut strich ich über seine Unterlippen und grinste, das sein Herz das alles nicht mehr lange mit machen würde. Auch die anderen Reaktionen seines Körpers waren dafür, dass ich all das beenden würde. Das ich einfach schneller mache un es uns beiden danach besser gehen würde. Erneut versuchte ich ihn ein wenig zu Foltern. Aber wenn wir beide Vampire wären, hätten wir noch sehr lange unseren Spass. Würden wir den anderen auch weiterhin so schön quälen können. Aber dem war nicht so. Ich war ein Vampir und er war leider keiner. Erneut seufzte ich und drückte meine Lippen auf die seinen. Meine Finger drückten die seinen wobei meine Bewegungen schneller wurden. "Entspann dich" Hauchte ich und knabberte an seinem Ohr, bevor ich mich aufsetzte und es danach zu ende brauchte. Ich grinste, da er bestimmt nicht mit so einem Ergebnis gerechnet hatte, oder? Ich strich erneut über seine Brust, bevor ich mich neben ihn legte und den Kopf direkt auf seine Brust legte. Ich musste seinen Körper einfach spüren und auch sein Herz hören. Es war immer noch unregelmäßig. Aber da mussten wir noch eine Menge üben. Meine Atmung beruhigte sich langsam, aber wie es mit seiner war. Ich drehte mich auf die Seite und strich langsam über seine Wange, bevor ich erneut seine Lippen küsste. "Brauchst du eine Pause?" Ich lachte kurz und verschränkte erneut unsere Finger, wobei ich weiterhin in seine Augen schaute. Seine Augen funkelten genau wie die meinen und ich hoffte sehr, dass genau das hier nicht das letzte mal war, dass wir den anderen so sehr bis an die Extreme brachten. Meine Finger liebkosten seinen Handrücken und ich merkte, wie sich sein Herzschlag bei den Berührungen beruhigte. Aber wie konnte ich nur so eine Wirkung auf ihn haben? Und da dachte ich immer, dass nur er mich beruhigen würde, wenn meine Gedanken mal wieder verrückt spielten.

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    Cyrian Delacour
    Ich wusste, dass es nicht fair von mir war, dass ich sie mit ihren eigenen Worten provozierte. Aber hey, sie hatte mich praktisch eine ganze Woche lang genervt und das nur, weil sie daran ihren Spass gehabt hatte. Nun war ich halt derjenige, der nun Spass daran haben würde. Sie musste nicht immer meinen, dass sie hier die Lustige sein konnte und ich der, der danach beleidigt wäre. Jetzt gerade war die Situation gerade umgekehrt. Hatte sie mir nicht einmal selbst gesagt, dass man dann wieder schlafen gehen müsste? Man sollte sich seinen Ängsten stellen. Genau das hatte sie gesagt. Nun wieso tat sie es denn nun nicht selbst? Wieso stellte sie sich nicht ihren Ängsten? Sie war wohl doch nicht so taff, wie sie immer vorgab zu sein. Der Alptraum hatte sie immer noch im Griff. Ihr Herz schlug zu schnell. Ich wusste, wie ihr Herz schlug, wenn sie einfach nichts tat. Ich wusste, wie es schlug, wenn sie erregt war. Ich wusste, wie es schlug, wenn sie zum Höhepunkt kam. Der Herzschlag sagte so viel über einen Menschen aus. Es war ein riesiger Vorteil, wenn man diesen hören konnte. Sie konnte sich das noch nicht einmal vorstellen. Ich grinste sie an und lehnte mich zurück. Sie schien immer noch ziemlich traumatisiert von ihrem Alptraum zu sein. Aber was konnte es denn schon schlimmes sein? Ich würde es wohl nie herausfinden. Sie würde mir das doch niemals erzählen. Bei ihren Worten lachte ich leise auf. "Kann ich gerne machen", bot ich auf ihre Worte an und meine Augen funkelten leicht. Wir waren erst gerade oben auf der Dusche gewesen und sie wusste sehr genau, wie gut ich ihre Gelüste befrieden konnte. Ich hatte bei ihr schnell gemerkt, welche Knöpfe ich drücken musste, damit sie total scharf auf mich war. Doch hier ging es gerade um etwas ganz anderes. Hier ging es gerade nicht um Sex. Irina schien wirklich stinkig auf mich zu sein. Aber war sie das nicht schon oft gewesen? Dennoch fand ich es ziemlich amüsierend, dass so jemand wie sich so sehr von einem Alptraum beeinflussen liess. Denn sie konnte noch nicht einmal jetzt still sitzen. Sie stand auf und begann in der Zelle hin und herzulaufen. Es war fast schon ein bisschen nervig. Wie viele Kilometer wollte sie denn nun damit zurücklegen? "Nein, hast du nicht", stimmte ich ihr zu. So etwas hatte sie nie behauptet. "Aber du benimmst dich immer so - ausser gerade jetzt." Die letzten paar Worte fügte ich genüsslich hinzu. Ich wusste, dass es sie ärgerte. Ich stand auf und trat an die Gitterstäbe heran. Ich stützte mich auf den Armen ab und musterte sie. "Komm schon. Erzähl, um was es in deinem Alptraum gegangen ist. Wer weiss, vielleicht fühlst du dich danach besser." Ich zuckte leicht die Schultern und sah sie an. ich wollte wirklich wissen, was sie geträumt hatte. Sie war nicht jemand, der sich leicht beeinflussen liess. Aber nun war sie regelrecht verstört. "Ich werde auch nicht lachen", versprach ich und hob die Hände. Ich sah sie an, während ich weiterhin an den Gitterstäben stehen blieb. Ich glaubte trotzdem nicht, dass sie es mir erzählen würde. [Schlecht ._.]

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    Elijah Devaney
    So lange wie ich es aushalten konnte? Ich war schon lange an meine Grenzen gekommen und dennoch trieb sie es immer weiter. Diese Frau raubte mir die letzten Reste von meinem Verstand. Das meiste war schon verschwunden gewesen. Das hatte sie alles mitgenommen. Ich sah, wie es ihr Spass machte und ich konnte es ihr nicht einmal übel nehmen. Hatte ich vorhin nicht gerade genau das gleiche gemacht? Hatte ich sie nicht immer wieder auf die Spitze getrieben und dann, bevor sie die Erlösungen gefunden hatte, aufgehört? Doch, genau das hatte ich getan. Ihre Lippen streiften über meine Oberschenkel, während mein Herz wild in meiner Brust schlug. "Oh ja, lass mich bitte kommen", bat ich sie, aber ich glaubte kaum, dass sie das zulassen würde. Ihre Zunge strich über meine Lippen und ihre Lippen wanderten über meinen Körper nach oben. Jede Faser meines Körper war zum Zerreissen gespannt, während ich auf die Erlösung wartete. Ich hielt es einfach nicht mehr aus. Sie verharrte vor meinen Lippen und ich hätte diese nur zu gerne geküsst. Sie fuhr jedoch mit ihrer Zunge nur über meine Unterlippe. Ich stöhnte leise auf und sah sie an. "Ein wenig? Das ist die reinste Folter", stiess ich atemlos hervor und sah sie mit glühendem Blick an. Sie biss in meine Unterlippe, aber das alles nahm ich nur ganz am Rande war. Sie sah mich an und ich sah sie an. Ihre Hand begann über meine Brust zu fahren und sie zog an meiner Brustwarze, bevor sie mit der Folter wieder weitermachte. Wenn sie jedoch so weitermachen würde, dann würde ich irgendwann noch an einem Kollaps sterben. Einfach weil mein Herz zu fest belastet worden war. Ich sah sie an, als sie sich aufsetzte und sich auf mir niederliess. Endlich. Doch das hiess noch lange nicht, dass die Folter vorbei war. Ihre Bewegungen waren quälend langsam. Ich wollte, dass es schneller ging, aber nun gab sie gerade das Tempo an. Ihre Finger strichen über meine Brust, während ich genüsslich die Augen schloss. Ich stöhnte auf, als sie endlich schneller wurde. Unsere Finger verschränkten sich miteinander und ich erwiderte den Kuss. Sie wurde immer schneller und schneller. Ich merkte, wie ich mich immer mehr dem Höhepunkt näherte. Was dachte sie denn? Sie hatte mich bis aufs äusserste gereizt und nun konnte ich einfach nicht mehr. Dennoch versuchte ich mich zurückzuhalten. Ich versuchte es wirklich. Ich sah ihr an, dass sie das ganze hier noch nicht beenden möchte. Zu viel konnte ich ihr aber nicht versprechen.

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    IRINA A. Tschaikovskaya
    Ich war nicht komisch. Ich war wie immer; Cyrian bildete sich das einfach nur ein. Was erwartete er denn bitte von mir, dass ich vor Freude ihn zu sehen hier herumsprang, in der Hoffnung er würde zu mir in die Zelle kommen damit wir noch ein weiteres Mal Spaß haben konnten? Ich bezweifelte, dass es das war was er wollte. Er wollte sich gerade wieder einmal seinen Spaß darauß machen mich fertig zu machen, und genau das schaffte er darin mich aufzuziehen und etwas zu nutzen, das normale Menschen nicht hatten. Ich wusste doch ganz genau, dass er meinen Herzschlag hören konnte, und auch wenn ich gerade wirklich versuchte mich zu beruhigen und mich zu beherrschen, war mir klar das es mir nicht gelang. Ich war zu spät dran damit, denn er war nun einmal schon hier und ich hatte mich bereits verraten. Ich konnte das hier gar nicht mehr verstecken. Genervt knirschte ich die Zähne und verdrehte die Augen. Eine normale Reaktion auf das, was er mir gerade sagte, denn er warf mir nur die Worte meines Vaters an den Kopf – und machte die Situation damit nicht unbedingt besser. Im Gegenteil, denn obwohl ich wach war sah ich meinen Vater doch vor mir stehen, seinen Dolch tief in mein Fleisch gebohrt und mein Blut seine Hände benetzend. Nein. Nein – meine Eltern wussten hiervon nichts, und nur weil ich mich nun schon zwei Wochen nicht mehr bei ihnen gemeldet hatte würden sie nicht hier auftauchen. Das könnten sie gar nicht, immerhin wussten sie ebenso gut wie ich das wir dabei nur alle draufgehen würden. So dumm waren sie nicht – ich war tot, und meine Eltern hatten nur ihr Ziel vor Augen. "Leck mich doch Vollidiot," knurrte ich ihm entgegen. Er konnte mich einmal. Nein – mehrmals. Er musste nun nicht auch noch auf mich einhacken als hätte er nichts besseres zutun, oder als hätte ich es verdient. Was sollte das bitte? Ich hatte ihn auch nicht aufgezogen oder dafür ausgelacht, dass er Alpträume hatte! Ich sprang vom Bett auf, konnte gerade echt nicht still sitzen und musste mich einfach bewegen. Diese dämliche Zelle hier machte es mir aber auch nicht sehr viel leichter – Scheiße wie sollte ich mich hier denn bitte beruhigen, wenn ich doch ganz genau wusste das ich hier doch sterben würde? Genau davor hatte ich doch Angst! Angewiedert blieb ich stehen und sah Cyrian an. Wirklich? War das gerade sein Ernst? Er genoss es mich so zu sehen, es bereitete ihm Freude zu sehen das ich gerade durchdrehte und das nur, weil ich hier Dinge tat für die mich meine Eltern wirklich töten würden wenn sie davon erfuhren? "Ich habe nie behauptet furchtlos zu sein," das hatte ich wirklich nicht. Ich hatte Angst, nur nicht vor ihm. Gut doch – vor ihm hatte ich Angst gehabt, wahrscheinlich würde ich es wieder wenn er ein weiteres Mal so wütend wurde. Gerade aber war das nun einmal nicht der Fall, gerade hatte ich vor etwas vollkommen anderem Angst. Ich hatte ihn doch auch nicht ausgelacht, als er schlecht geträumt hatte. Frustriert rieb ich mir über mein Gesicht und atmete tief ein. Ich würde ihm jetzt ganz bestimmt nicht mein Herz ausschütten – so weit würde es nicht kommen.

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    Lucas
    Ich musste grinsen. Die hatte meine Mutter früher immer gemacht. Aber solange sie keinen Sirup hatte war alles gut. Die Dinger waren schon süß genug und da brauchte ich das andere nicht auch noch. Aber lieber sollte ich sie machen lassen. Nicht, dass das Fett noch spritzte und sie sich verletzte. Da musste ich sie auch noch versorgen. Auch wenn mir der Gedanke gleich wieder in eine anderen Schiene abrutschte. Ich summte und machte mich an die Schale mit dem Obst. Wir hatten nur noch 3 Äpfel, aber das sollte reichen. Ich schnappte mir das Messer und schnitt die Äpfel in kleine Streifen, bevor ich diese in eine Schüssel machte und neben sie stelle. "habe ich das nicht gut gemacht? Und das ohne mir die Finger abzuschneiden" Ich lachte kurz auf und strich ihren Rücken nach, bevor ich 2 Teller aus dem Schrank nahm und diese auf die Anrichte stellte. "Hast du es dir überlegt? Immerhin könnten wir auch jetzt noch ausgehen und dabei könnten wir uns auch was richtiges zu essen suchen. Ich denke nicht, dass es hier sowas wie eine Blutbank geben wird und du kannst nicht immer meines nehmen" Erneut grinste ich und setzte mich an den Tisch. Was war denn schöner, als meiner Liebsten dabei zuzusehen, wie sie das Essen machte und sich um mich kümmerte? Natürlich war ich keine 12 mehr, aber welcher Mann lies sich nicht gerne bedienen? Immerhin würde das zu ihren Aufgaben gehören, wenn wir zusammen wohnten. Oder dachte sie allen erstes, dass ich Putzen und Kochen würde? Ich lehnte den Kopf nach hinten, die Sonne ging gerade unter und draußen merkte man, dass die Menschen langsam betrunken wurden. Das war doch die perfekte Beute. Ich legte meine Arme verschränkt auf de Küchentisch und den Kopf darauf, dass ich sie auch weiterhin ansehen konnte. Ob sie eine Ahnung hatte, welche Wirkung ihr Körper auf mich hatte? Anscheinend nicht, denn sonst würde sie nicht so mit ihren Hintern wackeln.

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    Sofie
    Genau diese Reaktion hatte ich erwartet. Dachte er wirklich, dass er mir so davonkommen würde? Das ich mich von ihm bis an den Rand des Wahnsinns bringen lies und ihn nicht auch quälte? Als er meinen Namen stöhnte, hätte ich am liebsten alles beendet. Aber ich liebte es, das Funkeln in seinen Augen zu sehen. Ich liebte es, wenn er und auch sein Körper so auf mich reagierten. "So lange wie du es aushalten kannst?" Ich grinste fies und legte den Kopf erneut zwischen seine Beine. Als er meinen Kopf nach unten drückte war es schon ein komisches Gefühl. Aber wenigstens hatte ich keinen Würgreflex. So konnte ich auch auf diesem Weg weiter machen. Konnte seine Erektion nur zu gut spüren. Langsam löste ich mich und schaute mir meine Arbeit an. "Das scheint dir wirklich zu gefallen. Möchtest du, dass ich aufhöre? Das ich mich neben dich lege und dich kommen lasse?" Erneut grinste ich und strich mit den Lippen über seine Oberschenkel. Auch wenn ich seine Atmung und sein Herz hörte. Aber so leicht würde ich es ihm nicht machen. Natürlich machte es mich wahnsinnig ihn so zu sehen. Ich war unruhig und brauchte die Erlösung so sehr. Aber ich hatte keine Lust, dass alles schon wieder vorbei war. Das er bekam was er wollte und mich hatte so lange leiden lassen. Ich strich mit der Zunge über seine Leisten und lies die Lippen nach oben zu seiner Brust wandern. Dabei achtete ich darauf, dass meine Körper jede noch so kleine Faser von seinem berührte. Es dauerte lange, als ich an seinen Lippen angekommen war. Aber diese küsste ich nicht sofort. "Weist du.." Ich leckte über seine Lippen und stöhnte seinen Namen. "Ich mag es dich ein wenig zu quälen. Aber ich denke, dass es jetzt reicht, oder?" Ich biss in seine Unterlippen und saugte daran, da es einen kleinen Tropfen an Blut hatte. Er wusste es.. er wusste, dass er mehr als nur eine Blutquelle war, dass er mehr als nur mein Liebhaber war, dass er mehr war, als der Mann der mich vollkommen wahnsinnig machte, oder? Ich wartete, bis sich unsere Blicke trafen und lehnte den Kopf ein wenig schief. Eine Hand legte ich an seine Brust und strich langsam darüber. "Nicht, dass du mir noch einen Herzinfarkt bekommst" Ich küsste seine Brust und zog an seiner Brustwarze, bevor meine Finger erneut seine intimste Stelle liebkosten. Wie konnte er noch denken, wenn sich das ganze Blut an nur einer Stelle sammelte? Schmerzte das nicht? Wollte er darum, dass wir weiter machten? Aber war er denn schon fit genug? Ich stöhnte kurz seinen Namen und beschloss, dass ich dem ein Ende machte. Ich funkelte ihn mit den Augen an und setzte mich sehr langsam auf ihn hinauf. Meine Bewegungen waren langsam, während meine Finger über seine Brust und seinen Bauch strichen. Ich wusste, dass er nicht gerne die Kontrolle abgab. Aber da musste er jetzt durch. Meine Bewegungen wurden schneller und meine Finger strichen zu seinen Armen, wobei ich unsere Finger verschränkte damit er sich nicht weg bewegen konnte. Meinen Oberkörper beugte ich nach vorne und küsste erneut seine Lippen, wobei meine Bewegungen schneller wurden. Ich hoffte sehr, dass es länger durchhielt als eben. Aber da er so erregt war und sein Herz und die Atmung was anderes sagen, sah es schlecht aus..

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    Elijah Devaney
    Ich trieb sie immer und immer wieder an ihre Grenzen. Aber ich hörte immer auf, kurz bevor sie ihre Erlösung finden konnte. Ich wusste, dass es gemein war. Aber sie hatte genug Ausdauer und die Erlösung dafür wäre nur umso grösser. Sofie wurde immer ungeduldiger. Sie wollte die Erlösung so sehr und dennoch gab ich ihr diese nicht. Sie stöhnte meinen Namen, als ich sie wieder kurz warten liess und danach wieder weitermachte. Unsere Blicke trafen sich kurz. Ich konnte ihren Blick sehen. Ich sah das Verlangen darin und die Sehnsucht danach, endlich die Erlösung zu finden. Ihr Atem kam immer schneller. Ein normaler Mensch würde hyperventilieren, wenn er so schnell atmete wie sie. Aber sie war ja zum Glück kein normaler Mensch und so konnte ich ohne Bedenken weitermachen. Doch dieses Mal würde ich nicht mehr aufhören. Auf einmal wurde ich blitzschnell umgedreht und ich lag auf dem Rücken. Ich war mehr als bereit für sie. Sie die ganze Zeit zu verwöhnen, hatte mich mehr angemacht, als dass ich gedacht hätte. Mein ganzes Blut hatte sich wieder zwischen meinen Beinen gesammelt und ich war zum Zerreisen gespannt. Ein Lächeln legte sich auf meine Lippen, als sie in meinen Schritt sah. Ja, ich war bereit für sie. Aber sie setzte sich nicht auf mich, wie ich es erwartet hatte. Ich erwiderte den Kuss und sah sie dann verwundert an, als ihre Lippen mein bestes Stück begannen zu verwöhnen. Ein kehliges Stöhnen entwich aus meinem Mund. Es waren langsame Bewegungen und das machte das ganze nur noch schlimmer. Ich stöhnte auf und wollte mein Becken entgegen ihr entgegen drücken, um die Bewegungen zu steigern. Aber sie hatte wohl schon damit gerechnet. Denn ihre Hände lagen an meinen Oberschenkel und drückten mich hinunter. "Sofie..", raunte ich ihren Namen und meine Hand fuhr in ihr Haar. Sie tat das gleiche, wie ich bei ihr getan hatte. Immer wenn sie merke, dass es mir zu viel wurde, hörte sie kurz auf. Gleich darauf fing sie aber wieder an. Sie trieb mich in den Wahnsinn. Mehrere Male versuchte ich ihr mein Becken entgegen zu drängen, aber sie wehrte alles ab Natürlich konnte sie das tun, sie war immerhin sehr viel stärker als ich. Mit meiner Hand, die in ihrem Haar war, drückte ich ihr Kopf sanft runter. Ich legte den Kopf in den Nacken und schloss genüsslich die Augen. Mein Herz schlug schnell und fest gegen meine Brust. "Wie lange", ich stockte, weil ich wieder kurz davor war zu kommen und sie dennoch wieder aufhörte. "Wie lange möchtest du das noch weiterziehen?", fragte ich sie mit rauer Stimme. Ich war total überreizt. Jede ihrer Berührungen fühlte sich verdammt intensiv an und dennoch konnte ich davon einfach nicht genug bekommen. Lag das am Blut? Hatte das Blut so eine intensive Wirkung auf uns beide? Wir waren wohl noch nie so lange damit beschäftigt gewesen, uns gegenseitig zu quälen. "Bitte, Sofie", stöhnte ich leise auf. Ich wollte sie endlich spüren. Ich wollte sie so sehr und dennoch gab sie es mir nicht. Nun wusste ich zu gut, wie sie sich vorhin gefühlt haben musste.

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    Sofie
    Die Reaktionen die er in mir auslösten waren nicht normal. Sowas hatte ich lange nicht erlebt und ich hatte auch nicht damit gerechnet, dass ich dieses Gefühl je wieder erleben würde. Damals dachte ich immer, dass mich nie wieder jemand so durcheinander bringen konnte. Das ich nie wieder einer Person so vertrauen konnte und dann noch einem Jäger? Ich stöhnte erneut, da er einfach nicht locker lies. Wie oder eher warum machte er mich in dem Moment so willenlos? Erneut schlug ich meine Augen auf und hob den Kopf. Ich drehte das Becken aber nicht, damit er tiefer ging, sondern das er mir endlich die Erlösung schenkte. Ich hielt das hier nicht mehr aus. Konnte nicht weiter zusehen, wie er mich hier reizte und quälte. Oder stellte es genau das gleiche mit ihm an? Sah er wirklich nicht, dass ich es nicht mehr aushalten konnte? Sicherlich hatte ich eben noch daran gedacht, dass ich nicht egoistisch sein sollte. Das ich ihm meinen willen nicht aufdrücken wollte. Aber ich hielt das hier einfach nicht mehr aus. Wie auch, wenn er mich immer kurz vor dem Höhepunkt eine Sekunde warten lies und ich all das danach wieder neu aufbauen musste? Ich stöhnte erneut seinen Namen, als er mich schon wieder warten lies. Langsam verzweifelte ich und würde das nicht mehr lange durchhalten. Unsere Blicke trafen sich und in dem Moment erkannte ich, dass er nicht damit aufhören würde. Zwar dachten manche Männer, dass ein langes Vorspiel alles verbessern würde, aber in diesem Fall machte es mich wahnsinnig. Ich stieß meinen Atem immer wieder sehr schnell aus. Hätte ich ein Herz, so würde es explodieren und das in Millionen von Teilen. Wie genau hielt er das nur aus? Wie konnte es sein, dass ihn meine Erregung nicht auch dazu brachte mehr zu wollen? Ich merkte, dass meine Brust sich so schnell hob und wieder senkte, dass ich kaum denken konnte. Ich brauchte den Sauerstoff nicht, sonst würde ich auch noch Hyperventilieren. Nach einem Augenblick kam ich langsam zur Ruhe, was allerdings nicht lange hielt. Aber genau das musste ich nutzen, bevor er schon wieder damit anfangen würde. Ich setzte mich blitzschnell auf und drehte ihn auf de Rücken. Am liebsten würde ich mich direkt auf ihn setzte und weiter machen. Aber das wäre zu einfach. Sollte ich ihm in dem Moment nicht das gleiche Gefühl geben, wie er mir? Ich biss auf meine Unterlippe und schaute in seinen Schritt. Aber wenn ich das richtig sah, war sein komplettes Blut bereits in seinem Schritt. Wenn ich mich jetzt auf ihn setzte würde, würde all das viel zu schnell gehen. Auch wenn mich das weiter quälen würde, aber ich wollte ihm es genau gleich machen. Ich küsste innig seine Lippen, bevor ich ihn auf den Rücken drehte und schnell wie der Blitz meinen Kopf zwischen seinen Beinen Hatten. Meine Hände hatte ich von außen um seine Oberschenkel gelegt, damit er nicht so schnell in Bewegung kommen würde. Ich hoffe er war darauf gefasst, immerhin hatte ich nicht so viel Übung darin. Ich biss erneut auf meine Unterlippe, bevor ich anfing ihn sehr langsam zu verwöhnen. Ab und an hörte ich auf als ich merkte, dass es ihn zu sehr anmachte. Aber das hatte er nun davon. Dachte er wirklich, dass er mir so leicht davon kommen würde? Ich machte weiter und wurde ein wenig schneller. Männer mochten diese Art von Zuwendung, warum sollte er da anders sein?

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    Elijah Devaney
    Ich liebte es, ihren Körper zu verwöhnen. Ich liebte es, ihre weiche und zarte Haut unter meinen Fingern und unter meinen Lippen zu spüren. Sie war vorhin schon ein bisschen zu kurz gekommen und das wollte ich nun ändern. Ich wollte, dass sie auch auf ihre Kosten kam. Es war zwar nicht so, dass sie irgendwie zu kurz gekommen wäre. Aber dennoch hatte ich es ziemlich eilig gehabt. Hatte das wirklich nur daran gelegen, dass sie mein Blut getrunken hatte? Ich sah es nicht ganz so. Meine Leidenschaft und mein Verlangen nach dieser Frau war nie wirklich gesättigt. Ich glaube nicht, dass sich das nach einem oder mehreren Jahren ändern würde. Sie war dazu einfach zu wunderschön, zu verführerisch und einfach alles, was mein Herz begehrte. Ich konnte noch nicht wirklich sagen, was ich für diese Frau empfand. Aber sie hatte mir sprichwörtlich den Kopf verdreht und ich nahm nur noch sie wahr. Ich sah, wie sie den Kopf hob, als meine Lippen über ihren Körper wanderten. Ihre Hand legte sich in meinen Nacken und ihr Becken streckte sich meinen Fingern entgegen. Das zeigte doch nur, wie gerne sie das hier hatte. Wie sehr das wollte. Ihre Stimme wurde immer lauter und sie nannte meinen Namen. Sie spreizte ihre Beine freiwillig und sie erleichterte mir damit den Zugang nur noch mehr. Sie wand sich unter meinen Fingern, aber ich liess ihr keine Wahl. Ich zog die süsse Qual immer und immer weiter. Immer wieder drückte sie ihr Becken entgegen. Ihr Atem ging schneller und immer und immer wieder nannte sie meinen Namen. Konnte sie sich vorstellen, wie gut sich das für mich anfühlte? Was für eine Bestätigung es für mich war, wenn sie so reagierte? Männer waren oft unsicherer im Bett, als es eigentlich aussah und wenn man dann eine solche Reaktion hatte, war das wirklich eine Wohltat. Sie drehte ihr Becken zur Seite. Sie wollte es wohl wirklich wissen. Ich zögerte keine Sekunde. Es kam mir vor, als wäre ich immer noch total berauscht von dem Blut. Ich machte einfach immer weiter. Sie würde schon sagen, wenn sie genug hätte. Aber Sofie schien selbst noch in ihrer Blase zu sein. Ich liess mir alle Zeit der Welt. Ich hatte überhaupt keinen Stress. Für was sollte ich mir denn Stress machen? Damit dieser wunderbare Moment hier schneller vorbeiging? Das wollte ich definitiv nicht. Zu gerne sah ich, wie sie auf meine Berührungen reagierte. Doch ich konnte nicht sagen, dass mich das einfach so kalt liess. Wenn sie es sogar wollte, dann könnte ich locker eine weitere Runde mithalten. Ich war nicht mehr verletzt. Die paar blauen Flecken konnte man wohl kaum als Verletzungen bezeichnen. Meine Hände strichen ihre Oberschenkel entlang und ich seufzte leise auf. Diese Frau würde mich irgendwann noch in den Wahnsinn treiben. Wie sollte man von ihr je genug bekommen? [Sorry, kurz.]

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    Sofie
    Würde es anders sein, wenn er sich verwandeln lassen würde? Ich versuchte zu verstehen was ihn so anmachte. War es die Gefahr die er mochte? Oder lag es daran, dass wir beide den anderen so begehrten? Das ich mehr als normale Gefühlte für ihn hatte. Langsam trafen sich unsere Blicke und ich versuchte das Verlangen darin ein wenig zu unterdrücken. Immerhin wusste ich nicht, ob er noch eine Runde schaffen würde. Wollte ich ihn ja nicht überanstrengen. Wir schauten den anderen eine Weile an und ich versuchte so viel in diesen einen Blick zu stecken. Erneut strich ich über seine Wange und wollte mich erneut in seine Arme legte, als ich auch schon auf dem Rücken lag. Aber was machte er denn da? Ich hörte auf sein Herz, dass wegen der Aufregung immer noch schneller schlug. Aber wenigstens hatte ich so immer eine gewissen Kontrolle. Ihm schien es zu gefallen, wenn er das Ruder in den Händen hatte. Aber immer würde ich ihm das nicht erlauben. Wenigstens hatte er so seinen Spass. Ich wollte gerade aufstehen, als ich versuchte zu verstehen. Was machte er denn da? Ich hob den Kopf an und schaute, wie er seine Lippen über meinen Körper wanderten. Ich grinste, da ich das Gefühl seiner Lippen auf meiner Haut nie wieder hergeben würde. Ich würde alles dafür geben, dass er nie wieder von meiner Seite weicht. Aber das waren die Sachen von Morgen. Bei seinen Berührungen schloss ich die Augen und versuchte mich genau auf seine Berührungen zu konzentrieren. Mit den Fingern strich ich über seinen Nacken, aber die Lust konnte ich nicht unterbrechen. Ich kam ein Stöhnen über die Lippen und ich hörte, wie sein Herz einen kleinen Sprung machte. Ich wollte mich drehen, aber da wanderten seine Lippen auch schon weiter nach unten. Was machte er denn da? "Oh.." Es war eher wie ein Stöhnen, denn damit hatte ich nicht gerechnet. Machte er wirklich das, was ich dachte? Als ich seine Finger spürt, drückte ich erneut mein Becken nach vorne. JA, genau so war es gut.. Erneut stöhnte ich seinen Namen und schrie diesen fast hinaus. Wie konnte er nach alle dem noch daran denken? Ich drückte das Becken immer wieder nach vorne und stöhnte erneut auf, als ich seine Finger an meinen Oberschenkeln spürte. Automatisch machte ich dies auseinander und seufzte,, als ich seine Lippen statt seiner Finger spürte. Aber war das nicht komisch für ihn? Immerhin kam man nicht auf die Idee, das einfach so zuu machen. Meine Atmung wurde schneller und immer wieder versuchte ich mich zu drehen und zu wenden. Jedoch bekam ich es nicht hin. "Elijah.. ich.. oh Gott.." Wie sollte ich das hier je wieder vergessen? Vergessen, dass der Raum sich drehte und all meine Sinne nur auf diese eine Berührung gerichtet waren? Wäre ich doch dumm, mich jetzt zu bewegen oder drehen zu wollen. Ich wusste nicht, wie laut ich seinen Namen stöhnte, oder wie oft all das passierte. Aber wenn all das so eine Wirkung auf ihn hatte, würde ich jederzeit wieder sein Blut trinken und ihm dabei die Erlösung schenken. Ich drehte mein Becken zur Seite, dass er auch an die hintersten Stellen kam. Wie lange konnte ich das noch durchhalten, ohne zu Explodieren?

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    Elijah Devaney
    Auch wenn ich gewusst hatte, was dieses Blut für eine unglaubliche Wirkung auf mich hatte, so hätte ich es nicht früher zugelassen. Ich war ein Jäger und ich hatte mich zuerst damit abfinden müssen, dass sie von mir trank. Von einem Jäger. War das nicht ein bisschen komisch? Ich hatte keine Ahnung. Ich seufzte leise und sah sie an. Aber meine Gedanken waren gerade an einem völlig anderen Ort. Ich sah die Gänsehaut auf ihrem Körper. Ich war ja eigentlich nicht besonders egoistisch, aber ich hielt es gerade einfach nicht länger aus. Ich würde sie dafür sehr lange verwöhnen, damit sie ebenfalls noch einmal auf ihre Kosten kommen würde. Ausserdem war sie mehr als bereit für mich. Das merkte ich, als ich problemlos in sie eindrang. Ich hörte ihren Seufzer und begann mich zu bewegen. Es war ein spezielles, aber verdammt gutes Gefühl. Sie stöhnte meinen Namen, als ich mich anfing zu bewegen. Das machte mich nur noch mehr an. Sie drückte mir ihr Becken entgegen, wodurch ich die Möglichkeit bekam, noch tiefer in sie einzudringen. Ihre Finger strichen über meinen Rücken bis zu meinem Po hinunter. Sie drückte das Po gegen sie und ich stöhnte auf, als ich bis zum Anschlag in sie eindrang. Sie konnte sich gar nicht vorstellen, wie sich das anfühlte. Ich hatte nur darauf gewartet, dass Sofie uns versuchte zu drehen. Aber sie konnte nicht immer oben sein und daher liess ich es gar nicht zu, während meine Lippen ein Lächeln zierte. Erst als ich vollkommen und erschöpft war, drehte ich uns um, damit sie die Möglichkeit hatte, auf meiner Brust zu liegen. Ich drückte leicht ihre Hand und seufzte zufrieden auf. Doch meine Gedanken waren noch lange nicht ruhig. Sie hatte mich verwöhnt, aber ich sie nicht weil ich dem Verlangen nicht länger hatte widerstehen können. Dafür würde ich mich nun aber noch revanchieren. "Dann weisst du gar nicht, was du mit mir anstellst", murmelte ich leise. Wenn ich sie schon wahnsinnig machte, was tat sie denn mit mir? Ich warf für sie all meine Prinzipien über den Haufen. Ich schüttelte leicht den Kopf und lächelte sie an. "Du hast mir nichts getan. Es war berrauschend. Aber du bist ein bisschen zu kurz gekommen und das möchte ich nun ändern", sagte ich und ich sah sie mit dunklen Augen an. Sie war ein Vampir. Sie hatte garantiert keine Mühe mit ihrer Ausdauer. Sie hatte kein Herz mehr, welches vor lauter Anstrengung aus ihrer Brust springen konnte. Ich küsste sie, bevor meine Lippen sich von ihr lösten. Sie wanderten über ihren Hals zu ihrem Schlüsselbein und verharrten dann bei ihren Brüsten. Ich liess mir ganz schön viel Zeit und verwöhnte sie nach Lust und Laune. Sie sollte heute wissen, dass sie unglaublichen Sex gehabt hatte. Meine Hände befanden sich zwischen ihren Beinen und gaben ihr Bestes, bevor meine Lippen weiter auf Wanderschaft gingen und schlussendlich meine Hände ersetzten. Ich drückte ihr Beine ein bisschen auseinander. Sie konnte sich ja gar nicht vorstellen, wie gerne ich das tat. Wie gerne ich sie verwöhnte und die Gefühle, die ich in ihr auslöste, auf ihrem wunderschönen Gesicht sah.

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    Sofie
    Wie konnte es sein, dass er wie all die anderen Männer so schnell reagierte? Natürlich wusste ich, wie ich ihn scharf machen konnte und auch das ich genau Punkte berühren musste. Aber war das bei mir nicht genau so? Ich schaute ein wenig verwundert in seine Augen. Wie konnte er nur denken, dass er das mit mir machen konnte? Wusste er doch genau das ich stärker und schneller war. Aber ich wollte einfach in dem Moment nicht so egoistisch sein. Immerhin hatte ich ihn doch bereits genug gequält, oder? Ich seufzte zufrieden und schloss die Augen, aber da lag ich auch schon unter ihm. Ich grinste, da seine Berührungen bei mir eine Gänsehaut verursachten. Immer mal wieder strich ich seinen Rücken entlang und schaute tief in seine Augen. Ich hatte so viele Gedanken, aber ich wollte oder eher konnte sie gerade nicht mit ihm teilen. Ich schluckte schwer, als er in mich eindrang und lies einen langen Seufzer los. Hatte er denn nur die geringste Ahnung wie er in dem Moment auf mich wirkte und auch was sein Blut mit mir angestellt hatte? Ich war immer noch wie in einer Blase gefangen. Ich hatte seine Gefühle zwar nicht gehört, aber ich hatte sie mehr als deutlich gespürt. Das Blut log nie und ich hoffte sehr, dass er bald mehr sagen würde. Natürlich wusste ich, dass er sehr schweigsam war und auch das wir beide es nicht immer einfach haben würden. Das hatte ich alleine schon an seiner Reaktion für die Wachen gemerkt. Ich stöhnte erneut seinen Namen, als er anfing sch zu bewegen und streckte ihm mein Becken entgegen. Ich brauchte einfach die Gewissheit, dass er mich mehr als alles andere brauchte. Das er mich mehr als alles andere wollte. Meine Finger strichen über seinen Rücken und ich lies sie langsam zu seinem Po gleiten. Dort drückte ich kurz hinein und spürte, das er noch tiefer in mich eindrang. Das Gefühl war kaum zu beschreiben und am liebsten würde ich diesen Moment für immer festhalten. Aber leider war das nicht möglich. Auch wenn ich ihn diesmal dazu bringen würde, dass er länger durchhalten würde. Das letzte mal waren wir einfach zu schnell fertig. Aber das mit dem Durchhaltevermögen konnten wir noch lange üben. Immer wieder versuchte ich uns zu drehen, aber er schien Spass daran zu haben, dass er oben war. Daher gab ich nach und schlang nur die Beine um ihn. Als ich merkte, dass wir beide nicht länger warten konnten, löste ich die Umklammerung der Beine und legte lediglich meine Arme um seinen Nacken, dass ich ihn auch weiterhin so intensiv spüren konnte. Ich grinste, als ich merkte, dass er vollkommen erschöpft war. Erneut drehte er uns, dass ich auf seiner Brust lag. Mein Ohr lag an seiner Brust und ich konnte seinen Herzschlag hören. Genau das wäre eines der Dinge, die ich vermissen würde, wenn er ein Vampir wäre. Ich verschränkte erneut unsere Finger und schloss die Augen. Auch wenn ich keinen Herzschlag hatte, so passte sich wenigstens meine Atmung an. Ich grinste, da er anscheinend gerade an was unanständiges dachte. Sein Herz wurde erneut schneller und ich schaute auf in seine Augen. Langsam küsste ich seine Lippen und liebkoste mit einer Hand seine Brust und mit der anderen seine Wange. "Du machst mich wahnsinnig" hauchte ich und küsste erneut seine Lippen. erneut zog ich an seiner Unterlippe und funkelte ihn breit an. Aber war es wirklich der richtige Moment um das zu Fragen, was ich schon so lange auf dem Herzen hatte? Was ich so dringend wissen wollte? Aber was, wenn er.. Ich musste sowas lassen. Warum nur machten meine Gedanken immer wieder alles kaputt? Ich küsste erneut seine Lippen und lehnte den Kopf an seinen Hals. Mit den Fingern malte ich die 2 kleinen Kreise nach und schaute schuldig darauf. "Ich hoffe sehr, dass ich dir nicht weh getan habe" Ich wollte gerade nicht in seine Augen sehen. Würde er sonst nicht merken, dass meine Gedanken wo anders waren und ich darauf brannte endlich eine Antwort zu bekommen?

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    Cyrian Delacour
    Ich hatte ihr Herz noch nie so schnell schlagen hören. Es war Angst. Nicht einmal die reine Ekstase würde es fertig bringen, dass ein Herz so schnell schlug. Doch sie würde mir wohl kaum erzählen, um was es denn nun dabei ging - wieso sie solche Angst hatte. Wir vertrauten dem anderen gegenseitig nichts an. So war es von Anfang an gewesen. Wenn dann waren wir nur gemein zueinander gewesen oder hatten Sex miteinander gehabt. Ich hörte, wie sie mit den Zähnen knirschte. Aus welchem Grund sie auch immer Angst hatte, sie machte sich wohl wirklich Sorgen darüber. Ich konnte es ihr ansehen. Ihr war überhaupt nicht wohl. Und dann fuhr sie mich noch so dumm an, obwohl ich gar nichts gemacht hatte? Ich war einfach hier nach unten gelaufen, weil ich Wache hatte. Erwartete sie denn ernsthaft, dass jeder seinen Namen nennen würde, der hier die Treppe hinunterlief? Das hätte sie wohl gerne und konnte sie genau so schnell wieder vergessen. Neugierig glitt mein Blick zu ihrer Hand, die sich auf ihre Rippen legte. Was hatte das denn nun zu bedeuten? Ich wusste, dass sie dort nicht verletzt war und dennoch sah es so aus, als hätte sie das Gefühl dort verletzt zu sein. Ich war mehr als verwirrt von ihrem Verhalten. Vorhin war sie doch noch ganz gut drauf gewesen. Zickig und nervig wie immer, aber nicht so komisch. Sie wirkte für mich fast schon ein bisschen verängstigt. Ihr Herzschlag hatte sich zwar wieder ein bisschen beruhigt, aber er war immer noch schneller als normal. Ich hörte wie sie tief durchatmete und lachte dann leise. "Doch, bist du. Jetzt gerade, in diesem Moment", bestand ich einfach weiter darauf und sah sie an. Sie liess sich jedoch nur auf das Bett fallen und drehte mir allen Ernstes den Rücken zu. Ich verdrehte die Augen. War das jetzt wirklich ihr Ernst? Sie konnte wohl nicht einmal dazu stecken, dass die ansonsten achso furchtlose Irina nun Angst hatte. Was es wohl war? Ein Vampir war es sicher nicht. Aber ein Mensch vielleicht? Ein Mensch der ihr nahe stand oder nicht? Sie drehte sich auf den Rücken, aber sah mich dennoch nicht an. Sie hatte einen Alptraum? Ich musste ein bisschen grinsen. "Hast du mir mal nicht gesagt, dass man dann weiterschlafen soll, hm?" Ich grinste leicht und sah sie an. Diesen Tipp hatte sie mir selbst gegeben. Man sollte weiter schlafen, damit man sich den Problemen stellen konnte. Was für ein dummes Geschwätz. Aber wenn sie das zu mir gesagt hatte, dann konnte ich das ja wohl nun auch zu ihr sagen. Es waren ihr eigene Worte und nun konnte ich diese Worte gegen sie selbst verwenden. "Also.. geh schlafen", forderte ich sie auf und musste ein bisschen lachen. Irina konnte man so gut reizen. Natürlich ging es mich nichts an. Ich hatte ihr ebenfalls nichts über meine Alpträume erzählt, aber das hiess nicht, dass ich nicht doch noch ein bisschen nachbohren würde. Was wäre schon dagegen, wenn sie mir etwas über sich erzählte? Sie wäre vermutlich bald tot und dann konnte ich das ganze Wissen über sie einfach vergessen. Ich lehnte mich nach hinten und betrachtete sie mit einem genüsslichen Blick. "Was macht der furchtlosen Irina so Angst?", fragte ich, wobei Spott in der Stimme mitschwang. Sie hatte sich ebenfalls über mich lustig gemacht bei meinen Alpträumen und nun war sie daran. Sie hätte es sich eigentlich schon längst angewöhnen sollen, dass sie das lieber nicht tat. Aber Irina hatte schon oft bewiesen, dass sie nicht auf meine Worte hörte, bis es sich bewies, dass sie doch besser darauf gehört hätte. Aber nun war es bereits zu spät.

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    Beigetreten: 31.07.2012
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    Elijah Devaney
    Wenn sie erwartet hatte, dass das für mich einfach so in Ordnung ging, dann lag sie falsch. Sie musste nicht meinen, dass wenn ich mich irgendwann mal verwandeln lassen würde, dass ich dann dafür war Vampire zu verwandeln. Vor allem weil sie neue Wachen brauchte. Das war etwas ganz anderes. So etwas konnte man gar nicht vergleichen. Ich würde es für uns tun. Für sie. Aber wieso taten es die Menschen da draussen? Machten es sie wirklich alle freiwillig? Ich wusste ja, dass sie ihre Wandler hatten. Aber was war, wenn die Wandler die Menschen nur verführten, damit diese sie dann verwandeln konnten? Sie würden es wie ich für den anderen Partner machen. Nur wäre dieser dann bereits wieder mit einem anderen Menschen beschäftigt. Sie konnte mir zwar sagen, dass es aus Liebe passierte, aber dennoch war der Mensch hintergangen worden. Es erwartete ihn nachher nicht das, womit er gerechnet hatte. Aber Sofie hätte ihre neuen Leute. Selbst wenn ich irgendwann mal ein Vampir wäre, könnte ich das nicht befürworten. Ich würde halt doch im Herzen immer ein Jäger bleiben. Ich war es nun einmal und würde es immer sein. Ich glaubte nicht, dass sich das ändern würde, selbst wenn ich kein Mensch mehr war. Aber diese Entscheidung musste halt Sofie treffen. Ich fand es alles andere als richtig, aber die Entscheidung lag schlussendlich bei ihr. Ich war jedenfalls heilfroh, dass ich nicht ihren Post inne hatte. Darauf konnte ich sehr gut verzichten. Ich lachte leise auf, als ich sie auf den Rücken drehte und sie kurz aufschrie. Ich hatte gesehen, wie sie mit den Gedanken an einem völlig anderen Ort gewesen war und aus diesem hatte ich nun geholt. Ich erwiderte den Kuss und spürte, wie sie über meinen Rücken kratzte, so wie sie vorhin gerade noch über meine Brust gekratzt hatte. Ich wollte gerade sagen, dass sie mich doch ausziehen sollte, als sie mir auch schon das Shirt zerriss. Ich sah sie ein bisschen verwundert an, aber meine Gedanken waren gerade an einem völlig anderen Ort. Gleich darauf war ich nackt und nun beugte sie sich über mich. Jedoch konnte sie sich bereits jetzt schon nicht mehr auf meinen Schoss setzen. Ich schüttelte leicht den Kopf. "Nein, ich habe diese Zeit gebraucht", sagte ich, bevor ich genüsslich die Augen schloss, als ich ihre Berührung spürte. Ein Stöhnen kam aus meinem Mund. Ich spürte ihre Zunge über meine Brust streichen, dabei hatte ich noch gar nicht gemerkt, dass sie mich verletzt hatte. Ihre Lippen wanderten über meinen Körper und mein Herz schlug noch ein bisschen schneller. "Weil du halt eine so verdammt scharfe Frau bist", sagte ich leicht atemlos und grinste sie verschmitzt an. Sie biss wieder in meinen Hals, während ihre Hand schneller war als vorher. Diese Frau brachte mich um den Verstand! Aber lange hielt ich es nicht aus. "Ich kann nicht mehr. Ich will dich jetzt!", sagte ich mit rauer Stimme. Ich packte sie an den Hüften und setzte sie auf mich. Sie war sowas von bereits für mich. Ohne Mühe dran ich in sie ein und ich stöhnte leise ihren Namen. Dieses Blut.. liess mich nicht mehr klar denken. Ich musste sie jetzt einfach so spüren, ich wollte unser Verlangen nach dem anderen teilen. Aber ich war immer noch ein Mann und hatte nicht eine unendlich lange Ausdauer. Ich drehte uns wieder um, so dass ich dieses Mal oben war. Sie war bereits das letzte Mal oben gewesen, also durfte ich nun auch. Meine Bewegungen wurden schneller und ich hatte das Gefühl, mir würde gleich das Herz aus der Brust springen.

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    IRINA A. Tschaikovskaya
    Es war nicht fair, dass ich nun mit diesen Gedanken konfrontiert wurde. Ich hatte nichts getan, um solche Träume zu verdienen – das hier war Strafe genug, weshalb musste mich mein eigener Körper und Kopf nun auch noch dafür strafen, dass ich Dinge tat für die mich meine Eltern wirklich eigenhändig ermorden würden? Es half nicht sonderlich, dass auch noch Cyrian hier stand und Fragen stellte. Ich hatte ihn nach seinem Alptraum auch so gut wie in Ruhe gelassen, er musste jetzt nicht auch noch graben und so tun als hätte er ein Recht darauf zu erfahren, was es war das mir Angst machte. Es ging ihn noch nicht einmal etwas an, dass ich überhaupt aufgewacht war, weil ich wirklich gedacht hatte mein Vater hätte mir seinen Dolch einfach zwischen die Rippen gerammt. Augenblicklich griff ich an die Stelle und knirschte die Zähne. Beinahe so als wolle ich mich damit versichern, dass ich nicht möglicherweise doch noch irgendwie verletzt worden war. Es war einfach nur ein Traum gewesen. Die Tatsache das ich mich mit den Worten meines Vaters zu beruhigen versuchte, half nicht sonderlich. Gott – ich sollte mir nicht Gedanken darüber machen, was ich geträumt hatte! Mein Vater würde nicht hier auftauchen, würde nichts davon erfahren das ich mit einem Vampir geschlafen hatte –mehrmals– und er würde ebenso wenig darüber nachdenken. Irgendwann aber würde es rauskommen, und sollte ich wirklich nicht mehr von hier verschwinden können, würden meine Eltern noch nicht einmal eine Träne vergießen. "Ich bin nicht komisch drauf," stellte ich fest und atmete tief durch. Ich ließ mich wieder auf mein Bett fallen, drehte Cyrian den Rücken zu und zog die Decke dabei enger um mich. Ich war nicht komisch drauf. Was glaubte er denn bitte, dass komisch war? Ich tat doch nichts weiter – er hatte mich erschreckt. Er hätte doch genau das gleiche gesagt, wäre er an meiner Stelle gewesen. Außerdem hatte ich nun wirklich nicht die Nerven mit ihm über irgendetwas zu diskutieren oder zu streiten, und erst Recht nicht darüber ob ich mich gerade normal verhielt oder wirklich komisch war. Was ging es ihn denn an? Er hatte vorhin doch schon gesagt, dass wir es auch einfach bleiben lassen konnten. Genervt davon das ich mich gerade selbst so anstellte drehte ich mich sogleich auf den Rücken und rieb mir über die Stirn. "Ich hatte nur einen Alptraum. Mehr musst du nicht wissen," mehr wollte ich nicht dass er wusste. Es ging ihn nichts an, außerdem würde er doch einfach nur lauthals loslachen, weil ich mir wirklich von einem Traum die Laune vermiesen ließ. Vor allem aber weil ich deshalb Angst hatte. (Sorry XD)

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    Sofie
    Wollte er jetzt darüber sprechen, warum sich die Menschen verwandeln lassen wollten? Aber konnte er sich das nicht denken? Wie gerne ich doch über was anderes sprechen würde. Aber ihn schien das alles mitzunehmen. Ich dachte immer, dass die Menschen das am Besten verstehen. Hatte denn nicht jeder den Wunsch, dass man für immer jung, stark und auch unsterblich war? Das man einfach das Leben genießen konnte und seine Liebe für immer an seiner Seite hatte? Natürlich hatte all das auch seine Nachteile und ich wusste, dass die meisten Jäger nur das eine im Kopf hatten. Sie dachten nur daran, dass man als Vampir das Leben der anderen nahm und sich alles andere ebenfalls. Aber wie sollte ich das jemandem erklären, dass all das nicht genau so war? Ich küsste erneut seine Lippen, auch wenn ich mich auf was anderes konzentrieren sollte, aber das beschäftigte mich gerade so sehr. Konnte er sich nicht vorstellen, dass auch er sich später wandeln lassen würde und das aus Liebe? Ja, ich dachte erneut über die Nachteile nach.. Wie viele geliebte Menschen hatte ich in all den Jahren sterben sehen? Aber genau das war der Grund, warum ich mich den Menschen nicht mehr Nähern wollte. Es war nicht geplant, dass ich mich in ihn verliebe, das ich so starke Gefühle entwickelte. Aber das konnte man nicht ändern. War es nicht genau das, was ich wollte? Die Achterbahn der Gefühle? Immerhin hatte es mich voll erwischt und jeder, der nicht Blind war, konnte das genau sehen. Immer wieder dachte ich daran, dass er meine Gedanken beherrschte und auch das ich nur an seinen Körper und an seine Lippen denken konnte. Wie seine Lippen die meinen oder wie sie auch meine haut berührten. Wie ich ihn spürte und auch das ich mehr wollte als nur den Sex. Ich schrie kurz auf, als er mich auf die Seite und danach auf den Rücken drehte. Ihn schien das zu amüsieren, aber ich schüttelte nur den Kopf, da ich mal wieder tief in meinen Gedanken war. Woher genau wusste er nur wie er mich aus meinen Gedanken zurückholen konnte? Ich schloss die Augen, als ich seine Lippen auf den meinen spürte und legte meine Hände an seinen Rücken. Ich strich mit der Zuge über die seine und kratzte dabei leicht seinen Rücken. Wollte er wirklich weiter machen und dabei nicht einmal seine Klamotten ausziehen? Aber genau das sollte ich doch ändern. Ich hatte nicht gedacht, dass es ihn so berauscht, wenn ich sein Blut trinke. Immerhin hatte ich das von dieser Seite noch nicht gesehen. Aber es schien ihm zu gefallen. Ich öffnete die Augen und schaute kurz in die seinen. "Du hast zu viel an. Wie soll ich deinen Körper bewundern, wenn du ihn bedeckst?" Ich riss ihm das Shirt kaputt und schmiss es danach durch das Zimmer gefolgt von seiner Hose und den Short. Ich mochte es, wenn er nackt war, aber leider konnten wir nicht immer nackt im Bett bleiben. Aber genug davon. Ich grinste kurz und drehte ihn auf den Rücken, bevor ich mich auf ihn setzte. Leider konnte ich mich nicht direkt auf seinen Schritt setzten, da er einfach zu erregt war. Ich schaute mir das ganze genau an und lehnte den Kopf schief. "Hättest du es vorher gemacht, wenn du gewusst hättest, dass es dich so erregt? Also zugelassen, dass ich von deinem Blut trinke?" Ich beugte mich nach vorne und küsste sanft seine Lippen, wobei meine Finger anfingen ihn zu verwöhnen. Warum nur hatte ich so eine Wirkung auf ihn? Lag es nur an dem Sex, lag es daran, dass er mich mochte oder einfach nur an der Gefahr? Ich wusste, dass wir es versuchen wollten. Aber ich wusste nicht wohin das führen würde. Immerhin waren wir nicht einmal zusammen, auch wenn ich mir das gerade mehr als alles wünschte. Ich wollte dass ich keine Angst haben musste, dass er gehen würde. Das er sich auf einmal für eine andere entscheiden würde. Ich wollte ihn und das an meiner Seite und nicht nur in meinem Bett. Ich seufzte, da mich meine Gedanken mal wieder vollkommen verwirrten. Bei wem würden sie das nicht? Hatte ich doch den tollsten Mann in meinem Bett liegen und was machte ich? Ich schob Paranoia.. Erneut küsste ich seine Lippen, da ich ihn einfach nur spüren wollte. Aber wollte er mich nicht langsam mal ausziehen? Oder dachte er, dass mich das hier noch nicht genug foltern würde? Ich grinste und kratzte über seine Brust, wobei ich ihn ein wenig verletzte. Ich funkelte mit den Augen und legte meine Lippen auf seine Brust. Ich strich mit der Zunge über die kleine Wunde und seufzte bei dem Geschmack seines Blutes. Aber ich wollte einfach noch mehr davon haben. Aber hatte er nicht gesagt, dass ich mehr haben konnte? Das ich mir was nehmen sollte, wenn ich es brauchte? Da kam mir eine Idee.. Ich grinste breit und zog mir meine Sachen einfach selber aus. Wie konnte er so lange warten? Aber als ich in seine Augen schaute merkte ich, dass es ihm anscheinend Spass machte. So ein Idiot, dass hatte er also mit Absicht gemacht und das nur damit ich fast durchdrehe. Selber Schuld, dann würde ich es ihm einfach heimzahlen.. das würde er noch bereuen. Meine Lippen wanderten über seinen Körper, bis ich ziemlich weit unten war. Ich stellte seine Beine auf und liebkoste mit den Fingern seine Oberschenkel. Ich grinste, da er direkt zu reagieren schien. "Warum nur bist du so ungeduldig?" Sein Atmen ging schneller und sein Herz machte bei jeder Berührung einen Sprung als würde es nach außen wollen. Ihm schien das zu gefallen und genau das brauchten wir. Ich brauchte das Gefühl, dass er nur mir gehört und wir konnte ich das besser verstehen, als wenn er sich mir ganz hingab? Erneut küsste ich seine Lippen und biss in seinen Hals. Ich liebkoste weiter seine intimste Stelle und lies meine Bewegungen immer schneller werden. Ob er den unterschied merkte? Immerhin konnte ich meine Hand schneller als eine normale Frau Bewegen. Ich fing erneut an, was von seinem Blut zu trinken und lies beide Bewegungen synchron werden. Wieder versank ich in Gedanken. Was, wenn er das nicht mochte? Natürlich zeigte seine Reaktion was vollkommen andere, aber auch ich brauchte die Bestätigung.

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    Cyrian Delacour
    Wieso fragte mich Irina immer, ob ich wüsste, wann sie endlich sterben würde. Woher sollte ich denn das wissen? Nur weil ich eine der Wachen der Königin war, hiess das noch lange nicht, dass ich alles über ihre Pläne wusste. Es war ab klar, dass ihre Gefangenschaft bald enden würde. Das hatte ich herausgefunden und ich war auch so ehrlich gewesen und hatte ihr das gesagt. Ich war nicht so einer, der log. Wenn sie damit nicht zurecht kam, dass sie tot war, dann war es halt nun einmal so. Immerhin waren wir für sie doch ohnehin schon alle tot. Wieso sollte sie dann nicht ebenfalls sterben? Jedoch würde sie nicht zurückkehren, wie es gerne hätte. Ich wäre lieber noch eine Weile im Bett liegen geblieben. Diese Matratze hier schätzte ich nun so viel mehr, seit ich eine Woche in diesem Kerker unten gewesen war. Zugegeben es war nicht das erste Mal gewesen. Aber das waren nur einzelne Tage gewesen. Eine ganze Woche hatte ich wirklich noch nie geschafft. Die Alpträume waren zwar immer noch da, aber ich merkte, dass sie wieder zurückgingen. Das was Irina getan hatte, hätte sie nicht tun sollen. Ich hätte sie niemals so sehr umbringen wollen, wie wenn sie mich nicht so provoziert hätte. Aber sie hatte es wissen wollen. Sie hatte gewusst, dass sie damit einen wunden Punkt getroffen hatte und hatte einfach weiter gemacht. Am liebsten wäre ich gar nicht mehr dort hinunter gegangen. Aber es war nun mal meine Aufgabe und diese Aufgabe hatte ich in der letzten Woche sowieso nicht erfüllen können. Also war es wohl selbstverständlich, dass ich nun Arbeiten ging. Ich seufzte leise und machte mich auf den Weg. In ein paar Jahren wäre ich wieder weg von hier. Dann wäre ich nicht mehr in diesem Schloss und würde wieder einen anderen Weg finden, um mich zu beschäftigen. Diese Jäger hier waren aber auch total eingeschlafen und das machte die ganze Sache nur noch langweiliger. Früher war hier wenigstens etwas los gewesen. Jetzt praktisch nicht mehr. Ich lief die Treppe hinunter, blieb dann aber doch noch einmal kurz stehen. Irritierte hörte ich ihren Herzschlag, der kurz aussetzte und danach viel schneller weiter schlug. Sie hatte Angst. Vor was hatte sie denn bitteschön Angst? Sie hatte zwar ein bisschen Angst gehabt, als ich die Wand eingeschlagen hatte, aber nun.. sie hatte Todesangst. Verwundert trat ich einen Schritt weiter hinein und sah sie dann an. Ich runzelte irritiert die Stirn. Erschrecken? Ich hatte doch gar nichts getan. Ich liess mich auf die Bank nieder und sah sie dann an. "Was hast du denn gedacht, wer da die Treppe hinunter kommt?" Ich sah sie fragend an. Auf jeden Fall wäre es jemand gewesen, vor dem sie furchtbare Angst hatte. Ich konnte hören, wie sich ihr Herz langsam wieder ein bisschen beruhigte, aber es schlug immer noch viel zu schnell. Vor irgendwem hatte sie Angst und es brannte mir in den Fingernägel herauszufinden, vor wem sie denn nun Angst hatte. Sie hatte noch nie Angst gehabt. Jedenfalls noch nie eine solche Angst. Das war etwas wirklich neues. "Ich bin ganz normal die Treppe hinunter gekommen. Ich weiss gerade echt nicht, was für ein Problem du hast." Immer noch stirnrunzelnd sah ich sie an. Sollte sie doch wieder schlafen gehen. Das hatte sie doch vorhin sicher gemacht oder etwa nicht? Sie sollte schlafen gehen und ihren Mund halten, während ich hier unten die Wache halten musste. Das wäre am besten. Doch wie immer würde ich wohl darauf verzichten müssen. Vor allem weil Irina wirklich aufgewühlt war. Sie schien total erschreckt zu sein. Ich wusste aber nicht, was das nun hiess. "Wieso bist du so komisch drauf?", fragte ich sie. Ich erwartete gar nicht, dass ich von ihr eine Antwort bekommen würde. Sie gab mir nie gross Antworten auf meine Fragen.

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    IRINA A. Tschaikovskaya
    Ich hatte wirklich gedacht nach einer heißen Dusche und auslaugendem Sex könnte ich eine ganze Weile in Ruhe schlafen. Ich war davon ausgegangen einfach nur unter diese Decken kriechen zu müssen, um weder die Kälte noch den ekelhaften Gestank dieser Hölle hier unten riechen zu müssen. Wirklich – womit hatte ich es verdient hier unten zu sitzen und zu verrotten? Ich hatte den Tod verdient und das wusste ich, jedoch war das hier eine wirklich übertriebene Strafe für etwas, dass ich noch nicht einmal getan hatte. Ich konnte noch nicht einmal sagen, was man mir denn nun vorwarf und weshalb man mich nun schon seit zwei verdammten Wochen hier unten festhielt als wäre ich ein Schwerverbrecher der auf einen Prozess wartete. Dabei war ich einfach nur eine kleine Jägerin aus Russland, mit Eltern die sie eigenhändig erschlagen würden, wüssten sie was ich die letzten zwei Tage über getan hatte. Ich sollte Vampire töten, und nicht etwa mit ihnen Sex haben. Vielleicht war das der Grund dafür weshalb ich wenigstens den Großteil seiner Wirkung auf sein Vampirdasein schob, und nicht etwa auf die Tatsache das ich einfach nur Sex mit ihm wollte. Müde zuckte ich zusammen, drehte mich zur Seite und blinzelte der Dunkelheit entgegen. Besonders viel hatte sich nicht wirklich verändert. Das Loch in der Wand war immer noch da, die Kälte schien unertragbar zu werden, und der Hunger nagte mittlerweile sehr an mir. "Я голоден! [Ich habe Hunger!]", beschwerte ich mich und schob mich vom Bett hoch. Murrend zog ich die Decken mit mir, legte sie eng um meinen Körper und vergrub mein Gesicht halb darin um der Kälte zu entkommen. Möglicherweise hätte ich doch noch etwas Zeit herausschlagen sollen um nicht gleich wieder hier herunter kommen zu müssen, dann würde ich nicht mit nassen Haaren zu kämpfen haben. Leise lachend bewegte sich eine Gestalt die Treppe hinunter, gab sich dabei nicht zu erkennen. Schwere Schritte, eindeutig niemand den ich hier erwartet hatte. "Что ты хочешь? Что ты здесь делаешь? [Was willst du? Was tust du hier?]", fragte ich verwirrt. Erst jetzt trat er aus dem Schatten, ließ dabei seinen Dolch die kalte Mauer entlag streifen und trat ans Gitter. Nikolaj war allen Ernstes hier? Waren sie doch gekommen um mich zu holen? Hier stimmte etwas nicht. Ich runzelte die Stirn, Nikolaj aber sah mich breit grinsend an. "Наша Ирина действительно сделала это, [Unsere Irina hat es wirklich geschafft]" stelte er leise fest. Was? Er sprach in Rätseln, vor allem aber verstand ich nicht weshalb ausgerechnet er nun vor mir stand und nicht mein Vater. Die Tür wurde aufgestoßen, mit einem lauten Knall stürzten einige der Wachen hinunter und mit einer geschickten Wurfbewegung sicherte Nikolaj sich und den zweiten Mann, der nun ebenfalls auf meine Zelle zukam. Augenblicklich wurde mir leichter, denn auch wenn ich nicht damit gerechnet hatte überhaupt noch eine Chance zu haben zu überleben, standen nun doch mein Vater und sein bester Freund vor meiner Zelle. Und das nur, weil Familie über alles ging. Davon ging ich zumindest aus. Lächelnd trat mein Vater an die Zelle und streckte seine Hand durch das Gitter, Nikolaj kam bereits mit den Schlüsseln und schloss dieses auf. Beinahe erleichtert darüber, dass ich wirklich noch einmal mit einem blauen Auge und möglicherweise ein paar mehr Schrammen und Narben davongekommen war, bewegte ich mich aus meiner Hölle. "Ирина, не так быстро! [Irina, nicht so schnell!]" beschwerte sich mein Vater und zog mich an sich. Er umarmte mich für gewöhnlich nicht, vor allem aber nicht wenn er ganz genau wusste das wir umzingelt von Vampiren waren, und gerade befanden wir uns in einem Schloss eben dieser. Fragend runzelte ich die Stirn und sah meinen Vater an, blickte für einen kurzen Augenblick zu Nikolaj. Hier stimmte immer noch etwas nicht. "Мы убиваем вампиров. И всем, кто им помогает. [Wir töten Vampire. Und jeden der ihnen hilft.] Mein Vater umfasste seinen Dolch etwas fester, drehte ihn geschickt in der Hand und mit einem Mal spürte ich den Schmerz in meinem Magen. Fassungslos weiteten sich meine Augen. Ich musste noch nicht einmal an mir runtersehen um zu wissen, was er gerade getan hatte. Vor allem aber traute ich mich nicht dorthin zu blicken, wo sich sein Dolch in mein Fleisch bohrte. Ich schreckte hoch, warf die Decken von mir und sah mich augenblicklich um. Oh Gott Scheiße, es war einfach nur ein elendiger Traum gewesen. Schnell ließ ich mich wieder auf das harte Bett sinken, rieb mir übers Gesicht und stieß den Atem aus. Was zur Hölle war das bitte gewesen? Ich hatte sonst doch auch keinerlei Probleme mit Alpträumen, war ihnen nun schon so lange entkommen und aus dem Weg gegangen, und ausgerechnet jetzt kamen sie zurück? Ich schlief wohl einfach zu viel. Kopfschüttelnd schob ich mich vom Bett hoch, zerrte Beide Decken dabei eng um meinen Körper. Hier wurde es wirklich einfach nicht wärmer! Augenblicklich wanderte mein Weg zur Treppe, folgte dem langen Schatten dieser und blieb an einer Figur hängen. Oh nein. Nein, nein, nein. Langsam bewegte ich mich, mein Herz aber bleib für eine Sekunde stehen ehe es doppelt oder gar drei Mal so schnell zu schlagen begann. So wachte ich wirklich nicht gerne auf, verdammt! "Gott heilige Scheiße erschreck mich nicht so!", fuhr ich Cyrian an und atmete tief durch. Er konnte doch nicht einfach so da stehen und nichts sagen!

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    Cyrian Delacour
    Ich konnte mir denken, dass es scheisse war. Aber wenn sie dachte, ich hätte deswegen Mitleid, dann war sie bei mir wirklich an der falschen Adresse. Wieso sollte ich mit einer Gefangenen, die mir mal versprochen hatte, mich zu töten, Mitleid haben? Sie hatte so etwas ja überhaupt nicht verdient. Ich glaubte kaum, dass sie jemals gegenüber von einem Vampir Mitleid gezeigt hatte. Nein, sie war genau das komplette Gegenteil. Mit riesiger Freude hätte sie ihm eine Pflock durch das Herz gestossen und zugeschaut, wie der Vampir sprichwörtlich zu einem Häufchen Elend wurde. Vielleicht war das die Strafe für all die unschuldigen Vampire, die sie getötet hatte. Aber wieso war sie auch genau auf die Jungen gegangen? Die Jungen waren meistens dabei ihr neues Leben in den Griff zu kriegen und da konnte es halt mal vorkommen, dass man einen Fehler machte. War das bei den Menschen etwa nicht gleich? Soweit ich mich zurück erinnern konnte schon. Man probierte Sachen aus und es lief halt manchmal schief. Vielleicht wurde man halt auch einfach in etwas hineingezogen und man hatte die Arschkarte. Aber den Menschen warf man dann auch nicht gleich an den Kopf, dass sie schlecht waren. Die Vampire dagegen wollte man alle tot sehen. Ich verdrehte ein bisschen die Augen. "Ich habe ja nichts getan, für das ich eingesperrt werden sollte." Ich grinste sie herausfordernd an. Abgesehen davon dass ich sie hatte töten wollen, hatte ich nichts unrechtes getan. Ich trank nicht von Menschen und dementsprechend konnte ich sie nicht töten. Vermutlich hatte sie bereits schon sehr viele Vampire mehr umgebracht, als dass ich Menschen umgebracht hatte und da musste etwas heissen! Ich war ja nun bereits schon eine Weile auf der Erde und dennoch hielt ich einen erschreckenden tiefen Wert, was die Ermordungen von Menschen betraf. Das hiess jedoch nicht, dass ich nicht kämpfen konnte. Ich konnte sehr gut kämpfen und das hatte ich ihr bereits gezeigt. Sie hatte es selbst gesehen, wie es war, wenn man mit einem 130-jährigen Vampir kämpfte. Normalerweise hatten dass die anderen Jäger auch gemerkt. Diese hatten sich dann aber gleich endgültig aus dem Staub gemacht und mir nicht noch ein Verspreche gegeben, dass sie mich töten wollte. Irina kehrte mir den Rücken zu und zog die Decke über ihren Körper. Anscheinend war das Thema damit wohl beendet. Ich zuckte gleichgültig die Schultern und ging nach oben. Oben holte ich mir erst mal eine grossartige Portion zu essen und machte danach noch ein kleines Verdauungsnickerchen. Der Sex hatte mich müde gemacht und ich hatte ein bisschen zu viel gegessen, dann war ich sowieso immer müde. Unsere Küche war eigentlich verdammt gut. Ich mochte das Essen hier verdammt gut. Aber gegenüber von den Gefangenen wurde dann die Küche rapid schlecht. Irina wäre erstaunt, wenn sie wüsste, wie gut dass die Küche eigentlich wäre. Ich hatte selbst eine Woche durch dieses Essen müssen. Ich hatte es ja nicht gewollt, aber Irina hätte es ja sowieso nicht gegessen. Diese Frau war so unglaublich stur! Nachdem ich mein Nickerchen beendet hatte, war es fast schon Zeit für meine Schicht. Ich wusste, dass ich gesagt hatte, dass ich nicht mehr freiwillig dort nach unten gehen würde. Aber tat ich es denn ganz aus freiwilligen Stücken? Nein. Ich hätte mir nun nach diesem Aufenthalt dort unten liebend gerne eine Woche frei genommen. Nur konnte das nicht einfach so machen. Es gab Regeln in diesem Schloss und diese musste man einhalten. Ich seufzte leise und stand auf. Ich brachte meine Haare einigermassen wieder in Ordnung und machte mich auf den Weg in den Keller. Ich lief die Treppe hinab. Ich war diese Treppe noch nie so oft auf und ab gelaufen wie in den letzten zwei Wochen oder nicht. Ob man es eingestehen wollte oder nicht, aber Irina hatte ziemlichen Schwung in mein Leben gebracht. Das konnte ich nicht leugnen. Ich seufzte leise und fuhr mir durch das Haar. Ich blieb kurz stehen, aber trat dann doch ein. Vielleicht hatte ich ja Glück und sie schlief noch. Sich mit ihr zu unterhalten war gar nicht immer so einfach, wie man dachte. [Sorry ._.]

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    Elijah Devaney
    Ich wusste ja, dass sie auf die Wachen angewiesen war und das wirklich ein paar Vampire ihr Leben hatten lassen müssen. Aber war es bei den Jägern anders? Nein. Durch ihren Angriff hatten sie sehr viele Leute verloren. Wahrscheinlich hatten sie noch viel mehr Leute verloren als die Vampire. Bei den Jägern dauerte es Jahre, bis wieder neue Jäger dazu kamen und dann noch ihre Ausbildung dazu abgeschlossen hatten. Sie dagegen zauberte einfach so ein paar Vampire hervor. Sie musste das nicht verstehen. Das war halt der Jäger, der in mir durchkam. So war es halt einfach. Ich seufzte leise und sah sie an. Ich zuckte leicht die Schultern. Ich fand es dennoch nicht richtig, wenn sie eigentlich bestimmte, wenn die Menschen nu verwandelt wurden. Sollte dieser Moment nicht von den Menschen, die sich verwandeln liessen, selbst ausgesucht werden? Vielleicht waren sich ja noch nicht einmal alle im Klaren und machten nun eine unüberlegte und vorschnelle Entscheidung, die sie bis in die Ewigkeit bereuen würden - sprichwörtlich. Aber sie musste selbst entscheiden, wie sie ihr Königreich führen wollte. Sie war nicht einfach so Königin geworden. Es hatte ihren Tribut gefordert. Ihre Hände strichen über meinen Nacken und meinen Hals, während ihre Zunge sogleich über meine Unterlippe fuhr. Ich hob fragend eine Augenbraue. Ich konnte mir das nicht vorstellen, dass sich Menschen tatsächlich freiwillig verwandeln liessen. "Und aus welchen Gründen tun sie das?", fragte ich sie. Konnte sich die Menschen nicht mit einem gewöhnlichen, normalen Leben zufrieden geben? Musste es immer irgendwie etwas spezielles sein? Anscheinend schon. Ich dagegen hatte wohl das normalste Leben gelebt, wenn man von der Tatsache absah, dass ich Jäger war. Aber niemand tat Jäger aus freiwilligen Stücken. Entweder war es aufgrund der Familie oder weil ein Vampir seine Familie zerstört hatte. Schlussendlich war der ausschlaggebende Punkt meistens die Familie. Bei mir war es ja nicht gerade anders gewesen. Bei ihren Worten grinste ich. "Ich habe nicht gesagt, dass ich der Beste war. Eigentlich habe ich gar nichts gesagt." Ich grinste sie an. Ich hatte mir das nur gedacht. "Aber ich hatte das nicht nötig. Andere wollten ihre Fähigkeiten zur Schau stellen, als wären sie in einem Museum. Sie wollten damit prahlen und angeben. Dass sind dann diese Jäger, welche meistens gegen Jim antreten." Ich sah ihr in die Augen. Ich hatte immer ein Ziel vor meinen Augen gehabt und dieses dementsprechend verfolgt. Mir war es nie wichtig gewesen, dass ich zu den Besten gehörte. Für mich war es nur wichtig gewesen, dass ich genug gut gewesen war, um Michael zu töten und das hatte halt nun einmal einen grossen Tribut verlangt. Ich sah wie sie auf meinen Hals sah und nickte dann. Ja, sie durfte. Sie schien wohl wirklich sehr grossen Respekt davor zu haben. Ich erwiderte den Kuss und schloss genüsslich die Augen, als sie an meiner Unterlippe zog. Ihre Lippen wanderten zu meinem Hals. Jedoch über Umwege. Zuerst über meine Wange zu meinem Ohr und erst danach zu meinem Hals. Ich spürte nur einen kurzen Schmerz, als sie in meinen Hals biss. Ihre Hände strichen über meine Brust, wobei sie gleich danach darüber kratzte. Mein Blut schien sie wohl wirklich anzutörnen. Aber kaum hatte ich das gedacht, merkte ich selbst, was für ein unglaubliches Verlangen in mir zustande kam. Sie drückte mir ihr Becken entgegen und ihre Beine waren um mich geschlungen. Sie konnte selbst spüren, wie sehr ich sie wollte. Meine Hände lagen an ihren Hüften, während sie weiter trank. Sie schien wohl nur immer ein wenig zu nehmen. Dann hörte sie aber auf und ich merkte, wie sie über die Wunde strich. Dann sah sie zu mir auf. Ihre Augen waren rot, aber das war mir gerade egal. Jede Faser meines Körpers verzehrte sich nach ihr. Ich erwiderte ihren stürmischen und leidenschaftlichen Kuss und drehte sie unter mich. Ich vertiefte den Kuss nur noch mehr, während ich ihr mein Becken entgegen drückte. Ich hätte niemals gedacht, dass das Blut so eine grosse Wirkung auf mich hätte. Meine Hände schoben sich unter ihr Shirt und wanderten langsam nach oben. Sie würde heute definitiv nicht zu kurz kommen.

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    IRINA A. Tschaikovskaya
    Zwei lange Wochen kein Sonnenlicht mehr zu sehen, war scheiße. Nicht nur das der Körper darunter litt, viel mehr aber war es die Tatsache das die Laune und Stimmung mit jeder Sekunde sank, und dass nur weil man einfach kein Licht sah. Keine Sonnenstrahlen auf der Haut spüren konnte. Wahrscheinlich war es den meisten Menschen gar nicht bewusst, wie viel die Sonne eigentlich für das Wohlbefinden verantwortlich war, jedoch konnte wohl niemand abstreiten das so ziemlich alles und jeder darunter litt wenn die Sonne für einige Tage nicht herauskam und alles was man sah, Dunkelheit, graues Wetter oder Nässe war. Cyrian aber schien selbst nicht wirklich zu verstehen das er noch so oft mit der Idee gemeinsam duschen zu gehen, kommen könnte und doch nichts an meinem Schicksal ändern würde. Ich würde sterben, saß seit einer gefühlten Ewigkeit in diesem nassen, kalten Loch fest und wusste noch nicht einmal wann genau es denn nun zu Ende mit mir war. "Du warst hier unten auch nicht sehr viel besser gelaunt," im Gegenteil. Ich behielt meine Launen für mich, meckerte ihn nicht an oder tat irgendetwas was ihn nervte. Er aber hatte seine Laune an mir ausgelassen Zugegeben war ich auch nicht sonderlich nett gewesen, aber ich ließ meine Laune gerade wenigstens nicht an ihm aus. Außerdem hatte ich mich doch bei ihm bedankt, und es auch wirklich so gemeint – mir war klar, dass er es nicht tun müsste, und auch wenn ich mir auch sicher war das er diese Situation einfach nur ausnutzte weil er gerade Lust darauf hatte, war mir auch klar dass ich wohl wirklich die Letzte wäre für die er irgendetwas tun würde. Hätte er selbst nichts davon, würde er mir doch ohnehin nicht erlauben bei ihm duschen zu gehen – dann wäre er noch nicht einmal auf die Idee gekommen, stattdessen würde er seine Zeit mit irgendetwas anderem und wahrscheinlich wichtigeren verbringen als seine Zeit mit einer sicheren Toten zu verschwenden. Er war für die Nachtschicht eingeteilt? Oh wow, erst saß er hier fest weil er mich hatte umbringen wollen und nun durfte er auch schon wieder an die Arbeit? Ich drehte ihm den Rücken zu, zog die Decke über meinen Körper und schloss die Augen. Dann würden wir uns wohl heute Abend noch einmal sehen, selbst wenn ich seine Beweggründe nicht wirklich verstand. Er war es gewesen der gesagt hatte, er hier nicht noch einmal freiwillig herunterkommen würde, nun hatte er mich aber allen Ernstes zu sich ins Zimmer geholt nur um mit mir gemeinsam duschen zu können. Müde gähnte ich, schob meinen Arm unter meinen Kopf und schlief ein. Etwas anderes konnte man hier in dieser dummen Zelle ohnehin nicht tun. Entweder ich schlief, merkte weder die Kälte noch die Tatsache das es Dunkel und Langweilig war, oder aber ich saß wach und machte mir Gedanken über Dinge über die ich nicht nachdenken wollte. Da schlief ich lieber für den Rest meines Lebens, besonders lange hatte ich doch scheinbar ohnehin nicht mehr.

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    Sofie
    Ich schaute fragend in seine Augen, als er so auf die Wandlungen reagierte. Aber was hatte ich denn für eine Wahl? Ich liebkoste seinen Nacken und küsste sanft seine Lippen. "Sie werden nicht leidern. Sie werden ja nicht erst heute aufgesucht. Weist du. die Wandler brauen eine Beziehung auf und das über Jahre. Sie werden nur die Menschen verwandeln, die bereit dazu sind" Ich wusste, dass ich ihm keine Rechenschaft schuldig war. aber ich wollte, dass er das alles verstand. Wie sollte er später sonst als Vampir klar kommen und das an meiner Seite. Außer natürlich er würden sich das mit der Wandlung überleben. Aber selbst wenn wir uns trennen würden, würde Emilia mich holen kommen. Sie würde diese Wahl nicht akzeptieren. Langsam setzte ich an zu sprechen, aber was sollte ich noch zu dem Thema sagen? Erneut strich ich seinen Nacken und langsam nach vorne zu seinem Hals. Dabei beobachtete ich ihn genau. Wollte er wirklich alles einfach so hinnehmen und die Wut steigen lassen? Ich strich mit der Zunge über seine Unterlippe und lächelte sanft. "Ich weiß nicht wie es ist, wenn man verwandelt werden möchte. Aber die Wandler haben mir versprochen, dass die Menschen wirklich bereit dafür sind. Wusstest du, dass es Menschen gibt die herkommen und das nur um verwandelt zu werden?" Ich schüttelte den Kopf und schloss kurz meine Augen. Aber wollten wir jetzt wirklich darüber streiten, dass ich mit meinen Wachen und auch mit meinen Wandlern machte? Ich küsste seine Stirn und schaute ihn kurz an, als er das mit dem Abschluss sagte. "Wenn du wirklich der Beste warst.. warum bist du dann nicht in der Prüfung gegen meinen Jim angetreten? Immerhin vergeben wir die Note im Endkampf. Aber das weist du ja bestimmt. Warum nur habe ich dich da noch nicht bemerkt?" Ich dachte einen Moment nach. Aber damals hatte ich nicht den Kopf dafür gehabt und auch wenn er in der engeren Auswahl war, da konnte er auch gegen wen anderes antreten. "Ich hätte gerne gesehen wie du dich gegen einen der meinen durchsetzt und wie du ihn vernichtest. Damals, als ich Jägerin war, da habe ich dabei immer eine Art von Ekstase gespürt. ist das bei dir auch so? Das du danach Lust auf Sex hast und Berge von Essen verschlingen könntest?" Ich schaute ein wenig verlegen in seine Augen. Seit er in meiner Nähe war, da dachte ich nur noch daran, dass ich mit ihm schlafen wollte. Das ich in seinen Armen liegen, seine Haut und auch seine Lippen spüren wollte. Das er mich berührte, aber auch das er mich beschützte. Ich merkte wie er mich anschaute und ich versuchte so zu tun, als würde ich nur an den Unsinn denken. "Ich würde so gerne was von deinem Blut nehmen. Aber nur, wenn du das möchtest. Daher habe ich einfach nochmal gefragt." Ich biss mir auf die Unterlippe und schaute mir seine Ader an. Schaute, wie das Blut durch seine Adern floss und dachte daran, welche Wirkung es das letzte mal auf mich hatte. Aber würde es anders werden, wenn wir beide es wollten? Wenn ich nicht trank, damit ich Nahrung hatte sondern damit wir beide einfach unseren Spass hatten? "Weist du, wenn ich von deinem Blut am Hals nehme, dann kann ich mir deine Gedanken oder auch deine Gefühle ansehen. Aber du kannst das auch abblocken. Du musst dafür einfach nur an was anderes denken als an das was ich nicht sehen soll." Ich küsste erneut seine Lippen und zog dabei an seiner Unterlippe, bevor ich mit den Lippen zu seinem Hals strich. Ich wollte es sanft und behutsam machen. Wollte dass es ihm dabei gut ging aber vor allem, dass er keine Schmerzen oder Schuldgefühle hatte. Meine Lippen bewegten sich über seine Wange zu seinem Ohr und danach nach unten zu seinem Hals. Ich biss langsam in der kleinen Kuhle ein, damit ich ich den Blutfluss besser kontrollieren konnte. Ich strich durch sein Haar und dabei schob ich die Zähne langsam in seinen Hals. Als ich sein Blut schmeckte, stöhnte ich kurz auf. Ich hätte nicht gedacht, dass es mich so scharf machte und auch nicht, dass ich so viel mehr davon haben wollte. Meine Finger strichen über seine Brust und ich kratzte anschließend leicht darüber. Dabei schlang ich meine Beine fester um seinen Körper und drückte mein Becken gegen das seine. Auch wenn ich die Kontrolle behalten musste so sprach mein Körper eine eigene Sprache. Ich wollte ihn einfach mehr als alles andere. Wollte dass wir direkt weiter machten und uns in dem anderen vergessen konnten. Ich seufzte immer wieder, bevor ich kurz überlegte. Sollte ich wirklich in seinem Blut nach den Erinnerungen suchen oder danach suchen, welche Gefühle er hatte. Würde es nicht alles nehmen, wenn ich mir die Gefühle einfach nehmen würde? Ich überlegte, aber ich wollte das er es mir sagte und auch das wir uns so dem anderen nähern würden. Ich nahm ein paar Minuten immer wieder was von seinem Blut, aber die Menge würde ihn nicht beeinträchtigen. Ich nahm erneut einen Schluck und löste meine Zähne aus seinem Hals, bevor ich über die Wunde strich und sie damit verschloss. Meine Augen waren gerade bestimmt rot unterlaufen von all dem frischen Blut. Es war lange her, dass ich von Menschen getrunken hatte. Das man mir die Erlaubnis gab, dass ich direkt am Hals trinken konnte. Ich brauchte einen Augenblick, da ich vollkommen berauscht war und lies meine Lippen erneut auf die seinen gleiten. Ich wusste nicht, ob ich noch nach Blut schmeckte. Aber ehrlich gesagt war mir das gerade egal, denn alles was ich wollte war er. Ich küsste ihn stürmisch und leidenschaftlich. Ich wollte ihn und genau das würde ich ihm jetzt mit allen Mitteln zeigen, wenn es dann sein musste.

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    Elijah Devaney
    Ich schürzte die Lippen und zuckte die Schultern. Ich wusste es nicht, ob es daran lag. Vielleicht war es daran, dass er seine neue gewonnene Kraft nicht richtig hatte einsetzen können. Vielleicht lag es aber auch wirklich daran, dass er es nicht fertig bringen konnte. Wie lange kannte er denn nun Sofie schon? Vermutlich sein ganzes Leben lang. Sie waren zwar Rivalen, aber dennoch hatten sie miteinander zusammen gearbeitet. Er konnte mir wohl kaum, dass sie ihm völlig egal war. Leon benahm sich zwar manchmal so, als wäre ihm alles scheiss egal, aber die meiste Zeit stimmte das gar nicht. Er versuchte das nur zu vertuschen. Ihre Hände glitten über meinen Bauch und ich seufzte leise auf, während ich ihr in die Augen. "Auch wenn ich verletzt wäre, hätten wir immer noch in den Urlaub können", sagte ich und lächelte sie an. "Oder hast du etwa Angst, dass du nicht auf deine Kosten gekommen wärst?" Ich lachte leise auf und drückte ihr einen kurzen Kuss auf die Lippen. Sie sollte sich wirklich nicht so viele Sorgen um mich machen. Davon würden all die Probleme trotzdem nicht verschwinden und inzwischen hatte ich wohl wirklich gelernt, mich selbst zu schützen. Ich wusste, dass in der nächsten Sekunde wieder einer ihrer Wache an der Tür klopfen könnte und irgendein Problem mitteilen könnte. Dann hätten wir wieder keine Ruhe. So etwas konnte hier einfach jede Minute passieren und daher wäre es wirklich nicht schlecht, wenn wir einfach für ein paar Tage verschwinden würden. Ihre Finger strichen über meine Lippen und ich lächelte sie leicht an. Sie zog sich ein bisschen zu mir nach oben und unsere beiden Lippen berührten sich. Ich seufzte leise auf und zog sie ein bisschen näher zu mir heran. Ich hielt sie gern in meinen Armen. Ich hielt sie gerne in den Armen, weil dann wusste ich, dass sie sich wohl fühlte und es ihr einigermassen gut ging. So gut wie es halt jemanden gehen konnte, wenn man sich mit solchen Problemen herumschlagen musste. Ich sah sie fragend an, als sie begann zu reden, aber gleich darauf wieder aufhörte. Ich wartete darauf, dass sie weiter sprach. "Ihr werdet Menschen verwandeln?!", fragte ich eine Spur zu scharf und sah sie an. Wenn sie jetzt Menschen verwandelten, weil sie darauf angewiesen waren, dann passierte das ganze Sicherheit nicht aus Liebe. Sondern weil man sie brauchte, als Vampire und nicht als Mensch. Sie konnte sich vorstellen, dass ich damit überhaupt nicht einverstanden war? Vermutlich schon. Ihre Finger strichen über meine Hand. Ich nickte leicht. Bei diesem Gedanken über Leon stimmte ich zu. Dem anderen dagegen stimmte ich aber überhaupt nicht zu. Wenn die Jäger knapp dran waren mit ihren Leuten, dann hatten sie sich auch nicht einfach verwandeln können. Man war dann halt einfach ein bisschen in der Patsche und musste sich selbst zu helfen wissen. Ich runzelte die Stirn. Ich war mit dieser Entscheidung nicht einverstanden. Ich fand es nicht richtig. Aber sie war hier die Königin und nicht ich. Sie hatte hier das sagen, während ich ein Aussenstehender war. Meine Meinung zählte nichts. Aber hatte sie nicht gesagt, dass sie nur immer aus Liebe verwandeln würde? Vielleicht hatte sie mir darum vorhin nicht sagen wollen, um was es denn jetzt genau ging. Ich zuckte leicht die Schultern. "Ich weiss nicht, wie das bei den Jägern genau ablauft. Ich habe da mehr oder weniger nur meine Ausbildung absolviert und danach bin ich meine eigene Wege gegangen. Ich war nur selten dort gewesen." Ich sah sie an. Wieso sollten sie ihn nicht töten? Gemäss seinen Worten wollte er sie töten, also was kümmerte es sie dann, wenn die Jäger ihn töteten? Sie hätte ein bedeutendes Problem weniger. "Er hat mein Leben verschont, weil ich ebenfalls ein Jäger bin. Wäre ich ein Vampir, dann wäre ich schon längst nur noch ein Häufchen Asche, also wenn er Erfolg gehabt hätte." Ich sah ihr in die Augen. Sie wusste selbst, dass es so war. Ich war einer der besten Abgänger gewesen. Da war es klar, dass er diesen nicht umbringen wollte. Ich seufzte leise und sah sie verwundert an, als sie sich rittlings auf meinen Schoss setzte. Ich sah ihr in die Augen und nickte dann langsam. Ich wusste, dass ich ihr in diesem Punkt vertrauen konnte. "Ja, dieses Angebot steht noch", sagte ich mit leiser Stimme und sah zu ihr auf. Wie es sich wohl anfühlen würde? Nicht nur sie hätte darauf ihren Vorteil sondern ich auch. Dennoch war ich sehr vorsichtig, was solche Sachen anging.

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    Cyrian Delacour
    Sie wusste sehr genau, dass meine Worte mehr als ironisch gemeint waren. Ich war kein netter Zellengenosse gewesen. Die meiste Zeit hatte ich gehofft, dass sie ihre Klappe hielt und nicht mit mir redete. Leider war aber das nicht immer in Erfüllung gegangen. Der einzige Punkt in dem ich gut gewesen war, war der Sex. Ansonsten hatte ich mich eher wie ein Arsch gegenüber von verhalten. Sie war mir mit ihrer Provokation auf die Nerven gegangen und genauso hatte ich mich auch verhalten. Wieso hätte ich ihr den Gefallen machen sollen und nett zu ihr sein? Sie hatte mich versucht umzubringen - mehr oder weniger. Sie hatte mir das Versprechen gegeben, aber anscheinend würde sie nie dazu kommen, um das einzulösen. Schlussendlich waren wir beide nicht nett zueinander gewesen. Sie hatte mich extra provoziert und ich hatte dafür dumme Kommentare fallen gelassen. So war es eigentlich die ganze Zeit hin und her gegangen. Ich befreite Irina von den Wächtern. Sie hatte es unter der Dusche wohl gerade genug anstrengend gehabt oder etwa nicht? Doch, da war ich mir sicher. Sie würde sicher in ihrer Zelle zuerst mal eine Runde schlafen gehen. Ich lachte leise bei ihren Worten auf und umfasste ihren Arm. Dachte sie wirklich, nur weil sie nett zu ihren war, wären die Wachen nett zu ihr? Sie war immer noch eine Gefangene, wenn sie das schon wieder vergessen hatte. Zu Gefangenen war man nicht nett. Das war man noch nie gewesen. Ich führte sie nach unten und liess ihren Arm erst los, als sie wieder in der Zelle war. Ich schloss die Tür zwischen uns und gab den Schlüssel weiter an die Wächter. Ich sah sie an, als sie meinte, dass ich die Sonne grüssen sollte. Wie war es wohl, wenn man als Mensch schon tagelang die Sonne nicht mehr gesehen hatte? Man brauchte als Mensch die Sonne. Man brauchte dieses Vitamine, welches gut für die Haut war. Welches es jedoch war, wusste ich nicht mehr. Wieso sollte ich mir denn so etwas merken? Ich war nicht mehr darauf angewiesen. Ich brauchte die Sonne nicht mehr. Ich könnte wochenlang in einer Höhle wohnen und es hätte keine Auswirkungen auf mich. Sie verschränkte die Arme vor der Brust und ich verdrehte die Augen. Was war sie denn plötzlich so mürrisch? Sie hatte eine Dusche und verdammt guten Sex bekommen und dennoch war sie nur am Herummeckern. Wie sonst auch. Sie schlüpfte unter die Decke und ich sah sie. Ich betrachtete sie noch kurz. "So scheisse wie du gelaunt bist, hat also nicht einmal die Dusche und Sex nicht geholfen. Also können wir das ja ab jetzt sein lassen", sagte ich und zog eine Augenbraue hoch. Sie hatte gerade bewiesen, dass sie das überhaupt nicht schätzte. Dabei ging es noch nicht einmal in erster Linie um den Sex, sondern um die Dusche. Aber würde sie das verstehen? Ich glaubte nicht. Ich seufzte leise und fuhr mir durch das Haar. Sie schien nicht mehr sonderlich viel Lebensmut zu haben. Aber wen verwunderte das schon? Ich wusste nicht, wie es sein würde, wenn ich schon zwei Wochen hier unten eingesperrt wäre. "Tja, dann sehen wir uns wohl später. Ich bin für die Nachtschicht eingeteilt." Ich grinste sie kurz an und wandte mich dann ab. Ich nickte der Wachen zu, die nun ihre Schicht hatte und verschwand dann wieder nach oben. Jetzt würde ich mir zuerst einmal einen schön gefüllten Blutsbeutel gönnen und danach etwas richtiges zu essen. Essen war zwar nur eine reine Gewohnheitssache, aber dennoch hatte man den Frass im Kerker wirklich praktisch nicht essen können.

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    Sofie
    "Ich habe keine Ahnung, ob er das ernst meint. Aber was, wenn er es irgendwann einlöst oder wenn er mich zwar in Sicherheit wiegen möchte, aber sich dennoch einen Plan ausdenkt? Natürlich habe ich mich auch schon gewundert, dass er nicht mein Herz getroffen hat. Aber das liegt bestimmt daran, dass er seine neue Kraft noch nicht einsetzten konnte und ich würde wetten, dass sie jetzt wieder weg ist. Also die neue Kraft. So kann er sich wieder den anderen Sachen widmen." Ich seufzte und strich das Tattoo an seinem Bauch nach, während ich die Augen schloss und versuchte mich ein wenig zu entspannen. "Ich hatte Angst, weißt du? Nicht, dass er mich vernichtet. Ich hatte einfach Angst, dass er dich verletzt und das wir beide danach nicht in den Urlaub können." Ich grinste, da er sich bestimmt denken konnte, dass ich mir nicht nur Sorgen wegen dem dummen Urlaub machte. Ich machte mir einfach Sorgen, dass ihm was passieren würde. Das ich in dem Moment nicht handeln konnte und auch das ich nichts machen konnte. Ich seufzte und hob den Kopf an, bevor ich erneut in seine Augen schaute. Ich strich mit dem Finger über seine Lippen und hielt den Blick fest. Ich mochte die Stille, wenn wir uns für einen Augenblick ansehen konnten und die Welt um uns vergessen konnte. In den wenigen Momenten konnte alles passieren, aber ich liebte es in seinen Armen zu liegen. Ich liebte es, wenn ich mich in seinen Augen verlieren konnte und auch wenn ich seine Haut an der meinen spürte. Erneut strichen meine Finger über seine Lippen und ich seufzte zufrieden. Wenigstens waren wir für den Moment in Sicherheit und das war doch das, was für den Moment zählte, oder? Ich zog mich ein wenig nach oben, damit ich mit den Lippen über die seinen strichen konnte und schloss dabei erneut meine Augen. Aber sollte oder wollte er nicht wissen wo ich war? Ich lehnte mich ein wenig nach hinten, dass ich wieder in seine Augen sehen konnte und setzte mich auf. So konnte ich mich einfach besser konzentrieren, sonst würde ich nur an seine Lippen denken und daran ihn zu verführen. Erneut seufzte ich, da wir beide leider noch nicht fit genug dafür waren. "Weißt du.." Ich fing an, seinen Arm zu liebkosen, da mich diese Berührungen einfach beruhigten und war genau das nicht, was ich gerade so sehr brauchte? ".. Ich musste einfach dafür Sorgen, dass wir in Sicherheit sind. Zwar sorgt Jim mit den besten Wachen dafür, dass wir ausreichend Schutz haben und auch das sie Leon nicht aus den Augen lassen. Aber das reicht nicht. Wir haben nicht mehr genug Vampire und genau das werden meine Wandler in diesem Moment ändern. Ich habe Emma beauftragt, dass sie die Menschen verwandelt und dass die Abschlussprüfungen nach vorne verlegt werden. Somit können wir darauf achten, dass das Schloss und auch wir geschützt sind." Ich war gerade an seinen Fingern angekommen und strich seine Fingerknochen entlang. Seine Haut war so weich auch wenn die Tattoos leider so viel davon bedeckten. Aber war es nicht genau das, was mich so faszinierte? Das er seine Geschichte nicht nur im Herzen, sondern auch anders zeigte? Ich sah auf in seine Augen und merkte, wie er mich anschaute. "Ich weiß nicht genau, was wir machen, wenn wir Leon nicht fangen. Aber wir müssen seine Erinnerungen verändern." Ich überlegte kurz. Aber war das hier nicht die Lösung? "Was, wenn die Jäger Leon fangen und denken, dass er verwandelt wurde. Würden sie ihn direkt töten oder einsperren?" Ich wusste ja nicht mehr genau wie das mit den Jägern und all dem war. Ich verschränkte unsere Finger und versuchte den Gedanken weiterzuentwickeln. "Aber ich hoffe sehr, dass sie ihn nicht töten. Immerhin hat er dein Leben verschont, verdient er dafür nicht wenigstens eine Chance? Auch wenn ich hoffe, dass er anfängt Emilia zu jagen und wir beide endlich mal ein wenig an Zeit zusammen haben." Ich verzog kurz das Gesicht und fing kurz an zu lachen. Manchmal dachte ich echt, dass ich verrückt werde. Ich hatte alles was ich wollte direkt vor mir und dachte nur daran, wie ich den dummen Krieg verhindern konnte. Warum denn nur dachte ich nicht einmal nur an mich? Aber sollte ich das nicht ändern? Ich zuckte mit den Schultern und setzte mich rittlings auf seinen Schoß, wobei ich die Arme um ihn legte. "Steht das Angebot noch? Also das ich was von deinem Blut haben kann?" Ich schaute unschuldig in seine Augen und biss mir dabei kurz auf die Unterlippe. Ich hoffte sehr, dass er damit einverstanden war. Immerhin hatte ich ihm versprochen, dass ich ihm eine Methode zur Entspannung zeigen würde. Außerdem würde nicht nur mich das in Ektase bringen.

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    IRINA A. Tschaikovskaya
    Er und netter Zellengenosse? Daran glaubte er doch wohl selbst nicht – er war mit der launischte Vampir den ich in meinem Leben getroffen hatte, und von dieser Sorte hatte ich nun bereits mehrere kennenlernen dürfen. Es gab einige Wörter die Cyrian beschreiben konnten, aber nett war keines davon. Heiß. Launisch. Gefährlich – aber ganz bestimmt nicht nett. Oh nein, auf diese Diskussion würde ich mich jedoch noch nicht einmal einlassen, immerhin meinte er seine Worte ohnehin nicht ernst. Er zog mich ein weiteres Mal auf und machte sich über mich lustig, weil ich doch eigentlich selbst Schuld daran gewesen war, dass er jedes Mal mit irgendeinem dummen Kommentar gekommen war. Zwar hatte ich ihm ebenso dumme Kommentare entgegengeworfen, aber ich war wenigstens noch ansatzweise nett geblieben – ich hatte ja sogar mein Essen mit ihm geteilt, und dass obwohl er keine Nahrung für Menschen brauchte und das mieseste Arschloch dieser Welt sein konnte. Vor allem aber hatte er versucht mich umzubringen, etwas für das ich mich eigentlich selbst bestrafen sollte, schließlich hatten wir gerade Sex gehabt. Zum zweiten Mal in Folge. Meine Eltern wären wirklich nicht stolz auf mich, vor allem aber sollte ich nicht stolz auf mich sein. Er hatte versucht mich umzubringen, verdammt! Und würde es wohl wieder tun, würde ich ihn nur genug provozieren und reizen. Zwar hatte ich es nicht vor, jedoch kannte ich seinen wunden Punkt nun. Ich wusste in welche Richtung ich stochern musste um ihn bis aufs Blut zu reizen und dazu zu bringen, mich töten zu wollen. Diese dämlichen Wachen hier schienen aber auch bereit dazu zu sein mir Schmerzen zuzufügen, wenn ich mich nicht benahm. Dabei tat ich noch nicht einmal etwas, und hatte lediglich die Tür geöffnet! Dieses Mal aber war es Cyrian, der mir zur Rettung kam. Ich war ja wirklich überrascht das er nicht einfach eine Weile dortstand und mir dabei zusah, wie ich zwischen der Wand und diesem fetten Vampir zerquetscht wurde. Besonders nett waren diese Wachen wirklich nicht, und ganz so nutzlos wie die letzten auch nicht. Ich rieb mir kurz über die Arme, ehe ich den Blick hob und zu den zwei Wachen sah die zwar auf Cyrian hörten, aber doch nicht so ganz sicher waren ob ich nicht doch etwas versuchen würde. Was? Glaubten diese Vampire jetzt wirklich ich könnte nach dieser Dusche noch flüchten? Hatten diese Vollidioten überhaupt eine Ahnung wie es war als Frau nach Sex herumzulaufen, vor allem wenn es nicht sonderlich zärtlich zugegangen war? "Ich bin auch nicht unfreundlich zu euch," beschwerte ich mich bei ihnen, ließ es dann aber auch schon sie anzusehen. Seufzend lief ich wieder zurück in Richtung des Kerkers, merkte mir den Weg zu Cyrians Zimmer und wie viele Türen, Stockwerke und Fenster ich sah. Zwar hatte ich nicht vor jetzt zu fliehen, aber irgendwann würde ich bestimmt noch die Chance dazu bekommen. Möglicherweise. Mit jedem Schritt den ich dieser dummen Zelle näher kam, sank meine Laune wieder ein klein wenig weiter. Ich wollte nicht zurück in diese ekelhafte, kalte Zelle. Vor allem wollte ich nicht noch ewig auf meinen Tod warten müssen. Laut schnaubend trat ich hinter das Gitter, schürzte die Lippen und betrachtete mein Bett. Wow. Was für ein Luxus das hier doch war. Das nächste Mal sollte ich wohl noch ein klein wenig mehr Zeit rausschlagen, immerhin war es hier unten wirklich nicht besonders schön. Wenn es überhaupt ein nächstes Mal geben würde. "Lass die Sonne von mir grüßen und sag ihr ich vermisse sie hier unten," sagte ich und drehte mich wieder um. Ich verschränkte die Arme vor der Brust und musterte Cyrian. "Oder lass es bleiben," schließlich glaubte ich wirklich nicht, dass er auch nur irgendwie interessiert daran war zu wissen wie mies es mir hier unten eigentlich ging. Ich schlüpfte aus meinen Schuhen, kletterte wieder auf das viel zu harte Bett und breitete beide Decken über mir aus, legte eine von hinten um mich und schützte meinen Kopf noch extra von der Kälte. Ich musste zugeben: dieser Aufenthalt hier unten schlug an. Von Tag zu Tag schwand die Hoffnung das ich irgendwann noch einmal das Tageslicht sehen würde, und mit jeder Sekunde sank meine Lust es überhaupt noch einmal zu versuchen. Vor allem aber glaubte ich mittlerweile wirklich nicht mehr, dass auch nur irgendjemand kommen würde um mich zu befreien. Niemand wusste das ich hier war – oder es interessierte niemanden. Eigentlich traurig, schließlich könnte mein Leben so anders aussehen. Dabei hatte ich mir das hier selbst ausgesucht. Und selbst eingebrockt.

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    Cyrian Delacour
    Ich wusste zwar nicht, wann und wie es passieren würde, aber Irinas Zeit lief immer mehr ab. Sobald die Königin mit ihrem anderen Theater nicht mehr beschäftigt war, würde sie sich umgehend um Irina kümmern. Da wäre ich mir sicher. Komischerweise würde ich ihr provozierende und vorlaute Art sogar ein bisschen vermissen. Sie hatte hier in diesem Schloss tatsächlich für ein bisschen Abwechslung gesorgt und das war wirklich gut gewesen. In diesem Schloss hier wurde es immer ruhiger und das merkte man auch den Vampiren an. Irina hatte wieder ein bisschen ihre Sinne geweckt. Aber diese Sinne würden wieder einschlafen, wenn lange keine Bedrohung mehr kommen würde. Von den anderen Jägern hier würde sicher keine Drohung mehr kommen, denn die waren inzwischen genauso unbrauchbar wie ein Teil der Vampire hier in diesem Schloss. Keine Ahnung, mit was für Problemen die Königin gerade beschäftigt war. Aber es schien wohl wirklich etwas ernstes zu sein. Aber von wo bitteschön? Wir hatten mit den Jägern keinen Krieg mehr, es gab nicht einmal mehr kleinere Konflikte - wenn man Irina nicht mit einbezog. Sie gehörte aber eigentlich auch nicht zu diesem Land. Wäre sie in Russland geblieben und hätte nicht gemeint, dass sie hierher kommen müsste, um den Helden zu spielen, würde es ihr viel besser gehen. Aber sie hatte noch nie auf mich hören wollen. Das hatte ich in diesen zwei Wochen gemerkt. Es musste immer erst passieren, bis sie einsah, dass ich halt doch Recht gehabt hatte. Aber konnte sie mir das übel nehmen? Ich hatte ein paar Jährchen mehr auf dem Buckel wie sie und dementsprechend ein bisschen mehr Erfahrung. Da sollte es sie doch nicht verwundern, wenn ich Recht hatte. Sie zog sich an und drehte sich dann zu mir um, während ich immer noch mit einem Handtuch bekleidet war. "Aber gib es zu, es war ein bisschen besser, als du so einen überaus netten Zellengenossen hattest." Ich grinste sie an. Meine Worte waren mehr ironisch gewesen, als dass ich sie ernst gemeint hatte. Ich war immerhin nicht gerade besonders nett zu ihr gewesen. Umso stärker der Durst geworden war, desto schlechtere Laune hatte ich gehabt. Das hatte sie teilweise zu spüren bekommen, obwohl die Qualität vom Sex garantiert nicht darunter gelitten hatte. Ich ging in mein Zimmer und ging auf meinen Schrank zu. Ich sah, wie sie sich weiter durch das Zimmer bewegte. Ich liess in dieser Zeit das Handtuch fallen, zog frische Unterwäsche an und danach ein schwarzes T-Shirt und normale Jeans. Ich drehte mich bei ihren Worten um und hob eine Augenbraue. Wieder machte sie eine auf Unschuldig, obwohl sie alles andere als unschuldig war. Sie konnte gefährlich werden. Aber man hatte bald bemerkt, dass sie es oft nur auf die jüngeren Vampire abgesehen hatte. Dabei waren das diejenigen Vampire, die sich gerade noch mit ihrem neuen Wesen versuchten abzufinden und wohl noch am wenigstens Dreck am Stecken hatten. Aber Irina nahm ihnen diese Chance weg, bevor sie überhaupt eine gehabt hatte. Sie wurden zu Staub. Was wäre, wenn dieser Jemand eine Familie hätte? Wenn er plötzlich nicht mehr nach Hause kam und die Kinder ihren Vater vermissten? Soweit hatte sie wohl noch nie gedacht. "Gern geschehen", erwiderte ich mit einem breiten Grinsen. Sie öffnete die Türe, aber wurde sofort von den Wegen gegen die Wand gepresst. Ich lachte leise auf, als sich Irina beschwerte. Hatte sie gedacht, sie konnte einfach hier raus stolzieren ohne meine Begleitung? Während ich immer noch in meinem Zimmer stand? Ich ging zu ihr und bedeutete den Wachen mit einer Kopfbewegung, dass sie Irina los lassen konnten. Sofort lockerte sich der Griff der Wachen, bevor die Wachen sie ganz los liessen. Ich vertraute ihr dieses Mal genug, obwohl man es nicht wirklich vertrauen konnte, und lief neben ihr her, während ich sie wieder in den Kerker hinunter begleitete. Sie hatte mir nun schon ein paar Mal gesagt, dass sie keine Dummheiten mehr machen würde. Sie würde sich in diesem Schloss hier sowieso eher verlaufen, als lebendig hier heraus zu kommen. Ich fuhr mir durch mein noch leicht feuchtes Haar und sah dann zu ihr. Ihre Haare waren ebenso nass. Sie hätte sie schon noch föhnen können, immerhin war es im Kerker unten nicht besonders warm. Aber sie war definitiv alt genug, um sich selber bemerkbar machen zu können, wenn sie das wollte. Wenn sie sich nicht meldete, war sie total selbst schuld.

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    Elijah Devaney
    Es war zwar nicht meine Aufgabe gewesen, aber dennoch hätte ich mehr darauf achten müssen. Ich hätte darauf schauen müssen, dass die Zelle wieder geschlossen worden wäre. Ich war zwar keine Wache, aber es ging immerhin um die Sicherheit von Sofie. Wieso hatte ich denn nur nicht daran gedacht?! Das log wohl einfach daran, dass ich viel zu viel mit Sofie beschäftigt war. Das war aber keine Ausrede. Das hiess aber auch nicht, dass es irgendwie schlecht war, dass ich mir so viele Sorgen um sie gemacht hatte. Es war halt nun einmal so. Ich sah sie fragend an, als sie meinte, dass sie etwas regen muss. Aber was musste sie denn bitteschön regeln? Ich seufzte leise und nickte dann. Ich würde wohl momentan keine Antwort von ihr bekommen. Sie fuhr zweimal über meine Unterlippe und ich merkte, wie meine Unterlippe sich nicht mehr so angeschwollen fühlte. Sie heilte gerade meine aufgeplatzte Lippen. Ich nickte ihr zustimmend zu und musste dann ein bisschen grinsen. "Da bin ich ja gespannt, wie du mich zum Entspannen bringst", erwiderte ich. Ich seufzte leise und nahm das Trinken entgegen, welches sie mir reichte. Ich sah ihr hinterher, als sie auch schon aus dem Zimmer verschwand. Ich nahm einen Schluck von dem Wasser und stellte dann die Flasche neben den Nachttisch, während ich nachdachte, was sie denn so dringendes zu regeln hatte. Ich hatte absolut keine Ahnung. Aber aus irgendeinem Grund schien sie mir nicht zu sagen wollen, was sie denn nun eben gerade tat. Es dauerte eine ganze Weile, bis Sofie zurückkam. Ich lag in dieser Zeit einfach nur im Bett und hatte die Augen ein bisschen geschlossen. Heute war ein anstrengender Tag wie jeder andere. Man wollte uns wohl einfach keine Ruhe gönnen. Ich hörte, wie die Türe aufging und öffnete wieder meine Augen. Ich grinste leicht und sah, wie sie die Augen rollte. Ich hatte gesehen, wie sie mich angeschaut hatte. An diesen Blick hatte ich mich sehr schnell gewöhnt und vor allem gefiel mir dieser Blick. Sie ging jedoch ins Badezimmer und erneut liess sie mich alleine im Schlafzimmer zurück. Es dauerte aber nicht lange und sie kam wieder hinaus. Sie hatte ein Shirt angezogen, aber ihre langen Beine waren nackt. Sie kam zu mir ins Bett. Sie hatte noch ein paar Sachen mitgenommen. Die kleine Flasche sah sehr verdächtig nach Desinfektionsmittel aus. Sogleich meinte sie auch, dass es ein wenig brennen könnte. Ich spürte das Brennen, aber es war nichts besonderes. Ich hatte meine Wunden schon mit viel schlimmeren Sachen desinfiziert, weil ich gerade nichts anderes gehabt hatte. Sie machte noch eine Pflaster auf meine Platzwunde. Ich grinste leicht, als sie auf meine blauen Flecken zu sprechen kam. Sie verschränkte unsere Finger miteinander. "Ach, die sieht man doch kaum unter all den Tattoos", sagte ich lächelnd. Es waren nur ein paar blaue Flecken. Die hatte ich während meiner Ausbildung die ganze Zeit gehabt. Es war nichts neues. Als sie anfing zu sprechen, konnte ich nur bestätigend nicken. In diesem Moment hatte die Welt kurz für mich still gestanden. "Ich glaube nicht, dass er das kann. Ich glaube, dass er weder dich noch mich töten kann." Ich sah ihr in die Augen. Ich seufzte leise und gab ihr einen Kuss. "Er hatte schon so viele Möglichkeiten gehabt und dennoch hatte er es nie getan. Findest du das nicht ein bisschen komisch? Ich denke, dass er das nur sagt, um dich einzuschüchtern. Aber dass wirklich etwas hinter seinen Worten dran ist? Ich denke, nein. Er tötet vielleicht die andere Vampire aber nicht dich", sprach ich meine Gedanken aus. Ich legte meinen Arm um sie und zog sie ein bisschen näher zu mir heran. Ich hatte nicht das Gefühl, dass Leon dazu imstande war. Er war sonst schon mehr als genug labil.

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    IRINA A. Tschaikovskaya
    Zu meiner –nicht sonderlich großen– Überraschung wusste er nichts davon, was die Königin denn nun mit mir vorhatte. Sie hatte andere, wichtigere Dinge zutun als sich um eine Jägerin in ihrem Kerker zu kümmern, nachdem sie aber jegliche Probleme aus dem Weg geschaffen hatte, würde sie sich um mich kümmern. Mehr hatte sie nicht gesagt, und mehr brauchte es wohl auch nicht um mir ein weiteres Mal dieses tobende Gefühl in den Magen zu treiben. Ich wollte nicht sterben. Das wollte ich wirklich noch nicht – meinetwegen konnte ich auch wieder nach Russland verschwinden, oder aber konnte diese Stadt hinter mir lassen und einfach irgendwo anders hinreisen, konnte sogar damit aufhören Vampire zu jagen und zu töten wenn sie doch eigentlich nichts weiter taten als ein gewöhnliches Leben unter den Menschen zu leben. Es wusste wohl jeder das dem nicht so war. Ich konnte nicht einfach aufhören – niemand hörte einfach so auf mit dem was ich tat, und erst Recht nicht wenn die eigene Familie es war die hinter einem stand und verlangte, dass man weitermachte. Egal ob man deshalb sterben würde, denn genau das war es doch was so toll an diesem Job war. Starb man für diesen Job, für dieses Leben, dann hatte man das erreicht was sehr viele nicht schafften. Ich aber sah es mittlerweile wirklich nicht mehr so. Weshalb sollte ich für das hier sterben müssen, wenn ich noch nicht einmal mehr wirklich der Überzeugung war das meine Eltern mit allem was sie mir gelernt hatten, Recht hatten? Vielleicht hatten sie mir einfach nur die Hälfte von diesen Dingen erzählt, vielleicht hatten sie mich einfach nur darauf trainiert nichts weiter zu sehen als Probleme und Schmerz und Monster, obwohl sie genau das nicht waren. Wenn ich Cyrians Worten Glauben schenken konnte, gab es dort draußen Vampire die auch Gutes taten, die Menschen retteten und ihnen wirklich halfen. Und ich war darauf aus sie alle zu töten, war darauf fixiert die Welt vor einem Monster zu retten das möglicherweise früher existiert hatte, nun aber einfach nur noch verharmlost war. Seufzend schlüpfte ich in meine Klamotten, drehte mich wieder zurück zu Cyrian und zuckte die Schultern. "Es ist nicht sonderlich nett in diesem Kerker, falls dir das noch nicht aufgefallen ist. Ich will nicht sterben, aber lieber das als noch sehr viel länger eingesperrt herumzuhocken," sagte ich. Genau dorthin würde es für mich aber jetzt auch schon wieder gehen. Ich trat ein weiteres Mal in sein Zimmer, dieses Mal aber wieder einfach in Richtung der Tür. Wenn er jetzt dachte das ich abhauen wollte, hatte er sich geschnitten. Ich war ohnehin zu ausgelaugt um noch durch den Schnee zu stapfen. Wenn dort draußen überhaupt noch Schnee lag. Amüsiert legte ich die Hand auf die Türklinke, mir durchaus bewusst das dort draußen zwei Wachen standen um aufzupassen das ich bloß nicht fliehen konnte. "Vielen Dank für die Dusche," bedankte ich mich unschuldig bei Cyrian. Ich grinste breit, schob jedoch dann auch schon die Tür auf – und wurde von diesen dummen Wachen begrüßt. Augenblicklich –oder vielleicht einfach nur weil sie dachten ich würde fliehen– stürzten sie sich auf mich. Meine Arme hinter meinen Rücken gezerrt, das Gesicht an die Wand gepresst hielten sie mich fest und sahen zurück ins Zimmer. Ernsthaft? Sah Cyrian aus als hätte er vor mich fliehen zu lassen? "Au! Ich wollte nur wieder runter in den Kerker ihr Vollidioten!", beschwerte ich mich. Ich knirschte die Zähne, ihr Griff aber lockerte sich keineswegs. Und für wie lange genau wollten sie jetzt darauf warten das Cyrian grünes Licht gab, damit ich nach unten gehen konnte?

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    Sofie
    Ich verstand es einfach nicht. Wie konnte es sein, dass sie vergessen hatten die Türe zu schließen und auch das er deswegen entkommen konnte? Wie sollte ich das wieder hinbekommen, ohne das er jemanden verletzten würde? Natürlich würde Leon versuchen in den 24 Stunden so viele Vampire wie möglich zu töten und genau das musste ich verhindern. Ich seufzte, als ich die Lippen von Elijah auf den meinen spürte und schloss dabei einen Moment die Augen. "Ruh dich ein wenig aus, ich muss eben was regeln und dann bin ich wieder da." Ich liebkoste seine Wange und schaute mir erneut seine Verletzungen an. Mit der Zunge strich ich über seine Unterlippe und liebkoste seine Wange. Natürlich wollte ich weiter machen, aber ich wusste auch, dass es gerade wichtigere Sachen gab. Ich strich erneut mit der Zunge über seine Unterlippe und lächelte, als sich die Wunde schloss. "Wenn ich wiederkomme, reinigen wir deine Wunde am Kopf und danach sollte ich dafür Sorgen, dass du ein wenig entspannst." Ich grinste breit und zwinkerte ihm nochmals zu, bevor ich schweren Herzens aus dem Bett stieg. Kurz reichte ich ihm noch was zu trinken und machte mich auf den Weg hinaus.
    Nachdem ich Emma gefunden hatte, machten wir uns auf den Weg in den kleinen Besprechungsraum. Sie war die Chefin der Wandler und ich musste wissen, wie weit sie damit waren. "Ich brauche neue Vampire und neue Wachen. Sorge dafür, dass wir ausreichend Schutz haben und lege die Abschlussprüfungen vor. Mir müssen das regen" Ich zuckte kurz, als ich mich zu schnell bewegte und legte die Hand auf meinen Bauch, das würde noch ein wenig dauer, bis es richtig verheilt war. Aber da musste ich jetzt durch. Wir sprachen noch eine Weile und nach 3 Stunden hatten wir alles besprochen. Sie gab mir noch einen Becher Blut und meinte, dass die Blutbank wieder sicher wäre. Wenigstens eine gute Nachricht. Dann würden sie wenigstens nicht verhungern. Das war das, was ich als nächstes hätte regeln sollen.
    Nachdem ich zurück im Schlafzimmer war, schaute ich zu Elijah. Er lag immer noch oben ohne im Bett. Verdammt, warum nur musste er so sexy aussehen? Ich seufzte und rollte die Augen, als er sein Grinsen sah. "Das hättest du wohl gerne" sagte ich kurz und ging ins Badezimmer. Dort zog ich mir ein Shirt an und lies die Hose im Bad. Immerhin brauchte ich die ja nicht. Nachdem ich am Bett angekommen war, setzte ich mich neben ihn und strich über seine Wange. "Das kann jetzt ein wenig brennen" Ich desinfizierte die Wunde und machte ein Pflaster darauf. Wenigstens würde das gut heilen. Ich verzog das Gesicht, als ich mir seinen Oberkörper anschaute und strich über seine Brust. "Das wird ein paar üble Flecken geben" Erneut seufzte ich und legte mich neben ihn ins Bett. Den Kopf legte ich auf seine Brust und verschränkte erneut unsere Finger. "Ich hatte Angst, weist du.. was wenn er mir den Pflock direkt ins Herz gerammt hätte oder wenn er dich schlimmer verletzt hätte?" An alles andere wollte ich gar nicht erst denken. Ich versuchte die Augen zu schließen, aber ich konnte mich einfach nicht entspannen. Langsam öffnete ich die Augen wieder und strich erneut seinen Handrücken. Die Sorgen wurden immer größer. Aber wie sollte ich all das lösen, ohne jemanden in Gefahr zu bringen?

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    Cyrian Delacour
    Manchmal hatte ich schon ein bisschen das Gefühl, dass Irina sich selbst was vormachte. Sie bildete sich wirklich ein, dass ich nur sie wollte. Dabei war das überhaupt nicht der Fall. Ja, der Sex mit ihr war verdammt gut. Aber das hiess nicht, dass ich mich deswegen nur auf sie beschränken würde. Sobald ich wieder mal einen Tag frei hatte, würde ich meinem gewohnten Rhythmus hinterher gehen. Sie hatte zwar einen Hammerkörper und wir harmonierten wirklich gut beim Sex. Aber das war es dann bereits gewesen. Der Sex war das einzige, bei dem wir uns gut verstanden. Ansonsten zickten wir uns nur an. Vor allem sie. Sie provozierte dann wieder und hatte wie immer eine vorlaute Klappe. Sie musste sich dann immer aufspielen, als wäre sie etwas besseres, nur weil sie ein Mensch. Dabei war sie hier diejenige, die in einer Gefängniszelle sass. Ich wusste, dass ich die Situation ausnutzte. Aber wieso sollte ich denn nicht? Es war eigentlich ihre Idee gewesen, also hätte sie sicher nichts dagegen gehabt. Ich hatte ja schon von Anfang an gesagt, dass sie nicht alleine Duschen könnte. Nur waren die Zuschauer oder besser gesagt die Teilnehmer nur auf eine Person beschränkt worden und das war ich. Wusste sie eigentlich, wie viel sie mir zu verdanken hatte? Ich hatte gesorgt, dass sie diesen Eimer Wasser bekam, um sich einigermassen zu waschen und nun hatte sie sogar eine richtige Dusche bekommen plus heissen Sex. Was wollte sie in so einer Situation noch mehr? Kurz vor ihrem Tod, wenn dieser irgendwann kommen würde, hatte sie noch zweimal fantastischen Sex gehabt. Sie wusste schon, dass dies nicht selbstverständlich war oder? Schwer atmend liess ich von ihr ab, obwohl ich ja eigentlich gar nicht atmen musste. Ich seufzte tief und fuhr mir durch das nasse Haar, während ich sie betrachtete. Sie musterte mich und ich tat dasselbe bei ihr. Ich wusste immer noch nicht, wieso sie sich damals hatte schnappen lassen. Das war ungefähr vor zwei Wochen gewesen. Sie war einfach total dämlich gewesen! Aber dann hätte ich diesen verdammt guten Sex mit ihr nicht gehabt. Für sie war es zwar ein Nachteil, denn trotz dem heissen Sex würde sie sterben. Ich dagegen? Ich würde einfach mein Leben weiterführen, wenn sie nicht mehr da wäre. Es interessierte mich nicht einmal gross, was mit ihr geschah. Sie könnte ebenso gut freigelassen werden und bei mir würde sich nichts grosses ändern. Sie schob sich an mir vorbei und trat aus der Dusche. Ich sah, wie sie ihren Körper unter dem Handtuch versteckte. Ich schaltete das Wasser aus und trat dann ebenfalls aus der Dusche. Ich schnappte mir ein Handtuch und trocknete mich ab. Ich rubbelte mir ein bisschen die Haare damit trocken und wickelte es dann um meine Hüfte. Ich seufzte leise auf, als sie fragte, ob ich denn nun wusste, was mit ihr geschehen würde. Nein, ich wusste es nicht. Wenn die Königin von ihr die Nase voll hätte, dann wäre Irina einfach von heute auf morgen nicht mehr da. Das waren halt so die Launen von der Königin. Daher schüttelte ich nur den Kopf. "Ich weiss von nichts", sagte ich und musterte sie. "Sie hat gerade noch ein paar andere Dinge zu erledigen. Das wird wohl noch so zwei bis drei Tage dauern. Danach wird sie sich um dich kümmern. Aber was sie genau damit meint, hat sie nicht gesagt." Ich sah zu Irina. Natürlich verdrehte sie wieder die Augen. Das war etwas, was sie sehr oft tat. Ich sah zu, wie sie sich abtrocknetete, bevor sie mir den Rücken zudrehte. "Ich würde dein Maul nicht zu weit aufreissen. Es wird nicht mehr lange dauern." Meine Worte waren ernst. Es war kein Witz. Das war es, was ich gehört hatte. Die Königin musste sich gerade um wichtigeres kümmern als um eine kleine Jägerin in ihrer Zelle. Aber wie gesagt, würde dies noch wenige Tage dauern und dann wäre Irina der oberste Punkt auf ihrer Abarbeitungsliste. Ich öffnete wieder das Bad und trat in mein Zimmer. Während ich weiter zu ihr, liess ich das Handtuch fallen und zog frische Unterwäsche an und schliesslich auch frische Kleider. Ob sie es nun wollte oder nicht, sie müsste wieder in den Kerker zurück. Der Spass hatte nun hiermit definitiv ein Ende.

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    IRINA A. Tschaikovskaya
    Mir war bewusst, dass Cyrian diese Situation hier ausnutzte. Er nutzte die Tatsache das ich duschen wollte für sich und seine Gelüste, vor allem aber spielte er mit mir. Er spielte mit mir, so wie er es eigentlich schon von Anfang an getan hatte, denn obgleich er es zugeben wollte oder nicht – es gefiel ihm. Ich gefiel ihm. Und die Tatsache das ich ebenso gerne mit ihm spielte, ihn ebenso gerne provozierte wie er mich, machte ihn an. Weil er wohl sonst niemanden fand der ihn zur Weißglut treiben konnte; oder aber weil er niemanden kannte, der ihn anmachte wie ich. Möglicherweise war es ihm wirklich einfach nur zu viel Arbeit hinaus zu gehen und eine Frau von irgendeinem Club aufzusammeln, denn genau das hatte er doch wohl versucht als er mich mit den Vampiren erwischt hatte, oder nicht? Besonders erfolgreich hatte er ja nicht wirklich ausgesehen, schließlich war er gegangen, und dass nur weil ich meine Zeit damit verbracht hatte Vampire zu töten. Oder aber weil er noch nicht einmal im selben Raum hatte sein wollen wie ich. So oder so spielte es wohl keine große Rolle mehr, das hier machte um ehrlich zu sein sehr viel mehr Spaß als irgendwelche Vampire heiß zu machen, um sie dann doch töten zu können. Hier kam ich wirklich auf meine Kosten – vor allem aber wurde ich sauber. Nach so langer Zeit endlich wirklich duschen zu können war sehr viel besser als man sich vorstellte, vor allem aber machte es dieses Mal auch wirklich sehr viel mehr Spaß. Um ehrlich zu sein: so konnte ich jedes Mal duschen. Meinetwegen konnte Cyrian die Situation ausnutzen, oder so tun als hätte alleine er die Macht und das obwohl er doch ganz genau wusste das ich der Grund dafür war, dass wir überhaupt Sex hatten. Er wäre doch ohnehin weiterhin der ach so tolle Vampir geblieben. Wie lange wir beschäftigt waren konnte ich nicht sagen. Lange genug um meine Haut aufzuweichen, jeglichen Dreck von mir abzuwaschen, vor allem aber hatte ich wirklich das Gefühl als könnte ich gerade nicht so wirklich aufrecht stehen. Mir war klar das ich gleich sowieso wieder zurück in meine Zelle gebracht werden würde, mit dem ekelhaften Essen und den dünnen Decken – eine davon gehörte noch nicht einmal mir, sondern war Cyrians gewesen. Völlig außer Atem ließ ich mich an die mittlerweile nicht mehr ganz so kalte Duschwand sinken, lehnte den Kopf zurück und musterte ihn. Oh ja, ich hatte so Recht gehabt als ich ihm gesagt hatte das man das, was im Kerker passiert war wiederholen konnte. Ich biss mir auf die Unterlippe. Ich wusste nicht, wie lange ich noch leben würde. Eigentlich wollte ich nicht sterben – wer wollte in meinem Alter sterben, und das völlig ohne einen Grund? Schmunzelnd schob ich mich an Cyrian vorbei, ignorierte dabei seinen Blick und griff nach einem der Handtücher. Sollte er doch glauben was er wollte – er hatte gerne Sex mit mir, tat sich die Arbeit eine Frau zu finden nicht an weil er ganz genau wusste das besseres im Kerker auf ihn wartete, und das obwohl er mir noch nicht einmal so sehr vertraute das er die Tür zum Bad abschließen musste um auf Nummer sicher zu gehen. "Weiß man jetzt eigentlich schon was mit mir passiert? Wie lange muss ich noch dort unten hocken?" Fragend drehte ich mich zu Cyrian, denn auch wenn wir Sex hatten war er immer noch ihre Wache. Und er als ihre Wache –die allen Ernstes den Vorschlag brachte mit mir duschen zu können– wusste doch wohl was sie vorhatte, oder nicht? Ich lachte etwas auf und verdrehte die Augen. "Dieses ewige Wartespiel wird mittlerweile wirklich langweilig. Wenn mich deine Königin umbringen will, soll sie es endlich tun," sagte ich und trocknete mich etwas ab. Seufzend drehte ich ihm wieder den Rücken zu, rubbelte meine Haare etwas trocken und schlüpfte in meine Unterwäsche. "Wenn sie mich nicht umbringen will soll sie mir wenigstens einen Grund nennen. Oder eine Zahl wie lange ich dort unten noch sitzen werde bis ihr langweilig ist, und ich doch sterbe," diese ewige Warterei auf den Tod machte mittlerweile wirklich keinen Spaß mehr. Um ehrlich zu sein machte es mich fertig nicht zu wissen, wann genau ich denn nun sterben würde. Vor allem da ich wirklich nicht ahnte, was diese dumme Königin denn nun vorhatte. Sie müsste doch eigentlich nicht einmal wissen wer ich war, und dennoch saß ich nun schon seit zwei langen Wochen dort unten fest.

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    Cyrian Delacour
    Irina wusste ganz genau, wem sie es zu verdanken hatte, dass sie nun in meinem Bad stand. Nämlich nur mir und dafür sollte sie mich auch kräftig belohnen. Dennoch vertraute ich ihr nicht gut genug und schloss die Türe ab. Von mir aus konnte sie ruhig sehen, dass ich ihr nicht vertraute. Das war immerhin nichts neues. Ich vertraute ihr nicht und sie vertraute mir nicht. Von daher konnte sie sich wohl nicht wirklich beschweren. Auf jeden Fall hätte ich sie schneller wieder eingefangen, als dass sie es schaffen würde, diese Türe hier aufzukriegen. Menschen waren halt manchmal einfach nur langsam und das wäre in diesem Punkt ein bedeutender Vorteil für mich. Wenn sie mir entkommen würde, dann hätte ich wirklich ein verdammt grosses Problem. "Das tue ich", erwiderte ich auf ihre Worte, dass ich mir das nur einreden sollte. Dann sollte sie das doch denken. Mir spielte das jedenfalls keine Rolle. Ich zog mich aus. Bei jedem Kleidungsstück, das zu Boden fiel, merkte ich, wie sie meinen Körper betrachte. Ich spürte ihren Blic immer weiter hinunter wandern und ein Grinsen sich auf meinem Gesicht ausbreitete. Ich wusste ganz genau, dass ich ihr gefiel. Ich hatte ihr schon im Kerker gefallen und nun wo ich frisch geduscht war, gefiel ich ihr sicher noch ein bisschen besser. Aber hey, das war ja nichts Neues bei mir. Die Frauen konnten halt einfach nicht genug von mir bekommen. Ich trat in die Dusche und liess das Wasser an. Ich stellte die richtige Hitze ein und betrachtete sie. Meine Finger begannen langsam über ihren Körper zu wandern. Ich fuhr ihre Rundungen nach, ohne dass ich sie wirklich berührte. Ich wollte, dass sie um mich bettelte. Es war mir egal, wie viel dass die anderen Wachen mitbekommen würden. Hier ging es nur um meinen Spass. Eigentlich hatten wir ja erst gerade gestern miteinander Sex gehabt und dennoch fühlte es sich bereits wieder länger an. Mein Körper verzehrte sich nach ihr und das konnte sie auch nur zu gut sehen. Nun konnte ich mich wirklich auf sie konzentrieren, denn mein Hunger war mehr oder weniger gesättigt. Darum müsste ich mir nun wirklich keine Gedanken mehr machen. Sie trat einen Schritt auf mich und nun war es ihre Hand, die meinen Körper hinunterwanderte. Ihre Hand fand den Weg zwischen meine Beine und ich stöhnte leise auf. Sie sah mir dabei in die Augen. Sie konnte ruhig das Verlangen in meinen Augen sehen. Ich schämte mich deswegen kein bisschen. Sie stöhnte mir ebenfalls ins Ohr und das ganze machte mich nur noch mehr an. Ich grinste bei ihrer Frage und sah sie an. Sie wusste sehr genau, was ich wollte. Ihre Lippen senkten sich auf meinen Hals. Dort ruhten sie aber nicht besonders lang. Im nächsten Moment glitten sie über meine Brust und über meinen Bauch, bis ihre Lippen schlussendlich ihre Hand ersetzten. Ein kehliges Stöhnen drang aus meinem Mund und ich senkte den Blick zu ihr. Meine Hand fuhr in ihr Haar. "Genau das habe ich mir vorgestellt", beantwortete ich mit rauer Stimme ihre Frage. Ich legte den Kopf in den Nacken und schloss genüsslich die Augen. Diese Frau trieb mich in den Wahnsinn und das bewies sie gerade in der Dusche mehr als deutlich. Zu schade, dass es wohl wirklich nicht mehr als das hier kommen würde.

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    Elijah Devaney
    Es schien wohl wirklich so, als wäre uns überhaupt kein Stück Ruhe gegönnt. Als würden wir von der einen Sache der anderen Sache hinterrennen müssen. Es war nicht ein besonders tolles Gefühl. Kurz war ich einen Moment erschrocken, als ich den Pflock im Bauch von Sofie sah. Ich war jedoch ein bisschen beruhigt, als ich sah wie sie sich den Pflock herauszog. Sie war ein Vampir. Bei ihr würde das schon wieder heilen. Ich seufzte leise, aber gleich darauf wurde meine Aufmerksamkeit von jemand anderem angezogen. Leon. Ich war hier der einzige, der ihn aufhalten konnte. Sonst war niemand mehr da. Ich stürzte auf ihn zu und wir rangelten eine ganze Weile. Aber es war nicht, wie wenn man gegen einen Menschen würde kämpften. Er... kämpfte wie ein Vampir. Er war schneller und stärker, als dass er sonst war. Lag das am Blut? Ich hatte keine Ahnung. Er landete ein paar Treffer, ich jedoch auch. Aber wir hatten beide nur unsere Fäuste zur Verfügung und daher gab es bei mir nicht wirklich grobe Verletzungen. Obwohl Leon immer so gross spottete, hätte er es wohl selbst nicht übers Herz gebracht, einen anderen Jäger zu töten. Da konnte er von mir aus behaupten, was er wollte. Ich nahm eine Bewegung von nebenan war, aber konzentrierte mich gar nicht gross darauf. Jetzt musste ich mich gerade um Leon kümmern. Aber plötzlich traf ich ins Leere und Leon war nicht mehr da, wo er gewesen war. Ich hob den Blick und sah, wie Sofie ihn von den Beinen gerissen hatte. Leon stand aber so schnell auf , dass ich es gar nicht hatte sehen können. Er sprach seine Drohung aus und verschwand dann. Ich verdrehte kurz die Augen. Wie oft hatte er diese Drohung denn nun schon ausgesprochen? Ich hatte keine Ahnung. Etwas davon gezeigt hatte er jedoch noch nie. Er konnte sagen, was er wollte, er würde auch das nicht fertig bringen. Sofie kam zu mir hinunter und strich mir durch das Haar. Natürlich sah sie gleich nach, ob ich irgendwie schwerwiegend verletzt war. Ich nickte und lächelte sie an. "Alles in Ordnung. Das sind nur ein paar Kratzer." Ich lächelte sie an. An einer aufgeplatzten Lippen würde ich schon nicht gleich sterben. Ich hatte noch eine Platzwunde am Kopf, aber das waren alles Sachen, von denen ich mich sehr schnell wieder erholen würde. Sie half mir auf die Beine und legte sogleich ihren Arm um mich. Ich lächelte sie an und dann kam bereits Jim nach unten. Er betrachtete uns, während er mitteilte, dass er auf der Suche nach Leon war. Sie gab ihm die Anweisungen und er verschwand. Gemeinsam gingen wir nach oben. Ich strich ihr eine Strähne zurück und zuckte leicht die Schultern. Wir traten in ihr Zimmer und ich zog mein T-Shirt aus, welches man nun sowieso nicht mehr gebrauchen konnte. "Ich weiss es nicht. Aber ich hoffe es, dass dieser Tag bald kommen wird", beantwortete ich ihre Frage und streckte meine Arme nach ihr aus. Sie musste sich immer noch ausruhen, denn sie heute wirklich sehr viel Blut verloren. Ich gab ihr einen sanften Kuss und liess meinen Kopf in das Kissen sinken. Einen Tag einfach nur für uns. Das wäre es. Aber wenn dieser Moment mal kommen würde, wäre wirklich fragwürdig. Ich hatte keine Ahnung.

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    Sofie
    Das Meer, wie gerne ich doch wenigstens mal das Meer sehen würde. Ich grinste, da er damit einverstanden war und dachte nicht weiter nach, als ich mich auf den Weg zur Zelle machte. Ich zog schaft die Luft ein, als ich den Pflock spürte. Aber die Wunde würde wieder heilen und wir beide würden hoffentlich bald darüber lachen. Ich schluckte schwer, als ich das Blut auf dem Boden sah und anschließend das Chaos. Was hatten sie hier denn nur gemacht? Wie konnte es sein, dass ich all das nicht bemerkt hatte? Ob es sowas schon einmal gegeben hatte? Das man einen Vampir so aus der Bahn werfen konnte, dass nichts mehr funktionierte? Ich war froh, dass er mich nicht getötet hatte. Aber hatte er das mit Absicht gemacht, oder war es nur ein Zufall gewesen, dass er mein Herz nicht getroffen hatte? Ich strich mir über die Wunde und schaute, wie sie langsam verheilte. Aber dennoch würde ich gleich noch mehr an Blut brauchen. Würde das jemals ein Ende nehmen? Ich schüttelte den Kopf und versuchte erneut einen klaren Kopf zu bekommen, aber das war alles nicht so einfach. Ich schreckte auf, als ich Elijah hörte und machte mich zurück auf den Weg in den Flur. Ich versuchte mich zu sammeln, da ich alles andere als auf der Höhe war, aber da musste ich jetzt durch. Ich musste stark sein, denn er sollte ja nicht auf die Gedanken kommen auch noch Elijah zu verletzten. Ich schaute, wie die beiden auf dem Boden rangelten und rief nach Jim. Warum nur war er denn nicht da? Ich ging auf die beiden zu und riss Leon von den Beinen, aber er stand so schnell wieder auf, dass ich eine Sekunde für die Reaktion brauchte. Aber genau das schien ihm gereicht zu haben. Er schaute erneut in meine Augen. "Wir sehen uns wieder und dann werde ich dich töten.." er lachte lauft auf und schon war er verschwunden. Anscheinend kam er sich gerade sehr stark vor, aber das würde sich schnell wieder ändern. Ich hoffte sehr, dass Jim ihn gleich fangen würde, da wir dafür sorgen mussten, dass er nicht mehr ihr Blut im Körper hatten. Denn nur dann konnte ich seine Erinnerungen verändern und genau das war doch gerade so wichtig. Ich schaute auf den Boden und machte mich neben Elijah auf die Knie. Langsam strich ich seine Wange und strich ihm das Haar zurück. Ich schaute mir seinen Körper an, aber er schien nicht schwer verletzte zu sein. "Bist du in Ordnung?" Ich suchte immer wieder seinen Körper an und hoffte sehr, dass er nur den einen oder anderen Kratzer haben würde. Auch wenn das schon in meinen Augen zu viel war. Ich half ihm auf die Beine und legte meinen Arm um seine Seite, als auch schon Jim nach unten kam. Er schaute betroffen in meine Augen und lehnte sich gegen den Türrahmen. "Er ist uns entkommen. Aber wir werden ihn jagen und finden, Ich werde meine besten Leute schicken. Mach dir keine Sorgen" Meinte er das ernst? Wie sollte ich mir denn da keine Sorgen machen, wenn dieser irre hier mit großen Kräften umher lief und wer weis was anstellen konnte. erneut schaute ich zu Elijah und strich über seine Seite. "Er wird heute nicht zurück kommen. Aber wir sollten dafür Sorgen, dass das Schloss gesichert ist." Ich seufzte erneut und zusammen machten wir uns auf den Weg nach oben. "Warum können wir nicht mal einen Tag haben, den wir beide in den Armen des andere verbringen können?" Ich wusste, dass er das nicht beantworten konnte. Aber war das denn zuviel verlangt?

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    Elijah Devaney
    "Ich weiss es nicht. Ich kenne mich ja in diesem Gebiet überhaupt nicht aus." Noch weniger wie sie. Sie war ein Vampir seit mehreren Jahren aber ich nicht. Ich hatte überhaupt keine Ahnung, was das anging. Am liebsten hätte ich einfach weiterhin mit ihr im Bett gelegen. Aber wir konnten es ja nicht einfach riskieren, dass er alle hier drinnen abgeschlachtete. "Ja, das hat sie." Ich sah in Sofies Augen. Sie hatte das wohl wirklich nicht mitbekommen. "Ich weiss es nicht, ob jemand auf ihn geschaut hat", sagte ich ehrlich und sah sie an. "Ich hatte ehrlich gesagt, nur noch Augen für dich und dass es dir gut geht", sagte ich und lächelte sie an. Sie küsste mich wieder, aber hatten wir nicht gerade andere Probleme, um die wir uns zu kümmern mussten? Ich stand auf und sah sie an. Sie stieg ebenfalls aus dem Bett. Bei ihren Worten grinste ich. "Ich dachte, du hättest das selbst bemerkt", sagte ich und grinste sie an. Sie sah an sich herab und zog sich dann das Kleid aus. Ich genoss den kurzen Anblick. Liebend gern hätte ich die Situation anders ausgenützt, aber das konnten wir gerade nicht. Ich seufzte leise und fuhr mir durch das Haar. Wir machten uns auf den Weg nach unten in den Kerker. Was würde uns wohl erwarten? Wäre er noch hier? "Dann gehen wir ans Meer", sagte ich und lächelte sie glücklich an. Das wäre wirklich eine gute Idee. Einfach ans Meer fahren und die Zweisamkeit geniessen. Ich erblickte vier Aschehäufchen. Das sah nicht gerade gut aus. Ich seufzte leise und blieb beim Eingang stehen, während ich ihren erschrockenen Blick sah. Sie ging näher an die Zelle heran. Ich wollte ihr sagen, dass sie aufpassen sollte, aber da war es bereits zu spät. Ich sah die Spitze vom Pflock auf der anderen Seite ihres Körper hinausschauen. Ich hielt erschrocken die Luft an, aber dann kam bereits Leon aus der Zelle gestürzt. Hier war niemand, der mich aufhalten konnte. Ausser ich. Ohne zu zögern stürzte ich mich auf ihn. Wir rangelten gemeinsam am Boden herum, aber er war viel stärker und schneller als ich. Er war wie ein... Vampir. Dennoch liess ich mich davon nicht abhalten. [Sorry, Handypost]

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    IRINA A. Tschaikovskaya
    Der einzige Grund weshalb ich meine Zelle verlassen und duschen durfte, war weil Cyrian dabei war. Weil er mit mir duschen würde und dabei nicht nur vor der Kabine stehen und zusehen würde. Ich war mir schon von Anfang an darüber im klaren gewesen, dass diese Vampire mich nicht einfach nur duschen lassen würden – Cyrian hatte etwas vor, und um ehrlich zu sein gefiel mir dieser Gedanke. Mit ihm zu duschen war doch ohnehin genau das, was ich ihm vorgeschlagen hatte, und nun tat er wirklich so als wäre es seine Idee gewesen. Vor allem aber tat er so als wäre das hier auch nur relevant für ihn, weil er nicht aus dem Schloss wollte um sich dort die Arbeit zu machen jemanden zu finden, die willig war mit ihm zu schlafen. Oh wow, er schloss das Bad ja sogar noch extra ab, und dass nur weil er mir keinen Deut vertraute. Ich würde es wohl auch nicht anders tun, schließlich glaubte ich wirklich nicht das er besonders heiß darauf wäre mir hinterher zu hetzen um mich wieder in meine Zelle zu werfen, so wie letztes Mal. Das wäre ebenso Arbeit, und gerade wollte er mit anderen Dingen beschäftigt sein. "Oh rede dir das nur ein mein Lieber," antwortete ich grinsend. Meinetwegen sollte er sich selbst einreden, dass er das hier nur tat damit er keine Arbeit hatte. Wir wussten doch Beide das es nicht so war – er fand mich interessant und daran änderten auch die Frauen dort draußen nichts. Weshalb sollte er sich denn die ganze Arbeit machen mich aus meiner Zelle und hier hoch zu bringen, wenn dem nicht so war? Langsam wandte ich meinen Blick seinen Körper hinab, betrachtete seinen definierten Bauch, hinab zu seinem Schritt und noch weiter. Er sah wirklich sehr viel besser aus als in dieser ekelhaften Kerkerzelle, und um ehrlich zu sein – es gefiel mir. Er gefiel mir. Kaum schaltete er das Wasser an, und trat zu mir in die Duschkabine, spürte ich die Hitze zwischen meinen Beinen. Oh ja ich wusste ganz genau, was hier und jetzt passieren würde. Nur hauchzart berührte er mich, und auch wenn es das letzte Mal ich gewesen war die alles andere als zart gewesen war, ließ ich ihn. Hey – wenn er darauf stand, dann sollte er. Meinetwegen musste er aber nicht gleich zu jemandem mutieren der er in meinen Augen wirklich nicht war. Lächelnd trat ich den Schritt auf Cyrian zu, schob meine Hand ganz langsam seinen Körper hinab zwischen seine Beine und sah ihm dabei in die Augen. Gestern hatte es auch kein besonders langes Vorspiel gegeben, gestern aber war es auch ich gewesen die die ganze Arbeit übernommen hatte, um ihn wirklich heiß zu machen. Ich streckte mich an sein Ohr, umfasste ihn und stöhnte leise auf. Darauf stand er doch ohnehin besonders. "Was stellte du dir denn genau unter einer Dusche vor?", fragte ich ihn leise grinsend und schob ihn zurück an die Wand. Langsam bewegten sich meine Lippen über seine Haut, seinen Hals entlang zu seiner Brust, tiefer und letzten Endes so tief das ich an seiner Mitte meine Hand ablösen konnte. Ich wusste ganz genau, was er sich vorstellte. Was ich mir vorstellte. Er wusste doch ohnehin ganz genau, dass ich hier alles andere als brav sein würde. Und das bewies ich ihm auch gerade ein weiteres Mal.

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    Sofie
    "Ich gehe davon aus, dass die Verwandlung bei dir besser ist. Aber ich habe damit keine Erfahrung, immerhin bin ich ja nicht gerade mit Liebe verwandelt worden. Aber wenn du mir sagst, dass du bei meinem trinken keinen Schmerz gespürt hast, ist das doch ein gutes Zeichen, oder?" Ich drückte erneut seine Hand uns strich weiterhin über die Stelle seines Herzens. Ich mochte es, wenn wir so intime Momente hatten und dem anderen nahe sein konnten. Wenn ich ihn berühren konnte und dieser Moment nur für uns war. Auch wenn ich nicht gerade fragte, wann genau wir endlich mal Zeit nur für uns hatten. Gerade malte ich die Tattoos auf seine Hand nach als er erneut anfing zu sprechen. Ich schaute bei seinen Worten auf und runzelte die Stirn. "Warte.. also hat sie Leon ihr Blut gegeben? Und niemand hat darauf geachtet, ob er noch unten ist?" Direkt spielte sich ein Film in meinem Kopf ab. Was, wenn er weg war? Oder noch schlimmer, wenn er im Schloss umher lief und versuchte uns beider zu töten? Bei mir da war nicht so einfach, aber bei Elijah schon.. Ich liebkoste nochmals seine Hand und küsste erneut seine Lippen. Aber da machte er sich schon auf den Weg hinaus aus dem Bett. Ich schmollte kurz, aber er hatte ja recht. Mit einem seufzen machte ich mich ebenfalls aus dem Bett und schaute mein Kleid an. Er war mit Blut beschmiert und ich schüttelte den Kopf. "Du hättest mir ja sagen können, dass ich mich beim Essen eingesaut habe" Ich grinste und zog mir das Kleid aus. Ich schaute mich kurz nach anderen Sache um, aber fand nur eine Hose. So konnte ich ja nicht in die Kerker gehen. Daher schnappte ich mir noch irgendein Shirt und verschränkte erneut unsere Finger. "Wenn wir das alles hinter uns haben sollten wir uns Gedanken über den Urlaub machen. Ich würde so gerne mal ans Meer." Ich lehnte den Kopf an seine Schulter und schüttelte den Kopf. Aber gerade hatten wir da wirklich anderen Sorgen. Immer wieder liebkoste ich seine Hand, bis wir in den Kerkern waren. Ich schaute mich um und sah, dass 4 Haufen mit Staub da lagen. Erschrocken schaute ich zu Elijah und lies meine Hand los, bevor ich auch schon an der Zelle von Leon war. Ich schaute hinein, aber wie konnte er weg sein? Ich drehte mich erneut um, als ich auch schon den Pflock in meinem Bauch spürte. Ich zog diesen hinaus, aber da war Leon auch schon aus der Zelle. Er lachte, als ich immer noch versuchte mich zu fangen. "Haltet ihn fest" schrie ich, aber ich wusste nicht ob noch eine Wache hier war. Immerhin hatte er das Blut von Emilia intus und ich wusste nicht, wie schnell und wie stark ihn das machte.

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    Cyrian Delacour
    Ich wusste, dass sie gemeint hatte, sie würde mich nie wiedersehen. Ich hatte ihr ebenfalls gesagt, dass ich für Sex nicht freiwillig in die Zelle kommen würde. Aber wer hatte denn gesagt, dass sie nicht nach draussen kam? Davon hatten wir nie geredet und ausserdem konnte ich mir nur zu gut vorstellen, was für heissen Sex wir in der Dusche hätten. Irina hätte wohl kaum etwas dagegen. Sie schrie schon seit zwei Wochen nach dieser Dusche und nun würde sie diese auch bekommen. Mit Sex dazu. Was konnte sie denn schon besseres bekommen? Vermutlich gar nichts. Ich grinste, als ich hinunter kam und ihr die gute Neuigkeit mitteilte. Sie hatte wohl kaum etwas dagegen einzuwenden. Mein Grinsen wurde noch ein bisschen grösser, als ich ihr verwundertes Gesicht sah. Dieser Gesichtsausdruck legte sich jedoch gleich und ich verdrehte die Augen bei ihren Worten. "Tja Kätzchen, so ist das Leben - total unberechenbar." Sie schlüpfte in ihre Schuhe und trat ans Gitter. Als sie ihre Lippen schürzte, wusste ich sehr genau, was sie heute unter der Dusche tun würde. Die Dusche hier würde in der Tat sehr, sehr lange werden. Denn die meiste Zeit wären wir mit ganz anderen Sachen beschäftigt, als miteinander zu duschen. Vor meinem inneren Auge sah ich bereits, wie sie vor mir am Boden kniete. Dieser Gedanke machte mich unglaublich an. Ohne noch ein weiteres Wort zu verlieren, packte ich sie am Arm, als ich in der Zelle war. Ich zog sie die Treppe mit hinauf, wobei sie sich ausnahmsweise nicht wehrte. Aber sie wehrte sich doch nur nicht, weil sie wusste, was sie erwarten würde. Sie wurde ein bisschen langsamer, als wir oben angekommen war und sie anfing herumzublinzeln. Da hatte wohl jemand sehr lange kein Sonnenlicht mehr gesehen. Das war aber für mich nicht wirklich einen Grund und ich zog sie mit der gleichen Geschwindigkeit mit. Sie musste ja nicht bereits jetzt schon schlapp machen. Wir gingen in mein Zimmer. Kaum waren wir angekommen und die Tür zwischen uns und den Wachen trennte uns, zog sie ihren Arm weg. Ich warf ihr einen warnenden Blick zu. Sie sollte gar nicht versuchen, irgendwas zu machen. Mein Blick lag achtsam auf ihr, während sie ein paar Schritte rückwärts ging und mich dabei musterte. Hatte sie gemeint, im Licht würde ich anders aussehen? Sah sie nun doch noch ein, dass ich perfekt war? Ich hatte noch nie irgendwelche Falten gehabt und diese würde ich auch nie bekommen. Da konnte mich sie noch so fest ärgern, die würden einfach nicht kommen. Sie wäre brav? Da bin ich mir nicht so sicher. Sie drehte sich um und ging einige Schritte weiter, bis sie vor der Tür zum Badezimmer stand. Ich lachte leicht bei ihren Worten und ging einen Schritt auf sie zu. In diesem Punkt hatte sie Recht. Sie würde heute total unartig sein, wenn wir in der Dusche waren. Was würden bloss ihre Eltern über sie denken? Dass sie sich mit einem Vampir amüsierte? Sie zog sich bis auf die Unterwäsche auf und ich folgte ihr hinterher. "Interessanter? Nicht wirklich. Aber wieso sollte ich mir die Mühe machen nach draussen zu gehen, wenn ich hier drinnen die Möglichkeit habe, mich zu amüsieren." Ich sah sie mit funkelnden Augen an. Ich trat ebenfalls in das Bad und sah gerade wie sie den letzten Fetzen Stoff auf den Boden sinken liess. Ich schloss das Bad ab und zog mir das Shirt aus. Gleich danach folgte die Hose und meine Boxershorts. Genauso wenig wie sie ein Problem hatte, nackt herumzulaufen hatte ich dies ebenfalls nicht. Ich folgte ihr in die Dusche. Ich schaltete das Wasser ein und mein Blick glitt über ihren nackten Körper. Genau so hatte ich mir das vorgestellt. Meine Dusche war wirklich mehr als genug gross, damit wir hier drinnen irgendwelche unartige Sachen anstellen konnten. Ich streckte meine Hand aus. Ich berührte ihr Schlüsselbein und fuhr dann mit dem Finger die Konturen ihres Körpers nach, ohne sie wirklich zu berühren. In der Zwischenzeit merkte ich, wie sich mein Blut an einem ganz anderen Ort sammelte. Ich grinste leicht und sah sie an. Diese Dusche hätten wir wohl schon viel früher machen sollen. Aber damals war sie halt noch ziemlich dagegen gewesen und nun tat sie es mit Freuden. Das wäre ein Punkt, den ich vermissen würde, wenn sie nicht mehr da ist.

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    Elijah Devaney
    Wie fühlte sich man wohl, wenn man fast bis auf den letzten Tropfen Blut ausgesaugt wurde? Mir fiel nicht gerade ein vergleichbares Beispiel ein. Vielleicht weil es eben so schwierig an, ein vergleichbares Beispiel zu finden. Wir würden sie wiedersehen, das war klar. In diesen fünf Jahren müsste ich irgendwann verwandelt werden. Ich würde sicher nicht, mich nicht verwandeln und sie dadurch in Gefahr bringen. So etwas könnte ich mir nie verzeihen. Ich hatte meine Arme fest um sie gelegt und war einfach froh, dass ich sie nun in den Armen halten konnte und dass es ihr wieder besser ging. "Aber es ist ja nicht so, als wäre mein Blut plötzlich nicht mehr verfügbar, von daher spielte es ja keine Rolle", erwiderte ich und lächelte sie an. Ich konnte es ja verstehen, wenn mein Blut für sie kostbar war, aber ich war hier praktisch die Quelle. Sie könnte immer und immer wieder von mir haben und so wenig wie sie heute genommen hatte, hatte ich noch nicht einmal etwas wirklich vom Blutverlust gespürt. Bei ihrer Beschreibung runzelte ich ein bisschen die Stirn. "Wäre das bei mir auch so? Oder war das nur, weil du die andere Verwandlung hattest?", fragte ich sie und sah ihr in die Augen. Sie hatte mir gesagt, dass die Verwandlung viel besser und angenehmer wäre, aber alle Sachen hatten doch ihre Schattenseiten oder etwa nicht? Unsere Finger verschränkten sich miteinander und sie sah sich wieder meine Tattoos an. Bei ihrer Frage nickte ich. "Natürlich möchte ich das", erwiderte ich schnell und grinste sie an. Aber dann fiel mir ein... als wir den Kerker verlassen hatten, hatte ich nicht mehr geachtet, was hinter mir gewesen war. Das einzige, was für mich dann eine Rolle gespielt hatte, war die fast leblose Sofie in meinen Armen gewesen. Natürlich merkte sie es sofort, dass irgendwas los war. "Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob Leon bereits frei herumläuft", sagte ich und betrachtete sie. "Ich habe keine Ahnung, ob dort unten noch Wachen gewesen waren, die danach die Tür zu seiner Zelle versperrt haben. Denn wenn das niemand gemacht hat, ist er sicher weg. Emilia hat ihm von ihrem Blut gegeben, damit er wieder fit wird." Ich sah sie an. Das hatte sie ja gar nicht mehr mitbekommen, weil sie fast weggetreten war. Aber nun wusste sie es. "Wir sollten wohl besser nachschauen gehen", fügte ich hinzu und drückte leicht ihre Hand, bevor ich mich aufsetzte. Oder wollte sie es wirklich riskieren, dass Leon frei herumlief? Der würde doch nur wieder alle möglichen Geistergeschichten erzählen. Ich verdrehte ein bisschen die Augen. Leon war mal so etwas wie mein Vorbild gewesen. Aber nun ging er mir meistens nur noch auf die Nerven. Er sollte echt aufhören mit dem Trinken. Aber sobald er draussen wäre, würde er doch gleich weitermachen. Da spielte es keine Rolle, dass er während der Zeit im Gefängnis keinen Alkohol bekommen hatte. Es war eine zu kurze Zeit für einen Entzug.

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