Teen Wolf [RPG]

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Teen Wolf [RPG]

Halli hallo, liebste Beißerchen! Dieses RPG eröffne ich für Little Author. und Fawn.

Wegen der Abwesenheit der Leiter, werden Harmony. & Fahrenhaidt. dieses RPG übernehmen. Sendet bitte alle Anfragen und Steckbriefe an SIE

Hier geht's zur Gruppe!

Story

Willkommen in Beacon Hills!Nach außen wirkt diese Stadt wie eine typische Kleinstadt in den Vereinigten Staaten. Doch wenn man genauer hinsieht, bemerkt man, dass dort allerlei unerklärliche Dinge geschehen, die die Vorstellung des Möglichen mehr als übertreffen. Denn Beacon Hills ist keine normale Stadt: Magische Wesen, wie Werwölfe, Kanima, Kitsune, Druiden und Banshees hausen hier.
Der junge Scott McCall ist einer von ihnen. Durch seine Charakterstärke wurde er zum Wahren Alpha, was nur alle hundert Jahre passiert und viel Verantwortung mit sich bringt. Denn ihm und seinem Rudel ist es vorherbestimmt, die Stadt Beacon Hills vor den bösen Kreaturen zu beschützen und somit das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse zu wahren.
Der Nemeton, ein magischer Baumstumpf, lockt wie ein Leuchtfeuer immer weitere magische Geschöpfe nach Beacon Hills und nicht alle von ihnen sind gut gesinnt. Manche streben nach Macht und wollen die Welt in Chaos versinken lassen, wie zum Beispiel die dunklen Druiden, die Menschen opfern, um mehr Macht zu erlangen.
Als wäre das nicht schon genug, wird Scotts Aufgabe auch noch durch die Anwesenheit der Werwolfjäger deutlich erschwert, die nicht unterscheiden zwischen denen, die für das Gute töten, und den Bösen.
Es beginnt ein Kampf, der über das Schicksal von Beacon Hills und womöglich der ganzen Welt entscheiden wird. Werden sie es schaffen sich gegen das Böse zu verbünden oder werden die monströsen und macht-gierigen Wesen vielleicht sogar die Überhand gewinnen und alles im Dunkeln versinken lassen?
Tauche ein in die Welt von Beacon Hills! Entscheide dich, auf welcher Seite du stehen willst und wer dein Feind im übernatürlichem Kampf zwischen Gut und Böse sein wird. Kitzelt es dich nach Macht und Stärke? Oder willst du die Menschheit vor dem Bösen retten? Wie weit würdest du gehen, für ein sicheres Leben?

Dieses RPG ist angelehnt an die Serie. Doch man muss sie nicht kennen, um hier mitmachen zu können. Ihr dürft gerne auch eigene Charaktere, die nicht in der Serie vorkommen, erstellen! Für alle Teen Wolf-Junkies: ihr könnt auch Charaktere aus den späteren Staffeln erstellen!

Wesen

Werwölfe: Werwölfe sind nicht bloß Gestaltenwandler, sondern haben weiterhin besondere Fähigkeiten, wie geschärfte Sinne, Selbstheilungskräfte und Schmerzlinderung anderer Lebewesen, indem sie ihr Handgelenk umfassen, und die Fähigkeit durch das Einführen ihrer Krallen in den Nacken ihre Gedanken zu übertragen. Zudem können sie spüren, wenn ihr Gegenüber lügt. Bei Vollmond verwandeln sie sich in ein Mischwesen aus Mensch und Wolf und töten unschuldige Lebewesen, wenn sie nicht eine Art „Anker“ haben, der sie an ihre Menschlichkeit erinnert.
Unterschieden werden sie in 3 Arten:
Alpha: Der Alpha ist der Stärkste und gleichzeitig der Anführer des Rudels. Seine Augen leuchten rot. Wird ein Mensch von einem Alpha gebissen, so verwandelt er sich in seinen Beta oder der Körper wehrt sich gegen den Biss und er stirbt. Ein Beta wird zu einem Alphawolf, indem er seinen eigenen Alpha tötet. Einmal alle hundert Jahre kommt es jedoch vor, dass es einen "wahren Alpha" gibt. Dieser wird allein durch seine Willensstärke und Güte zum Alpha.
Beta: Der Beta ist Teil eines Rudels und kann durch einen Biss erschaffen werden, oder – falls er Werwolfeltern hat- von Geburt an einer sein. Die Augen eines Betas leuchten orange-gelb, manchmal aber auch blau, wenn er ein unschuldiges Leben genommen hat.
Omega: Der Omega ist ein einsamer Wolf. Er ist leicht angreifbar und die schwächste Form des Werwolfs. Zu einem Omega wird man, wenn alle Mitglieder des Rudel getötet wurden, oder man aus dem Rudel geworfen wurde bzw. es freiwillig verlässt.

Kitsune: Eine Kitsune ist wie der Wolf ein Gestaltenwandler. Sie hat die Macht über Elektrizität und kann Strom sowohl speichern als auch freigeben. Ihre tierische Gestalt ist der Fuchs. Wie der Wolf hat eine Kitsune stark ausgeprägte Sinne, Selbstheilungskräfte und eine große Körperkraft. Eine dunkle Kitsune, der Nogitsune, ist eine seltene Erscheinungsform, der nach Macht und Chaos in der Welt strebt. Er besetzt den Körper eines Wirtes und befähigt diesen zu schrecklichen Taten, wobei der Wirt sich nur dagegen wehren kann, indem er seine Gestalt (beispielsweise durch einen Werwolfbiss) verwandelt oder der Wirt durch starke geistige Gegenwehr den Nogitsune besiegt.

Kanima: Der Kanima ist eine Art Eidechse, mit einem langen Greifschwanz und langen Krallen, die Gift absondern, welches die Feinde/Opfer für Stunden lähmen kann. Wie beim Werwolf, ist seine Macht am Größten, wenn der Mond seinen Höhepunkt erreicht. Ein Kanima braucht immer einen Meister, welcher nahezu die komplette Kontrolle über ihn hat. Dadurch kann der Meister den Kanima sowohl zu guten, als auch zu schlechten Taten zwingen.

Banshee: Eine Banshee spürt, wenn ein Mensch sirbt oder sterben wird. Sie verfügt außerdem über einen so lauten Schrei, der alle Werwölfe in ihrer Umgebung erreichen kann.

Menschen

Natürlich gibt es auch normale Menschen in Beacon Hills. Diese wissen aber in der Regel nichts von den Werwölfen und anderen magischen Wesen. Wichtige Zentren der Serie sind die Beacon Hills High School, das Beacon Hills Hospital, die Polizeistation von Sheriff Stilinski und die Tierklinik, in der Dr.Deaton, der sich der magischen Wesen bewusst ist, arbeitet.

Werwolfjäger: Jäger sind Menschen, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Werwölfe zu töten. Sie haben meist einen Kodex, wie die Familie der Argents, die sich strikt daran hält, nur diese zu töten, die Menschen bedrohen oder töteten. Waffen der Jäger sind zumeist Pistolen, Armbrüste, Pfeil und Bogen und Messer. Zum Foltern verwenden sie starke Stromstöße, die die Wandlung der Werwölfe, sowie ihre Selbstheilungskräfte unterdrücken. Außerdem benutzen sie Pflanzen, wie Eisenhut, Wolfsflechten und Misteln, um Werwölfe damit zu vergiften.

Mitglieder
Fawn
Little Author.
Kumpelblase.
Cassie.
Lotti.
Luxaa
Elaina Péréz
Ellie Grace Péréz
Fahrenhaidt.
Hawk.
Felicia Jilla Minuette
Nalekima
Black Desire.
Clarisse
Petroka
Lzzy Hale
Malia Hale
Luzifer.
Rose Branson
Zoey_345
Sirena Night
vampyr195
Bordsteinheldin
colourful.death
Raven. ➶
Copilu

Steckbriefvorlage

Name im HoN: Wie heißt ihr im House of Night?
Name im RPG: Wie soll euer Charakter heißen?
Geschlecht: männlich oder weiblich?
Alter: nur realistische Alter! Werwölfe sterben auch irgendwann!
Aussehen: Link! Bitte keine Anime/Manga!
Wesen: Werwolf/Mensch/Kanima/Banshee/Kitsune/Nogitsune
Charakter: Beschreibt die Persönlichkeit! Stärken/Schwächen
Geschichte: Was ist seine Lebensgeschichte? Mindestens 10 Sätze!
Sonstiges: Besondere Merkmale? Alpha/Beta/Omega?

Regeln

• es gelten die Offiziellen RPG-Regeln!
• wenn ihr Fragen habt, dann könnt ihr uns gerne anschreiben! :)
• Achtet auf eure Grammatik und eure Rechtschreibung! Ihr müsst nicht perfekt schreiben, aber man sollte euch verstehen können.
• geschrieben wird in der Ich- Form und der Vergangenheit!
• Gesprochenes wird so wie hier geschrieben
• Privates (wird so) oder [ so] geschrieben
• höchstens 4 Charakter pro Person, sonst gibt es hier unnötiges Chaos!
• versucht mindestens zweimal in der Woche zu schreiben und bei längerer Abwesenheit uns und eurem Partner Bescheid zu sagen!
Keine 1-Satz-Posts! Es nervt nicht nur euren Partner, sondern alle RPG-Mitglieder!
• wenn ihr euren Namen ändert, dann sagt bitte Bescheid! Wir haben keine Lust euch hinterher zu rennen.
Habt viel Spaß! :)

Diskussion

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Luke Turner
Es dauerte nicht lange, bis ich eine Antwort von Ellie bekam. Mir fiel ein riesiger Stein vom Herzen, als ich las, dass sie wirklich noch mal rüber kommen wollte. Es hätte mich nicht einmal überrascht, wenn sie lieber Zeit für sich haben wollte. Ich wäre ihr auch nicht böse gewesen, das war gerade viel auf einmal. Umso glücklicher machte es mich, dass es doch anders war. Alles gut, Hauptsache ihr seid bei euch sicher. Sehr gerne. Bis gleich , schrieb ich zurück. Ich packte meine Collegesachen zusammen und ging nach unten. Ich machte einen Abstecher in die Küche. Auch wenn wir nebeneinander wohnten würde sie sicher noch ein paar Minuten brauchen. Deswegen beschloss ich uns ein paar Sandwiches zu machen. Wer weiß, wann Eli das letzte Mal heute etwas gegessen hatte. Auch wenn sie wahrscheinlich keinen Hunger hatte sollte sie etwas essen. Als es klingelte ging ich zur Tür. „Hey“, begrüßte ich sie lächelnd und gab ihr einen Kuss auf den Kopf.

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Elisabeth Harper

In der Wohnung von meinem Bruder und mir, ging Reed direkt in sein Zimmer und setzte sich an die Arbeit. Er durchsuchte alle Ordner und durchsuchte ebenso das Adressbuch. Ich hoffte so sehr, dass er etwas fand. Ich versuchte unsere Wohnung derweil mit diesem komischen Kraut sicher zu machen. Ich hatte zwar keine Ahnung, weil ich mich nicht mit der ganzen Thematik beschäftigt hatte. Aber eines hatte ich schon gelernt. Dieses Kraut ließ anscheinend Werwölfe nicht in den Raum kommen. Das hatte ich schließlich auch schon mit eigenen Augen beobachten können, als Luke nicht in unsere Wohnung kommen konnte. Als das alles erledigt war, half ich meinen Bruder ein bisschen. Wir konnten sogar schon die ersten Jäger ausfindig machen. Beziehungsweise hatten heraus gefunden, dass sie es waren, jetzt mussten wir nur noch mit ihnen in Kontakt treten, aber dazu müssten wir uns vielleicht noch mit den anderen absprechen. Am Abend bekam ich dann eine SMS von Luke. Ich glaube in unsere Wohnung wirst du nicht mehr wollen beziehungsweise können. Soll ich rüber kommen? schrieb ich zurück.

Einmal um die Welt und wieder zurück!

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Luke Turner
„Bis dann“, sagte ich und schloss hinter den Geschwistern die Tür. Seufzend fuhr ich mir durchs Haar. Oh man, was würde das nur alles werden. Ich hatte Eli von Anfang an nur beschützen wollen und jetzt, als sie wirklich in Gefahr war, bräuchten wir Hilfe von verdammten Jägrn. Wirklich wohl war mir bei der ganzen Sache definitiv nicht, aber wir hatten wohl keine andere Wahl mehr. Charlie kannte das Rudel und wenn es wirklich so gewalttätig war bräuchten wir jede Hilfe, die wir kriegen konnten. Ich gingzurück in die Küche, wo der Rest war. Wir unterhielten uns noch etwas, bevor die anderen ihren eigenen Dingen nachgingen. Kelly jedoch blieb bei mir sitzen. Sie machte sich genauso Sorgen um Reed, wie ich mir um Eli. Wir unterhielten uns also eine Weile und auch wenn ich mir Sorgen machte versuchte ich Kelly zu beruhigen. Sie wollte irgendwann aber ihre Ruhe haben, sodass ich nach oben ging. Versuchte zumindest etwas fürs College zu machen. Abends schrieb ich Eli. Hey, hättest du gerne Gesellschaft oder magst du lieber für dich sein? Ich konnte verstehen, wenn sie Ruhe brauchte, das war alles bestimmt sehr viel gerade.

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Elisabeth Harper

Ich hatte echt noch mit den neuen Informationen zu kämpfen. Ich musste das alles verdauen. Aber wir mussten eine Lösung finden. Wir mussten einen Jäger finden, der uns helfen würde. Ich wollte nicht Luke oder die anderen in Gefahr bringen. Es war das Problem von Reed und mir, weil unser Vater sich mit den falschen angelegt hatte, deshalb wollte ich auf keinen Fall, dass jemand anderes dadurch in Gefahr kam. „Ich melde mich.“ versicherte ich Luke. Reed und ich würden unsere Wohnung vor Werwölfen sichern, auch wenn es hieß, dass auch Luke und Kelly nicht mehr rein kommen könnten. Ob es die erste Nacht nach längerer Zeit wieder werden würde, in der wie getrennt voneinander schlafen würden? Ich könnte vielleicht ein bisschen Ruhe gebrauchen um meine Gedanken zu ordnen, aber vielleicht würde ich auch Luke an meiner Seite brauchen. Ich wusste es nicht, aber zur Not könnte ich immer noch rüber gehen. „Bis dann.“ sagte ich und küsste Luke nochmal auf die Wand, als wir bei der Tür standen und ich schließlich zusammen mit meinem Bruder nach drüben ging.

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Luke Turner
Ich sah auf, als Eli ebenfalls ins Zimmer kam. Wir schmiedeten gemeinsam einen Plan. Reed wollte nach drüben gehen, schauen ob er die Jäger kontaktieren konnte. Dafür wollte er nach drüben gehen, weil er dort eher seine Ruhe hatte. Verständlich. Eli wollte auch wieder mit rüber gehen. So richtig wohl war mir nicht, sie alleine gehen zu lassen, aber wir konnten die beiden ja auch nicht zwingen hier zu bleiben. „Okay. Vielleicht solltet ihr die Eberesche wieder verteilen, einfach zur Sicherheit. Wenn ihr was erreicht oder irgendwas ist meldest du dich, ja?“, fragte ich Eli. Ich gab ihr einen Kuss auf den Kopf und begleitete die Geschwister noch zur Tür.
Nachdem die beiden weg waren ging ich zurück ins Wohnzimmer und ließ mich seufzend auf einen der Stühle sinken, massierte meine Schläfen. Verdammt, ich hatte versucht auf die beiden aufzupassen und jetzt waren diese Werwölfe da und die Geschwister schwebten in großer Gefahr. „Hey, mach dir nicht so einen Kopf. Wir hätten nichts davon verhindern können. Jetzt passen wir nur auf, dass nicht noch wer umkommt“, versuchte Vinc mich zu beruhigen. Es war lieb gemeint nur brachte es nichts.

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Elisabeth Harper

Ich war froh, dass Luke mir versprach, dass wir keine Geheimnisse mehr gegen über dem anderen haben würden. Es würde zwar noch viel auf mich zukommen, aber ich würde damit klar kommen. Jedenfalls hoffte ich es. Aber am meisten hoffte ich, dass wir die Werwölfe, die hinter meinem Bruder und mir her waren los worden, ohne dass viele zu Schaden kamen. Ich wollte auf keinen Fall, dass jemand wegen uns verletzt oder gar getötet wurde. Das wäre wirklich meine schlimmste Vorstellung. Ich nickte, als Luke meinte, dass er zurück zu den anderen wollte. Ich blieb noch einen Moment in der Küche, bevor ich auch wieder zu den Anderen ging und dort zuhörte wie sie sich einen Plan ausmachten. Es ging anscheinend nun darum, dass Reed die Jägerfreunde unseres Vaters finden sollte. Wahrscheinlich keine schlechte Idee und Reed sagte zu und wollte auch gleich schon anfangen etwas zu erreichen, dafür ging er nach drüben um es dort in aller Ruhe zu machen. „Ich werde auch mal rüber gehen. Vielleicht kann ich ja helfen.“ sagte ich zu Luke, als Reed gerade rüber gegangen war.

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(Entschuldige, dass das antworten gedauert hat, hatte ziemlich stressige Monate)
Luke Turner
Natürlich hätte Eli mir nicht geglaubt. Vor einigen Jahren hätte ich ja selber nicht geglaubt, dass es übernatürliche Wesen und all sowas gab. Aber das Leben war nun mal nicht so simpel und nett. Ich hatte einige Scheiße durchgemacht und Eli hatte definitiv auch nicht das ruhigste Leben gehabt und jetzt standen wir vor einer ziemlich großen Aufgabe, die wir wahrscheinlich nicht alleine bewältigen würden. Ein komplettes anderes Rudel vom töten abhalten. Das würde nur in einem Blutbad enden, mit Verlust auf beiden Seiten. Das sicherste war vermutlich Jäger ins Boot zu holen, so übel mir bei diesem Gedanken auch wurde. Ich seufzte bei Elis Worten. „Keine Geheimnisse mehr“, versprach ich Eli und gab ihr einen Kuss auf den Kopf. Ich konnte ihr nicht alles aus meiner Vergangenheit erzählen, sie würde mich für ein Monster halten, aber zumindest würde ich keine Geheimnisse haben, wenn es sie betraf. Die Fehler die ich als frischer Werwolf gemacht hatte, das war Vergangenheit und musste nicht an die Oberfläche gebracht werden. „Ich schaue mal nach den anderen. Du kannst in der Küche bleiben, wenn dir das lieber ist“, sagte ich. Ich ging zurück zu den anderen, die mich über das informierten, was sie an Infos gesammelt hatten. Seufzend nickte ich. „Reed, meinst du du kriegst die befreundeten Jäger kontaktiert? Die wissen eher wie man gegen Werwölfe vorgeht und wir halten uns aus dem ganzen raus, verhalten uns unauffällig“, erklärte ich meinen Plan.

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Elisabeth Harper

Ich wusste immer noch nicht Recht wie ich mit den ganzen neuen Erkenntnissen umgehen sollte. Es war einfach viel zu viel für mich. Aber einige Fragen waren nun endlich beantwortet. Warum sich zum Beispiel Luke bevor wir zusammen gekommen sind so komisch verhalten hatte. Er hatte zuerst gegen seine Gefühle gekämpft, weil er nicht zulassen wollte, dass ich in die ganze Sache mit hinein gezogen wurde. Dabei hatte er noch nicht gewusst, dass ich schon mitten drin steckte. Aber das hatte ich da ja auch noch nicht geahnt. Ich hätte auch nie daran gedacht, dass irgendwelche übernatürlichen Wesen mit dem Tod meiner Eltern zutun haben könnten. Das wurde alles erst heute klar. Ich hoffte wirklich, dass Luke und die anderen irgendwas bewirken könnten, damit Reed und ich in Sicherheit waren. Ich hoffte es so sehr, aber noch mehr hoffte ich, dass sie sich nicht selbst noch viel mehr in Gefahr brachten, ich wusste nicht wie ich damit umgehen sollte, würde ihnen irgendwas wegen uns Beiden passieren.
Luke hatte außerdem Recht, dass ich ihm niemals geglaubt hätte, wenn er mir erzählt hätte, dass er ein Werwolf war. Ich hätte ihn für verrückt abgestempelt, genauso wie ich es auch bei meinem Vater getan hatte. Deshalb schüttelte ich auch meinen Kopf, als er mich das fragte. "Ich hoffe nur jetzt ist die Geheimniskrämerei vorbei." sagte ich leise zu Luke. Ich wollte einfach alles wissen. Zumindest vorerst alles was mich auch wirklich betraf. Vorerst wollte ich nicht wissen, ob es auch noch solche Wesen wie zum Beispiel Vampire gab.

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Alice Parker
Als ich im Schulgebäude ankam war schon ein ziemlicher Trubel los. Ich hielt mich erst mal im Hintergurnd und versuchte herauszufinden, was hier vor sich ging. Offenbar versuchten sie den Kanima im Keller einzusperren. Ihnen war aber schon Bewusst, dass das so definitiv nicht funktionieren würde oder? Meine Güte war es denn so schwer vorher einen Plan zu schmieden?! Gut das ganze war spontan gewesen, dafür liefen hier aber einige Leute rum und war ein wenig Absprache wirklich zu viel verlangt. Einer könnte den Kanima vor die Tür zum Keller locken und man könnte ihn mit so einem dieser Bücherwagen nach unten stoßen. Es kam, wie es kommen musste und einer wurde von dem Kanima erwischt. Das es Stiles war überraschte mich wenig. Die ganze Schule roch nach Werwolf, nur kam das nicht von Stiles. Ich vermutete inzwischen, dass er einfach ein Mensch war. So auf dem Gang zu liegen war aber vielleicht auch nicht der sicherste Ort. Seufzend lief ich zu ihm, hob ihn unter den Armen etwas an und zog ihn in ein nahe gelegenes Klassenzimmer. Neben der Tür setzte ich ihn ab und setzte mich selber auf einen der Tische. „Schwachsinnige Gedanken, ja? Du bist mir eine Erklärung schuldig, Stilinski“, stellte ich fest. Ich hatte seine Notizen gelesen, selbst ohne Vorwissen könnte man eins und eins zusammen zählen.

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Nikolai 'Nik' Petrow
Sie wollte mit mir garantiert nicht das Leben tauschen. Sie wirkte für mich nicht gerade wie eine besonders starke Person. Sie würde vermutlich nicht einmal eine Woche durchhalten, bevor sie den Verstand verlieren würde. Es war kein einfaches Leben, wenn man ein Werwolf war. Ich musste jederzeit meine Gefühle unter Kontrolle haben. Ich durfte sie nie verlieren. Die Kontrolle. Ich musste immer bei voller Aufmerksamkeit sein. Nur schon wenn mich jemand provozierte und ich mich zu sehr gehen liess, merkte man das sofort. Das war gar kein gutes Zeichen. Am Anfang hatte ich wirklich Mühe daran gehabt. Irgendwann hatte ich mich daran gewöhnt. An manchen Tagen war es anstrengender, an manchen einfacher. Es gab da nicht eine Regel oder ein konstantes Verhältnis. Ich zuckte leicht die Schultern. "Wenn du es nicht versuchst, findest du auch nicht heraus, ob du nun noch die Kraft dazu hast oder nicht", meinte ich und zuckte leicht die Schultern. Das war nichts anderes als die Wahrheit. Sie würde nie herausfinden, wie es denn nun hätte sein können, wenn sie es doch versucht hätte. Ich musste mich daran hindern, dass ich die Augen verdrehte, wobei ich ihr nicht eine Antwort auf ihre Frage gab. Was sie wollte? Sie war vermutlich so ein Mädchen, welches ihre grosse Liebe möchte, eine gute, glückliche Familie und einen sicheren Job. Es sah doch genauso aus. Ich musste leicht lächeln, als sie mir versprach, dass sie sich zusammenreissen würde, nicht mehr anfangen zu weinen und das war wirklich gut. Mit weinenden Mädchen konnte ich einfach nichts anfangen. Damit war ich total überfordert und das ging mir nicht alleine so. Fast jeder Mann war überfordert, wenn eine Frau anfing zu weinen. Oftmals wusste man noch nicht einmal, wieso sie denn nun überhaupt weinte. "Gut, danke", erwiderte ich und grinste sie leicht an. Ich zuckte leicht die Schultern und wandte ihr dann kurz den Blick zu. "Wenn du das so siehst, aber schlussendlich hilft dir der Alkohol nicht gerade weiter. Am Wochenende ab und zu okay, aber das was du da machst, das zerstört dich nur noch mehr", meinte ich und sah dann wieder weg. Sie würde es vielleicht jetzt noch nicht merken, aber irgendwann würde sie es merken und dann wäre es definitiv zu spät. Ich seufzte tief und legte den Kopf in den Nacken. Ich griff nach ihrer Flasche und nahm noch einmal einen Schluck davon. Langsam merkte ich den Alkohol ein bisschen. Er wärmte mich von innen heraus und ich fühlte mich langsam ein bisschen entspannter. Aber das hiess nur, dass ich aufmerksamer sein musste. Ich durfte auf keinen Fall die Kontrolle verlieren. Ich seufzte tief und hob dann den Kopf wieder. Sie sollte einfach etwas aus ihrem Leben machen, bevor es zu spät war. Ansonsten würde sie es noch mehr bereuen, wie sie es jetzt schon tat.

Faith falls hard on our shoulders, but legends never die.

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Jenny Johnson

Die Nacht war klar und die Sterne breiteten sich über den gesamten Himmel aus. Am liebsten würde ich hier für immer sitzen bleiben und die Sterne betrachten, die so frei über alles schwebten. "Ich weiß und ich bin darauf auch nicht stolz, aber jedes mal wenn ich gedacht habe, es würde besser werden, wurde alles nur noch viel schlimmer. Ich weiß nicht ob ich nochmal die Kraft dazu habe es versuchen." Wieso musstedas Leben nur so hart und so schwer sein und die Menschen so gefühlskalt. "Woher willst du wissen was ich möchte? Mein Leben ist sowieso schon zerstört genug und ich habe auch nicht mehr wirklich das Gefühl das ich hier dazu gehöre, geschweige denn dazu gehören will.", antwortete ich Nik. Ich besitze weder eine Familie noch Freunde, ich führe das einsamste Leben überhaupt, warum sollte ich denn dann noch hier bleiben wollen? "Es würde nicht mal jemanden auffallen wenn ich geh." Vielleicht noch meiner Mitbewohnerin, aber die würde sich vermutlich eher freuen, wenn Nachts niemand mehr sturzbetrunken sie wecken würde. Und meine scheinheiligen Freunde hängen doch auch nur wegen meinem Geld und meinem aussehen an mir, sonst würden sie mich noch nicht mal mit dem Arsch ansehen. "Okay okay ist ja gut.", lächelte ich zurück. "Ich verspreche dir ich werde mir die größte Mühe geben nicht mehr zu weinen, vor allem wenn du in der Nähe bist.", zwinkerte ich ihm zu. Aber er weckte nunmal meine sensible Seite in mir auf, da könnte ich oft leider auch nichts dafür, aber ich werde mich wirklich für ihn bemühen nicht mehr zu heulen. Kann ja auch verstehen, dass das nicht gerade attraktiv rüber kommt. "Da liegst du allerdings falsch. Betrunken bin ich noch nie von nem Kerl verletzt worden, was vielleicht aber auch dran liegt das ich eher verletztend bin. Jedoch wurdeich verletzt, bevor ich mit dem trinken angefangen habe. Also würde ich das so nicht ganz behaupten." Mir waren die Typen sowieso egal. Ich wollte nach meinem Ex auch keine wirkliche Beziehung mehr eingehen, deshalb gab ich mich immer mit onenightstands zufrieden. Und wenn ein Typ dann doch mal mehr wollte , ließ ich ihn ablietzen. Ich hatte keine Nerven mehr für so etwas. Und ich war mir auch ziemlich sicher, das sie wenn jemand besseren als mich verdient hätten.

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Stiles Stilinski

Es war eine geniale Idee gewesen den Kanima ohne weiteren Plan zu jagen. "Versucht ihn Richtung Keller zu locken.", schrie ich den anderen zu. Im Keller konnten versuchen in dort einzusperren. Zumindest wärer er dann so oder so erstmal weg von den Leuten. Da der Kanima nun hinter uns her war, rannten wir alle so schnell es ging auf den Keller zu, bis dorthin würde er uns Problem los folgen, jedoch war es nicht so einfach sich nicht von dem Kanima erwischen zu lassen. Denn wie es so kommen musste erreichte mich der Kanima zu erst, da ich nicht so schnell rennen könnte wie die anderen und viel zu Boden. Die anderen rannten weiter und der Kanima hinter her. Mir würde nichts passieren, außer das ich mich eine Weile lang nicht bewegen konnte. Ich hoffte nur das die anderen es schafften ihn aufzuhalten. Nach einer kurzen Zeit hörte ich wie Schritte auf mich zu kamen. Mist, dachte ich. Wie sollte ich bloß erklären das ich mich nicht bewegen konnte. Und wer auch immer es war musste so schnell es geht aus dem Gebäude raus, bevor der Kanima diese Person erwischen konnte.

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Nikolai 'Nik' Petrow
Es sah danach aus, als hätte Jenny schon länger kalt gehabt. Sonst würde sie sich wohl kaum so in meine Jacke kuscheln. Ich sah, wie sie sich zurücklehnte und die Augen schloss. Sie fühlte sich anscheinend gerade wirklich wohl in ihrer Haut. Ich verdrehte leicht die Augen und musterte sie. "Du betrinkst dich, das ist nicht wirklich etwas, auf das man stolz sein kann, wenn man das tut", meinte ich und musterte sie, wie sie so mit geschlossenen Augen da stand. Ich zuckte leicht die Schultern und musterte sie. "Das kann sein, aber wenn du nichts riskierst, kannst du auch nichts gewinnen. Also wenn du dich weiterhin nur betrinkst und immer so deprimiert vor dich hinredest, kannst du gar nichts gewinnen. Dann bleibt immer alles so scheisse", meinte ich und wandte dann den Blick von ihr ab. Ich wusste nicht, ob sie es verstehen würde. Ich hoffte es, aber vielleicht war sie auch einfach noch zu jung. Sie hatte doch noch nicht einmal wirklich eine Ahnung vom Leben. Sie hatte noch nicht einmal das College beendet. Da konnte sie kaum behaupten, dass das ganze Leben nichts lebenswert und so weiter und so fort. In diesem Alter konnte sie diese Aussage nicht machen. Jeder wurde mal enttäuscht. Manche mehr und manche weniger, aber so war es halt einfach. Es ging jedem Menschen gleich. Nur liessen sich die einen davon hinunterziehen und die anderen nicht. Die schwachen Menschen, und ja, langsam schob ich sie in diese Schublade, liessen sich hinunterziehen und versuchten dieser Art Konflikt aus dem Weg zu gehen. Dabei verpassten sie einfach ihr Leben. Bei ihren Worten lachte ich hart auf und schüttelte den Kopf. "Nein, glaub mir, das möchtest du nicht", widersprach ich ihr und warf ihr einen flüchtigen Blick zu. Das wollte sie wirklich nicht. Wenn sie nur schon mit diesen kleinen Problemen nicht klar kam, weil sie ein paar Mal verletzt worden war, dann würde sie in meiner Welt definitiv nicht klar kommen. Das hiess aber wiederum, dass sie gar keinen Kontakt mit mir haben konnte. Ich wäre für sie die Verbindung zu dieser anderen Welt und sie sollte davon gar nichts erfahren. Ich sah sie dann doch ein bisschen erstaunt an, als sie mir sagte, dass sie wirklich erst neunzehn war. Gott, dieses Mädchen war wirklich viel zu jung! Am besten sollte ih gleich von hier verschwinden. Dann würde sie aber wieder anfangen zu weinen und sich sogleich verletzt würden. Sie war viel zu sensibel. "Zuerst solltest du nicht bei jeder kleinen Gelegenheit, die dir nicht passt, anfangen zu heulen", meinte ich und musste kurz grinsen. Jeder wusste, dass Männern es hassten, wenn eine Frau weinten. Sie wussten nicht, wie sie damit umgingen sollten und gingen auf Abstand. So war es einfach. "Dann solltest du dich nicht immer betrinken, sondern dass man mit dir auch ein vernünftiges Gespräch finden kann. Im betrunkenen Zustand läufst du nur an die Typen hinauf, die dich dann verletzen - glaub mir", meinte ich und musterte sie erneut. Gott, ich wusste nicht, wann ich zu so etwas wie einem Ratgeber mutiert war. Ich hatte doch mein Leben selbst nicht im Griff.

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Alice Parker
Das Spiel ging eine Weile weiter, bis einer der Jungs umfiel. Der Rest dachte, dass er wohl einfach mit einem anderen Spieler zusammen gestoßen war. Spätestens wenn die Sanitäter aber feststellten, dass der Junge sich gar nicht mehr bewegte würden sie ihn ins Krankenhaus bringen. Ich schrieb meinem Bruder. Es kommt ein Junge ins Krankenhaus, er wurde von einem Kanima getroffen. Lieber kümmerte sich mein Bruder als Werwolf um den Jungen, als das ein normaler Arzt viel zu viele Fragen stellte. Als Antwort bekam ich nur: Ein Kanima? Was ist da bei euch los? Wolltest du nicht zum Lacrossespiel? Ich würde ihm das alles später erklären, das jetzt per Nachricht zu erklären würde zu lange dauern. Als ich wieder zu Stiles sah sah ich, wie er wild gestikulierte. Ein Blick auf das Spielfeld zeigte mir, dass der Kanima und der andere Junge, mit dem er gestritten hatte, verschwanden vom Spielfeld. War ich wirklich die einzige, der das auffiel? Versuchten sie jetzt ernsthaft gegen den Kanima vorgehen? Das würde doch nicht gut enden. Wahrscheinlich war es dumm, aber ich konnte nicht einfach hier sitzenbleiben. „Ich bin eben mal auf Toilette. Sollte das Spiel vorbei sein sag Josh einfach, wo ich bin“, erklärte ich Mary. Sie sah mich zwar etwas verwirrt an nickte aber. Ich stieg von der Tribüne und lief zum Schulgebäude.
(Okay, alles klar, dann dir viel Spaß im Urlaub ^^)

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(An meine Schreibpartner: Ich bin ab morgen eine Woche im Urlaub und weiß leider nicht ob ich dort schreiben kann. :) )

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Jenny Johnson

Ich kuschelte mich in seine Jacke, lehnte mich zurück, schaute nach oben und schloss die Augen. Es war eine wirklich wundervolle Nacht. Viel zu schade eigentlich um hier zu sitzen und nur über Probleme zu reden. Aber wenn nicht über das hatte ich auch keine sonderlich vielen anderen Gesprächsthemen. "Naja ich vergesse ja nicht alles. Und immerhin mache ich so wenigsten irgendwas." Es war so viel einfacher niemanden so richtig an einen dran zu lassen. Niemand konnte mehr einem das Herz brechen. "Und ständig von jemandem verletzt zu werden schon?" Ich könnte ihn nicht nachvollziehen. Alles war besser solange ich nicht nochmal diesen grausamen Schmerz durchleben musste. Mein Herz brauch förmlich auseinander, als alle auf einmal mich im Stich ließen. Als mein Vater mich auch noch allein gelassen hat, hatte ich am meisten meinen damaligen Freund gebraucht, doch genau in dem Moment war ich ihm auch nicht mehr wichtig und hätte mich einfach durch eine andere ersetzt. Ich wollte am liebsten von niemandem mehr was wissen. Hab mich zurück gezogen und bin dort geladent wo ich heute bin. "Das Leben ist so unfair, manchmal würde ich einfach gerne mit wem anderes tauschen können." Die meisten meine so genannten Freunde die ich hatte mochten mich vermutlich noch nicht mal wegen mir, sondern wegen meinem Geld, welches ich für so ausgab. Niemand interessierte sich wirklich für mich als Person. Ich würde so gerne einfach mal wenigstens beachtet werden, aber vermutlich würde das nie passieren. Die Menschen hier sind alle viel zu oberflächlich. "Noch nicht, aber ich werde demnächst zwanzig. Und trotzdem. Man sollte meinen man verliert seine Freunde und Familie wenn man alt wird. Und ich habe sie jetzt schon verloren." Er versuchte mich mit einem sanften Lächeln etwas auf zu muntern. Ich lächelte auch etwas zurück, aber wirklich danach war mir nicht. Aber ich fand es echt süß von ihm das er es versucht hatte. So übel wie ich am Anfang dachte war er überhaupt nicht. Im Prinzip schien er ein toller Kerl zu sein, der vermutlich einfach nur auch seine Probleme hatte. Ich schaute ihn nun auch wieder an. "Was soll ich deiner Meinung nach denn sonst tun? Ich würde alles versuchen wenn ich nur einen kleinen Teil vom Leben wieder haben könnte." Selbst wenn es nur etwas kleines ist an dem ich mich festhalten könnte. Momentan war das einzige was mich noch irgendwie hielt der Alkohol und ich wusste das das auf Dauer nicht die beste Lösung war.

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Stiles Stilinski

Es kam wie es kommen musste. Jackson, als Kanima, erwischte einen der Spieler mit seinem Gift, welcher dann auf der Stelle hin fiel und sich nicht mehr bewegen konnte. Da Lacrosse aber eine Sportart mit viel Körperkontakt war und es hin und wieder auch mal etwas brutaler zuging, sah es für sie Zuschauer nur so aus, als wären die zwei zusammengestoßen und einer hätte sich dabei verletzt. Der Spieler von von zwei Mediziener vom Feld gebracht. In der Zeit versuchte ich Scott Zeichen zu geben, dass er versuchen sollte Jackson vom Feld zu bringen. Da der Kanima es scheinbar auf Scott abgesehen hatte, war es nicht allzu schwer, denn er rannte Scott zur Schule hinter her und ich folgte den beiden. Ich hoffe, dass uns niemand gefolgt war oder noch besser keiner wirklich mit bekommen hatte das wir plötzlich verwunden sind. In der Schule trafen wir außerdem noch auf Derek der unter anderem auch seinen Beta Isaac dabei hatte. "Versucht ihn irgendwo einzusperren.", hörte ich Derek von irgendwo her brüllen. Ich versteckte lieber vor dem Kanima, da ich keine besonderen Kräfte hatte die irgendwas gegen ihn ausrichten könnten.

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Nikolai 'Nik' Petrow
Ich merkte, dass Jenny gerne mit mir weiter reden wollte. Aber ich war nicht der richtige Typ, mit dem man über solche Sachen sprach. Ich hatte selbst ein genug verkorkstes Leben und ich war nicht gerade ein Musterbeispiel für sie. Immerhin hatte ich vor einen umzubringen, das war wohl vermutlich nicht gerade das, was sie erwartete. Ich war der Sohn von Eltern, die bei der russischen Mafia gewesen war. Ich war jahrelang aufgewachsen mit einer Lüge. Es war nicht so, als hätte ich meine Adoptiveltern nicht geliebt. Aber das Wissen, dass sie nicht meine Eltern waren, hatte mich fast zerstört. Es war einfach etwas gewesen, was mich völlig aus der Bahn geworfen hatte. "Das kann sein, aber es bringt dir ja auch nichts, wenn du am nächsten Tag nichts mehr davon weisst", meinte ich und lächelte sie kurz an. Sie hatte ja noch nicht einmal mehr gewusst, wie ich ausgesehen hatte. Ich war ihr zwar irgendwie bekannt vorgekommen, aber sie hatte keinen blassen Schimmer mehr gehabt, dass ich derjenige gewesen war, der sie nach Hause getragen hatte. Bei ihrem Gewicht verwunderte mich es aber auch nicht besonders, wenn sie bald einmal betrunken war. Ich nickte leicht. Ja, dadurch dass ich ein Werwolf war, fror ich nicht mehr so schnell und ich heilte schneller. Es hatte einige positive Nebeneffekte. Aber ich wollte der Alpha sein. Ein einfacher Beta zu sein reichte mir einfach nicht. Sie schien wohl echt froh um die Jacke zu sein. Mein Blick war geradeaus, wobei er wieder zu ihr glitt, als sie weiter sprach. "Du sagst das jetzt vielleicht so, aber alleine zu sein ist nicht so toll, wie du dir das vorstellst", erwiderte ich und sah sie an. Sie dachte das vielleicht jetzt. Sie dachte tatsächlich, dass sie lieber allein sein wollte, als nochmal verletzt zu werden. Aber wenn man lange alleine war, wurde man irgendwann einsam und das war noch viel schlimmer als verletzt zu werden. "Tja, wir haben leider nicht die Chance auf ein anderes Leben", meinte ich und zuckte leicht die Schultern. Ich hatte mir mein Leben ebenfalls nicht aussuchen können, denn ansonsten wäre einiges anders gelaufen, wie es tatsächlich passiert wäre. Dann wäre ich nicht adoptiert, meine leiblichen Eltern hätten nicht zu der russischen Mafia angehört und ich wäre kein Werwolf. Aber das war alles nun halt mal so. Ich verdrehte leicht die Augen. "So wie ich dich einschätze, bist du noch nicht einmal zwanzig, also sprich nicht so", meinte ich und versuchte sie aufmunternd anzulächeln. Aber ich war nicht gerade der, der motivierte. Ich seufzte leise und fuhr mir durch das Haar. "Verlier dich nicht im Alkohol und komm nicht auf irgendwelche Selbstmordgedanken", sagte ich und lehnte mich ein bisschen nach hinten. Ihr Leben hatte noch nicht einmal richtig angefangen. "Du bist erst am Anfang, also kann es ja eigentlich nur noch besser werden", meinte ich und musste dann selbst ein bisschen darüber grinsen. Bei mir war es ja nicht viel anders. Es blieb entweder gleich oder blieb besser. Aber viel schlechter konnte es gar nicht mehr werden.

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Alice Parker
Stiles entdeckte mich auch und winkte mir sogar zu. Ich lächelte ihm nur kurz zu, bevor ich meine Aufmerksamkeit auf das Spielfeld richtete. Zum aktuellen Zeitpunkt wusste ich noch nicht, in wie weit ich Stiles trauen konnte. Mary war dieser kurze Austausch wohl auch aufgefallen, denn ich spürte ihren neugierigen Blick. Wenn es nach ihr ging würde sie wahrscheinlich versuchen mich mit so vielen Typen auf Dates schicken, bis ich jemand passenden fand. „Mein Gruppenmitglied in Geschichte“, winkte ich ab. Das Spiel war relativ interessant und unsere Mannschaft lag zur zweiten Halbzeit in Führung.
Das war jedoch auch der Moment, als die Stimmung anfing zu kippen. Zwei der Spieler redeten aufgeregt, es wirkte fast, als ob sie streiten würden. Irgendwie machte mich das ganze skeptisch. Mein Blick wanderte zu Stiles, der angespannt wirkte. Mein Blick wanderte zurück zu den beiden Spielern. Sollte einer von ihnen ein Kanima sein? Zumindest würde es in das aktuelle Bild passen. Wenn das stimmte waren die ganzen Leute hier in Gefahr. Auch Josh schien die Streiterei bemerkt zu haben und sah zu mir. Ich zuckte nur mit den Schultern. Die Leute hier zu beschützen würde schwierig werden, er sollte erst mal weiter spielen, mehr Aufmerksamkeit brauchte das ganze nicht.

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Stiles Stilinski

Die Spieler liefen bereits auf das Feld ein. Ich blickte zurück um zu sehen, wer alles so gekommen ist. Die Tribüne wirkte sehr voll, was mich nicht wunderte, da es eines unserer ersten Spiele dieses Jahr war. Und ausgerechnet heute musste so viel Chaos zwischen uns Spielern sein. Nicht nur Jackson, Scott hatte sich schließlich immer noch nicht so hundertprozentig unter Kontrolle. Auf einer der Bänken entdeckte ich Alice und winkte ihr kurz zu, als sie zu mir auf sah. Der Schiedsrichter riss mich aus meinen Gedanken, als er das Spiel Anpfiff. Die erste Halbzeit lief an sich ein Glück gut. Wir lagen einen Punkt in Führung und Jackson, sowie Scott schienen sich unter Kontrolle zu haben. Fürs erste zumindest. In der zweiten Halbzeit sah das ganze dann leider doch etwas anders aus. Wie geahnt musste ja etwas schief gehen, denn ich sah das Jackson sich nicht mehr so ganz unter Kontrolle hat und Scott versuchte ihn zu beruhigen. Von weitem sah ich, dass das allerdings nicht wirklich zu funktionieren schien. Wie auch, sobald Jackson sich zurück in den Kanima verwandelte hatte er keine Kontrolle mehr über das was er tat.

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Alice Parker
Zusammen mit Stiles verließ ich das Haus. „Bis dann“, sagte ich und stieg in mein eigenes Auto. Ich bekam noch mit, wie er Probleme mit seinem Auto zu haben schien. Er werkelte irgendwas am Auto herum, kurz war ich am überlegen, ob ich ihn doch mitnehmen sollte. Da das Auto aber wieder anspringt entschied ich mich schon mal los zu fahren. Hoffentlich schaffte er es mit seinem Auto noch zur Schule, wirklich neu und fahrtüchtig sah es nicht unbedingt aus.
Ich parkte auf dem Schulparkplatz und holte aus meinem Rucksack den Zettel. Nachdem ich ausgestiegen war und lief zum Spielfeld. Da ich Mary noch nicht entdeckte suchte ich mir einen Platz auf den sich füllenden Tribünen. Nun las ich mir den Zettel etwas genauer durch, versuchte herauszufinden was es mit dem ganzen auf sich hatte. Es waren einfach nur Notizen, was für Fähigkeiten ein Kanima hatte und was er überhaupt war. Dazu noch Randnotizen, die ich momentan noch nicht zusammenfügen konnte. Als Mary kam packte ich den Zettel weg. Mary fragte was das war und ich sagte nur: „Notizen zu einem meiner Fantasybücher.“ Da ich viel las glaubte Mary mir das ohne Probleme. Gemeinsam verfolgten wir das Spiel, mein Blick wanderte immer mal zu Stiles, der auf der Bank war. Meine Neugier war geweckt und ich wollte raus finden, was es mit diesen komischen Notizen auf sich hatte.

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Jenny Johnson

Ich merkte wie ihm das scheinbar alles etwas unangenehm wurde. Vielleicht war es doch keine gute Idee gewesen so mit ihm zu reden, auch wenn es sich so gut angefühlt hatte. Aber alle Menschen waren anscheind gleich, sie wollten nichts über die Probleme anderer wissen, solange es nur ihnen selbst gut ging. Solange ihr Leben perfekt ist, ist ihnen alles andere irgendwann egal. "Tatsächlich hatte ich eher Kontakt zu Menschen gehabt wenn ich was getrunken habe.", erwiderte ich. Nüchtern liefen gefühlt alle an mir vorbei und wenn nicht verletzten sie mich weiterhin. Mit Männern bin ich nach meinem Ex auch keine wirkliche Beziehung mehr eingegangen. Verletzt zu werden tut einfach nur weh und ich weiß nicht wie ich nochmal jemanden so vertrauen soll. Ich überlebe es nicht noch einmal so enttäuscht zu werden. Nik war ich sehr dankbar für die Jacke. Sie hielt echt warm. Ich war nicht drauf vorbereitet gewesen heute noch so lange hier draußen zu sitzen sonst hätte ich mir wahrscheinlich von Anfang an etwas wärmeres mitgenommen. " Okay, wenn du meinst.", sagte ich zu ihm. Ich verstehe es manchmal nicht, dass manche Männern gefühlt nie kalt wird. Mir wird oft schnell kalt und hätte diese Fährigkeit auch sehr gerne. "Ich weiß überhaupt nicht mehr ob ich das noch will. Also Leute finden denen ich so weit vertraue. Am liebsten würde ich niemandem mehr vertrauen. Ich will lieber alleine sein als nochmal verletzt zu werden." Denn da war das Leben was ich jetzt führte besser. Einfach niemanden an mich ran zu lassen. " Ich denke um wieder so werden wie ich früher einmal war brauch ich ein anderes Leben." Eine andere Identität um nochmal von vorne anzufangen, jedoch war das nur schwer möglich und auch dann wusste ich nicht ob ich das alles hinbekommen würde, wieder so zu sein wie ich einmal war. Oder den perfekten Menschen finde dem ich so bedingslos vertrauen könnte. "Oder ich nehme am Ende lieber gar kein Leben oder verliere mich irgendwann vielleicht doch noch in dem Alkohol." Letzteres glaubte ich vermutlich eher. Mein Leben hatte so wie es momentan war überhaupt keinen Sinn. Was machte es denn für einen Unterschied ob ich existierte oder nicht. Mich würde ja nicht mal wer vermissen. Ich hatte an dem Abend schon so viel geheult, das ich gar nicht mehr weinen konnte.

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Stiles Stilinski

Alice holte noch schnell ihre Sachen von oben, während ich meinen Auto Schlüssel und noch etwas zu trinken holte. Als sie so weit war begleitete ich sie nach draußen und schloss hinter mir die Haustüre ab. Ab hier trennten sich dann unsere Wege, da wir beide mit unseren eigenen Autos zum Spiel hin fuhren. "Wir sehen uns dann ja gleich beim Spiel.", verabschiedete ich mich von Alice und stieg in mein Auto, als ich merkte das es mal wieder nicht anspringen wollte. Ich bräuchte aber auch nur fünf Minuten bis ich das Problem erkannte und reparierte es schnell. Sie fuhr in der Zeit schon los, so dass ich etwas nach ihr auf dem Parkplatz in der Schule an kam. Dort angekommen machte ich mich direkt auf den Weg in die Umkleide, wo ich unterandem auf Scott draf. Scott erzählte mir, dass Jackson tatsächlich spielen würde Und er auch nicht davon abzuhalten war. Dann blieb uns anscheindend nichts anderes übrig, als zu hoffen das heute Abend, während dem Spiel zumindest, nichts passieren würde. Nachdem wir uns alle umgezogen hatte rief uns der Couch noch einmal zusammen, um uns noch einmal alles wichtige zu sagen bevor wir aufs Feld gingen. Das hieß für mich, allerdings wie gewohnt, Bank. Ich setzte mich also auf die Spieler Bank und sah wie jedes mal zu.

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Nikolai 'Nik' Petrow
Ich wusste nicht, wieso ich überhaupt noch hier war. Ich sollte auf dem Weg nach Hause sein. Dann könnte ich wenigstens mein Schlafdefizit wieder ein bisschen aufholen. Stattdessen aber sass ich nun neben einem viel zu jungen Mädchen, welches sich jeden Abend betrank und hörte mir ihre Geschichten an. Das war doch ein bisschen zu viel des guten oder? Ich sollte gar nicht hier sein. Ihr Leben ging mich nichts an und erst recht ging mein Leben sie nichts an. Mein Leben würde nur Ärger für sie bedeuten und für sie als Mensch war es einfach viel zu gefährlich. Da musste man gar nicht darüber reden. Ich sah sie an. Sie fing echt wieder an zu weinen? Sie schien für mich ja schon ein kleines bisschen eine Heulsuse zu sein, aber das würde ich ihr nicht gleich unter die Nase reiben. "Na ja, ich habe gesehen, wie du betrunken drauf bist und so holst du dir garantiert nicht viele Freunde", sagte ich ehrlich. Ich reichte ihr meine Jacke. Sie hätte sich halt doch ein bisschen wärmer anziehen müssen. Es war nicht Sommer. Jedenfalls noch nicht. Aber sie war wirklich nicht gerade die netteste, wenn sie betrunken war. Ich hatte ihr versucht zu helfen und dafür war ich von ihr nur angezickt geworden. Dann war es ja schon vorauszusehen, dass sie so alleine endete und in der Bar war sie dann auch nicht gerade ein Sonnenschein gewesen. Klar, das war ich auch nicht, aber ich jammerte ja auch nicht rum wie erbärmlich mein Leben war. Dabei konnte sie ja gar nicht wissen, wie erbärmlich das Leben überhaupt sein konnte. Davon hatte sie einfach noch gar keine Ahnung, aber das sagte ich einfach nicht. Sonst würde es nur wieder so enden wie vorhin. "Ich friere nicht so schnell", erwiderte ich lediglich. Das lag aber auch nur daran, dass ich ein Werwolf war. Wir waren halt doch nicht mehr ganz menschlich. Ich sah sie fragend an. Sie wurde wirklich sentimental. "Bedanke dich nicht", erwiderte ich und nahm einen weiteren Schluck. Ich wollte von ihr nicht hören, wie dankbar sie für das hier war. Sie hatte doch gar keine Ahnung, wie ich so wirklich drauf war. "Wenn du vielleicht ein bisschen weniger trinken würdest und nicht immer gleiche alle anzicken würdest, dann würden dir vielleicht auch ein paar Leute mehr zuhören", meinte ich und zwinkerte ihr kurz zu, bevor ich noch einen weiteren Schluck nahm. Ich war definitiv noch zu wenig betrunken und der ganze Tag heute war ein ziemlicher Reinfall gewesen. Da durfte ich es mir wohl erlauben, mich heute abzuschiessen. Ich tat es ja immerhin nicht täglich, wie die kleine Blondine neben mir. Und um ehrlich zu sein, fand ich ihr ach so erbärmliches Leben nicht Ausrede genug, dass sie sich jedes Mal betrank. Es war einfach nicht genug. Aber sie wollte es sich einfach machen und genau deshalb ging sie diesen Weg.

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Alice Parker
Ich lächelte leicht, als Stiles meinte, dass es sehr lecker schmeckt. Das war doch immerhin etwas. Als wir nach Beacon Hills gekommen sind hatte ich irgendwann die Fertiggerichte und Tiefkühlsachen ziemlich satt, sodass ich mehr oder weniger kochen lernen musste, damit ich auch mal was anderes bekam. Inzwischen kochen auch manchmal die Jungs, aber meistens hing es an mir. Mich störte das aber nicht, kochen machte mir Spaß.
Wir aßen also in Ruhe unser Omelett, bis Stiles anmerkte, dass wir langsam zum Spiel mussten. Ich nickte zustimmend, wir hatten immerhin auch fertig gegessen. "Dann sollten wir noch schnell aufräumen und dann los", sagte ich. Stiles hatte etwas andere Pläne, er wollte das morgen alleine machen. Gut wenn er meinte ich hätte ihm sonst auch geholfen. "Ich hole nur schnell von oben meine Tasche", erklärte ich und lief schnell nach oben. Den Zettel mit seinen Notizen nahm ich aus meiner Sweatshirtjackentasche und packte ihn schnell in meinen Rucksack, welchen ich schulterte, bevor ich wieder nach unten lief. "Okay wir können", stellte ich fest. Eigentlich war es egal, schließlich fuhren wir getrennt. Ich mit meinem und er mit seinem Auto.

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Stiles Stilinski

Ich suchte in der ganzen Küche das Zeug zusammen, welches Alice zum kochen brauchte, während ich nebenbei noch den Tisch fertig deckte. Als ich fertig war, war auch Alice fast schon fertig mit kochen. Ich beschloss auf den Tisch noch zwei Gläser zu stellen, holte Wasser, und goss jedem ein Glas voll ein. Bis dahin war dann auch Alice mit dem Omelett fertig. Das Essen war echt lecker, sie war echt eine sehr gute Köchin. Ich wäre alleine schon daran gescheitert mir mit den Sachen was auszudenken. "Schmeckt wirklich sehr lecker.", bedankte ich mich so bei ihr. Als ich auf die Uhr sah merkte Ich, dass es allerdings schon recht spät geworden ist. "Wir sollten uns denke ich demnächst auf dem Weg zum Spiel, machen,sonst kommen wir vielleicht noch zu spät.", erinnerte ich sie. Ich wollte hier eigentlich gar nicht weg, denn Ich wusste das Jackson spielen wollte und das war vermutlich keine gute Idee. Das Spiel war am Abend, was heißt das er sich auch bald schon wieder in ein Kanima verwandeln wird. Auf dem Spielfeld war er eine tickende Zeitbombe und gefährlich für jeden der sich in seiner Nähe aufhielt. Scott würde ihn alleine auf dem Feld auch nicht aufhalten können. "Lass einfach alles stehen.", sagte ich zu Alice. "Ich räume das dann morgen alles weg." Und ich hoffte das der morgen schnell kommen würde.

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Jenny Johnson

Es tat echt gut einfach nur da zu sitzen und mit Nik zu reden, das habe ich schon sehr lange mit niemandem mehr gemacht. Weshalb auch, es war praktisch allen egal wie es mir ging. Ich war ihnen egal und dabei würde es leider auch bleiben. Ich seufzte. "Glaubst du das hätte ich nicht versucht? Glaubst mir gefällt mein Leben etwa so?", fragte ich ihn und klang dabei vermutlich etwas verzweifelt. "Ich hasse mein Leben und ich habe versucht auch alles wieder in den Griff zu bekommen, aber wie soll ich das können wenn ich jedem egal bin und ständig nur verletzt werde? Ich will überhaupt nichts mehr versuchen, denn ich habe nicht das Gefühl das es irgendetwas bringt.", erwiderte ich traurig. Die Wahrheit tat so weh und ich musste erneut gegen die Tränen kämpfen, die sich so langsam schon wieder anbahnten. "Und mag sein das du vielleicht nicht jeden Tag trinkst, aber wenn ich nicht depressiv in einem Zimmer hocken will brauch ich das nunmal." Und mittlerweile vertrag sich sogar relativ viel, wobei es auch für mich bedeutet mehr Geld ausgeben zu müssen. Was mich jetzt allerdings auch nicht großartig störte. Nik überraschte mich gerade immer wieder aufs neue. Jetzt gab er mir sogar seine Jacke, als er scheinbar merkte das mir kalt war. "Danke, aber sag Bescheid wenn dir kalt ist, ich will nicht das du meinetwegen frieren musst.", bedankte ich mich so bei ihm. Wieso hatte ich so eine Freundlichkeit plötzlich verdient? Besonders da er mich ja offensichtlich zumindest ursprünglich gar nicht mal so mochte. "Nik?", begann ich zu reden, denn ich hatte plötzlich das Gefühl ihm das sagen zu müssen. Keine Ahnung warum ich plötzlich so sentimental wurde, vielleicht lag es auch an dem Alkohol, aber er hatte jetzt schon deutlich mehr für mich getan als gefühlt jeder andere auf dieser Welt. "Ich weiß du magst mich vermutlich nicht besonders, das hattest du vorhin ja deutlich gemacht, aber trotzdem danke das du gerade einfach hier bei mir bist und mit mir redest. Ich glaube es ist fast zwei Jahre her als ich das letzte mal wirklich mit jemandem über ernste Themen geredet habe und glaube du bist der erste der mir wirklich zu hört." Für ihn klang es vermutlich total bescheuert und kindisch, aber ich musste das einfach los werden. Ich traute mich kaum ihn anzusehen, tat es aber trotzdem, weil ich wissen wollte wie er darauf reagierte. Dabei versuchte ich weiterhin meine Tränen zurück zu halten, was mir nur sehr schwer gelang. Ich hoffte gerade einfach das er mir weiterhin zuhören würde, denn Ich hatte schon lange nicht mehr dieses Gefühl von Zufriedenheit und glücklich sein. Tatsächlich fühlte ich mich seit langem mal wieder etwas besser.

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Nikolai 'Nik' Petrow
Eigentlich war es eine ganz schlechte Idee hier zu sitzen. Sie hatte anscheinend sowieso genug Probleme und ich würde ihr nur noch mehr verursachen. Das lag nur schon daran, dass ich halt ein Werwolf war. Mit mir konnte man kein normales Leben führen und das begann nur schon bei einer Freundschaft. Vielleicht hätte sie aber morgen auch bereits alles wieder vergessen. Immerhin hatte sie sich ja am Anfang auch nicht daran erinnern können, wer ich denn nun gewesen war. Ich sah sie an und musterte sie. Sie wusste ja nicht, was für wilde und gefährliche Tiere es gab. Sie sah das alles viel zu leicht, aber darüber würde ich jetzt mit ihr nicht reden. Es ging sie nichts an und sie würde nur noch auf falsche Gedanken kommen. "Na ja, ein anderes Leben schaffst du gar nicht zu erreichen, wenn du dich jeden Abend voll betrinkst", meinte ich und sah sie an. Wenn sie sich jetzt noch anstrengen würde, dann könnte sie noch die Kurve kriegen. Vielleicht würde sie sogar dann das Leben haben, welches sie sich gewünscht hatte. Aber wenn sie sich jeden Abend betrank und sich gar nicht anstrengte, dann wurde definitiv nichts draus. Ich glaubte jedoch kaum, dass sie auf mich hören wurde. Ich zuckte bei ihren Worten leicht die Schultern. "Ich schiesse mir immerhin nicht jeden Abend den Kopf weg wie du, also darf ich das", erwiderte ich und musste kurz den Kopf schütteln. Gott, sie wusste ja gar nicht, dass ihr Leben nur schlimmer wurde, wenn sie immer so viel trank. Aber sie wollte es ja gar nicht ändern. Ich sah gerade aus. Ich merkte dann aber ihren Blick auf mir. Sie musterte mich und zwar ziemlich genau. Ich liess mir aber nichts anmerken und sah weiterhin geradeaus. Es war für mich nichts neues, dass ich von Frauen gemustert wurde. Ich wusste, dass ich ganz gut aussah und gegen ein One Night Stand hätte ich definitiv nichts einzuwenden, wenn sie nicht so unglaublich jung wäre. Aber für eine Beziehung.. dafür musste man mich echt nicht haben. Ich brachte nur Probleme mit. Es konnte sein, dass ich mitten in der Nacht weg ging oder dass ich sogar einfach ein paar Tage weg blieb. Vom Vollmond ganz zu schweigen. Mit mir war es einfach zu kompliziert. Ich sah wieder zu ihr. Sie zitterte. Aber das wunderte ich auch nicht, so leicht wie sie angezogen war. Ich seufzte leise und schälte mich aus der Jacke. "Hier, nimm", erwiderte ich und legte ihr die Jacke über die Schultern. Ja, ich konnte ein richtiger Gentleman sein, aber sie musste sich nun darüber wirklich keine falsche Hoffnungen machen. Sie würde nicht in mein Bett kommen und nicht in ihres. Dafür musste ich wohl wirklich hackedicht sein und davon war ich noch ein sehr gutes Stück entfernt.

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Alice Parker
Auch wenn er sich sicher war, dass sie Salz und Pfeffer hatten brauchte er doch etwas, um beides zu finden. "Danke, ja das lässt sich auch verwenden. Ich bräuchte noch ne Schüssel, ein Messer, Brettchen oder Teller und eine Pfanne", erklärte ich. Ich kannte mich hier ja nicht aus, da fragte ich lieber vorher. Ich wusch mir schnell die Hände, bevor ich anfing das Essen vorzubereiten. Irgendwie war es schon komisch jetzt so in Stiles Küche zu stehen und für uns beide zu kochen. Stiles kümmerte sich, soweit ich das mit bekam, um den Tisch. Wir kannten uns im Prinzip gar nicht und da war es doch nicht das gewöhnlichste für den anderen zu kochen. Was sollst, nach der Projektarbeit würden wir wahrscheinlich eh nichts mehr miteinander zu tun haben. Wie der Rest der Schule würde er irgendwann feststellen, dass etwas an mir komisch, anders war und einen Sicherheitsabstand von mir halten wollen.
Es dauerte nicht lange und das Essen war fertig. Ich teilte das Omelett auf unsere beiden Teller auf und stellte dee Pfanne erst mal wieder auf den Herd, bevor ich mich setzte. "Ich hoffe es schmeckt", meinte ich und lächelte etwas unsicher.

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Stiles Stilinski

Die Idee mit dem Omelett war wirklich toll. Ich hatte mittlerweile echt großen Hunger wie ich bemerkte. "Ja klar Salz und Pfeffer dürften wir noch irgendwo haben.", erwiderte ich und schaute im Gewürzschrank nach. Das meiste was darin war, war leer, weil selten mal jemand etwas nachfüllte. Nach ein bisschen wühlen fand ich dann die Dose Pfeffer und ein Pack Salz. Zusätzlich fand ich sogar noch eine Dose mit Kräutern, die man vielleicht auch noch gut verwenden konnte. Ich nahm alles und brachte die Gewürze zu Alice. "Hier.", sagte ich und stellte es ihr hin. "Ich hab sogar noch ein paar Kräuter gefunden, die könnte man ja eventuell auch noch dran machen." Ich sah ihr weiterhin beim kochen zu. Normalerweise würde ich ja helfen, aber was kochen anging hatte ich nicht unbedingt das größte Talent und war deshalb hilfreicher wenn ich einfach nur zu sah. In der Zeit, in der Alice das Omelett machte, begann ich den Esstisch zu decken, der in der Küche stand.

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Luke Turner
Eli zuckte nur mit den Schultern, worauf ich seufzte. Ja das war gerade nicht einfach für sie, das wusste ich, da hatte ich selber durch gemusst. Ich hatte noch durch einiges mehr durch gemusst, sie kratzte ja gerade erst an der Oberfläche des Übernatürlichen. Ich ging das Stück zu ihr und zog sie vorsichtig in meine Arme. Wenn ihr das zu viel war konnte sie sich jeder Zeit lösen, aber vielleicht half es ja etwas. "Ich weiß es ist viel gerade, aber es wird mit der Zeit besser, man gewöhnt sich an das alles. Vielleicht kannst du jetzt etwas besser verstehen, warum ich mich, vor allem am Anfang, so komisch verhalten habe. Ich hab versucht dich, so gut es ging aus dem ganzen hier rauszuhalten. Und als ich wusste, dass du schon längst mit drin steckst dich zumindest zu beschützen. Es war besser, dass du das alles als Mythos abgetan hast. Oder hättest du mir geglaubt, wenn ich dir die Wahrheit erzählt hätte?", fragte ich. Das konnte sie mir nicht erzählen. Sie hätte mich für Verrückt gehalten. Ich hätte mich vor ihr verwandeln können, aber das hätte sie nur verschreckt und nichts einfacher gemacht, für keinen von uns.

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Alice Parker
Für Stiles schien das Thema auch gegessen zu sein, eine weitere Erklärung würde ich von ihm wohl nicht bekommen. Ob ihn später auffallen würde, dass der Zettel weg war? Spätestens dann würde ihm wohl klar werden, dass ich ihn mitgenommen hatte.
Unten in der Küche schaute ich mir den Inhalt des Kühlschranks an. Wie Stiles schon gesagt hatte hatten sie wirklich nicht viel. Mit so einer gähnenden Leere hatte ich nun aber nicht gerechnet. Ich schaute mir an was alles da war und holte die paar Sachen raus. "Wir können Omelett machen. Die Gurken kann man dazu essen und ich denke mal, dass ihr Salz und Pfeffer noch habt oder?", fragte ich. Wirklich schwer war es ja nun nicht ein Omelett zu machen und da konnte man sehr einfach die Wurst und den Käse rein schneiden und verbrauchen. Es ließ sich doch aus den meisten Resten no, hab etwas machen

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Elisabeth Harper

Niemals in meinem Leben hätte ich damit gerechnet, dass es wirklich solche übernatürlichen Wesen wie Werwölfe gab. Ich hatte sie immer für eine Fantasie der Menschen gehalten. Aber das schlimme daran war, dass wir nicht mal so weit von ihnen entfernt waren. Reed und ich waren Kinder eines Jägers und Reed und ich sind zufällig neben ein Rudel von Werwölfen gezogen und haben uns jeweils in einen verliebt. Ist das nicht schon irgendwie Ironisch? Ich wollte das alles immer noch nicht wirklich in meinen Kopf bekommen. Ich wollte das alles einfach nicht glauben. Wie konnte unser Vater dies die ganze Zeit vor uns geheim halten? Wie konnte er uns solange beschützen ohne das wir etwas erfahren hatten und wieso hatte er uns nicht eingeweiht, als wir alt genug waren und schlussendlich wirklich in Gefahr waren? Wie sehr wünschte ich mir, dass unsere Eltern immer noch am Leben waren und uns mehr Informationen geben könnten. Nun mussten wir auf die anderen hoffen. Da ich sowieso nichts wirklich dazu beitragen konnte, ging ich in die Küche und versuchte dort in Ruhe ein bisschen nachzudenken. Irgendwann kam mir Luke nach und fragte mich wie es mir ging. Ich zuckte nur kurz mit meinen Schultern. Ich hatte wirklich keine Ahnung wie es mir ging. Wir waren in Gefahr und brachten dadurch noch viel mehr in Gefahr. "Es ist einfach alles so viel. Ich hatte meinen Vater und Reed für verrückt gehalten, weil sie an sowas glaubten und jetzt soll alles Wahr sein und du bist auch noch einer von ihnen." sagte ich und zuckte wieder mit meinen Schultern.

Einmal um die Welt und wieder zurück!

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Stiles Stilinski

Ich ließ es dabei und folgte ihr nun wieder mit der Idee mit dem Essen, deshalb verließen wir das Zimmer und gingen runter in die Küche. Dort angekommen hielt ich hier ebenfalls wieder die Türe auf und ließ sie herein treten. "Dann lass uns mal nachschauen was wir so so haben.", sagte ich und ging auf den Kühlschrank zu. Beim Öffnen sah ich schon das nicht sonderlich viel drinne war. Mein Vater hatte nicht wirklich zu Zeit zum einkaufen und aß meistens auf der Arbeit und ich häufig in der Schule. "Viel ist es nicht, aber du meintest ja du könntest eventuell etwas zusammen stellen." Ich überließ ihr den Kühlschrank und war gespannt ob sie etwas mit Eiern, etwas Wurst und Käse, sowie ein Glas Gurken, zusammenstellen konnte. Wir hatten noch nicht mal Toast da, sonst hätten wir uns vielleicht noch Sandwiches machen können.

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Jenny Johnson

Nik setzte sich wirklich neben mich, was ich nicht gedacht hätte. Ich weiß nicht wieso, aber er hatte sich innerhalb von einer Stunde verändert und schien plötzlich nett zu wirken. Darüber beschwerte ich mich definitv nicht. "Weil es bei uns ja so viele wilde Tiere gibt.", lächelte ich in an. Ist er etwa ein Angsthase oder weshalb sagte er das so seltsam? Ich ließ das Thema dann aber sein, da ich ihm nicht verkraueln wollte, wenn er schon mal da war und mit mir redete. "Ja ich weiß, ich sollte nicht so reden, aber dennoch tue ich es, weil mir scheinbar kein anderes Leben gegönnt ist. " Es ist traurig aber wahr und ich war noch dabei das ganze zu akzeptieren. "Dann hoffe ich du konntest das erledigen, weshalb du wirklich hier warst. Wäre doch sonst wirklich schade um deine schlechte Laune vorhin gewesen." Ich kann nichts dafür, ich liebe es einfach ihn ein wenig zu necken. Außerdem hatte er mich schließlich auch schon öfters geärgert oder war gemein zu mir. Dann nahm er wieder die Flasche Whisky und trank noch einen großes Schluck bevor er sie zwischen uns stellte. "Genau, geb es doch zu. Du willst doch bloß nur die ganze Flasche für dich alleine haben.", lächelte ich ihn an. Wobei sollte er ruhig trinken, vielleicht ist er ja deshalb plötzlich so nett zu mir geworden. Ich könnte mir zumindest nicht vorstellen was sonst sein plötzlicher sinneswandel ausgelöst haben sollte, denn ich schien es wohl kaum zu sein, er hätte mir vorhin noch deutlich gemacht das ich ihm egal wäre. Während meinen Überlegungen ertappte ich mich dabei, wie ich ihn anstarrte und fragte mich wie jemand nur so perfekt sein konnte in jeglicher Hinsicht. Ich war genau das Gegenteil von ihm, kein Wunder das er nichts mit mir zu tun haben wollte. Schnell schaute ich wieder weg und hoffte das er es nicht mit kommen hatte das ich ihn angestarrt hatte. Langsam begann ich etwas zu frieren. Es ist Nacht geworden und deshalb auch deutlich kühler. Der Alkohol hielt mich auch nicht mehr wirklich warm, da ich heute nicht allzu viel getrunken hatte wie sonst.

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Nikolai ‚Nik‘ Petrow
„Es könnten gefährliche Tiere sein“, erwiderte ich vage. Aber ich konnte es nicht sagen. Ich konnte ihr nicht sagen, was für Tiere es alles noch gab. Halb Tier, halb Mensch, wenn man es so nennen wollte. Ich fuhr mir durch das Haar und liess mich neben sie sinken. Ihre nächsten Worte waren dann aber ziemlich deprimierend. Ich wusste nicht, was sie damit genau sagen wollte, aber jemand in ihrem Alter sollte es nicht sagen. „Du weisst schon, dass jemand in deinem Alter nicht so reden oder fühlten sollte?“, fragte ich sie und seufzte leise. Ich legte den Kopf in den Nacken und schloss kurz die Augen. Aber natürlich wollte sie nicht weiter über mich reden und lenkte das Thema über mich. „Hatte etwas zu erledigen“, erwiderte ich nebenbei. Was hätte ich denn sonst sagen sollen? Dass mein Alpha mir diese Anweisung gegeben hatte? Das konnte ich ja wohl kaum bringen. Ich öffnete die Augen wieder und hob den Kopf. Ich musterte sie. „Aber ich hatte wirklich keine Lust, das hast du richtig gesehen“, meinte ich und lachte kurz lustlos auf. Ja, Gott, ich hatte wirklich überhaupt keine Lust darauf gehabt. Ich streckte meinen Arm wieder aus und holte die Flasche wieder zu mir. Ich seufzte leise auf und nahm erneut einen grossen Schluck. „Ich denke, du hast schon genug getrunken“, meinte ich und grinste sie kurz an. Denn so konnte ich die Flasche behalten. Sie würde doch nur wieder anfangen zu kotzen, wenn sie noch weiter trinken würde. Sie hatte gestern schon viel zu viel getrunken und dann sollte sie das heute nicht auch noch machen. Ich nahm einen weiteren Schluck und stellte dann die Flasche zwischen uns. Ich wusste nicht, was ich hier tat. Eigentlich sollte ich die Partygäste unter Augen behalten, aber da gab es wohl wirklich nichts spannendes herauszufinden. Sie waren allesamt betrunken und hatten praktisch nichts mehr im Kopf. Alles war total weg geblasen. Wieso hatte mich denn Mark nun hierher geschickt? Es war total aussichtslos hier zu sein. Aber Befehl war Befehl. Ich musste auf ihn hören – jetzt zumindest noch. Ich war noch nicht ganz genug stark, dass ich ihn überrennen könnte, aber genau das würde ich tun. Ich würde es tun und danach wäre ich der neue Alpha.

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Alice Parker
"Ach wir werden schon was finden, woraus sich etwas zu essen machen lässt", versicherte ich ihm. In unserem Haushalt war doch ich diejenige die meistens einkaufte. Das hieß auch, wenn ich keine Zeit zum Einkaufen hatte musste man mit dem Essen kreativ werden. Irgendwas fand sich doch aber immer, was sich machen ließ.
Doch bis in die Küche kamen wir gar nicht. Viel interessanter waren gerade die Notizen von Stiles. Bevor ich weiter lesen konnte riss er mir jedoch schon den Zettel aus der Hand. Ich musterte ihn skeptisch, als er den Zettel zerknüllte und weg warf. Auch ohne Werwolfsinne merkte ich, dass ihm das ganze äußerst unangenehm war. "Schwachsinnige Gedanken? Auf mich wirkte das eher wie Nachforschungen", sagte ich nachdenklich. Was versuchte er raus zu finden? Doch ich befürchtete, dass ich so einfach nichts aus ihm raus bekommen würde. Also Plan B. Seufzend stand ich auf und fragte: "Egal, wie sieht es mit Essen aus?" Ich ließ Stiles nach unten vor gehen und schnappte mir im vorbei gehen schnell den Zettel aus dem Mülleimer, versteckte ihn in der Tasche meine Sweatshirtjacke. Ich bezweifelte, dass er das mitbekommen hatte und selbst wenn, sollte er mir den Zettel doch einfach noch mal abnehmen. Ich würde schon irgendwie meine Antworten bekommen

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Stiles Stilinski

Die Idee mit dem Essen klang gar nicht mal so schlecht, da ich merkte, dass ich langsam auch Hunger bekam. Allerdings hatte ich keine Ahnung ob wir überhaupt etwas richtiges zu essen da hatten, da müsste ich wenn erstmal nach schauen. "Ich kann in der Küche schauen was wir so da haben.", erwiderte ich und wollte mich gerade auf den Weg machen als Alice ein Notizblatt von meinen Kanima Aufzeichnungen in die Hand fiel. Shit, dachte ich. Anscheinend ist wohl doch nicht alles in den Schubkästen gelandet. "Das ist nichts.", stotterte ich eilig und war schon dabei ihr den Zettel aus der Hand zu reißen. Bevor sie noch irgendetwas lesen konnte zerknüllte ich den Zettel und warf in weg. "Das waren bloß so ein paar schwachsinnige Gedanken, nichts wichtiges.", stotterte ich hervor und hoffte das sie nicht weiter Nachfragte. Ich wüsste nicht wie ich ihr das alles erklären sollte. Wahrscheinlich würde sie mich am Ende höchstens für bescheuert halten, weil die meistens Werwölfe und andere Wesen bloß für Fantasie hielten.

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Alice Parker
Stiles schien also keine großen Ideen zu haben, weswegen ich überlegte. Eigentlich war es doch eher untypisch für mich nicht direkt zu verschwinden, ich war nicht wirklich der gesellige Typ. Zum einen lohnte sich das hin und her fahren nicht und zum anderen fand ich Stiles irgendwie nett. "Hmmm... Wir könnten was zu essen machen", schlug ich vor. So ein bisschen Hunger hatte ich ja schon und andernfalls würde ich frühestens nach dem Spiel etwas bekommen, aber mal schauen, was Stiles von dem ganzen hielt. Ich machte mich derweil schon mal daran meine Sachen wieder zusammen zu sammeln und in meine Tasche zu packen. Dabei schob sich ein Zettel dazwischen, der offensichtlich Stiles Handschrift trug. Im ersten Moment dachte ich, dass es einfach Notizen zu unserem Projekt waren, bis ich mir durchlas, was da stand. "Kanima?", las ich laut und sah Stiles verwirrt an. Ich wusste was ein Kanima war, ich war mit diesem ganzen übernatürlichen Zeug aufgewachsen. Was mich wunderte war, warum Stiles Notizen über Kanima sammelte. Er war kein Werwolf, zumindest roch er nicht danach und wäre andernfalls sicher besser in Lacrosse. Irgendwas war hier verdammt faul.
(Ja sowas dachte ich mir ^^)

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Stiles Stilinski

Ich schaute auf die Uhr, Alice hatte recht wir sind tatsächlich sehr schnell fertig geworden. Aber sie war auch wirklich gut in diesem Projekt und sogar mir ziemlich gut helfen. Bis zu dem Spiel war es noch eine Weile, theoretisch könnte ich noch einen Moment schlafen, aber da Alice mich fragte was wir noch machen wollten, wollte ich sie auch nicht nach Hause schicken. Wir wollten ja zusammen zu dem Spiel gehen und vermutlich lohnte es sich für sie nicht mehr noch einmal heim zu fahren. "Weiß nicht, worauf hättest du denn Lust?", fragte ich sie zurück, da ich absolut keine Ahnung hatte und hoffte das ihr irgendetwas einfiel. Ich schaute mich in meinem Zimmer um, aber hier gab es nichts besonderes was man tun könnte, bis auf Forschungen anstellen, wenn man sämtliche Schubkasten öffnete in denen ich das ganze Material hineingeworfen hatte bevor Alice kam.
(Ja gerne. Auf dem Schreibtisch lag noch ein Zettel oder so :D )

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Alice Parker
Bei Stiles Worten musste ich schon etwas lächeln. Ja ich versuchte an die meisten Dinge einfach ran zu gehen. Je komplizierter irgendwas wurde umso anfälliger für Fehler konnte es werden oder unverständlicher für andere. "Das ist ja eigentlich nicht schlimm, es ist ja auch nicht falsch, aber es macht es für andere nicht unbedingt leicht zu verstehen. Lass uns einfach mal schauen, wie wir deine Gedanken sortiert bekommen, dann wird das schon", sagte ich. Ich versuchte Stiles zu erklären, wie er das alles einfacher ausdrücken konnte, aber noch die gleichen Informationen rüber brachte. Dabei hatte ich wirklich das Gefühl, dass er versuchte meinen Rat zu beherzigen, was doch irgendwie schön war. Es dauerte auch gar nicht so lange und wir waren mit dem Projekt fertig. Ich streckte mich auf dem Stuhl etwas und warf einen Blick auf die Uhr. Bis zum Spiel war es noch etwas hin. "Scheint so, als ob wir noch etwas Zeit haben, bis wir los müssen. Was wollen wir machen?", fragte ich. Nach Hause fahren lohnte sich nicht unbedingt, aber mal schauen, wie Stiles das ganze sah.
(Was meinst du, soll Alice einen doch vergessenen Zettel mit Notizen zum Kanima finden?)

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Stiles Stilinski

Sie gab mir ihre Notitzen und ich versuchte sie sorgfältig durch zu lesen. Auch wenn mir immer wieder fast die Augen zu fielen bemerkte ich ihre schöne Handschrift und ihre einfach Art Dinge auszudrücken. Sie schien wirklich gut zu sein. Ein Glück ich hatte nämlich nur wenig Lust momentan alles alleine machen zu müssen. Und die Zeit erst recht nicht. "Deins klingt echt gut und ja ich sehe du kannst auch ziemlich gut Dinge mit einfachen Worten beschrieben. Vermutlich denke ich oft einfach zu kompliziert.", antwortete ich ihr und gab ihr ihre Notitzen wieder zurück. Alice zeigte mir ein wenig, wie ich mich besser ausdrücken konnte und ich versuchte ihr aufmerksam zu zuhören. Ich fand wir waren ein gutes Team, weshalb es am Ende auch gar nicht so lange gedauert hatte unser Projekt fertig zu bekommen.

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Alice Parker
Zusammen mit Stiles ging ich nach oben. Ich musste lächeln, als er mir die Tür aufhielt. Er schien zumindest Manieren zu haben, sah man tatsächlich nicht mehr so oft heutzutage. Ich ließ mich auf seinen Schreibtischstuhl sinken und packte meine Sachen aus. "Ja ich hab meins auch noch etwas überarbeitet, kannst es dir ja gerne auch noch mal durchlesen", sagte ich und reichte ihm meine Aufzeichnungen. Ich nahm dafür seine entgegen. Eins meiner Beine zog ich auf den Stuhl an, sodass ich mein Kinn auf meinem Knie ablegen konnte, während ich seine Notizen las. Es war manchmal gar nicht so einfach seinen Gedankengängen zu folgen, aber zumindest war nichts falsches dabei. Manches war einfach nur zu kompliziert formuliert. Als ich mit seinen Notizen durch war reichte ich ihm die Zettel wieder. "Es ist nicht schlecht, nur an manchen Stellen etwas zu kompliziert formuliert, aber das bekommen wir schon hin", meinte ich. Das meinte ich auch wirklich so, er arbeitete zumindest, da hatte ich schon ganz andere Gruppenprojekte hinter mir

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Jenny Johnson

Bis auf das eine Heulen war es still und ich war froh darüber. Ich genoss es einfach stur gerade aus zu sehen und nichts zu hören bis auf die Gräusche der Natur. Auch als Kind war ich schon immer gerne draußen gewesen. Für mich gab es einfach keinem besseren Ort um zu entspannen. Jedoch sollte mir diese Ruhe wohl nicht lange gegönnt sein, denn ich hörte Schritte, die immer näher auf mich zu zu kommen schienen. Ich drehte meinen Kopf und als ich sah wer da auf mich zu kam, traute ich meinen Augen kaum. Es war tatsächlich Nik, der mich vor ein paar Minuten noch so unbedingt los werden wollte, was er eigentlich auch schon erfolgreich geschafft hatte. Noch überraschter war Ich, als er mich dann auch noch tatsächlich ansprach. "Ja ich hab ein Heulen gehört. Na und da vorne ist doch ein Wald da leben halt mal Tiere drin. Was ist so schlimm daran?" Er war echt seltsam. Was sollte denn an einem Heulen so interressant sein? Bevor ich überhaupt reagieren konnte nahm er mir den Alkohol aus der Hand. Ich befürchtete er würde schon wieder mit irgendwelchen moralischen Sachen ankommen, doch stattdessen trank er selbst davon. Er schien mittlerweile auch selbst etwas angetrunken zu sein. Na immerhin, dachte ich, vielleicht würde er so etwas erträglicher werden. Geschockt war ich allerdings doch, als er mich wirklich nachfragte weshalb ich so viel trank. "Ich will vergessen.", antwortete ich ihm darauf. "Ich will einfach alles vergessen. Am besten mein ganzes Leben. Ich will es nicht mehr. Es gibt nichts und niemanden mehr der mir wichtig ist. Wenn ich trinke ist das der einzige Zustand in dem ich mein Leben aushalte und dort gibt es die einzigen Momete in denen ich zumindest manchmal noch sowas wie glücklich bin." Es klingt schrecklich, als ich mich selbst das reden hörte, aber es war die Wahrheit. Ich wusste nicht wieso ich Nik das erzählt hatte, denn ich hatte zuvor noch mit niemandem drüber geredet, bis auf meiner angeblich besten Freundin, die mir mittlerweile aber nur noch auf die Nerven geht. Es hatte allerdings auch noch nie jemand wirklich interessiert. "Aber was ist mit dir? Warum bist du wirklich, wo du doch scheinbar absolut keine Lust darauf hast." Das würde mich wirklich mal interessieren. Denn ich war ja wohl definitiv nicht der Grund deswegen. Ich deutete neben mich, damit er sich zu mir setzte konnte. Wenn wir schon redeten müsste er ja nicht vor mir stehen während ich saß.

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Stiles Stilinski

Ich öffnete die Tür und Alice lächelte mir entgegen. "Hey", sagte ich ihr zurück und hielt ihr die Tür auf damit sie hinein treten konnte. Ich lief vor, da sie ja nicht wusste wo mein Zimmer sich befand und hielt ihr dort ebenfalls die Tür offen. Ein Glück hatte ich es noch rechtzeitig geschafft alles weg zu räumen. Alice überließ ich meinen Platz am Schreibtisch, da ich sonst außer meinem Bett keine großen weiteren Sitzplätze hatte. Ich holte mein Geschichts Material damit wir anfangen konnten das Projekt zu Ende durchzuführen. "Ich hab an meinem Teil noch etwas weiter dran gearbeitet.", sagte ich zu ihr und legte meine Schriften vor ihr hin, damit sie sich sie durchlesen konnte. Ich weiß nicht wie ich es in der Woche geschafft hatte überhaupt noch was sinnvolles zusammen zu tragen, aber ich hoffte das es richtig war, denn ich war total fertig und hatte kaum noch Energie. Ein Glück musste ich heute Abend auch nicht auf dem Feld spielen. Das würde ich nicht überleben.

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Nikolai 'Nik' Petrow
Ich würde hier nicht besonders viel erfahren und trotzdem würde Mark mir die Schuld geben, dass ich keine nützliche Informationen bringen konnte. Aber was hatte er sich denn bitteschön erhofft? Kein einziges von diesen Möchte-gern-Erwachsenen war hier einundzwanzig. Ich war mit meinem Alter definitiv der Älteste hier. Ausserdem waren allesamt besoffen. Dachte er ernsthaft, dass ich da nützliche Informationen bekommen würde? Ich holte ein Drink nach dem anderen. Aber es war nicht besonders starker Alkohol und daher merkte ich erst nach vielen, vielen Drinks langsam eine Wirkung. Dabei war ich erst angetrunken. Ich erhob mich und lief ein bisschen umher, bis ich an einer Koppel ankam, auf der sich Pferde tummelten. Sie hielten Abstand von mir. Das war schon immer so gewesen. Hunde konnten wir beeinflussen. Aber all andere Tieren hielten höflich Abstand von uns. Obwohl mir die kleine Blondine ziemlich auf die Nerven gegangen war, ging ich nun trotzdem auf sie zu. Ich konnte immer wieder verschwinden, wenn sie mir zu fest auf die Nerven ging. Ich seufzte leise und fuhr mir durch das Haar. "Hast du das gehört?", fragte ich sie, als von irgendwoher ein Heulen ertönte. Für sie klang es wohl nach nur irgendeinem Tier, aber es war ein Wolf. Ein Werwolf. Hier hatte es genügende davon, sonst gäbe es wohl kein Rudel. Ich bemerkte die Flasche und zog sie ihr einfach aus der Hand. Es war mir gerade egal, ob sie dafür etwas gezahlt hatte oder nicht. Ich nahm einen Schluck und reichte ihr dann wieder die Flasche, bevor ich mich zu ihr auf den Boden sinken liess. Wenigstens dieser Alkohol war ein bisschen besser, auch wenn es immer noch nicht zu empfehlen war. Ich seufzte leise und fuhr mir durch das Haar. Ich musterte sie. Ihre Wimpern glitzerten noch ein bisschen von ihren Tränen. Gott, sie schien wirklich eine kleine Heulsuse zu sein. Begann sie immer gleich zu heulen, wenn jemand nicht so nett zu ihr war? Es wirkte fast schon ein bisschen so. Ich schürzte die Lippen und wandte den Blick von ihr ab. Ich wollte nichts von ihr. Wenn sie ein bisschen älter wäre, hätte ich gegen eine Nacht nichts einzuwenden, aber hey, sie ging immer noch aufs College und damit war sie definitiv zu jung. "Hast du einen speziellen Grund, dass du dich jeden Abend betrinkst oder machst du das einfach nur aus Spass?" Gott, sie war ja fast schon ein Grenzfall an Alkoholikerin. Sie musste mir ja den Grund nicht sagen. Aber dieses Mädchen verbaute sich ihr ganzes Leben, nur schien sie das überhaupt nicht zu kümmern. Ich wusste echt nicht, wie man dieses Mädchen verstehen sollte. Sie war total verwirrend. Und trotzdem traf ich sie öfters, als dass es mir lieb war.

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Jenny Johnson

Der Abend war für mich gelaufen, ich hatte jetzt nun deutlichst keine Lust mehr auf diese Party. Als ich den Drink leer hatte beschloss ich deshalb zu einem Freund zu gehen der hinter der Theke arbeitete. Ich versuchte seine Fragerei zu ignorieren, weshalb ich geweint hätte oder warum ich nicht bei meinen Freunden sei. "Kannst du mir bitte einfach eine Flasche Whisky geben. Ich habe gerade echt absolut keine Lust darüber zu reden.", schnauzte ich ihn an. Es schien scheinbar gewirkt zu haben, denn er ging wortlos davon und kam mit einer Flasche gutem Whisky wieder. Die Sachen würden normalerweise nicht auf Partys verkauft, aber ich kannte meinen Freund Lucas gut genug um zu wissen das er immer irgendwo noch Notfall Reserven da hatte und zwar für so Leute wie mich. Ich gab ihm für die Flasche mehr Geld als sie wert war, aber ich hatte sowieso genug. Ich bekam von beiden Elterteilen ziemlich viel Geld zugeschoben, einfach weil ich hier in Ruhe mein Leben leben sollte. Meiner Mutter war ich schon lange egal, sie hat sich ein neues Leben mit einer neuen Famielie aufgebaut in der ich keinen Platz mehr hatte. Und seit dem ich auf dem Collage bin hat auch mein Vater wieder eine neue Frau gefunden, die mich allerdings nicht ausstehen kann, was auf Gegenseitigkeit beruht. Deshalb scheint es für alle das beste zu sein wenn ich einfach hier bleibe und versauer. Ich nahm den Whisky und lief etwas weiter weg von der Party. Ein paar Meter weiter sah ich ein paar Pferde auf einer Koppel stehen und ich beschloss zu ihnen zu laufen. Dabei nahm ich hin und wieder einen Schluck aus der Flasche. Die Pferde kamen auf mich zu als sie mich sahen. Wahrscheinlich hatten sie gehofft ich hätte etwas zu essen dabei, aber da müsste ich sie leider enttäuschen. Dennoch bekamen sie ein paar Streicheleinheiten von mir. "Tiere sind so viel besser als Menschen.", flüsterte ich unter Tränen ihnen zu. " Ihr hört einem immer zu und seit wenigstens nicht gemein." Auch wenn sie mich nicht verstehen, es tut gut einfach jemanden seine Trauer zu erzählen. Als die Pferde scheinbar gemerkt haben das ich kein Futter für sie hätte gingen sie wieder und ich setzte mich an den Zaun und trank noch etwas. Von irgendwo her hört ich ein Tier heulen, machte mir aber keine großen Gedanken deswegen.

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Alice Parker
(Ja dachte ich mir auch ^^)
Die Woche verlief ziemlich ruhig. Ich hatte Schule, ging ein paar mal die Woche laufen, traf mich mit Marry, hatte insgesamt eine recht entspannte Woche. Zwischendurch unterhielt ich mich noch mit Stiles und wir machten eine Uhrzeit aus, zu welcher wir uns treffen wollten. Wir einigten uns auf 15 Uhr bei Stiles und danach wollten wir zum Lacrossespiel fahren. Durch meinen Bruder und Josh war ich bisher eigentlich bei jedem Lacrossespiel gewesen.
Am Samstag aß ich noch zuhause zu Mittag und packte die Geschichtssachen zusammen, bevor ich in mein Auto stieg und zu Stiles fuhr. Er hatte mir vorher seine Adresse geschrieben, sodass ich gegen 15 Uhr bei Stiles vor der Tür stand. Ich drückte auf die Klingel und es dauerte nicht lange, bis er mir öffnete. „Hey“, sagte ich lächelnd. Irgendwie wirkte er etwas müde, aber vielleicht überinterpretierte ich nur irgendwas. Solange er nicht während des Arbeitens einschlief konnte es mir ja auch eigentlich egal sein.

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Stiles Stilinski

(Ich spring hin zum Wochenende sonst wird es vermutlich zu langweilig ^^)
Die Woche über verging nur sehr langsam. Ich bekam kaum Schlaf, da wir nachts den Kanima verfolgten, deshalb war es ein Wunder, dass ich mich überhaupt in der Schule kontaktieren konnte. Alice und ich hatten währenddessen auch einen Termin für Samstag gefunden. Wir wollten und um 15 Uhr treffen und dann anschließend zum Lacrosse Spiel gehen. Spielen würde ich zwar wie immer nicht, aber ich konnte trotzdem mein Team anfeuern und dabei auch ein wenig auf Scott aufpassen. Außerdem hätten wir heraus gefunden, dass es sich bei dem Kanima vorrausichtlich um Jackson handelte, weshalb es um so besser war, wenn ich ab und zu auch noch ein Auge auf ihn werfen konnte.
Bevor Alice bei mir vorbei kam räumte ich noch etwas was Zimmer auf, was sich hauptsächlich darauf bezog alle Forschungsunterlagen weg zu räumen, damit sie sie nicht zu Gesicht bekam.
Es war gerade 15 Uhr, als es auch schon an der Tür klingelte.

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Nikolai 'Nik' Petrow
Tja, wer sich mit mir abgab, der musste ein relativ dickes Fell haben. Ich verdrehte die Augen und sah sie an. Konnte sich die Kleine etwa keine Worte merken? "Ich habe doch bereits gesagt, dass ich nicht freiwillig hier bin, aber du hast das erfolgreich ignoriert", murrte ich und verdrehte die Augen. Ich wäre ja auch viel lieber zuhause oder in der Bar, um eine vernünftige Frau abzuschleppen und kein Mädchen, welches sich jeden Abend hoffnungslos betrank. Dieses Mädchen hatte ja noch weniger Zukunft wie ich, verdammt nochmal. Und das musste schon etwas heissen, immerhin arbeitete ich ja auch nur in einer Bar. "Gegen deinen Willen?" Ich lachte leicht auf und sah sie an. "Du warst sturzbetrunken, dass du noch nicht einmal deinen Willen hast äussern können, aber gut, ich lasse dich das nächste Mal einfach im Wald liegen", erwiderte ich und schüttelte leicht den Kopf. Von mir aus konnte sie das nächste Mal gegen einen Baum laufen, wenn sie wieder so betrunken war, es spielte mir keine Rolle. "Ich will hier auch keinen kennen", und da schloss ich sie mit ein. Ich wollte sie nicht kennen. Sie war zwar eine hübsche, kleine Blondine, aber viel zu jung. Das war sie definitiv. Doch auf einmal wurde die Situation mehr als komisch. Sie wurde total verdreht. Ich sollte sie fragen, wieso sie das tat? Es war mir doch egal, wieso sie sich an einen viel älteren Kerl schmiss und sich jeden Abend betrank. Es war nicht meine Aufgabe, mich um sie zu kümmern. Das sollten vielleicht ihre Freunde tun und wenn diese es nicht taten, dann waren es nicht wirklich ihre Freunde. Tränen sammelten sich in ihren Augen an und dann verschwand sie einfach. Hatte sie jetzt echt angefangen zu weinen? Ich schüttelte leicht lachend den Kopf. Wenn sie jetzt dachte, ich würde ihr hinterher laufen und mir ihre Probleme anhören, lag sie falsch. Ich war nicht ihr Seelenklempner. Sollte sie doch zu ihren Freunden heulen gehen. Das zeigte mal nur wieder, wie unreif diese ganze Party hier war. Niemand konnte Kritik einfach so hinnehmen. Nein, man musste anfangen zu weinen und man führte sich wie ein Baby auf. Ich trank meinen Drink aus und holte mir dann einen neuen, bevor ich mich ein bisschen unter die Gäste mischte. Ich war hierher gekommen, weil ich versuchen musste, Informationen zu finden, das hiess, ich musste unter die Leute. Aber aus den Leuten würde man sowieso nichts sinnvolles mehr herauskriegen, denn alle waren betrunken. Ich verzog mich wieder an den Rand und liess mich auf einen umgefallen Baumstamm sinken, während ich einen Schluck von meinem Drink nahm. Ich wusste nicht, wie viele ich inzwischen getrunken hatte. Ich schüttelte leicht den Kopf. Diese Party war ein totaler Rheinfall gewesen. Ich wusste echt nicht, was ich hier verloren hatte.

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