Mystic World [RPG]

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Mystic World [RPG]

( Das ursprüngliche Mystic World [RPG] )

Angelbird hat dieses RPG übernommen. Meldet euch also bei ihr :)

Dieses RPG bietet die Möglichkeit jederzeit einsteigen zu können und seine eigene Geschichte zu schreiben - seid kreativ und helft uns eine Welt zu kreiieren, die die kühnsten Träume und Wünsche wahr werden lassen.

Story
Willkommen in Mystic World - ein Ort für magische Wesen, die im Alltag keinen Platz mehr finden oder einen Zufluchtsort brauchen, weil sie kein zu Hause mehr haben.
Mystic World ist ein riesengroßes, magisches Schloss, in dem die verschiedensten Wesen zusammen kommen und miteinander leben. (Achtung: Es ist KEINE Schule) Jeder hat sein eigenes Zimmer, das man mittels Vorstellungskraft einrichten kann, so wie man es möchte, die Schränke bieten eine unendliche Auswahl an Kleidung. Es reicht der bloße Gedanke an ein Kleidungsstück und schon erscheint es im Schrank in der passenden Größe. Mystic World ist aber nicht irgendein Schloss, es verändert sich - es wächst ständig mit und gibt jedem was das Herz begehrt, selbst die verrücktesten Dinge, die ganz eurer Fantasie überlassen sind.

Der Aufbau des Schlosses (einige Fixpunkte)
Die Eingangshalle bildet den zentralen Ankunftspunkt wenn man das Schloss betritt, von der aus eine breite Treppe in die oberen Stöcke führt. Durchquert man die Eingangshalle einfach führt eine Tür nach hinten wieder hinaus, die in den riesigen Garten führt, der verschiedene Bereiche hat (Irrgarten, Rosengarten, Außenpoolbereich usw.). Wendet man sich in der Eingangshalle der anderen Tür zu, die gegenüber der Treppe liegt, so betritt man einen riesigen Speisesaal (vergleichbar mit der großen Halle von Hogwarts), allerdings essen die Bewohner von Mystic World sehr unterschiedlich und meistens wird der Speisesaal eher als Raum für Parties oder Bälle verwendet. Durchquert man den Saal, so gelangt man in eine geräumige Küche, in der immer so gut wie alles zu finden ist, was man so benötigt. Es gibt verschiedene Kühlschränke mit den unterschiedlichsten Speisen und Köstlichkeiten, natürlich gibt es auch für die Vampire einen extra Kühlschrank, in denen das Blut verstaut ist.
Zurück zum Schloss im Allgemeinen: Es befinden sich verschiedenste Zimmer, wie bereits erwähnt im Schloss, wobei einige immer fix vorhanden sind:
Bibliothek
►Musikzimmer (hier ist jedes Musikinstrument vorhanden)
Kaminzimmer (großer PlasmaTV drin, mit einer großen Couch und allen möglichen Technikkrimskrams), hat aber auch eine eigene kleine Bar
Computerraum
Wellnessbereich mit Pool, Whirlpool, Dampfbädern, Sauna usw.
►riesiges Kellergewölbe mit Kerkern und Katakomben, der über eine kleine Seitentür in der Küche erreichbar ist, aber auch durch unzählige Geheimgänge
►Türme & Turmzimmer
►für Meerjungfrauen gibt es eine unterirdische Grotte, über die sie vom Meer aus zum Schloss gelangen (diese befindet sich versteckt im Wellnessbereich), damit sie sich nicht extra in Menschen verwandeln müssen
►Trainingshalle mit einem Bereich für Fitness, aber auch für ausgiebigen Sport
Home-Cinema
►Euch fällt noch was ein? Keine falsche Bescheidenheit, baut es ein und lasst der Fantasie freien Lauf...

Die Grundtypen von Wesen
Vampire
Ihr alle kennt einen Vampir, aber das besondere hier ist, dass ihr die freie Wahl habt, wie genau er sein soll: Glitzert er wie die Twilightvampire oder haben sie eine menschliche und unmenschliche Fratze, wenn sie zum Vampir werden wie in Buffy? Es ist ganz euch überlassen, aber die unterschiedlichen Vampirarten, sind dann eben verschiedene Stämme/Rassen. Was die Verwandlung anbelangt: Ihr könnte entscheiden, wie sich jemand in einen Vampir verwandelt (Blutaustausch, per einfachem Biss wegen einem Gift usw.) Außerdem könnt ihr auch entscheiden, wie der Biss eines Vampirs auf einen Nicht-Vampir wirkt und welche Gefühle geweckt werden. (Vampire unterstehen dem hohen Vampirrat, der Vertreter für jeden Vampir/Clan ist und sind natürliche Feinde der Werwölfe)

Hexen
Nungut, hierbei brauche ich glaube ich kaum etwas zu erklären, außer, dass Hexen sich Magie zunutze machen und zaubern können. Ihnen ist die magische Kraft angeboren, aber ihr dürft euch aussuchen ob es eine moderne Hexe sein soll oder eben eine ganz traditionelle mit Besen, spitzem Hut und solchen Sachen.

Werwölfe
Werwölfe sind Menschen, die sich zu jeder Zeit in normale Wölfe verwandeln können, aber an Vollmond werden sie zu fleischfressenden, aggressiven Monstern, die nichts anderes wollen außer morden und töten. Sie haben keine menschliche Seite an Vollmond und können sich meistens an nichts erinnern, wenn der Vollmond vergeht. Verwandlung: passiert durch einen Biss in Werwolfsgestalt oder einer Vererbung
(Werwölfe unterstehen dem Alpha-Wolf und Rudelführer, der Vertreter für alle Rudel und Versprengte ist und sind natürliche Feinde der Vampire)

Meerjungfrauen
Sie verwandeln sich erst wenn sie in Kontakt mit Wasser kommen und bekommen erst wieder Beine, wenn sie vollständig getrocknet sind. Das Aussehen ist euch überlassen (also Farbe der Flosse usw.) Die Gabe von Meerjungfrauen hat meist mit Wasser zu tun, sie können aber alle unter Wasser atmen und leben nicht im Schloss, sondern in einer Grotte im Meer, wobei ein unterirdischer Wasserkanal ins Schloss führt. Dort haben die Meerjungfrauen ebenfalls eigene Zimmer, die eben mit Wasser umgeben sind, aber auch im Trockenen liegen können und teils sehr modern sind. Der Vollmond hat auf Meerjungfrauen eine besondere Wirkung, da sie ihren Verstand fast verlieren und unberechenbar werden. Nur ältere Meerjungfrauen besitzen die innere Stärke um der Wirkung des Vollmondes zu widerstehen.

Feen
Feen sind als Feen geboren worden, sie können nicht andere in Feen verwandeln oder dergleichen. Sie sehen aus wie normale Menschen, können sich aber in Feen verwandeln: Sie bekommen Flügel und bei Bedarf/Lust ein eigenes Outfit. Sie haben besondere Gaben und können in menschlicher Gestalt nur wenig zaubern, außerdem ist Feenblut für Vampire besonders wertvoll und verführerisch.

Menschen mit besonderen Fähigkeiten
Normale Menschen, die aber eine Gabe besitzen und ebenfalls einen Platz in Mystic World haben.

Sonstiges
Euch sind die Grundtypen zu langweilig oder könnt euch nicht entscheiden? Dann gibt es eine einfache Lösung: erstellt einen Mischling (halb Vampir/halb Hexe, halb Fee/halb Werwolf usw.) oder erschafft euren eigenen Charakter. (Vielleicht habt ihr ja schonmal einen Film/Serie gesehen in dem/der ein Fabelwesen vorkam, das ihr schon immer einmal verkörpern wolltet -> Sailor Kriegerin, Dämon, Halbgöttin usw...)

Spielerzahl: unbegrenzt

Steckivorlage
Spieler: (euer HoN-Name)
Name: (Name des Charas)
Alter: (Wie alt ist der Charakter? Vampire usw. können auch älter sein)
Geschlecht: (weiblich oder männlich)
Wesen: (Fee, Vampir, Werwolf, Hexe, Mensch mit Gabe, Meerjungfrau oder der Name eurer eigenen Kreation usw...)
Aussehen: (bitte mit Link oder ausreichende Beschreibung)
Aussehen bei der Verwandlung (nicht notwendig bei Vampiren, Hexen und Menschen):
Gabe:
Beziehungsstatus: (Single, vergeben, usw.)

Alle Steckis und Informationen die ihr braucht findet ihr in dieser Gruppe ---> Gruppe
PS.: Wer in die Gruppe nicht reinkommt, soll bitte einfach auf beitreten klicken und ich werde ihn schnellst möglichst hinzufügen. Danke - Angel :)

Regeln:
*Es gelten die offiziellen RPG Regeln!*

1.) Stecki bitte mir als PN schicken
2.) Fähigkeiten dürfen nicht zu perfekt sein oder zu stark und auch nicht zu viele
3.) Streit wird nur innerhalb einer RPG-Story geduldet
4.) Es wird erst mitgespielt, wenn ich es erlaube - das heißt: wenn ich den Stecki bestätigt habe
5.) Schreibregel:
"..." - sprechen: "Hey, wie gehts dir?"
normale Sätze sind Beschreibungen was ihr tut: Ich ging in den Speisesaal um zu frühstücken.
//...//- denken: //Was soll ich bloß tun?//
(...) - alles was nicht zum RPG gehört: (Ich gehe jetzt off)
6.) Schreibt euren Namen bitte über euren Post.
7.) Um es für Euren Partner und euch selbst aufregender zu machen, werden mehr als 4 Sätze pro Post verlangt.
8.) Wenn ihr aus dem RPG aussteigen wollt, müsst ihr einfach Bescheid geben :)
9.) Bei Schwangerschaften und dem Tod eines Charas, muss sich eine Erlaubnis von mir eingeholt werden, ansonsten ziehe ich Konsequenzen.
10.) Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Schreiben!

⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀I've been on the low
⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀I been taking my time
⠀⠀⠀⠀⠀I feel like I'm out of my mind
⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀It feel like my life ain't mine

Diskussion

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Gemma
Ich schlang die Arme um meinen Oberkörper und schüttelte den Kopf. Nein, das durfte nicht wahr sein. Wie hatte sich Carter auf so etwas einlassen können? Ich dachte wirklich er fände Rose genauso abartig und ätzend wie ich - obwohl sie in letzter Zeit gruselig nett zu mir war. Vermutlich hatte sie sich damit nur bei Carter einschleimen wollen. Sowas würde sie nämlich tun. Sie war ein hinterlistiges, kleines Miststück und ich hasste sie! Dass Carter also ausgerechnet auf sie hereinfiel und es dann auch noch toll fand, störte mich umso mehr! Er sollte es nicht toll finden als ihr Abendessen zu fungieren. Er sollte es nicht toll finden ihre Beute zu sein! Da waren definitiv ihre mentalen Fähigkeiten im Spiel. Carter hätte doch niemals sowas zugelassen... oder? Ich knirschte mit den Zähnen, als er so trocken antwortete und mich nicht ernst nahm. Was? Glaubte er ich log ihn an?! War er nun auf Roses Seite? Stellte er sich nun vor sie und verteidigte sie vor mir? Er vergaß hier wohl gerade wirklich wer das Opfer war. Er nämlich. Er war ihr Opfer, von dem sie trank und ich war ihr Opfer für alles andere. Sie schob sich zwischen uns und kapselte so meinen einzigen Freund hier ab. Damit wollte sie mir doch nur zeigen, dass sie alles bekam und ich... nichts. Ich schluckte hart und schüttelte nur den Kopf. "Vampire können Menschen manipulieren! Ich muss töten, weil ich genau das nicht kann! Rose und ihre Leute können einen Menschen beißen und danach vergessen lassen, dass das überhaupt passiert ist. Sie können ihn auch glauben lassen, dass das, was sie tun ganz toll und wunderbar und nicht gefährlich ist." Genauso wie sie es ihn vermutlich hatte glauben lassen. Er war vorher doch nicht so leichtsinnig gewesen. Irgendetwas musste sie also getan haben! Das war nicht der Carter, den ich kannte... Er machte mir Angst und ich machte mir Sorgen um ihn. Nur deswegen machte ich das alles hier! Nicht, weil ich so gern mit ihm stritt, sondern weil ich mich um ihn sorgte! Wieso also glaubte er ich würde ihn angreifen? "Nein, du MUSST nicht, aber ich will! Du bist mein einziger Freund, ich kann nicht anders als auf dich aufzupassen!" Ohne ihn wäre ich doch nur wieder komplett allein in der Welt. Ohne ihn wäre ich wieder ein Nichts. Ich brauchte ihn und ich fürchtete jetzt schon den Tag, an dem er dieses Schloss verlassen und mich damit hinter sich und allein zurücklassen würde. Ich sollte... einfach gehen. "Es bringt doch sowieso nichts. Du willst es nicht sehen und ich kann nicht mit ansehen wie sie das mit dir macht..." Ich schüttelte nur den Kopf, presste die Lippen zusammen, weil ich durch die aufsteigende Verzweiflung und Angst das alles hier zuverlieren, plötzlich ziemlich nah am Wasser gebaut war. Ich hielt das nicht mehr aus. Ich konnte nicht mehr allein sein, nie wieder! Ich brauchte das hier! Ich brauchte ihn... So lächerlich es auch klang.

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Gabrielle Papillon:

Dieses Schloss. Es war unheimlich groß und sollte mein neues Zuhause werden. Ich sehe zwar aus wie 18, bin aber schon fast 100 Jahre alt. Jedoch fühle ich mich nicht so alt, obwohl ich sagen würde dass ich etwas reifer und erfahrener bin. Vorallem wenn es darum geht den Blutdurst zu kontrollieren. Wenn ich mit anderen Wesen zusammenleben möchte, sollte man sich vielleicht zurückhalten. Ich hatte das trainiert.
Als ich die Eingangshalle betrat staunte ich noch einmal. Von innen sah es echt prachtvoll aus. Mein Zimmer musste irgendwo oben sein. Ich nahm meine Koffer und stieg die Treppen hoch. Nachdem ich mein Zimmer fand, stellte ich alles ab. Das Zimmer hatte ein Doppelbett und die Möbel waren im Vintagestyle. Ausserdem gab es einen kleinen Balkon welches mehr in Barockischem Style verziert war. Meiner Meinung nach sah das Zimmer optisch sehr gut aus. Ich würde mich hier wohl fühlen.
(Jemand Lust am Rpg?)

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Carter Heathrow
Ich verstand nicht wieso Gemma den Tag jetzt mit diesem Streit ruinieren wollte. Was gab ihr das Recht hier so auszurasten? Wir kannten uns seit circa drei Wochen, sie war nicht meine feste Freundin oder Schwester oder Mutter und machte hier so eine Szene. Gott, ich dachte sie wäre nicht so eine Dramaqueen wie die ganzen menschlichen Mädchen auf der High School oder dem College. Ich dachte hier könnte ich mit jemandem schlafen ohne das am nächsten Tag die Gerüchteküche oder anderes losging. Aber was passierte stattdessen hier? Eine Untote Vampir-Alchemistin die aussah wie 14 rastete komplett aus. Also wirklich, das hatte ich erstens nicht verdient und zweitens ließ ich so nicht mit mir reden. Ich versuchte Ja wirklich ruhig zu bleiben, ich war niemand der Frauen oder Mädchen anschrie oder handgreiflich wurde, Ja echt nicht, Aber sie provozierte es. Ich war sonst immer ruhig, Aber auch mir platzte Der Kragen als sie dann mir gegenüber handgreiflich wurde. Da platzte dann eben alles aus mir raus und sie war selbst dran schuld wenn sie etwas davon traf, sie hatte es ja nicht anders gewollt. Glaubte Sie etwas ich wusste nicht, dass ich Rose ihre Beute war? Ja genau genommen war ich auch Gemmas Beute, Aber dürfte jch deswegen keine Zeit mit ihr verbringen? Ja gut, sie hatte nicht vor mich zu beißen, das wusste ich, Aber trotzdem. Mir war bewußt, dass Rose es vielleicht nur getan hatte um an Blut zu kommen, Ja vielleicht hatte sie auch den Sex dabei benutzt, Aber es hatte mir gefallen. Es war ja nur einmal passiert und ich hatte nicht vor es zu wiederholen, Ja es war echt gut gewesen, Wenn ich jetzt daran dachte könnte ich glatt wieder eine Ständer bekommen, Aber ich würde sicherlich nicht zu Rose gehen und darum bitten. Zu Sex würde ich vermutlich nicht nein sagen, Aber die Bisse sollten aufhören. Das alles ging mir durch den Kopf, während Gemma still geworden war, nachdem ich etwas lauter ihr gegenüber geworden war. Als ich ihren Blick sah, tat es mir dann im nächsten Moment Leid, Aber ich würde meine Worte nicht zurück nehmen. Ich seufzte bei ihren nächsten Worten und verschränkte die Arme vor der Brust, zog dann aber eine Augenbraue hoch, Als sie von gewissen Kräften sprach und ihren satz nicht mal beenden konnte. "Dass ich was? Auf sie herein falle? Dass ich mit ihr vögel? Was davon stört dich mehr, hm? Und was für Kräfte soll sie bitte haben? Willst du mir erzählen dass Vampire jetzt auch noch zaubern können?" Ja gut ich konnte mir den trockenen Sarkasmus nicht verkneifen, Aber ihre Standpauke ging mir gerade mächtig auf den Sack. Sie machte sich Sorgen? Gerade sah es eher so aus, Als wäre sie eifersüchtig und kam nicht damit klar, dass ich Rose an mich ran gelassen hatte. "Und ich wiederhole mich, Aber ich muss nicht beschützt werden, klar?" Und erst recht nicht von ihr. Wo wären wir denn wenn ich mich von einem Mädchen helfen ließ? Das würde das Verhältnis zwischen uns nur zu sehr verschieben und ich war nicht bereit den hilflosen Menschen zu spielen. Ich stand immer noch in das Nähe des Fensters, Aber als Gemma tatsächlich murmelte, dass sie gehen wollte, stellte ich mich ihr in den Weg und sah zu ihr runter. "Du hast das Gespräch angefangen und jetzt willst du abhauen?" fragte ich etwas enttäuscht von ihr. Was sollte das? Konnte sie sich jetzt plötzlich der Sache nicht mehr stellen oder was?

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Gemma
Himmel, er war komplett neu in dieser Welt! Er hatte bis vor seiner Ankunft hier nicht einen Vampir gesehen - geschweige denn daran geglaubt, dass es sie gab! Ich fühlte mich verantwortlich für ihn. Ich mochte Carter und ich wollte nicht, dass ihm etwas passierte. Und Rose war nun einmal leider die pure Gefahr. Mir war klar, dass er sie nie freiwillig an sich herangelassen hätte. Das konnte er nicht getan haben. Hatten sie... miteinander geschlafen? Denn das würde erklären wieso der Biss unter seiner Kleidung war. Vielleicht würde es auch erklären wieso es überhaupt passiert war, denn in aller Öffentlichkeit hätte Rose es sicher nicht getan. Sie waren also allein hier im Zimmer gewesen. Allein bei dem Gedanken daran schüttelte es mich. Ich hoffte wirklich er hatte nicht mit ihr... Gott, wieso störte es mich nur so sehr?! Ich knirschte mit den Zähnen, verschränkte die Arme vor der Brust und schaute ihn weiterhin kritisch an. Er konnte das doch nicht gutheißen! Er konnte es ja nicht einmal aussprechen, wenn ich nach unten ging, um mir Blutbeutel zu holen oder rausging, um zu jagen. Ihn hatte die Vorstellung immer gestört oder gar geekelt! Oder war das etwa nur bei mir so gewesen? Ich biss die Zähne aufeinander, als er meinte, dass es ihm sogar gefallen hatte. Nein, das konnte nicht sein. Ich kniff die Augen zusammen, versuchte diese Bilder einfach zu verdrängen. "Sowas sollte dir nicht gefallen! Du bist ihre Beute, Carter!" Wie konnte er das nur so locker sehen? Gott, er würde sich noch umbringen, wenn er das einfach so auf die leichte Schulter nahm! Als er mich so ankeifte und mir klar machte, dass mich das alles nichts anging, spürte ich doch einen leichten Stich in meinem Herzen. Autsch... Es ging mich also nichts an, wenn er mit Rose vögelte und sie an seinen Hals ließ. Ich schluckte, schob die Arme um meinen zierlichen Oberkörper und schwieg eine ganze Weile. Okay, das hatte mich dann nun doch ein wenig verletzt. Wobei er ja Recht hatte. Es ging mich nichts an. Carter verbrachte ja nur Zeit mit mir, weil er Mitleid mit mir hatte. Die letzten Tage hatte er mit Rose verbracht. Ich biss die Zähne aufeinander und schüttelte den Kopf. "Ist es jetzt ein Verbrechen, dass ich mir Sorgen mache? Rose ist... gefährlich und Vampire beißen nicht aus Spaß, Carter... Ich will... dich doch nur beschützen. Die normalen Vampire haben Kräfte, mit denen sie Menschen beeinflussen. Ich konnte ja nicht wissen, dass... dass du..." Auf sie stehst und es geil findest, wenn sie das tut? Ich dachte wirklich sie hätte ihn so manipuliert und hypnotisiert, dass er das unfreiwillig mit sich hatte machen lassen. "Vielleicht sollte ich doch wieder gehen.", murmelte ich leise. Ich konnte das nicht mit ansehen...

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Carter Heathrow
Na großartig, so hatte ich mir meinen freien Abend nicht vorgestellt. Ich hatte Gemma geschrieben, damit sie rüber kam und wir Filme sehen, schwimmen oder sonst was machen konnten, stattdessen jedoch hatte sie mit ihren scharfen Augen direkt die einzige Veränderung an mir bemerkt. Was musste sie sich auch an mich werfen und meine Kleidung dabei herunter ziehen? Ja gut, das war keine Absicht gewesen, ich wusste dass sie unsere gemeinsame Zeit einfach vermisst hatte, Aber sie macht jetzt alles kaputt, indem sie wissen wollte was passiert war. Ich versuchte also erst gar nicht eine ausrede zu finden oder zu lügen, Dann so ein Biss am Hals war mit Vampiren unter einem Dach einfach zu eindeutig, besonders wenn eine bestimmte blonde Vampirin mir die letzten Abende folgte. Ich hatte gewusst ,dass sie ausrasten würde, also setzte ich mich erst gar nicht hin, sondern blieb stehen, falls das hier dramatischer werden sollte. Und ich behielt recht. Ich sah sie an und seufzte nur wieder, Auch wenn sie mich einen Moment wirklich überraschte. Ihre Stimme klang mehr nach einem wütenden knurren, das hatte ich bisher noch nicht gehört und ich zog die Augenbrauen hoch und sah sie nur leicht genervt an. Sie zu beruhigen war dann auch ein kläglicher Versuch, dabei hatte sie nicht mal einen Grund hier so aus der Haut zu fahren. Es ging sie eigentlich nicht an, es war mein Privatleben. Ja sollte ich ihr auch gleich noch die Details des Sex erzählen oder was? Ich verdrehte die Augen und ging Richtung Fenster, blieb aber zu ihr gedreht. "Gott, Gemma! Ja es war Rose und weißt du was? Es hat mir sogar gefallen. Und wie du siehst geht es mir blendend, immerhin stehe ich ja hier vor dir oder?" gab ich genervt zurück. War sie etwas eifersüchtig oder was? Wieso drehte sie hier so ab? Sie legte noch eine Schippe drauf, als mich dann quasi anschrie. Ich wollte nicht sauer werden, ich wollte sie nicht anschreien, die Sache hier war die Mühe nicht wert. Bevor ich überhaupt dazu kam noch etwas zu sagen, stand sie plötzlich vor mir und stieß mich gegen dir Brust. Sie war stärker als man es ihr ansah, sodass ich kurz einen Schritt nach hinten taumelte, ehe ich wieder festen stand hatte und ihre schmalen Handgelenke mit meinen Händen griff, um sie daran zu hindern weiter auf meine Brust zu schlagen. Wieso flippte sie so aus? "Okay, stopp! Also erst einmal, geht es dich nicht an, was ich wie mit Rose machen, Ja?! Ich weiß dass es auf Dauer gefährlich ist, ich bin ja nicht dumm, also beruhig dich!" sagte ich eindringlich und hatte mich sogar etwas zu ihr herunter gebeugt. Jetzt ließ ich ihre Handgelenke langsam los, bereit wieder zuzugreifen, falls sie wieder Gewalt einsetzen wollte, Dann ließ ich sie jedoch ganz los. Ich verstand nicht warum sie hier so abdrehte. Ja vermutlich machte sie sich sorgen, Aber sie verhielt sich gerade wie meine Freundin oder Mutter, total eifersüchtig oder überbesorgt. "Wieso reagierst du so über? Es war nur einmal! Und falls du es vergisst, bloß weil ich ein Mensch bin heißt das nicht, dass ich total hilflos bin. Ich könnte sie durxh Gedankenkraft mit sonst was erdolchen, also fahr mal einen Gang zurück." wies ich sie zurecht und ging zu meinem Bett rüber, um mich darauf fallen zu lassen.

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Gemma
Fassungslos schaute ich auf die zwei kleinen, runden Wunden an seinem Hals. Oh ich kannte diese Wunden nur zu gut! Ich biss meine Beute selbst und hatte schon genügend Menschen dadurch getötet, um zu wissen, dass das zwei verdammte Bisswunden eines Vampirgebisses waren! Er konnte mir nicht erzählen, dass er sich dort gepiekst hätte und auch nicht, dass ihn ein kleiner Welpe dort gekniffen hatte. Himmel, ein Vampir hatte sich an seinem Hals zu schaffen gemacht! Jemand hatte sein Blut getrunken und mir wurde ganz schlecht, wenn ich daran dachte wie der arme Carter gebissen wurde. Noch schlechter allerdings wurde mir, als mir klar wurde, dass es nicht viele Vampire gab, die ihn hätten beißen können. Als könnte ich die scheiß Spur lesen, strich ich mit den Fingerkuppen über die zwei kleinen, roten Erhebungen und presste die Lippen aufeinander, als er zusammenzuckte. Beinahe automatisch folgte ich ihm in sein Zimmer. Stimmt, wir sollten wirklich nicht hier draußen besprechen wem ich dafür den Kopf abreißen musste. Er verkaufte mich für dumm, als ich ihn fragte woher er diese Bissmale hatte. Woher wohl? War das sein Ernst?! "Rose hat dich gebissen?", knurrte ich mehr animalisch als menschlich, denn das passte mir wirklich absolut nicht. Es war nicht so, dass ich Carter markiert hätte oder ihn selbst als Nahrungsquelle wollte, sondern er war mein Freund und sie würde aus ihm kein Trinkpäckchen machen! "Spinnst du?! Es geht dir nicht gut!" Es ging ihm verdammt nochmal nicht gut! Klar, er fühlte sich vielleicht gerade so, aber das war nur Schein! Er begab sich in eine scheiß Gefahr! "Carter, Vampire sind Jäger! Die beißen nicht zum Spaß!" War er jetzt komplett verblödet? Ich stieß ihm gegen die Brust, als würde ich ihn aus seiner Trance wecken wollen. Sie hatte ihn doch manipuliert! Anders konnte ich mir nicht erklären, dass er sowas gut hieß! "Lass sie nicht nochmal an deinen Hals, das ist gefährlich." Er glaubte doch nicht wirklich, dass die beiden sich daraus einen Spaß machen konnten, oder?

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Carter Heathrow
Ich hatte Gemma in den letzten Tagen echt etwas hängen lassen, seit ich den Job hatte war es eben etwas schwerer, besonders auch weil ja hinzu kam dass sie nur nachts wach war. Aber wenn ich ehrlich war, Dann war ich froh wenn ich aus Mystic World etwas raus kam, denn für mich war es dann doch eher nur sowas wie ein Hotel, statt ein kompletter Aufenthaltsort. Ich war nicht an die Sonne gebunden wie die Vampire oder musste mich verstecken weil ich sonderbar aussah, ich fiel so ja nicht auf. Dementsprechend wollte ich mich nicht dort einsperren und die normaler Welt draußen ignorieren, denn ich hatte eben nicht vor lange hier zu bleiben. Es war nur eine Übergangslösung, bis die Sache mit meinem Vater lange genug verweilt war und ich wusste wohin es gehen würde. Also müsste ich eben arbeiten und Geld verdienen, denn auch wenn man sich in Mystic World alles mögliche mit durch Gedankenkraft wünschen konnte, ging das später nicht mehr. Also ja es tat mir schon für Gemma Leid, sie hatte außer mir ja keine Freunde dort, Aber ich musste auch etwas an mich denken. Trotzdem war ich gut erzogen worden und würde es bei ihr wieder gut machen, heute hatten wir ja mehr Zeit und da sich Rose noch nicht gemeldet hatte, hatte Gemma Vorrang. Kaum hatte ich die SMS verschickt, klopfte es eine Minute später an meiner Tür. Wow, Da war jemand aber schnell. Grinsend öffnete ich die Tür und wollte schon etwas zu ihrer Schnelligkeit sagen, als sie mir entgegen sprang und ich überrascht Die arme gerade so ausbreiten konnte, Damit sie diese nicht zwischen meiner Brust und sich einklemmte. Wäre sie nicht so ein Fliegengewicht und ich etwas trainiert, wären wir vermutlich umgefallen, Aber so machte ich nur einen Schritt zurück und legte Automat die arme ebenfalls um sie, obwohl das gar nicht nötig wäre, denn sie klammerte ihre dünnen arme mit solch einer Kraft um mich, dass es mir etwas die Luft abschnitt. "Woah, Immer langsam mit den jungen Pferden, Kleine." lachte ich und sah zu ihr runter, als sie sich löste und mich begrüßte. "Hi." gab ich immer noch grinsend zurück und sah amüsiert auf sie herunter, während sie mich halbwegs wieder los ließ, Auch wenn dabei meine Kleidung etwas verrutschte. Sie hatte mich scheinbar wirklich vermisst, was echt süß war. Ich hatte meine Hände noch seitlich auf ihren Schultern liegen, als ihr Blick zu mir hoch glitt, Aber nicht ganz zu meinen Gesicht, sondern nur bis zu meinem Hals, wo sie etwas zu genau hinsah. Mir fiel etwas zu spät ein, dass da ja noch der Abdruck von Roses biss sein könnte, Aber bevor ich mein Shirt wieder hochziehen konnte, legte sie ihre Finger schon auf den Abdruck. Verdammt, das würde ihr bestimmt nicht gefallen und nur für Drama sorgen. Ich zuckte nicht zurück, als sie den biss berührte, Er tat nämlich nicht weh. Als sie jedoch direkt danach fragte, machte ich einen Schritt zurück und bedeutete ihr erst mal einzutreten, wir mussten dass nicht auf dem Flur klären. Seufzend Schloss ich die Tür hinter mir. "Woher wohl, Gemma? Welche Vampirin klebt mir seit Tagen am Arsch?" stellte ich eine Gegenfrage, mit relativ ruhiger Stimme. Ich schämte mich nicht für das was letzte Nacht passiert war. Ich sollte vermutlich angst haben, Weil sie mich auch hätte töten können und ich mein Blut zum überleben brauchte, Aber es war nur einmal passiert und es war unglaublich gewesen. Ich drehte mich wieder komplett zu Gemma um und hob direkt beschwichtigend die Hände. "Bitte mach kein Drama draus, Ja? Mir gehts gut." beruhigte ich schon mal, bevor sie vor sorge ausrasten würde. Ich wusste ja auch so schon, dass sie Rose überhaupt nicht ausstehen konnte.

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Gemma
Man merkte erst, was man wirklich hatte, wenn man es verlor. Klar, ich verlor Carter nicht. Er war bloß einige Tage weg. Scheinbar, denn es kam noch eine zweite Nacht dazu, in der ich unnütz herumsaß oder aber wieder durch die Wälder streifte. Ich lief zwischen den Bäumen entlang, erkundete Höhlen. Eigentlich kannte ich die Gegend um das Mystic World ziemlich gut, immerhin hatte ich Jahre lang nur vor dem Schloss gelebt und hatte mich wegen der Vampire dortdrin nicht hineingetraut. Eigentlich war mir die Gegend hier so bekannt wie meine Westentasche. Trotzdem entdeckte ich oft noch etwas Neues. Ich war nicht mehr auf der Flucht. Eigentlich war es nicht nötig, dass ich weiterhin nach Verstecken suchte oder nach Höhlen, in denen ich unterkommen könnte, wenn es hell wurde. Andererseits war es wohl nie schädlich zu wissen, wohin man fliehen konnte, wenn man nirgendwo anders hin konnte. Gerade in meiner Situation schadete es nicht. Ich wusste ja nie, wann Rose doch mal genug hatte und sie die Vampire anstachelte mich umzubringen. Es war seltsam wie sie sich in letzter Zeit verhielt. Sie war viel zu nett und ich wartete nur darauf, dass sie irgendwann einen dieser Ausbrüche bekam und doch entschied mich zu hassen. Aber auch wenn ich in der Natur glücklich war und mich beschäftigen konnte, so war auch ich nach ein paar Stunden gelangweilt, ging zurück auf mein Zimmer und legte mich wieder schlafen. Ohne Carter war mein Leben wieder genauso öde wie vor ihm. Deswegen hüpfte ich beinahe vor Freude, als er mir eine Nachricht schrieb, dass er frei hatte und wir uns treffen konnten. Ich schrieb ihm in Windeseile zurück, lief aber schon los, bevor die Nachricht ganz raus war. Ich war praktisch aus dem Bett gesprungen und lief durch den Flur quer rüber zu seinem Zimmer, wo ich an seine Tür klopfte. Selbst wenn wir nichts Großes unternehmen würden, würde meine Zeit mit ihm viel schneller umgehen. Ich wusste auch nicht... vor ihm hatte ich nie sonderlich viele Freunde gehabt. (NEU!!!) Als die Tür sich öffnete, reagierte ich beinahe augenblicklich. Ich drehte mich zu ihm um und lief auf ihn zu, setzte zum Sprung an und schmiss mich praktisch gegen seine Brust, schlang die Arme um ihn und hielt mich an ihm fest, während meine Füße über dem Boden baumelten. Ich musste wohl aufpassen ihn nicht zu zerquetschen. Für meinen Körper war ich eben einfach ein wenig zu stark. "Hi!", sagte ich aufgeregt und lehnte mich etwas zurück, stellte mich wieder auf die Füße und zog dabei ausversehen sein Tshirt durch meinen Griff etwas herunter, sodass der Rundhals seines Tshirts herunterrutschte und mein Blick glitt automatisch in Richtung der roten Stellen an seinem Hals. Meine Augen waren wohl darauf trainiert sofort zu sehen, wo Blut war. Jedenfalls erkannte ich definitiv die Wundmale an seinem Hals! Und ich wusste woher sie waren! Ich schluckte und legte meine Hand an seine Brust, strich mit den Fingerkuppen über die kleinen Wunden. "Carter... woher hast du die?" Wer hatte ihn gebissen?!

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Carter Heathrow
Als ich am nächsten Tag aufwachte, wusste ich dass ich allein war, ohne auf die andere Seite des Bettes sehen zu müssen, denn mein Vorhang war nur halb zugezogen und die Sonne schien auf mein Bett. Rose musste also kurz nach dem Sex gegangen sein, es war da auch schon ziemlich nah am Morgen gewesen, zumindest glaubte ich das. An letzte Nacht erinnerte ich mich etwas dumpf, wie nachdem man Alkohol getrunken hat und die Erinnerungen nicht ganz klar waren oder nur verzögert sich wieder zusammen setzten. Ich erinnere mich an den Sex, oh und wie, Aber dann wurde es etwas verschwommen. Moment... Ich befreite mich vom Laken und ging komplett nackt wie ich noch war zum Wandspiegel, um meinen Hals zu betrachten und tatsächlich. Dort wo mein Hals ans Schlüsselbein überging waren zwei kleine Löcher nebeneinander. Sie waren nicht gerötet oder sehr auffällig, Aber man sah es schon, Wenn man näher dran war und darauf achtete. Ich war kurz erschrocken, Aber bevor ich angst bekommen konnte, erinnerte sich mein Gehirn an das Gefühl das durch meinen Körper gestromt war, als sie mich gebissen hatte und das mit Verbindung von Sex...ich hatte noch nie so einen Höhepunkt gehabt. Dabei war ich gebissen worden, von einem Vampir, Der sich von mir erfährt hatte. Wieso verspürte ich keine Angst oder Wut auf Rose? Stattdessen fragte sich ein kranker Teil von mir wann wir das wiederholen könnten. Das war verrückt, eindeutig. Auf dem weg ins Bad sah ich auf die Uhr, es war noch Vormittag, ich stand für gewöhnkich erst nachmittags auf. Also ging ich nur auf Toilette um mich zu erleichtern und legte mich wieder hin, ich war von letzter Nacht doch noch ziemlich gerädert.
Abends in der Bar kam Rose wieder, diesmal grinste sie von einem Ohr zum andern und ich erwiderte es einfach ohne groß darüber nachzudenken. "Na du, wie hast du geschlafen?" erkundigte sie sich mit einem zufriedenen schmunzeln auf den Lippen. Sie dachte sich bestimmt, dass ich erschöpft war. "Wie ein Stein." gab ich zurück. So bleib sie also wieder meine Schicht über da und wir gingen gemeinsam zurück, Aber ich sagte ihr gleich, dass ich noch eine Runde schwimmen wollte zum entspannen und ging dann ins Bett. Ich hatte es wieder nicht zu Gemma geschafft, was mir echt verdammt Leid tat. Zu ihrem Glück, rief mich mein Boss am nächsten Tag an, dass er mich nicht brauchte, weil jemand anders an der bar arbeiten würde und ich bekam einen Tag frei. Also hing ich nachmittags in der Bibliothek ab, um etwas über den biss von Vampiren heraus zu finden und schrieb dann abends Gemma, damit sie die Nachricht las, Wenn sie wach wurde. Hey. Hab heute frei bekommen, Lust die letzten Tage aufzuholen?

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Gemma
Ich merkte erst wie aufgeschmissen und einsam ich war, wenn Carter mal einen Tag ausfiel. Vor ihm hatte ich Jahre lang vollkommen allein und abgeschottet in diesem Schloss hier gelebt. Ich hatte tagsüber geschlafen und nachts war ich durch den Wald gestreift, um Nahrung zu finden. Ich hatte Menschen getötet, mir ihre Namen gemerkt und sie auf eine Liste gesetzt. Ich hatte mich danach allein in meinem Schlafzimmer verkrochen und hatte im Bett gelegen, bis die Nacht vorbei gegangen war. Seit Carter da war, hatte sich einiges geändert. Er war immer da gewesen. Er hatte den Großteil der Nacht für mich freigehalten und hatte mit mir Filme gesehen, war mit mir ins Schwimmbad oder in die Grotten gegangen - um dann dort doch ganz allein schwimmen zu gehen - oder hatte im Wald mti seinen Fähigkeiten und Gaben herumgespielt, um mich zu beeindrucken. Seit Carter hier war, war er immer für mich da gewesen und selbst nach dem Job suchte er noch Zeit, die er mir schenkte. Er war so ein guter Kerl und heute, wo er abgesagt hatte, weil er zu müde war, vermisste ich ihn. Ich saß wieder allein in meinem Zimmer, trug den viel zu großen Pullover und hatte die Beine an die Brust gezogen. Ich saß bloß dumm herum, ließ nebenbei irgendeine Serie laufen, der ich doch nicht wirklich folgen konnte. Nein, ich war ganz allein und langweilte mich. Irgendwann war ich einfach schlafen gegangen. In dieser einen Nacht hatte ich mal wieder bemerkt wie einsam ich ohne Carter war und dass ich ihn wirklich brauchte. Er war mein einziger Freund und ich war Nichts ohne ihn. Ein wenig beängstigend war es schon. Selbst eine einzige Nacht ohne ihn ließ mich wehleidig werden. Allerdings... war das nicht die letzte Nacht, die ich allein verbrachte. Zwar war Carter wirklich oft bei mir und auch für mehrere Stunden, aber dennoch fühlte ich mich in der nächsten Zeit öfter mal allein. Ich wusste nicht, was es war. Vielleicht hatte er Freunde hier im Mystic World gefunden, das durfte er ja! Natürlich musste er seine Zeit dann aufteilen. Es war okay. Dennoch erwischte ich mich immer öfter dabei mir zu wünschen er hätte nur mich. Ich war eben ein wenig egoistisch. Ich hatte neben ihm immerhin keine anderen Freunde. Auch wenn Rose beängstigenderweise seit Neustem ziemlich nett zu mir war...

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Carter Heathrow
Roses Verhalten war in den letzen Tagen ziemlich anders als zu dem das ich am Anfang kennengelernt hatte. Ob ich mich fragte warum es so war? Ja auf jeden Fall! Mein Leben war schon schräg genug, mit den ganzen übernatürlichen hier und meinen Gaben, Wenn dann eine Vampirin die ich von Anfang an als Bitch abgestempelt hatte, Weil sie unfreundlich zu Gemma war, plötzlich ein erträglicher und sogar etwas interessantes Wesen wurde, Dann hatte ich ja wohl auch das Recht Es zu hinterfragen. Klar, ich hatte schon einige Frauen gesehen, Die mich mit verschiedenen Maschen hatten rumkriegen wollen, Aber bei Rose war ich nicht mal sicher worauf sie aus war. Das war einer der Momente in denen ich gerne zu meiner Telepathie auch die Gedanken der anderen hören wollte, Aber leider klappte das nicht. Das würde bestimmt einiges vereinfachen, Aber fürs erste versuchte ich mir nicht den Kopf über eine Frau zu zerbrechen, Die dazu auch noch untot war. Stattdessen ließ ich sie eben machen was die wollte, in dem Fall war das eben mir in der Bar Gesellschaft zu leisten, was ich sogar zugeben musste, ganz angenehm war. Jemand zu haben der ab und zu auch über Mystic World sprach und den ich hier wenigstens etwas kannte, war ganz nett, immerhin konnte Gamma ja leider nicht mitkommen. Solange die beiden sich also vertrugen, könnten wir hier auch in der Küche stehen. Dass Rose tatsächlich so nett war, indem sie Gemma keine fiese Bemerkung an den Kopf warf, steigerte sich noch, Weil sie doch tatsächlich sogar dafür gesorgt hatte, dass die Vampire Gemma etwas übrig ließen. Ich wurde das Gefühl nicht los, dass das mit mir zu tun hatte und ich fragte mich, ob sie immer noch so nett sein würde, Wenn ich nicht hier wäre. Es gab Mensch die sich in Gegenwart von anderen verstellen, Ja vielleicht hoffte Rose an mich heran zu kommen, indem sie nett zu Gemma war, immerhin wusste sie, dass ich sie in Schutz nahm wie die kleine Schwester die ich nie hatte. Genau mit dieser war ich nämlich verabredet "The Amazing Spiderman" zu sehen. Ich ließ also sie komisch Szene zwischen den beiden einfach unkommentiert und nickte grinsend. "Aber klar, ich nehm nur noch mein Essen mit." Mit reiner Gedankenleser öffnete ich die Mikrowelle und ließ den Teller rüber schweben, sodass ich ihn greifen konnte. Ich Könnte ihn natürlich auch den ganzen Weg bis nach oben vor mir schweben lassen, Aber das erforderte dann doch zu viel Konzentration. "Also, von mir aus können wir. Rose...ich denke wir sehen uns morgen?" sagte ich bereits auf dem weg zur Tür, sie lächelte mich an und nickte. Sie war die letzten vier Tage hintereinander in der Bar gewesen, also überraschte mich das nicht. Auf meine Frage ob sie nichts besseres zu tun hatte, hatte sie gesagt, dass sie Mystic World mittlerweile langweilte, sie dir Gegend hier auch nicht sehr spannend fand, Aber ich als neues Gesicht schien ein sehr interessanter Mensch zu sein.
Ich behielt recht, am nächsten Tag war sie wieder in der Bar und es war ein ziemlich stressiger Abend, Weil es Freitag war. Dementsprechend war ich nach meiner Schicht ziemlich müde und schrieb Gemma auf dem Rückweg, mit Rose im Schlepptau, dass ich ins Bett musste, Weil ich total fertig war, versprach aber morgen wieder etwas mit ihr zu unternehmen. In Mystic World, begleitete mich Rose zur Tür und stellte dann eine frage, Die ich nicht erwartet hatte. "Wenn du willst komm ich mit rein massiere dich, das tut dir nach der stressigen Schicht bestimmt gut." bot sie an und lächelte. Sie grinste nicht mal oder versuchte mit mir zu flirten, Nein es klang ziemlich normal. Ich sah sie trotzdem etwas skeptisch an, musste dann aber etwas schmunzeln. Ich wurde den Gedanken nicht los, dass das trotzdem irgenwie ein Versuch war sich an mich ranzumachen. Ich was aber etwas zu müde und eben auch nur ein Kerl, um so ein Angebot von jemand attraktiven wie Rose auszuschlagen. Also grinste ich und öffnete meine Tür. "Wenn du mit rein kommen willst Rose, hättest du auch einfach so fragen können." Sie könnte jetzt ablehnen und behaupten, dass sie das gar nicht so meinte aber sie kam grinsend in mein Zimmer und sah sich um. Es sah immer noch aus wie eine ziemliche Kopie meines Zimmers zu hause. Ich schloss die Tür wieder, zog mir das Shirt über ddj Kopf und spürte nur zu gut ihren Blick auf meinem Körper, sie machte auch kein Geheimnis daraus, dass ihr gefiel was sie sah. Ich setzte mich aufs Bett und sie rutschte im Schneidersitz hinter mich und fing tatsächlich an mich zu massieren und es tat wirklich verdammt gut. Sie fuhr mit Bedacht meine Muskeln nach und ich konnte mir einige Male nicht verkneifen, dass ich etwas stöhnte, Wenn sie einen verhärteten Muskel bearbeitete. Irgendwann öffnete sie die Beine und rutschte näher an mich heran, ihre Finger fanden den Weg vor zu meinen Bauchmuskeln und dann ging alles eigentlich ziemlich schnell. Ich machte mir keine Gedanken wo das hier hinführte oder was für Konsequenzen es haben könnte, Weil ich ziemlich sicher war, dass Rose auch nur auf das eine aus war und ich brauchte diese Art von Entspannung einfach mal wieder. Ich behielt recht, sie ging nur zu gern auf alles ein und schon bald waren wir mittendrin. Sie saß auf mir und bewegte sich gekonnt, brachte mich mit ihrem Körper ziemlich um den Verstand und ich versuchte nicht daran zu denken, dass ich gerade Sex mit einer Vampiren hatte. Sie beugte sich im nächsten Moment herunter und küsste meine Lippen, Dann weiter über meinen Kiefer und zu meinem Hals. Ein innerer Instinkt wollte mich hier waren, besonders als die anfing an meiner Haut zu saugen und gegen meine Hals stöhnte. Sie war ein Vampir, das hier war gefährlich, das hier war... Sie unterbrach meine Gedanken indem sie mich wieder küsste und mir dann in die Augen sah. "Das hier kann noch besser werden, das wird etwas was du noch nie erlebt hast. Aber du musst mir vertrauen, dir wird nichts passieren Carter." sagte sie mit sanfter und beinahe schon hypnotischer Stimme, während sie mir unentwegt in die Augen sah und sich aufgehört hatte auf mir zu bewegen, sie ließ ihr Becken jetzt nur noch auf meinem kreisen, Aber auch das war verdammt gut. Mein Unterbewusstsein versuchte ihre Worte zu analysieren und zu begreifen, Ja ich wusste worauf sie hinaus wollte, Aber bevor ich nein sagen konnte oder das hier beenden konnte, entglitt mir der Gedanke wieder und ich nickte, zog ihre Lippen auf meine. Lange blieben sie aber nicht dort, denn schon bald waren sie an meinem Hals, den sie dieses Mal nicht lange küsste, sondern schon ziemlich schnell mit ihren Zähnen über meine Haut fuhr, was mir überraschender Weise echt gut gefiel, ehe mich ein scharfer Schmerz durchzuckte. Ihre Zähne waren durch meine Haut gedrungen und mein Unterbewusstsein drängte mich dazu sie von mir zu stoßen, Aber dann wurde ich von einer so warmen und intensiver Welle überrollt, aus endorphinen und.... Ich konnte es nicht beschreiben, Aber es floss durch meinen ganzen Körper und ich stöhnte auf. Mein Kopf war leer, ich war so entspannt und sie fing wieder an sich zu bewegen...wow. Ich fand keine Worte und keine Gedanken mehr...

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Gemma
Carter war wirklich ein lieber Kerl. Er gab sich wirklich Mühe damit mich wegen meines vampiränlichen Wesens oder meines zu jugendlichen Körpers nicht verlegen zu machen. Er behandelte mich wie eine Gleichaltrige, auch wenn ich nicht so aussah. Gern wäre ich in einem Körper, mit dem ich ihn auch beeindrucken konnte - so wie Rose ihm seine Brüste entgegenstrecken konnte - aber so war es eben nicht und es war auch nicht schlimm. Ich wollte nicht unbedingt etwas von Carter, auch wenn ich ziemlich untervögelt war. Ich mochte ihn als einen Freund und er gab sich wirklich Mühe so zu tun, als wäre diese Freundschaft zwischen uns ganz gewöhnlich und problemlos. Allerdings war das nicht ganz die Wahrheit, denn ich konnte ja nicht einmal mit ihm zu seiner Arbeit, um ihm Gesellschaft zu leisten. Er arbeitete in einem Pub und wenn ich nachts dann wach war, konnte ich nicht einmal zu ihm gehen, weil ich so jung aussah, dass sie mich nicht reinließen, ohne Probleme zu machen. Das erste Mal rausgeschickt worden zu sein, war schlimm genug gewesen. Ein zweites Mal hatte ich mir das nicht antun wollen. Also ließ ich es lieber bleiben und wir trafen uns nach seiner Arbeit, auch wenn ich dadurch seinen gesamten Rhythmus durcheinander brachte. Ich hatte ihm bereits gesagt, dass es okay wäre, wenn er das nicht wollte, aber er blieb mir treu und so hatte ich zumindest wenige Stunden in der Nacht übrig, in denen ich etwas zu Lächeln hatte. Sonst wirkten die Nächte nur wieder so trostlos wie immer. Jagen und allein sein. Mehr tat ich ja nicht. So auch heute. Ich hatte den ganzen Tag herumgesessen und mich erst auf den Weg in die Küche gemacht, als ich auf der Uhr gesehen hatte, dass Carter jeden Moment kommen würde. Ich ging also runter und traf ihn in der Küche, wollte ihn schon von Weitem anstrahlen, doch etas trübte meine Laune. Rose stand direkt hinter ihm und lehnte an der Theke. Stirnrunzelnd ging ich zu der Kochinsel und lehnte mich dagegen. "Uhm... hi.", begrüßte ich auch ihn, warf aber noch einen prüfenden Blick auf Rose - fast so als könnte sie jeden Moment einen Überraschungsangriff starten - und sah dann wieder zu ihm. "Ich..." Mein Blick glitt herunter, als Carter sich nach vorn lehnte und sein Tshirt sich um seine Muskeln spannte. Gott wieso war er so breit und maskulin? Das war wirklich nicht fair! Ich ließ mir nichts anmerken und sah ihm wieder in die Augen, als Rose mich unterbrach. Moment, sie... was?! Entgeistert sah ich sie an, als sie den Kühlschrank öffnete, zwei BLutbeutel herausholte und sie mir reichte. "So nett bist du doch sonst nicht zu mir...", murmelte ich verbittert und knirschte leicht mit den Zähnen, als ich die Beutel betrachtete. "Äh... Danke.", sagte ich nur knapp und sah wieder zu Carter. "Kommst du? Du hast versprochen den Film mit mir zu sehen.", erinnerte ich ihn. Außerdem... wollte ich nicht hier unten bei Rose sein. Auch wenn sie gerade einen Nettigkeitsanfall gehabt hatte, wollte ich keine Zeit mit ihr verbringen. Also hielt ich mich von ihr fern, was ich aber nicht von Carter behaupten konnte. Er schien sie öfter in der Bar zu sehen, in der er arbeitete. Jedenfalls erwischte ich die beiden immer häufiger wie sie zusammen zurück kamen. Mir sollte es egal sein. Carter war ein freier Mensch und solange er sie nicht gegen mich ersetzte und mich komplett vergaß, sollte es mir egal sein. Auch wenn es mich zugegeben ein wenig wurmte die beiden Tag für Tag zusammen zu sehen. Rose interessierte sich doch sonst nicht für die Menschen!

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Carter Heathrow
Die nächsten paar Tage gingen überraschend gut vorbei. Es gab keine unschönen Auseinandersetzungen mit Rose mehr, Wenn dann flirtete sie mit mir sobald sie mich irgendwo sah. Gemma ließ sich auch die nächsten Male nicht davon überreden mit mir baden zu gehen und allgemein wollte sie auch nicht raus, wir hielten uns also in den Aufenthaltsräumen auf oder in den Grotten, jedoch war nur ich da im Wasser. Am zweiten Tag war ich dann abends wieder raus aus Mystic World und hatte mich in Bars und Restaurants in der Nähe umgehört und tatsächlich, hatte ich bereits am ersten Abend meiner Suche eine irische Bar gefunden die mich als Barkeeper abends haben wollte, nachdem ich etwas Probe gearbeitet hatte. Die Bezahlung war in Ordnung, ich konnte nicht viel erwarten, Da es keinen offiziellen Arbeitsvertrag gab, ich konnte nicht das Risiko eingehen falls man mich doch suchte. Meine Schwester meldete sich nach wie vor, rief mich mindestens einmal täglich an, Aber ich brauchte es noch nicht über mich. Ich war erst knapp einen Monat komplett von zu hause weg, Aber ich könnte ihr auch nocht ewig aus dem weg gehen. Dem Besitzer schien meine schwarz Anstellung nicht viel auszumachen, Er freute sich über eine billige Arbeitskraft. Gemma war an einem Abend mitgekommen, Aber ich hatte Probleme mit dem Besitzer bekommen, Der gesagt hatte ich solle meine kleine Schwester nicht mitbringen, Da Leute unter 21 nicht in Bars durften. Das hatte mir für Gemma echt Leid getan, Aber so war ich die Abende in der Bar alleine. Das lief alles ein wenig blöd, denn gerade abends und bis Mitternacht war Genma dann auch wieder wach gewesen, Aber die Bar hatte mich eben nur dann gewollt. Ich blieb dann nach meiner Schicht noch etwas ihr zu liebe wach, sodass sich mein Schlafrhythmus auch total verschob, ich aber schon nachmittags aufstand, statt bis Sonnenuntergang zu warten. Apropos Sonnenuntergang. Circa eine Woche arbeitete ich schon, als eines Abends eine Gruppe von drei ziemlich blasen Leuten in die Bar kam und sich an einen Tisch setzte. Ich erkannte mittlerweile dass sie nicht menschlich waren und besonders eine Blondine erkannte ich. Ich glaubte ja nicht an Zufälle und besonders nicht, als ausgerechnet sie an die Bar kam, um für die Gruppe etwas zu bestellen. Bis dahin hatte ich nicht mal gewusst dass Vampire auch normale Getränke zu sich nehmen konnten. Rose hatte wie immer eine Menge geflirtet und ich die etwas die Augen verdreht, musste sie dann jedoch bedienen. Am ersten Abend hatte ich es noch für Zufall gehalten, Aber die nächsten Abende wiederholte sich das und sie ließ nicht locker, fing dann sogar an ein normales Gespräch mit mir zu führen, anscheinend hatte sie gemerkt, dass frontsles flirten zu nichts führte. Wenn wenig am Tresen los war, redete ich sogar mit ihr, versuchte heraus zu finden was sie wirklich wollte und ob hinter dieses Vampir Fassade nicht doch vielleicht noch eine halbwegs netter Person steckte. So kamen wir dann einige Abende ins Gespräch und es stellte sich heraus, dass sie doch ganz nett war und sich für Geschichte interessierte, das mal sogar studiert hatte, Aber das war wohl schon Jahre her. Sie hatte also wirklich ein tiefgründiges Wesen, Wenn sie wollte. Heute war sie sogar bis zum Ende meiner Schicht geblieben und wir gingen gemeinsam wieder zurück zu Mystik World, direkt in die Küche, Weil ich einen mega Hunger hatte. Ich hatte gerade Zutaten für einen burger in die Mikrowelle, als Gemma in die Küche kam. Ich lächelte sie an und verschränkte die Arme. "Hi oder guten morgen." begrüßte ich sie und lehnte mich an die Kücheninsel. Ich behielt aus Reflex Rose im Auge, Aber in meiner Gegenwart nahm sie sich Gemma gegenüber meistens zurück. "Lust noch was zu machen? Oder musst du raus?" fragte ich sie. Ich sagte aus Prinzip nicht mehr "auf die Jagd" weil es mir dann doch etwas zu schräg war. "Oh du musst nicht jagen." kam es jetzt in neutralem Ton von Rose, Die von ihrem Hocker rutschte, zum Kühlschrank mit den Bkutkonserven ging und ihn öffnete. "Ich hab Jeremy gesagt er soll dir mal zwei übrig lassen, Vielleicht bist du dann nicht mehr so blass um die Nase wenn du mehr isst." fuhr sie fort und hielt Gemma dann zwei Beutel hin. Ich war zu sehr von der Situation überrascht, als dass ich mit Gedanken über Gemma ihre helle Haut machte, denn Rose war ja auch nicht dunkler. Was ging hier vor? Wieso war Rose auf einmal nett oder hatte ich mich vielleicht doch in ihr getäuscht?

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Gemma
Ach er verstand das eben nicht! Natürlich nicht, wie sollte er auch? Kerle waren unkompliziert. Sie waren eben einfach.. stumpfsinnig. Eine Frau machte sich so viel mehr Gedanke dazu, ob man sie akzeptierte. Ich fühlte mich nicht weiblich, weil ich keinerlei weibliche Rundungen hatte. Wie sollte ich mich so also wohl fühlen? Vor allem, wenn mir Rose das jeden Tag vorhielt - auch wenn ich einen Scheiß auf ihre Meinung gab. Es waren Fakten, dass ich aussah wie ein Kind. Von ihr täglich daran erinnert zu werden, war also nicht gerade angenehm. Und Typen? Die würden das nie verstehen. Schon gar nicht Carter. Er hatte definierte Muskeln, markante Kiefer und so dichte, glänzende Haare. Er war der Inbegriff von Sexyness. Natürlich konnte er also nicht nachvollziehen wie man sich so minderwertig und abwertend betrachten konnte wie ich es nun einmal tat, wenn es um die sexuellen, körperlichen Aspekte ging. Er war nicht so untervögelt wie ich es war! Er musste nur mit dem Finger schnipsen und Frauen würden sich um ihn scharen, um mit ihm zu schlafen. Ich musste mir einen pädophilen Penner aus der Gosse zerren. "Ich bin nicht verklemmt.", grummelte ich leise und folgte ihm in die Grotte hinein, suchte mir einen glatten Felsen, auf dem ich bleiben konnte und setzte mich hin. Carter legte seine Sachen neben mir ab, zog sich Tshirt und Schuhe aus und sprang halbnackt wie er war in den kleinen, klaren See. "Nein, ich bleib hier." Natürlich sah das spaßig aus und wäre niemand hier, würde ich auch reinspringen, aber es waren eben genug Leute da, die sich fragen würden wo denn das Kind herkam, das in ihrer Grotte schwamm. Ich zog also die Beine an und lehnte mein Kinn auf meine Knie. "Du weißt schon, dass du hier kein Geld brauchst und es genügend Beschäftigung hier gibt? Es gibt viele Kaminzimmer mit Billardtischen und Schwimmbäder, Gärten und so weiter... Bist du dir sicher, dass du da arbeiten gehen willst?" Klar würde ich mitkommen, wenn er wirklich die Bars abklappern gehen würde, aber wieso sollte er freiwillig arbeiten gehen wollen, wenn er auch hier etwas tun könnte?

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Carter Heathrow
Das war ja mal mehr als komisch gewesen. Wieso hatten wir auch anfangen müssen über ihren Körper zu sprechen? Wenn es eines gab, was ich bei Gemma nicht in Betracht gezogen hatte, dann war es sie als attraktiv oder unattraktiv zu bewerten. So war ich früher gewesen, auf der High School vielleicht, Da hatte ich direkt gesagt ob ich jemanden hübsch fand oder nicht, war oberflächlich gewesen. Seit dem hatte ich einiges gelernt und erlebt und wusste jetzt, dass es mehr gab das zählte. Außerdem war Gemma meine einzige Freundin hier, da sah ich sie nicht so an. Und selbst wenn, es könnte ja auch einfach sein, dass sie nicht mein Typ war, das hieß aber nicht dass sie einen hässlichen Körper hatte. Sie sollte aufhören sich da so einen Kopf zu machen und selbst wenn, Dann suchte sie sich besser eine weibliche Person um darüber zu sprechen. Ich seufzte bei ihren Worten und verdrehte die Augen, während wir nach unten gingen. "Dann hör auf dich so zu beschweren. Aber es war mein ernst." fügte ich hinzu und sah kurz zu ihr rüber. Es war die Diskussion nicht wert, Sie würde sich von mir nichts sagen lassen. Ich hatte ja keine Ahnung wie es war für immer in der Pubertät festzuhängen, also hatte ich auch nicht das Recht mich in ihre psychischen Probleme einzumischen. Sie schien nicht mal sonderlich begeistert darüber zu sein, dass sie die Füße wenigstens jns Wasser tunken konnte, Aber wie sie eben wollte. "Ach komm schon Gemma, sei mal nicht so verklemmt." neckte ich sie von der Seite und grinste etwas, hielt ihr dann die große Tür zu den Grotten auf und ließ sie vor mir hindurch. Es waren noch ein paar Leute hier, Aber die Grotten waren so groß und das Becken so lang, dass man sich auch in kleinen Gruppen ungestört reden konnte. Ich lief zu einem Felsen am linken Beckenrand und legte Da mein Handtuch ab, schlüpfte aus meinen Schuhen und zog mir das Shirt über den Kopf. Ich konnte sehen wie ein paar Mädchen zu mir schauen und tuschelten, mich musterten, was ich mit einem Grinsen abtat. "Sicher dass du immer noch nicht mit rein möchtest?" hakte ich nochmal nach, drehte mich um und machte dann einen Kopfsprung in das Wasser. Es war wunderbar warm und klar, roch nicht wie im Schwimmbad nach Chlor oder ähnlichem. Ich tauchte wieder auf und schüttelte meine Haare, so dass Gemma etwas nass wurde. Grinsend hielt ich mich über Wasser. "Du verpasst was." erinnerte ich sie und ließ mich dann auf dem Rücken treiben. "Weißt du, ich hatte vor mir außerhalb von Mystic World einen Job zu suchen, Beschäftigung und Geld haben noch nie geschadet. Lust mitzukommen? Ich werde erst mal ein paar Bars und Restaurants abklappern." sprach ich einfach meinen nächsten Gedanken aus. Sollte ich da nichts finden, würde ich in Supermärkten oder Lieferdiensten nach fragen, Aber da könnte Gemma nicht mit, Da sie ja tagsüber verbrennen würde. Keine Ahnung wie sie es ständig hier drin aushielt, ich hatte nach einem Tag schon alles gesehen und fand es gut hier, Aber ich würde es nicht aushalten immer hier zu sein.

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Gemma
Vielleicht sollte ich etwas sanfter mit ihm umgehen. Es war wohl nicht ganz fair, wenn ich ihn dafür anging, dass er mir vorschrieb wo ich besser essen sollte. Hey, er war der Einzige hier in diesem verdammten Schloss, der etwas mit mir zu tun haben wollte und er hatte eben keine Ahnung von Vampiren und dieser ganzen Welt hier. Für ihn war es eben nicht normal, dass wir in aller Öffentlichkeit Blut schlürften. Er hielt es für normal, dass man es versteckte und im dunklen Kämmerlein trank, um zu überleben. So lief das hier im Schloss aber nicht. Vampire hatten genausoviele Rechte wie andere Wesen auch! Sie mussten nicht extra verschwinden, um zu essen, nur damit sich keiner ekelte. Man akzeptierte einander hier. Bloß ich galt da irgendwie als Sonderregelung, weil ich zu keiner Spezies gehörte. Ich war wie immer die Gearschte. Aber wann war das in meinem Leben jemals anders gewesen? Ein wenig mürrisch setzte ich mich auf mein Bett und trank mein fades, kaltes Blut, ehe ich die Beutel entsorgte und bloß noch auf Carter wartete, der schneller da war als erwartet. Er holte mich wieder ab und ich schloss die Zimmertür hinter mir. Ich seufzte und verschränkte die Arme vor der Brust. "Nur zum mitschreiben.", griff ich seine Worte von vorhin auf. "Keine Frau will hören, dass ihr Körper in Ordnung ist oder ein Kerl "schon Schlimmeres gesehen hat". Das ist ja der Punkt." Ich sah aus wie ein Kind und das war demütigend, wenn man mal an mein geistiges Alter dachte. Seit fast fünfzig Jahren war ich nicht sexy oder anziehend für Männer und das obwohl ich mehr als reif genug dafür war es so zu wollen. Ich streckte mich ein wenig und folgte ihm die Treppen herunter. "Ich überlege es mir. Vielleicht stecke ich die Füße rein.", murmelte ich und folgte ihm zu den Grotten. Nicht einmal wenn hier mitten in der Nacht nichts los war und keiner in den Grotten war, ging ich nicht schwimmen, weil mich irgendjemand - vor allem Rose - nachher noch dabei sehen könnte. Sie hatte schon mehr als genug Gründe dafür mich fertig zu machen.

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Carter Heathrow
Ich verstand das hier alles noch nicht ganz, aber irgendwie hatte ich bereits jetzt das Gefühl, dass hier doch nicht alles so friedlich wirkte wie es sollte. Das hier war ein Zufluchtsort für übernatürliche die draußen Schwierigkeiten hatten oder nicht unter Menschen leben wollten, Aber wieso war es dann hier so komisch? Ja gut ich Verstand dass man eher mit der eigenen Art abging, Weil man mehr Gemeinsamkeiten hatte, Aber dann feindselig gegenüber anderen sein die zum Beispiel keine Gruppe hatten? Ehrlich gesagt kam mir so ein verhalten sehr kindisch und dumm vor. Gemma runter zu machen, nur weil sie alleine war und sich die Vampire dadurch besser fühlten? Ich wusste jetzt schon mal um wen ich einen Bogen machen würde, egal wie gut Rose aussah. Ich war früher auch ein Kerl gesessen der nur auf hübsche Frauen stand, Aber heutzutage war mir der Charakter auch wichtig und Rose war bis jetzt nicht gerade positiv aufgefallen. Aber Gemma sagte etwas anderes dass mir wichtig war, Dass ich hier die Gruppe der anderen Menschen fand und mich mit ihnen anfreundete, vielleicht gab es welche mit ähnlichen Gaben, das war bestimmt ziemlich interessant, wobei ich glaubte dass es nicht viele Menschen mit Gaben gab. Vampire die gebissen und verwandelt wurden, gab es da bestimmt mehr. Naja, das würde ich dann schon noch mitbekommen. Ich wurde aus meinen Gedanken gerissen, Weil Gemma sich so aufregte, Dass ich bloß gefragt hatte wo sie essen wollte. Ich hob aufwehrend die Hände und lächelte leicht. "Hey ganz ruhig. Ich hab kein Problem damit, ich dachte nur dass du vielleicht nicht dort essen willst, da ist es nass und so, kein Ort um zu essen, Aber wie du meinst." Ich zuckte mit den Schultern und ging dann also weiter in Richtung Treppe, wo wir dann hoch zu unseren Zimmern kamen. Mein Einfall mit dem Bikini brachte sie dann komplett in Rage und ich blieb überrascht vor ihrem Zimmer stehen. Okay, wow ich hatte also einen richtig wunden Punkt getroffen. Hatte ich mit meiner Vermutung doch richtig gelegen, Dass sie komplexe wegen ihrem Körper hatte. Sie war wohl unsicherer als ich gedacht hatte, dabei wirkte sie eigentlich ziemlich taff, Auch Rose gegenüber. Ich zog die Augenbrauen etwas zusammen und ließ meinen Blick kurz über sie gleiten, sah dann aber wieder schnell in ihre Augen. Ich hatte Gemma natürlich schon in Unterwäsche gesehen, das wohl schrägste Kennenlernen das ich je hatte, dementsprechend wusste ich dass sie dünn war und ihr Kurven fehlten, Aber ich hatte sie noch nie so betrachtet, Dass sie unsexy war oder ähnliches. Ich sah sie nicht so an, das hatte ich irgenwie nie, ich hatte sie wohl einfach gleich in die Freundschaftsschublade gesteckt. Natürlich musste sie sich nicht wegen ihrem Körper schämen, er war ja nicht abstoßend oder so, ich verstand ihr Problem also nicht. Typisch Frau, sich immer mit anderen vergleichen müssen und sich dann schlecht fühlen. Ich lehnte mich kurz an den Türrahmen ihrer Zimmer und zuckte wieder Schultern. "Ist ja gut, ich hab's verstanden. Und nur zum mitschreiben: dein Körper ist voll in Ordnung, ich hab schlimmeres gesehen. Außerdem haben andere hier Schuppen oder Flossen oder Flügel, da musst du dir keine sorgen machen. Ich geh mich dann umziehen und komm dann wieder hier her, bis dahin kannst du in ruhe essen." Mit einem letzten nicken ging ich also den Flur weiter zu meiner Tür, Schloss auf und ging direkt zum Schrank. Ich stellte mir eine dunkelblaue Badehose vor, öffnete eine Schublade und da war sie schon. Verrückt, einfach nur verrückt. Ich ließ mein T-Shirt noch an, zog lediglich meine Jeans aus und die Badehose an. Meine kurzen Boxershorts behielt ich an, Weil sonst alles in der lockeren Badehose herum baumelte und das war nervig. Keine Ahnung wie manche Kerle da nichts drunter ziehen konnten. Ich nahm noch ein Handtuch aus dem Bad und wieder mein Handy, sah kurz auf die Uhr. Es war schön nach elf, ich wollte nicht später als eins in Bett, damit mein Tag nach Rhythmus nicht total durcheinander geriet. Aber so ein entspanntes Bad in den warmen Quellen wäre bestimmt super vor dem schlafen gehen. Mit allem ging ich wieder zurück zu Gemma und klopfte, das war einfach eine Gewohnheit und ja vielleicht wollte ich sie insgeheim nicht beim Essen stören. Sie machte dann aber schon auf und ich lächelte sie an. "Bereit? Willst du wenigstens die Füße rein stecken? Kannst auch mein Handtuch dann benutzen." bot ich an, während wir uns wieder auf den Weg nach unten machten.

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Gemma
Was? Er würde nicht lange bleiben? Ich sah ihn kurz ein wenig wehleidig an. Er war der erste Freund, den ich hier gefunden hatte. Natürlich wollte ich nicht, dass er ging! Aber ich ließ es mir nicht anmerken. Wir kannten einander kaum und diese "Freundschaft" beruhte nur auf gegenseitigen Gefälligkeiten. Vielleicht würde sich noch herausstellen, dass wir einander nicht leiden konnten. Wer wusste das schon? Vielleicht wären wir sowieso in einer Woche kaum mehr als Bekannte, die sich auf den Fluren sahen. Deswegen ließ ich mir nicht anmerken, dass ich ihn hier behalten wollte. Niemand garantierte, was das hier werden würde. Er war ich Mensch und ich tötete seine Art. Das hier würde sowieso keine richtige Freundschaft werden. "Du verstehst das falsch. Die verschiedenen Arten dulden sich untereinander. Alle leben hier recht friedlich miteinander. Die Grüppchen sind eben bloß unter sich. Es gibt so viele Arten hier, aber ich bin die Einzige, die so ist wie ich. Deswegen finde ich nirgendwo Anschluss. Du bist ein Mensch mit Gaben. Dich werden die Menschen hier aufnehmen und selbst Rose scheint sich ja für dich zu interessieren. Du und alle anderen Tausend Wesen hier habt Glück. Ich hab eben einfach die Arschkarte gezogen. Das hat nichts mit dir oder diesem Ort hier zu tun, sondern liegt ganz allein an mir.", erklärte ich ihm. Es gab nicht viele Mischlinge hier, aber selbst die konnten eine Seite wählen. Man musste sich eben bloß für eine Front entscheiden. Mein Problem war, dass mich keine dieser Seiten haben wollte. Ich war kein richtiger Vampir, da ich nicht gebissen worden war und ich war kein Mensch oder Hexe mehr. Ich war wohl einfach... ein Sonderfall. Ich verdrehte die Augen, als er auf die Blutbeutel in meinen Händen zeigte. "Gott, find dich damit ab. Alle anderen stört das auch nicht, du wirst dich daran gewöhnen müssen. Aber keine Sorge, ich hatte nicht vor es mitzunehmen." Hatte er wirklich so ein Problem damit, dass ich Blut trank? Ich meine, es war ja schon tot! Er würde nicht drum herum kommen Vampire beim Trinken zu sehen. Besser er gewöhnte sich schnell daran, denn gerade machte er einen ziemlichen Aufstand wegen ein bisschen Blut. Als er mir vorschlug mir einen Bikini aus dem Kleiderschrank zu wünschen, seufzte ich tief. Wow, er war wirklich typisch Kerl. "Du verstehst wirklich nicht, worum es geht, oder? Scheiß auf Bikini, ich will einfach nicht halbnackt herumrennen. Falls es dir noch nicht aufgefallen ist... ich habe den Körper eines Kindes und wirklich weiblich sehe ich damit nicht aus. Das muss wirklich keiner mit ansehen, also dank mir einfach dafür dich und die anderen zu verschonen und geh deine Badehose holen.", seufzte ich und öffnete die Tür zu meinem Zimmer, um dort in Ruhe zu "speisen". Außerdem wollte ich dem Gespräch wirklich zu gern ausweichen.

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Carter Heathrow
Ich würde mir für die Zukunft merken, Dass ich nicht mehr um diese Uhrzeit in die Küche gehen würde, Wenn die Vampire sich hier ausbreiteten und dumme Sprüche rissen. Nicht dass ich vorhatte spät abends noch hier zu sein, ich aß viel früher zu abend und musste nicht auf den Sonnenuntergang warten so wie sie. Nur wegen Gemma war ich wieder hier runter gekommen und es war gut gewesen, Dass ich sie nicht hatte alleine gehen lassen, sonst hätte Rose vielleicht noch viel schlimmere Sachen gesagt. Nicht dass ich daran zweifelte, Dass sie sich nicht alleine behaupten konnte, Aber so hatte ich wenigstens noch die Möglichkeit gehabt Rose auch mal in die Schranken zuweisen. Aber so wie Gemma erzählte, war das alles hier eine viel größere Sache, Ja es ging um Hass unter den Arten. "So ist es hier also? Werde ich dann auch als schwach angesehen, bloß weil ich nicht super stark oder unsterblich bin? Ist es wirklich so, Dass man hier nach Rassen geht? Denn wenn das so ist, Dann bleibe ich hier nicht lange. Lieber bin ich da draußen ein Freak unter Menschen, als hier unter Rassismus zu leben. Ich hatte echt mehr von dem Laden hier erwartet, vor allem da wir doch alle sonst nicht wissen wohin." Ja ich war echt enttäuscht von dem Verhalten der Leute hier, Aber vielleicht sollte ich erst mal noch ein paar mehr Leute kennenlernen. Ich sah lächelnd zu Gemma rüber, als sie das Thema wechselte und wirklich zu den Grotten gehen wollte, obwohl sie nur daneben sitzen würde. Ich sah ihr an, Dass sie sich direkt aufrechter machte, sich nicht von den Sprüchen runter bringen ließ. Trotzdem zeigte ich auf ihre Blutbeutel, sie wollte ja bestimmt nicht damit dort hin gehen, wo andere badeten und bestimmt hatte sie auch Hunger. "Magst du nicht erst was essen...oder ähm trinken? Ich muss sowieso noch auf mein Zimmer eine Badehose und Handtücher holen, Wenn du willst kannst du währendessen...also naja in die Grotten würde ich sie nicht mitnehmen." schlug ich ihr vor, obwohl es mich nichts anging, wo und wie sie ihre Nahrung aufnehmen wollte. Ich blieb im Flur stehen wo es zu den Grotten ging und wartete wo sie nun hin wollte. "Oder vielleicht magst du ja doch in dein zimmer dich umziehen? Du kannst dir ja auch einfach einen schwarzen Bikini wünschen, du hast noch gesagt dass im Schrank alles auftauchen kann was man will. Also nichts da mit pinken Kinderbikinis, Die Ausrede zählt nicht mehr." grinsend verschränkte ich meine Arme. Das würde uns beiden jetzt bestimmt gut tun.

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Gemma
Natürlich glaubte er ich übertrieb! Ich versuchte ja auch Tag für Tag meinen jugendlichen Körper irgendwie zu verstecken. Ich trug übergroße Pullover, zog Schals vor meine Brust oder versuchte es mit lächerlichen Push-up BHs. Ich war eigentlich schon über 63 Jahre auf dieser Welt und seit fast fünfzig Jahren steckte ich im Körper einer Teenagerin fest, die noch nicht einmal die Hälfte der Pubertät hinter sich hatte. Mein Körper war nicht einmal vollständig ausgebildet! Ich könnte meine Unterwäsche immer noch in den Kinderabteilungen kaufen! Es war frustrierend, vor allem, wenn man geistig schon so weit war. Hatte er überhaupt eine Ahnung wie es für eine Frau war nicht wirklich weiblich zu sein? Ich hatte weder die Kurven, noch das sinnliche Gesicht einer Frau wie Rose! Neben ihr war ich bloß ein Kind und das obwohl ich so viel reifer war als sie. Ich würde mich also defintiv nicht zur Schau stellen, indem ich mich in einen Bikini schmiss. Ich mochte Carter und auch wenn er es vermutlich schon irgendwie wusste, wollte ich einfach nicht, dass er es sah. Ich sagte also nichts mehr dazu, dass er sagte, ich würde bloß übertreiben. Ich biss mir nur auf die Unterlippe und schwieg verhalten darüber. Genauso schwieg ich auch, als Rose versuchte mich wieder aufzuziehen. Sie provozierte mich, aber ich ging nicht darauf ein! Auf keinen Fall. Das würde nur zu Problemen führen und sollte ich ihr wirklich den Kopf abreißen, würde ich mein einziges und letztes Zuhause verlieren. Ich schnappte mir also Carter und wollte einfach nur gehen, als Rose ihn am anderen Handgelenk packte und ihn mir entziehen wollte, als wäre er ein verdammtes Spielzeug! Carter zog seine Hände zu sich und ich ließ ihn sofort los. Rose aber klammerte sich nahezu an sein Handgelenk, sodass er ihre Hand wegfegen musste. Meine Mundwinkel zuckten leicht in die Höhe, als Carter mit Rose sprach und sie eiskalt abservierte. Sonst traute sich niemand Rose zu widersprechen, da alle wussten wie es endete. Carter war aber ein Mensch und er hatte tatsächlich die Eier in der Hose sie abblitzen zu lassen. Das hieß wohl, dass ich von nun an besser auf ihn aufpassen müsste, aber das sollte kein Problem sein. Würde Rose ihm wirklich etwas antun wollen, hätte ich sie schneller handlungsunfähig gemacht, als sie gucken konnte. Selbst wenn ich dafür die Alchemie anwenden müsste, weil mein Körper gegen ihren nicht ankam. Carter stärkte mir den Rücken und ich würde ihn ebenso unterstützen. "Es ist schlimmer als das Verhalten der Menschen. Man beschränkt sich hier nicht nur auf Äußerlichkeiten, sondern auch auf die Rasse und Herkunft. Sogar die Blutlinie könnte ausschlaggebend sein! ...Aber dieses Schloss hat trotzdem so viel mehr zu bieten. Ich brauche das hier... deswegen lege ich mich nicht mit ihr an. Ich kann mir nicht leisten das hier zu verlieren.", erklärte ich ihm leise und verschränkte die Arme vor der Brust, die Blutbeutel vor meinem Bauch haltend. "Wenn du noch möchtest, können wir gern zur Grotte gehen, aber ich werde nur von der Seite aus zusehen.", schlug ich ihm vor und überspielte meine kurze Downphase, indem ich die Schultern straffte und ihm ein kleines Lächeln schenkte.

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Carter Heathrow
Und wieder mal hatte ich mit meiner Vermutung richtig gelegen. Nicht umsonst hatte ich Gemma gesagt sie soll sich etwa anderes anziehen und nicht im Schlafanzug nach unten gehen, denn die anderen würden etwas sagen. Und genau weil sie nicht wollte das jemand sie beurteilte oder auslachte, wollte sie keinen Bikini tragen. Meiner Meinung nach übertrieb Sie total, was das anging und war viel zu verunsichert, bloß weil sie eben jünger aussah. Gut ich hatte leicht reden, ich hatte keine Ahnung wie es war in dem Körper eines Teenagers zu stecken, obwohl man psychisch eigentlich schon weiter war... Eigentlich war es verständlich dass man da Komplexe bekam, Aber sich verstecken und keinen Spaß haben? Das war meiner Meinung nach doch etwas übertrieben. Sie gab vermutlich zu viel auf die Meinung der anderen, bestimmt gab es auch schöne Bikinis für sie die nicht rosa waren, Aber auch da hatte ich keine Ahnung und ich war auch nicht die richtige Person um mich darum zu kümmern, dafür bräuchte sie eigentlich eine beste Freundin. Ja genau! Das wäre bestimmt die Lösung von Gemmas Problemen, Gut nicht die Lösung an sich, Aber eine riesen Hilfe aus ihrer depressiven Stimmung raus zu kommen. Wenn sie eine weibliche Vertrauensperson hätte, Die ihr mit Rat und tat zur Seite stand, Dann hätte sie bestimmt wieder mehr Spaß. Vielleicht sollte ich ja versuchen ihr eine Freundin zu finden, denn bei manchen Sachen konnte und wollte ich einfach nicht mitreden, nicht als Kerl. "Ach ich bin mir sicher du übertreibst." hatte ich nur noch dazu gesagt, bevor das Gespräch beendet war, da wir in die Küche getreten waren, wo der Betrieb jetzt zunahm. Ich erkannte Rose direkt und sie mich auch, ließ ihren Blick lasziv über mich wandern und leckte sich die Lippen, Aber das ignorierte ich fürs erste, denn ich war nicht hier um zu flirten oder angegraben zu werden, sondern um Gemma zu helfen. Trotzdem verfolgten Die Vampire uns mit ihren blicken bis zum Kühlschrank, ich lehnte mich neben an an den normalen Kühlschrank und wartete. Was Rose zu Gemma sagte war wirklich das letzte, wie sie sie reduzierte und beleidigte, bloß weil sie kein gewöhnlicher Vampir war, statt ihr zu helfen weil sie alleine war. Waren die Vampire so versessen darauf wie sie unsterblich geworden waren, statt einfach darauf zu achten Wer die selben Probleme hatte? Das war ja noch schlimmer als an einer normalen High School wo man ebenfalls für seine Herkunft oder sein Aussehen verurteilt wurde. Dabei sollten die übernatürlichen sich hier doch gemeinsam vertragen und helfen, Weil sie es in der menschlichen Welt nicht geschafft hatten. Ich war gerade mal einen Tag hier und fand das Verhalten einfach nur krank, aber nun gut. Das Gebäude war groß genug dass wir solchen Leuten aus de weg gehen konnten. Ich schnaubte also bei Rose Kommentar nur, spürte aber innerlich den Drang mich vor Gemma zu stellen, Auch wenn das bestimmt total dumm gewesen ware, mich als Mensch zwischen zwei unsterbliche Wesen zu stellen. Aber Gemma knurrte ziemlich animalisch und ich war mir sicher, Dass sie sich auch sehr gut alleine hätte behaupten können. Ich war gerade wieder dabei zu gehen, beziehungsweise mich vom Gemma wieder mitziehen zu lassen, bevor ich etwas dummes zu den Vampiren sagte, Da wurde ich plötzlich von einer zweiten Hand zurück gehalten und drehte mich schnell um, nur um Rose zu sehen, Die schelmisch grinsend mich da behalten konnte. Einen Moment musste ich mir wirklich ein grinsend verkneifen, Weil ich hier einfach zwischen zwei Frauen stand, Die mich beide mitnehmen wollten, Aber dann wurde mir bewusst, Dass es zwei unsterbliche waren und sie mich vermutlich in der Mitte entzwei reißen könnten, Wenn sie sich um mich streiten würden. Ich entzog also beiden meine Arme, Auch wenn ich Rose ihre Finger von meinem Handgelenk pflücken musste. "Ich bleibe bestimmt nicht hier nachdem du so unhöflich warst, außerdem haben Gemma und ich was vor. Falls du wieder deine Manieren gefunden hast, Kannst du es nochmal versuchen." stellte ich klar, drehte ihnen allen den Rücken zu und gab dann Gemma einen kleine Schubs, damit sie endlich aus der Küche ging. "Oh und wie ich es wieder versuchen werde, Süßer!" rief Rose noch und jemand Pfiff mir tatsächlich noch hinter her. Ich verdrehte die Augen und lief wieder neben Gemma, sobald wir im Flur waren. "Wow, das war ja mal niveaulos. Und ich dachte solch ein billiges verhalten hätte nach der High School aufgehört. Tja, manche sind wohl unsterblich und lernen in all den Jahren trotzdem nichts dazu."

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Gemma
Ich verdrehte die Augen, als er sich den Arm hielt und schmollte wie ein kleines Kind. Aua? Ich hatte nun wirklich nicht fest zu geschlagen! Er stellte sich wirklich unnötig an! "Nein, keine physische, aber psychische ist sowieso viel schlimmer. Nenn mich nicht Zwölfjährige, oder dein Arm fällt das nächste Mal einfach ab.", drohte ich ihm und stupste ihn mit der Schulter an. Na ja, meine Schulter landete zwar nur an seinem Oberarm, aber er verstand schon, dass es ein wenig Spaß war. Ich witzelte nicht oft herum. Mit wem auch? Ich war immer auf mich gestellt gewesen. Diese Gesellschaft war... neu für mich. Ich wusste gar nicht, ob ich noch gesellig war oder mich nicht doch schon absolut bescheuert aufführte. Es war fast Jahre her, dass ich einen wirklichen "Freund" gefunden hatte. Klar, Carter kannte mich noch nicht lange und er würde sicher auch irgendwann wieder gehen, aber er war mir schon in den wenigen Stunden, die er schon hier war, mehr Freund, als alle anderen Wesen in diesem Schloss in den letzten acht Jahren. "Wie wäre es mit einem Mittelding? Tu einfach so, als wäre ich in deinem Alter. Wenn du das aber auch nicht hinbekommst... dann wäre ich lieber eine 63-Jährige.", grummelte ich. Alles wäre besser als ein kleines Kind zu sein. Als alte Dame wurde man wenigstens respektiert. Gott, war mein Leben verkorkst. Ich hob eine Augenbraue, als er mir von den Meerjungfrauen vorschwärmte. Was? Glaubte er wirklich ich lebte Jahre hier und wüsste nichts von den Grotten und dem warem Wasser dort? Natürlich wusste ich davon und ich würde ja auch gern, aber... Nein. Das war einfach nichts für mich. Selbst wenn die Meerjungfrauen nachts schliefen und es dort leer war... nein... Ich knirschte mit den Zähnen, als er genau das aussprach, was mich so bedrückte. Natürlich schämte ich mich! "Ich ziehe einfach nicht so gern pinke Kinder-Bikinis an." Darin sah man doch nur, dass ich nicht einmal wesentlich mehr Brust hatte als ein Kind! Es war einfach nur peinlich und das wollte ich uns beiden wirklich ersparen! "Wie gesagt, ich kann dir dabei zusehen.", murmelte ich noch, ehe wir die Küche betraten und ich schnell zu dem Kühlschrank mit den Blutbeuteln ging. Rose und ihre... "Familie" ignorierte ich dabei einfach. Sie würde bloß wieder einen Streit anfangen, aber das würde sie wohl auch, wenn ich nichts sagte. "Hey, trinkst du kleines Etwas uns jetzt etwa auch noch das Blut weg? Fang dir lieber ein paar Kaninchen!", spottete sie hinter mir und ich knurrte nur animalisch, nahm zwei Blutbeutel heraus und knallte die Kühlschranktür wieder zu. "Komm wir gehen.", grummelte ich und packte Carter am Oberarm, um ihn wieder mit mir zu ziehen, als Rose sein anderes Handgelenk packte und ich mich ruckartig zu ihr umdrehte, sie warnend ansah. "Den Leckerbissen kannst du ruhig hierlassen." Gott, ich würde ihr den Kopf abreißen, würden wir hier nicht im Schloss sein und ich es nicht riskieren dürfte hier rauszufliegen. Das war mein letzter Rückzugsort. Das hier würde ich nicht wegen so einer Trulla verlieren!

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Carter Heathrow
Gemma sollte nicht beleidigt sein, ich meinte ja nicht von dem was ich gesagt hatte böse, ich war nur eben sehr ehrlich und wollte ihr ja nur helfen. Ich müsste das hier ja nicht tun, niemand zwang mich. Ich könnte auch einfach mein eigenes Ding machen und mir andere Freunde suchen oder mich komplett neu erfinden können. Aber sie ist gestern sehr nett zu mir gewesen und es schien mir als habe sie nicht viele Freunde oder ein fröhliches Leben, also wollte ich mich revanchieren. Auch wenn das nur Tipps waren wie sie älter aussah oder sich Sprüchen von anderen entzog, fürs erste konnte ich nichts anderes machen. Bei ihrem Blut oder Unsterblichkeitsproblem könnte ich nichts machen, ich musste ja erst mal den Rest hier verstehen. Dass sie dann meinte mir ihre Kräfte zeigen zu müssen, brachte mich zum lachen, Aber es tat tatsächlich sogar etwas weh, Sie hatte wirklich mehr Kraft als man dachte, Aber das hatte ich gestern schon gesehen als sie mir nach unserem Zusammenprall ausgeholfen hatte. Ich hielt mir den Arm und sah sie gespielt verletzt an. "Aua. Ich hab dir auch keine physische Gewalt angetan." meckerte ich und steckte meine Hände dann wieder in die Hosentaschen. Bei ihren nächsten Worten zog ich die Augenbrauen hoch und sah sie schmunzelnd an. "Also, du hast die Wahl. Entweder ich behandel dich wie eine 16 jährige pubertierende, so wie du aussiehst oder ich behandel dich wie eine 63 jährige Greisin, so alt wie du eben wirklich bist." Sie könnte es sich aussuchen, Aber natürlich würde ich sie wie keine Oma behandeln, das ging wohl auch kaum. Ich versuchte sie ja so ziemlich auf meiner Augenhöhe zu betrachten, Auch wenn sie vom Äußerem her meine kleine Schwester sein könnte. Deswegen fragte ich sie auch, ob sie schwimmen gehen wollte, Leute in unserem alter machten das doch. Wir sollten das beste hier drin machen, hier war doch so gut wie alles möglich oder? Teile hier drin glichen dem Paradies, Die Grotten zum Beispiel. Sie waren wirklich wunderschön, magisch, so wie die Wesen im Wasser. Ich hatte ja immer geglaubt, Dass der Strand in Florida am schönsten sei, Weil ich eben damit aufgewachsen war, Aber die Höhlen hier waren ganz anders. Sie waren an den Wänden eigentlich kühl, während das Wasser durch unterirdische Quellen erwärmt wurde, das machte auch einige der Steine aussenrum warm und man konnte sich großartig drauf legen. Und die Lichter Die jemand im Wasser angebracht hatte, ließen alles ganz magisch wirken. Naja, bestimmt hatte auch alles mit Magie zu tun, wie sollten sonst Höhlen in einem Hotel entstehen. Sie schien davon jedoch nicht so begeistert. "Ach komm schon, sei keine Spielverderberin. Warst du schon mal im Wasser? Ich hab nur die Füße rein gesteckt und es ist herrlich warm. Und die Meerjungfrauen sind so cool. Ja ich weiß ich bin kein Mädchen das an Märchen glaubt, Aber es ist wirklich klasse dort. Oder hast du etwas komplexe was deinen Körper angeht?" hakte ich nach und zog eine Augenbraue hoch. Vielleicht schämte Sie sich... Mittlerweile waren wir um Erdgeschoss angekommen und gingen durch die Eingangshalle zu den Küchen. Es waren schon wieder mehr Leute unterwegs, Die Vampire und nachtakitcen standen jetzt auch auf, Aber es würde bald wieder ruhiger werden, Wenn die tagaktiven ins Bett gingen. Das war eigentlich ziemlich praktisch hier drinnen, so wurde es nie zu voll in den Küchen oder Aufenthaltsraumen. In der Küche angekommen, hatte sich eine Gruppe von Leuten an der Theke auf Stühlen verteilt und tranken etwas, Bei näherem heran treten erkannte ich dass alle ebenfalls Blut tranken, wie Gemma gestern Abend. Als sie sich zu uns umdrehen, waren auch alle im Gesicht sehr blass und hatten dunkle Pupillen, daran machte ich Vampire aus und besonders da ich eine blonde davon wieder erkannte.

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Emily
''Ohne dich hätte ich mich wahrscheinlich schon längst in die Bibliothek verzogen und hätte Türme aus Büchern um mich gehortet. Trotzdem ist es eben noch die Frage, ob und wann wir etwas nützliches finden'', meinte ich seufzend. Seufzend fuhr ich mir durchs Haar, es war ein guter Vorschlag von Mark, nur war das eben schon der Fall. ''Klar können wir mit den anderen telepatisch kommunizieren, ob ich es gleich als Radio bezeichnen würde weiß ich nicht. Laut meiner Mutter wissen die anderen Engel schon bescheid, was los ist, aber keiner weiß so wirklich was los ist. Die anderen sind auch beschäftigt damit raus zu finden, was los ist und was wir machen können, aber bisher ist da eben noch keine Info'', erklärte ich. Alle waren beschäftigt das schlimmste zu verhindern, aber wer wusste, wie lange es noch dauern würde, bis es eine Lösung gab.
Während die beiden weiter trainierten schrieb ich einfach mal alle Sachen auf, die wir bisher wussten, ob es jetzt um die Angriffe oder die bereits entführten Engel ging. Wenn wir das mal aufgeschrieben hatten fiel uns vielleicht eher etwas auf, was uns vorher nicht auffiel. Durch die Musik auf meinen Ohren bekam ich nicht mal mit, dass die Jungs irgendwann mit ihrem Training fertig waren und duschen gingen. Erst als ich fertig war mit schreiben und mich streckte bemerkte ich, dass Mark auf der Coach saß. Ich legte die Sachen zur Seite und stand auf, lief zu Mark rüber und setzte mich zu ihm. Seufzend legte ich mich hin, sodass mein Kopf auf Marks Schoß lag. ''Hey, na fertig mit Training?'', fragte ich schmunzelnd.

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Gemma
Ich schminkte mich generell. Zwar meistens nicht viel, aber ich versuchte zumindest irgendwie die Blässe zu übertönen - was nie wirklich klappte. Ich hatte bisher nie wirklich einen Grund gehabt viel Makeup zu tragen, um älter zu wirken. Im Wald begegnete ich nur Beute und diese fiel nun einmal leichter auf mich rein, wenn ich aussah wie ein kleines, blasses Kind, das sich verirrt hatte. Und hier im Schloss? Da hasste mich doch sowieso jeder, also hatte ich mich hier auch nie für irgendejemanden hübsch gemacht. Jetzt... ich wusste auch nicht, was mich ritt. Klar, ich hatte mich frisch gemacht, weil ich nicht in Häschen-Kinder-Pyjamas in die Küche rennen konnte, aber ich hätte mir mit dem Makeup keine Mühe geben müssen. Ich hätte nicht versuchen müssen mich älter aussehen zu lassen. Zwar sah ich nun zwei oder drei Jahre älter aus, aber was hatte ich nun davon? Nur Carter war es, der mich wirklich ansah und ihn... wollte ich ihn denn beeindrucken? Vielleicht... Gott, ich war sexuell vielleicht ein wenig frustriert. Kein Wunder, oder? Ich war für alle nur das kleine Mädchen... Ich lief neben ihm her, als er seine Hände in die Hosentaschen schob. Ohne eine Vorwarnung ballte ich meine Hand zur Faust und boxte ihm ziemlich fest auf den Oberarm, als er mich so aufzog. "Schlägt eine Zwölfjährige so zu?", konterte ich und streckte ihm die Zunge heraus, ehe ich weiterging und tatsächlich von ihm angestupst wurde. Gut, seine Hüfte traf eher meine Taille, aber er brachte mich kurz ins Straucheln. "Vielleicht sollte ich mir doch nochmal überlegen. Du scheinst sehr unhöflich zu sein. Hat man dir keinen Respekt vor Älteren beigebracht? Ich bin immerhin genau dreimal so alt wie du!" Er war gerade 21 geworden und ich war 63. Es war krank, denn körperlich gesehen könnte ich seine kleine Schwester sein. Gott, ich hasste diesen Körper. Es war einfach nur irre führend. Ich schaute zu ihm auf und hob die Augenbrauen. "Du willst schwimmen? Bei den Meerjungfrauen? Hm... ich könnte dich begleiten, aber in einen Bikini kriegst du mich nicht." Ganz sicher würde ich mich nicht in einen rosa Kinderbikini schmeißen und mit ihm schwimmen gehen. Nachher würde ich ihn mit meiner weißen Haut noch blenden, das sollten wir lassen! Ich konnte ihm ja dabei zusehen wie er schwamm. Mir reichte es auch ein wenig auf den schwarzen Felsen zu liegen, denn die waren auch nachts immer so schön von den Sonnenstrahlen aufgewärmt...

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Carter Heathrow
Ich war vielleicht ein Kerl der nicht viel über Mode wusste und erst seid gestern da war, Aber ich wusste einigermaßen was Mädchen in ihrem Alter trugen oder was eben gar nicht ging. Sie sah schon erschöpft und fertig aus, Da könnte sie doch wenigstens versuchen sich etwas zurecht zu machen, damit sie unten nicht komisch angesehen wurde. Mir war die Meinung der meisten eigentlich egal, besonders was Mode anging, Da trug ich meistens nur Jeans und T-Shirt, Aber bei ihr war das etwas anders. Sie war mitten Inder Pubertät stecken geblieben, als sie verwandelt worden war und demenstsroe jung sah sie jetzt aus. Dann noch die blässe und wie dünn sie war.... So sah sie nicht wie eine starke Frau aus. Und dann beschwerte sie sich dass Personen wie Rose sie nicht ernst nehmen? Sie war ja nicht hässlich, ganz und gar nicht, Sie war schon irgenwie süß, Aber naja, so würden Sie die meisten da unten nicht um sich haben wollen oder nur schlecht über sie reden. Ja im Grunde schien es hier ähnlich wie in einer Schule zu laufen, da musste man ein bestimmtes bild erfüllen um kein Außenseiter zu sein und sie schien mir nicht gerade viele Freunde zu haben. Wow, stand ich hier ernsthaft im Flur und analysierte ihr Aussehen und verhalten wie ein Psychiater? Sie war doch kein Spezialfall den ich betreuen musste. Ich schüttelte über mich selbst den Kopf und scrollte weiter durch mein Handy. So vergingen fast zehn Minuten und ich machte mir schon Sorgen, Dass sie sich einfach wieder ins Bett gelegt hatte, sobald ich aus der Tür raus war, da ging die Tür gerade wider auf und ich drehte mich um. Sie sah schon viel besser aus. Ich grinste und nickte, ignorierte dass sie leicht beleidigt klang, bloß weil ich so ehrlich gewesen war. "Viel besser, du siehst nicht mehr aus wie eine zwölf jährige die wegen der Grippe zu hause geblieben ist." zog ich sie auf und lachte, steckte dann meine Hände in die Hosentasche und schlug den weg nach unten ein. "Hey, nimm das nicht so ernst, ich bin eben eine sehr direkte Person und das war ja nur gut gemeint." Ich stupste Sie etwas von der Seite an, was doch etwas schwierig war, da sie viel kleiner war als ich. "Wenn du wieder bei Kräften bist, können wir morgen mal in die Grotten gehen. Ich war da vorhin eine Weile, hatte aber keine Badehose dabei. Du gehst doch schwimmen oder?" hakte ich nach. Darüber dass sie vorher einen Menschen töten musste um sein Blut zu trinken, wollte ich lieber nicht nach denken.

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Gemma
Ich schlang die Arme um meinen Bauch, als sich Carter einfach zwischen mich und die Tür stellte. Er blockierte mir den Weg? Wieso? Verwirrt sah ich zu ihm auf, da er um einiges größer war als ich, und zog die Augenbrauen zusammen. So wollte er mich nicht raus lassen? Hey, so schlimm sah ich nun wirklich nicht aus! Ich sah an mir herunter und biss mir auf die Unterlippe. Okay, vielleicht doch. Ich sollte definitiv aufhören mir Klamotten aus der Kinderabteilung zu kaufen, nur weil sie bequemer waren. "Bist du schwul oder wieso hast du solche Ahnung von Mode?" Die Hose ging gar nicht? Was sollte das denn heißen?! Ich seufzte und strich über meinen viel zu großen Pullover, ehe ich mich grummelnd umdrehte. Er schob mich bereits in Richtung Schrank und ich drehte mich noch einmal um, um ihn böse anzufunkeln, als er den Raum verließ. Gut, dann würde ich mich eben umziehen. Vermutlich würde ich mich dann auch gleich viel besser fühlen. Ich ging also ins Bad, öffnete den Dutt und bürstete meine Haare ordentlich durch. Als ich mein jugendliches Gesicht im Spiegel sah, erinnerte ich mich an Carters Worte von gestern Nacht. Ich sollte versuchen mich zu schminken, als wäre ich älter. Er hatte vielleicht Recht und man konnte einiges damit machen, aber ich hatte keine besonders guten Grundlagen dafür. Mein Gesicht war einfach zu... jung. Trotzdem versuchte ich es - wie schon so oft - und schaffte es zumindest mich zwei oder drei Jahre älter zu zaubern, als ich mein Spiegelbild ansah. Trotzdem nicht so ganz zufrieden drehte ich mich um und holte mir ein paar Klamotten aus dem Kleiderschrank, die öffentlichkeitstauglich waren. Eine schwarze Jeans und ein gestreiftes Shirt sollten reichen. Ich schnappte mir noch mein Handy und ging dann aus meinem Zimmer. "So besser?", fragte ich ein wenig schnippisch. Ich war einfach ein wenig beleidigt. Vermutlich würde ich selbst jetzt noch aussehen wie seine kleine Albino-Schwester. Gott, ich hasste diesen Körper!

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Carter Heathrow
Ich verkniff mir ein Lachen, als sie sagte, Dass ich auch scheiße aussah. Wir wussten beide dass das nicht so war. Ich war noch braun gebrannt aus Kalifornien, machte mein Workout um fit zu bleiben und hatte mal wieder richtig geschlafen und was ordentliches gegessen, ich fühlte mich fast wie neu geboren. Fast zwei Wochen lang hatte ich in Motels oder Diner geschlafen und nur Fast Food oder ungesund gegessen, hier würde sich das ändern. Ich würde mir auch in der Stadt einen Job suchen, Auch wenn man hier alles bekam, ich wollte etwas zur Seite legen und hier ja nicht ewig bleiben. Wenn ich die gewisse Menge an Geld hätte und einen Plan wie es weiter ging, würde ich hier wieder verschwinden, denn alt werden wollte ich hier wirklich nicht. Es war nur eine Übergangslösung, vor allem bis sich die Sache mit meinem Vater geregelt hatte. Und während ich hier war, würde ich auch dem kleinen Trotzkopf hier helfen, damit sie nicht jedes mal so vor sich hin vegitierte, Wenn ihre Nahrung knapp wurde. Sie hatte mir gestern hier geholfen, also würde ich mich revanchieren. Meine Eltern waren zwar mit meinen Gaben nicht klar gekommen, Aber umso strenger waren sie in Sachen Manieren und Erziehung gewesen. "Okay, Dann gehen wir jetzt nachsehen." Als sie mir die Hand hin hielt, zog ich ohne zögern daran, hätte meine Kraft aber wohl etwas zügeln sollen, denn sie wog ja praktisch nichts. "Sorry." murmelte ich lächelnd und ließ sie wieder los. Unter anderen Umständen hätte ich gesagt, Dass sie unbedingt mehr essen musste, Sie war nämlich wirklich verdammt dünn. Aber da ihre Nahrung Menschen waren, so wie ich, sagte ich das besser nicht, immerhin wollte sie ja keine Mörderin sein. Wer wollte das schon? Ich hatte es mir auch nicht ausgesucht, es war Notwehr gewesen. Als Gemma nun direkt zur Tür ging, hielt ich noch kurz an. "Ähm willst du nicht was anderes anziehen oder dich etwas frisch machen? In der Küche wird jetzt schon mehr los sein." hakte ich nach. Sie wollte doch nicht für noch mehr Gesprächsstoff sorgen oder? Gerade wenn die Vampirin von gestern wieder da sein würden und allgemein hatte Gemma gesagt, Dass sie hier nicht gerade viele Freunde hatte, Wenn überhaupt, da sollte man doch schon etwas aus sich machen. Sie war ja nicht hässlich, Aber sie sah aus wie ein kleines Mädchen dass krank eben aus dem Bett gekrochen war und da unten waren mehrere Leute und ich stellte mir schon vor dass das hier etwas ähnlich wie in einer großen WG lief, Da wurde dann auch mal über andere geredet. Ich wollte ihr ja mir helfen, Auch wenn sie das bestimmt nicht wollte. "Wenigstens Die Hose, Die geht echt gar nicht Gemma." sagte ich schüttelte lachend den Kopf. Ohne groß nachzudenken schob ich sie von der Tür weg Richtung Schrank und machte ihre Zimmertür dann auf. "Ich warte solange vor der Tür." Dann ging ich also raus und lehnte mich gegen die Wand, während ich mein Handy auf Instagram durchscrollte. Meine alten Freude lebten alle ihr normales Leben, gingen weiterhin aufs College und fragen sich bestimmt wo ich hin verschwunden war...tja, Wenn die wüssten.

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Gemma
Ich war vielleicht gerade nicht die beste Gesellschaft. In diesem Zustand war mit mir so gut wie nichts anzufangen. Tja, ich würde ja jetzt jagen gehen und schauen, dass ich danach erst etwas mit Carter machte, aber so funktionierte das nicht. Er war die erste Person, die hier unvoreingenommen herkam und das wollte ich ausnutzen. Ich wollte Zeit mit ihm verbringen, mich mit ihm anfreunden, bevor Rose und die anderen Vampire ihm Gerüchte über mich in den Kopf setzten, damit ich weiter das einsame kleine Ding in Zimmer 3029 war. So lief das nicht! Das hier war mir wichtig. Natürlich war mir bewusst, dass ich so keine Gesellschaft war, aber ich könnte jetzt sowieso nicht jagen gehen. Ich war schwach. Würde ich einem Jäger wie gestern begegnen, würde ich sterben, noch bevor ich dazu kam mich zu sättigen. Also konnte ich Jagen von meiner Liste streichen. Ich musste mich erst stärken, bevor ich wirklich loszog und jagen ging, denn erst danach würde ich mich wieder wirklich... gut fühlen. "Wow, danke... Sehr freundlich von dir. Du siehst auch scheiße aus.", grummelte ich beleidigt und zog die Decke enger um mich. Natürlich sah er nicht scheiße aus! Nein, er sah perfekt aus! Er trug seine Haare perfekt, seine Haut war gesund gebräunt, er war muskulös und groß. Mir war klar, dass er Recht hatte, wenn er mir das ins Gesicht sagte, aber ich war immer noch eine Frau und wir nahmen sowas eben etwas anders auf. Ich schnaufte und ließ mich auf das Bett fallen, blieb einfach liegen, als er zu mir kam und auf mich herunter sah. Ich schürzte leicht die Lippen, als er plötzlich meinen Ernährungsplan aufstellte. "Ein Blutbeutel reicht erstmal. Dann kann ich... jagen gehen, wenn du dich hinlegst." So konnten wir die Zeit nutzen und... ich würde nicht hier liegen wie eine kleine wandelnde Leiche. Ich seufzte müde, als er mir die Hand hinhielt und sofort los wollte. Ich quengelte. Er hatte ja keine Ahnung wie beschissen und ausgelutscht ich mich fühlte! "Zieh mich hoch!", jammerte ich und schob meine Hand in seine. Entweder er hatte seine Muskeln nicht unter Kontrolle oder ich war wesentlich leichter als ich aussah, jedenfalls flog ich beinahe aus dem Bett und landete irgendwie zum Glück noch auf meinen Füßen, strich den Pullover glatt und sah nicht mehr an mir herunter. Mir egal! Für Rose war ich sowieso schon ein Kleinkind. Sollte sie doch meine Häschen-Pyjamahose sehen. Ich hatte eben nur eine passende in der Kinderateilung gefunden. Die Frauenkleider waren mir an den Beinen eben einfach... zu lang. "Okay komm.", nuschelte ich und rieb mir die Augen, als wäre ich gerade erst aufgestanden. Oh warte! Das war ich ja auch...

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Carter Heathrow
Ich machte mir kurzzeitig echt sorgen, als ich mehrmals an Gemmas Tür klopfte und sie nicht aufmachte oder mich wenigstens herein bat. Hatte sie vergessen dass wir verabredet waren? Oder was sie auf die Jagd gehangen, sobald es dunkel geworden war, immerhin hatte sogar ich mit relativ wenig Ahnung gemerkt, Dass sie sehr hungrig und aushezehrt ins Bett gegangen war, Auch wenn ich mir über ihren speziellen Hunger lieber keinen Kopf machen wollte. Immerhin könnte sie jetzt gerade irgendwo draußen sein und in diesem Moment einen Menschen töten, sein Blut bis zum letzten tropfen aussaugen. Bei der Vorstellung lief es mir doch kalt den Rücken runter und ich zuckte kurz zusammen, als die Tür dann doch aufging, Da ich damit eigentlich nicht mehr gerechnet hatte. Was ich dann erblickte, war auch nicht gerade überraschend. Trotzdem, Sie sah schrecklich aus und das war noch ziemlich nett ausgedrückt. Denn eigentlich sah sie ziemlich...tod aus, Aber besser ich sagte ihr das nicht. Ich verzog besorgt den Mund und folgte ihr rein. "Ja so siehst du auch aus." Ich konnte ihre Haut kaum vom weißen Laken unterscheiden, Sie war nicht mehr nur blass, sondern mittlerweile auch noch aschfahl und hatte dunkelgraune Schatten unter den Augen. Mir hingegen ging es blendend, ich hatte mal wieder am Stück ordendlich durchgeschlafen und eine aufregende Tour durch Mystic World gemacht, während sie bestimmt eine schreckliche Nacht gehabt hatte. Ich hatte schon Mitleid mit ihr, fühlte mich aber nicht schlecht weil es mir so gut ging, Sie hätte sich ihre Nährungsaufnahme eben etwas anderes organisieren müssen, nicht dass ich davon viel Ahnung hatte und es ging mich eigentlich auch nichts an. Auf ihre Anweisungen hin setzte ich mich aufs Bett, ignorierte ihren Schlafanzug, der nur bestätigte wie schlecht es ihr ging, und sah sie besorgt an. Sie wollte wissen ob ich über die Vorräte in der Küche Bescheid wusste. Ich zuckte mit den Schultern. "Ich weiß nicht, Aber die Sonne ist noch nicht lange unter gegangen, wird also noch was da sein, es ist ja quasi morgen. Wenn du willst gehe ich mit dir nachsehen, Denn mal ehrlich, du siehst schrecklich aus." Das wusste sie vermutlich aber schon zu gut. Ich würde aber nicht runter gehen und ihr einen Beutel holen, Denn die Vampire waren mittlerweile wach und ich wollte keinen Streit riskieren oder ähnliches, Weil ich als Mensch für jemand Blut holte und da sie eh Gemma schon nicht leiden konnten, hatte ich darauf jetzt wirklich keine Lust. "Eine andere Möglichkeit bleibt dir nicht oder? Außer du gehst raus und....naja, ich kann nicht sagen dass du jemanden töten sollst, Aber du musst was essen." Sie war praktisch meine einzige Kontaktperson hier drin, ich konnte nicht dabei zusehen wie sie hier starb, obwohl das ging doch Garnicht oder? Vermutlich wollte ich das auch Garnicht herausfinden... Ich stand auf und hielt ihr die Hand hin. "Komm, dir bleibt nichts anderes übrig. Und wenn die hinfällst, fang ich dich auf." versicherte ich und lächelte etwas.

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Gemma
Es war schwer für einen Nicht-Vampir zu beschreiben wie es sich anfühlte, wenn man hungrig war, wenn man austrocknete. So vermutete ich lief es bei mir. Meistens verlor ich den Verstand, kurz bevor ich am Hunger zerfiel und griff wahllos irgendwelche Leute an, veranstaltete ein Massaker. Aber bis dahin litt ich. Es war vielleicht auch gar nicht möglich es etwa einem Menschen zu vermitteln. Es war... als hätte man tagelang durchgefeiert und getrunken und würde mit einem Mordskater aufwachen. Nur, dass dieser nicht wegging, wenn man aß und etwas trank, sich etwas bewegte. Es war ein andauernder Kater, der immer schlimmer wurde - mit jeder Minute, in der man kein Blut zu sich nahm. Meine Glieder schmerzten, ich fühlte mich so alt wie ich heutzutage vermutlich wirklich sein würde und ich war schwach. Das war das größte Problem. Ich war in der Phase, in der man kreidebleich im Bett lag und sich kaum auf den Beinen hielt. Ich wusste, was nach dieser Phase kam. Dann strömte das Andrenalin und der Selbsterhaltungstrieb wurde zur Überlebenswaffe. In dieser Phase konnte ich herumspringen und Menschen abschlachten, die dreimal so viel wogen wie ich. Gerade im Moment aber wachte ich alles andere als glücklich auf. Hey, ich hatte einen neuen Freund gefunden, der vor meiner Tür stand und etwas mit mir machen wollte. Das war die erste ehrliche Gesellschaft in Jahren! Und nun schlief ich, verpasste den Sonnenuntergang und kam kaum aus dem Bett, als Carter an die Tür hämmerte. Oder kam es mir nur so vor, weil ich so empfindlich war? Jedenfalls zog ich die Decke wie einen Umhang um meine Schultern und schlurfte zur Tür, öffnete diese un schaute zu dem großen, breitschultrigen Jungen hoch. "Sorry...ich fühl mich nicht besonders." Offensichtlich. Ich wollte gar nicht erst wissen wie ich aussehen musste. Meine Haare waren auf dem Kopf zu einem unordentlichen Dutt zusammengefasst, meine Haut war sicher noch blasser als sonst und ich trug einen Pullover, der mir über die Hände und Oberschenkel reichte, darunter eine bunte Pyjamahose mit Häschen drauf. Alles in allem könnte man wohl sagen, dass ich aussah wie ein Mensch, der die heftigste Grippe seines Lebens durchlebte - bloß dass kein Mensch so kalkweiß war wie ich. Ich ging wieder zurück zu meinem Bett, fiel nahezu auf die Matratze und zog die Beine in den Schneidersitz, als ich mich wieder zu Carter umdrehte. "Setz dich ruhig. Hast du gesehen, ob der Kühlschrank aufgefüllt wurde und die Vampire etwas übrig gelassen haben?" Ich konnte gerade an nichts anderes denken als daran meinen Durst zu stillen! Erst danach würde mit mir wohl wieder etwas anzufangen sein.

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Carter Heathrow
Die Empfangsdame, Meredith, beantwortete mir die meisten meiner Fragen, Auch wenn auf viele die Antwort war "Magie kann man nicht rational erklären". Vieles davon frustrierte mich, Aber es gab einfach keine Erklärungen dafür, wie das Gebäude funktionierte, insbesondere die Zimmer oder schränke die Gedanken lesen konnten. Außerdem hatte ich endlich die Erklärung dafür, Dass ich nichts hier bezahlen musste, solange ich zum Zusammenleben hier etwas beitrug, Vielleicht irgendwo half wo es nötig war und natürlich sollte ich niemanden hier töten. Die Rechnungen des Hauses wurden wohl von einigen reichen Sponsoren gezahlt, Die ebenfalls übernatürlich waren und ein Teil mal auch wieder durch Magie. Am besten ich fragte einfach gar nicht mehr, es hatte ja eh keinen Sinn. Leider war ich eben nicht von Natur aus jemand der Dinge einfach hinnahm, ich war es gewohnt immer skeptisch und vorsichtig zu sein, ein Ort an dem Mann einfach willkommen war und nichts zahlen musste, obwohl man quasi alles haben konnte, erschien mir zu schön um wahr zu sein. Anderseits da der größte Teil durch Magie erzeugt wurde, wurde auch niemandem etwas weggenommen oder jemand betrogen.... Ach, es würde eine Weile dauern bis das alles hier für mich selbstverständlich war. Ich bekam auch tatsächlich einen Plan des Geländes, Der aber nicht Maßstabsgetreu war, da die Stockwerke und manchen Räume ja in berschie eben lagen, so nannte Meredith das. Sie hatte auch gesagt dass ich vielleicht besser nicht springen sollte, da keiner die Lücke erklären konnte, Sie zumindest nicht, sollte ich es besser lassen. Ich nahm die Sache aber selbst in Hand und ging mit dem Plan in die Bibliothek, Die so beeindruckend war, Dass ich erst mal eine halbe Stunde nur durch die Gänge wanderte und sie bewunderte. Dann suchte ich den Gang heraus der Menschen mit besonderen Fähigkeiten betraf und suchte ein paar Bücher heraus, davon gab es hier nämlich Unmengen. Die Bibliothekarin sagte mir, Dass jedes Buch das verlegt wurde, hier erscheinen konnte, Wenn man es brauchte. Einige waren aber uralte Originalbände hnd Erstausgaben, Die Jahrhunderte zurück gingen und die Geschichte von übernatürlichen erzählten. Ich nahm mir fest vor hier viel Zeit zu verbringen und so viel wie möglich über die Welt, in die ich hier nun herein geriet, zu erfahren. Mit fünf dicken Wälzer ausgestattet ging ich wieder hoch auf mein Zimmer, was zu Fuß wirklich viel aufwendiger war und erst recht mit Büchern, Aber lieber das als irgendwo in nirgendwo zu landen und festzustecken. Ich legte die Bücher nur ab und ging dann in die Küche. Diese war diesmal nicht komplett leer, es waren mehrere Leute da, keine Vampire Da die Sonne noch draußen waren, und ich musterte einige, Aber auch ich wurde angesehen. Einige sagten Hallo oder lächelten, einige waren komisch und blieben unter sich. Gerne wüsste ich, wer noch menschlich war, Aber das sah man nicht auf Anhieb allen an, Vielleicht war es möglich an eine Liste zu kommen, Dann könnte ich vielleicht jemand treffen der so war wie ich. Jedenfalls ging ich zum Backofen, legte Zutaten für eine Pizza rein und unterdrückte meine beeindruckte Reaktion, als eine frische salamipizza heraus kam. Ich aß sie am Tresen und checkte währenddessen meine Mail und voralem die Nachrichtendienste meiner Heimatstadt, ob auf mich eine Fahndung angesetzt war, Aber ich fand nichts. Wollte meine Mutter dass wirklich einfach so unter den Teppich kehren? Ich hatte sie dann doch etwas mutiger eingeschätzt. Nachdem ich gegessen hatte, kramte ich meinen Plan wieder heraus und machte mich auf den Weg zu den Grotten und Höhlen. Ich setzte mich nur auf einen Felsen am Rand und beobachtete andere, Die fröhlich im Wasser planschten, ging dann aber näher ran, als ich eine Flosse sah. Tatsächlich hatten drei Mädchen eine fischflosse statt Beine und ich murmelte beeindruckt, woraufhin eine mich ansprach jnd fragte ob ich neu sein. Ich unterhielt mich kurz mit ihr, als ich dann auf mein Handy sah, war es schon halb zehn abends und ich machte mich auf den Weg zu Gemmas Zimmer. Gerne hätte ich noch mehr gesehen oder mit jemandem gesprochen, Dass alles hier war so faszinierend, Aber ich hielt immer mein Wort, Auch dieses Mal. Ich klopfte einfach mal an ihrer Tür, obwohl wir nichts genaues ausgemacht hatten. Nach dreimaligen klopfen passierte immer noch nichts. "Gemma, bist du da? Schläfst du noch? Es ist schon dunkel, also keine angst, du wirst nicht gegrillt."

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Gemma
Ich hatte Recht behalten. Es war so gut wie unmöglich um diese Uhrzeit noch an Blut zu kommen. Ich hatte mich tatsächlich noch mal raus in den Wald gewagt. Ich war sogar bis an den Stadtrand gelaufen, um doch noch einen armen Menschen zu finden, der meinen Fangzähnen zu Leide fallen musste, aber ich hatte einfach niemanden angetroffen. Ich war also leer ausgegangen, als ich am Ende zurück ins Schloss hechtete. Die Sonne ging bereits auf, als ich in meinem Zimmer ankam. Ich hatte Glück gehabt, dass ich nicht ein paar Minuten später gekommen war. Ich hatte mittlerweile ein richtiges Gespür für die Sonnenzeiten entwickelt. Ich wachte auf, nachdem die Sonne weg war und ich wurde müde und erschöpft, wenn die Sonne drohte aufzugehen. Es war ein Gefühl, das sich dann in mir ausbreitete und ich hatte mich bisher nie getäuscht. Eigentlich brauchte ich nicht einmal mehr auf die Zeit zu achten, aber natürlich tat ich das trotzdem noch. Ich konnte nicht vorsichtig genug sein, wenn man bedachte, dass ich starb, wenn ich mich nur einmal um ein paar Minuten vertat. Ich fiel erschöpft und hungrig ins Bett. Die Vampire hatten mir nicht mehr als einen halben Blutbeutel übrig gelassen und natürlich reichte das nicht. Auch wenn ich nur ein kleines Persönchen war und man vermuten sollte, dass ich nicht viel brauchte. Aber selbst für mich war ein halber Liter einfach nicht genug. Ich brauchte mehr, aber jetzt würde ich nicht mehr an irgendetwas dran kommen. Ich war in meinem Zimmer gefangen und lag wie tot in meinem Bett. Ich hatte nicht einmal mehr Kraft meine Klamotten los zu werden und mich unter die Decke zu legen. Ich wühlte mich einfach in mein Bett und blieb liegen, sparte meine Kräfte, um in der nächsten Nacht definitiv etwas zu finden. Vielleicht würde ich Carter absagen müssen. Ich brauchte alle Zeit, um genug Blut zu bekommen. Ich wollte zwar gern etwas mit ihm unternehmen und vielleicht meinen ersten Freund hier am Schloss gewinnen, aber mein Leben war dann doch irgendwie wichtiger - auch wenn ich es hasste so wie es war. Selbst ich hatte einen Überlebenstrieb.

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Carter Heathrow
Ich ließ die Themen wie tagsüber wach zu sein und sich äußerlich so zu kleiden und schminken dass sie älter aussah erst mal auf sich beruhen. Ich war ja erst seit kurzem hier und hatte keine Ahnung wie ihr Alltag aussah oder wie das allgeimem bei ihr lief wenn sie zum Beispiel unter Menschen ging, wobei man bei ihr wohl eher von einer Jagd reden musste. Ich mischte mich schon wieder viel zu sehr in ihre Angelegenheiten ein, statt sich lieber mal um mein neues Zuhause zu sorgen und im meine eigenen Probleme zu kümmern. Außerdem hatten wir noch genug Zeit uns gegenseitig zu helfen, Wenn es nötig war. Nachdem ich ihr ebenfalls eine gute Nacht gewünscht hatte ging ich wieder zurück auf mein Zimmer, diesmal lief ich um mir den Weg zu merken, Auch wenn ich telepotiert viel schneller in meinem Zimmer sein könnte, Aber ich wollte mir den Weg einprägen und mein neues zu hause Kennenlernen. In meinem Zimmer betrat ich auch zum ersten Mal das Bad, das sah aus wie ein ganz normales Bad eben mit schwarz weißen Fliesen, einer dusche und Badewanne. Ob es so war weil ich so ein Bild im Kopf gehabt hatte? Ich wusste es nicht, ich würde Gemma morgen fragen. Zwei Handtücher hingen neben der Dusche und ich stieg direkt drunter und spülte den anstrengenden Tag von meiner Haut. Mit einem Handtuch auf den Hüften und einem anderen um die Schultern ging ich wieder ins Zimmer und stellte mich vor den Schrank. Ich sah auf die Schubladen unten und stellte mir Boxershorts vor, machte sie auf und darin lagen welche mit verschiedenen Karomustern. Ich schüttelte immer noch beeindruckt und gleichzeitig ungläubig den Kopf, zog eine an und packte meinen Rucksack dann noch aus. Ich hatte auf dem Handy wieder fünf entgangene anrufe meiner Schwester, ich ging aber nicht darauf ein. Sie wusste mittlerweile bestimmt dass unser Vater tot war und ich es gewesen war, Sie wollte mich entweder als Mörder oder Feigling bezeichnen, Weil sie es nicht verstehen würde. Je nachdem was Mutter ihr erzählt hat, vielleicht will sie mich auch an die Polizei ausliefern, ich wusste es nicht. Sie hatte sonst immer zu mir gestanden und meine Gaben akzeptiert, meinen Vater nicht verstanden. Aber er war eben immer noch ihr Vater und zu ihr war er auch deutlich netter gewesen als zu mir, Sie konnte also nicht Verständnis dafür haben. Deswegen hatte ich auch nicht zu ihr gekonnt, nach San Francisco, das wäre sonst die bessere Option gewesen als zwei Wochen lang in Motels, Bars und Dinern zu verbringen. Ich stellte schnell noch einen Wecker auf 15 Uhr, Dann könnte ich endlich mal wieder zehn Stunden ordentlich durchschlafen.
Ich wachte tatsächlich erst mit dem Wecker auf, denn es war überraschend leise in dem Gebäude, obwohl es mitten am Tag war. Bestimmt hatte das auch etwas mit Magie zu tun. Ich stand also auf und machte mich im Bad frisch, zog mich an, Mit Klamotten die ich aus dem magischen Schrank geholt hatte, schnappte mein Handy und ging runter in die Eingangshalle. Um die Uhrzeit war hier mehr mehr Betrieb ich sah die verschiedenen Personen an. Auf den ersten Blick sahen alle ziemlich normal aus, doch dann entdeckte man die Besonderheiten. Ein Mädchen hatte tatsächlich Flügel, ein Typ hatte rote Augen und eine Gruppe Jungs war breit gebaut und hatten alle lange Haare, Sehr merkwürdig. Einige sahen mich an und überlegten wohl ebenfalls was ich war, Aber so viele Wesen wie hier wohnte könnte unmöglich jeder jeden kennen. Ich ging auf die Rezeption zu und die Dame lächelte mich an. "Mr. Heathrow, ich dachte mir dass sie hier auftauchen, sobald Miss Gemma sie gehen lässt. Sie haben sicher einige Fragen." sagte sie freundlich. Ich schätzte Sie auf mit dreißig und fragte mich ob sie auch ein Mensch mit einer Gäbe war, immerhin konnte sie die Infos über mich ja quasi sehen wie Gemma erzählt hatte, Aber es könnte ja sein dass sie auch eine Art Magie benutzte. Hier war so gut wie alles möglich, Aber das war bestimmt zu persönlich. "Einen riesen Haufen Fragen." und dann sprudelte ich mit allem heraus. Wie funktionierte das Gebäude, musste ich etwas zahlen, welche regeln oder Hausordnung gab es, was musste ich wissen, was war verboten, und ganz dringen, gab es einen Gebäudeplan?

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Gemma
Es war wirklich süß, dass er versuchte mir zu helfen. Es war nett... Sicher war er ein ganz reines Herz. Er hatte in seinem Leben nicht viel falsch gemacht. Nur den Mord, aber er hatte ja schon gesagt, dass es mehr oder weniger ein Unfall gewesen war. Im Gegensatz zu mir jedenfalls war er alle male ein besserer Mensch. Ich war ja nicht einmal mehr menschlich. Ich senkte den Blick auf mein Hände, die nervös ineiner verkeilt auf der Arbeitsplatte lagen, während ich immer noch auf dem Hocker saß und nicht so ganz wusste wohin mit mir. "Natürlich ist das Möglich, aber ich brauche tagsüber nicht auch noch wach sein. Ich habe die Nacht. Nur da kann ich jagen, also schlafe ich tagsüber. Und selbst wenn ich die Möglichkeit hätte auf Klo zu gehen, würde ich nichts essen wollen. Es würde mich genauso wenig reizen. Ich hab seit Jahren nichts mehr gegessen und ehrlich gesagt vermisse ich es nicht." Es würde mich nur an Zeiten erinnern, die vorbei waren. Ich würde mir damit vorgaukeln, dass ich normal sein könnte, aber so war es nun einmal nicht. Ich aß nicht, ich war nicht menschlich. Ich sollte aufhören es zu versuchen. Als er mir allen ernstes riet es mit Make-up und hohen Schuhen zu probieren, sah ich ihn ungläubig an. "Du denkst ich könnte mit Makeup und ein Paar Schuhen meine blasse Haut, meine Kindlichkeit, meine seltsam weißen Haare und meinen praktisch nicht vorhanden Busen kaschieren?", meinte ich und deutete an mir herunter. Ich füllte gerade einmal so ein A Körbchen und darauf war ich alles andere als stolz. Keine Zwanzigjährige dieser Welt konnte noch Bustiers aus der Kinderabteilung tragen. Ich seufzte und fuhr mir durch das Gesicht. Ich trug ja schon Makeup, damit ich nicht auch noch im Gesicht aussah wie ein Kind. "Die meisten sind nett zueinander, aber es passt ihnen halt nicht, dass mich die Leute "Vampir" nennen, obwohl ich mir diese Bezeichnung nicht "verdient" habe. Ich bin... nichts von allem und passe nirgendwo rein, das geht denen so gegen den Strich. Es gibt durchaus auch Arten, die sich untereinander verstehen, aber ich bin sowas wie ein Mischling und das... ist hier scheinbar einfach nicht gern gesehen." Ich konnte es ja selbst nicht erklären, jedenfalls war ich hier die Einzige, die so sehr auf Hass traf. Ich hatte bisher zumindest noch nicht gesehen, dass irgendjemand anderes hier so gegen Wände lief wie ich. Ich schaute auf, als er mir anbot tatsächlich Zeit mit mir zu verbringen, dass er jetzt aber schlafen gehen musste. Er wollte vorbeikommen, wenn die Sonne untergegangen war? Ich lächelte schwach und nickte. "Ja, das... wäre toll! Dann gute Nacht!", wünschte ich ihm noch, ehe er verschwand. Ich würde mir dann am besten wohl noch etwas Blut besorgen. Wie auch immer ich das anstellen wollte...

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Carter Heathrow
Also Gemma war ja wirklich ein besonderes Wesen. Sie war kein Vampir und nicht gebissen worden, war nicht schneller als gewöhnlich Menschen oder hatte reinste Haut, so wie ich es bei Rose gesehen hatte, Aber dafür hatte ihr die Alchemie wohl alle Nachteile einer Untoten eingebracht. Sie hatte sich doch nur ewiges Leben gewünscht, warum könnte sie dann nicht in die Sonne? Zum überleben brauchten wir sie doch, wieso hatte man sie dann in die Dunkelheit verbannt? Das ergab für mich irgenwie keinen Sinn... Sie hatte es als Strafe bezeichnet, Aber mal rational betrachtet, obwohl ich das bei Magie und all diesen Dingen eigentlich gar nicht sollte, fand ich es etwas zu hart. Direktes Licht tötete Sie also? Das hieß sie saß in dem Hotel für mindestens 14 Stunden am Tag fest, je nachdem wie lange es im Sommer sagar hell war. Gut, ich wusste nicht genau was es hier alles zu machen gab, immhin schien es als könnte man sich mit Gedankenkraft quasi alles wünschen, Aber sie schien keinen Spaß daran zu finden. Und ich hatte gedacht ich hätte eine Schwerte Kindheit gehabt und wüsste nicht wohin mit meinen Gaben, Aber sie hatte es eindeutig viel schlimmer getroffen, Aber sie hatte ja auch mehr gewollt als ein normales Leben. Tja, das zeigte wieder einmal was passierte wenn man zu gierig war. Sie hatte ihr normales Leben nicht mehr gewollt, ich hätte alles getan um als gewöhnliches Mensch aufwachsen. "Dann manifestierte doch einfach dichte Vorhänge oder so, irgendwas was kein Licht durchlässt, muss doch möglich sein." schlug ich vor und zuckte mit den Schultern. Auf ihr bitteres lachen dann ging ich nicht ein, Auch wenn ich es traurig fand, wie sie das alles sah. Ich musterte sie nocheinmal und wollte sie ja nicht kränken, Aber scheinbar wusste sie mehr als deutlich, Dass sie sehr jung aussah. Ich verzog etwas mitgenommen den Mund und seufzte, wieso versuchte ich das überhaupt? Wieso machte ich mir ihre Probleme zu meinem eigenen? Ich war doch erst seit zwei Stunden hier und musste nicht jeden direkt retten wollen, nur weil sie mir etwas geholfen hatte, Aber ja so war ich eben. Ich war sehr hilfsbereit und half anderen wo ich konnte, ohne die Hilfe von Freunden und meiner Schwester hätte ich meine Kindheit auch wohl kaum überstanden. Ich wusste also wie es war mit seinem Problemen alleine zu sein, Auch wenn meine Schwester mir immer versucht hatte zu helfen, war es nicht dasselbe, Weil sie eben nicht genau wie ich war. "Hast du es mit Makeup, hohen Schuhen und so schon mal versucht? Du wärst überrascht, Aber heutzutage gibt es Mädchen die mit 14 aussehen wie 20." versuchte ich sie aufzumuntern, Auch wenn ich da vermutlich gegen eine Wand fuhr. Und ich behielt recht, denn auch als ich sie nach Gelegenheiten innerhalb der Mauern von Mystik World fragte, stieß ich auf Abwehr. Sie machte es einem aber auch wirklich nicht leicht. Anderseits hatte sie mehr Ahnung wie es hier ablief, Auch wenn mich ihre Schilderungen nicht gerade begeisterten. "Wirklich, wie in der High School mit Cliquen? Das ist nicht ihr ernst? Wir sind doch alle hier weil wir nicht wissen wohin und dann verhalten die sich wie Menschen, was soll denn der Scheiß?" Also wenn das so war, Dann würde ich nicht lange hier bleiben oder mit den anderen abhängen. Vermutlich würde es noch so sein, Dass man als Mensch nicht ganz als übernatürlich betrachtet wurde oder die Vampire sahen einen als wandelnde Blutquelle. Langsam wurde minder Ort unsympathisch, Aber ich würde mir erst mal ein eigenes Bild machen müssen. Ich winkte ab, als mich direkt zurück stieß, als ich ihr den Vorschlag gemacht hatte ihr hier drin zu helfen und lachte. "Mach dir mal keine sorge um mich, ich muss ja nicht alles komplett umstellen. Ich kann aber abends länger wach bleiben und wir können da etwas machen, wie du willst, war nur ein Angebot. Naja, ich würde dann aber wirklich gerne ins Bett, ich hab die letzte Nacht nicht sonderlich gut geschlafen." erzählte ich und lächelte Matt. Eigentlich hatte ich nur eine Stunde wenn überhaupt nicht geschlafen, Da ich in der Ecke eines 24 Stunden Imbiss herum gelungert hatte, während ich überlegt hatte ob ich hier her kommen sollte oder nicht. Jetzt stand ich auf und streckte mich gähnend, zog mein Shirt dann wieder zurecht das dabei hoch gerutscht war und sah sie dann an. "Ich werde bestimmt bis spät Nachmittag schlafen, mich dann noch etwas umsehen, Aber wenn du willst schaue ich bei dir vorbei sobald die Sonne untergegangen ist."

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Gemma
Ich legte den Kopf schief, als er das sagte. Wow, er stellte sich das Vampirleben echt einfach vor, was? "Ich verbrenne ziemlich schnell. Bisher hab ich es nicht dazu kommen lassen, aber schau dir meine Haut an... ich denke nicht, dass es viel braucht, um mich zu verbrennen. Direktes Sonnenlicht hat mich bereits verletzt, ja. Ob es gespiegelt auch zählt, weiß ich nicht... Ich will es aber auch nicht ausprobieren. Ist nicht gerade angenehm. Und mein Bad hat Fenster, doch. Ich lasse nur die Rollos herunter. Wenn ich das aber mal vergessen sollte und pinkeln muss, weil ich meinte Apfelschorle trinken zu müssen, die mein Körper nicht braucht, dann... stecke ich ziemlich in der Scheiße.", erklärte ich ihm. Zu Essen und zu trinken würde vielleicht Spaß machen, ja, aber es würde mir genauso viele Nachteile einbringen. Und glücklich würde ich durch eine Pizza auch nicht werden. Ich führte ein Leben, das ich hasste und ich war allein, weil ich ein undefinierbares Wesen war, das nirgendwo zugehörte. Ich fuhr mir über die Stirn und räumte mein Glas in die Spülmaschine, die sich natürlich auch mit Magie anstellte und entleerte. Ich schüttelte bloß bitter lachend den Kopf, als er mein erbärmliches Leben darstellte. Ja, ich war nur hier, schlief oder lief im Wald herum. Was sollte ich auch anderes tun? "Hast du mich mal angesehen? Ich sehe immer noch aus wie ein Kind... Ich kann nicht mitten in der Nacht in der Stadt herumlaufen, ohne im Heim zu landen." Natürlich würde ich in meiner Verzweiflung und Einsamkeit feiern gehen, irgendwelche Menschen aus den Clubs locken, nur um nicht allein sein zu müssen, aber wie sollte das funktionieren? Keiner würde mich attraktiv finden und mit mir kommen wollen, sie würden höchstens das Jugendamt rufen. "Natürlich gibt es Aufenthaltsräume, aber es ist hier doch genauso wie in der Schule. Die einzelnen Wesen sind nur unter sich und ich gehöre nirgendwo hin. Ich bin weder Vampir, noch Mensch, noch Hexe. Keiner will sich mit mir abgeben, für die bin ich nur eine Missgeburt.", grummelte ich und knirschte mit den Zähnen. Irgendwie hatten sie ja recht. Das, was aus mir geworden war, war nicht gewollt gewesen. Wesen wie mich sollte es gar nicht geben. Ich hob den Blick und sah ihn ungläubig an. "Carter, du bist auch nur ein Mensch. Willst du wirklich deinen Tag-Nacht-Rhythmus umstellen und durch den Vitamin-D Mangel genauso depressiv und bleich werden wie ich? Lass gut sein. Freunde dich lieber mit Leuten an, die so sind wie du." Wir waren zwar beide keine Menschen, aber dennochlebten wir nicht in der selben Welt.

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Carter Heathrow
Im Nachhinein bereute ich es etwas sie so auf die Frage mit dem Blut angesprochen zu haben. Das war eindeutig etwas, Dass ihr Leben jetzt bestimmte und es gefiel ihr ganz und gar nicht. Sie wurde dazu gezwungen eine Mörderin zu sein und nur dadurch weiterhin in eine Ewigkeit voller selbsthass getrieben zu werden. Ich kannte sie jetzt noch nicht lange, Aber meiner Meinung nach verdiente Sie es nicht. Ja die Natur oder irgendeine übernatürliche Macht wollten sie bestrafen, Weil sie mehr gewollt hatte als ein normales sterbliche Leben, Aber sie so zu verbannen erschien mir doch zu hart. Sie könnte ja nicht mal raus gehen, Weil die Sonne die verbrannte, Ja das war doch kein richtiges Leben mehr. Natürlich würde ich ihr das nicht sagen oder vorhalten. Ich war zwar neugierig und manchmal sagte ich Dinge ohne nachzudenken, Aber ich war kein Arsch der sie an ihr tragisches Schicksal wieder und wieder erinnern musste. Ich nahm mir also vor sie möglichst normal zu behandeln, sie behandelte mich ja auch so und ritt nicht auf meinen Gaben herum. Ich wusste nichts mehr dazu zu sagen, Dass sie sich immer noch nicht an das Blut trinken gewöhnt hatte, was gab es da denn auch noch zu kommentieren? Sie wollte bestimmt kein Mitleid oder einen Rat von jemandem der keine Ahnung hatte, also Schloss ich das Thema ab. Wir blieben jedoch beim essen, während ich mein Sandwich fast fertig hatte und sie ihr Glas nicht gerade angetan austrank. Ich schluckte den letzten bissen herunter und fuhr mir dann über die Haare, stützte einen Ellenbogen auf und sah sie an. "Als ob du tagsüber nicht aus dem Bett kannst, im Bad sind bestimmt keine Fenster und im Schlafzimmer kannst du die Vorhänge zuziehen. Ich geh mal davon aus dass du nur von direkten Sonnenstrahlen brichst?" hakte ich nach und ging nicht weiter darauf ein, Dass sie nicht mal versuchen wollte sich mit leckerem Essen das Leben etwas schöner zu machen. Aber ich mischte mich mal lieber nicht weiter ein, ich fragte eh schon viel zu viel über ihre Vergangenheit nach, das war doch eigentlich ziemlich unhöflich. Nur noch eines wollte ich wissen, nämlich wie lange sie schon hier war. Dadurch würde ich nicht erfahren wie lange es den Ort schon gab, das interessierte mich nämlich auch. Ich hörte ihr nun aufmerksam zu und hatte meinen Kopf in meine Hände gestützt, lächelte leicht als sie sich auch an einem versuchte und zwang mich dann sie nicht mitleidig anzusehen. Wow, das war wirklich schade...sie vegetiere ja nur so vor sich hin, hatte niemanden der etwas wo sie hin konnte, das klang ja noch schlimmer als mein Leben. "Du willst mir nicht wirklich erzählen, Dass du immer nur schläfst, hier drin bist oder in den Wald gehst und das immer alleine? Gehst du nicht in die Stadt? Da ist viel mehr los und hier drin, gibt es da keine Aufenthaltsräume oder so? Ist jeder nur für sich? Mensch Gemma, also wenn du mich fragst, nutzt du dein Leben nicht richtig aus und da kannst du mir vertrauen, ich hab es ein paar mal schön zu gut gemeint." ich lachte und schüttelte den Kopf. "Ich mach dir einen Vorschlag: als Dank dafür dass du mir alles gezeigt hast, werd ich dir helfen wieder mehr Spaß zu haben. Was hälst du davon? Allerdings muss ich mich erst an die ganze Magie und so gewöhnen." grinste ich und machte eine armbewegung die das ganze Gebäude einschloss. Wenn ich hier aber erst mal klar kam, wüsste ich nicht was dagegen sprach, Dass wir beide Freunde wurden, immerhin hatte ich ihr schon eine Wunde verarztet.

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Gemma
Ich legte die Hände um das Glas. Einerseits um ihn von diesem Anblick abschirmen zu können und andererseits weil das Blut eiskalt war und absolut grauenhaft schmeckte. Es waren die letzten Reste, die die Vampire über gelassen hatten. Der Blutbeutel hatte schon einige Stunden offen dort gehangen. Es schmeckte abgestanden und kalt. Und es würde nicht annähernd reichen, um mich bis morgen zu sättigen. Ich schloss kurz die Augen, senkte den Blick nach unten und fuhr mir durch die weißen Haare. "Man gewöhnt sich nicht daran, Carter. Auch ich nicht. Ich habe das Glück, dass es frisch zumindest irgendwie schmeckt, aber... man gewöhnt sich nicht daran.", murmelte ich und drehte das Glas in meinen Händen. Ich war nicht von Natur aus ein Mörder. Ich hätte keiner Fliege etwas zu Leide getan. Auch heute hungerte ich noch bis zur letzten Minute, bis es nicht mehr ging. Ich war nie wirklich satt. Ich hielt mich bloß am Leben, gerade so. Ich hätte mehr als dreifach so viele Menschen getötet, würde ich so viel trinken wie ich wirklich wollte. Ich zog die Stirn kraus und sah ihn skeptisch an, als er mir versuchte das menschliche Essen wieder schmackhaft zu machen. "Ich will mich nicht menschlich fühlen. Ich weiß, dass ich es nicht bin, also will ich mir nichts vorspielen. Ich brauche kein Essen und keine Schokolade der Welt könnte mich wieder glücklich machen, also... spare ich mir die Zeit auf dem Klo danach. Wer weiß, ob mein Magen das noch verträgt? Außerdem schlafe ich tagsüber, weil die Sonne mich verbrennt. Ich habe also nicht die Möglichkeit wie ihr kurz auf Toilette zu gehen, wenn ich einmal im Bett liege." Ich zuckte leicht die Schultern. Glücklich würde es mich jedenfalls nicht machen. Es würde mir zwei Sekunden lang zeigen, dass vielleicht doch noch etwas Menschliches in mir steckte, aber danach wäre es nur noch schlimmer als sonst. "Ich war anfangs... allein. Ich hab im Wald gelebt, in Höhlen geschlafen. Sicher sieben Jahre hab ich wie eine Wilde gelebt.", erklärte ich ihm und lächelte ein wenig misslungen. "Danach hab ich von dem Ort hier erfahren und seitdem bin ich hier. Aber meistens bin ich nur tagsüber zum Schlafen hier. Ich habe nicht gerade sehr viele Freunde hier, also laufe ich lieber im Wald herum." Wow, wieso erzählte ich ihm das? Wirkte ich so nicht noch mitleidserregender? Ich fuhr mir über die Stirn und sah ihn kurz an. (Bei mir nicht besser :'D)

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Carter Heathrow
Wir beide mussten schon ein komisches Bild abgeben, in dieses großen Küche die zu 80% aus glatten Edelstahloberflächen bestand. Sie zierlich und mit so heller Haut und Haar, Dass sie das durchscheinend wirkte, trank diese dunklelrote dickliche Flüssigkeit. Ich, Der braungebrannte muskulöser Kerl neben dran, Der sich über ein Sandwich her machte. Klang ja an sich nicht so ungewöhnlich, Wenn man die Einzelheiten bedachte. Sie trank Blut und mein Sandwich war durch Magie entstanden. Ja so verrückt war es mittlerweile schon geworden. Noch verrückter war, Dass mich der Anblick davon wie sie Blut trank nicht mal unbedingt anwiderte, solange ich es nicht trinken musste und sie es nicht gerade runter schüttete wie Wasser. Aber es musste doch total eklig schmecken, wie abgestandener Saft, Der nicht mehr ganz frisch war. Anderseits wollte ich mir über die Quellen von frischem Blut auch lieber keine Gedanken machen. Ich sah sie jetzt wieder direkt an, Da ich doch bemerkt hatte, Dass es sie etwas getroffen hatte, Dass ich davon sprach wie unnormal Blut in dem Glas aussah. Ich wollte ihr ja nicht das Gefühl gegen dass sie total schräg war, es war eher eine Feststellung gewesen. "Oh, das sollte kein Änderungswunsch sein, nur eine Bemerkung, naja ist vermutlich gewöhnungsbedürftig für Menschen außenrum." Da sie ja hier meine einzige Freundin bis jetzt war, würde ich mich daran gewöhnen müssen dass sie Blut aus Gläsern trank. Dass wir beide wohl nie zusammen etwas normales Essen würden, obwohl einem mit dem Kühlschrank ja alle Möglichkeiten offen standen, war schon schade. Und nur weil sie es nicht brauchte, aß Sie nichts mehr? Ich nahm noch Zweig große bissen von meinem Sandwich, Dann schluckte ich diesmal alles runter, ehe ich wieder sprach. "Nur weil es dir keine Nährstoff liefert, ist du es nicht? Die meisten Sachen die man isst bringen einem nichts, das ganze Fast Food zum Beispiel oder Schokolade, Aber sie schmecken gut und Dinge die gut schmecken machen glücklich, das ist sogar wissenschaftlich bewiesen. Und wenn es nichts in deinem Körper verändert, wirst du auch nicht dick davon, also ich sehe da mehr vor-als Nachteile." brachte ich einige überzeugende Argumente hervor und zuckte dann mit dem Schultern. "Was ich dich auch noch fragen wollte, wie lange bist du schon hier?" [Sorry schlecht, bin mega erledigt]

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Gemma
Ich fuhr mir gestresst über die Stirn und schaute auf das nicht einmal volle Glas herunter. Schon klar, ich war ein kleines Persönchen, aber diese winzige Menge an Blut reichte wohl kaum aus, um mich bis morgen zu sättigen. Ich hatte Hunger! Schon seit einigen Tagen und der kleine Ausflug heute hatte es nur noch schlimmer gemacht. Ich hatte einen Menschen getötet und es hatte mir nicht einmal den Arsch gerettet. Ich nahm einen Schluck aus dem Glas, leckte mir die Lippen sauber und schaute ihn an, als er seinen Kopf wegdrehte. "Uhm... tut mir leid. Ich wollte dich nicht verstören. Das nächste Mal fülle ich es in einen blickdichten Becher, wenn es dir lieber ist.", murmelte ich und biss mir auf die Unterlippe, leckte noch einen kleinen Tropfen des Blutes weg. "Die Beutel sind eine ziemliche Sauerei, ich wollte nur, dass es normaler ist oder sowas. Ich weiß, dass es nicht okay ist.", flüsterte ich und senkte den Blick herunter in mein Glas, in dem das dickflüssige, kalte Blut schwamm. Ich schluckte hart, hob vorsichtig den Blick zu ihm, als er mit dem Kühlschrank herumprobierte. "Nein, eigentlich musst du das nicht machen. Die Elfen stehen total auf Gartenzeugs. Die sind froh das machen zu dürfen und sie legen eigentlich auch alles in den Kühlschrank. Du musst also nur gucken, was da ist und überlegst dir, was du daraus machen könntest." Es war wesentlich einfacher, als es vielleicht klang. Und das merkte er ja auch, denn er probierte es direkt mal aus und zauberte sich ein Sandwich her, das er herzhaft verspeiste. Noch mit vollem Mund stellte er weiter Fragen an mich. Sowas interessierte ihn? "Ich kann schon. Aber ich tue mir diese ganze Toilettengeherei nicht an. Immerhin bringt mir normales Essen nichts als das." Ich könnte jetzt genauso wie er ein Sandwich essen und eine Cola trinken, aber es würde meinen Hunger nicht annähernd stillen. Es würde nur dafür sorgen, dass meine Organe wieder begannen zu arbeiten und sie aus meinem Körper wieder raus haben wollten. Und ich hatte definitiv genug Probleme, da brauchte ich nicht noch eine volle Blase, wenn ich tagsüber in meinem abgedunkelten Zimmer lag, damit ich nicht verbrannte.

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Carter Heathrow
Gemma hatte gedacht ich hätte eine Ahnung wie es hier lief? Woher denn? Es gab ja nicht sowas wie eine Broschüre oder einen geheimen Club der einem von Mystic World erzählte. Und als ob ich der Frau geglaubt hätte, Wenn sie mir von einem magischen Schloss und Zauberei erzählt hätte. "Mein Kontakt? Eine blasse Frau hat mir die Adresse zugesteckt, als sie mich bei Telekinese in einem Restaurant erwischt hat und gemeint ich sollte da mal hingehen, Wenn ich mehr Leute suchte die so wie ich waren. Unter den anderen Wesen wird einem vielleicht untereinander Bescheid gesagt, Aber da ich der einzige bin und niemand mit besonderen Fähigkeiten kenne, wer hätte mich da aufklären sollen? Und als ob ich dann an Magie geglaubt hätte, ich bin ja jetzt noch ziemlich ungläubig." erklärte ich ich ich auf dem weg nach unten, nachdem sie mir gerade hatte, Dass ich eigentlich nicht abschließen brauchte. An persönlichen Wertgegenständen hatte ich außer Handy und Geldbeutel auch nichtsejr dabei, ein paar Bücher, Kosmetik Sachen und Kleidung, wobei letzteres sich jeder in seinen Schrank wünschen könnte wie er wollte, das war wirklich verdammt praktisch. Gab aber auch jedem die Möglichkeit sich Designer Kleidung zu wünschen, wodurch die doch irgendwo ihren Wert verlor...naja, hoffentlich gab es hier überhaupt keine Cliquen wie in der schule wo man anhand deiner Kleidung verurteilt wurde... "Es kann sich also unendlich weit in einem kleinen Gebäude vergrößern? Das ist wirklich faszinierend..." murmelte ich. Ich sollte jedoch nochmal jemanden fragen, was die schwarze Lücke bei meiner Teleportation zu bedeuten hatte und ob ich schlimmsten falls dort stecken bleiben könnte. Auf dem weiteren Weg hörte ich mir an wie sie mir das Konzept der Küche erklärte. Hier gab es sogar einen Garten und Felder? Bevor ich überhaupt nach fragte, wie das hinter einem Motel möglich war, Schloss ich einfach mal darauf, Dass es ebenfalls Magie war. Mitten in der Stadt würde das ja sonst nicht gehen und allgemein so große Menge an Lebensmitteln zur Verfügung zu stellen wie sie für tausend von verschiedenen Wesen gebraucht würden, war sowieso rational gesehen nicht möglich. Dass angeblich Feen Die Sachen anbauten ließ ich mal außen vor, das war ja erst der Anfang des Eisbergs an ubernatürlichem Wesen die hier auf mich warteten. Sobald wir in der Küche ankamen, ich versuchte mir den Weg zu merken, sah ich mich um. Mehrere Kühlschränke, viel Edelstahl und sogar ein Herd, für die die wohl doch lieber selbst kochten. "Also muss ich nur Zutaten für ein Gericht in den Kühlschrank packen und mir dann ein wünschen, das war's?" Das klang ziemlich leicht, auch wenn man jedes mal überlegen musste was in einem Gericht drin war. Ob das auch für Sachen wie Gewürze galt? Musste man exat alles hineinstellen, denn wenn ja, war es doch aufwendiger. Ich würde mal irgendwann nachfragen. Jetzt sah ich Gemma dabei zu wie sie einen ganz üblichen Blutbeutel wie man sie in Krankenhäusern fand aus einem Kühlschrank nahm und nicht gerade glücklich wirkte. Ob ich wissen wollte wo diese Einrichtung hier das Blut her bekam? Vermutlich nicht... "Wieso füllst du es in ein Glas? Glaubst du dadurch wird des normaler? Wenn dann sieht es nur noch schräger aus, Weil Blut einfach in keine Gläser gehört." meinte ich und sah dann weg, nicht dass sie sich noch unwohl fühlte oder mir schlecht wurde. Stattdessen ging ich zu einem Kühlschrank und dachte an ein schönes Sandwich, Da ich aber nicht wusste was darin war, hatte ich keine großen Hoffnungen. Tatsächlich jedoch lag ein belegtes Toastbrot auf einem Teller bereit, als ich hinein sah. In den anderen Fächern lagen Obst Gemüse, Brot und Fleisch, natürlich keine abgepackte Sachen wie im Supermarkt, denn die könnten wir uns direkt aus frischen Sachen wünschen. "Das ist so cool." murmelte ich hnd betrachtete das Sandwich etwas genauer, drückte drauf, Aber es löste sich nicht in Luft auf oder war irgendwie komisch. Also zog ich mir einen Hocker heran und setzte mich. Ich biss herzhaft hinein und hatte den Mund noch nicht ganz leer als ich fragte "Kannst du eigentlich auch normale Sachen essen?"

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Gemma
Amüsiert legte ich den Kopf schief und schmunzelte über seine offensichtliche Begeisterung für all das hier. Das war ja fast schon süß. Er war so unwissend und naiv. Vielleicht war das der Grund warum er sich überhaupt mit mir abgab - noch. Wer wusste schon, ob er überhaupt noch in meiner Nähe bleiben wollte? "Tut mir leid, ich dachte dein Kontakt hätte dir ein wenig mehr über diesen Ort hier erzählt. Normalerweise wissen die... Wesen, die hierhin kommen, bereits über die Dinge Bescheid, die es in der Welt dort draußen so gibt. Für die Wenigsten ist das hier noch ein Schock. Die meisten kommen hier und sind einfach froh darum. Ich war nicht darauf vorbereitet, dass du eine rationale Erklärung für all das suchst, denn die gibt es nicht. Das hier ist Magie und da ist nichts rational. Die Alchemie ist es, aber das hier... ist mit den Dingen, die du kennst nicht erklärbar." War das nicht immer so? Alle Dinge, die nicht erklärbar waren, waren doch Magie, oder nicht? Dieses Schloss hier war es jedenfalls. "Hast du Mal Harry Potter gesehen? Bei den Hexern funktioniert es ähnlich. So wie Hermines Tasche, in der sich unendliche Weiten an Zeugs befinden. So ist dieses Schloss." Ich wusste wirklich nicht wie ich ihm das in menschlichen Worten erklären sollte. Aber er brauchte auch keine Erklärung. Die anderen lebten auch hier und akzeptieren es, bewunderten es und waren dankbar dafür. Ich verließ sein Zimmer und er schloss ab. "Eigentlich ist es hier friedlich. Niemand klaut einem etwas und wenn doch, dann stellt es das Schloss wieder her. Na ja, nur dein Handy solltest du mitnehmen. Der Rest besteht ja sowieso nur aus Magie.", erklärte ich ihm und zuckte leicht die Schultern. Niemand würde ihm seine Klamotten klauen, denn wenn sie sie wollten, könnten sie sie sich in ihren eigenen Schrank wünschen. Hier hatte jeder, was er brauchte. Die einzige Regel, die es brauchte, war hier drinnen nicht zu töten. Weder andere Mitbewohner, noch Menschen oder Tiere von draußen. Ich ging vor, um herunter in die Küche zu gelangen. "Mit dem menschlichen Essen ist es einfach. Wir haben einen großen Garten, wo alles angepflanzt wird. Magie kann Dinge erschaffen, die wir brauchen, aber nicht die, die wir zum Leben brauen. Also Essen kann man nicht einfach erschaffen, auch in der Magie nicht. Da ist die Alchemie ähnlich. Die Elfen pflanzen Obst, Gemüse, Getreide und all das an. Wir haben auch eine kleine Farm mit Tieren, darum kümmert sich irgendwer anders, keine Ahnung. Jedenfalls werden die rohen Zutaten dann in den Kühlschrank gelegt und dann funktioniert es ähnlich wie mit deinem Zimmer. Wenn Obst da ist, wünschst du dir einen Obstsalat und du kannst ihn rausnehmen. Das Blut aber muss aufgefüllt werden." Ich ging die nächste Tür links und dann standen wir auch schon in der Küche. Es war keiner da. Es war immerhin mitten in der Nacht und die Vampire tranken meistens schon bei Sonnenuntergang. Deswegen war auch bloß noch ein halber Blutbeutel da, den ich seufzend aus dem Kühlschrank zog. Das würde nie im Leben reichen, aber es war nun schon viel zu spät, um noch jagen zu gehen. Die Sonne ging bald wieder auf. Ich nahm mir also ein Glas, schüttete das Blut hinein, doch es füllte nicht einmal mehr ein Glas auf. "Scheiße!", grummelte ich und pfefferte den Beutel in den Mülleimer.

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Carter Heathrow
Ich hatte schon einiges in meinem Leben gesehen, schlechte Eltern, Gewalt, Mord, verrückte übernatürliche Dinge, Aber das war eine Nummer krasser als alles was ich je gesehen hatte. Es war als würden Fantasien und Vorstellungen einfach so aus der Luft heraus wahr werden. Hatte man mich nicht vorwarnen können? Dass der Ort hier anders war, wenigstens als man mir den Schlüssel gegeben hatte? Jetzt wo Gemma mich endlich aufklärte, war ich immer noch nicht weniger beeindruckt und überrascht. Magie.... Ich hätte ja daran gezweifelt, Dass es sowas wirklich gab, wäre nicht Gemma selbst ein Beispiel dafür und dann das hier. Das war verrückt. Ich drehte mich immer und immer wieder im Raum um, suchte nach Macken, Aber alles war so wie meine Vorstellung von einem bequemen Zimmer eben war. "Hättest du nicht vorher was sagen können? Normale Menschen überrascht sowas. Aber wie geht das überhaupt? Du willst mir doch nicht erzählen, Dass Magie, etwas unsichtbares und nicht greifbares oder dieses Gebäude in meinen Kopf gucken kann? Was ist das Gebäude überhaupt? Ein Tor zu einer parallelwelt oder wie? Also sorry wenn ich mich wie ein Idiot anhöre, Aber rational betrachtet ist das nicht möglich." sprudelte es aus mir heraus. Ich hatte noch einen Haufen mehr fragen, Aber ich wollte ihr nicht auf die nerven gehen. Es würde hier bestimmt noch jemand anderen geben der Bescheid wusste, Die Empfangsdame zum Beispiel oder jemand der schon lange hier war oder einen Hexer. Oh wow, ich hatte noch so viel hier zu lernen, das würde vermutlich erst mal meine Hauptbeschäftigung werden. Ich meine wie ging das? Was wenn ich hier drin war wenn ich die Einrichtung ändern wollte und konnte ich mir auch andere Dinge hier drin wünschen? Konnte ich den Kleiderschrank mit allem möglichen füllen? Könnte irgendein Wunsch hier drin gefährlich werden? Ich drehte mich wieder zu ihr um, als sie meinte, Dass sie gehen wollte. Es klang so merkwürdig, Dass sie davon sprach, Dass sie jetzt raus gehen wollte um sich eine Menschen zu suchen dessen Blut Sie trinken konnte. Ob sie dem Menschen dabei töten musste wusste ich nicht genau, Ja vermutlich wollte ich nicht mal darüber genauer nachdenken. Ihr Vorschlag, dass sie mir dabei die Küche zeigen wollte, war nett gemeint, auch wenn mir bei dem Gedanken an große Edelstahlkühlschränke mit Blutbeuteln gefüllt etwas anders wurde, Aber daran müsste ich mich wohl gewöhnen. "Danke das wäre super, ich hab nämlich auch ziemlich Hunger...naja mir nicht auf Blut eben." Ich lächelte etwas und zuckte Die Schultern, von mir selbst überrascht dass ich sowas sonst sehr skurilles so einfach abtat, als würde sie normales Lebensmittel konsumieren. Da ich aber echt kohldanr hatte, nahm ich aus meinem Pulli auf dem Bett bloß mein Handy und fuhr mir durch die Haare, Dann hielt ließ ich sie vor mir aus dem Zimmer treten und zog die Tür zu. "Wie ist das hier mit dem abschließen, Kann man den Menschen oder Wesen oder was auch immer vertrauen?" Sicherheitshalber und weil ich neu war, Schloss ich doch mal ab und steckte den Schlüssel in meine hintere Hosentasche, ehe ich meine Hände in die vordem beiden steckte. "Du musst vorgehen, ich bin ja auf dem Hinweg nicht hier lang." erklärte ich grinsend und folgte ihr dann. Von dem Flur mussten wir links und dann war da sogar ein Schild dass zu den Treppen zeigte, gut dann würde ich in Zukunft auch ohne Gemma in mein Zimmer finden. "Wie ist das in dem Küchen, muss man selbst kochen und Sachen kaufen oder gibt es da auch Magie? So viele verschiedene Wesen wie hier ja anscheinend Leben sollen?" Es könnte schon mal nicht sein, Dass wir alleine kochen, das würde nicht gehen bei so vielen verschiedenen Bedürfnissen und wo kämen Die Lebensmittel her? Wer bezahlte sie? Oh Mann, Da ging die Fragerei wieder los...

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Gemma
Ich seufzte und zuckte leicht die Schultern. "Schon okay. Dafür bin ich nicht so schnell aus der Puste.", erklärte ich ihm und schob die kalten Hände wieder in meine Bauchtasche. "Weißt du... ich kann vieles nicht, was Vampire können. Aber ich könnte dafür auch vieles, was sie nicht können, würde ich die Alchemie noch anwenden. Stell dich mich nicht als Vampir vor. Ich bin... stark, unsterblich, die Sonne verbrennt mich und ich trinke Blut, um zu überleben. Das sind die einzigen Dinge, die mich mit Vampiren verbinden." Zumindest grob gesehen. Denn dadurch, dass ich nicht schnell war, nicht gebissen worden war und theoretisch Kinder bekommen könnte, war ich bei den Vampiren unten durch. Ich gehörte nicht in ihren kleinen "Club" hinein und sie hassten es, wenn man mich als einen Vampir bezeichnete. Es war wie mit den Menschen, die mich genauso wenig als eine der Ihren anerkennen wollten. Ich war... nichts. Ich war irgendein Zwischending, das niemand haben wollte. Ich folgte ihm vorsichtig in den Raum hinein, als er sich umsah, als würde er gerade das erste Mal einen Dinosaurier sehen. Man hatte ihm wohl nicht viel von diesem Ort hier erzählt, als man ihn hergeschickt hatte, oder? Er jedenfalls konnte sich das alles nicht erklären. Gott, das war irgendwie süß. Er war so naiv und noch gar nicht in dieser Welt hier angekommen. "Das Schloss wurde von Hexern aufgebaut, Carter. Was meinst du wieso es von außen aussieht wie ein schäbiges Motel und hier drinnen Kristallkronleuchter hängen und alles fünfmal so groß ist? Das ist Magie. Du berührst den Türknauf, hast in deinem Kopf eine Vorstellung und das Schloss formt sich für dich danach. Es ist... gewöhnungsbedürftig, aber du wirst es bald sehr zu schätzen lernen.", erklärte ich ihm und lächelte schief, sah mich in seinem - scheinbar - Jugendzimmer um und nickte anerkennend. "Nett hast du's hier... Ich würde ja länger bleiben, aber ich war heute jagen, weil ich Hunger hatte und habe nur noch mehr Blut verloren, also... werde ich irgendwo noch etwas Blut herbekommen müssen, bevor die Sonne aufgeht." Wenn noch etwas in der Küche war, könnte ich ja sogar vielleicht bis morgen warten. "Du könntest noch kurz mitkommen und ich könnte dir die Gemeinschaftsküche zeigen. Dort gibt es oft auch noch Blutbeutel, wenn die Vampire etwas übrig gelassen haben." Meistens war ich nämlich der kleinste Wolf, der erst ganz zum Schluss noch etwas zu Fressen bekam.

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Carter Heathrow
Während ich auf Gemma wartete, dachte ich darüber nach was ich bisher über diesen Ort wusste. Es sollte hier über 4000 Zimmer geben, Wenn ich Rose ihrer Angabe vertrauete, Aber das war wirklich verdammt unrealistisch oder? Ein mehrstöckiges Hotel hatte vielleicht über 500 Zimmer, selbst das fand ich schon sehr unrealistisch und krass. Aber das Gebäude hier sah von außen nicht groß aus, Ja wie ein fünf stöckiges Mehrfamilienhaus vielleicht, Also stimmte hier irgendetwas nicht. Vielleicht erklärte dass auch die schwarze Lücke als ich hier her gesprungen war... Ich musste noch so einiges über den Ort heir heraus finden, bevor ich noch beim Telefonieren einen Fehler machte und sonst wo landete, wo ich besser nicht sein wollte. Irgenwie hatte ich jedoch schon den Verdacht, Dass es bestimmt keine logische Erklärung gab, sondern sie mir mit Magie oder so kommen würden... Genauso wie es bei der Anmeldung schon verlaufen war... Naja, Vielleicht war es ja ganz interessant was neues kennenzulernen und ich würde merken, Dass ich nicht der komischste Typ war den es hier gab. Nach circa zwei Minuten kam Gemma dann endlich um die Ecke und ich sah sie lachend an. "Oh echt? Ich dachte du wärst auch übernatürlich schnell, so wie du auch stark bist. Das erscheint mir irgendwie unfair. Tut mir Leid." Waren das aber nicht die Eigenschaften die man Vampiren zum Beispiel auch zusprach? Übernatürliche Geschwindigkeit und Stärke? Gut, sie war auch kein Vampire aber ich steckte sie irgenwie in die Schublade, besser ich gewohnte mir das erst gar nicht an, ihr gefiel das bestimmt auch nicht, immerhin war sie die einzige ihrer Art. "Na gut, Dann schauen wir doch mal was wir hier haben." murmelte ich, steckte den Schlüssel ins Schloss und machte die Tür auf. "Wow, genauso hab ich mir das vorgestellt!" Und das meinte ich wortwörtlich. Es war das gleiche Bett aus schwarzem Holz wie in meinem Zimmer zu hause, Die Wände waren blau, in meinem Elternhaus hatte ich mein Zimmer nie streichen dürfen. Die Nachttische waren ebenfalls schwarz, Die Lampenschirme waren weiß, Die Kommode ebenfalls schwarz. Vieles war gleich wie in meinem alten Zimmer, Weil eben daran gewöhnt war, Aber ich hatte mir einfach nur gewünschte, Dass es schöner war als in meinem alten Zimmer, mehr nach einem richtigen zu hause anfühlte. Sogar das gleiche David Guetta Poster hing über meinem Schreibtisch. "Wie, wie geht das? Hat die Frau von der Anmeldung das auch gesehen? Das sieht fast genauso aus wie mein altes Zimmer?" fragte ich Gemma und schmiss meinen Rucksack auf das Bett, ging zum Kleiderschrank und machte ihn auf. Darin hing die selben Dunkeln Hosen, Kapuzenpullover und Westen, wie in meinem alten Schrank nur dass diese neu aussahen. Ich nahm einen Pulli raus und sah ihn an. "Was geht hier vor?" Wie, wie ging das? Schaute jemand in meinen Kopf, was ging hier ab?

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Gemma
Gott, ich hasste diese Bitch! Nur weil sie das Glück hatte genau im richtigen Alter verwandelt worden zu sein, hieß das nicht, dass sie mehr wert war als ich! Doch genau so behandelte sie mich. Als wäre ich ein Kind. Gott, ich hasste diesen Körper! Ich hasste es hier drin festzustecken! Ich verfluchte mein 16-jähriges Ich dafür so oft, aber es änderte nichts. Ich würde nie größer sein, meine schokobraunen Haare zurückbekommen oder Brüste wie Rose haben. Ein Doppel D würde ich nie erreichen und das war mir klar, auch wenn es mich unglaublich nervte. Ich grummelte verbittert und schob Carter weiter, weg von der Szenerei. Ich hatte gerade wirklich andere Probleme als diese Schlampe! Zum Beispiel, dass ich vor Hunger raus gegangen war und nur noch mehr Blut verloren hatte. Gott, ich hatte Hunger! Ich biss die Zähne aufeinander, als Carter oben an der Treppe angekommen stehen blieb und inne hielt. Er lachte. Was war daran bitte jetzt witzig? Ich hob die Augenbrauen, als mir klar wurde, dass er über Rose lachte. Oh wow... ich konnte den Typen von Sekunde zu Sekunde mehr leiden. "Sie ist jedenfalls über 100, also könnte sie dreimal deine Mutter sein." Wow, war ich jetzt so tief gesunken sie ihm schlecht zu machen? Ich war bei ihm auf dem besten Wege einen Freund zu gewinnen, ich wollte einfach nicht, dass mir das irgendjemand wegschnappte. Als er ein Wettrennen vorschlug, schüttelte ich den Kopf. Nein, das wäre nicht fair! Ich war zwar ein vampirähnliches Wesen, aber ich konnte nicht wie alle anderen schnell rennen oder sowas. Ich war klein, hatte kurze Beine und war genauso langsam wie ein Mensch. Doch ehe ich diskutieren konnte, löste er sich praktisch vor mir auf. Es war als würde seine Erscheinung sich plötzlich verpixeln und dann ploppten die einzelnen Pixel einfach weg, bis er komplett weg war. Stirnrunzelnd sah ich die Stelle an, auf der er eben noch gestanden hatte, bis ich mich daran erinnerte, dass das ja eine der Gaben war, die er hatte. Ich rollte mit den Augen, dann lief ich los. Ich joggte durch die Flure, bis ich wenige Minuten später dann auch endlich ankam und seufzte. "Also das machst du nicht nochmal! Ich bin nicht so schnell wie die Vampire, ich bin nur menschlich schnell und hab kurze Beine!", beschwerte ich mich. Dafür war ich wenigstens nicht aus der Puste, als ich ankam. Also etwas Gutes war doch daran tot zu sein.

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Carter Heathrow
Wow, ging es hier immer so zu? Kaum angekommen wurde man sofort als Neuling erkannt und von irgendwelchen Leuten, in meinem Fall Frauen, angesprochen und irgendwo hingeschleppt? Oder lag das nur speziell an mir, meinem Aussehen oder der Tatsache dass ich hier drin einem Menschen noch am nächsten kam? Es war schön etwas verrückt, auch wenn ich von Rose nicht unbedingt abgeneigt war. Wenn ich erst mal mehr über die Arten und Leute wusste die hier drin wohnen, was sprach dann gegen etwas Spaß? Solange ich mich dabei natürlich nicht selbst in Gefahr brachte, Aber es war ja die Hauptregel, Dass hier drin niemand getötet wurde, wie es jedoch damit aussah sich von jemanden zu ernähren war eine andere Sache. Also hielt ich mich besser erst mal von allen, bis auf Gemma etwas fern, erst die Arbeit und dann das Vergnügen, wie es immer hieß. Ich wollte mich also gerade von der untoten Blondine abwenden, als sie wirklich noch mit Gemma anlegte, ich aber nicht darauf einging, ich hatte keine Lust auf diese Streitereien und den Kindergarten, ich wollte einfach nur auf mein Zimmer und etwas schlafen. Tatsächlich musste ich aber lachen, Also Gemma Rose mit einem anderen Namen ansprach. Während ich dann also wieder Schritt fasste und mich dem Tempo anpasste, mit dem Gemma mich zur Treppe schob, kam von hinten noch die Bemerkung "Wenn du keine Lust mehr auf die Kinderbetreung hast, mein Zimmer ist 2580." Ich verdrehte die Augen und grinste immer noch, bis zum ersten Treppenabsatz ging das so weiter, Dann blieb ich jedoch stehen. "Heißt sie wirklich Rosamunde? Dann muss sie ja echt alt sein." lachte ich und schüttelte den Kopf. Dann hatte ich einen Einfall. "Willst du etwas cooles sehen? Wettrennen, wer zuerst vor meinem Zimmer ist." grinste ich und klimperte mit dem Schlüssel, Dann konzentrierte ich mich auf die Nummer und die Welt um mich herum verschwamm. Normalerweise sah ich die Welt um mich herum wie ganz schnell an mir vorbei laufen, hier jedoch war es kurz einen Moment schwarz, Ehe der Flur vor mir auftauchte. Komisch, als sei ich auf dem weg hier her einfach durch Schwärze gesprungen...das war mir noch nie passiert. Gott sei dank war ich dort nicht stecken geblieben, ich hatte mir schon ein paar mal sorgen gemacht, Dass wenn ich mich nicht richtig auf mein Ziel konzentrierte, ich einfach im Nichts landen könnte. Trotz des komischen Zwischenfalls war ich zuerst da und wartete auf Gemma. Ich hatte mich schon immer gefragt wie es von außen aussah, Wenn ich mich irgendwohin teleportierte. Einmal hatte ich es vor meinem Vater gemacht, als ich es wirklich nicht mehr ausgehalten hatte und er hatte mich dann als Geist bezeichnet, Der sich einfach in Staub auflöste und dann ganz verschwand, Aber das konnte ich mir mir schwer vorstellen.

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Gemma
Ich sah zu ihm hoch, als er mich tatsächlich wegen der Morde fragte, die ich bereits begangen hatte. Ob ich Strichliste führte? "Ich kenne jeden einzelnen Namen und das Alter der Personen, die ich getötet habe. Das bin ich ihnen irgendwie schuldig. Ich will nicht... so tun als wären sie nur Fremde oder ein Blutbeutel für mich." Ich wollte mich deswegen schlecht fühlen, das gehörte dazu menschlich zu sein und es half, wenn ich wusste, dass diese Toten Menschen mit einem Leben gewesen waren. Glückliche Menschen vielleicht. Es ar mir wichtig sie auch so zu behandeln. Ihr Tod war nicht fair gewesen, aber ich brauchte ihn, um zu überleben. Ich fuhr mir durch das blasse Gesicht, strich meine schneeweißen Haare zurück und schob meine Hände in die Bauchtasche meines Pullovers. Ich musste wirklich zu ihm hochsehen, wenn er mit mir sprach. Er war mehr als einen ganzen Kopf größer als ich. "Nein, ich habe es nicht nochmal versucht. Ich hab genug Schaden mit der Alchemie angerichtet. Und nein, ich kann nicht tauschen... Es muss ein Gleichgewicht sein. Durch das Blut töte ich Menschen und zähle ihre Jahre dafür auf meine hinzu. So ähnlich funktioniert es.", versuchte ich es ihm zu erklären. Er wusste nichts über diese Art der Magie und das war verständlich. Er wusste ja nicht einmal etwas von Vampiren. Allerdings war ich ja auch keiner. Zumindest sagten die Vampire das, die mich als solchen nicht akzeptierten. Sie behandelten mich wie meine Familie damals. Ich war weder Mensch, noch Alchemistin, noch Vampir. Ich war... bloß Dreck unter den Schuhen der anderen. "Es gibt hier nur eine Regel... Töte hier drinnen niemanden. Sonst werden die Straftaten hier eigentlich vergessen, aber ja. Sie sieht so ziemlich alles, was du bisher gemacht hast." Also egal wie lang seine Strafakte wäre, ab jetzt war sie vergessen. Ich lächelte ihn schief an, doch als dann eine Stimme erklang, die mir nur allzu bekannt war und er wegsah, sackte meine Laune deutlich in den Keller. Ich schaute weg, während Rose ihr altbekanntes Spiel mit dem Neuen abzog. Ich hoffte nur Carter wäre nicht so dumm darauf reinzufallen. Er aber schien kein interesse an ihren großen Brüsten und ihrem perfekten, blonden Haar zu finden. Ich grinste leicht in mich hinein, als er sie so abblitzen ließ. Gott, der Junge gefiel mir! Er nahm mir den Schlüssel ab und wollte schon vorangehen, als diese Bitch noch einen Spruch fallen ließ. "Halt's Maul, Rosamunde.", knurrte ich ihr animalisch zu. Ich wusste wie sehr sie ihren vollen Namen hasste und das reizte ich vollkommen aus, funkelte sie wütend an und schob Carter dann wieder in Richtung der Treppe. Sie würde mir meinen neu gewonnen Freund jetzt nicht wegschnappen! Sie sorgte ja schon dafür, dass mich alle anderen hier nicht leiden konnten. Carter aber hatte sie noch nicht infiziert. Er sollte sein eigenes Urteil bilden und mir hoffentlich zur Seite stehen. Ich brauchte einen Freund... ich konnte nicht länger allein sein.

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Carter Heathrow
Ich hatte mit meinen Gaben gewonnen? Hätte sie meine Kindheit durchlebt würde sie das nicht sagen, vermutlich hätte so ein kleines und zerbrechliches Ding wie sie es als Mensch gewesen war das gar nicht durchgestanden. Ich stieß einen leises Pfiff aus, als sie tatsächlich sagte, Dass sie vor 63 Jahren geboren worden war, wow. Sie sah keinen Tag älter als 16 aus, Ja wenn dann sogar noch jünger. Was sie schon erlebt haben muss und wie lange sie in diesem Körper schon feststeckte, für immer in der Pubertät, obwohl sie geistlich doch bestimmt schon viel weiter war. Ja ich war mir sicher, Die Unsterblichkeit war ein Fluch, das war wirklich grausam. Ich war dann jedoch etwas von mir selbst überrascht, Dass ich kein Stück davon erschrocken war, Dass sie schon so viele Menschen getötet hatte. "Führst du eine Strichliste?" fragte ich leicht spaßeshalber, Aber ob sie wohl jedes Opfer noch genau vor Augen hatte? Aber mal betrachtet, Dass sie seit über 45 Jahren so war, tötete sie im Schnitt nicht jedes Jahr einen Menschen. Okay wow.... Versuchte ich gerade wirklich zu ermitteln wie viele Morde im Schnitt okay waren? Ich war keine halbe Stunde hier und schon war ich total verkorkst. Ich hatte nur einen Menschen getötet und fand es grausam, wieso versuchte ich dann ihre zu rechtfertigen? Und trotzdem, ich hatte keine Angst vor ihr, auch wenn ich ebenfalls zu ihrer Beute gehörte... Komisch. Dass sie seit dem Vorfall keine Alchemie mehr betrieben hatte, überraschte mich wirklich. "Du hast es nie mehr versucht? Gar nicht? Ich hätte verzweifelt alles mögliche getan, nicht dass ich irgendeine Ahnung habe wie das funktioniert, Aber vielleicht kannst du irgenwie das Opfer tauschen, sodass du nicht mehr Blut trinken musst, sondern durch etwas anderes am Leben bleibst? Obwohl Blut da wohl wirklich das geeigneste ist..." Was redete ich da eigentlich? Ich hatte doch keine Ahnung von was ich sprach und sollte mich nicht in ihre Sachen einmischen, ich war nicht hier um ihre Probleme zu lösen sondern meine. Deswegen kümmerte ich mich besser mal darum dass ich hier ein Zimmer bekam und überhaupt verstand wie das hier funktionierte. Scheinbar kam ich erst gar nicht dazu meinen Namen oder ähnliches zur Anmeldung zu geben, denn wie Gemma mir sagte hatte auch die Empfangsdame eine besondere Gabe. Sie sah Also alles wichtige von Personen vor ihr? Aber wer entschied was wichtige war? Sah sie nur Stammdaten und ähnliches, wie bei einer Bewerbung oder sah sie auch die Verbrechen Die man im ganzen Leben schon begangen hatte? Denn bei mir war diese Liste lang, auch wenn keines der Verbrechen polizeilich geführt wurde...Das würde mich ja nur zu sehr interessieren. "Achja? Also kennt sie Quasi den Lebenslauf samt Strafakte oder wie muss man sich das vorstellen? Hat sie schon mal jemanden rausgeworfen, Weil er etwas richtig abartiges getan hat?" fragte ich gerade, Da flog auch schon der Schlüssel zu uns und Gemma hatte ihn gefangen, bevor ich auch nur dazu gekommen war. Mehr mussten sie also nicht wissen? Wie würde das hier bezahlt? Ich hatte so viele Fragen, Aber keiner hier schien sich um solche Formalien zu sorgen, das war wirklich total anders als in der menschlichen Welt. Ich sah jetzt auf Gemmas blasse Hand herunter und las die Nummer. 3045. "Gibt es hier über 3000 Zimmer? Wie groß ist das Ding überhaupt?" - "Oh hier Gibt's noch viel mehr als über 4000 Zimmer und es werden von Tag zu Tag mehr." sagte eine Stimme hinter uns und ich drehte mich zur Treppe um. Eine Blondine in schwarzer Lederhose und roter Spitzenbluse, die ziemlich viel sehen ließ, kam die letzten Stunden herunter und ich musterte sie einmal komplett. Ich musste nicht leugnen, Dass sie scharf war, Aber genau das wusste sie bestimmt auch. Sie blieb neben mir stehen und warf die Haare zurück und es sah einen Moment so aus, als würde sie einen Duft wahrnehmen. "Hmm, ein Mensch, interessant. Hast du dich verlaufen oder steckt da noch mehr hinter diesen heißen Muskeln?" schnurrte sie und ließ dabei übernatürlich lange und spitze Eckzähne in ihren Mundwinkel erscheinen. Bei ihr war ich mir ziemlich sicher, Dass sie ein Vampir war, Die blasse Haut war auch noch Ausschlag gebend und wie sie von mir als Mensch sprach ebenso. Ich hatte mir Vampire irgendwie anders vorgestellt, gruseliger, Aber anscheinend hielt die Realität sich wirklich ziemlich an das Drehbuch von Twilight und machte Vampire attraktiv, statt sie wie Dracula aussehen zu lassen. Und wow, Da ließ aber niemand was anbrennen und war ganz schön von sich überzeugt. An sich hatte ich nichts gegen selbstbewusste Frauen, Aber gerade hatte ich anderen Dinge im Kopf als mit ihr zu flirten. Ich blieb deswegen wenig beeindruckt, sah Startern kurz fragend zu Gemma. "Und du bist wer?" Sie grinste, als würde mein Widerstand sie erfreuen. "Oh entschuldige, wo sind denn meine Manieren, ich bin Rose, eine Vampirin, aber wage es nicht nach meinem alter zu fragen." gespielt empört schlug sie mir auf den Oberarm. Was passierte hier bitte? "Carter, Mensch mit übernatürlichen Fähigkeiten." meinte ich nur kurz angebunden, ich hatte jetzt echt kein Nerv auf ihre Spielchen, vielleicht wenn ich mich hier zurecht gefunden hatte. "Und wenn du uns entschuldigst, Wir wollten gerade mein Zimmer suchen." Ich nahm Gemma den Schlüssel aus der Hand, erst da schien Rose Gemmas Anwesenheit zu bemerken und musterte sie abschätzig. "Gemma. Kleine bist du dir sicher dass du ihm auch alles zeigen kannst?" In ihrer Stimme schwang eindeutig Verachtung und eine Herausforderung mit, sie nahm Gemma nicht ernst und so wie sie von alles sprach, meinte sie damit durchaus mehr als das Hotel.
(So sieht Rose aus : https://i.pinimg.com/736x/6d/3b/e2/6d3be2d54ee7c2a93d2e259bd471d055--bei...)