Lost Fairytales [RPG]

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Scarlett / Die Rote Königin

Gott dieser Gnom sollte sich wirklich mal beruhigen, es war schrecklich wie er sich immer beschwerte, wobei ich doch nicht einmal so fies zu ihm war. „Oh Terence du übertreibst mal wieder, ich tue dir einen Gefallen du weißt es nur noch nicht, glaube mir du wirst mir schon noch dankbar sein, immerhin weiß ich wie du nach Hause kommst, von daher wäre ich nett an deiner Stelle.“, murmelte ich und lief die Straße entlang in der mir viele zwielichtige Gestalten entgegenkamen. Ich seufzte nur und sah mich um, ich wusste nicht wie weit wir kommen würden. Ich brauchte ein Fortbewegungsmittel, außerdem brauchten wir etwas zum Schlafen, denn die Hütte fand ich sicher nicht mehr. Obwohl wieso sprach ich von wir? Ich brauchte etwas zu schlafen, Terence hatte sein Haus. „Du brauchst gar nicht versuchen so rumzumeckern, eine Königin hat niemals Freunde, nur verbündete, es interessiert mich nicht und ich kann niemanden vertrauen. Das sind einige der Dinge die mich meine Mutter gelehrt hatte, nachdem mein Vater sie mit ihrer Zofe betrogen hatte. Zur Bestrafung meines Vaters ließ Mutter sie Köpfen. Daddy war sehr böse, doch am Ende sah er es ein und tat meiner Mutter nie wieder etwas so Grausames an. Also ich denke das liegt in der Familie. Aber ja wer tuschelt und lästert, den bestraft das Leben. Mutter meinte man müsse seine Haltung waren und hart durchgreifen auch wenn man Sachen tun muss, die man lieber nicht tun will. Obwohl sie irgendwann ganz lustig sind. Meine Schwester regiert total anders und ich verstehe immer noch nicht wieso Mutter und Vater ihr den Thron gegeben haben. Nach ihrer Geburt…da waren sie ganz anders…alles was ich je gelernt hatte war auf einmal falsch…es war merkwürdig.“, murmelte ich und zuckte die Schultern. „Terence du bist ja ganz lustig aber keine Sorge ich könnte dich auch so herumschubsen, doch jetzt ist es einfacher dich so zu behalten, und die Kontrolle zu haben, außerdem bist du der erste mit so einer großen klappe, der noch nicht deswegen den Tod fand in meine Nähe. „Ich will fliegen, doch wie du schon gesagt ich vertraue niemanden, woher soll ich nicht wissen, dass du mich reinlegst? Huh? Ich bin nicht so blöd und gehe einfach in dein Tal der …was auch immer…außerdem hast du ja gesagt, dass man ziemlich viel Feenglanz braucht…und ich bin relativ groß.“ Ich vertraute ihm nicht…nicht einmal dem Winzling, ich hatte aus meinen Fehlern gelernt…ich würde nicht noch einmal jemanden vertrauen…nie wieder.

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Terence
Ich musterte sie aus verengten Augen. Glaubte sie wirklich ich wäre jetzt noch dankbar dafür, dass sie mich verschleppte?! "Ohne dich würde ich nicht in einem verdammten Glas festsitzen! Ohne dich wäre ich schon auf dem Heimweg! Ohne dich würde ich keinen Brechreiz empfinden, weil du mich rücksichtslos durch die Gegend schleuderst!", zischte ich und verschränkte die Arme vor der Brust, ehe ich ihr meinen Rücken und somit meine Flügel zukehrte. Sie hatte bereits gesagt sie würde sie nicht nehmen. Sie konnte damit ja nichts anfangen. Doch ich wollte sie gerade nicht sehen und da dieses Glas nicht zuließ, dass ich fliehen konnte, blieb mir ja nichts anderes übrig. Dass sie wusste, dass sie herzlos war, überraschte mich gar nicht. "Das heißt du warst mal anders... Tja... muss scheiße sein. Keine Freunde zu haben, meine ich. So wirst du wohl kaum jemanden haben, auf den du dich verlassen kannst. Königin hin oder her, sicher tuscheln oder lästern alle über dich am Hof. Sicher kann dich keiner leiden." Sie ging schlecht mit mir um, ich ging schlecht mit ihr um. So einfach war das. Hoffentlich lernte sie daraus. "Stimmt. Es macht dir viel mehr Spaß kleine Wesen herumzuschubsen und mit ihnen zu machen, was du willst. Fühlst du dich dadurch mächtig? Traurig, wenn du sowas dir dieses Gefühl verschafft." Ja, ich war sauer auf sie, okay? Ich steckte sowieso schon hier fest, da sollte ich nicht auch noch nett zu ihr sein. Man hatte ja gesehen, wo das hinführte. Ich ließ mich am Glas zu Boden sinken, streckte ihr aber weiterhin nur den Rücken entgegen. "Tja, jetzt hast du aber einen Mini-Menschen gesehen. Ich weiß nicht, was du noch an mir findest." Immerhin war ich nichts Neues mehr für sie, oder? Wurde ich ihr nicht langsam langweilig? "Wenn du nicht erneut fliegen willst, habe ich nichts, was ich dir geben könnte.", stellte ich fest und zog die Beine an, um meinen Kopf auf die Knie zu legen, als sie das Glas wieder zum Ruckeln brachte und mich um ihren Hals hängte.

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Scarlett / Die Rote Königin

Terence war ja ein ganz schöner Besserwisser, das ging einem irgendwie richtig auf den Keks, mal ehrlich. Er war in einem Glas gefangen okay, aber es konnte ihm wesentlich schlimmer ergehen. „Oh Terence du denkst das ist schlimm? Du kennst mich kein bisschen außerdem denk doch mal nach ohne mich wärst du erst nach Tagen in dieses Dorf gekommen. Du brauchst deinen Feenglanz zum Fliegen und du würdest ihn nur verbrauchen. Außerdem weiß ich wie du nach Hause kommst. Solltest du mir nicht eher danken, immerhin bist du schon weitergekommen als ich mit der Suche nach meiner Heimatwelt. Außerdem weiß ich das ich herzlos bin, mit diesem netten Getue und der Liebesscheiße kommst du nicht weit, ich habe aus Fehlern gelernt und es gibt niemanden dem du trauen kannst. Ich hoffe du hast deine Lektion gelernt kleiner Elf. Denn ich bin sicher nicht die grausamste Gestalt hier drinnen, sei froh das du bei mir bist und keinem Feenfresser.“, grummelte ich und lachte bei seiner Frage. „Terence ich hätte dich nicht für so blöd gehalten, ehrlich wieso sollte ich dich groß zaubern? Was hätte ich davon? Gar nichts du würdest wegflattern und das war’s. Außerdem kann ich meine Zauber an dich verschwenden, denn ich müsste dich auch wieder klein Zaubern oder willst du für immer so groß sein? Sicher nicht oder?“, murmelte ich und seufzte, bevor ich den Rest meines Weines austrank. Es war noch ein langer Weg für uns oder mich. Ich musste bald zurück nach Hause, wer wusste schon was für Gestalten dort auf mich warteten? Als Terence wieder jammerte verdrehte ich die Augen, „Jetzt heul nicht gleich Terence, ich sagte doch das ich es mir überlegen werde. Doch fürs erste bist du ein Mittel zum Zweck. Ich finde es nur faszinierend, ich habe noch nie einen Mini-Menschen mit Flügeln gesehen. Das einzige Mal war, als ich geflogen bin, war im Wunderland auf meinem Drachen…es war…unglaublich…so frei…so mächtig…“, seufzte ich und stand auf um mich aus der Kneipe zu schleichen und draußen auf dem Weg zum Markt zu machen. Immerhin hatte ich eine Mission.

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Terence
Ich stand in diesem Glas; gedemütigt, weil sie mich eingefangen hatte wie ein Tier, das man bewundern sollte; hilflos, weil ich keine Chance hatte zu entkommen; und völlig verzweifelt, weil ich nichts lieber wollte als endlich zurück in mein Tal zu kommen. Ich vermisste Tink, ich vermisste meine Aufgabe. Verdammt, ich vermisste sogar Vidia! Ich wünschte mir nichts lieber als endlich nach Hause zu können und aus diesem Alptraum aufzuwachen, doch das tat ich nicht. Das hier war real. Ich war in der Realität und ich würde diesem winzigen Glas, in dem ich gefangen war auch nicht entkommen können. "Ich glaube ich habe dich in den letzten Stunden gut genug kennengelernt, um zu wissen, dass du herzlos bist. Sonst hättest du mich nicht hier eingesperrt, oder?" Ich atmete tief durch und fuhr mir durch die blonden Haare, sodass mein Hut, der aus dem oberen Teil einer kleinen Eichel bestand, von meinem Kopf und auf den Boden des Glases fiel. "Du bist bereits mein schlimmster Alptraum, falls dir das nicht bewusst ist.", erklärte ich ihr und lachte nervös und falsch. Was hatte sie denn geglaubt, was ich noch schlimmer fände? Wie ein Glühwürmchen im Glas gefangen zu sein, war ganz schön weit oben, auf meiner Alptraum-Liste. "Wieso machst du mich nicht so groß wie du?" Die Antwort wusste ich schon: weil sie dann schwerer über mich verfügen konnte. Wieso eine Geisel groß und damit viel stärker zaubern, wenn sie auch klein und wehrlos sein und man den Kampf unfair gewinnen konnte? Sie zupfte ein paar kleine Fetzen von ihrem Brot ab und ich hoffte sie würde das Glas öffnen, um sie reinzugeben, doch sie stopfte sie nur durch die Luftlöcher, sodass sie vor meinen Füßen zu Boden fielen. Wow... ich hatte mich noch nie so gedemütigt gefühlt. Ich seufzte und sank auf die Knie, um die Krümel aufzuheben, die tatsächlich beide meiner Hände füllen konnten, und begann zu essen. Egal wie sehr ich bettelte, sie würde mir vermutlich nie sagen wie ich heim kam. Sie könnte mich auf ewig in diesem Glas gefangen halten und was konnte ich dagegen tun? Nichts. Absolut gar nichts. Als ich das Brot soweit auf hatte, stützte ich die Handflächen vor mir auf dem kalten Glas ab und ließ den Kopf hängen. "Du wirst mich nie wieder nach Hause lassen, hab ich recht? Ich kann dir nichts geben, was du dir wünschst. Du willst ja nicht mal fliegen. Das ist alles, was ich dir anbieten kann... Außer einem Tauschgeschäft, kannst du mit mir als Besitz nicht viel anfangen. Du wirst mich doch sowieso nicht frei lassen.", flüsterte ich. Sie glaubte zwar ich würde die Menschen nicht kennen, doch wir hatten vieles gehört. Nach Rapunzel hatte ich nur nicht geglaubt, dass solche grausamen Wesen tatsächlich in den Menschen stecken könnten. Scheinbar hatte ich mich geirrt. Scarlett zeigte mir nur zu genau, dass diese Monster tatsächlich real waren.

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Scarlett / Die Rote Königin

Wenn Terence weiterhin so biestig war würde es nicht gut für ihn ausgehen. „Hör zu Terence ich weiß ja nicht was in dich gefahren ist doch ich weiß das ich ein kaltes herzloses Miststück bin obwohl man mich manchmal auch die Herzkönigin nennt…witzig oder? Jedenfalls habe ich das alles zurückbekommen, du kennst mich nicht du Winzling. Jeder hat seine Gründe und nur, weil du aus einem scheiß friedlichen Dorf kommst und nicht weist wie es in der echten ist, urteile ja nicht über mich. Ich kann dein schlimmster Albtraum werden.“, sagte ich und funkelte ihn an. Bevor ich etwas Wein trank und Brot aß. Dann lachte ich kurz, „Keine Sorge kleiner Mann ich weiß das ich mit deinem Staub ich weit komme, ich will ihn auch nicht. Doch wenn dann könnte ich mich schrumpfen, ich könne genauso groß werden wie du und du könntest so großwerden wie ich. Wenn ich deinen Staub wollte würde ich ihn mir holen, doch du hast recht im Moment ist er nutzlos für mich.“, sagte ich nur und zuckte die Schultern. Als er essen wollte verdrehte ich nur die Augen, „Keine Sorge ich würde dich nicht verhungern lassen immerhin wirst du von einem Krümel satt. Ich denke ich kann dich am Leben erhalten. Aber wenn ich du wäre würde ich lieber leise sein, sonst überlege ich es mir lieber nochmal.“, meinte ich und brach ein paar Krümel ab und sie ins Glas zu machen damit er essen konnte. „Guten Appetit Terence hoffentlich verschluckst du dich nicht an dem Brot.“, knurrt ich nur. Ich war es leid zu diskutieren doch er verstand einfach nicht, er war dumm und naiv…er kannte die Menschen nicht…nicht so gut wie ich. „Hör zu Terence, ich werde dir nicht den Weg sagen, alles was ich je gelernt habe ist das du Macht über deine Opfer hast wenn du irgendetwas besitzt, was ihnen wichtig ist, ob es Gegenstände, die Familie ist oder wie bei dir Informationen sind egal, doch damit hast du die Kontrolle und das ist wichtig. Also hör auf zu betteln, bei mir bringt das nichts, vielleicht bei Menschen die so ähnlich sind wie du…doch bei mir schon lange nicht mehr.“, fauchte ich nur und zog die Augenbraue hoch bei seinem Plan. „Denkst du wirklich ich bin so blöd und bringe dich nach Hause? Klar wäre der Feenglanz nicht schlecht, doch ich bräuchte eine Menge und ich bin mir sicher, dass du mir diese nicht geben kannst und wirst. Ich bin nicht dumm und naiv. Klar wäre es cool fliegen zu können, wer würde nicht gern fliegen können? Doch ich werde sicher nie fliegen…ich will nur mein Königreich zurück und ich bin mir sicher, dass ich ewig bräuchte um wieder nach Hause zu kommen.“, brummte ich nur und schüttelte den Kopf. Sicher wäre dieser Feenglanz nützlich, doch die Idee ist absurd und unmöglich.“, murmelte ich nur und schüttelte den Kopf.

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Terence
Plötzlich ruckelte wieder das ganze Glas und ich musste mich schwer am Riemen reißen, um auf den Beinen bleiben zu können. Jedoch vergebens. Sie schleuderte das Glas so sehr herum, dass ich zu Boden ging und auf allen Vieren in diesem Glas hockte, als das Glas endlich auf dieser Art Tresen stand und es endlich wieder still hielt. In dem Moment schloss ich kurz die Augen und atmete tief durch, ehe ich aufstand und mich zu voller Größe - die paar Zentimeter - aufrichtete und sie ansah. "Meine Heimat ist friedlich. Du bist nur ein besitzergreifendes Miststück, das glaubt andere Wesen materiell besitzen zu dürfen wie es ihr passt. Ich hoffe, dass du das alles eines Tages zurückbekommen wirst.", flüsterte ich verbittert. Ich hatte noch nie ein so kaltes Wesen wie sie getroffen. "Was würdest du denn von dem Feenglanz wollen. Du kannst ihn nicht mal anfassen, wenn er noch etwas nützen soll. Außerdem bräuchtest du Unmengen davon und die habe ich wohl kaum bei mir. Du bist viel zu groß.", erklärte ich ihr und verschränkte die Arme vor der Brust. Als ihr plötzlich ein Teller vor die Nase gesetzt wurde, schluckte ich hart. Ich hatte seit meinem Treffen mit Rapunzel nichts mehr in den Magen bekommen. "Du.. wirst nicht lange etwas von mir haben, wenn du dich so um mich kümmerst, weißt du? Wenn du mich schon als Haustier festhältst, dann.. solltest du auch dafür sorgen, dass ich nicht sterbe, oder?" Vielleicht würde ich ja bald ihre Sprache sprechen. Sie war sicher durchschaubar. Ich ließ mich langsam auf die Knie sinken und schaute mir ihr Brot an. Es sah nicht gerade aus wie das Frischeste, aber... es war etwas zu Essen. Ich atmete zitternd durch, als sie mir sagte, dass sie wusste wie ich in meine Heimat zurückkam. Wieso sagte sie es mir dann nicht? Wieso war sie so grausam? "Aber... ich kann dir nicht helfen. Bitte... lass mich nach Hause gehen. Würdest du dir nicht das Selbe von mir wünschen? Du würdest doch auch wollen, dass ich dir helfe nach Hause zu kommen, wenn ich könnte. Bitte, Scarlett... Bitte sei nicht so grausam." Hatte sie denn überhaupt kein Herz? Vielleicht musste ich es anders versuchen... "Willst du ihn denn nicht sehen? Den Feenglanz. Wenn du mich nach Hause bringst, lasse ich dich fliegen. Wolltest du nicht schon immer mal wissen wie das ist?"

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Hades.
Ich verdrehte die Augen ,,Meg Meg Meg, du kommst mit deiner Arroganz schon fast an die Meine heran. Du bist nicht die einzige Person mit der sich dieses Was auch immer angelegt hat, Nein, wie es scheint hat er sich mit allen angelegt. Denkst du nicht es ist komisch, dass der Sultan und seine Prinzessin im selben Augenblick verschwunden sind wie du und ich? Bevor du irgendetwas sagst, ja auch ich wurde aus Griechenland rauskatapultiert und in einen verdammten Dschungel gesteckt, also bitte Megara spar dir dein Geheule von wegen Jetzt hab ich nicht nur den unglaublich gut aussehenden Hades der seine Spielchen mit mir treibt, sondern auch noch einen anderen und komm auf den Boden der Tatsachen zurück.", brummte ich und verschränkte die Arme vor der Brust. Ihre kleinen Tricks hatten sich kein bisschen geändert und ich packte ihr Kinn und hielt sie fest. ,,Natürlich würdest du alles für mich tun, deine Seele gehört mir schon vergessen? Du gehörst mir, ich besitze dich und du kannst nichts daran ändern", ein breites Lächeln erschien auf meinem Gesicht und ich ließ ihr Kinn los und ließ sie an mir vorbei gehen, sowie in dem Glauben, dass sie mich manipulieren könnte. Ich grinste sie schief an und musterte sie von oben herab ,,Kitten, ich weiß sehr wohl wie wir zurück nach Griechenland kommen können, aber ich gehe davon aus, dass es uns mehr als nur ein paar Minuten kosten wird und wenn ich vorhin richtig gehört habe, würdest du lieber hier versauern, also vielleicht sollte ich einfach alleine gehen, was meinst du, hm? Traurigerweise sind Pech und Schwefel grade nicht hier, also musst du wohl dafür herhalten."

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Scarlett / Die Rote Königin

Ich seufzte, „Oh Terence man merkt das du aus einem Dorf voller Idioten kommst in der Welt in der ich lebe gibt es solche einen Frieden nicht. Ich kann in meinem Land alles besitzen, ich bin die Königin. Außerdem habe ich hier draußen nicht, du bist meine einzige Absicherung und ich habe doch gesagt das ich versuche dich nicht zu vertauschen oder zu verkaufen und meckere nicht so du hättest es wesentlich schlimmer treffen können.“, meinte ich und verdrehte die Augen. Doch das mit den Flügeln und dem Fliegen klang ganz interessant, wenn ich fliegen könnte…das wäre fantastisch, ich wäre ein Wunder im Wunderland. Vielleicht sollte ich mich irgendwann mal selbst ins Tal der Feen begeben um mir solchen Staub zu holen. „Wirklich interessant also hast Feenglanz bei dir? Obwohl der dir Momentan nichts nützt, sei Froh so sparst du ihn auf. Jedenfalls ist deine Welt auch sehr interessant besonders der Feenstaub. Was man damit alles anstellen könnte…wunderbar. Ich bekam meinen Wein und mein kleines Essen, es war zwar nicht, dass was ich gewohnt war, doch es würde mich bei Kräften halten. Als Terence jedoch anfing von diesem Tal zu labern schüttelte ich nur den Kopf, „Keine Sorge, ich weiß wie du wieder nach Hause kommst, und wenn du wir im Wunderland sind, dann überlege ich mir ob du es verdient hast und ich dir den Weg erzähle.“, sagte ich und grinste, da ich die Kette für einen Moment abgemacht hatte um das kleine etwas anzusehen. Dann kaute ich auf dem harten Brot herum und hörte einer Frau zu welche auf der Bühne zu einer komischen aber irgendwie auch anregenden Musik tanzte. Ich war neugierig und die Gestalten erzählte lauthals ihre eigenen Geschichten und wo sie herkamen doch nirgendwo erzählte einer etwas übers Wunderland. Ich wusste nicht ob ich genervt, frustriert, wütend oder traurig sein sollte. Selbst über die Heimat des Elfen wurde geredet? Was wenn meiner Welt nicht mehr existierte? Was sollte ich dann machen? Ich sah starr auf meinen Teller, und schüttelte nachdenklich den Kopf, ich würde immer das Wunderland finden…da war ich mir sicher.

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Megara
Ich hasste Hades dafür, dass er mir meine Freiheit nahm, aber was ich noich viel viel schlimmer fand war sein Charakter - und diese schrecklichen Spitznamen! Hätte ich Flammen die mir aus dem Körper schießen könnten, dann würde ich ihm seinen Bart wegfetzen. "Wow, dann gibt es noch einen Schwachkopf, der sein Spiel mit mir treibt? Großartig, wirklich großartig." sagte ich und pustete mir entnervt eine Strähne aus dem Gesicht. Wenn ich vor einer Woche noch gesagt hatte, dass ich selbst Hades irgendwie vermisste, dann war es jetzt vorbei. Ich hatte fast vergessen, wie arogant und selbstverliebt dieser Typ war. Als er sich so vorlehnte, um mir zu sagen, dass ich für den Ausgang aus diesem Scheiß-Land Bitte sagen müsste, kam ich ihm auch ein wenig näher und lächelte verführerisch. "Oh Hades, du weißt ich würde alles für dich tun." sagte ich und biss mir auf die Lippe, ehe ich mich zurücklehnte, mit einem Wisch meine Haare über meine Schultern warf und an ihm vorbeiging. "Schade nur, dass ich das alles nicht freiwillig mache. Also vergiss es, lieber würde ich hier versauern." Mit dem Säckchen Gold ging ich an einen Stand, von dem Samira etwas haben wollte und deutete auf die verschiedenen Dinge, die ich brauchte. Vielleicht würde er weggehen, wenn ich ihn lang genug ignoriere würde? Nein, das hatte noch nie geklappt. Hades war ein unersättlicher Gott und er war rachsüchtig. Ach! Und er würde niemals vergessen, dass die 'liebe Meg' so dumm gewesen war für ihren Freund, nun Exfreund, ihre Seele aufzugeben. Das war es nicht einmal, eher die Tatsache, dass er mich verlassen hatte. Einfach so für eine andere! Zum Glück hatte ich ihn seitdem nicht wieder gesehen, denn ansonsten würde ich ihn kastrieren. Vielleicht war er ja in etwas sehr sehr heißem wie der Hölle gelandet, als das hier passiert war. Das würde mir nämlich Genugtuung verschaffen. Als man mir alles eingepackt hatte, drehte ich mich um und sah Hades an. "Ich geh davon aus, dass du keine Ahnung hast, wie wir zurück nach Griechenland kommen, oder? Sonst wärst du nicht hergekommen." sagte ich und grinste fies. Es war schön zu sehen, dass auch Götter ihre Schwächen hatten. "Ach und Kitten...das geht gar nicht. Ich bin keins deiner Haustiere, benutz Pech udn Schwefel für sowas."

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Hades.
Ich musterte Meg und neigte den Kopf zur Seite. Sie sah anders aus, was nicht anders zu erwarten war. Ihr Kleid, welches sie sonst immer trug, war durch ein Paar weite Hosen und ein bauchfreies Oberteil - was die Bezeichnung Oberteil nicht einmal verdiente - ersetzt worden. Ihre Haare sahen jedoch genauso aus wie sonst und auch an ihrem Gesicht hatte sich nichts geändert, die stetige Mine des Genervt seins war immer noch da, was vielleicht auf meine Anwesenheit zurückzuführen war, aber hey nicht alle Frauen vergötterten mich und ich kam ganz gut damit klar. Immerhin war ich nicht mein Bruder, der nach der Aufmerksamkeit von Frauen lechzte und seine Frau nur allzu gerne für eine Nacht mit einer schönen Frau hinterging und betrog. Hera war nicht dafür bekannt besonders sanftmütig gegenüber diesen Frauen zu sein und da, wollte ich nicht in Zeus Schuhen stecken. Ich schnaubte und setzte ein trauriges Gesicht auf ,,Aber liebe Meg, wie konntest du nur? Es findet sich doch immer Zeit mich zu vermissen, ob nun dem Tode nah oder nicht.", säuselte ich und lächelte grimmig. Ich warf den Kopf zurück und lachte laut und erntete dafür einige Blicke der Passanten, doch was sollte mich die Meinung eines niederen Menschen interessieren? Ich war ein Gott, egal in welchem Land. ,,Es ehrt mich sehr, dass du mir zutraust für dieses Werk verantwortlich zu sein, liebe Meg, aber ich muss dich leider enttäuschen, so gerne ich auch der Verursacher dieser Situation wäre so werde ich nicht lügen und sagen, dass ich es war. Du musst den Sündenbock dieses Mal bei jemand anderem suchen, Kitten", der Spitzname war neu, aber ich wusste ganz genau das es sie aufregen würde und somit war er perfekt. ,,Mhhh, natürlich natürlich ein Weg hier raus. Heute ist dein Glückstag Kitten, denn ganz zufälligerweise, weiß ich wie wir hier rauskommen", meinte ich und beugte mich zu ihr nach unten. ,,Aber wie wäre es erst einmal mit einem Bitte?", säuselte ich und grinste sie an.

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Megara
Es war nicht unbedingt heißer als in Griechenland, aber es war staubig und am liebsten würde ich den ganzen Tag im Haus hocken. Fakt war: ging nicht. Samira, die Frau, die mich großzügigerweise auf der Straße aufgelesen hatte, hatte mich fest in ihrer Haushaltsplanung verankert und in der Sache der kleinen Widerstandsbewegung. Und warum sollte ich nicht mitmachen? Ich hatte im Moment sowieso nichts anderes zu tun, wenn ich schon nicht wusste, wie ich zurück ins Griechenland meiner Zeit kam. Nach Samira wäre ich schon längst tot, aber das war okay - sie hielt mich für ein verrücktes Mädchen, das zu viel träumte. Wenn die wüsste. Mich störte es nicht mal soo sehr, dass ich für sie auf den Markt einklaufen gehen musste heute, was mich störte waren diese schrecklichen Fummel! Ich hatte zugestimmt mich einzubringen, aber das war echt lächerlich. Mein wunderschönes Kleid hatte man nicht mehr wiedererkennen können nach einer Woche auf der Straße und die Sachen die ich nun trug - naja. Es war das was die meisten Frauen hier trugen. Eine weite Hose und ein bauchfreies Oberteil. Wenigstens hatte man mitbekommen, dass violett meine Farbe war. Mit dem Gold in der Hand, mit dem ich auf den Markt für die ganze Sippschaft von Samira Essen kaufen sollte, eilte ich die staubigen Straßen Agrabahs entlang, als ich plötzlich zusammenzuckte. Eigentlich hätte ich darauf vorbereitet sein müssen, irgendwann hätte es ja passieren müssen, aber mittlerweile hatte ich zwei Wochen ohne einen Besuch von ihm überstanden und siehe da! Hades wie er leibt und lebt. Stöhnend verdrehte ich meine Augen. "Ich hatte leider keine Zeit dazu, während ich hier auf der Straße fast verhungert wäre, tut mir leid." sagte ich vor Sarkasmus triefend und verschränkte die Arme vor der Brust. "Ich weiß zwar nicht was los ist, aber wenn das deine Art von Humor ist, dann hast du einen größeren Knall als ich dachte." Nicht nur, dass ich hier Hausarbeiten erledigen musste, nein, die Männer hier waren alle ziemlich komisch. Aufsässig. Samira musste in den letzten sieben Tagen sher oft versuchen die Männer davon abzuhalten zu sehr auf Tuchfühlung zu gehen. Aber was sollte man machen? Für alle Männer war ein Nein eine Ja und jedes Verdrück dich eine Liebeserklärung. Nervtötend! Ich klimperte mit dem Gold in der Hand und hob eine Braue. "Also, wenn du nicht vorhast mich aus dieser Stadt voll Staub herauszuholen, dann verzieh dich, Hades. Ich hab zu tun."

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Hades.

Wütend schlug ich mich durch den Dschungel und versuchte meinen Wut in den Zaum zu kriegen um nicht den gesamten Dschungel abzufackeln, was ich liebend gern getan hätte. Ich wusste nicht genau, woher diese Wut rührte doch auch wenn meine Erinnerungen weg waren wusste ich ganz genau, dass ich allen Grund hatte wütend zu sein. Seit Stunden schlug ich mich durch das Gestrüpp in diesem Dschungel ohne auch nur die Spur einer Menschenseele zu finden. Pech und Schwefel waren auch nirgends zu sehen, was sie ihren Kopf kosten würde. ,,Memo an mich: Pech und Schwefel aufspießen", brummte ich und war selbst darüber erstaunt wie tief meine Stimme sich im Gegensatz zu dem lauten Gekreische der Affen anhörte, die ich wirklich nicht leiden konnte.Ich schob einen tiefhängenden Ast zur Seite und hätte beinah erleichtert aufgeseufzt, als ich eine Art Spiegel vor mir sah. Leichtfüßig und mit schnellen Schritten ging ich auf den Spiegel zu und musterte ihn, wie funktionierte das Ding? ,,Spieglein Spieglein an der Wand, wer ist der Schönste im ganzen Land? Oh, das wäre wohl ich", lachte ich in mich hinein und zwinkerte mir selber zu. Gelangweilt drückte ich eine Hand gegen den Spiegel, nur um diese verschwinden zu sehen. ,,Aha, so funktioniert das also", murmelte ich zur mir selber und trat durch den Spiegel durch nur um erneut von tropischer Hitze empfangen zu werden, nicht das ich mich beschweren würde. Was auch immer das hier war, es war heiß und sandig. Eine Wüste, na super, genau das was ich grade brauchte. Gelassen schlenderte ich durch die engen Gassen die diese Leute wohl als Straßen bezeichnen würden und pfiff vor mich hin, drängte mich an im Weg stehenden Leuten vorbei und warf jedem der mich schief anguckte ein hinterhältiges Grinsen zu. Ich glaubte langsam, dass es mir hier gefallen könnte. In den noch engeren Gassen wimmelte es von Menschen, die aufgeregt tuschelten und ich hörte lauschend zu. Wie es schien hatten sich der Sultan und seine rebellische und nicht heiratswillige Tochter in Luft aufgelöst, die Gesellschaft war eine reine Katastrophe, es schien wirklich tragisch. Träge ließ ich meinen Blick über die Straße gleiten, ehe mir etwas ins Auge sprang. Stirnrunzelnd beobachtete ich die Person. Dieses Haar, dieser Gang. Niemals würde ich vergessen, zum wem dieses Haar gehörte und wenn ich mich ganz genau anstrengte konnte ich sogar ihre liebliche Stimme einen sarkastischen Kommentar zischen hören. Ah, Megara. Mit einem süffisantem Grinsen teleportierte ich mich genau vor sie und lehnte mich gegen die sandige Hauswand. ,,Na, hast du mich vermisst?"

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Terence
Ich ließ den Kopf zwischen den Schultern hängen und spürte wie meine Flügel ebenfalls schlaf an meinem Rücken klebten. Ich erwartete nicht, dass sie mich irgendwann wieder freilassen würde. Das bestätigte ihre kleine Rede doch nur. Ich war zu kostbar? Bisher hatte ich nie gewusst, dass ich irgendetwas Wertvolles darstellen sollte. Ich zog die Augenbrauen zusammen und zog die Füße an den Körper, sodass ich mehr oder weniger im Schneidersitz dasaß und meinen Rücken krümmen konnte. "Ich bin weder wertvoll, noch irgendein Besitz... Nur weil ich klein bin, kannst du mich doch nicht einfach so einsperren und mit mir handeln. Du kannst eine Elfe doch nicht einfach so besitzen...", erklärte ich ihr und seufzte frustriert, da mir nur allzu bewusst war, dass sie das sehr wohl konnte. Ich steckte immerhin in diesem Glas hier fest. "Es gibt keine bösen Feen. Niemand ist so gemein dort wie du es bist... Wir haben Vidia, aber die ist bloß etwas unfreundlich. Niemand von uns würde einem anderen Wesen etwas zu Leide tun.", erklärte ich ihr und hoffte, dass ich ihr damit ein schlechtes Gewissen machen konnte. Aber es war sicher vergebens. Ich merkte bereits, dass ihr Herz kalt war, wenn sie selbst ihrer Schwester den Tod wünschte. "Na ja... nein. Die Flügel.. brauchen viel weniger Feenglanz. Würden wir versuchen jemand anderes zum Fliegen zu bringen, müssten wir ihn ganz mit Feenglanz bestäuben. Das ist unglaublich verschwenderisch. Die Flügel brauchen nur wenig, aber ja... ohne den Feenglanz können wir auch nicht fliegen.", erklärte ich ihr. Keine Ahnung wieso ich das tat. Vielleicht, um ihr zu gehorchen und zu hoffen sie würde irgendwann entweder Vertrauen zu mir fassen und mich freilassen oder aber mich gehen lassen, weil sie.. vielleicht doch ein wenig netter war als sie zugab zu sein, was ich eher bezweifelte. Die ganze Zeit über hatte ich den Kopf gesenkt gehalten. Zumindest bis es auf einmal ziemlich laut wurde und ich ruckartig den Kopf hob. Überall waren Leute und sie alle sprachen völlig durcheinander. Nur gerade so erfasste ich durch das Glas wie jemand etwas von einem Tal sprach, doch Scarlett war viel zu schnell an der Theke. Scheiße! Ich musste erfahren, wo das Tal war, sonst würde ich es vermutlich nie finden. "Hey! Scarlett! Dieser Mann da hat vom Tal gesprochen. Von meiner Heimat. Bitte, du musst ihn fragen, wo es ist! Wie man dort hinkommt... Ich muss wissen wie ich hinkomme, wenn du wieder zu Hause bist und mich frei lässt." Ich appellierte an ihr Herz und daran mir zu helfen, doch wenn das nicht funktionierte, musste ich andere Geschütze auffahren...

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Scarlett / Die Rote Königin

Ich seufzte und schüttelte den Kopf, die kleine Elfe verstand es immer noch nicht. „Ach Terence ich weiß das du nach Hause willst, das will ich auch aber ich habe kein Geld und sonst nichts dabei und im Notfall könnte ich vielleicht noch mit dir Handeln, du weißt schon als Notfall Groschen. Doch ich habe nicht vor dich kleines Prachtexemplar einfach so zu wegzugeben, keine Sorge du bist zu wertvoll, ich habe noch nie eine Elfe gehabt, Frösche und Igeln aber ein mini Mensch mit Flügeln, das ist neu. Naja egal, wenn du mir schon nicht helfen kannst, dann kannst du mir wenigstens etwas Glück bringen oder Gesellschaftleisten. So unerträglich bin ich nun auch wieder nicht oder?“, fragte ich und sah schon die ersten bizarren gestalten umher rennen. Ein Mädchen mit Schwert und einem Drachen, der fast so winzig war wie Terence. „Aha du lebst also in einer Mini Welt? Ich glaube das es dort ebenfalls böse Elfen gibt, nirgends kann es so friedlich sein.“, meinte ich und stellte mir ein Fleckchen Grün vor in dem Elfen herum wuselten. „Du bist also Feenglanzverwalter? Aha…das ist mal etwas Anderes, also könnt ihr nur fliegen, wenn ihr diesen Feenstaub habt? Das heißt deine Flügel sind sonst ziemlich nutzlos? Was passiert, wenn eine Fee ohne Flügel diesen Staub hat, kann derjenige dann auch fliegen oder ist es vollkommen nutzlos? Ich meine ist doch blöd wenn die Flügel nicht funktionieren oder?“, murmelte ich und seufzte. Dann kamen wir an einer alten Dorfkneipe an in der schon viele andere Gestalten rumsaßen und sich Lautstark unterhielten. Sie alle diskutieren über dieses plötzliche Phänomen. Manche fragten wo sie herkamen und wieder andere erzählten ihnen wo es zum Spiegel ging. Doch niemand erwähnte das Wunderland, nur eine Frau erwähnte das Tal der Feen und dass man dafür nach Atlantika musste um dort durch die Spiegelwand zum Königsfelsen zu gehen. Ich seufzte, klasse vielleicht sollte ich einfach noch ein paar andere Fragen irgendjemand musste im Wunderland gewesen sein, ich musste nach Hause…ich musste einfach. Missmutig setzte ich mich an die Bar und bestellte mir etwas zu trinken und ein Stück Brot. Dann hörte ich noch einer Weile den Leuten zu welche sich freuten bald nach Hause zu gehen oder welche die immer noch ragten wie sie nach Hause kamen.

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[hat wer wen frei? Ich hätte Megara :)]

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Terence
Okay, wenn sie so durch den Wald spazierte, wurde es in dem Glas hier drin ziemlich ungemütlich. Ständig wurde ich von einer Seite zur anderen geschleudert und konnte nur darauf aufpassen, dass ich nicht mit dem Kopf gegen das Glas schlug. Irgendwann fand ich zum Glück eine Position, in der ich mich fixieren konnte. Ich rutschte ganz nach hinten und streckte die Beine aus, sodass ich mich mit den Füßen von den Wänden abdrücken konnte. So rutschte ich zwar nicht mehr umher, aber herumgeschwungen wurde ich dennoch. Ich spürte wie mir die Luft hier drin immer knapper wurde, aber vermutlich lag das eher daran, dass ich schreckliche Panik hatte. Ich war ein Winzling. Was konnte ich gegen sie schon ausrichten? Sie könnte mir ohne zu zögern die Flügel ausreißen oder mich in diesem Glas schütteln. Sie hatte mich ja auch hier drin eingesperrt. "Ihr Menschen habt doch sicher Spaß daran uns einfach nur so zu quälen.", flüsterte ich fast schon tonlos und strich meine Flügel nach vorn, um sie zu hüten. Sie hatte recht. Welchen Zweck würde es ihr bringen meine Flügel zu stehlen? Aber welchen hatte es mich hier drin einzusperren? "Aber was willst du von mir? Ich kann dir doch nicht helfen. Ich versuche selbst nach Hause zu kommen..." Ich verstand einfach nicht, was sie sich von mir erhoffte! Als sie nun begann mir von ihrer Welt zu erzählen, schaute ich hoch, doch ihr Gesicht wurde vom Deckel des Glases verdeckt. "Nein, ich habe nichts davon gesehen. Es war einfach nur ein Wald, alles riesengroß.. So wie hier. Bitte, ich.. ich weiß nicht wie man ins.. Wunderland kommt." Langsam glaubte ich nicht mehr daran dieses Glas jemals wieder verlassen zu können. Vermutlich würde sie mich auf ewig hier drin festhalten. Wie hatte ich nur so naiv sein und den Menschen vertrauen können? Tink hatte es mir all die Jahre immer wieder gesagt. Ich hob die Hände vor das Gesicht und massierte mir ein wenig die Schläfen. Wie fand man sich damit ab für den Rest seines Lebens gefangen sein zu müssen? "Es ist.. eine kleine Insel. Für euch vermutlich nicht mehr als ein Haufen Erde in einer Pfütze. Aber es ist wunderschön dort... Es ist.. alles viel kleiner dort, es gibt keine Riesen und auch keine Hunde, die versuchen uns zu fressen. Es ist der wohl friedlichste Ort, den es gibt. Nicht so wie hier.", flüsterte ich leise und bedauernd. Ich vermisste es. Und vermutlich würde ich es auch nie wieder sehen. Nicht, solange ich in diesem Glas gefangen war. Sie würde mich wahrscheinlich nie wieder frei lassen. "Ich bin ein Feenglanzwächter. Ich bin zwar nicht wie andere Feen für den Frühling verantwortlich, aber.. ich verteile den Staub, der uns das Fliegen ermöglicht. Ohne mich läuft im Tal nichts.." Wieso erklärte ich ihr das überhaupt? Sie hielt mich gefangen und entführte mich theoretisch gesehen. War ich so verängstigt, dass ich jetzt auch noch tat, was sie von mir wollte? Ich zog die Beine erneut an und senkte die Flügel, sodass ich mich zu einem winzig kleinen Paket einrollen konnte. Ich würde mein Zuhause nie wieder sehen.

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Scarlett / Die Rote Königin

Während ich mit meinem Umhang die ganze Zeit in Dornenbüschen festhing, baumelte mein Kettchen hin und her, ich hoffte das Elfen nicht kotzen mussten. „Also Terence ich werde dir deine Flügel schon nicht ausreißen, was soll ich denn bitte schön mit denen, die sind winzig und zu nichts zu gebrauchen, jedenfalls kenne ich keinen Zaubertrank in dem man die Flügel eines Elfen braucht. Nun gut, jedenfalls will ich nur nach Hause und du scheinst ein guter Wegbegleiter zu sein, außerdem könntest du mir vielleicht nützlich werden. Ich weiß noch nicht was ich mit dir mache. Aber egal in welchem Land warst du davor, ich meinen bevor du hierhergekommen bist? Vielleicht war es ja das Wunderland? Sprechende riesige Blumen? Eine Katze die sich unsichtbar machen kann? Oder ein verrückter Hutmacher, sowie Soldaten die aussehen wie Spielkarten? Huh irgendwas davon gesehen? Vielleicht auch eine Tussi die weiße königliche Kleidung trägt und meine Krone trägt? Falls ja hoffe ich, dass sie verreckt, dieses Miststück, klaut mir eiskalt die Krone obwohl das Wunderland schon immer mir gehört hat. Mir ganz allein.“ Ich knirschte mit den Zähnen und entdeckte eine Straße. Gott sei Dank wir waren gerettet, irgendwo musste also ein Dorf existieren. Nach einer Weile wurde mir recht langweilig, ich stellte mir vor wie die Köpfe der Verräter rollten und ich lachend auf meinem Balkon stand. Irgendwann fragte ich Terence, „Wie ist deine Welt so? Sind alle so klein? Habt ihr auch winzige Häuser? Ich meine Was machst du eigentlich, du siehst nicht wie ein König aus, eher wie ein Hofnarr, vielleicht auch wie ein Diener ich weiß nicht so recht, du bist eben so winzig.“, meinte ich nur und sah vom weiten schon ein Dorf. Ich war gespannt wen ich dort alles treffen würde und ob mir jemand sagen konnte wie ich zum Wunderland und durch einen der Spiegel gelangen könnte denn ich wollte nach Hause, ich wollte in mein Königreich, ich wollte meine Krone, meine Macht die mir allein gehörte und nicht der dummen Schnepfe.

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Terence
Rapunzel hatte mir beigebracht, dass ich vor den Menschen keine Angst haben musste. Sie war wirklich ein nettes Mädchen gewesen und ohne sie wäre ich sicher so bald nicht weitergekommen. Sie hatte mich versorgt und mir ein paar Tage zum Ausruhen gegeben, ehe sie mir geholfen hatte diese Spiegeltür zu finden. Sie hatte nicht zurück in ihr Gefängnis gewollt, aber sie hatte mir dennoch geholfen. Auf sie trafen die Gerüchte, die man bei uns im Tal verbreitete nicht zu. Sie war herzensgut gewesen. Ich war nur leider zu naiv, um mir zu denken, dass das nicht auf jeden zutraf. Nun steckte ich zwischen den Fingern dieser roten Frau und.. hatte immer noch keine Angst. Das änderte sich aber schlagartig, als sie diesen denkenden Blick aufsetzte und irgendetwas von Magie faselte. Ich runzelte leicht die Stirn, als sie sich plötzlich umdrehte und mich wegtrug. "Hey! Was machst du da?! Lass mich los!", zischte ich und stemmte mich mit all meiner Kraft gegen die Finger, die mich umklammert hielten, doch vergebens. Ich war viel zu klein und schwach. Und dann erfüllte sich plötzlich mein größter Alptraum. Ohne dass ich irgendetwas tun konnte, steckte sie mich in ein Glas und setzte den Deckel oben drauf. Ich bekam Panik und drückte mich mit dem Rücken gegen das Glas, während ich sie mit großen Augen dabei beobachtete wie sie Löcher in den Decke stach, damit ich hier drin noch atmen konnte. Ich hatte gelesen, dass Menschen das mit Schmertterlinken machten. Würde sie das Gleiche mit mir machen? Mich hier festhalten, warten bis ich verreckte und dann meine Flügel an der Wand aufhängen? Ich drückte mich fester gegen das Glas und versuchte so weit wie möglich von ihr wegzukommen, doch ich steckte in einem verdammten Gläschen fest! "Was soll das werden? Lass mich frei. Bitte, ich.. was willst du von mir?", wimmerte ich, als sie das Glas plötzlich anhob und der Boden unter meinen Füßen schwankte, sodass ich auf die Knie fiel und mich am Galsrand festhielt, während ich an der Kette hing und alles schaukelte. "Nein, ich.. ich weiß nichts von einem Wunderland! Bitte, ich kann dir nicht helfen. Ich weiß doch selbst nicht wohin! Bitte, lass mich gehen, ich nütze dir doch nichts.", rief ich und spürte wie meine Brust sich verengte. Tink hatte Recht gehabt, als sie mir von den Menschen erzählt hatte. Sie waren nicht gut. Das waren sie definitiv nicht. Rapunzel war eine Ausnahme gewesen. Oh Gott, wie hatte ich ihnen nur vertrauen können?! Als sie mir drohte, griff ich schnell nach meinen Flügeln und zog sie nach vorn an meine Brust wie um mich damit einzuhüllen. "Nicht meine Flügel...", flüsterte ich vor Angst gelähmt und rutschte auf Knien nach hinten, bis ich gegen das Glas stieß. Dann ruckelte wieder alles um mich herum, als sie mich in dem Glas im ihren Hals hängte. Ich stolperte und stieß gegen den Rand, als ich erstmal sicher um ihren Hals hing. Ich schaute auf und begann leicht zu zittern. Das konnte sie doch nicht tun... "Ich weiß doch selbst nicht wo dein Land ist! Ich muss.. ich muss selbst nach Hause!", stammelte ich und legte meine Hände an die Scheibe. Ich steckte hier drin fest. "T-Terence...", hauchte ich und zog die Beine an den Körper, um sie mit den Armen zu umschlingen. "Es gibt.. noch mehr, aber ich weiß nicht wo sie sind. Ich bin allein aufgewacht." Vielleicht sollte ich einfach tun, was sie sagte. Ich konnte nicht riskieren, dass sie mir meine Flügel ausriss. Ohne sie war ich verloren.

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Scarlett / Die Rote Königin

Dieses winzige Ding faszinierte mich, ich denke ich würde es behalten, sicher wäre es eine schöne Attraktion für meinen neuen Palast. „Ein Elf…so winzig und klein, das ist Magie…“, säuselte ich nur und lächelte. Bevor ich mich umdrehte und mit ihm in die kleine Stube ging. Ich würde diesen kleinen Elfen sicher nicht so einfach gehen lassen, er redete von Spiegeln und anderen Welten, sicher konnte er mit noch ganz nützlich sein und sollten Elfen einen nicht auch Glück bringen? Ich ging also in die Stube und suchte mir ein winziges Elixierglas in das ich die winzige Elfe steckte und den Deckel verschloss. Ich piekte noch ein paar Luftlöcher hinein und band es an eine Kette. So hatte ich meine eigene kleine Elfe im Glas. Danach nahm ich sie hoch und sah mir das Vieh an, „Du warst in einer anderen Welt? Ich auch…aber ich weiß nicht genau wie ich hier her gekommen bin…ein alte Hexe namens Maleficent hat mich gejagt. Erzähl mir alles über die Spiegel? In welcher Welt warst du wie sah sie aus hieß sie Wunderland?“, fragte ich und sah und spann meine Masterpläne. Das wurde ja immer besser, erst eine Hütte, jetzt eine Elfe die mir gehörte und welche mich nach Hause führen konnte. „Also kleines Ding, du wirst mir helfen die Spiegel und mein Land zu finden, dann passiert dir und deinen süßen Flügeln auch nichts versprochen, ich will dir nicht unbedingt weh tun…doch im Notfall…naja egal. Und wenn wir im Wunderland sind, dann…und nur dann lass ich dich vielleicht frei. Ich meine bist schon ein entzückendes kleines Ding. Wie heißt du überhaupt…Elfi oder Elf…bist du der einzige dort wo du lebst? Oder gibt es noch andere wie dich?“, fragte ich neugierig und machte mir die Kette um den Hals. Bevor ich dann losmarschiert, wie groß konnte dieser Wald sein? Irgendwo musste es doch eine Stadt oder ein Dorf geben oder diese Spiegelwand? Mit dem kleinen Gefährten würde ich sicher bald nach Hause finden in mein Wunderland und niemand….niemand würde es mir wegnehmen!

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Terence
Ich wusste nicht wirklich, ob mir diese Frau weiterhelfen konnte. Ich selbst durchblickte dieses ganze Wirrwarr ja noch nicht so gut. Irgendwie war alles durcheinander und niemand gehörte dort hin, wo er sich gerade befand. So wie ich. Ich steckte in diesen riesigen Welten fest. Hier überall waren Menschen und Tiere, die eigentlich meine Feinde waren. Doch dank Rapunzel glaubte ich den Menschen vertrauen zu können. Sie hatte mir kein Haar gekrümmt, also ging ich naiv wie ich war auch davon aus, dass diese Frau, die ganz in rot gekleidet war, mir nichts tun würde. Stattdessen könnte sie mir vielleicht sogar helfen. Vielleicht hatte sie ja eine solche Wand gesehen? Vielleicht kam sie ja gerade sogar aus dem Feental! Meine Hoffnung trieb mich zu ihr und nachdem ich nun sicher auf dem Ast gelandet war und mit ihr auf Augenhöhe war, damit sie mich überhaupt wahr nahm - ich war ja sogar noch kleiner als ihr Daumen. Ich erhoffte mir wirklich, dass sie mir weiterhelfen konnte, denn in dieser Menschenwelt oder was auch immer das hier war, konnte ich nicht bleiben. Ich war viel zu klein um zu überleben und bald ging mir sicher auch der Feenglanz aus. Allerdings war diese rote Lady nicht ganz so sanft wie Rapunzel mit mir umgegangen war. Ich erstarrte beinahe, als sie die Hand nach mir ausstreckte. Plötzlich steckten meine Hüften zwischen ihrem Daumen und Zeigefinger fest und ich legte meine kleinen Hände um ihren Finger. "Hey! Lass mich runter!", rief ich, doch das schien sie gar nicht zu interessieren. Ich schlug heftig mit den Flügeln, versuchte mich nach oben zu ziehen und ihren Fingern zu entkommen, doch natürlich war sie viel stärker als ich kleines Wesen. Sie hob einen zweiten Finger und streckte ihn nach meinen Flügeln aus. Augenblicklich erfasste mich die Panik und ich lehnte mich vor, versuchte mich irgendwie aus ihrem Griff zu winden, doch das war nahezu unmöglich. Doch sie strich nur über meinen linken Flügel und ich erschauderte - ob auf gute oder schlechte Weise, sei mal so dahingestellt. "Ich wurde nicht verflucht! Ich bin ein Elf, wir sind so klein. Könntest du.. mich bitte loslassen?", fragte ich sie nach meiner knappen Erklärung und versuchte mich mit den Händen von ihren Fingern wegzudrücken. Mist, ich war echt machtlos gegen jemand so Großes. Als sie dann von einem herkömmlichen Spiegel für ihre Haare sprach, verdrehte ich leicht die Augen und ließ mich furstriert zwischen ihren Fingerkuppen hängen. "Ich suche eine Spiegelwand. Keine Ahnung, was genau hier los ist, aber ich bin schon durch eine Art Spiegel gestolpert und dann hier gelandet. Hier sieht es komplett anders aus als in der Welt davor. Ich glaube, dass irgendwas durcheinandergeraten ist und wenn ich durch genügend Spiegeltüren gehe.. finde ich vielleicht den Ort, an den ich eigentlich gehöre.", erklärte ich ihr. Sie hatte also noch nicht so eine Entdeckung gemacht, aber sie war groß und hatte einen besseren Überblick. Wenn sie so nett war wie Rapunzel, würde sie mir vielleicht helfen so einen Spiegel zu finden.

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Scarlett / Die Rote Königin
Wenn ich diese falsche Schlange von Maleficent, welche einen wirklich kuriosen Namen hatte, treffen würde, dann hoffte ich für sie das sie am Ende um Gnade betteln würde. Sicher würde ich sie leiden lassen, genau wie die anderen, wenn das Wunderland wieder mir gehörte, dann würde ihr Kopf mit dem meiner Kleinen süßen und bezaubernden Schwester rollen. Wie sehr ich sie doch beide verabscheute. Ich hoffte meine kleine Schwester würde irgendwo verrecken, ich musste wieder nach Hause und ich wusste nicht wie, doch noch einmal würde ich sicher nicht ins Exil gehen, ich würde wieder über mein Wunderland herrschen, es stand mir zu nicht ihr. Ich war und bin die ältere von uns beiden. Mir gehörte die Krone, schon von Geburt an, doch Mommy und Daddy mussten unbedingt ihr das Königreich nach ihrem ableben vererben. Dieses Miststück verdiente das Exil, ich hatte ihr, ihr schloss gelassen, doch sie sie verbannte mich auf eine schäbige Burg, wer weiß was sie mit meinem Schloss alles angestellt hatte? Kopf schüttelnd ging ich durch den hässlichen Wald in dem ich aufgewacht war. Er erschien mir riesig, ich wusste nicht wie lang ich in dieser Gegend herumgeirrt war, nachdem Maleficent mich ich regelrecht aus Arendelle oder wie auch immer dieses Land hieß, verbannt hatte und nicht nur das, ich hatte meine wunderschöne Krone dort lasse müssen. Eine Schande, war es das eine Frau mit Hörnern mich besiegt hatte. Nachdem ich Stunden durch den Wald herumgeirrt war, kam ich an eine kleine Hütte Ich war müde und wie es aussah gab es auch keinen Hausbesitzer, sodass ich mich für einige Tage sicher ausruhen konnte, bevor ich hier irgendwas fand. Also öffnete ich die Tür und betrat den Ort, den ich für heute meinen Schlafplatz auserkoren hatte.
Am nächsten Morgen war ich gerädert und vermisst mein königliches Schlafgemach, selbst auf der Burg war es schöner als hier. Ich seufzte und machte mich fertig um zu ein Dorf zu suchen, doch ich auch nur einen Schritt machen konnte wuselte auch einmal ein komisch sprechendes Insekt vor meiner Nase herum und ich schrie auf. Erst wenig später sah ich das das Ding einen kleinen menschlichen Körper hatte sowie schimmernde Flügel. Meine Augen weiteten sich und um es näher betrachten zu können griff ich danach und hielt das kleine zappelnde Ding in meinen Händen? „Was bist du? Wurdest du verflucht? Wieso bist du so klein?“, fragte ich und strich mit einem Finger über die Flügel. Dann sah ich ihn an und meinte, „In einem Wald ist es sehr unwahrscheinlich eine Wand zu finden…also sag wieso willst du eine Wand finden die alles spiegelt? Einen Spiegel habe ich auch schon vergeblich gesucht, glaub mir meine Haare sehen furchtbar aus.“, murmelte ich und war fasziniert von diesem Insekt.

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Elsa
Eines stand fest: es war absolut richtig gewesen nachts das Baumhaus nicht zu verlassen. Nicht nur, dass ich mich ungefähr drei Mal verlaufen hatte, sondern bei Dunkelheit stolperte ich ungefähr alle fünf Meter über eine Wurzel, ein Liane oder was da eben noch so auf dem überwucherten Boden herumlag. Dann wäre ich beinahe über eine Klippe gelaufen, was mir wohl wirklich nicht sonderlich gut getan hätte, aber konnte es gerade noch so verhindern. Begegnet war ich wie immer niemandem - dieser Dschungel schien ein Exil zu sein und neben den Tieren, die friedlich hier lebten, war ich die Person, die am allerwenigsten hier her gehörte. Dennoch schien es mein Schicksal zu sein, nie mehr nach Hause zurück kehren zu können. Das einzig Gute an der Nacht war, dass die Temperaturen um einiges fielen und die tropische Hitze nicht mehr so drückend war. Weniger gut war, dass es oft zu massiven Regenfällen kam, die oft tagelang nicht aufhörten und da es eine Zeit lang nicht geregnet hatte, vermutete ich, dass es bald wieder soweit sein würde. Aber eigentlich war es mir egal - alles war mir egal. Ich wollte nur zurück nach Hause, nach Arendelle, zu Anna und meinem Volk, selbst wenn es bedeutete nie mehr meine Handschuhe abzulegen, nie mehr nach draußen zu gehen, außer zu Feierlichkeiten. Es war mir alles recht, ich hätte alles in Kauf genommen, nur um hier raus zu dürfen, aber es war meine eigene Schuld. Wieso hatte ich den Rat meines Vaters nicht besser beherzigen können? Wieso war ich überhaupt so geboren worden? Ich fühlte mich wie eine Gefangene in meinem Leben, egal ob hier oder anderswo und nur, weil mir etwas zuteil geworden war, das ich nicht einmal haben wollte. Als ich nach stundenlangem umherirren endlich das riesige Baumhaus erreicht hatte, erklomm ich das dichte, überwucherte Geäst über die vielen Treppen und Leitern bis ganz nach oben, ehe ich mich in eine Ecke zurück zog und den Kopf an die Mauer lehnte. Ich zog die Beine heran und starrte erschöpft in die Dunkelheit. Früher hatte ich mir nichts Schöneres ausmalen können, als allein zu leben, damit ich niemanden verletzen konnte. Doch jetzt, wo sich mein Wunsch bewahrheitet hatte, fühlte es sich furchtbar an. Die Einsamkeit nagte an mir. Ich sank immer mehr in mir zusammen, bis meine Stirn meine Knie berührte und ich leise begann zu weinen - etwas, was nur selten bei mir vorkam, weil ich es immer tunlichst vermieden hatte, zu viel von meinem Innersten nach draußen zu kehren. Aber hier war niemand - niemand außer mir. Und während ich dieser Emotion so freien Lauf ließ, war es die Kälte, die im Baumhaus Einzug hielt. Besonders die Ecke in der ich kauerte gefror zu Eis, wanderte an der Wand und am Boden entlang und bildete tausende von Eiskristallen. Während am Eingang des Baumhauses für diesen Ort halbwegs normale Temperaturen herrschten, war der Platz an dem ich mich aufhielt zu einem frostig, gefrorenen Spiegel meiner selbst geworden.
Ich konnte nicht sagen, wann ich irgendwann eingeschlafen war, aber die Erschöpfung hatte ihren Tribut gefordert und ich war der zehrenden Müdigkeit erlegen gewesen. Normalerweise wurde ich von der zunehmenden Wärme geweckt, oder einfach weil ich nicht mehr schlafen konnte und mir alles weh tat. Heute jedoch war es anders - da die Hälfte des Baumhauses in Winter versunken war, fiel mir die tropische Hitze gar nicht auf. Es war ein Geräusch, das mich weckte, fast als ob... jemand versuchte die Hängebrücke entlang zu gehen, bei der man vorsichtig sein musste, da einige Bretter fehlten und es wegen des vielen Mooses und der anderen Gewächse oft nicht erkennbar war. Ich schreckte also aus meinem Schlaf hoch und blinzelte verdattert, als mir klar wurde, dass dieses Geräusch nicht vom Dschungel hatte kommen können. Tiere verirrten sich nicht hier hoch und wenn, dann brauchten sie gewiss keine Hängebrücken, also kam ich mit einer Mischung aus Neugierde, Vorsicht und Hoffnung auf die Beine und stürzte zum Eingang, wo früher eine Tür gewesen war, die nun nur mehr in ihren Angeln hing. Ich betrat die Plattform, die wie ein Balkon rund um das Baumhaus gebaut worden war und lehnte mich an die Brüstung um zu sehen, wer der Verursacher dieses Lärms war, als mir der Atem stockte. Ein Mensch! Es war tatsächlich ein Mensch! Der erste, den ich seit Wochen sah. Ich war so perplex und sprachlos im ersten Moment, dass ich kein Wort rausbekam. Er hatte schneeweißes Haar und.... war das ein Hirtenstock? Ich blinzelte, immer noch völlig überrascht von seinem Auftauchen, als mir auffiel, dass er gerade beinahe durchgebrochen war: "WARTE! Die nächste ist...", fing ich lautstark an, als er weitergehen wollte, aber da war er schon mit dem Fuß nach vorne getreten, direkt durch ein Gewirr von Lianen, sodass er halb in der Hängebrücke versank und ich zusammensank: "...kaputt.", murmelte ich und beeilte mich über die treppenartigen Abstiege nach unten zu kommen, um ihm zu helfen, als er sich bereits aus der bestimmt unbequemen Position befreit hatte. "Versuch nicht mittig drauf zu treten, da sind sie meistens ziemlich morsch oder kaputt. Und bei der vorletzten musst du nochmal aufpassen", versuchte ich es ihm leichter zu machen, ehe ich ihm ein schwaches Lächeln schenkte. Ich fragte mich, ob ich es mir einbildete, oder ob es tatsächlich Eiskristalle waren, die sein Oberteil bedeckten. Was war das überhaupt für ein Ding? Ich hatte so ein Kleidungsstück noch nie gesehen und auch niemanden, der schneeweißes Haar hatte. Vielleicht war er ein Dämon oder irgendetwas anderes, das keine guten Absichten verfolgte? Aber war ich in der Position Vorurteile zu machen? War nicht ich diejenige, die ein mindestens genauso großes, wenn nicht größeres Monster war? Und jetzt war da jemand.. ein Mensch... ein Mensch dem ich schaden konnte! Bei der Erkenntnis, dämpfte sich all die Freude und meine Augen wurden riesig - noch bevor er auf festen Boden traf, stolperte ich schon wieder zurück: "Du.. Du musst hier weg. Du kannst hier nicht bleiben!", platzte es erschrocken aus mir heraus und ohne mich umzudrehen, nahm ich den Weg zurück den ich gekommen war, ohne zu merken, dass ich erneut eine etwas intensivere Spur aus Eis und Schnee hinterließ.

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Jack
Langsam kam ich mir verarscht vor. Ich wusste nicht mal mehr wie viele dieser total abgedrehten Welten ich nun schon durch hatte. Eine wärmer als die andere, es war wie verhext. Schnee war da auf jeden Fall nirgends zu finden gewesen und langsam glaubte ich, dieser Rider hatte sich einen riesigen Spaß mit mir erlaubt und lachte sich jetzt bei der Vorstellung, dass ich durch die Hitze irrte und ernsthaft daran glaubte, irgendwo ein Land aus Eis und Schnee zu finden, ins Fäustchen. Arschloch. Es war ja nicht so, dass es immer schlimm war. Ich hatte echt abgefahrene Sachen gesehen. Ich war in den schottischen Highlands gewesen, was mir irgendwie ziemlich gut gefallen hatte, vor allem wenn man bedachte, was für einen herrlichen Winter es dort geben konnte. Im alten China und irgendwie war ich sogar im antiken Griechenland gewesen. Es war wärmer und wärmer geworden, aber die absolute Krönung war diese Wüstenstadt gewesen. Das war dann wirklich nicht mehr angenehm und ich war froh, dass ich nach drei qualvollen Tagen schwitzen – hatte sich eher angefühlt wie schmelzen – einen weiteren dieser Spiegel gefunden hatte, um da endlich wegzukommen. Und wohin hatte er mich geführt? In einen verfluchten Dschungel. Als wäre das irgendwie besser, diese warme Schwüle machte mich ganz wahnsinnig. Resigniert ließ ich mich an einem dieser gigantischen Bäume ins feuchte Gras sinken, in dem sich dort, wo ich mich befand winzige Eiskristalle aus den Tautropfen bildeten. Es wurde mühsam. Beschwerlich. Es war nicht nur so, dass diese Suche immer auswegsloser schien, diese dauernde Hitze ließ meine Kräfte schwinden, das war meine Hauptsorge. Nicht nur die körperlichen, die der Erschöpfung mehr und mehr erlagen, sondern vor allem die magischen. Was, wenn ich sie verlor? Wenn sie niemals wieder kamen? Dann wäre es wohl vorbei, denn was war ich ohne sie? Ich seufzte tief und ließ den Kopf zurück fallen, merkte nicht, wie die dunkle Rinde dort, wo mein vor diesem Kontrast beinah grotesk weiß leuchtendes Haar sie berührte, gefror. Doch schließlich riss ich mich zusammen und rappelte mich auf, stemmte mich mithilfe meines Stabs auf, um weiter zu ziehen. Ich konnte hier ja nicht bleiben, die Suche musste weiter gehen, ich musste durchhalten, wenigstens noch ein bisschen. In diese Wüste zurückgehen war keine Option, also musste ich einen weiteren Spiegel finden, der mich hier weg brachte, bisher war ich kein einziges Mal zurück gegangen, denn was brachte es. Obwohl Schottland mittlerweile wirklich extrem verlockend klang und diese Burg war auch ziemlich interessant gewesen, auch wenn die zwei Zwerge, der Hase und der Bär, die dort lebten, ein wirklich groteskes Gespann gewesen waren. Da wär ich gar nicht aufgefallen, aber das Stand nicht mehr zur Debatte. Ich war etwa eine halbe Stunde immer geradeaus gelaufen, hatte einen Fluss überqueren müssen, in den ich beinahe gefallen war, weil ich mir nicht zugetraut hatte, das geradezu heiße Wasser zum Gefrieren zu bringen, doch es hatte sich nicht weniger schwierig herausgestellt, in dieser stickigen, stehenden Luft ordentlichen Wind zu beschwören. Wer hätte gedacht, dass ausgerechnet ich mir jemals wünschen würde, nach Hause zu kommen. Doch plötzlich wurde etwas anderes. Ich spürte es, bevor ich es sah, auch wenn ich die Veränderung gar nicht recht beschreiben konnte. Es war einfach, als wäre die Hitze ein ganz winziges bisschen weniger unerträglich. Dann erblickte ich es: der Boden war von Eis überzogen. Nicht komplett, es sah eher aus wie eine Spur. Eine Spur der ich folgen sollte? Hatte ich denn eine andere Wahl? Das war der erste Hinweis überhaupt, denn normal war das nicht, ganz eindeutig. Ich überlegt kurz, ob ich der Spur nach links oder rechts folgen sollte, denn blöderweise stieß ich seitlich auf sie, sodass ich nicht sagen konnte, ob ich in die richtige Richtung lief, aber irgendwann kam ich an ein Baumhaus. Ob richtig oder nicht, ich war viel zu neugierig, um nicht die Sprossen der Leiter zu erklimmen, die ebenfalls von Reif überzogen waren.

ich kann alles. ich brauch nur jemanden, der es mir sagt, weil ich mir selbst nicht glaub. {A} ♥

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Terence
Es wurde langsam wirklich kalt hier draußen. Bei solchen Temperaturen war es ziemlich schwer sich warm zu halten und das war ein Problem. Meine Flügel waren unglaublich empfindlich. Ich lebte im Tal des Frühlings. Dort war es wesentlich wärmer. Hier war es zu kalt für meine Flügel. Wir Frühlingsfeen waren einfach nicht für den Winter gemacht und wenn wir nicht aufpassten, hielten unsere Flügel der Kälte nicht stand. Auch der König des Wintertals hatte damals in der Wärme seine Flügel verloren. Er konnte nicht mehr fliegen. Genauso wie ich momentan. Ich gehörte nicht in diese Welten hier und das war ein Problem. Langsam aber sicher ging mir der Feenglanz aus und ohne dieses glitzernde Pulver konnte ich nicht länger fliegen. Ich musste es für Notfälle sparen. Nun, da ich dank Rapunzel wusste, dass Menschen gar nicht so übel waren, musste ich mich zum Glück nur noch vor gefräßigen Nagetieren oder Hunden in Sicherheit bringen und dafür sparte ich den Feenglanz. Ohne den würde ich sonst ziemlich in der Patsche stecken. Aber das tat ich auch jetzt. Es fing langsam an zu regnen und ich kämpfte mich wacker durch das hohe Gras. Es war so hoch wie ich groß war, deshalb war es für mich eher eine Art Wald. Ich konnte kaum sehen, wo ich hinlief. Vielleicht rannte ich ja sogar im Kreis herum! Ich stapfte durch das Gras, als plötzlich ein dicker Regentropfen von einem der Blätter oben in den Bäumen tropfte und mich von oben bis unten komplett durchnässte. Frierend und zitternd zog ich weiter und hoffte irgendwann auf eine Stelle zu treffen, die nicht komplett grün war. Ich sah überall nur Grashalme. Ich war verzweifelt. Ich hatte keinen Überblick und wusste einfach nicht wohin ich lief. Ich presste die Lippen fest aufeinander, als ich die kleine Tasche bestehend aus zwei Blättern öffnete und hineinschaute. Sie war noch fast ganz voll, aber dennoch war ich ziemlich vorsichtig, was das betraf. Ich schob meine Finger in den Staub und holte eine kleine Faust voll davon raus, ehe ich es über meinen Kopf hielt, die Augen schloss und das Pulver über meine Flügel rieseln ließ. Ich verpackte den Rest wieder ordentlich und hüpfte vom Boden, ehe ich mich mit den Flügeln über dem Boden hielt. Ich flog höher und immer höher, bis ich über den Baumkronen angekommen war und alles überblicken konnte. Und dann sah ich etwas. Mitten in all dem Grün, stand ein kleines Häuschen. Das steuerte ich auch gerade an, als eine Frau, die komplett in rot gekleidet war heraustrat. Ich war immer noch etwas misstrauisch, aber Rapunzel hatte mir bewiesen, dass es auch gute Menschen gab und sie uns nicht die Flügel ausreißen wollten. Ich flog also herunter, hielt einen Meter vor ihr und stelte mich auf einen Ast, der bei ihr auf Augenhöhe war. "Ähm... hi. Ich weiß das klingt vielleicht blöd, aber hast du vielleicht eine Wand gesehen, die alles spiegelt?" Mittlerweile hatte ich herausgefunden, dass ich genau danach suchen musste. Vermutlich würde ich viele Welten durchschreiten, doch irgendwann würde ich hoffentlich im Tal landen.

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Elsa
Wie viel Zeit seit meiner Ankunft in diesem düsteren Dschungel vergangen war, konnte ich nur anhand der Striche abschätzen, die ich ins Holz geritzt hatte. Das Baumhaus hatte bereits bessere Tage erlebt, denn es war an vielerlei Stellen brüchig und kaputt geworden. Aber es war besser, als nichts. Liebend gern hätte ich mir einen Eispalast gezaubert, wie zu Hause in Arendelle, aber hier funktionierte meine Magie nicht so, wie sonst. Normalerweise gefror alles was ich anfasste zu Eis, ein Grund mehr, wieso ich ständig zurück gezogen gelebt hatte. Ich fürchtete mich wahnsinnig davor jemanden zu verletzen, oder noch schlimmer: als Monster abgestempelt zu werden. Aber hier waren diese Sorgen unbegründet, denn nichts gefror einfach so, als hätte diese Welt einen Schutzmechanismus eingebaut. Natürlich war dem nicht so, nur hatte ich davon keine Ahnung. Mein Tagesablauf unterschied sich nicht sonderlich von dem vorangegangenen Tagen hier: ich suchte. Ich markierte Bäume, versuchte eine Orientierung zu erlangen, wenn ich unterwegs war um auch wieder zurück zu finden. Niemand sonst schien sich hier in diesen Dschungel verirrt zu haben außer mir und ich fragte mich, ob diese nicht tatsächlich meine Strafe war, weil ich Anna als Kind verletzt hatte. Oder weil ich keine würdige Königin war? Ich war so verwirrt und wusste es einfach nicht. Allein die Tatsache, dass ich nicht wusste was in dieser Welt essbar war, machte das Überleben schwierig, aber das Wasser war klar und trinkbar - soweit ich das beurteilen konnte. Auf jeden Fall war ich bis jetzt nicht gestorben und meine Suche führte mich immer wieder an den Rand dieser seltsamen, tropischen Welt, wo ich auf eine Mauer traf, die keinen Einblick auf das vermuten ließ, was sich dahinter verbarg. Und egal was ich tat, sie schien unüberwindbar zu sein. Ich hatte sie bereits mehrere Schritte in beide Richtungen abgesucht, aber ich blieb erfolglos und der Tag zählte zu wenig Stunden, als dass ich es wagte mich in der Dunkelheit draußen aufzuhalten. In diesem wüsten Gestrüpp sah man nachts nichts - das Mondlicht wurde von den zahlreichen Bäumen und Pflanzen abgehalten und wer wusste schon welche Tiere und Wesen hier im Verborgenen lauerten? Tagein, tagaus folgte ich also demselben zum Scheitern verurteilten Plan: die verzweifelte Suche nach Hause. Meine Hoffnung, noch einmal Arendelle oder Anna wieder zu sehen, sank von Tag zu Tag ein kleines bisschen mehr, aber vielleicht hatte ich es nicht anders verdient? Vielleicht hätte niemand mit diesem Fluch leben sollen und es war schlicht und ergreifend zu diesem Unfall gekommen, dass ich ihn erhalten hatte? Vielleicht musste dieser Fehler ja bereinigt werden? Ja, dieser Gedanke kam mir immer wieder - er geisterte oft in meinem Kopf umher, aber ich war trotz allem gewillt zu suchen und eines Abends - der Sonnenuntergang stand kurz bevor und ich war schon fast davor umzukehren, sah ich ihn. Mein Herzschlag erhöhte sich auf die Sekunde und ich stolperte vorwärts, fiel beinahe über meine eigenen Füße, als ich die goldenen Schnörkel des riesigen Spiegels erkannte. Wie eine mächtige Tür schien sie in die Mauer eingelassen zu sein und meine Augen wurden größer, als ich ihn näher betrachtete. Instinktiv schlich sich die Vermutung in meinen Verstand, dass dieser Spiegel der Weg hier raus war und als ich die Hand auf die verspiegelte Fläche legte, wäre ich beinahe nach vorne gefallen, denn sie gab nach. Wie durch flüssiges Silber glitt meine Hand hindurch und ich konnte gar nicht fassen, was ich entdeckt hatte. Natürlich wusste ich nicht, was mich hinter diesem Portal erwartete, aber dieser Dschungel war keine Welt für mich, er war zu warm und alles andere als gemütlich. Also fasste ich meinen Mut zusammen, holte tief Luft und gerade als die letzten Sonnenstrahlen von der Nacht verschluckt wurden, verschwand mein Körper vollständig in der Spiegeltür, nur um auf der anderen Seite in eine weitere, unbekannte Welt zu stolpern. Doch als ich erkannte, wo genau ich gelandet war, sank ich zusammen: ein weiterer Dschungel. Weiteres unbekanntes Gebiet, das ich durchkämmen müsste, als wäre es eine irrsinnige Reise ohne Wiederkehr. Es musste die Strafe sein, anders war es mir nicht zu erklären, aber ich wollte nicht wieder beginnen unbekanntes Terrain zu durchkämmen. Ich wollte nicht wieder auf Anfang stehen, denn in dem anderen Dschungel hatte ich so etwas wie Orientierung - ich hatte ein Dach über den Kopf und kannte die kleinen Winkeln in denen ich Nahrung fand. Also kehrte ich der größten Hoffnung, die ich gehabt hatte den Rücken und wählte den Weg zurück durch den Spiegel in den vertrauten Dschungel, der jetzt in Finsternis versunken war. Es würde schwieriger und gefährlich sein, zurück zu kommen, aber ich war gewillt es zu schaffen. Mit der Verzweiflung und Kälte im Herzen, machte ich mich mit hängenden Schultern auf den Weg, ohne zu merken, dass es der Frost war, der meinen Gefühlen Ausdruck verlieh und den Boden und teilweise die Pflanzen hinter mir, mit einer dünnen, eisigen Schicht bedeckte.

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(Jaaaay Chara angenommen ^^ ich hab Lady Amalthea frei :D)

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[Ich würde mir auch einen Chara machen. Falls jemand Interesse hat, kann er mir ja eine Pn schreiben. ;)]

Einmal um die Welt und wieder zurück!

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(Ich würde mir einen Chara machen ^-^ geplant ist ein Mädchen ^^)

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[Uiii, hat jemand Lust zu schreiben?:D]

Mi piace quando perdo la voce perché ti urlo che sei bella quando tu sei felice

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Wooooooohoooooooo *__*

(Du darfst dir vorstellen dass ich das gerade à la Song 2 gesungen habe :D)

ich kann alles. ich brauch nur jemanden, der es mir sagt, weil ich mir selbst nicht glaub. {A} ♥