Marvel Universe [RPG]

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Marvel Universe [RPG]

Hey hoo, dieses RPG eröffne ich für Troian & Xayah. Mit Fragen & Steckbriefen wendet Euch an die beiden zusammen in einer PN!

Hier findet ihr die Gruppe

Info. → Wir haben uns den Anfang der Story selbst ausgedacht. Es ist nicht alles original getreu den Marvel-Comics nachempfunden. Eine Hundert Prozentige Beschreibung ist kaum möglich, da die Story sehr umfangreich und an manchen Stellen ziemlich kompliziert ist, deshalb bitten wir um Verständnis. :)

Wir sind nicht allein. Denn eines ist klar, sie werden da sein wenn wir sie am meisten brauchen.

  • ▶ Story.
  • 23.Juli.2005
    Sind sie gut oder schlecht für uns? Immer mehr Menschen leben in Panik vor ihnen, aber immer mehr werden auch Ihre Fans! Ein junger Professor Names Dr. Charles Xavier spezialisierte sich auf Menschliche und unnatürliche Mutationen des Körpers und drang damit immer mehr an die Öffentlichkeit. Mutationen werden von Generation zu Generation weiter gegeben und somit immer wieder verstärkt. Eine Erklärung zum Beispiel wie auch im menschlichen Stadium gezeigt wird wie ein menschliches Auge Blau und das andere wiederrum braun sein kann. Charles entdeckte schon früh an sich das Mutationen an vielen verschiedenen Genen ausbrechen können. Er stellte fest das es sich um einen erhöhten Gencode der ihnen übermenschliche Fähigkeiten verleit handelte. Ihn selbst betrifft dies mit der Gabe anderen Menschen in den Kopf zu sehen. Ein unerklärliches Phänomen. Wie ein Gedankenleser! Xavier eröffnet die First Class Group eine Mutanten Schule die Menschen helfen soll mit ihren erworbenden Fähigkeiten um zu gehen. Als die Neuigkeiten und Bilder an die Öffentlichkeit gelangen brach unruhe aus. SHIELD beschloss sich zu einer Co Operation. Sie hielten es nicht für notwendig einzugreifen, da noch keine Gefahr bestünde. Sie genehmigten die Eröffnung er Schule. Es kam des öfteren vor, das sich ein SHIELD Agent unter die Mutanten schlich, um zu überprüfen, dass alles noch mit sozialer Sicherheit läuft. Doch eine Frage scheint für immer unbeantwortet: Ob sie alle von Geburt an so waren- Die Erde durchläuft einen Wandel. Kann es auch uns treffen? Könnten auch wir irgendwann so Wesen werden? Eins steht fest: Sie haben sagenhafte Kräfte und stellen dadurch einen Schutz aber auch eine Gefahr für uns da. Allerdings wurde erforscht, dass Menschen durch Strahlungen verändert wurden. Ihre Gene wurden durcheinander gewürfelt und bauten sich neu zusammen und so entstanden Wesen wie Hulk oder das Ding von den Fantastic Four. Uns unbekannt ist, ob Spiderman ein Mutant ist, oder ein Opfer einer Strahlung oder vielleicht doch ein Wesen von einem anderen Planeten? Wir bleiben dran!

    30. Oktober 2011:
    Wir Menschen erzählen heutzutage Geschichten über Götter, andere Welten, Kreaturen und Mythen über Kriege, die wir Menschen auf Magische Weise bezwangen. Legenden die von Völkern erzählt und weiter gereicht wurden bis wir sterblichen sie auf Papier brachten. Ja, sterbliche! So wie du und ich. Keiner vermag sich vorzustellen wie groß das Universum doch wirklich ist und wie klein im Gegensatz dazu die Erde. Am 30.Oktober 2011 spielte sich in Michigen unglaubliches ab. Seltsame Gestalten betraten die Erde und bezeichneten sich selbst als Götter. Götter Asgards. Es herrschte Unruhe. Immer mehr seltsame Ereignisse Folgten. Ein angeblicher „Komet“ stürzte auf die Erde und keiner war in der Lage ihn aus seinem Stein heraus zu ziehen. Ein junger Mann Namens „Thor“ der Donnergott stellte sich der Menschenwelt und rettete diese vor den bösen Machenschaften seines Bruders. Durch diese Ereignisse wurde SHIELD aufmerksam. Trotz der Tatsache des Ereignisses versucht die Organisation den Vorfall klein zu halten. Keine Medien, keine Dokumentationen und keine Presse. Trotzdem wurden wir Menschen ungeduldiger, lesen wieder unsere Geschichten, begannen zu glauben und wussten ab sofort, das wir nicht alleine in diesem Universum waren. „Magie ist Wissenschaft“ - Jane Foster. Die SHIELD können diese Taten nicht auf sich beruhen lassen. Sie leiteten das Projekt „The Avengers“ ein beließen es jedoch zuerst bei einer „Notlösung“ von dem die Menschheit nie etwas erfahren sollte.

    20.Mai.2012:
    New York. Hier geschah etwas unglaubliches von dem nun die ganze Welt spricht. Auf aller Welt sehen die Menschen im Fernsehen das Ereignis das sich am 20. Mai.2012 ereignete. Ein riesiges blaues mysteriöses Tor öffnete sich mitten im Himmel und Aliens auf seltsamen Fluggeräten strömen hinaus um alles und jeden von seinem Weg zu reißen. Alles schien verloren bis "Helden", so wie von vielen Zeugen sie beschrieben, herbei eilten um die Menschheit zu beschützen. Der Kampf war gewonnen, doch so schnell wie die Helden aufgetaucht waren, waren sie ebenfalls wieder wie vom Erdboden verschwunden. Die ganze Welt dankt diesen legendären Kämpfern. Nick Fury, ein bekannter SHIELD AGENT teilte Weltweit mit, dass es sich bei den "Helden" um die Infiniziative Namens THE AVENGERS handelt. Eine Truppe mysteriöser Helden mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. SHIELD selbst diskutierte lange über diese zusammen Führung und ob sie nicht ein Fehler gewesen sei. Man redete über die „Gefährdung der Menschheit“ und einem „Globalen Selbstmord“. Die Menschen sahen zu „ihren“ Helden auf. Ihnen wurde bewusst das sie nicht allein auf der Welt waren und es auch nie sein würden. Doch nicht alles um sie herum, was anders und neu war, ist gut. Die Menschheit weiß nicht womit sie es zu tun hat.

    03.März.2013 HEUTE:
    Unter all den Ereignissen die sich in den letzten Jahren ereignet hatten, wurde unter der Leitung von Nick Fury SHIELD- AGENT , aus der Heldengruppe „THE AVENGERS“ , die wie bekannt am 20.Mai.2012 New York rettete , zusammen mit den wichtigsten Leuten mit speziellen Fähigkeiten zusammen geführt. Unter ihnen sind zum Beispiel Clint Borten alias Hawkeye - SHIELD Agent, Tony Stark alias Iron Man, Bruce Banner, Reed Richards alias Mister Fantastic und Charles Xavier. Sie alle wurde zur offiziellen Gruppe „The Secret Avengers“ erklärt. Diese Veränderung wird den Menschen auf der Erde jedoch nicht erläutert. Für sie gelten die mysteriösen Helden wie vom Erdboden verschluckt. Tony Stark schloss sich in seiner neuen Rang-Position mit dem bekannten Professor Charles Xavier, Leiter einer Schule für Menschen mit Mutationen, zusammen um den Avengers Tower auszubauen und zu ihn zu spezialisieren. Zusammen mit den anderen Secret-Avengers errichten sie eine sogenannte Training Area. Eine Einrichtung um Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten oder auch „Mutanten“ oder wie wir sie nennen „Helden“. Sie werden ausgebildet ihre Kräfte gegen das Böse auf der Welt zu richten. Unterrichtet werden diese dort von den Secret Avengers persönlich. SHIELD sieht sich jedoch trotz der Tatsache das sie selbst diese Organisation ins Leben riefen, gezwungen ein Auge auf sie zu richten und ihre eigene Waffentechnologie zu verschärfen. Schließlich wären die beliebten „Helden“ auch dazu im Stande die Welt in nur ein paar Tagen zu zerstören, wenn sie es nur wollen würden. Nick Fury spricht jedoch von Treue und Zuversicht. Er übernimmt die volle Verantwortung für die plötzliche Globalisierung der Erde.
    Der Wandel zieht Aufmerksamkeit auf den Planeten Erde. Viele andere, fremde und unentdeckte Planeten nahmen die Erde langsam als eine Bedrohung wahr. Sie wurden auf die Menschen und ihre Abwehr aufmerksam. Auch Wesen auf der Erde mit Fähigkeiten fühlen sich bedroht, beobachtet, kontrolliert und nicht mehr akzeptiert. Sie ziehen sich zurück in ihre eigene Welt der Dunkelheit und entscheiden selbst welchen Weg sie gehen wollen. Denn eines steht fest: Wer die Helden der Welt in die Knie zwingt, ist wohl mächtig wie ein Gott! Was wirst du also tun um die Welt zu retten oder wirst du versuchen dir deine eigene Kraft zu nutzen zu machen um über einen ganzen Platen zu regieren? Das alles liegt in deiner Hand. Welcome to Marvel Universe. We're looking for heros!

  • ▶ Sogenannte Superkräfte.

  • Superkräfte kann man aus ganz verschiedenen Gründen bekommen. Der eine bekommt sie durch einen Gendefekt und wird zu einem sogenannten Mutanten. Ein anderer kann verstrahlt worden sein und zu einem 'Monster' wie Hulk oder das Ding werden. Manche wurden zu Experimenten verrückter Wissenschaftler und aufgepumpt wie Capitain America, oder von einer mutierten Spinne gebissen wie Spiderman. Weiterhin gibt's auch Aliens und Götter die auf anderen Planeten gelebt haben und sich zu uns auf die Erde getraut haben.

  • ▶ S.H.I.E.L.D & Co.

  • Hier nun einige Erklärungen zu den einzelnen Gruppierungen die es in diesem RPG gibt. Ihr könnt mit ubserer Einverständnis auch eigene gründen. :)
    S.H.I.E.L.D. → Ist eine Geheimorganisation, die seit Jahrhunderten auf der Welt für Frieden sorgt, oder es zumindest versucht. Sie haben es geschafft jahrelang übernatürliches Leben vor den normalen Menschen geheimgehalten und sind die Gründer der Avangers.
    Die Fantastischen Vier → Bestehend aus Mr. Fantastic, dem Ding, Der unglaublichen und der menschlichen Fackel. Sie erhielten ihre Kräfte, weil sie während eines Flugs ins All gefährliche Strahlungen angekommen hatten die ihre Moleküle und Gene änderten.
    Die X-Men → Dies ist eine Gruppe von Mutanten. Sie gingen alle auf die Schule von Charles Xavier und kämpfen für Gerechtigkeit und Ansehen in der Gesellschaft.
    The Immotails → (ausgedacht) Die Mitglieder in dieser Gruppe bestehen aus dem puren Bösen. Die Anführerin ist Yuna, die zerstörfreudige selbsternannte Göttin. Sie hat viele Mitläufer und Diener. Ihre Gruppe ist einer der mächtigsten im ganzen Universum. Und seit die Erde sich verändert hat, hat Yuna ein Auge auf die sonst für sie eher uninteressante Erde geworfen.

  • ▶ Nennenswerte Planeten

  • (Es können auch welche erfunden werden nach Absprache)

    Erde → Planet der Menschen.
    Asgard → Planet der Götter
    Jutumheim → Planet der Eismenschen
    Cháros → Planet der Chitauri

  • ▶ Nennenswerte Orte auf der Erde
  • Avengers Tower → Training Area school for Heros.
    X-Men First School (School closed/vorübergehend)
    Tony Starks Arial

    Helicarrier SHIELD
    Dr.Bruce Banner House (Labor/Doctor)

  • ▶ Steckbriefvorlage
  • [Info: Egal ob du einen Chara aus dem Marvel Universum spielen möchtest oder einen selbst erstellten, deiner Phantasie ist freien Lauf gesetzt. Es sind alle Marvel -Charakter erlaubt.]

    Username:
    Name des Charas: (Vor&Zuname!)
    Alter: (ab 14 berg auf)
    Geschlecht: (Männlein/Weiblein)
    Aussehen: (Link! - kein Anime.)
    Charakter: (ausführlich in Sätzen.)
    Schwächen&Stärken:
    Vorgeschichte: (mindestens 8 Sätze.)
    Kreatur: (Mensch, Mutant, Gott etc.)
    Superkraft: (alles ist möglich.)
    Besondere Merkmale: (Talente, äußerliche Auffälligkeiten,)
    Gut oder Böse:
    Zu wem gehörst du?: (SHIELD, The Avangers, X-Men etc.)
    Schüler der Training Area: (ja/nein)

  • ▶ Regeln
    • Steckbriefe werden an Troian & Xayah geschickt.
    • Es gelten die offiziellen RPG Regeln.
    • Oft online kommen und posten.
    • Im Ich- und Romanstil schreiben.
    • Sagt mir Bescheid, wenn ihr mal nicht on kommen könnt. Wer länger als einen Monat nicht mehr in dem RPG geschrieben hat und sich nicht bei mir gemeldet hat, fliegt ohne Vorwarnung aus dem RPG.
    • Schreibt mehr als nur 1-2 Sätze!
    • Gesprochen wird : "..." – Gedacht wird : //...// oder in Kursiv. – Alles was nicht ins RPG gehört wird in Klammern geschrieben : (...) , [...] , {...}
    • Und am Wichtigsten : Spaß haben! ^-^

    ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀Unterschreibt die Petition und rettet HON.de!
    ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀

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    • Finnick Roux.

    Sie wollte mir also helfen. Annie wollte mir immer nur helfen. Dabei wusste sie manchmal gar nicht wie viel sie dafür aufs Spiel setzte. Das das mit dem Handschuh jedoch funktioniert bezweifelte ich. Wärme tat meinem Körper grundsätzlich nicht gut und immer wenn es etwas gab was meinem Körper störte. So wie Stoff denn kühlte er sich noch weiter herunter. Ich war ein lebendiges Eisfach auf zwei Beinen. Ich presste meine Lippen so feste wie ich konnte zusammen und nickte, ich nahm die Handschuhe und strich über das Materlial aus dem sie gefertig waren. Es war kein Stoff und auch kein richtiges Leder. "Okay, wenn du meinst das es nicht schadet." Ich seufzte und stellte den Baum in meiner Hand auf den Tisch. Ich streifte mir einen der Handschuhe über. Aufälligkeiten gab es soweit keine. Es war alles beim alten. Was wäre, wenn es dieses mal wirklich funktionierte? Annie und ich spielten dieses Grausige Spiel schon so lange. Zu gerne hätte ich sie einfach einmal ihre Nähe gespürt, oder wäre ihr einfach so ein wenig näher gekommen. Wir waren seid so vielen Jahren zusammen und noch nicht einmal einen Kuss brachten wir zu stande. Es war einfach seltsam und ich fragte mich, ob Annie noch das selbe für mich empfand wenn ich sie denn endlich auch berühren konnte. "Denn lass es uns probieren", ich erhob mich und ging in die Küche. Als ich merkte das Annie mir folgte setzte ich mich auf einen der Klappstühle. Ich sah wie Annie mir ein Wasserglas vor die Nase stellte. Alleine die Nähe jetzt zu ihr ließ meinen Körper schon andere Temperaturen schaffen.

    We all have two Lives
    The Second One starts when
    we realise we only have one ❤

    -Tom Hiddelston
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    Loki Laufeyson*
    Auf mich wartete da draußen gar nichts. Die Leute die Asgard einnehmen wollten, waren nicht nur Naiv sondern auch dumm. Es reichte mir, das ich ganz auf mich allein gestellt war. So kam ich am besten um die Tage. Wenn man sich auf niemand anderen verlassen musste, außer sich selbst. So lebte es sich am besten. Manchmal glaubte ich, dass Yuna vergaß das ich einmal kurz davor gestanden hatte die Erde zu übernehmen. Das sie vergaß, dass ich die Chitauri auf meiner Seite gehabt hatte. Gerade sie musste mir nichts erklären. "Liebes. Jeder glaubt ich sei Tot. Mein Bruder trauerte vor meinen Augen. Ganz Asgard trauert. Mein Heimatplanet ist ausgerottet und zersört. Gerade ich habe nichts zu befürchten. Ich bin gut im Verhandeln, Asgard hat seine Schätze und Vorzüge und ich kann außerdem sehr gut auf mich selbst aufpassen, danke für die Fürsorge." Meine Augen begleiteten sie Aufmerksam wie sie durch die Halle schritt. Doch als sie weitersprach zog sich etwas in mir zusammen. Spottete sie über mich? "Genug!", ich schlug mit meinem Zepter auf dem Boden auf und erhob mich Ruckartig von meinem Platz. Meine Stimme hallte durch die Halle. "Niemand vermag mich so zu verspotten. Hab ein wenig mehr Respekt Weib", ich spuckte ihr die Worte gerade zu vor die Füße. Yuna war hier auf meinem Boden und auch wenn sie mächtig war, würde es sich für sie als sehr schlimmen Fehler herausstellen wenn sie hier die Hand gegen mich oder Asgard erhob. Ich war dazu geboren ein König zu sein und ich musste mich von ihr nicht klein machen. Was hatte sie bis jetzt probiert um Macht an sich zu reißen?! Gegen wen hatte sie gekämpft und in welche Schlachten hatte sie bereits gekämpft?! Selbst wenn Yuna sich schlagartig dazu entschloss mich anzugreifen, war ich ihr hier überlegen. Ich konnte meine Illusionen bei jedem Anwesenden und auch sie war dagegen nicht Imun. Manchmal ließ ich mein Gegenübersehen Dinge sehen, gegen die sich keiner Verschließen konnte. "Wenn du nichts anderes Beizutragen hast, fordere ich dich hiermit auf zu gehen."

    Talisha Yuna.
    “Wenn dass das Leben ist, welches du Leben möchtest”, sagte ich beiläufig und hob die Schultern. “Dann viel Spaß dabei, kleiner Loki.” Ich legte mir die Kapuze meines roten Umhangs über den Kopf und sah noch einmal zu ihm auf. “Den Rest seines in einem falschen Körper Leben. Nicht fähig sein können man selbst zu sein. Klingt ziemlich ätzend, wenn du mich fragst.” Ich hatte es schon immer geliebt andere zu provozieren. Vielleicht lag es in meiner Natur, vielleicht war ich auch einfach bitterböse. Beides nicht ganz so abwegig. Ich drehte Loki den Rücken zu und bewegte mich langsam in die Richtung  des großen Tores, welches mich nach draußen bringen würde. “Aber vergiss nicht, ich wollte dich nur warnen. Ich hab kein Interesse an deinem kleinen Asgard.” Zumindest noch nicht, fügte ich in Gedanken hinzu. Man wusste immerhin nie was auf einem zukommt, richtig? Als er dann meinte er würde mich bitten zu gehen, konnte ich mir ein weiteres lachen nicht verkneifen. “Wann bist du nur so verbittert geworden?” Noch einmal drehte ich mich zu ihm um. Er war verärgert. Das gefiel mir. Ich liebte es einfach andere zu reizen. Sonst wird einem doch irgendwann langweilig. Und irgendwie musste man sich nun mal beschäftigen. “viel Spaß mit deinem Thron, Odin.”, sagte ich, ehe ich den Saal verließ.

    Loki Laufeyson
    Ich konnte es nicht leiden wenn sie so mit mir sprach. Sie nahm mich nicht ernst. Sie verspottete mich. Die letzten die so über mich gelacht hatten, knieten vor mir und danach hatte ich sie direkt in die Hölle geschickt. Ich nutzte meine Kraft um eine Projektion von mir zu erschaffen. Diese tauchte von einem grünen Schimmer umgebenden leuchten direkt vor ihr auf und hielt ihr eine Waffe so knapp an ihr Gesicht, dass die Spitze knapp an ihrer Wange vorbei zeigte. „Ich erwarte etwas mehr Respekt von dir“, wiederholte ich meine Worte. Sie wusste wahrscheinlich genau wie sie mich zu Weißglut trieb. Ich hatte lang genug mit ihr zusammen gearbeitet. Doch ich war nicht umsonst der Gott der Lügen. Mein Vater war der König der Eisriesen. Laufey wäre stolz auf mich. So Stolz wie es Odin nie gewesen wäre. „Ich bin jetzt der Herrscher über Asgard ob es dir gefällt oder nicht. Da draußen gibt es Planeten die noch nicht einmal etwas über dich wissen, ICH war es der sich einen Namen gemacht hat. Also hüte deine Zunge“, raunte ich mit einem scharfen Unterton in der Stimme. Ich löste meine Illusion auf als sie sich zu mir umdrehte. „Ich bin dafür geboren worden um über Asgard zu herrschen.“

    Talisha Yuna.
    Vielleicht war der Spaß ja doch noch nicht vorbei, dachte ich mir und drehte mich kurz um. Ich öffnete hinter mir die großen Türen und blieb im Türrahmen stehen. “Ich Stimme dir durchaus Zu, dass da draußen nicht ganz so viele Planeten von mir wissen. Aber das liegt sehr wahrscheinlich daran, dass ich von 10 eroberten Planeten einen am Leben lasse, die Tendenz kannst du dir da sicher selbst ausrechnen, oder?’, fragte ich und setzte ein kresses Grinsen auf. “Du hast dir zwar einen Namen gemacht, aber was nützt dir das, wenn du Tod bist? Ich könnte dir helfen. Könnte den großen Loki wieder zum Leben erwecken, aber das wäre nicht ganz umsonst.” Mein Grinsen wurde breiter, ehe ich ihm kurz zuzwinkerte und dann diesen großen Saal verließ. Mein weg führte mich zurück in die Menschenmenge wo ich unter meiner Kapuze verschwand und nur wenige Sekunden später wieder auf meinem Raumschiff war. “Das war amüsant.”, sagte ich kichernd zu Four, der mich bereits erwartete. Mich zogen schon immer große Kräfte an. Da ich nur Leben kann in denen ich anderen die Lebensenergie entziehe, kann ich die Kräfte anderer sehr gut lesen. Und diese Pure energie ist noch viel besser als die Lebensenergie. Denn genau das verleiht mir meine Kräfte. Es war damals schwer für mich zu akzeptieren was für Wesen wir sind. Dass wir nur durch andere Leben können. Aber heute..  nun ja, ist es alles andere als schwer. Es ist einfach. Das normalste in meinem Alltag. Anderen die Kräfte entziehen und stärker werden. Keine eigene Energie erschaffen zu können ist ein Fluch. Doch andere die Energie entziehen zu können und dadurch stark zu werden ein Segen. Loki wird schon irgendwann auftauchen, da war ich mir recht sicher. Wenn nicht.. allerspätestens wenn dein Bruder das bekommt was ich will wird er ein großes Problem bekommen. Dieser kleiner Dickkopf, dachte Ich, lachte leise vor mich her und ging in mein Zimmer und schmiss mich aufs Bett, ehe ich anfing kleine bunte Luftfetzen über mich schweben und tanzen zu lassen.

    Loki Laufeyson
    Die Erde zu betreten war immer wieder aufs neue eine Erinnerung die nie verblassen würde. Es war beinahe als würde ich im Strom der Massen in meiner menschlichen Gestalt unter gehen. Wie einer von aber millionen Menschen. Sie fürchteten mich, dennoch wussten viele von ihnen nicht das ich der Strippenzieher im Angriff gegen New York gewesen war. Es gab Menschen die kannten und fürchteten mich und welche die gar nicht gewusst hatten wie ihnen geschiet. Durch die Tatsache das ich mich relativ oft auf der Erde bewegte um meinen Vater zu besuchen um zuzusehen das dieser nicht Komplett über seine Kräfte verlor, kam es mir sehr entgegen das mich keiner auf der Straße erkannte. Menschen waren so simpel gestrickt. Eine Meldung: Außerirdische und alle verloren den Boden unter den Füßen. Im Obdachlosen Asyl angekommen wurde gerade Suppe ausgeteilt. Mein Vater saß sehr in sich gekehrt auf seinem Hocker und starrte Löcher in die Luft. "Na wie geht es uns denn heute Alter Mann?", fragte ich beinahe schon spottend, klopfte ihm auf die Schulter da ich wusste das er nicht reagierte und setzte mich vor ihn als ich den Stuhl umdrehte. Das Grinsen in meinem Gesicht verging dabei nicht eine Minute. Einen beinahe sterblichen Allvater vor einem zuhaben trotz der lächerlichen Augenklappe, dass sah man nicht häufig. Odin reagierte weiterhin nicht."Hör zu "Dad". Wir sollten uns so langsam auf eine langfristige Lösung einlassen was unser Problem betrifft. Asgard braucht einen Herrscher und so tragisch wie es auch ist, Zeiten ändern sich und ich bin bereit diese Hürde auf mich zu nehmen. werden wir unsere geliebten Thor nichts davon zu erzählen. Es würde nur zu unruhen führen- sinnlose auseinandersetzungen." Ich rückte noch ein wenig näher an Odin heran. "Verrate mir doch bitte nur eins," flüsterte ich gehässig. "Wie gelange ich an die Macht Asgard so zu schützen wie du es einst getan hast. Wie gelange ich an das Auge der Sieben Welten um sie sehen und beschützen zu können?" Odin sah mich auf einmal an. Ich verzog das Gesicht ehe er meine Hand packte. "Du wirst niemals über Asgard Herschen. Was ist aus dir geworden Loki. Du wirst Alt und verbittert." Ich entriss Odin schlagartig meine Hand und erhob mich. Sämtliche Blicke im Raum lagen auf mir. Meine Unterlippe bebte und ich schlug mit meinen Händen auf den Tisch. "Wir werden schon noch sehen wer die Hand oben hat Vater. Verlass dich nur nicht zusehr auf deinen Lieblingssohn Thor, der verschwundene Sohn des Heiligen- der sich einen Scheißdreck für seinen Vater schert. Oder?! Wo ist es?!" Die Leute um mich herum sahen mich an als hätte ich einen an der Klatsche doch Gott sei Dank handelte es sich hierbei nur um andere Obdachlose Penner. Odin verweilte wieder in seiner Starre und ich rümpfte die Nase. Ich neigte mich wieder dicht an Odins Ohr und verzog das Gesicht. "Du wirst schwächer Odin. Asgard spürt dich nicht mehr. Asgard braucht dich nicht mehr Allvater." Ich lachte auf, strich über den Stoff meines Jackets und ging Richtung Tür. "Genießt das Mahl", mit einem nicken in den Raum verabschiedete ich mich nach draußen und atmete die dreckige Stadtluft ein. Es war zum Kotzen.

    Talisha Yuna.
    Es dauerte eine, vielleicht zwei Stunden bis wir in der Nähe der Erde waren. Ich befahl Four das Raumschiff auf der Rückseite des Mondes stehen zu lassen. Die Menschen waren nicht so unwissend, wie man es sich erzählte. Klar, sie waren weit hinter dem Technischen Wissen welches wir inzwischen besitzen, aber gegen Außerirdische Besuche hatten sie schon die ein oder andere Verteidigungsmaßnahme. Meine eigene Erfahrung hat es mir gezeigt, als ich das letzte mal vor 2 Jahren oder so hier war. Deshalb beschloss ich dieses Mal weniger Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen, auch wenn ich es echt liebte im Rampenlicht zu stehen, alle Augen auf mich gerichtet und alle hingen förmlich an meinen Lippen. Es war tatsächlich kein schlechtes Gefühl und etwas was mir jedes Mal den Tag versüßte, wenn ich sah wie anderen vor Angst der Schweiß von der Stirn lief. Ich nahm Four und Xaith mit mir. Wir teleportierten uns auf dir Erde, kleideten uns in Typischen Kleidunhen der Menschen und suchten unser Ziel. Diese Macht zog mich praktisch wie ein Magnet an. Ich wusste meinen genauen Weg, aber nicht wo er mich einführte. Ich wusste nur, dass mich endlose Macht erwarten würde. Es dauerte nicht lang und wir waren angekommen. Ein großes Gebäude war vor uns. Doch kaum konnteich hinein, kam Loki heraus.

    Loki Laufeyson
    Ich lief beinahe in Yuna herein als ich das Obdachlosen Heim verließ. Als diese beinahe so tun wollte als ob ich nicht existierte, packte ich diese und zog sie in den nächsten freien Raum der in Greifbarer Nähe war. Es stellte sich heraus das es die Besenkammer war. In der Tat hatten wir schon bessere Gelegenheiten abgepasst. Ihr beiden Trottel ließ ich hierbei außen vor und nicht am Gespräch teilnehmen. Wenn es etwas zu besprechen gab war es meistens die angelegenheit zwischen ihr und mir. "Jetzt erzähl mir doch bitte nicht das deine Macht Odin der Allvater ist? Sowas siehst du nicht mit deiner mächtigen Macht?", spottete ich vorsichtig und verdrehte darüber innerlich die Augen. "Ich habe den Allvater auf die Erde geschickt. Das habe ich getan- hörst du. Nach seinem Odins schlaf ist er schwach geworden. Nach dem Angriff von Malekith auf die Welten hat er sich komplett aufgeopfert." Ich legte meinen Kopf schief und lehnte mich an das Regal hinter mir. "Wieso bist du es eigentlich immer die mir in die Quere kommt wenn gerade etwas richtig Gut läuft? Du solltest meinen Bruder kennen lernen, ihr scheint ein Richtiges Talent dafür zu haben", murmelte ich hochmütig und seufzte. "Hier fässt keine Macht, egal wie stark sie auch ist den Allvater an. Das könnte nicht nur den Untergang für die Erde bedeuten sondern von allen Planeten inklusive deinem und meinem Zuhause Prinzessin." Ich deutete mit den Fingern zwischen uns hin und her. "Wir sollten alles so belassen wie es ist und darauf warten das Odin sterblich wird."

    Talisha Yuna.
    Kaum war Loki aus den Gebäude vor mir heraus gekommen zog er mich in den nächst besten Raum. Meine beiden Begleiter wank ich ab, sie wussten, dass ich mich zu helfen wusste. Sofort fing Loki an zu reden und erzählte mir, dass er seinen Vater auf die Erde verbannte. Ich kicherte leicht. "Schätzchen; ich weiß was für eine Aura Odin hat und die die ich suche ist nicht seine. Ich wusste nicht das er hier ist, aber gut zu wissen ", meinte ich zwinkernd und befreite mich aus seinem Griff. "Erinnerst du dich nicht daran; was ich dir erzählt habe? Es ist eine Macht die erst geboren wird und zwar heute. Odin ist Es nicht. Der ist älter als wir alle zusammen." Ich hatte keinerlei Interesse an dem Allvater, auch wenn ich jetzt zugegebenermaßen schon neugierig war und ihn mir gern mal ansehen würde. "Ich bin wie eine Motte und du bist mein grelles Licht, kleiner Loki. ", meinte ich lachend und lehnte mich gegen die Wand und sah mich kurz um. "Und was führt dich hier her? Angst um deinen Daddy?" Ich legte den Kopf schief und sah Loki an. "An dir mochte ich immer das böse strahlen in deinen Augen. Aber irgendwie ist es weg. Traurig eigentlich. Es war damals spaßig mit dir. Aber jetzt scheinst du ja ein ziemlich langweiliges Leben zu haben." Ich drehte mich um und legte die Hand auf die Türklinke. "Keine Angst. Ich fasse deinen geliebten Daddy nicht an."

    Loki Laufeyson
    Bevor Yuna gehen konnte, ergriff ich ihren Arm. Sie konnte vielleicht mit mir umgehen wie sie wollte aber mit Worten wie diesen brachte sie mich beinahe zum Kochen. Mit etwas mehr Kraft als erwartet zog ich sie wieder in meine Richtung. "Ich verstecke mich nicht", machte ich ihr mit bebender Stimme klar. Yuna sprach als ob sich all die Jahre nichts verändert hatte. Wesen wie ich- Götter wie ich mussten sich in Acht nehmen. Das ganze war nicht mehr so leicht wie damals. "Du bekommst mit was da draußen passiert?! Es ist nicht immer schlau sich Totesmutig in die Arme eines nächsten Superhelden der Erde zu werfen. Das ist Naiv. Naiv und Dumm.", zischte ich und musste es mir verkneifen komplett meine Mine zu verziehen. Ich war immer besser darin mir Pläne zu überlegen, Dinge gut zu durchdenken und nicht einfach ins Blaue hinein zu handeln. Nach der Sache in New York war ich auf der Liste der Menschen sogar sehr weit oben. "Die haben Mittel gefunden Yuna- die haben einen Hulk. Zauberer, Irgendwelche Guardians of the Galaxy die durch die Galaxy fliegen. Infinitiy Steine- gegen die sind selbst Mächte wie du Machtlos. Ich habe es mit eigenen Augen gesehen. Sie zerreißen das Raum Zeit kontinum, erwecken die Toten zum Leben." All das waren wahrscheinlich Dinge die Yuna gerne hörte und auch gerne hätte. Doch die Infinity Steine zu suchen war Chancenlos. Lange hatte ich geglaubt das mein Vater vielleicht den Seelenstein besäße, doch damit hatte ich mich geirrt. Nichts. Alles in Asgard war Kinderspielzeug. Und als ob Odin mir wirklich irgendetwas bedeutete. Bitte- ich wardoch auch nur hier um etwas aus meinem Vater heraus zu bekommen."Ich herrsche wenigstens über ein reich. Ich habe diesen Thron verdient und mein "Vater" wird ihn mir so bald wie möglich auch überlassen und wenn ich eigenhändig dafür sorgen muss", zischte ich und merkte das ich wieder ein wenig verkrampfte.

    Talisha Yuna.
    Ich lauschte Lokis Worten aufmerksam und wiederhole alles in meinem Kopf um es mir zu merken. Ich war wirklich lange nicht mehr hier. Hatten die Menschen all das Zeug wirklich oder versuchte er mir grade nur Angst zu machen? Loki konnte man in der Art und Weise schlecht einschätzen. Er würde alles Sagen um mich oder andere von seinen Worten und Taten zu überzeugen. Und er war gut, ich hatte nicht ohne Grund in der Vergangenheit mal mit ihm zusammenarbeitet. "Ich gebe Zu, dass ich von dem meisten Zeug noch nie etwas gehört habe. Aber alles was ich will ist diese eine Aura für mich. Dann bin ich hier sehr wahrscheinlich wieder weg. Ich werde mich nicht mit diesen Shield Leuten anlegen, falls dich das beruhigt. Ich will nur meinen Spaß haben. In Zwischen solltest selbst du das gelernt haben, kleiner Loki.", sagte ich und kniff ihn spielerisch in die Wange und grinste dann breit. "Ich will dein Reich nicht und noch hab ich auch keinerlei Interesse an diesem Planeten. Ich will nur meine Aura haben.", wiederholte ich und legte den Kopf leicht schief. Plötzlich kam ein leises Ticken in meinem Ohr. "Es passiert gleich.", sagte ich, riss die Augen auf, starrte ins Leere und hielt den Atem an. Ich wusste, dass Loki das Ticken nicht hören konnte. Nur ich konnte es. "Es ist soweit. Entschuldigst du mich kurz?" Ich Wand mich ab und verließ den Raum. Das Ticken wurde immer lauter je näher ich meinem Ziel kam. Diese Macht. Schon jetzt zehrte sie an meinen Lenden. Ich spürte Blut in meinem Mund, die Anzeichen wurden immer deutlicher. Gleich ist es soweit!!

    Loki Laufeyson
    Leicht sarkastisch beugte ich mich nach vorne und machte einen kleinen knicks um ihr den Weg frei zu geben. Wie sie mich einfach immer irgendwo stehen ließ und mich wie einen kleinen Jungen behandelte. Sie hatte Spaß daran sich mit mir zu messen. Sie konnte sagen was sie wollte, egal wer sie glaubte zu sein- gefürchtet konnte man nur sein wenn man Reagierte. Noch nie hatte sie es ansatzweise zu so etwas gebracht. Sie kam hier her und führte sich auf als wäre sie das Mächtigste. Vielleicht sollte ich sie einfach los lassen auf all das was auf sie wartete. Am liebsten hätte ich ihr eines meiner Messer in die Schädeldecke gedrückt. Natürlich nur aus der Wut heraus. Ich atmete aus als sie durch die Tür der Besenkammer schritt und sah ihre beiden Idioten an die mich ansahen als sei ich hier der Verrückte der sich seltsam aufführte. Dabei waren die beiden es doch die ihrer „Herrin“ alles in den Arsch schieben würden. Wenn sie wüssten wer da draußen war. Thanos, die Infinity Steine- Wesen die wir in unserer gesamten Laufbahn noch nicht angetroffen haben. „Scheint so, als ob sie das öfter zu versuchen scheint. Ich hoffe sie hat eine gute Ausrede für all das. Normale Weise stapft man nicht einfach so in irgendwelche öffentlichen Gebäude und benimmt sich- naja“, ich deutete auf Yuna die unter den Obdachlosen Verrückten gar nicht so weit auffiel. „Ich gebe ihr Zehn Minuten bis hier das komplette Chaos ausbricht.“ Ich sah ihr beiden Heinis an und runzelte die Stirn. Sie sahen mich an, als würden sie mich nicht verstehen. Wie auch immer. Ich erhob die Hand. „Man sieht sich“, meinte ich und ergänzte leise. „Hoffentlich nicht.“

    n/v
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    [Leute wo seid ihr alle?? Ich hab extra auf Nachfrage das RPG eröffnen lassen und nun ist keiner mehr online oder schreibt :(]

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    -Tom Hiddelston
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    • Finnick Roux.

    Sie wollte mir also helfen. Annie wollte mir immer nur helfen. Dabei wusste sie manchmal gar nicht wie viel sie dafür aufs Spiel setzte. Das das mit dem Handschuh jedoch funktioniert bezweifelte ich. Wärme tat meinem Körper grundsätzlich nicht gut und immer wenn es etwas gab was meinem Körper störte. So wie Stoff denn kühlte er sich noch weiter herunter. Ich war ein lebendiges Eisfach auf zwei Beinen. Ich presste meine Lippen so feste wie ich konnte zusammen und nickte, ich nahm die Handschuhe und strich über das Materlial aus dem sie gefertig waren. Es war kein Stoff und auch kein richtiges Leder. "Okay, wenn du meinst das es nicht schadet." Ich seufzte und stellte den Baum in meiner Hand auf den Tisch. Ich streifte mir einen der Handschuhe über. Aufälligkeiten gab es soweit keine. Es war alles beim alten. Was wäre, wenn es dieses mal wirklich funktionierte? Annie und ich spielten dieses Grausige Spiel schon so lange. Zu gerne hätte ich sie einfach einmal ihre Nähe gespürt, oder wäre ihr einfach so ein wenig näher gekommen. Wir waren seid so vielen Jahren zusammen und noch nicht einmal einen Kuss brachten wir zu stande. Es war einfach seltsam und ich fragte mich, ob Annie noch das selbe für mich empfand wenn ich sie denn endlich auch berühren konnte. "Denn lass es uns probieren", ich erhob mich und ging in die Küche. Als ich merkte das Annie mir folgte setzte ich mich auf einen der Klappstühle. Ich sah wie Annie mir ein Wasserglas vor die Nase stellte. Alleine die Nähe jetzt zu ihr ließ meinen Körper schon andere Temperaturen schaffen.

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    -Tom Hiddelston
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    • Loki Laufeyson.

    Auf mich wartete da draußen gar nichts. Die Leute die Asgard einnehmen wollten, waren nicht nur Naiv sondern auch dumm. Es reichte mir, das ich ganz auf mich allein gestellt war. So kam ich am besten um die Tage. Wenn man sich auf niemand anderen verlassen musste, außer sich selbst. So lebte es sich am besten. Manchmal glaubte ich, dass Yuna vergaß das ich einmal kurz davor gestanden hatte die Erde zu übernehmen. Das sie vergaß, dass ich die Chitauri auf meiner Seite gehabt hatte. Gerade sie musste mir nichts erklären. "Liebes. Jeder glaubt ich sei Tot. Mein Bruder trauerte vor meinen Augen. Ganz Asgard trauert. Mein Heimatplanet ist ausgerottet und zersört. Gerade ich habe nichts zu befürchten. Ich bin gut im Verhandeln, Asgard hat seine Schätze und Vorzüge und ich kann außerdem sehr gut auf mich selbst aufpassen, danke für die Fürsorge." Meine Augen begleiteten sie Aufmerksam wie sie durch die Halle schritt. Doch als sie weitersprach zog sich etwas in mir zusammen. Spottete sie über mich? "Genug!", ich schlug mit meinem Zepter auf dem Boden auf und erhob mich Ruckartig von meinem Platz. Meine Stimme hallte durch die Halle. "Niemand vermag mich so zu verspotten. Hab ein wenig mehr Respekt Weib", ich spuckte ihr die Worte gerade zu vor die Füße. Yuna war hier auf meinem Boden und auch wenn sie mächtig war, würde es sich für sie als sehr schlimmen Fehler herausstellen wenn sie hier die Hand gegen mich oder Asgard erhob. Ich war dazu geboren ein König zu sein und ich musste mich von ihr nicht klein machen. Was hatte sie bis jetzt probiert um Macht an sich zu reißen?! Gegen wen hatte sie gekämpft und in welche Schlachten hatte sie bereits gekämpft?! Selbst wenn Yuna sich schlagartig dazu entschloss mich anzugreifen, war ich ihr hier überlegen. Ich konnte meine Illusionen bei jedem Anwesenden und auch sie war dagegen nicht Imun. Manchmal ließ ich mein Gegenübersehen Dinge sehen, gegen die sich keiner Verschließen konnte. "Wenn du nichts anderes Beizutragen hast, fordere ich dich hiermit auf zu gehen."

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    Annie Cresta

    Ich beobachtete mit einen lächeln wie er den kleinen Baum fing und in seine Händen hin und her drehte. Er sagte mir er erinnere sich daran und betrachtete jedes Detail der kleinen Holzfigur. "Ich bin an einem kleinen Laden vorbeigekommen, auf dem Rückweg. Er war voll mit verschiedenen Schnitzereien. Und mitten im Schaufenster, zwischen all den großen und verzierten Dingen stand er. Er fiel mir sofort ins Auge." Erzählte ich ihm und beobachtete wie er die Figur mit meinen Fingerspitzen ertastete und auch die Ähnlichkeit zu damals aufnahm. "Habe ich nicht. Keine Sorge." Sagte ich ehrlich und sah in seine Augen. "Ich will es nicht an mir ausprobieren. An keinem Lebewesen um genau zu sein. Ich bin immer noch der Meinung das die Art des Materials entscheiden ist. Wie etwas zusammengesetzt ist. Und ich weiß auch das du nie riskieren würdest mir auch nur unabsichtlich weh zu tun. Ich möchte mit dir Üben. Es wenigstens versuchen. Immerhin hast du auch mit mir geübt als ich angefangen habe Sachen unabsichtlich explodieren zu lassen, weil ich die Moleküle beschleunigte. Lass mich das tun. Ich halte den Abstand den du für nötig hältst, das Versuchsobjekt ist ein Glas mit Wasser. Keine Gefährdung von irgendwas. Glas ist Kältebeständig und Wasser gefriert nur. Lass es uns bitte versuchen." Fragte ich ihn und mein Blick wanderte auf die Figur in seinen Händen. Es erinnerte mich an den Jungen der er mal gewesen war. Das Mädchen das ich mal war. Wir hatten uns gemeinsam verändert und waren gewachsen. Er hatte mir immer beigestanden. Mir immer geholfen. Das Bedürfnis das auch für ihn zu tun war eben da. Ich wollte ihm helfen, wenn ich es konnte. Und wenn ich dafür mit seinen Sicherheitsregeln umgehen muss ist das okay. Aber ich möchte es wenigstens versuchen.

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    • Finnick Roux.

    Sie holte etwas aus ihrer Tasche und warf es mir zu. Beinahe aus Reflex fing ich es und betrachtete es. Wahnsinn. Wo hatte sie das her? "Klar. Wooow. Natürlich erinnere ich mich", antwortete ich und lächelte leicht. Es waren die kleinen Dinge und Erinnerungen mit Annie die das Leben so ungeheuerlich Aufregend machten. Manchmal fragte ich mich wie sehr sich Annie damit beschäftigte mich Glücklich zu machen. Ich war nicht wie die anderen Jungs in ihrem Alter und sicherlich war ich auch ganz und gar nicht normal. Wo sollte das ganze denn bloß hingehen mit ihr und mir. Manchmal fragte ich mich ob ihr vielleicht nicht doch irgendwann Langweilig mit mir werden würde, schließlich konnte ich ihr vieles nicht geben was ein anderer Mann ihr in meinem Alter schenken konnte. Alleine Berührungen oder einen Kuss. Intime Momente. Doch anstelle davon jetzt wieder meine negativen Gedanken los zu brechen, fuhren meine Augen über die Holzfigur. "Wo hast du das gefunden?" Ich strich mit meinem Daumen jede Einzelheit der Figur in meinen Händen ab. Es war fast genau wie sie von damals. "Du hast dafür doch wohl kein Vermögen ausgegeben oder?" Sie antwortete nicht, statt dessen sah sie mich einfach nur an und beobachtete mich. Auch das tat sie häufig. Wahrscheinlich auch nur um zusehen wie ich mich im Augenblick fühlte. Denn leider sprach ich sehr ungern über meine Gefühle oder über Dinge die mich beschäftigten. Als sie sich in einem gewissen Abstand neben mir nieder ließ und Handschuhe auf den Fußboden legte runzelte ich die Stirn und sah in Annies wundervollen hellen Augen. Ich wusste genau worauf sie hinaus wollte, doch genauso gut wusste ich das das nicht klappe. "Annie", murmelte ich leise und umschloss die Figur in meinen Händen. "Du weißt das das eine ganz dumme Idee ist. Das wird nicht funktionieren." Sie tat gerade so, als hätten wir Dinge in solch einer Art noch nie ausprobiert. Schließlich fraß sich meine Kälte sogar durch einen dicken Stoff Pullover. "Ich werde es nicht tun, es wird dir weh tun." Und da begann ich schon gar nicht mit ihr drüber zu diskutieren. Es würde nichts an meiner Meinung ändern!

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    • Loki Laufeyson.

    Auf mich wartete da draußen gar nichts. Die Leute die Asgard einnehmen wollten, waren nicht nur Naiv sondern auch dumm. Es reichte mir, das ich ganz auf mich allein gestellt war. So kam ich am besten um die Tage. Wenn man sich auf niemand anderen verlassen musste, außer sich selbst. So lebte es sich am besten. Manchmal glaubte ich, dass Yuna vergaß das ich einmal kurz davor gestanden hatte die Erde zu übernehmen. Das sie vergaß, dass ich die Chitauri auf meiner Seite gehabt hatte. Gerade sie musste mir nichts erklären. "Liebes. Jeder glaubt ich sei Tot. Mein Bruder trauerte vor meinen Augen. Ganz Asgard trauert. Mein Heimatplanet ist ausgerottet und zersört. Gerade ich habe nichts zu befürchten. Ich bin gut im Verhandeln, Asgard hat seine Schätze und Vorzüge und ich kann außerdem sehr gut auf mich selbst aufpassen, danke für die Fürsorge." Meine Augen begleiteten sie Aufmerksam wie sie durch die Halle schritt. Doch als sie weitersprach zog sich etwas in mir zusammen. Spottete sie über mich? "Genug!", ich schlug mit meinem Zepter auf dem Boden auf und erhob mich Ruckartig von meinem Platz. Meine Stimme hallte durch die Halle. "Niemand vermag mich so zu verspotten. Hab ein wenig mehr Respekt Weib", ich spuckte ihr die Worte gerade zu vor die Füße. Yuna war hier auf meinem Boden und auch wenn sie mächtig war, würde es sich für sie als sehr schlimmen Fehler herausstellen wenn sie hier die Hand gegen mich oder Asgard erhob. Ich war dazu geboren ein König zu sein und ich musste mich von ihr nicht klein machen. Was hatte sie bis jetzt probiert um Macht an sich zu reißen?! Gegen wen hatte sie gekämpft und in welche Schlachten hatte sie bereits gekämpft?! Selbst wenn Yuna sich schlagartig dazu entschloss mich anzugreifen, war ich ihr hier überlegen. Ich konnte meine Illusionen bei jedem Anwesenden und auch sie war dagegen nicht Imun. Manchmal ließ ich mein Gegenübersehen Dinge sehen, gegen die sich keiner Verschließen konnte. "Wenn du nichts anderes Beizutragen hast, fordere ich dich hiermit auf zu gehen."

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    Talisha Yuna.

    Ein Lachen kam über meine Lippen. Noch immer lebte er in seiner eigenen kleinen Welt. Interessierte sich nur für seinen kleinen Planeten hier. Aber es gab da draußen noch so viel mehr. Ich hatte es gesehen. Zumindest einen Teil davon. Universen mit solch großen Mächten, dass man sie kaum in Worte fassen konnte. Und er dachte da draußen geht es nicht weiter. Es geht immer weiter. Wer weiß was da draußen alles noch auf uns wartete. “Vielleicht mögen sie das sein”, sagte ich auf seine Aussage hinaus, dass die Menschen wohl die einfachsten Wesen seien. “Du erinnerst dich sicher noch an meine Kräfte, huh?”, fragte ich und sah zu ihm hinüber, während ich weiter durch seine Halle lief und meine Fingerkuppen über das kalte Stein der Statuen gleiten ließ. “Ich kann Energie sehen. Sie ist vor meinem geistigen Auge und zeigt mir welche Aura ein Lebewesen hat. So strahlt dieser Planet in einem intensiven Rot und um dich herum ist ein grelles Grün. Das bedeutet du bist Mächtig, aber nicht so mächtig wie dieser ganze Planet. Rot ist stärker als Grün. Doch die stärkste alle Auren wird heute Abend auf der Erde zum Leben erwachen. Eine weiße Aura. Und wenn dein Bruder oder sonst wer sie in die Hände bekommt wird das nicht gut für dich enden. Denn Asgard mag gut beschützt sein, aber wer auch immer diese Macht haben wird, wird diesen Planeten schneller einnehmen können als dir lieb sein wird.” Ich hob leicht meine Augenbrauen an und erwartete irgendeine Reaktion. Aber wem erzähl ich das schon. Ich weiß ja was für ein Typ Loki ist. “Ich dachte es interessiert dich vielleicht. Vor mir brauchst du keine Angst haben kleiner Loki. Ich hatte sehr viel Spaß mit dir.”, meinte ich amüsiert. “Aber wenn dich das eh nicht interessiert”, fügte ich beiläufig hin zu und zuckte mit den Schultern. “Was hat der große Loki denn nun vor? Willst du den Rest seines Lebens als falsches Ich hier versauern?”

    n/v
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    • Loki Laufeyson.

    Alle Götter? Wie Töricht. Ich wollte gar nicht wissen wie viele Wesen sich da draußen rum trieben und von sich behaupteten sie seien Götter. Asgard war die Geburtsstätte von allem übersinnlichen. Wir waren die Götter. Schon einmal hatte Odin die Planeten gerettet. Sie hatten es den Asen zu verdanken, dass sie da draußen noch weilen durften. Odin war nicht ohne Grund der Allvater, der sich um das Befinden der Planeten sorgte. Auch, wenn Odin jetzt auf der Erde verbannt bestimmt besseres zu tun hatte. Wahrscheinlich saß er in irgendeinem Obdachlosen Heim und kraulte sich selbst die Eier. Yunas Geschichte war zweifelhaft. Was wollte sie mir damit sagen? Warum sollte ich für etwas kämpfen wenn ich hier etwas hatte und von oben auf das Chaos hinab blicken konnte? Ich mochte zu bezweifeln, dass diese dunkle Macht von einer großen Dringlichkeit stammt. Es gab genug Dinge auf der Erde die eine gewisse Aura ausstrahlten und keine war von sonderlicher Dringlichkeit. „Die Menschen sind die wohl einfachsten Wesen im gesamten Universum. Sie werden sich mit dieser Waffe nur selbst zerstören. Es ist der Zorn der sie vorantreibt. Sie führen Kriege um Macht. Ohne einen Führer. Wenn sie sich ohne Herrscher selbst zerstören wollen, stelle ich mich ihnen sicher nicht in den weg.“ Ich hatte es schon einmal versucht über sie zu regieren. Wäre mein Bruder mit seinen „Avengers“ nicht dazwischen gekommen hätte es sicher auch geklappt. Leicht amüsiert trommelte ich mit meinen Fingern auf meiner Lehne herum. „Nicht das ich deine Kräfte, oder die der anderen (…)“, ich machte eine kurze Pause ehe ich etwas schnippisch weiter sprach. „Nennen wir es Götter …. anzweifle, es ist nur solange mein Bruder da draußen herum schwirrt und seinen geliebten Planeten retten will, seid ihr es eher die sich Fürchten sollten. An der Erde ist nichts von meiner Interesse.“ Ich stützte mich auf Odins Zepter und rieb mir sachte mein Kinn. Yuna war immer noch versessen auf die Erde. Es wunderte mich, dass sie überhaupt hier aufkreuzte. Auseinander waren wir zwei ja doch eher in Meinungsverschiedenheiten gegangen. Ich war ein Einzelkämpfer und das einzige was mich kümmerte war mein eignes Wohl. Zu lange hatte ich den ganzen Scheiß durchgemacht.

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    • Finnick Roux.

    Sie holte etwas aus ihrer Tasche und warf es mir zu. Beinahe aus Reflex fing ich es und betrachtete es. Wahnsinn. Wo hatte sie das her? "Klar. Wooow. Natürlich erinnere ich mich", antwortete ich und lächelte leicht. Es waren die kleinen Dinge und Erinnerungen mit Annie die das Leben so ungeheuerlich Aufregend machten. Manchmal fragte ich mich wie sehr sich Annie damit beschäftigte mich Glücklich zu machen. Ich war nicht wie die anderen Jungs in ihrem Alter und sicherlich war ich auch ganz und gar nicht normal. Wo sollte das ganze denn bloß hingehen mit ihr und mir. Manchmal fragte ich mich ob ihr vielleicht nicht doch irgendwann Langweilig mit mir werden würde, schließlich konnte ich ihr vieles nicht geben was ein anderer Mann ihr in meinem Alter schenken konnte. Alleine Berührungen oder einen Kuss. Intime Momente. Doch anstelle davon jetzt wieder meine negativen Gedanken los zu brechen, fuhren meine Augen über die Holzfigur. "Wo hast du das gefunden?" Ich strich mit meinem Daumen jede Einzelheit der Figur in meinen Händen ab. Es war fast genau wie sie von damals. "Du hast dafür doch wohl kein Vermögen ausgegeben oder?" Sie antwortete nicht, statt dessen sah sie mich einfach nur an und beobachtete mich. Auch das tat sie häufig. Wahrscheinlich auch nur um zusehen wie ich mich im Augenblick fühlte. Denn leider sprach ich sehr ungern über meine Gefühle oder über Dinge die mich beschäftigten. Als sie sich in einem gewissen Abstand neben mir nieder ließ und Handschuhe auf den Fußboden legte runzelte ich die Stirn und sah in Annies wundervollen hellen Augen. Ich wusste genau worauf sie hinaus wollte, doch genauso gut wusste ich das das nicht klappe. "Annie", murmelte ich leise und umschloss die Figur in meinen Händen. "Du weißt das das eine ganz dumme Idee ist. Das wird nicht funktionieren." Sie tat gerade so, als hätten wir Dinge in solch einer Art noch nie ausprobiert. Schließlich fraß sich meine Kälte sogar durch einen dicken Stoff Pullover. "Ich werde es nicht tun, es wird dir weh tun." Und da begann ich schon gar nicht mit ihr drüber zu diskutieren. Es würde nichts an meiner Meinung ändern!

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    Annie Cresta

    Er lag in einem dünnen Shirt auf der Matratze als ich wieder reinkam und neigte seinen Kopf in meine Richtung. Fragte ob ich etwas interessantes gefunden hatte. Die Tür fiel hinter mir wieder ins Schloss und ich stellte die Tasche auf einem Stuhl ab. Holte die kleine Figur raus und warf sie ihm zu. "Erinnerst du dich daran?" Fragte ich ihn neugierig während ich anfing die Tasche auszuräumen. Mit einem Blick durch die kleine Wohnung sah ich das er aufgeräumt hatte während ich weg war. Überall ein wenig Ordnung reinbrachte. Ich stellte die Getränke auf den Boden, das Essen in den Kühlschrank das nicht mit etwas heißem Wasser zu machen war, oder eingefroren war, das kam dann in die Froste. Es ging am schnellsten, ohne viel Mühe und man musste nicht viel dafür haben. Meistens nur ein wenig Salz und Pfeffer um nachwürzen zu können. Aber das war ja bekanntlich Geschmackssache. Als dann alles weg war, waren nur noch die Handschuhe übrig geblieben. Doch jetzt zweifelte ich doch an meiner Idee. Nicht das ich nicht glaubte das es funktionieren könnte. Sondern das er es nicht probieren wollen würde. Seine größte Angst war nicht das man uns fand, sondern das er mich verletzen könnte. Immerhin hatte er keine Kontrolle über seine Gabe. Er hatte noch nicht herausgefunden wie. Und wirklich helfen konnte ich ihm dabei auch nicht. Zumindest nicht was die Kontrolle anging. Als ich aufsah, ihn beobachtete wie er die kleine Holzfigur in seiner Hand hielt und begutachtete griff ich doch nach den Handschuhen und ließ mich bei einem für ihn typischen Abstand vor ihm auf den Boden sinken um mich ebenfalls hinzusetzten. Die Beine verschränkt legte ich die Handschuhe vor ihm ab. Ich brauchte gar nichts dazu zu sagen. Er würde augenblicklich verstehen was es damit auf sich haben musste, was in meinem Kopf vorgegangen war. Wir hatten alles gemeinsam erlebt. Manchmal wusste er vor mir weshalb ich etwas getan habe, weshalb ich auf eine bestimmte Art reagiert habe. Mir wird es erst im Nachhinein bewusst, manchmal handelte man zuerst. Aber er kannte mich und er wusste in dem Moment wo ich etwas tat, eigentlich immer warum ich es tat.

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    • Loki Laufeyson.

    Alle Götter? Wie Töricht. Ich wollte gar nicht wissen wie viele Wesen sich da draußen rum trieben und von sich behaupteten sie seien Götter. Asgard war die Geburtsstätte von allem übersinnlichen. Wir waren die Götter. Schon einmal hatte Odin die Planeten gerettet. Sie hatten es den Asen zu verdanken, dass sie da draußen noch weilen durften. Odin war nicht ohne Grund der Allvater, der sich um das Befinden der Planeten sorgte. Auch, wenn Odin jetzt auf der Erde verbannt bestimmt besseres zu tun hatte. Wahrscheinlich saß er in irgendeinem Obdachlosen Heim und kraulte sich selbst die Eier. Yunas Geschichte war zweifelhaft. Was wollte sie mir damit sagen? Warum sollte ich für etwas kämpfen wenn ich hier etwas hatte und von oben auf das Chaos hinab blicken konnte? Ich mochte zu bezweifeln, dass diese dunkle Macht von einer großen Dringlichkeit stammt. Es gab genug Dinge auf der Erde die eine gewisse Aura ausstrahlten und keine war von sonderlicher Dringlichkeit. „Die Menschen sind die wohl einfachsten Wesen im gesamten Universum. Sie werden sich mit dieser Waffe nur selbst zerstören. Es ist der Zorn der sie vorantreibt. Sie führen Kriege um Macht. Ohne einen Führer. Wenn sie sich ohne Herrscher selbst zerstören wollen, stelle ich mich ihnen sicher nicht in den weg.“ Ich hatte es schon einmal versucht über sie zu regieren. Wäre mein Bruder mit seinen „Avengers“ nicht dazwischen gekommen hätte es sicher auch geklappt. Leicht amüsiert trommelte ich mit meinen Fingern auf meiner Lehne herum. „Nicht das ich deine Kräfte, oder die der anderen (…)“, ich machte eine kurze Pause ehe ich etwas schnippisch weiter sprach. „Nennen wir es Götter …. anzweifle, es ist nur solange mein Bruder da draußen herum schwirrt und seinen geliebten Planeten retten will, seid ihr es eher die sich Fürchten sollten. An der Erde ist nichts von meiner Interesse.“ Ich stützte mich auf Odins Zepter und rieb mir sachte mein Kinn. Yuna war immer noch versessen auf die Erde. Es wunderte mich, dass sie überhaupt hier aufkreuzte. Auseinander waren wir zwei ja doch eher in Meinungsverschiedenheiten gegangen. Ich war ein Einzelkämpfer und das einzige was mich kümmerte war mein eignes Wohl. Zu lange hatte ich den ganzen Scheiß durchgemacht.

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    • Finnick Roux.

    Sobald ich mich erinnern konnte hatten wir uns nie geküsst oder Händchen gehalten. Oder irgendwie so etwas in der Art. Ich wusste das meine Abneigende Art schwer sein musste für sie, doch es war besser als wenn ich sie verletzte. Ich wusste wie Gefährlich es werden könnte wenn ich nur eine Sekunde nicht darauf achtete. Schon zu Schreckliche Bilder hatten sich in meinen Kopf gebrannt. Annie verschwand mit einem “Ich liebe dich” und zog die Tür hinter sich zu. Ich erwiderte ihre Worte doch immer fühlte ich mich so leer an. Es war schwer in Worte zu beschreiben wie es mir wirklich ging mit ihr an meiner Seite. Auch wenn es sich nicht unbedingt gut anhörte, hatte ich manchmal sogar das Gefühl das ich ihr eine Last war. Wahrscheinlich würde sie dies nie zugeben aber ohne mich war sie sehr viel besser dran. Trotzdem ließ sie mich nicht alleine. Aus Liebe? Ich liebte sie auch. Ja- und wie aber manchmal fragte ich mich ob ich nicht zu viel von ihr verlangte? Ich fragte mich, wie es wohl wäre wenn sie einfach nicht wieder kommen würde ich einfach gehen würde? Doch nie hatte ich die Kraft dazu. Denn ich wusste das ich ohne sie nicht einen Tag durchhalten würde. Ich brauchte ihre Warme Art und ihr Lächeln. Ich brauchte einfach alles. Denn alleine jetzt wo sie nur kurz den Raum verlassen hatte und ich wusste das sie wieder zurück kehren würde fühlte ich mich komisch. Seltsam und allein. Es war als wäre der Raum noch kälter als er es ohne hin schon war. Die Zeit in der Annie verschwunden war beschäftigte ich mich damit ein wenig aufzuräumen und mich in ein sehr dünnes loses T-Shirt zu zwängen. Den Rest der Zeit legte ich mich einfach auf die Matratze und dachte nach. Ich war nie der Mensch der Großen Worte. Manchmal verbrachte ich meine Tage einfach nur damit. Nachdenken.... was passiert war und was hätte passieren können. Ein weiterer Punkt der mich nicht unbedingt zum besten Gesellen machte. Als sie das Gebäude wieder betracht lächelte ich leicht. “Und irgendwas interessantes gefunden?” , fragte ich versucht unbekümmert und neigte meinen Kopf ein wenig zu ihr. Was für eine Frage. Annie fand immer irgendetwas um sich den Tag tot zu schlagen. Das letzte mal hatte sie einfache Kreuzwort Rätzel mitgebracht oder aber sie beschäftigte sich mit dem Kater. Felix war Klasse. Er mied mich. Es war beinahe so als würde er bemerken das irgendetwas mit mir nicht stimmte. Als Annie mit ihm angekommen war, hätte ich es nie erlaubt doch irgendwie funktionierte es. Leider hatte ich durch meine gesamte Lebenszeit was Haustiere betraf nur schlechte Erfahrungen gemacht. Eines Tages hatte ich sie alle umgebracht. Sie waren Erfroren. Sie waren mir einfach zu nahe gekommen und selbst im Schlaf konnte ich es einfach nicht kontrollieren. Auch heute war ich der Sache noch sehr skeptisch gegenüber, aber Annie hatte ihn sehr gut unter Kontrolle und hey, er schien mich zu mögen und das obwohl ich ihn so gut wie nie anfasste. Irgendwie hatte er doch mein Herz gewonnen.

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    [Hat jemand Lust zu schreiben?:)]

    Mi piace quando perdo la voce perché ti urlo che sei bella quando tu sei felice

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    Annie Cresta

    Ich nickte leicht. Er hatte sich in einiger Entfernung auf dem Klappstuhl niedergelassen. Es gab nur das nötigste hier. Zwei Matratzen die auf dem Boden lagen, Decke und Kissen. Zwei Klappstühle, ein alter Tisch der vermutlich nicht mehr viel Gewicht hielt, eine Herdplatte und der Kühlschrank. Und das kleine Badezimmer. Das nötigste eben. Es war nie viel gewesen aber es reichte. Denn ein Zuhause war für ich immer gegeben wenn er bei mir war. Ein Leben ohne ihn kam nicht mehr infrage. Es hatte es ohnehin nie geben. Sind wir zusammenaufgewachsen. Beide anders. Wurde es mehr. Für uns beide. Aber jetzt sollte ich gehen bevor es sich doch noch anders überlegte. Das war schon passiert, außerdem war es die perfekte Zeit um schnell und wieder raus zu kommen ohne viel Aufmerksamkeit zu erregen. Also setzte ich Felix neben mich auf die Matratze das er mit einem Mauzen hinnahm und sich zusammenrollte. Ich erhob mich öffnete die Lade des Fensters ein wenig um hinaus sehen zu kennen. Die Menschen die unterwegs waren zu beobachten. Dann griff ich nach der Tasche und legte den Gurt über meine Schulter. "Ich gehe zu Laden 2. Es sollte nicht länger als eine Stunde dauern." Sagte ich ihm. Ich wäre am liebsten zu ihm gegangen. Hätte ihn gerne geküsst oder wenigstens seine Hand genommen. Aber immer wenn er das Gefühl hatte ich würde zu nahe kommen, etwas riskieren, wich er vor mir zurück. Also hatte vermied ich es. Denn ihn zurückweichen zu sehen schmerzte. Aber ich konnte auch nichts daran ändern.
    Also schlüpfte ich in meine Schuhe und sah ihn nochmal an. "Ich beeil mich. Ich liebe dich." Verabschiedete ich mich von ihm als ich die Tür öffnete und in einen wärmeren Flur trat der mich die Treppe hinunter führte. Ich zog den Pullover aus und band ihn um meine Hüfte. Meine Haare öffnete ich und atmete tief durch ehe ich die alte Tür öffnete die mich auf die Straße lassen würde. Ich schlug den Weg nach rechts ein und folgte dem Weg der mich zum Laden bringen würde. Hatte ich mir die verschiedensten Wege doch genau eingeprägt. Kannte jeden Straßennamen, jede länge und wusste wie ich von einem Ort zum anderen kam. Selbst wenn ich einen Umweg nahm. Aber ich kannte meinen Weg und dementsprechend sicher bewegte ich mich durch die Straßen. Mein Blick schweifte über die Menschen, blieb auf keinen zulange haften. Es war eine Angewohnheit die ich einfach nicht ablegen konnte. Es dauerte kaum 15 Minuten bis ich den Laden erreichte der mein Ziel darstellte. Auf dem Weg hinein kam ich den Wagen mit und besorgte die Dinge die wir brauchten. Hin und wieder verschwand das ein oder andere auch in der Tasche. Alles konnten wir uns nicht leisten. Mein Blick glitt nicht zum ersten mal auf Handschuhe. Es war ein warmer Herbst. Sonne und wenig Wind. Trotzdem hingen die Wintersachen schon in den Läden. Mützen und Handschuhe fand man ebenfalls in den Supermärkten. Es gab sie überall. Und es war nicht das erste mal das ich mich fragte ob so ein paar Handschuhe eine Lösung sein könnten. Zumindest für eine kurze Berührung. Das ich meine Hand auf seine Wange legten könnte. Das sich seine Hand einen Augenblick um meine schloss. Und kurzerhand entschlossen griff ich nach einem paar der festen Handschuhe nahm sie mit. Stoppte noch kurz mein Katzenfutter, um ein paar Dinge für Felix zu besorgen. Dann ging es zu Kasse. Das schlechte Gewissen hatte ich früh hinter mir gelassen. Immerhin waren sie schuld daran das wir so lebten, würde man uns akzeptieren, hätten wir einen Ort an dem wir leben könnten. Vielleicht sogar eine Arbeit. Und dann würde ich nicht mehr als die Hälfte des Einkaufes stehlen. Aber so war. Und es wird sich wohl kaum ändern. Ich zahlte den Betrag der auf dem Display stand und wünschte der Frau noch einen schönen Tag. Packte alles ein und den Wagen zurück. Die Tür öffnete und mein Blick richtete sich auf die beiden Scheiben, die den Alarm zwischen sich hatten. Mit einer Handbewegung fror meine Umgebung ein und ich machte den Schritt hindurch ehe sie wieder normal weiterlief. Es waren kaum ein paar Sekunden gewesen, aber es reichte um hindurch zu kommen ohne das das leuchten und piepen losging. Nun statt nach rechts zu gehen, von wo ich gekommen bin schlage ich den Weg nach links ein. Deshalb würde ich auch gut eine Stunde brauchen, weil ich einen Umweg zurück nahm. Und von einer ganz anderen Seite kommen würde. Vielleicht war es übertrieben aber es verschaffte mir ein Gefühl von Sicherheit. Also ging ich und wechselte die Tasche so das sie quer zur anderen Schulter rüberging mit dem Träger. Flaschen waren dann eben doch schwer. Aber hin und wieder war ein Glas Saft statt Wasser, oder etwas ähnliches ganz schön. Und wenn ich unterwegs war konnte ich sowas eben doch mal mitbringen. Wenn ich schon rausgehe. An einem Schaufenster blieb ich stehen. Eigentlich nichts was ich normalerweise tue. Mein Weg führt mich immer direkt zurück und direkt zum Ziel. Eine meiner wichtigsten Regeln. Aber ich entdeckte etwas in diesem Schaufenster das mich dazu bewogen hatte anzuhalten und einen genaueren Blick darauf zu werfen. Es war ein geschnitzter Baum aus einem weißem Holz. Nicht irgendein Baum, ein Weihnachtsbaum mit so vielen kleinen Details das ich mich fragte wie klein das Messer wohl gewesen sein musste um sie hinein zu schnitzen. Und ich erinnerte mich an das Weihnachten als wir noch kleiner waren. Als es noch, einfacher war. Er hatte ebenfalls mal so einen Baum geschnitzt, aus einem eben so hellen Holz. Und ich erinnere mich wie er im Haus an meinem Bett liegen blieb als mich jemand weckte und wir das erste mal auf diese Art verschwanden. Untertauchten und uns einen neuen Ort suchten. Und obwohl ich es besser wissen müsste gehe ich hinein und kaufe diesen kleinen Baum der kaum so groß wie meine Handinnenfläche ist. Aber es weckt dieses Gefühl in mir und ich hoffe ihm auch ein Lächeln auf die Lippen zaubern zu können. Also gehe ich nun weiter. Gehe den Weg nach Hause und öffne die Tür nachdem ich mich einmal umgesehen habe. Schließe sie hinter mir und nehme die Treppe nach oben. Die Tasche stelle ich hab und ziehe meinen Pullover wieder über ehe ich die Haustür öffne und den Raum wieder betrete.

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    • Finnick Roux.

    Manchmal fragte ich mich, ob es für Annie genauso war wie für alle anderen Menschen. Immer wenn ich einen Raum betrat viel die Raumtemperatur ins unermessliche. Wurde ihr genauso kalt und sie unterdrückte es? Heitzen konnten wir nicht, da es meinem Zustand nicht wirklich gut tat und alleine Heizungsluft mir schon mächtig zusetzen konnte. Aus diesem Grund schleppte Annie immer sehr viele Pullovers mit sich herum. Es war schon einmal vorgekommen das ich Annie außer versehen unterkühlt hatte. Ich hatte keine Ahnung wie sie mich noch Lieben konnte, wenn ich sie doch jede Sekunde verletzen könnte. Irgendetwas hielt uns dennoch zusammen und sie kämpfte dagegen an. Sie versuchte Lösungen zu finden, wie zum Beispiel die Tatsache das sie sich unglaublich warm anzog. Anders konnte sie sich einfach nicht vor mir schützen. Auch wenn wir es nie Thematisierten, interessierte es mich doch schon wie sie sich fühlte wenn ich mich ihr zum Beispiel annäherte. Dabei wollte ich es auf der anderen Seite gar nicht hören. Ich konnte es mir vorstellen und es würde mich auf der anderen Seite einfach nur noch mehr zum Grübeln bringen. Auf ihre Frage ob wir noch ein wenig bleiben würden zuckte ich die Schultern. Wir waren schon eine Weile hier, doch dieses mal hatte ich nicht das Gefühl gehabt das wir in Gefahr steckten. Die Leute die Mutanten verhetzten waren nicht hier. Aus irgendeinem Grund spürte ich das und es sprach nichts dagegen ein wenig zur Ruhe zu kommen. Wir rannten unser gesamtes Leben. Irgendwann konnte man auch einfach mal zur Ruhe kommen und ein wenig durchatmen. Langsam zuckte ich die Schultern und setzte mich in einem Guten Abstand auf einen der Aufklappstühle im Raum. Von hier aus sah ich in ihre Richtung. Alles hier war sehr bescheiden. Wir hatten nur das nötigste, da wir auch leider nie sonderlich viel Geld besaßen. Und das Geld das wir hatten mussten wir uns unglaublich gut einteilen. "Es soll mir Recht sein" , antwortete ich knapp und lehnte mich in dem Stuhl nach hinten. Als sie fragte ob ich etwas bestimmtes wollte, seufzte ich. "Das übliche eben." Ich hatte keine Forderungen und ich hatte auch nie gewollt das Annie irgendetwas für mich kaufte. Ich war schon Glücklich alleine wenn sie in meiner Nähe war. Auch wenn es wirklich etwas gab, wonach ich mich sehnte. Nähe. Einfach Körperliche Berührungen um gelegentlich zu spüren wie es sich anfühlte. Um Annie die Liebe geben zu können die sie verdiente.

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    -Tom Hiddelston
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    • Loki Laufeyson.

    Alle Götter? Wie Töricht. Ich wollte gar nicht wissen wie viele Wesen sich da draußen rum trieben und von sich behaupteten sie seien Götter. Asgard war die Geburtsstätte von allem übersinnlichen. Wir waren die Götter. Schon einmal hatte Odin die Planeten gerettet. Sie hatten es den Asen zu verdanken, dass sie da draußen noch weilen durften. Odin war nicht ohne Grund der Allvater, der sich um das Befinden der Planeten sorgte. Auch, wenn Odin jetzt auf der Erde verbannt bestimmt besseres zu tun hatte. Wahrscheinlich saß er in irgendeinem Obdachlosen Heim und kraulte sich selbst die Eier. Yunas Geschichte war zweifelhaft. Was wollte sie mir damit sagen? Warum sollte ich für etwas kämpfen wenn ich hier etwas hatte und von oben auf das Chaos hinab blicken konnte? Ich mochte zu bezweifeln, dass diese dunkle Macht von einer großen Dringlichkeit stammt. Es gab genug Dinge auf der Erde die eine gewisse Aura ausstrahlten und keine war von sonderlicher Dringlichkeit. „Die Menschen sind die wohl einfachsten Wesen im gesamten Universum. Sie werden sich mit dieser Waffe nur selbst zerstören. Es ist der Zorn der sie vorantreibt. Sie führen Kriege um Macht. Ohne einen Führer. Wenn sie sich ohne Herrscher selbst zerstören wollen, stelle ich mich ihnen sicher nicht in den weg.“ Ich hatte es schon einmal versucht über sie zu regieren. Wäre mein Bruder mit seinen „Avengers“ nicht dazwischen gekommen hätte es sicher auch geklappt. Leicht amüsiert trommelte ich mit meinen Fingern auf meiner Lehne herum. „Nicht das ich deine Kräfte, oder die der anderen (…)“, ich machte eine kurze Pause ehe ich etwas schnippisch weiter sprach. „Nennen wir es Götter …. anzweifle, es ist nur solange mein Bruder da draußen herum schwirrt und seinen geliebten Planeten retten will, seid ihr es eher die sich Fürchten sollten. An der Erde ist nichts von meiner Interesse.“ Ich stützte mich auf Odins Zepter und rieb mir sachte mein Kinn. Yuna war immer noch versessen auf die Erde. Es wunderte mich, dass sie überhaupt hier aufkreuzte. Auseinander waren wir zwei ja doch eher in Meinungsverschiedenheiten gegangen. Ich war ein Einzelkämpfer und das einzige was mich kümmerte war mein eignes Wohl. Zu lange hatte ich den ganzen Scheiß durchgemacht.

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    -Tom Hiddelston
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    Talisha Yuna.

    Macht. Macht ist etwas, was man sich verdienen muss. Nichts wird dir geschenkt in dieser Welt und für alles musst du kämpfen. Und je mächtiger du wirst, desto gefürchteter wirst du. Die Leute bekommen schon Angst, wenn sie nur deinen Namen hören. Niemand traut sich ein Wort gegen dich zu sagen, weil sie wissen was für eine Macht du hast. Sie  hören deinen Namen schon in Kindesalter. Es wird Ihnen beigebracht, was für ein Wesen du bist. Wo du stehst und wo die selbst stehen. Diesen Respekt zu erringen ist schwer - aber nicht unmöglich. Durch meine Fähigkeit Leben zu absorbieren und in Kraft umzuwandeln habe ich mir genau diesen Namen gemacht. Jeder der mich kennt fürchtet mich. Yuna die Eroberin. Yuna die Göttin. Sie beten mich an, da sie mich fürchten. In den letzten Jahren habe ich zusammen mit meinem Gefolge ein Duzend Planeten eingenommen. Wir haben sie überrannt, sie waren keine Herausforderung für uns. Und jene, die versuchten sich gegen mich aufzubringen, starben. Durch die von mir zerstörten Planeten wurde ich immer mächtiger und mächtiger. “Wo genau sind wir grade?”, fragte ich Four, meiner rechten Hand. “In der Nähe von Asgard. Bis zur Erde sind es noch einige Stunden.”, antwortete er mir. Asgard, hm. Das weckt Erinnerungen. “Ich glaube wir machen einen kurzen Abstecher, Four. Gib den Wachen Bescheid sie sollen sich vorbereiten. Ich werde nicht lang weg sein.” Er nickte und verließ den Raum. Ich erhob mich und ging zu einem Spiegel, betrachtete mich kurz in den Stoff den ich an mich trug. Blurelia hatte echt gute Schneider, fast schade um den Planeten, dachte ich kurz, ehe ich mir einen roten Umhang um mich legte. Keine 3 Sekunden später stand ich inmitten von Menschen die mich anstarren. Ich ließ kurz meinen Blick durch die Menge wandern, ehe ich mein Ziel fand und loslief. Unruhen machten sich auf. Ein Schmunzeln huschte über meine Lippen. Ich lief über einen großen Marktplatz, ehe ich mein Ziel ins Visir nahm. Loki. Hatte er echt gedacht niemand würde etwas merken? Er sei gefallen hieß es. Was ich nicht lache. Ich sah ihn, wie er seinen Wache befahl mich hinein zu lassen. Zufrieden und selbstsicher lief ich einfach weiter, bis er neben mir stand und neben mich her lief. Kaum ertönte seine Stimme, kamen mehr Erinnerungen hoch. Wie lang war es her? 3 Jahre? Er erzählte etwas von einer Waffe und deinem Bruder. Doch das interessierte mich nicht. Wir kamen in einen großen Saal, wo er sich sofort auf einen Thron setzte, sobald er seine normale Gestalt annahm. Mein Lächeln auf den Lippen blieb nach wie vor. “Ich bin auf der Durchreise. Man erzählt sich der große Loki sei gefallen. Nette Statuten hast du da.”, meinte ich und belächelte sie leicht, obwohl ich zu geben Muss, dass ich sowas wahrscheinlich auch machen würde, würde ich einen Planeten wirklich mal regieren und sie nicht alle einfach nur zerstören und mir ihre Energie nehmen. “Ich wusste das es nicht wahr ist.”, fuhr ich fort und lief in dem Saal herum und fuhr mit meinen Fingern über eine dieser Statuen aus puren Marmor. “Ich bin eigentlich auf dem Weg zur Erde. Mich würde interessieren ob du das spürst. Alle Götter die mir bisher unter die Augen getreten sind erzählen sich von einer Macht die sich bald anbahnt. Ich konnte ihr Quelle ausmachen. Die Macht soll heute Abend zum Leben erwachen. Viele werden versuchen sie zu bekommen.” Ich sah zu ihm auf, wie er da auf seinem Thron saß. “Ich Frage mich ob du bereit bist zu kämpfen. Denn wenn diese Macht in die Hände dieser Menschen gerät wirst du ein großes Problem bekommen. Hoffentlich hast du es dir nicht zu bequem gemacht.” Ich freute mich jetzt schon auf den Spaß der bald kommen würde. Mir war schon den ganzen Tag über langweilig! Endlich mal Spannung, haha!

    n/v
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    Annie Cresta

    Eine Woche, zwei Tage und 4 Stunden. Er konnte es mir jedes mal so genau sagen und das war eines der Dinge die ich so sehr mochte. Er hatte alles Kontrolle wusste genau was passierte und was zu tun war. Es bedeutete Sicherheit für mich. Ich wusste das er in einem Notfall da war. Das er wusste wie der nächste Schritt aussehen würde wenn etwas schiefgehen sollte. Wenn etwas geschah das wir nicht vorausgesehen hatten. Ich vertraute ihm eben voll und ganz. Unsere Leben waren verknüpft und er gehörte zu meinem Leben wir ich selbst zu meinem Leben gehöre. Er fragte mich ob ich wieder rausgehen wollte und ich sah von Felix auf um ihn anzusehen. Er war näher gekommen und betrachtete die Szene die Felix und ich zusammen abgaben. In solchen Momenten kam er gerne ein wenig näher, war die Gefahr das ich die Distanz überbrücken würde sehr gering wenn meine Aufmerksamkeit auf Felix lag. Dann nickte ich leicht. "Der Kühlschrank ist leer. Und auch wenn wir ein paar Tage ohne Essen auskommen wird es uns Felix übel nehmen. Bleiben wir noch eine Weile? Oder ziehen wir weiter?" Fragte ich ihn. Manchmal blieben wir ein paar Wochen, manchmal nur ein paar Tage. Es hing immer vom Ort ab. Deshalb fragte ich ihn wie es aussah. Es war einfach wichtig zu wissen. Zum einen würde ich danach entscheiden wo ich einkaufen gehe und was ich einkaufe. Er vermied es genauso wie ich raus zu gehen. Wenn es nicht nötig wäre würde ich es auch garnicht tun. Aber es war notwendig. Und ich besorgte immer so viel wie ging. Alles was wir gebrauchen konnten und was ich irgendwie hierherbringen kann. "Möchtest du etwas bestimmtes?" Fragte ich ihn. Manchmal bringe ich einfach auch ein paar Wunschsachen mit, etwas das nicht notwenig war was einen aber ein Lächeln auf die Lippen zauberte weil es eben selten war.

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    • Finnick Roux.

    Man konnte beinahe sagen, dass ich mein Leben für sie geben würde wenn ich es könnte. Ich liebte sie. Ich vergötterte sie. Annie Cresta war wohl der einzige Mensch in meinem Leben der nie schlecht über mich Urteilte und mich so akzeptierte wie ich war. Und das obwohl ich ihr niemals das geben könnte was sie brauchte um einen Menschen wirklich zu lieben. Alleine wie sie mich ansah reichte mir um völlig neben der Rolle zu stehen. Wir verbrachten schon quasi mein gesamtes Leben zusammen und ohne sie konnte ich es mir um ehrlich zu sein auch gar nicht mehr vorstellen. Sie war wie ich. Auch eine Mutantin- oder ein Mensch mit besonderen Fähigkeiten. Begabungen. Ich hatte keine Ahnung. Das wohl wichtigste was ich jedoch wusste war, dass die Menschen da draußen nicht sonderlich viel von uns hielten. Von uns- die die anders waren. Soweit ich denken konnte musste ich mein gesamtes Leben einfach nur verstecken. Als Annie auf mich zukam entwich ich ihren Schritten um ihr nicht zu nahe zu kommen. "Eine Woche, zwei Tage. 4 Stunden", antwortete ich und fuhr mir leicht durch die Haare. Ich zählte jede einzelne Sekunde. Annie und ich reisten immer umher. Es war kein Jahr vergangen an dem wir auch nur einmal so etwas wie ein Zuhause gehabt hatten. So oft waren wir auf der Flucht vor den Menschen da draußen die uns nicht akzeptierten oder uns so haben wollten wie sie es selbst wollten. Besonders Annie war immer sehr auf Vorsicht bedacht. Sie ging keinen Schritt ohne vorher gründlich darüber nachzudenken.Was mich betraf? Ich verbrachte gerne meine Zeit alleine. Ich hasste es wenn Leute mich anstarrten oder mich so behandelten als sei ich speziell. Mein Blick hing während meine Gedanken kreisten an Annie und wie sie Felix streichelte. Es war gar nicht in Worte zu fassen wie hart das ganze für mich war. Jeden Tag ohne all diese Berührungen. Ich konnte noch nicht einmal Annies Hand halten falls etwas passierte. Ich hatte wirklich keine Ahnung wer mich so bestrafte. Für mich war meine Kraft mehr Fluch als Segen. Wenn ich denn wenigstens so etwas cooles gekonnt hätte wie Annie oder all diese Coolen Mutanten aus dem Fernsehn, doch noch nie hatte ich so jemanden getroffen wie mich. Dessen Kraft oder "Begabung" anderen Menschen einfach nur schadete. "Willst du wieder raus?", fragte ich und ging ein paar Schritte auf sie zu. Ich lehnte mich in den Türrahmen und betrachtete das Bild mit Annie und Felix auf ihrem Schoß.

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    -Tom Hiddelston
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    Annie Cresta

    Das wenige Licht das durch den Fensterschlitz fiel wärmte mein Gesicht. Finnicks Stimme im Hintergrund und das Schnurren von Felix lockten mich nun gänzlich aus dem Schlaf. Wurde wohl Zeit zum aufstehen. Ich streckte mich einmal und drehte mich dann auf der Matratze um, um Finnick ansehen zu können. Ich hörte seine Stimme deutlicher diesmal, direkt an mich gerichtet und öffnete meine Augen. Er kniete vor der Küchentheke, Felix vor ihm, schnurrend am Tischbein. Es war schon ein amüsantes Bild das die beiden so abgaben. Und obwohl Finnick Felix noch nie berührt hatte, hatte er einen Narren an ihn gefressen, genau wie ich es getan habe. "Hey." Erwiderte ich mit einem lächeln und gönnte mir noch einen kurzen Moment ehe ich mich aufsetzte. Als ich mich nun aufgesetzt hatte fuhr ich über mein Gesicht. Am liebsten wäre ich zu ihm gegangen, hätte mich in seine Arme gekuschelt und den Tag auf diese Weise begonnen. Aber es war nicht möglich, vielleicht würde es nie möglich sein. Aber es könnte möglich werden. Eines Tages. Vielleicht. Und daran konnte ich mich festhalten. Denn er war die Liebe meines Lebens, es würde nie einen anderen für mich geben können. Mein Blick ging nun zum Kühlschrank und meine Gedanken wanderten dorthin das wir vermutlich neues Essen brauchten. "Wie lange sind wir schon hier?" Fragte ich ihn. Ich verlor über das schnell den Überblick. Er wusste es immer genau. Ob wir noch Zeit hatten oder weiter mussten. Besorge ich neues Essen für hier oder Essen für Unterwegs bis wir einen neuen Platz gefunden hatten. Brauchten wir ein Auto. All diese Faktoren. Er konnte nicht einfach rausgehen und in einen Markt oder ähnliches. Er fiel überall auf. Deshalb war es meine Aufgabe. Schnell rein, schnell raus. Durch meine Kraft auch kein Problem. Den Moment den ich durch die Schranke ging, kurz anhalten, die Moleküle verlangsamen, dann wieder loslassen. Es bemerkte niemand, wir waren nie lange genug an einem Ort dafür. Und ich gehe nie zweimal in den gleichen Markt. Noch dazu bin ich sehr vorsichtig, laufe immer andere Strecke, Strecken auf der Verfolger auffallen würden und auf denen man sie abhängen kann. Meist haben wir irgendwo einen Stadtplan, oder einen Plan von dem Ort um uns herum, wo mir Finnick die Wege Zeit die ich nehmen sollte. Obwohl es ihm am liebsten wäre, wenn ich gar nicht gehen würde. Jeder Gang alleine nach draußen war gefährlich. Für mich und für uns beide. Wenn er könnte, wenn er es unter Kontrolle hätte, würde er gehen. Das wusste ich genau. Und ich verstand es. Er wollte mich schützen. Er liebte mich. Wie ich ihn liebte. Meine Aufmerksamkeit richtete sich auf meinen Schoß als sich Felix darauf niederließ um seine morgendliche Streichelration einzufordern. Meine Finger glitten an seinem Köpfchen entlang bis ich die Stellte über seinen Nacken fand und anfing ihn zu kraulen. Dort mochte er es besonders gerne.

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    • Finnick Roux.

    Vorsichtig setzte ich mich auf und blinzelte durch den Fensterschlitz der nur wenige Sonnenstrahlen durch den Raum ließen. Wiedereinmal hatte ich nicht unbedingt wie ein Kätzchen geschlafen. Ich sah auf die Matratze die auf dem Boden lag auf der Annie schlief. Luxus war noch nie etwas gewesen was wir uns leisten konnten. Noch nie, unser gesamtes Leben rannten wir von A nach B. Das war sogar nicht die einzigste Schwierigkeit die wir hatten. Was auch immer zwischen mir und Annie lief, es war schwer. Ich war ein auf zwei Beinen wandelner Eisklotz. Rausgehen- ja ein netter Gedanke. Schon lange tat ich dies nicht mehr. Da draußen war ich sofort ein Augenfang. Ob Mutant, oder Monster- oder was auch immer sie in den Nachrrichten zu Leuten wie uns sagten. Es war dabei aber noch nicht mal nur meiner Kraft Wasser gefrieren zu lassen. Um mich herum gefrorr beinahe alles. Als sei ich eine Art Kühlung. Zu meinem Unglück hatte ich diese Kraft noch nicht einmal unter Kontrolle. War ich Wütend oder Traurig, übertrug ich das sofort auf meine Mitmenschen. Das Äußere: Meine Haut war wortwörtlich so blass wie die von Schneewittchen. Kein Scheiß! Meine Lippen spröde und meine Augen so eisgrau- ja, so hell das sie beinahe weiß wie schnee erschienen. Doch das hier war kein fucking Märchen! Was auch immer das war, es nervte mich tierisch. Schon als Kind war ich anders gewesen. Eine andere Körpertemperatur, ein anderes äußeres. Laut Ärzte war ich sogar schon als klinisch tot erteilt, bis man herausfand das es sich um keine Unterkühlung handelte sondern um eine Art Mutation. Eine "Fähigkeit". Leise bahnte ich mir ein Weg durch unsere Bruchbude und durchkämmte den Kühlschrank trotz der Vorahnung das dieser leer war. Mit einem leichten seufzen schlug ich die Tür wieder zu und lehnte mich an die Küchentheke. Vorsichtig kniete ich mich auf den Boden und streckte meine Hand nach Felix aus der immer noch fröhlich schnurrend seinen Kopf in meine Richtung neigte und seinen Körper gegen die Tischbeine drückte. "Hey kleiner Kerl", begrüßte ich ihn hielt jedoch kurz vor ihm inne. Anfassen würde ich ihn sicher nie richtig. Immer wenn ich irgendwelche Lebewesen anfasste, ging dies maßlos nach hinten los. So war es auch bei mir und Annie. Ich liebte sie über alles aber eine Beziehung war das nicht was wir hatten. Wenigstens konnte man es so sicher nicht nennen. Zu einer Beziehung gehörte soviel mehr dazu und ich konnte noch nicht einmal auf sie zugehen um sie in meine Arme zu schließen, geschweige denn zu küssen. Meine Augen glitten zu Annie als sie sich bewegte und wach zu werden schien. "Hey Sonnenschein", begrüßte ich sie, blieb an Ort und Stelle stehen und lächelte kess.

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    -Tom Hiddelston
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    • Loki Laufeyson.

    Gerade saß ich an einem meiner Liblingsbrunnen der Asgards. Von hier konnte man alles beobachten. Der Markt war gut besucht und die Leute sehnten sich nach dem beschützenden Auge des Allvaters. Meine Zofen reichten mir gelegentlich Wein und ein paar Trauben während ich mir einfach nur eine Pause gönnte. So war das leben wie ich es mir vorstellte wenn man König war. Leute die einen Vergötterten, auch wenn Odin Staurmäßig echt schon aus seinen Guten Zeiten heraus war. Meine Mine verzog sich als ich merkte wie sich unruhe auf den Straßen ausbreitete. Ein tuscheln machte sie Runde. Mein Blick suchte nach der Uhrsache als eine sehr mysteriöse weibliche Figur durch die Menge bewegte. Ich erhob mich. Als die mysteriöse Gestalt noch näher an mich heran kam, alarmierte dies die Wachen. Es war Yuna. Was um alle Götter machte sie hier? Da die Wachen sich nicht bewegten, drückte ich mich durch die Menge. "Was für ein Theater. Männer- Sie ist ein gebetener Gast. Entschuldigt uns doch für einen kurzen Augenblick. Husch. Husch." Zögernd schritten sie von uns und ich deutete auf die Große Tür der Thronhalle. Die schweren Türen der Thronhalle fielen zu und Stille überkam die riesige Halle in der ich neben Yuna voran Schritten. "Es wundert mich dich hier anzutreffen jetzt wo mein törichter Bruder da draußen nach der ultimativen Waffe zu suchen scheint." Ein grüner Schimmer umgab mich und fraß Odins Gestalt in sich hinein. Es dauerte keine Sekunde, schon stand ich in meiner üblichen Gestalt vor ihr. Ich grinste zynisch und meine Schritte wurden etwas zügiger. "Es überrascht mich nicht das du durch meine Fassade blickst." Dennoch überraschte es mich, sie hier anzutreffen. Was auch immer sie hier wollte, würde sie versuchen mir meinen Thron zu stehlen, würde ich mich zu verteidigen wissen. Ich wusste über was für eine Kraft sie besaß, doch sie wusste ebenfalls mit wem sie es zu tun hatte. Ich war ein Gott- im Gegensatz zu dem was sie glaubte zu sein und dieser Platz da oben war mein rechtmäßiger Platz! Ich schritt die Stufen zum Thron herauf und ließ mich locker darin nieder. Yuna blieb vor den Stufen stehen und sah zu mir auf. "Was verschafft mir die Ehre deines Besuchs? Gefällt dir der neue Style Asgards?" Nachdem ich den geschwächten Odin auf die Erde verbannt hatte- so wie er es damals mit Thor gemacht hatte- hatte ich seinen Platz eingenommen. Ganz Asgard glaubte ich sei gefallen. Sie glaubten an einen heldenhaften Kämpfer Namens Loki Laufeyson. Der wahre Retter Asgards. Wer ließ sich so eine Gelegenheit nehmen? Sie bauten all diese Statuen mit Stolz und sahen zu mir auf. Solange Thor also da draußen zusammen mit seinen Superhelden-Freunden glaubte die Erde beschützen zu müssen, nahm ich mir das was mir zu stand. Wenn auch als Allvater- Odin. "Was kann ich für dich tun? Du musst sehr verzweifelt sein um hier her zu kommen." Es gefiel mir wie sie zu mir aufsah. Das ich derjenige war, der auf einem goldenen Thron saß. Die letzten male war dies ja nicht unbedingt der Fall gewesen. Doch eines war klar, ich würde sicherlich nicht ihren Handlanger spielen nur weil sie jemanden suchte der ihr den Rücken stärkte.

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