Live your life [RPG]

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Live your life [RPG]

Alohaaaaaaaaaa, das ist dann wohl MEIN RPG [ѕσℓαηgє]!
Wendet euch bei Fragen an mich! Die Steckbriefe und alles weitere müsst ihr an mich schicken!*-*thihi

Steckbriefe findet ihr alle in der Gruppe!
Infos werden im RPG selbst oder in der Gruppe gepostet. Bitte beachtet das =)

        Live your life RPG

        Das Leben ganz einfach…?

Ich fand, dass so ein RPG mal wieder kommen sollte =)
Hier habt ihr die freie Wahl wer ihr sein wollt und was ihr tun wollt. Lasst eure Charaktere die verschiedensten Sachen durchleben! Der Alltag ist doch das Wichtigste! Ihr könnt eine Liebesstory schreiben oder doch vielleicht ne Modelgeschichte? Wollt ihr euren Charakter vielleicht mal von ganz unten nach oben arbeiten lassen? Hier geht es nicht um Vampire oder Wölfe. Um Feen oder um sonst etwas Übernatürliches. So was gibt es hier nicht. Hier geht es allein um das echte Leben.;)

Im Text findet ihr einige Verlinkungen. Diese sollen euch ein wenig zeigen wie man sich etwas vorstellen kann. ABER ihr könnt gerne Sachen dazu erfinden. Es soll nur als Hilfe sein. Bis auf wenige Punkte [Die Schulen von außen und einige Orte im Park] ist alles frei gestaltbar. Bitte übertreibt nicht! Es ist keine Fantasiestadt >.< muss schon möglich sein=)


          Blueville…..

…..ist eine sehr große Stadt. Nicht nur ein Strand (Auch mit solchen Abschnitten lässt die Stadt zu einem beliebten Ort für die Einwohner oder Urlauber sein. Auch der See, der die Stadt in der Mitte teilt und gleichzeitig alle Viertel mit einander verbindet, scheint der Stadt einen Reiz zu geben. Was ich mit Viertel meine? Ganz einfach. Jede Stadt, also auch Blueville, hat so ihre Plätze die von einem bestimmten Status geprägt sind. Wie in New York, Chinatown oder das Getto. In vielen verschiedenen Bereichen findet man die unterschiedlichsten Kulturen. Da wäre das berühmte reiche Viertel, wo die Menschen sich kaum darum Sorgen machen ob sie am nächsten Tag noch genug zu essen haben. Oder das Viertel in dem jede Familie gerne wohnen würde, da die Gegend so sicher und ruhig scheint, zum Beispiel wie bei Desperate Housewifes die berühmte Wisteria Lane. Oder die Blockhäusern die man so kennt. Das Ghetto geprägt von den Menschen die kaum was haben und täglich darum kämpfen, dass sie das Leben bestehen und nicht nach der nächsten Ecke erschossen werden. Gibt es noch mehr Viertel die euch einfallen? Dann lasst sie raus.

        Um was geht es denn jetzt hier genau?

Spielt eine real life story! Lasst euren Chara durch das Leben gehen. Ihn durch den Alltag durch kommen. Ob reich oder arm. Berühmt oder unbekannt. Verbrecher oder brave Kirchentochter.


        Kleine Anregungen für euch

Eine Stadt wie wir sie kennen. Aber irgendwie auch nicht. Sie ist besonders. Denn hier könnt ihr alles rein erfinden dass ihr so kennt. Ob ein Freizeitpark, oder eine riesige Mall. Ein Schwimmbad oder ein Hallenbad oder ein großes Kino. Hier gibt es 4 Schulen! Die Mädchen Schule, die Jungenschule, die gemischte Schule und was nicht fehlen darf, die private Schule. Lasst euren Gedanken freien lauf. Aber denkt daran, dass es hier ein REAL LIFE RPG ist!

        Die Schulen & der Park

Bis auf die gemischte Schule, kann man in den anderen 3 auch studieren. Der Unterricht läuft ab wie in jeder Schule! Fächer könnt ihr euch aussuchen.

  • Die Schulen
    Außer der gemischten Schule hat jeder der anderen Schulen eine Uniformpflicht. Die Mädchenuniform, die Jungenuniform und die Uniformen für die private Schule. Die gemischte Schule ist für die Schüler, die es sich nicht leisten können auf extra Schulen zu gehen. Währenddessen die anderen Schulen für Schüler sind, deren Eltern eine ausgeprägter Ausbildung für ihre Kinder wünschen. Der Unterricht läuft normal ab. Ihr könnt jedoch Schulaktivitäten frei planen. Bei den Mädchen/Jungen & privaten Schule ist es so, dass man besondere Fächer hat. Auch diese könnt ihr euch ausdenken. Es ist so, das ihr dort mehr in bestimmten Punkten, die ihr euch aussuchen könnt, gefördert werdet. Die private Schule ist für die reichen Schüler! Nicht jeder wird ein Stipendium bekommen. Das wird nicht so oft vorkommen! Die Schulen liegen NICHT neben einander! Die Mädchenschule ist in der Nähe vom Park. Die Jungenschule liegt abseits von der Innenstadt. Die private Schule ist mitten in der City und hat den besten Platz um gesehen zu werden. Die gemischte Schule befindet sich etwas in der Nähe der Mädchen Schule. Sie liegt jedoch weiter weg vom Park in der Nähe des Strandes.
  • Der Park
    Ist die Zentrale der ganzen Stadt! Er befindet sich genau in der Mitte und verbindet dadurch die gesamten Gebiete mit einander. Im Park treffen also alle auf einander. Er ist wirklich verdammt groß! Man findet dort einen Skaterplatz, eine Bühne für Konzerte, einen See mit einem Steg und einige kleine Tretboten oder Schiffen und Kanus. einige chiller Plätze oder große Plätze die nur aus Wiesen/Bäumen/Blumenwiesen bestehen. Es gibt einige verschiedene Grillplätze und Toiletten Häuser. Auch verschiedenen Kiosks. Und vieles mehr! Seid kreativ. Er ist einfach der Ort, an dem die meisten Generationen oder Menschen aufeinander treffen, die sich normalerweise niemals treffen würden. Der große Park ist das Wahrzeichen der Stadt und wird dadurch immer in Takt gehalten. Der Park ist also der beliebteste Ort von allen. Jedoch könnt ihr auch außerhalb vom Park euch Sachen wie einen Skaterplatz vorstellen.

Steckivorlage:

Name in HoN: Wie heißt ihr in Houes of Night?
Name im RPG: Wie soll euer Charakter heißen?
Geschlecht: weiblich oder männlich?
Alter: Wie alt ist dein Charakter?
Aussehen (Link): Link ist erforderlich!
Charakter: Beschreibt die Persönlichkeit
Hobbys: Was macht er oder sie am liebsten?
Geschichte: Wie ist seine Lebensgeschichte?
Sonstiges:Besondere Merkmale? [Ob am Körper oder Gegenstände die man immer dabei hat?]

Mitglieder -> Steckbriefe

»Solange
»Skyfall
»Aѕнeѕ
»Miss Fabulous
»crazy_perfect
»B.salvatore
»ɢedαɴĸeɴloѕ
»Wamberly
»Sonnentänzerin
»Luxaa
»Luane
»Shairen
»Nyx_unsere_Nacht
»glueckschmerz
»Cassie.
»Harmony.
»Susilicious
»twn3
»Angelbird
»Sweedel
»Camille
»Limit of Soul
»Xayah
»Chubi
»Nymeria
»Satan.
»Mirabella.
»Amandla.
»Moodie.
»Troian
»Elderbrook
»angelacht


          Regeln

Die Grundgesetzlichen Regeln sind hier zu finden --> Grundsätzliche RPG Regeln

  • Kein Spam
  • Steckis an ѕσℓαηgє
  • Keine Beleidigungen es sei denn sie gehören zum RPG
  • Wenn jemand Probleme hat bei mir melden
  • Achtet auf eure Grammatik und eure Rechtschreibung. Auch mir passieren mal Fehler.. aber man kann wenigstens versuchen verständlich zu schreiben!
  • geschrieben wird in der Ich- Form.
  • Gesprochenes wird so wie hier geschrieben
  • Gedankensätze //Werden so// geschrieben
  • privates [wird so] oder (auch so) geschrieben
  • Bei Schwangerschaften/Hochzeit oder Tot müsst fragt mich bitte.
  • Es wird immer der Name eures Charas über den Post geschrieben.
  • Jugendfrei schreiben! D.h. kein Sex im RPG!
  • Kein Ein-Satz-Post! Sprich, es werden mehr als 4 Sätze verlangt.
  • Namensänderungen müssen mitgeteilt werden. Wenn ich das RPG aufräume und euch nicht finde, werden die Charas gelöscht, obwohl ihr ja aktiv mit diesen seit.
  • Have Fun♥

⠀⠀⠀⠀⠀And they say that I am the sick girl...
⠀⠀⠀Easy to say, when you don't take the risk.
⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀Welcome to the narcissism...
⠀⠀⠀where we're united under our indifference

Diskussion

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• Rin


Die Zeit ging irgendwie nur langsam voran, aber ich fing an mich zu entspannen. Ich konnte ihn mittlerweile auch besser im Dunklen erkennen. Man konnte sich mit Alaine frei unterhalten, er war ziemlich locker was das alles anging, auch wenn dieser Schrank nicht wirklich der beste Ort dafür war. Irgendwie war es auch witzig.
Auf seine Antwort musste ich auch leicht schmunzeln.
Er hasste solche Spiele, vielleicht wollte er deshalb nicht hier her kommen, aber bis jetzt wurden wir ja nicht dumm angemacht, er hatte ja selber diesem Spiel nachgegeben und mann konnte so eigentlich gut die Zeit rum kriegen. Ich merkte aber, dass dieser Neuanfang ihm wichtig war, er wollte nichts mehr mit seinem alten Leben zu tun haben. Ich hoffte, dass es solche Idioten aus der Schule nicht vermehrt gab und dass die nicht dasselbe hier abziehen würden.
"Ich kann da leider schlecht mitreden aber ich kann verstehen warum du keine Lust mehr auf sowas hast" gab ich zu. Bei seiner Frage musste ich kurz verwirrt den Kopf schief liegen, bis mir dann in den Sinn kam was er damit, auf was die anderen wohl warteten wohl meinen könnte. "Oh, eh ja aber dann können sie lange warten" meinte ich schmunzelnd, außerdem wie hatten sie denn vor das mitzubekommen? Alaine stand mittlerweile näher als zuvor vor mir. Er fand es also unrealistisch Musik zu machen? Vielleicht war es aber auch nur ein Hobby, das ein Hobby bleiben sollte. Ich würde eh früh genug hören wie er auf der Gitarre spielte. "Aber du sagtest doch, dass dein Vater dich damals dazu gezwungen hat in der Sportmannschaft mitzuspielen, wenn ich du wäre würde ich mich eher auf das fixieren was ich wirklich mag" meinte ich "Aber ich versteh was du meinst" Es war vielleicht doch nicht so realistisch, aber trotzdem war Musik für alle ansprechender als Kunst. "Wer interessiert sich denn heutzutage so
stark für Malerei, als dass man damit seinen Unterhalt bezahlen könnte? Außerdem gibt es jede menge guter Zeichner, ich glaube du wärst da echt besser dran als ich" Zeichnen war da Einzige, indem ich gut war, ich überlegte schon lange was ich als Beruf mal machen könnte und ich würde echt gerne meinen Träumen nachgehen, bis jetzt hatte niemand Potential in meinen Bildern gesehen, gut ich hatte sie keiner Autoritätsperson gezeigt aber ich fand meine Zeichnungen auch nicht unbedingt außergewöhnlich, vielleicht war ich aber auch einfach zu selbstkritisch was das anging. Bei Kunst hatte ich oft den Drang zum Perfektionismus, aber an erster Stelle ging es mir darum mich ausdrücken zu können.
"Mittlerweile müssen doch einige Minuten vergangen sein" meinte ich und versuchte auf seine Armbanduhr zu schauen, dabei kam ich ihm einen Schritt näher und trat auf irgendetwas.. rutschiges und stolperte leicht nach vorne.
Gott, das war mir jetzt echt unangenehm.
"Ehm.. sorry"

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Conrad "Conner" Wrendall
Was glaubte sie da zu tun? Sie hatte mich gekauft. Sie hatte einen Sklaven gekauft. Wieso fragte sie einen Sklaven aus? Was wollte sie denn wissen? Ich schien ja nicht besonders bewandert zu sein. Immerhin erklärte sie mir gerade, dass Sex keine Zuneigung war. Aber was war es dann? Was könnte ich sonst als Zuneigung bezeichnen, wenn nicht der Wille mich in seinem Bett zu haben? Zuneigung war, wenn man wollte, dass es dem anderen gut ging. Das sollte Zuneigung sein? Seltsames Wort. Vor allem aber merkte ich jetzt erst, dass es mir scheinbar völlig fremd war. "Na ja... zählt es, wenn ich nach dem Peitschen fast verblute und mein Herr die Wunden versorgt, damit ich nicht sterbe? Dann will er ja, dass es mir besser geht." Na ja, er wollte, dass ich nicht starb. "Dann kenne ich sowas wie Zuneigung wohl nicht." Nie hatte jemand gewollt, dass ich mich gut fühlte. Ich wusste ja noch nicht einmal wie man sich wirklich gut fühlte! Was hieß das überhaupt? Wann fühlte man sich... gut und wie merkte man das? Ich runzelte leicht die Stirn und sah sie an. Wieso wollte ich mich nicht mit ihr anfreunden. Tja, da gab es so einige Gründe, die dagegen sprachen. "Zum einen ist es, weil ich Euch gehöre, ja. Ihr könnt keine Bindung zu mir aufbauen, wenn ich Euch gehorchen soll. Ihr werdet dann zu milde mit mir. Ihr braucht eine starke Hand mir gegenüber. Andererseits gehört es sich nicht. Ich darf mich nicht auf Eure Stufe stellen. Jemand wie ich könnte niemals... befreundet mein seinem Herr sein. Ihr solltet mein Herr sein und nicht mein Freund." Sie konnte mich doch nicht kaufen und dann einen Freund nennen! Was könnte ich ihr außerdem schon bieten? Ich beschämte sie nur und tat Dinge, die sich nicht gehörten. Ich war dumm und ungebildet. Es hatte schon seine Gründe wieso ich mit ihr nicht in Verbindung gebracht werden durfte oder wieso ich nicht auf ihrer Stufe stehen sollte.

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Eliza Montgomery
Das war vielleicht eine dumme Frage gewesen, hätte ich mir auch denken können dass unter Sklaven keine richtige Freundschaft entstehen würde. Aber mich interessierte es, ob er davor naja richtigen Menschenkontakt gehabt hatte und sich was darunter vorstellen konnte. Ja ich hatte gesehen wie die Frau den anderen Jungen abgekauft hatte, doch erst jetzt realisierte ich wozu sie das wohl gemacht hatte und ich verzog kurz das Gesicht.
Conrad setzte sich auf den Sitz und ich wusste nicht ob ich wegen seiner Antwort lachen oder bedrückt sein sollte. Wenn seine Vorstellungen von Zuneigung so beschränkt waren, wie sollte er es denn schaffen jemandem nahe zu kommen?
"Das würde ich nicht als Zuneigung bezeichnen.. sondern eher wenn jemand einem als Person wichtig ist und man möchte dass es dem anderen gut geht" Meine Familie war mir wichtig und meine Freunde waren mir wichtig und diese Bindungen waren sehr wertvoll und notwendig, doch wenn er niemanden hatte dann würde er es nicht einsehen, sowas überhaupt in Erwägung zu ziehen. Er kannte das Gefühl einfach nicht.
"Möchtest du dich nicht mit mir anfreunden?" fragte ich ihn dann schließlich. Ich wollte sein Vertrauen gewinnen und das war nicht einfach, da würde es auch nichts bringen ihm zu befehlen sich mit mir anzufreunden. "Was hindert dich daran? Die Tatsache, dass ich dich gekauft habe?" wollte ich von ihm wissen. Ich füllte sein Glas wieder mit Orangensaft, falls er noch Durst hatte. Von meinem Glas hatte ich noch nicht viel getrunken und ich nahm einen Schluck.

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Lion Teo Connor
Sie überlegte es sich? Na das hieß doch, dass der Abend für sie gar nicht mal so unangenehm geworden war wie ursprünglich gedacht, oder? Sonst hätte sie jetzt auf jeden Fall gesagt, dass sie nicht noch einmal mit zu einer dieser Galas mitkommen würde. Na ja, es war wirklich ein schöner Abend gewesen. Ich war gegen Ende hin zwar ziemlich betrunken gewesen, aber definitiv war auch der Anfang besser gewesen als wäre ich wie immer allein hingegangen. Ich könnte mich glatt daran gewöhnen eine Frau an meiner Seite zu haben, wenn ich irgendwo hinging. Allerdings gab es immer noch so einige Gründe wieso ich der Meinung war, dass das nicht gut wäre. Ich war selbst nicht bereit dafür. Klar hatte ich letzte Nacht Sex mit ihrgehabt, aber es ging in einer Beziehung um so viel mehr als das. Ich konnte sie nicht einfach von hinten nehmen. Ich war mir sicher, dass sie es gestern Nacht im Eifer des Gefechts und betrunken zugelassen hatte, aber sicher war es nicht das, was sie wollte. Alle Frauen wollten mehr und deswegen war ich bis jetzt auch noch single. Ich konnte mich selbst nicht akzeptieren, wie sollte ich da mit einer Frau das Bett teilen und sie mich berühren lassen, wenn... ich es selbst nicht konnte. Ich schämte mich für mein Bein und für all die Narben. Es wäre nicht so leicht das alles einfach zuzulassen und genau deshalb würde ich wohl auch Alejandra früher oder später enttäuschen. Ich schmierte stumm mein Brot, während Alex von dem Rührei nahm. "Oh absichtlich definitiv nicht... aber ich hafte nicht für Magen-Darm-Viren oder dergleichen!", schmunzelte ich leicht, als Adriana sich plötzlich zu Wort meldete und das fast schon idyllische Frühstück ein wenig komplizierter machte. Als ich das Bild sah, wurde es dann plötzlich ganz kompliziert. Ich wusste, dass die Medien schnell waren, aber ich hätte nicht gedacht, dass sie uns schon wenige Stunden nach der Gala auf den Zeitungen abgedruckt haben könnten. Und doch war es so und nun hatten all ihre Geschwister plötzlich dieses Foto gesehen. Wie sollten wir da bitte drauf reagieren? Wie sollte ich darauf reagieren? Ich spürte Alicias Blick förmlich auf mir. Was sollte ich denn sagen?! Die Kids starrten uns alle an! Ich konnte ja schlecht sagen, dass ich letzte Nacht ihre Schwester gef... Okay, ich sollte mich ein wenig beruhigen. Ich atmete einmal tief ein und wieder aus, ehe ich mein Brot schmierte und so tat, als würde mich das gar nicht so sehr schockieren. "Na ja, ich mag eure Schwester, also hab ich sie geküsst. Ist doch kein Verbrechen." Alicia fing bloß an zu grinsen, doch ich konnte mir vorstellen, dass Francisco das alles gar nicht so lustig fand. Oh Himmel, es hätte so ein angenehmes Frühstück werden können!

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ALEJANDRA Maria Garcia
Hatte ich gerade allen Ernstes nächstes Mal gesagt? Nein, oder? Ich hatte nicht gerade wirklich nächstes Mal gesagt, so dass selbst Lion es hören konnte und sich wahrscheinlich schon seinen Teil dazu dachte. Weshalb sah er mich denn so an? Ich hatte doch selbst keine Ahnung ob es ein nächstes Mal geben würde, oder ob diese Nacht hier einfach nur ein einziges Mal passiert war. Es würde mich wirklich nicht überraschen, immerhin hatte er Frauen wie Breanna die ihn anstarrten, ihm nachsabberten und die Finger doch nicht von ihm lassen wollten oder konnten. Gott genau das Selbst hatte ich gestern auch nicht tun können, und nun saß ich doch wieder neben ihm am Esstisch – nicht ganz so sicher wie genau ich mich verhalten sollte. Einfach so zu tun als wäre rein gar nichts passiert wäre wohl ein ebenso großer Fehler, wie die Tatsache eine viel zu große Sache aus dem hier zu machen. Es war passiert, und nun konnte man es nicht mehr ändern. Was gab es da noch großartig zu besprechen? Nicht wirklich viel, zumindest nicht meiner Meinung nach. Gut eigentlich gab es doch eine Menge zu besprechen, so wie was war aus langsam angehen geworden? Aber um ehrlich zu sein störte es mich nun wirklich nicht, was passiert war. Ihn doch auch nicht, oder? Gott hoffentlich. Schmunzelnd sah ich zu Lion und zuckte die Schultern. Ich hatte Alicia ganz bestimmt nicht mit meinen Worten beruhigen wollen, um ihn wissen zu lassen das ich gerne mit ihm zur nächsten Gala gehen würde. Die Zeitungen zerrissen sich wahrscheinlich doch ohnehin schon ihre Mäuler darüber wer die Frau an seiner Seite gewesen war – vor allem aber, warum keiner auch nur irgendwie eine Ahnung hatte wer ich war. In seinen Kreisen kannte man sich doch, vor allem aber wusste die Presse nun einmal wer zu wem gehörte und woher man kam. Ich passte nicht in dieses Bild, also musste man ohnehin schon spekulieren. Und sehr wahrscheinlich würde das Lion dann doch nur wieder schaden. Genauso wie die Tatsache, wer ich denn eigentlich war oder gar woher wir uns kannten. Wahrscheinlich würde man aber ohnehin alles so drehen das ich Schuld an einer möglichen Trennung war, auch wenn wir eigentlich gar nicht öffentlich zugegeben hatten, dass wir ein Paar waren. Das waren wir doch auch nicht, oder? "Ich überleg es mir," antwortete ich schmunzelnd. Es war keine Zusage, aber auch keine Absage. Genau genommen war es also einfach nur ein Vielleicht, das er später irgendwann nocheinmal aufbringen konnte. Was er wohl auch irgendwann tun würde, bloß nicht jetzt. Ich nahm mir etwas vom Rührei und dem Speck, griff nach einem Brötchen und trank einen Schluck von meinem Kaffee. Das hier war eindeutig eine Einmalige Sache. Sowohl das was passiert war, als auch die Tatsache das wir hier jetzt Beide verkatert saßen und frühstückten. Und er hatte den Speck und die Rühreier gemacht. "Ich muss mir keine Sorgen machen, dass du es vergiftet hast?" Oder einfach nur zu sehr gewürzt hatte. Oder gar das er es versalzen hatte. Schmunzelnd sah ich zu Francisco, ließ mich zurücksinken und sah zu Javier der die ganze Nacht über bei seinem Bruder verbracht hatte. Ein Glück, dass Francisco wirklich auf ihn aufgepasst hatte. "Ihr seid in der Zeitung!" rief Adriana aus ehe sie diese umdrehte. Oh wow, das ging wirklich sehr viel schneller als zuerst gedacht. Nicht nur das Foto, sondern auch das meine Geschwister es erfuhren. Es gab ja noch nicht einmal etwas zu erfahren – also noch nicht wirklich zumindest. Fragend hob Alicia ihren Blick, und auch Francisco tat es ihr gleich. Er aber wollte wohl wirklich eine Antwort darauf, weshalb wir in der Zeitung abgelichtet waren. Und uns küssten.

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Lion Teo Connor
"Du musst das Rührei wenden!", erinnerte mich Adriana lachend, als das Ei in der Pfanne schon ein wenig braun wurde. Schnell nahm ich den Pfannenwender und drehte alles ein wenig um, kümmerte mich auch um den Speck, damit er nicht anbrannte. Wow, ich war wirklich ein total beschissener Koch! Aber zu meiner Verteidigung: Ich hatte nie kochen müssen bisher und außerdem war ich noch total verkatert! Man könnte mir ja ruhig mal ein wenig Anerkennung dafür entgegenbringen, dass ich es überhaupt versuchte und auch halbwegs hinbekam! Wirklich einfach war es für mich nämlich nicht dieses dämliche Ei zu braten. Währenddesen räumte Francisco bereits den Kühlschrank aus und die Kleinen packten die ganzen Sachen auf den Tisch. Eines musste man den Kids lassen. Sie waren wirklich gut erzogen und halfen mit wo sie nur konnten. Der Tisch war also bereits gedeckt, als Alejandra herunter kam und ich absolut überfordert war wie ich mit ihr umgehen sollte. Ich hatte sie gestern Abend völlig betrunken von hinten genommen. Ständig schwirrte mir die Erinnerung im Kopf herum und ich wusste einfach nicht wie ich mich verhalten sollte. Ich bereitete also bloß weiter das Ei und den Speck vor, packte irgendwann alles in eine große Schüssel um und stellte diese dann auch auf den Tisch, ehe ich mich neben Alejandra setzte, an der Alicia klebte. Sie hatte warten wollen? Oh zum Glück hatte sie es nicht getan, sonst wären wir über die Kleine wohl noch gestolpert, als wir uns die Treppe hochgekämpft hatten. Alicia hatte nicht warten können, zum Glück. Beim nächsten Mal aber würde es sicher nicht so spät werden. Moment... beim nächsten Mal? "Hast du gerade zugestimmt nochmal mit zu einer Gala zu kommen?", fragte ich amüsiert und sah dann zu der Kleinen. "Das nächste Mal wird es nicht so spät. Dann bringen wir doch noch ins Bett.", versprach ich Alicia. Diese grinste mich dann auch schon an, ehe sie vom Schoß ihrer Schwester kletterte und wieder zu ihrem Stuhl hüpfte.

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Conrad "Conner" Wrendall
Ich legte den Kopf schief, als sie mich fragte, ob ich irgendwelche Freunde gehabt hatte. Glaubte sie wirklich ich hätte damals Freizeit gehabt? Ich hatte ein paar Leidensgenossen gehabt. Leute, mit denen ich mich unterhalten hatte, wenn mein Herr es zugelassen hatte. Aber während ich im Besitz meiner Herren gewesen war, hatte ich eigentlich so gut wie keinen Kontakt zu anderen Menschen außer ihnen gehabt und die waren sicher nicht meine Freunde gewesen. "Uhm... Wenn ich wieder an die Händler gegeben wurde, hatte ich meistens andere Sklaven neben mir in den Zellen gehabt. So wie Xzies. Du hast ihn gesehen, als die alte Dame ihn mitgenommen hat. Ich schätze... das kommt einer Freundschaft wohl am nahesten." Mehr hatte ich nie gehabt. Keine Geschwister, keine weiteren Sklaven. Manche Herren hatten mir sogar das Sprechen untersagt, da es sie genervt hatte. Ich setzte mich langsam auf den Hocker, der an der Theke stand und faltete die Hände in meinem Schoß. Zuneigung? "Na ja, die zwei Herrinnen, die mich in ihr Bett geholt haben, haben mir doch ihre Zuneigung geschenkt." Etwas anderes kannte ich unter diesem Wort nicht. Sie hatten mit mir geschlafen und mir damit ihren Körper gegeben. War das denn nicht Zuneigung? Wenn sie damit meinte, ob mich irgendjemand gern hatte, dann könnte ich ihr nichts sagen. Nein, ich hatte niemanden, der sich um mich kümmerte und auch wenn sie es gern wollte, konnte ich es nicht annehmen. Weil Sklaven wie ich keine Zuneigung entgegengebracht bekamen. Wir waren nur funktionellen Wertes. Nichts weiter.

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Madelaine Green
Es ging mir immer noch nicht wirklich gut, als sie mich aus dem Krankenhaus entließen. Ich war schwach, da ich Tage lang dort gelegen und kaum etwas gegessen hatte. Ich war müde, weil das Fieber immer noch an meiner Kraft zährte. Ich war immer noch krank, aber ich war über den Berg, als sie mich im Rollstuhl die Flure herunter zu Moms Auto fuhren. Wir kamen wieder nach Hause. Ich hasste diese verdammten Krankenhäuser, also war ich verdammt froh, dass ich wieder in mein eigenes Bett kriechen konnte. Auch wenn ich damit nicht gerechnet hatte, hatte mich Aaron einige Male im Krankenhaus besucht und das hatte mich wirklich gefreut, aber jetzt, wo ich wieder nach Hause kam, glaubte ich nicht, dass das noch so weitergehen würde. Immerhin hatte er sich davor Monate lang nicht gemeldet. Vermutlich hatte er einfach gedacht ich würde sterben und war deshalb gekommen. Aus Höflichkeit. Jedenfall erwartete ich nicht, dass er jetzt noch weiter kommen würde. Nick aber tat es. Obwohl es ekelig war, half er mir. Er schlief neben mir, während ich die Nächte an dem Beatmungsgerät hing und ihn zwischendurch immer mit meinen Hustenanfällen weckte. Er reichte mir mein Asthmaspra oder die Taschentücher und war alles in allem... einfach da. Er ließ mir sogar ein Erkältungsbad ein und ging danach runter zu meiner Mutter, um mein Mittagessen zu holen, während ich in der Badewanne lag und ein wenig herunterkam. Ich war immer noch ganz zittrig, als ich aus der Wanne kletterte und das Wasser abließ. Ich trocknete mich grob ab und wickelte mich dann in einen Bademantel, betrachtete dabei nochmal wehleidig die neuste Narbe zwischen meinen Rippen, aus der die Drähnug meiner Lunge gelaufen war, und ging dann zurück in mein Schlafzimmer, wo ich auf etwas traf, das ich so nicht erwartet hätte...

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Jackson "Jax" McCoy
Ich schloss den letzten Klettverschluss, um die Schiene um ihren Knöchel zu stabilisieren. Damit würde schon alles wieder werden. Ihr Knöchel war nur verstaucht und wenn sie ihn still hielt, würde er schnell heilen. Vielleicht ein paar Tage, bis die Schmerzen weg waren und dann würde alles ganz schnell wieder werden. Es war mein Fehler gewesen, aber es würde wieder heilen und über die Zeit, die es das noch nicht tat, würde ich alles tun, um es wieder gut zu machen. Ich verband sie also und lenkte sie von ihrem Schmerz ab, indem ich ihr eine Kleinigkeit erzählte, die ich eben ausgelassen hatte. Allerdings fasste sie es nicht ganz so gut auf, denn ich zuckte leicht zusammen, als ihre Stimme die Stille durchschnitt. Wo war das Problem? Sie würde ihr Zimmer bekommen und ich glaubte kaum, dass ich irgendetwas nicht hören durfte, was sie in diesem Zimmer tat. Ich schaute auf und schlang meine kalten Finger um die heiße Tasse, ehe ich mich gegen die Steine am Kamin lehnte und die Augen leicht schloss. Himmel, ich brauchte dringend eine Pause. "Hey, das Schlafzimmer ist vielleicht nicht groß, aber du hast deinen eigenen Raum und ein großes Bett. Es ist wirklich weich, glaub mir. Und das Bad ist hier drinnen. Rechts die Tür hier." Klang das so mies, dass sie sich nun so aufregte? Sie klang jedenfalls nicht besonders begeistert darüber, dass sie ihr eigenes Zimmer bekam, das ich ihr ja versprochen hatte. Ich senkte den Blick in die Tasse, als sie mich fragte was das Tolle an all dem hier sein sollte. "Ich weiß es ist keine... Luxuswohnung. Aber ich habe dir erklärt wieso ich hier lebe. Ich kann nicht in die Stadt. Ich stelle eine Gefahr für meine Mitmenschen dar. Deswegen muss ich unter Verschluss leben. Die Natur erschien mir die bessere Wahl als das Gefängnis. So oder so ist das Leben hier besser als alles, was ich bisher hatte." Ich war von meinem Vater gequält worden, hatte unter Hunger in den Slums gelebt und hatte um mein Leben gekämpft in diesen verdammten Straßenkämpfen. Nun war ich hier. Es war friedlich und ruhig und die Tiere hier waren die einzige Gesellschaft, die ich bisher gehabt hatte. Na ja, aber jetzt war sie ja hier. "Was kann ich tun, damit du dich hier halbwegs wohl fühlst?", fragte ich leise und stellte die Tasse Kakao neben mir ab.

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ALEJANDRA Maria Garcia
Weshalb in Gottes Namen hatte ich noch einmal so viel getrunken? Um ehrlich zu sein hatte ich wirklich nicht gedacht, dass ich nach nur ein paar -mehr- Gläsern schon so betrunken wäre. Für gewöhnlich vertrug ich doch aber auch wirklich eine Menge, dass sich der Alkohol nun aber wirklich so sehr an mir rächte war … schrecklich. Gott ich würde nie mehr wieder so viel trinken, oder aber ich würde die Finger davonlassen, wenn Lion in meiner Nähe war, denn auch wenn er ganz bestimmt nichts dafür konnte das ich so viel Alkohol zu mir genommen hatte, war mir doch sehr wohl bewusst das er und seine Nähe eine ziemlich starke Wirkung auf mich hatten. Ich konnte ja noch nicht einmal genau sagen ob er überhaupt eine Ahnung hatte, was er überhaupt mit mir tat, nach dieser Nacht aber glaubte ich doch schon fast, dass er genau das tat. Weil Lion Teo Connor nicht dumm war. Zwar hatte er wohl scheinbar wirklich absolut keine Ahnung von den Gefühlen und Gedanken einer Frau, dafür wusste er aber doch ganz genau was er tun musste um eine Frau schwach werden zu lassen - um mich schwach werden zu lassen. Dabei machte es mir jedoch nicht im Geringsten etwas aus. Gott nein! Ich würde diese Nacht wohl augenblicklich wiederholen, auch ohne Alkohol, zwar wollte ich ihn dann doch ansehen und anfassen können, das war aber dann wohl doch nicht wirklich drinnen. Noch nicht zumindest. Vielleicht war er gestern aber auch einfach zu betrunken und viel zu ungeduldig gewesen um es auch nur irgendwie zärtlich oder gar romantisch werden zu lassen. Seufzend griff ich zum Handtuch, trocknete mich ab ehe ich das Handtuch um mich wickelte und mit meiner Wäsche wieder aus dem Bad verschwand. Lion lag nicht mehr im Bett - entweder er war also bereits nach unten gegangen, was ich am Geruch von frisch gemachtem Frühstück eigentlich fast schon erwartete, oder aber er war in seinem Schrank verschwunden. Dort wo er so ziemlich jedes Mal war, wenn er nicht hier im Bett lag. Oder im Wohnzimmer auf der Couch an irgendetwas arbeitete. Für einen Moment lag mein Blick auf dem Bett, in dem wir heute Nacht nicht nur geschlafen hatten. Alleine der Gedanke, oder viel mehr die Erinnerung daran, ließ meinen Atem stocken. Um ehrlich zu sein: ich wusste nicht so wirklich, ob es eine gute Idee gewesen war einfach nachzugeben und so zu tun als wären wir bereits seit langer Zeit in einer Beziehung, denn genau das war doch nicht der Fall. Und dennoch hatte ich das Gefühl Lion nun schon gut genug zu kennen, um ihn einfach an mich ranzulassen. Zumal er ohnehin von Dingen wusste, die sonst keiner über mich oder meine Familie kannte. Und ich wusste Dinge über ihn die die Welt niemals erfahren sollte oder durfte - seiner Meinung nach. Schnell wandte ich den Blick vom Bett ab, zog mir frische Unterwäsche und einen zu großen Pullover über, ehe ich auch schon aus dem Schlafzimmer verschwand und mein Kleid einfach dort liegen ließ, wo Lion es mir gestern ausgezogen hatte. "Hey," murmelte ich leise, wirklich nicht froh darüber das hier gerade einfach zu viele Kinder für meinen noch nicht ganz so nüchternen Verstand waren. Gott war das Laut und Hell hier! Wie konnte Lion hier einfach so stehen und … kochen? Fragend sah ich ihn an, wirklich nicht sicher ob es eine gute Idee war das er am Herd stand und Eier und Speck anbriet, aber um ehrlich zu sein mochte ich dieses Bild. Selbst wenn ich nicht sagen konnte ob er nicht doch irgendetwas anbrennen würde. Den Auflauf hatte er immerhin auch im Backofen vergessen, woran ich wohl doch nicht ganz so unschuldig gewesen war. Ich schlängelte mich an meinen Geschwistern durch, holte ein paar Tassen heraus und füllte drei davon mit Kaffee, den Rest davon mit Milch oder Kakao. Kurz sah ich ein weiteres Mal zu Lion, wandte mich dann aber doch meinem Bruder zu. "Danke fürs aufpassen," hätte er sich nicht doch irgendwie dazu bereit erklärt, wäre ich wohl wirklich nicht sicher gewesen ob es eine gute Idee war mit Lion einfach zu dieser Gala zu gehen. Vor allem aber wäre es dann wohl kaum dazu gekommen, dass wir uns nähergekommen waren. Sehr viel näher als sonst schon. Ich stellte die Tassen mit Kakao und Milch am Tisch ab, holte auch noch die mit dem Kaffee und ließ mich auf einen der Stühle sinken. Müde war gerade wohl auch einfach nur eine Untertreibung, denn um ehrlich zu sein wollte ich mich doch einfach nur im Bett verkriechen und nicht vor morgen aufwachen. Oder erst dann, wenn diese Kopfschmerzen verschwunden waren. Je nachdem was denn nun schneller ging. Alicia kletterte auf ihren Stuhl, drehte sich auf die Knie und lehnte sich auch sogleich zu mir. Dieses Mädchen war wohl wirklich zu anhänglich. "Hey Große," schmunzelnd hob ich sie auf meinen Schoß und schlang die Arme um sie. "Wann seid ihr gestern wieder zurückgekommen? Ich wollte warten!" Oh sie hatte warten wollen? Ein Glück das sie genau das nicht getan hatte. Ich zuckte leicht die Schultern, legte meinen Kopf auf den ihren und schmunzelte. "Irgendwann spät. Das nächste Mal kannst du ja auf uns warten, dann wird es bestimmt nicht ganz so spät." Wenn es ein nächstes Mal geben würde. Denn das konnte ich wirklich nicht sagen.

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Arthur Denaux
In diesem Punkt kannte ich sie halt doch ein bisschen zu wenig. Ich konnte nicht einschätzen, ob sie nun wütend war oder einfach nur überrascht war. Ich hätte sie garantiert nicht als nur eine Assistentin abgestempelt. Das hatte ich noch nie getan. Ich war vielleicht am Anfang nicht ganz fair mit ihr umgegangen, aber ich hatte sie nie als weniger gesehen, als dass sie tatsächlich war. Vielleicht würde Versace ja wirklich Interesse an ihr zeigen. Vielleicht würden sie es auch nur zur Kenntnis nehmen, aber es würde sie nicht gross weiter interessieren. Ich wusste nicht, wie sie reagieren würden. Sie hatten nicht nach ihren sozialen Netzwerken gefragt. Ich wusste nicht, ob sie irgendwelche Nachforschungen gemacht hatten oder ob sie es einfach hingenommen hatten. Ich hatte keine Ahnung. Ich könnte da Rose auch nicht wirklich sagen, was sie denn nun erwarten würde. Da müsste sie sich wohl selbst überraschen lassen. Ich zuckte leicht die Schulter. „Nur weil du noch nicht weltberühmt bist, heisst das nicht, dass du unbedeutend bist. Oft sind die neuen doch sehr viel interessanter.“ Ich grinste leicht und sah sie an. Vor allem in der jetzigen Zeit waren neue Ideen gefragt. Neue Designer, frischer Wind. Ich konnte mir schon vorstellen, dass man sie dort das eine oder andere fragen würde. Vielleicht ja auch nicht, aber sie könnte auf jeden Fall davon profitieren. Ich musste wieder ein bisschen lächeln, als sie sagte, dass sie mir vermutlich immer dankbar sein würde. Ich fand zwar, dass sie das nicht sein musste, aber ich konnte da nicht rein reden. Den Rest vom Essen war eher ruhig, während wir beide auf das Essen konzentriert waren. Ich lehnte mich danach ebenfalls zurück und seufzte zufrieden auf. Das Essen war wirklich sehr gut gewesen. „Nein, ich bin heute Abend definitiv noch nicht in der Stimmung, um Nachtisch oder Wein zu geniessen“, meinte ich breit grinsend und sah sie an. Für mich fühlte das hier fast noch wie Morgen an. Und am Morgen trank man keinen Wein, noch ass man bereits schon Nachttisch. Ich lachte leise auf, als sie wieder mit ihrem Bikini kam. Sie schien wirklich überhaupt kein Problem mit ihrem Körper zu haben. „Nein, genauso wenig wie du etwas dagegen hast, mich in der Badehose zu sehen“, meinte ich breit grinsend und sah sie dann wieder an. Ich legte das Besteck in den Teller und sah sie dann fragend an. „Wollen wir dann?“, fragte ich sie. Kurz darauf standen wir auf und gingen gemeinsam wieder nach oben in die Wohnung. Ich hatte noch nicht alles ausgepackt, aber meine Badehose hatte ich bereits ausgepackt. Ich nahm diese hervor und dazu noch das Badetuch vom Hotel. Ich fuhr mir durch das Haar und sah dann wieder zu Rose. „Bist du schon fertig oder brauchst du noch Zeit?“, fragte ich sie und sah zu ihr. Ich wusste ja nicht, wie lange sie brauchte, bis sie bereit war.

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• Aaron Archer.

Ich war schon lange nicht mehr hier gewesen und ich konnte gar nicht in Worte fassen wie bescheuert ich mich fühlte mit Nick als Anhang egal wo ich verdammt noch mal hin ging. Ich hatte noch nicht einmal eine Chance gehabt mit Mad in Ruhe zu reden. Über Dinge die mir durch den Kopf stiegen. Es war der erste Tag nach Madelaines Entlassung und Nick hatte bereits im Krankenhaus an ihr geklebt wie ein Geschwür. Lieb ausgedrückt. Madelaines Mutter schien hierbei mehr ein Problem mit mir zu haben als mit dem blonden Teufel. Madelaines Mutter hing im Wohnzimmer. Das erkannte ich, da hier Licht brannte. Auch in Madelaines Zimmer war Licht zu sehen und so schwang ich mich also wie gewohnt über die Dachrinne über das Flachdach in ihr Zimmer und verschaffte mir mit links Eintritt. Ihr Zimmer war leer, weswegen ich sie im Bad vermutete. Doch gerade als ich klopfen wollte, lief Nick in mich hinein. "Natürlich", brummte ich unamüsiert darüber ihn hier zu vorzufinden. Nicolas schloss die Tür hinter sich. "Sie hat dich rein gelassen?", fragte Nick amüsiert obwohl er die Antwort bereits kannte. Ich verdrehte die Augen und befreite mich von meiner bereits zerfetzten Lederjacke. Nicks Augen hingen dabei an mir. Schrien meine Sachen denn so nach verzweiflung? "Bist du jetzt ihr persönlicher Bodyguard? Oder hat Mami dich eingestellt?", fragte ich und runzelte dabei die Stirn. "Was wenn?", meinte er und lachte leicht. "Ich find das wirklich ganz rührend weißt du A. Zunächst erfahre ich aus dritter Hand, das Aaron Archer einer unbedeutenden Rothaarigen Mädchen das Leben rettet, sich von Elizabeth Wreck trennt und tatsächlich lachen kann und sowas wie Gefühle zeigt. Nicht zu vergessen dieses reizende Detail in deinem Gesicht wenn ich Madelaine zum lachen bringe hm?" Nick stieß mit seinem Zeigefinger direkt auf meine Brust. "Ist sie im Bad?", fragte ich und deutete auf die Tür hinter ihm. "Natürlich ist sie das. Glaubst du ich bin irgendein Perverser?" Ich setzte mich auf die Couch und seufzte. "Würde ich nicht ausschließen", murmelte ich und hob die Beine auf den kleinen Hocker vor mich. "Wir müssen uns auch nicht unterhalten. Ich warte bis sie fertig ist und dann rede ich mit ihr unter zwei Augen." Ob es Nick nun jetzt passte oder nicht da sich hier war

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• Alaine Chevalier.

Auf Gutes Gelingen versuchte ich Rin nicht zu dicht aufzustehen oder auf ihren Füßen herum zu trampeln. Das ganze war so schon unangenehm genug, auch wenn wir uns so naütlich ein kleines bisschen besser kennen lernen konnten. Nichts was man eigentlich auch außerhalb eines Kleiderschrankes machen konnte. Ich hatte sowas in der Art schon erahnt. Genau aus diesem Grund hatte ich nicht gewollt mit diesen Menschen hier eine Party zu feiern. Es wunderte mich, dass sie sich bis jetzt noch zusammen reißen konnten nicht über mich oder meine Familie dumme Witze zu reißen. "Ich hasse solche Party-Games. Es gibt viel zu viele die es immer wieder Witzig finden andere herum zu komendieren." Ich lächelte leicht unbeholfen als unsere Blicke sich trafen. Ja, zugegeben wirklich süß war Rin wirklich. "Nicht übel nehm ich als Kompliment", meinte ich schmunzelnd. Es war das erste Kompliment seid langer Zeit. Mit Mädchen hatte ich verdammt lang nichts mehr am Hut gehabt um ehrlich zu sein und ich war auch bis jetzt soweit das Thema an den Nagel zu hängen. "Definiere oft. Wie soll ich das am besten sagen: Ich hab in Paris ziemlich viel mitgemacht auf das ich nicht sonderlich Stolz bin. Dazu gehören auch solche dummen Spiele." Ich drehte meine Armbanduhr und versuchte irgendwie verzweifelt in der Dunkelheit ziffern zu erkennen. Nichts. Vermutlich waren noch nicht einmal die ersten drei Minuten vergangen. "Dir ist klar auf was die anderen warten?", fragte ich ohne natürlich diese Absichten zu haben. Ich lehnte mich leicht hinter mich und spürte einen Bügel im Nacken. Darauf schob ich ihn etwas zur Seite, taumelte und kam Rin etwas näher. "Ich muss glaub ich nicht raten wem dieser Schrank gehört." Es war ein echter Pelz der an dem Harken hing. Rins Frage holte meine Aufmerksamkeit wieder zurück. "Ich finde es nicht schlecht seinen Träumen nach zu gehen", meinte ich zuversichtlich. Vor allem bei ihr. Sie hatte Talent. Nur war das mit Musik eine andere Sache. Wer sagte einem das man gut genug war? " Solange es realisitisch ist", ergänzte ich also leise in mich hinein gemurmelt und fuhr mir durch meine dichten schwarzen Locken. "Ich glaube nicht das es bei mir zu etwas reicht um mein Leben zu finanzieren. Ich sollte Dinge machen in denen ich wirklich gut bin. Sport, zum Beispiel. Ist Realistischer als etwas im Bereich mit Musik. In meinem Fall. Ich würde nicht sagen das ich ein außergewöhnliches Talent besitze. Wenn du weißt was ich meine." Musik war eben Musik. Ich war kein Traumtänzer und wusste worauf man achten musste bei solchen Dingen um gesehen zu werden.

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Eliza Montgomery
Mich interessierte die Frage ohne irgendeinen Grund. Ich wollte eben mehr mit ihm reden, auch wenn seine Vergangenheit nicht die beste Form war um ihn besser kennenzulernen. Es brachte ihn wenigstens zum reden. Die Frau seines ersten Herren? Wie alt muss er denn da gewesen sein? Ich verstand eh nicht wie eine ältere Frau sich lieber von einem Jungen verwöhnen lassen wollte, als von ihrem eigenen Mann und ich wollte auch nicht darüber nachdenken. "Ich weiß, dass die Frage bescheuert klingt aber hattest du irgendwelche "Freunde" oder sowas in der Art?" Das Leben von ihm muss ziemlich einsam gewesen sein. Ich hatte in meiner Kindheit viele Freunde gehabt. Aber das waren dann eben auch nur kindliche Freundschaften gewesen. Nach einer Zeit hat man sich aus den Augen verloren und ich habe meine Freunde besser ausgesucht, weil ich keine oberflächlichen Freundschaften wollte. Viele waren oder sind immernoch darauf fixiert jedes Wochenende feiern zu gehen oder mit ihrem Geld anzugeben und stundenlang shoppen zu gehen. Aber ich hatte mittlerweile einige gute Freunde gewonnen.
"Hast du nicht das Bedürfnis nach.. Zuneigung von anderen Menschen gehabt?" fragte ich ihn.
Ich fragte mich wann meine Mom wieder nach Hause kam, damit wir gemeinsam essen konnten. Ich wollte, dass Conrad mit uns aß aber.. das wäre vielleicht nicht angenehm für ihn. Ich wollte aber auch nicht, dass er alleine aß. Dann würden wir beide eben nach meinen Eltern essen.

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Skye Aldren
Es war mir wirklich unangenehm. Sie musste auf diese Weise herausfinden, dass ihr neuer Kollege stumm war. Es wäre wesentlich leichter und weniger schockierend gewesen, wenn Mr. Sanchéz sie einfach vorgewarnt hätte. Hatte er es denn beim Vorstellungsgespräch nicht erwähnt? Was, wenn er eine Frau wie Jenny eingestellt hätte? Was, wenn er jemanden eingestellt hätte, der mir das Leben zur Hölle machte? Oder jemanden, der absolut intolerant gegenüber Behinderter war? Denn genau das war ich. Ich war behindert, ein Krüppel wie Jenny es sagte. Ich hatte zwar noch all meine Gliedmaßen, aber meine Stimmbänder fehlten und mein Körper war auch nicht gerade das, was... man ästhetisch nannte. Das wusste ich ja. Ich war auch nicht gern das Klappergestell von Etage sieben, aber so war es nun einmal. Ich zog die dürren Beine enger an meine Brust und legte meinen Arm um sie. Ich rollte mich wie ein Paket in diesem Stuhl zusammen. Ich arbeitete oft so. Ich zog meistens die Schuhe aus und oft hockte ich auch nur auf meinen Fersen auf dem Stuhl und beugte den Rücken so weit vor, bis ich an die Tastatur kam. Es war keine gesunde Haltung, aber so konnte ich mich am besten konzentrieren. Wieso verstand ich selbst nicht. Vielleicht, weil ich mich dann sicher fühlte. Jetzt aber war ich in die Lehne zurückgesunken und baute meine Beine wie eine kleine Mauer zwischen uns auf, was wohl auch wieder unhöflich war. Na ja, so oder so würde ich wohl nicht ihr Lieblingskollege werden. Ich war kompliziert und seltsam. Niemand mochte "seltsam". Ich schob meinen Block in die Mitte auf den Tisch und versuchte in Stichpunkten, aber so ausführlich wie möglich auf ihre Frage zu antworten. "Zeige dir meine Idee. Wurde angefragt ein Spiel zu entwerfen. Habe konkrete Vorstellungen." So weit, so gut. "Erkläre dir worum es geht, wie es aussehen soll. Du skizzierst. Wir feilen gemeinsam an den Entwürfen. Danach "übersetze" ich in Pixel ins Spiel." Klang vielleicht leichter als es war. Ich war sehr perfektionistisch, was meine Spiele anging. Immerhin war das meine Arbeit, mein Hobby. Eigentlich bestand mein ganzes Leben nur daraus Videospiele zu entwerfen und sie zu spielen. Ich ging weder raus, noch aß ich regelmäßig. Ich... hatte einfach nicht mehr in meinem Leben. Würde mein Bruder nicht mit mir leben und mich zwingen zu essen, wäre ich wohl schon längst auf der Couch verhungert. "Arbeite allein an dem Spiel. Du bist einzige weitere Beteiligte. Wirst auch in den Credits vermerkt, wenn du willst." Ihr Name würde dann neben meinem auf der Rückseite der Hülle stehen. Wenn das Spiel einschlug, würde sie danach einen ziemlichen Aufschlag zu dem kleinen Studentenlohn bekommen. Ich holte einen kleinen Ordner aus meiner Schreibtischschublade und schob diesen zu ihr rüber. "Meine Ideen. Lies sie erstmal. Solange programmiere ich die restliche Software. Danach tauschen wir uns aus." Ich hatte noch nie mit anderen zusammengearbeitet, deswegen hatte ich den Tag heute ziemlich oft durchgeplant. Sie würde lesen, wir würden darüber reden, sie würde zeichnen. Sollte irgendetwas davon nicht so laufen wie ich es mir vorgestellt hatte, wäre ich wohl ziemlich aufgeschmissen. (Kp, wird wohl so ein Spiel wie Zelda oder sowas xD Such du dir was aus xD)

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Conrad "Conner" Wrendall
Zu arbeiten war ich gewohnt. Deswegen konnte ich endlich ruhigen Gewissens sein. Ich arbeitete und dachte nicht mehr nach. Es fiel mir jedenfalls wesentlich leichter einfach nur zu schuften, als mir Gedanken darum zu machen, ob ich wirklich so viel freie Zeit haben sollte. Ich verrichtete die Arbeit akurat und in Rekordzeit. Innerhalb von wenigen Stunden war alles blitzeblank. Na ja, für mich jedenfalls. Ich war es nicht gewohnt, dass der Boden so sauber war, immerhin war der Boden in den Lehmhäusern in Afrika meistens aus derselben Erde wie die draußen. Dort baute man keine Fliesen oder sowas ein. Ich war ein wenig verschwitzt, als mich Mylady zu sich rief. Dennoch nahm ich den Eimer mit dem Wasser für das Putzen der Fenster, schüttete diesen in der Toilette aus, wie gezeigt und kam zurück zu ihr in die Küche. Sie stellte mir ein Glas Orangensaft auf die Theke und ich bedankte mich höflich, ehe ich es annahm und in einem Zug leerte. Jetzt fühlte ich mich wieder nützlich und am rechten Platz. Ich konnte meine Schulden bei ihr begleichen. Dafür, dass sie mich gekauft hatte und dafür, dass sie mich nicht bestrafte oder so leben ließ wie bisher. Nun konnte ich ein wenig ruhiger sein. Ich runzelte leicht die Stirn und stellte das leere Glas vor mir ab, als mich Eliza etwas fragte, mit dem ich nicht gerechnet hätte. Wie oft ich mich einer meiner Herrinnen hatte hingeben müssen? Wollte sie das wirklich wissen? Wozu? Um zu wissen wie... benutzt ich schon war? "Mylady, die meisten meiner Herrinnen fanden mich wegen der Narben abstoßend. Es war die Frau meines ersten Herren, die mich das erste Mal zu sich geholt hatte. Danach hat mich mein Herr schrecklich verprügelt und das war es dann erstmal gewesen. Im Laufe der Zeit bei diesen Menschen bin ich älter geworden und habe auch die Narben gesammelt. Danach wollte mich eigentlich keine mehr in ihrem Bett haben. Na ja, es gab nur eine, die es regelmäßig von mir verlangte. Bei ihr sollte ich das Tshirt tragen." Wollte sie wissen wie viele Frauen oder wie viele Male? Frauen waren es offensichtlich bloß zwei gewesen. Meine Narben hatten mich wohl vor mehr bewahrt.

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Runa Bolt
„Ja.. danke!“ sagte ich nur noch und ließ meinen Blick weiter umhergehen. Vermutlich war das hier kein luxuriöses Haus. Für mich aber war diese Hütte wohl ein wahrer Segen. Nicht dass ich es zugeben wollte.. Doch den Winter auf der Straße zu verbringen war schlimm. Die Kälte war schwer zu ertragen, der Wind kaum zu überleben und die Nächte ließen einen in Verzweiflung baden. Wer da keinen Platz in einem Helfersheim hatte, der hatte keine Wahl. Daher brach man in irgendwelche Lagerräume ein oder in Häuser. Im letzten Winter hatte ich mich in einem Geschäft versteckt gehabt. Es hatte fast den ganzen Winter gehalten. Doch kurz vor Schluss hatte man mich erwischt. Die Tage danach hatte ich mich in einem abbruchreifen Haus versteckt. Jax kam nach einigen Minuten zurück. Mittlerweile flackerte das Feuer schon mehr auf. Der Raum war noch total kalt aber nicht so kalt wie draußen. Außerdem hatte ich noch Jax Jacke an. Beinahe hatte ich wirklich Mitleid mit ihm. Denn er selbst stand ohne Jacke hier, hatte einen zerrissenen Pulli zuvor angehabt und schien völlig fertig. Ich bekam meinen warmen Kakao geliefert. Er hatte sich wohl auch gleich einen mitgemacht. In diesen Momenten fragte ich mich manchmal wirklich was er dachte. War ihm das alles hier wert? Wenn er so viel Geld gehabt hatte, dann musste er sich doch ein besseres Leben in der Stadt gönnen können. Eine dumme Angst hielt ihn von all dem ab. Ich nahm die Tasse dankend an und trank sogar einen Schluck davon. Es war okay. Nicht perfekt aber für diesen Augenblick war es guttuend. Ich konnte die Wärme gebrauchen. Hätte er mir nicht auch noch die Wahrheit offenbart, hätte ich wenigstens mit meinem –mittlerweile verbundenen Fuß- einen ruhigen Abend gemacht.. oder Nacht. „Du hast was?“ Er hatte es echt drauf mich kalt zu erwischen. Natürlich störten mich diese dünnen Wände nicht… Jetzt hatte ich das Gefühl ihm sein Zimmer zu stehlen. „Jetzt fehlt nur noch das du nur eine Dusche da draußen hast… Gott. Erst der Camper.. und dann das hier. Ich versteh einfach nicht wieso das hier so viel besser sein soll..." Das tat ich wirklich nicht "Ich meine... was hast du hier denn für ein Lebe? Warum willst du hier sein? Es ist kalt und nass. Es ist öde und deine Hütte ist zwar besser als auf der Straße zu sein aber du lebst hier einfach nur allein. Du hast ja nicht einmal eine anständige Heizung oder Kontakt zur Welt. Du bist hier ständig in Gefahr und im Grunde kannst du nichts tun außer rumsitzen. Warum soll es hier schön sein? Ein Feuer kann ja wirklich mal entspannend sein. Aber ein Raum, der nicht nur von Holz geschlossen wird genauso..."

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⠀⠀⠀Easy to say, when you don't take the risk.
⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀Welcome to the narcissism...
⠀⠀⠀where we're united under our indifference

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Camille Parker
Wenn ich eines über meinen neuen Kollegen schon nach zwei Minuten wusste, Dann dass er nicht sonderlich gesprächig war. Er hatte mir nicht hallo gesagt, sich nicht nochmal vorgestellt und auch nicht von sich aus gesagt, Dass wir in sein Büro gehen konnten. Ob ich das unhöflich fand? Ein wenig, Ja, Aber anderseits war das für ihn vielleicht auch komisch. Jemand fremdes der ihm aufgehalst wurde, dann auch noch ein Mädchen dass keine Ahnung von Computern hatte. So wie ich aber Mr. Sanchez beim Vorstellungsgespräch verstanden hatte, war mein Kollege, Skye, der einzige Entwickler der an diesem Videospiel arbeiten würde, also hatte er doch damit rechnen müssen, Dass er jemanden zugeteilt bekommen würde, der ihm bei der Gestaltung der Figuren half. Vielleicht tat er sich auch einfach schwer neue Leute kennenzulernen, ich wollte also mal nicht so hart zu ihm sein, Nicht dass ich direkt einen schlechten Eindruck machte und er mich dann die restlichen zwei Monate herum kommandieren würde. Obwohl...so wie er mich ansah und unschlüssig herum stand, bezweifelte ich dass er jemand war, der mir Befehle geben würde. Ich musste kurz an meine Freundin Stacy denken. Wäre sie an meiner Stelle, Gott sie würde plappern wie ein Wasserfall, Skye mit Fragen Löchern und ihn damit vielleicht richtig in die Flucht schlagen. Sie war so intensiv und extrovertiert, ich gab mir Mühe immer nett zu sein und auf Leute Rücksicht zu nehmen und ich hatte das Gefühl, Dass ich das bei Skye besonders tun musste. Denn auch jetzt als ich fragte ob wir raus gingen, bekam ich wieder nur ein nicken und er folgte mir leise in den Flur. Erst jetzt ließ ich meinen Blick einmal komplett über ihn gleiten und versuchte wirklich, Ja wirklich sehr nicht über ihn zu urteilen, Aber der Mann neben mir war....er war fast nur aus Haut und Knochen. Im Gesicht fiel es nicht so sehr auf, Der Pullover kaschierte es oben rum auch etwas aber an seinen Beinen...die waren fast so breit wie meine Arme. So betrachtet sah der Pullover wirklich wie ein Kleid an ihm aus, Als hätte ein kleiner Junge zum Spaß in den Schrank seines Vaters gegriffen. Verdammt...ich wollte doch Urteils frei sein! Mich ging ja nichts von ihm an, was über die Arbeit hinaus ging. Ich wandte den Blick also ab und sah vor, Wo er den Flur entlang ging, machte ihm aber noch kurz ein Kompliment zu seinem Namen, wichtiger war jedoch ob ich diesen überhaupt benutzen durfte. Statt mir aber zu antworten, ging er weiter und blieb an einer Tür stehen, ich musste näher heran treten, um zu erkennen, Dass er ein Namensschild halb zu hielt, sodass nur sein Vorname zu erkennen war. Ich zog etwas verwundert die Augenbrauen zusammen. Wollte er mir damit zeigen, Dass sein Vorname okay war? Wieso sprach er das nicht aus? Oh Gott, was wenn...was wenn er nicht reden konnte? War er stumm? Ich hatte ja gerade in dem anderen Büro noch gedacht, Dass er einfach nervös war oder so, Aber jetzt, er fing an auf Dinge zu zeigen, statt zu reden....das war doch ein Zeichen dafür oder? Wir hatten auf der High School mal ein Mädchen gehabt das stumm war, sie ist dann ständig mit einer abwischbaren Tafel herum gelaufen, das hatte sie aber kaum eingeschränkt. Wieso hatte man mir das aber nicht gesagt? Naja nicht dass ich ein Problem damit hatte, er könnte es mir ja auch nicht sagen, naja wenn meine Vermutung überhaupt richtig war. Fragen würde ich allerdings auch nicht, das war total unhöflich und unsensibel. Als Antwort nickte ich also nur und folgte ihm dann in sein Büro. Es war so ähnlich aufgebaut wie die meisten Räume in die man durch die Glastür hatte gucken können, schlicht, Aber hell und modern. Während ich mich umsah, schob er einen zweiten Stuhl an den Schreibtisch, gegenüber von seinem, und ich machte du Tür hinter mir zu. Jetzt wo mir der Gedanke gekommen war, Dass er stumm sein könnte, war die Stille viel auffälliger, Aber ich versuchte es zu ignorieren. Während er also um den Tisch herum zu seinem Platz ging, ging ich zu dem anderen Stuhl, stellte meine Tasche daneben auf dem Boden ab und überschlug Die Beine, rutschte jedoch etwas näher an den Schreibtisch heran. Er hatte sich auch einen Block und Stift geholt, was meine Annahme dass er stumm sein könnte bestätigte. Für was bräuchte er sonst jetzt schon was zum schreiben? Kurz ließ ich meinen Blick über ihn gleiten, wie er es sich auf seinem Stuhl bequem gemacht hatte. Dadurch sah ich nur wieder wie schmal seine Beine waren, Aber wenigstens schien er sich so wohlzufühlen. Bevor ich ihn weiter unsinnig ansah und mich anfing unwohl zu fühlen, füllte ich die Stille also wieder mit Fragen. Wenn ihm das unangenehm war, Dann war er selbst dran Schuld, denn er hätte mich ja was fragen können, ob auf Papier oder verbal. "Also, wie läuft das denn normalerweise? Beziehungsweise wie fängt man da an?" fragte ich direkt, Aber offen und wirklich neugierig, denn mit Grafikdesign oder Richtung Videospiel und Animation hatte ich noch nie zu tun gehabt. "Mr. Sanchez hat mir nur grob gesagt was Thema sein soll und dass ich deine Vorschläge in Skizzen umwandeln soll, mehr weiß ich noch nicht. Ist die Idee zu dem Spiel komplett von dir?"

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Eliza Montgomery
Nachdem Conrad mit dem Schlafzimmer fertig war, führte ich ihn noch in die Küche und ins obere Stockwerk. Ich kam mir etwas zu.. streng vor. Aber wie sollte ich denn sonst mit ihm umgehen, er ließ mich nicht an sich heran, meine Worte lösten nichts in ihm aus. Er wollte nur das hier.. aber das glaubte ich ihm nicht.
Nachdem er staubgesaugt hatte, kam er zu mir und fragte mich, was er jetzt machen konnte. Ich hätte mir eigentlich so gerne gewünscht mit ihm normal reden zu können, ich dachte er würde sich mit mir anfreunden, wenn er merkte dass ich nicht so bin wie seine alten Herren. Aber anscheinend wollte er das nicht und irgendwie.. traf mich das. Ich ging mit ihm wieder zurück zu dem kleinen Raum und zeigte ihm, dass die Wäsche in die kreisförmige Öffnung von der Waschmaschine reinkam, sie lag schon dadrinnen und er musste nur noch das Waschpulver und den Weichspüler reingeben, was er auch tat. Danach schaltete er die Waschmaschine an. Nach und nach zeigte ich ihm wie er alle Geräte zu bedienen hatte, wann er die Wäsche rausholen und aufhängen musste und gab ihm die Anweisung auch die Fenster zu putzen. Wir sprachen nicht viel dabei.
Während er also weiter arbeitete, entschied ich mich zu duschen.
Ich nahm meinen Bademantel und einen Handtuch mit ins Bad und entledigte mich meiner Kleidung. Ich fing an mich zu duschen, zuerst shampoonierte ich meine Haare und danach wusch ich meinen Körper. Nachdem ich fertig war wickelte ich das Handtuch um meine Haare und zog meinen Bademantel an. Ich fühlte mich schon sehr viel besser. Nachdem ich mich fertig angezogen und meine Haare geföhnt hatte, wollte ich mich nach Conrad erkundigen, er war gerade fertig mit der Hausarbeit geworden. Ich bedankte mich, ich holte ihn in die Küche und bot ihm kalten Orangensaft zur Erfrischung an, ich füllte auch mein Glas voll damit und wir saßen uns an den Küchentisch.
Eine Frage brannte mir auf der Zunge. "Wie oft musstest du eigentlich.. andere Frauen begnügen?" Die Frage war mir peinlich, aber ich war neugierig. Ich ließ dabei mein Blick auf mein Glas sinken.

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Chloé Viola
„Das vielleicht schon, aber nicht wenn ich dann hungrig sitzen bleibe“, erwiderte ich grinsend und sah ihm in die Augen. Es fühlte sich schön an hier zu sein, auch wenn ich immer noch ein bisschen überwältigt von seinem Haus war. Für ihn war das vielleicht Alltag, doch für mich war es nicht normal, jeden Tag in so ein grosses Haus zu treten. Am meisten toll an diesem Haus fand ich wohl wirklich den Pool. Nur zu gerne würde ich einmal in diesen Pool schwimmen gehen. Doch ob das jemals passieren würde? Keine Ahnung. „Das werde ich“, meinte ich, als er sagte, dass ich mich wie zuhause fühlen sollte. Ich würde es zwar nicht übertreiben, aber ich würde mich nicht von diesem Haus einschüchtern lassen. So ging ich jetzt zur Bar und sah mir seine Auswahl durch. Er hatte wirklich eine Menge hier. Wahrscheinlich würde er sich sonst alles hierher bestellen, auf das er gerade Lust hatte. Geld regierte die Welt. Der Spruch hatte ja nun einmal wirklich etwas. Mit Geld konnte man sich so ziemlich alles kaufen, was man nun eigentlich wollte. „Cola muss immer gekühlt sein“, stimmte ich zu. Doch beim Essen hatte ich nun einmal lieber Wein, als irgendwelchen süssen Alkohol. Doch ich wollte nicht die einzige sein, die hier Alkohol trank. „Ganz okay, für das das Putzen angesagt war.“ Ich grinste ihn kurz an. „Aber die Wohnung ist vollkommen geputzt und die Wäsche ist gewaschen. Und dein Tagesziel? Hast du ds heute auch erreicht?“, fragte ich ihn und lächelte ihn dann an, als er meinte, dass wir gerne Wein trinken könnten. „Ich hätte lieber weissen, wenn dir das auch passt?“, fragte ich und sah ihn fragend an. Ich mochte den Weisswein sowieso allgemein lieber wie den Rotwein, aber ich wusste ja nicht, wie das so bei ihm war. Ich sah ihn neugierig an, als er davon begann zu sprechen, dass er mit Caleb geredet hatte. Die Plakate würden nächste Woche in der Innenstadt sein. Ich fragte mich, ob mich wohl viele erkennen würden oder nicht. Aber eigentlich spielte es ja gar keine Rolle. Ich brauchte Geld, um mir überhaupt eine Wohnung zu leisten. „Ich glaube nicht, dass ich mir ein Kleid davon kaufen werde“, erwiderte ich und sah ihn an. Ich strich mir eine Strähne nach hinten. Wenn er ein angesagter Modedesigner war, dann hätten die Kleider sicher auch einen entsprechenden Preis. Ich würde mir das halt gerade nicht leisten können. Ich konnte das Geld nicht einfach so um mich werfen, wie es halt Lean tun konnte. Ich wählte einen Wein aus und schenkte uns dann beiden Wein ein. Lean hatte ja die Gläser bereit schon für uns bereitgestellt. Ich musste leicht lachen, als er mich fragte, ob ich angenehm geträumt hatte. Ich nahm das Glas in die Hand. „Ja, ich hatte sehr angenehme Träume und du?“, fragte ich ihn breit grinsend zurück und liess den Wein ein bisschen im Glas kreisen. Ich konnte mir vorstellen, dass er ziemlich ähnliche Träume gehabt hatte wie ich.

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Jessica Rose McDougall
Ich wusste ja allgemein schon nicht sonderlich viel über die Reise, außer der unserer Ankunft, Abreise und grob der Einplanung der Tage, hatte ich keine genaue Ahnung. Wieso hatte ich auch nicht vorher gefragt wie er es geschafft hatte mich in das Shooting hinein zu bringen? Ich hatte mich einfach so gefreut, Dass ich diese Chance bekam und war so mit der Sache die zwischen mir und Arthur lief beschäftigt, dass ich nicht weiter nachgefragt hatte. Hätte ich das mal besser getan. Jetzt war ich so überrumpelt von der Tatsache, Dass er mich als junge Designerin angekündigt hatte, Dass ich echt überrascht war. Ich legte mein Besteck kurz wieder weg, Als Arthur nicht verstand wieso ich so überrascht war. Ich seufzte etwas, zwang mich aber zu einem kleinen Lächeln. "Nein, Es ist nichts schlimm daran, naja gut, vielleicht bin ich etwas nervös, Weil sie mich ja wirklich fragen könnten, Nicht dass ich denke sie interessieren sich überhaupt für jemand unbedeutenden wie mich. Ich dachte halt nur ich würde da unsichtbar sein und keiner würde mich beachten, das brauche ich auch nicht, mir reicht es schon wenn ich einfach nur zusehen kann." versuchte ich zu erklären. Verstand er denn gar nicht, Dass für mich das eine größere Sache war? Wir sprachen hier von einem Shooting bei Versace! Models träumten ihr Leben lang davon, ich durfte einfach so zusehen. Vermutlich verstand er das nicht. Als er fragte ob ich sauer war, schüttelte ich den Kopf und grinste ihn an. "Nein, nein. Ich hatte nur nicht damit gerechnet, ich dachte ich könnte einfach nur Mäuschen spielen und zusehen. Natürlich bin ich nicht sauer, ich bin dir unglaublich dankbar, Ja das werde ich vermutlich immer sein." erklärte ich und aß dann weiter. Sobald wir beide aufgegessen hatten, lehnte ich mich entspannt zurück und seufzte zufrieden. Das Essen war echt gut gewesen, Jetzt war ich ausgeschlafen und satt, bereit den Abend zu genießen. Ich nahm einen Schluck Wasser und sah Arthur an. "Möchtest du noch was? Nachtisch oder Wein? Wenn nicht hätte ich echt nichts dagegen mich in einen warmen Whirlpool zu legen." sagte ich verträumt und lehnte mich dann etwas vor. "Und ich bin mir sicher gegen mich im Bikini hast du auch nichts." fügte ich verführerisch hinzu. Dabei glaubte ich nicht mal, Dass ich ihn damit bestechen musste. Wir hatten uns beide einen entspannten Abend verdient und vielleicht war das ja wieder eine Chance noch mehr voneinander zu erfahren.

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Lean Collens
(solange du antworten kannst glaub ich dir das! xD)
„Ein Arsch? So würde ich das nicht sehen!“ scherzte ich. Ich hatte mich neben sie gesetzt „Eher einen Scherzkeks.“ Fügte ich hinzu. Schon wieder verursachte Chloé ein merkwürdiges Gefühl in mir. Ich verstand einfach nicht was diese Frau mit mir tat. Wir lenkten das Gespräch weiter auf ein neues Thema. Die Getränke waren angesagt. „Fühl dich wie zu Hause Chloé.“ Ich führte sie lediglich zu meiner Bar. Umschauen konnte sie sich ja ruhig selbst. Wobei ich ihr noch ein paar Hinweise gab. „Hier unten sind auch ein paar gekühlte Getränke. Ich weiß ja nicht wie du so drauf bist, aber so was wie Cola und Getränke in dieser Richtung müssen für mich immer gekühlt sein. Der Geschmack ist dadurch ein ganz anderer. Gar nicht mal so extrem süß. Und ansonsten kannst du gerne dich umschauen.“ Es war eigentlich noch recht früh am Abend. Hatte sie das bemerkt? Oder war es für sie spät? Daran hatte ich gar nicht gedacht. Nur weil für mich ein Tag früh geendet hatte, musste das nicht für sie so sein. „Wie war denn dein Tag? Hast du deinen Tagesziel heute geschafft?“ ich erinnerte mich an ihr Vorhaben. Ihre Wohnung sollte wohl geputzt werden. Alltägliches. „Ja, wir können gerne Wein trinken. Weiß oder Rot?“ Aus dem Schrank nahm ich zwei passende Weingläser. „Ich habe übrigens mit Caleb geredet. Die Plakate werden nächste Woche wohl in der Innenstadt stehen. Gleichzeitig wird die Mode auch in die Geschäfte offizielle eingeführt. Wenn du dir also eines davon kaufen willst, würde ich das schnell machen. Er ist wohl ein angesehener Modedesigner.“ Davon hatte ich absolut keine Ahnung. Ich konnte nur sagen ob die Leute in den Medien standen. Klar konnte ich auch sagen ob sie erfolgreich waren. Nur war es nicht mein Job über jeden nahmen haften Mann zu sagen ob er es drauf hatte und ob die Leute ihn mochten. Die Gläser stellte ich auf den Tresen vor sie hin, so konnte sie den Wein problemlos einschenken. „Wie hast du denn eigentlich geschlafen? Angenehme Träume?“

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Conrad "Conner" Wrendall
Hatte ich sie verärgert? Ich hatte das Gefühl etwas in ihr getroffen zu haben, das ich besser unberührt gelassen hätte. "Nein, Mylady! So meinte ich das nicht! Natürlich braucht Ihr das nicht.", korrigierte ich mich schnell. Oh nein, sie brauchte sicher keinen Sklaven in ihrem Bett, um zu bekommen, was sie wollte. Sie war wunderschön und reich noch dazu. Sie könnte sicher jeden haben und müsste sich nicht mit Sklaven wie mir abgeben, aber... "Es tut mir leid, ich wollte Euch nicht beleidigen. Ich dachte nur... bisher haben es viele in... Anspruch genommen." Ich hatte ihr nur erklären wollen, wofür ich da war, wozu sie mich benutzen konnte. Erschrocken stand ich auf, als sie einfach aufstand und ging. Ich folgte ihr auf Schritt und Tritt, aber wieder mit gesenktem Kopf, um für das, was ich zu ihr gesagt hatte, Buße zu tun. Sie sollte mich bestrafen, aber den Teil übernahm sie nicht. Wollte sie, dass ich es selbst tat? Musste ich mich nun selbst bestrafen, wenn ich sie verärgert hatte? Denn sie schien es nicht zu tun, aber wollte dennoch, dass ich Fortschritte machte. Ich zog die Schuhe und die Jacke aus, bis ich wieder mit gesenktem Kopf und barfuß vor ihr stand, als sie mir nun endlich ein wenig mehr Aufgaben nannte, für die ich aufkommen musste. Ja, so war es richtig. Sie sollte mir Arbeit zuteilen, mich komplett auspowern. Ich sollte nur leben und atmen, um für sie zu arbeiten. "Jawohl, Mylady.", sagte ich und holte schnell Blatt und Stifte, ehe ich alles mitzeichnete, was sie mir neues beibrachte. Das kleine Gerät saugte den Dreck vom Boden. Es war wie ein Besen, nur dass der Dreck nicht weggeschoben wurde, sondern einfach in dem kleinen Behälter verschwand. Ich sagte nicht mehr viel. Ich merkte mir, was sie sagte und tat, was sie von mir verlangte. Genau so sollte es auch ablaufen. Und doch wollte sie, dass ich heute Abend am Tisch aß. Hoffentlich würde sie mich wenigstens erst nach ihr und ihren Eltern essen lassen. Wenn ich allein war und sie mir nicht zusehen mussten wie ich meine Herrin blamierte. Das mit dem Besteck hatte ich nämlich noch nicht wirklich raus.

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Skye Aldren
Das hier war eindeutig nicht gut! Mr. Sanchéz verschwand einfach, ohne meiner neuen Kollegin vorher mal zu erklären, dass ich verdammt nochmal nie mit ihr sprechen würde. Wie konnte er das einfach vergessen? Er hatte mich wohl kaum absichtlich so hilflos zurückgelassen, nur um mir eins auszuwischen. Es hatte gereicht, dass er mich aufgezogen hatte, weil ich so nervös war. Für gewöhnlich arbeitete ich mit niemandem zusammen. Ich war Einzelgänger. Nicht einmal in der Mittagspause sprach ich mit den Leuten hier. Sie wussten zwar alle, dass ich stumm war und hatten auch ein wenig Gebärdensprache gelernt, aber ich schämte mich einfach zu sehr dafür als dass ich offen auf sie zugehen und sie mit meinen Händen anquatschen würde. Ich verschränkte meine dünnen Finger vor mir und verkrampte meine Zehen angespannt in den großen, schwarzen Springerstiefeln. Ich war ein seltsamer Anblick, das wusste ich. Ich war spindeldürr, trug viel zu große Pullover, die wie Säcke an mir hingen, darunter dann Jeans, die meine dünnen Beine zeigten und die alten, klobigen Springerstiefel von meinem Dad. Sicher starrte sie mich deswegen an und nicht, weil ich noch kein einziges Wort geredet hatte. Nicht einmal ein Hallo hatte sie bekommen. Hoffentlich hielt sie mich nicht für unhöflich. Gott, am liebsten hätte ich Mr. Sanchéz zurückgeholt, damit er ihr erklärte, was los war. Ich fühlte mich schrecklich alleingelassen mit der ganzen Situation. Es war wirklich zu viel für den Augenblick, deshalb war ich froh, als die Blonde vor mir sich zu Wort meldete - auch wenn das hieß, dass ich ihr nicht antwortete. Sie war wirklich nicht übel. Sie war hübsch mit ihren blonden Haaren und den blauen Augen. Sie hatte ein nettes Lächeln und war sicher auch freundlich, aber... jede Person, mit der ich arbeiten musste, war eine Person zu viel. Ich war einfach eher der Einzelgänger. Ich nickte leicht, als sie fragte, ob wir in meinem Büro arbeiten würden. Sie ging schon von allein hinaus, sodass ich ihr folgte und die Tür hinter mir schloss, ehe ich den Gang entlang deutete und voraus ging. So, das hatte doch bisher ganz gut geklappt. Ich hatte beinahe ein kleines Erfolgserlebnis und fast hätte sich ein schwaches, erleichtertes Lächeln auf meine Lippen geschlichen, doch dann kam auch schon die erste Frage, die ich nicht einfach mit Ja oder Nein beantworten konnte. Ich schluckte und drehte mich zu ihr um, deutete ihr mir zu folgen und ging etwas schneller voraus zu meinem Büro. An der Glastür hing ein kleines Schild mit meinem Namen und ich deckte mit meiner Hand einfach meinen Nachnamen ab, sodass nur Skye stehen blieb. Das verstand sie doch, oder? Sie konnte mich Skye nennen. Auch wenn sie sicher noch verdammt jung war, war ich sicher nicht wesentlich älter als sie. Danach nickte ich kurz tief, um ihr mehr oder weniger für das Kompliment zu danken. Ein cooler Name war es nicht unbedingt, dafür kannte ich zu viele Frauen mit dem Namen. Ich öffnete die Tür und ließ sie zuerst eintreten, ehe ich schnell einen Schreibtischstuhl aus der Ecke an meinen Tisch heranschob, damit sie sich setzen konnte. Gott, das würde... sehr viel komplizierter werden als erwartet. Ich zog einen Block aus meinem Regal und schnappte mir einen Kulli aus der Stiftebox neben meinem Bildschirm, ehe ich mich in den Stuhl sinken ließ, in der selben Bewegung meine Stiefel von den Füßen trat und meine Fersen vor mir auf dem Sitz abstellte, sodass ich wie ein kleines menschliches Paket auf dem Stuhl saß und mit meiner linken Hand und dem Stift auf dem Tisch schreiben konnte.

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Eliza Montgomery
Hätte ich sowas von einem normalen Menschen gehört, würde ich denken er wäre verrückt. Es wirkte zwar trotzdem leicht.. schockierend, dass er bereit war solche Dinge freiwillig zu machen aber mich wunderte es nicht mehr. Ein normales Leben war für ihn gar keine Option.
"Ich habe dir doch gesagt, dass du dich um den Haushalt kümmern kannst.."
Ich wurde leicht rot wegen seiner Direktheit.
"Und ich brauche dich nicht für..solche Dinge" Allein der Gedanke, jemanden zu zwingen mit mir zu schlafen war seltsam. Ich fragte mich wie oft er das machen musste.. sein Körper wurde mehr als nur auf einer Weise missbraucht. Es gehörte gar nicht mehr ihm. Das hatte er mir zwar gesagt, aber jetzt verstand ich es auch besser.
"Du bist weder ein Roboter noch ein Tier, sondern ein Mensch und so werde ich dich auch behandeln."
Ich hatte langsam keine Hoffnung mehr, dass dieses Gespräch irgendwo hinführte. Gab es denn in seinem Inneren nicht irgendeinen Punkt wo er sich wünschte frei zu sein oder ein anderes Leben führen zu können? War seine Psyche so stark beschädigt worden? Ich wollte aber die Hoffnung nicht aufgeben, dass ich es irgendwie ändern konnte. Ich würde mich um seine Narben und seinen Siegel kümmern und dann einen Lehrer angagieren.
Ich stand auf und machte mich auf den Weg zurück, von dem wir gekommen waren, ohne ihm zu befehlen mir zu folgen. Er sollte eben lernen ohne Befehle zu handeln und ich war mir sicher, dass er da nicht alleine sitzen bleiben wollte.
Nach einer Weile war er auch wieder an meiner Seite und wir verließen den Park. Ich lief zusammen mit ihm den Gehweg entlang von dem wir gekommen waren, einige Autos fuhren auf der Straße, die beachtete ich gar nicht. Als wir dann endlich unser Wohnstück erreichten, gingen wir beide auch gleich wieder rein und ich zog meine Schuhe und Jacke aus. Er wollte also unbedingt Arbeit? Ich drehte mich kurz zu ihm um.
"Ab sofort räumst du jedes Zimmer auf, wenn wir nicht da sind und du musst lernen zu staubzusaugen, das werde ich dir gleich zeigen, danach kannst du dich auch ruhig um die Wäsche kümmern und die Fenster putzen." Der Boden war nicht wirklich dreckig oder staubig, der Boden vom Hauptflur und vom Wohnzimmer war zumindest sauber. Aber der Boden vom Schlafzimmer meiner Eltern und mein Zimmer hatten es schon nötig mal wieder staubgesaugt zu werden.
"Nachdem wir gegessen haben und du solltest wieder mitessen, kannst du auch das das Geschirr spühlen." Ich ging zu einer Tür im unteren Stock und öffnete die Tür. Der Raum war im Vergleich zu den anderen sehr viel kleiner. Hier befand sich die Waschmaschine, ein Wäschetrockner, ein Schrank mit allen Putzmitteln und Lappen und außerdem auch der Staubsauger.
"Am besten du holst dir wieder etwas zum Schreiben oder Malen"
Nachdem er ein Blatt Papier und einen Stift geholt hatte, zeigte ich ihm wie man den Kabel aus dem Staubsauger rausnahm und an die Steckdose anschloss.
"Diese Steckdose betreibt die Geräte mit Strom, sonst würden sie nicht funktionieren" erklärte ich ihm. Danach schaltete ich den Staubsauger an und er fing an Geräusche von sich zugeben.
"Mit dem Schlauch kannst du dann anfangen den Staub aufzusaugen, aber nicht hier ich zeig dir die Zimmer. Fast jedes Zimmer besitzt solche Steckdosen."
Meine Mutter war nicht mehr im Wohnzimmer, ich konnte aber hören dass mein Vater noch in seinem Arbeitszimmer war. Wir konnten also ins Schlafzimmer reingehen. Wir beide betraten den Raum und ich zeigte ihm die Steckdose an der Wand.
"So, dann fang mal an" meinte ich zu ihm, während ich ihn einfach weiter beobachtete.

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Camille Parker
Als ich heute morgen schon aufgewacht war, hatte sich die Nervosität bereits als Ball in meinem Bauch eingenistet und war auch bis jetzt nicht von dort verschwunden. Ob ich einen Grund hatte nervös zu sein? Eigentlich nicht wirklich. Die Firma die ich mir ausgesucht hatte um mein acht wöchiges Praktikum abzuhaken, war eigentlich ganz sympathisch. Ja gut, es war nicht meine erste Wahl gewesen, das gab ich zu. Ich hatte es in ein paar Ateliers versucht, Aber die waren entweder vergeben oder hatten kein Interesse an einer Schülerin im zweiten Semester, was ich schon etwas unfair fand. Meine Arbeiten waren gut, sonst hätte ich ja wohl kaum ein Stipendium bekommen, Aber Pech für die anderen, zwingen konnte ich ja auch niemanden. Allerdings war das Praktikum Pflicht und auch wenn ich eigentlich bis zum vierten Semester noch Zeit hatte die Praxisstunden einzubringen, wollte ich sie jetzt so schnell wie möglich erledigen, bevor der Unterricht schwerer wurde und mir alles über den Kopf wuchs. Außerdem hatte ich jetzt Spring Break und während die meisten aus meiner Uni auf Partyurlaube fuhren, um sich die Kante zu geben und Dinge zu tun die sie später bereuen würden, hatte ich mir also die Stelle in der Entwicklungs- und Software Firma gesucht. Wie ich auf diese Stelle gekommen war? Nein, ich bin kein Videospiel Junkie oder ähnliches, Nicht dass ich was gegen Leute hätte die das gerne taten, Aber außer auf der Wii irgendwelche Wettrennen zu fahren hatte ich damit nicht wirklich viel jetzt oder früher zu tun gehabt. Mein Bruder, Ja der interessierte sich für sowas, vermutlich etwas zu viel als gut für ihn war. Auf die Stelle hatte Josh mich aufmerksam gemacht, ein Grafiker mit dem ich zusammen einen Lyrikkurs belegte. Er hatte sein Praktikum auch dort gemacht und war sich sicher gewesen, dass dort der Andrang bestimmt nicht allzu groß sein würde und die Firma wohl immer mal wieder Künstler suchte, Die ihnen bei der Entwicklung von Spielen half. Und tatsächlich, hatte ich auf der Internetseite eine Stellenanzeige gefunden, mich per Email beworben und hatte bei dem Vorstellungsgespräch schon direkt die Zusage bekommen. Ich war wirklich enorm erleichtert gewesen, Weil ich eigentlich geglaubt hatte ich würde nicht so gute Chancen haben, immerhin hatte ich mehrmals beteuert, Dass ich weder große Ahnung von Computern noch von Videospielen hatte. Mr. Sanchez hatte da nur gelacht und mir versichert, Dass sie genügend Leute hatten die sich darin auskannten, sie bräuchten nur jemanden der die Fantasien der Entwickler in Figuren verwandeln konnte, also alles in allem, ich sollte die Wünsche eines Entwicklers aufmalen. Ob ich das hinbekommen würde? Ja ich glaubte schon, allerdings hoffte ich, dass ich nicht einfach bloß ein Sklave sein würde, Der alles zeichnen sollte, was mir der Entwickler sagte. Ja mir war klar, dass es in dem Praktikum nicht an erster Stelle um mein Talent oder meinen Stil ging, ich sollte eher Vorstellungen von anderen umsetzten. Aber es war eine gute Erfahrung für später, Wenn Leute mal Bilder oder Skulpturen Bei mir in Auftrag geben würden. Alles was ich also jetzt noch zu tun hatte war zu beten, Dass der Entwickler mit dem ich zusammen arbeiten musste, nicht der totale Arsch war. Das war aktuell also meine einzige Sorge, Als ich mit meiner Tasche bei der Sekretärin aufgetaucht war, Die mich wiederum zu Mr. Sanchez Büro geschickt hatte. Als ich so durch die Flure ging, wohlgemerkt war das ein ziemlich junges Unternehmen, dementsprechend modern und hell war es eingerichtet, viel Glas und helle Büros, statt dunkle Kammern an denen Nerds vor Computern sitzen. Mr. Sanchez schätzte ich auch nich als sonderlich alt, höchstens 30 und jeder der mir hier über den Weg gelaufen war, schien diese Grenzen nicht zu überschreiten, wurde meine Nervosität echt schlimmer. Aber Ich war echt froh, Dass ich mich nicht zu sehr aufgebrezelt hatte, ich trug eine blaue Jeans im Used Look und einen grauen lockeren Strickpullver, etwas zu locker vielleicht, denn er rutschte mir ständig über die linke Schulter. So wie jetzt als ich klopfte und in eines der Büros trat, Wo ich direkt meinen Chef gegenüber stand, Der mich total euphorisch empfing. Ich bemerkte den Typen hinter ihm kurz nicht, zu sehr war ich mit der Begrüßung beschäftigt und schüttelte lächelnd die Hand. "Danke, Dass sie mir die Chance hier überhaupt erst geben." konnte ich gerade noch rein bringen, bevor er schon weiter sprach und jetzt die zweite Person vorstellte. Neugierig sah ich an Mr. Sanchez vorbei, um endlich zu wissen mit wem ich zusammen arbeiten würde. Damit, hatte ich jedoch nicht gerechnet. Der Mann, mit dem ich wohlgemerkt zwei Monate lang zusammen arbeiten sollte, sah echt gut aus. Normalerweise war ich niemand der Leute nach ihrem Aussehen in Schubladen steckte oder sie direkt beurteilte, Aber dass er attraktiv war konnte ich nicht leugnen. Das erste was einem bei ihm entgegen sprang, waren diese meerblauen Augen, Die einen Kontrast zu seinen dunkelbraunen Haaren und seinem etwas gebräunten Teint gaben, Ja die Künstlerin in mir ordnete das alles direkt ein. Er war hübsch, auch wenn nicht den stereotypischen Merkmalen entspre, Aber eindeutig hatte er irgendwas. Ich versuchte das aber schnell wieder zu lassen und lächelte stattdessen freundlich, drückte auch ihm die Hand. Der Händedruck war etwas....schwitzig, Aber ich glaubte dass das eher an mir lag. Wieso sollte ein erfahrener Entwickler auch nervös vor einer 19 jährigen Kunststudentin sein? Trotzdem, er wirkte irgenwie etwas beunruhigt, naja vielleicht wusste er nur nicht wie ich sein würde, immerhin müsste er es ja auch mit mir aushalten. Skye... ein sonderbarer Name in der heutigen Zeit, besonders für einen Jungen, Aber ohne Zweifel war es ein schöner Name. "Camille, hi." sagte ich noch, obwohl Mr. Sanchez das gegenseitige vorstellen uns beiden eigentlich schon abgenommen hatte. Dieser fackelte auch nicht lange und wollte uns direkt an die Arbeit schicken, auch wenn ich nur grob wusste, Dass es um ein Action Videospiel, das in der Zukunft spielte, ging. Trotzdem nickte ich und sah zu Skye, ich dürfte ihn doch so nennen oder? Er sah kaum älter aus als Mitte zwanzig, Dann wollte er doch bestimmt nicht dass ich ihn siezte? "Also? Arbeiten wir in deinem Büro?" fragte ich und schulterte meine Tasche wieder, während ich mir die Freiheit nahm schon mal die Türe zu öffnen und auf dem Flur zu warten. Dort stellte ich dann direkt meine erste Frage. "Darf ich Skye sagen oder Mr. Aldren? Dein Vorname ist übrigens ziemlich cool." versuchte ich das Eis zu brechen. Gott, was plapperte ich da schon wieder? Eindeutig die Nervosität. Und dass mein Kollege kein übergewichtiger, hässlicher Nerd war, half da auch nicht.

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Jackson "Jax" McCoy
Mit zitternden Händen versuchte ich das Feuer im Kamin zu entfachen. Ich war ausgelaugt und kraftlos. Vor allem aber fror ich mir immer noch den Ast ab, dabei saß ich nun schon an den langsam züngelnden Flammen. Die gesamte Hütte war noch ganz heruntergekühlt. Natürlich, immerhin heizte ich hier nicht, wenn ich nicht hier war. Ich stand langsam auf und rieb mir über die Arme, bewegte meine Finger langsam um den Blutfluss wieder anzuregen. Einen Kakao? "Uhm... ich habe keine Milch, aber ich schaue, ob ich ihn hinbekomme." Ich ging also zurück in die Küche, weglaufen konnte sie ja nun sowieso nicht. Zurück in die Küche hieß, dass ich mich aus dem Wohnzimmer durch die Tür links in die Küche schob. Hier hatte ich auch fließendes Wasser, also ließ ich etwas in einen kleinen Topf laufen und stellte diesen über den Herd. Ich entzündete die Flamme mit einem Streichholz und brachte das Wasser zum Kochen, schüttete dann Milchpulver und Kakaopulver herein, bis es auch nach Schokolade roch und schüttete es dann um in zwei Tassen. Ich brachte ihr eine, ehe ich mich direkt vor den Kamin setzte, da ich dringend auftauen musste. Die Erste Hilfe Tasche von unter der Spüle legte ich vor mir aus und so kümmerte ich mich um ihren Knöchel. Ich nahm den Ast und das Stück Stoff von meinem kaputten Pullover ab und schnappte mir die Salbe zum Kühlen und Abschwellen der Verletzung. Ich veteilte sie großzügig um ihren Knöchel herum, verband ihn dann mit einem weißen Verband und legte eine Schiene, die ich noch hatte, darum. Sie hatte zwar meine Größe, aber ich machte die Klettverschlüsse einfach etwas enger, sodass alles stabil hielt. Währenddessen lenkte ich sie ein wenig ab, indem ich mit ihr sprach. "Ich fürchte ich habe ein wenig gelogen, was den eigenen Raum angeht. Na ja, du kriegst das Schlafzimmer, keine Sorge. Aber die Wände hier sind nur aus Holz und zwischen uns ist nur eine Tür, wenn ich dann auf der Couch schlafe." Sie würde also schon ihr eigenes Zimmer bekommen, allerdings wäre ich nicht weit weg und würde sie vermutlich doch recht gut hören.

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Runa Bolt
Meine Erschöpfung war so groß geworden, dass mein Körper sofort die Chance auf seinem Rücken nutzte. Ich schlief nach wenigen Minuten ein. Meine Augen öffneten sich erst durch ein Geräusch. Ein klicken und ein kurzes knarren. Verträumt hob ich beide Hände an um mir die Augen zu reiben. Merke aber schnell dass es keine gute Idee war. Ich rutschte leicht auf dem Rücken von Jax ehe ich mich wieder an ihn fest krallte und richtig wach wurde. „Oh Mist..“ murmelte ich. Natürlich bemerkte ich daraufhin auch sofort die Kälte um uns herum. Umso mehr freute ich mich in einem Raum rein zu kommen. Wir waren also da! Jax Haus tief im Wald. Freute ich mich? Nein. Ich nahm es einfach an. Jax trug mich bis zu seiner Couch, worauf er mich auch absetzte. „äh… Wäre Kakao möglich?“ Was hatte er nur mit Tee? Ich trank dieses Zeug wirklich selten und war auch kein Fan. Es schmeckte zwar ganz gut aber für mich war es einfach nur Wasser mit Geschmack. .Etwas das ich nicht gebrauchen konnte. Kakao hingegen war super lecker und schmeckte sicher auch mit seinem Trockenpulver. Ich ließ mich in die seine Couch zurück fallen. Es war sofort ein anderes Gefühl. Sein Bett im Camper war ja wirklich schon gut für mich gewesen.. aber seine Couch war so viel weicher und kuscheliger. Ich war seit Jahren in keinem anständigen Haus mehr gewesen. Bekannte aus der Stadt konnten zwar mal eine Wohnung haben aber die waren meistens spärlich bestückt. (Wie sieht das Haus denn aus?)

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Conrad "Conner" Wrendall
Ich hatte ihr widersprochen und dafür sollte ich definitiv eine Bestrafung erhalten! Es reichte nicht aus bloß devot den Blick zu senken und um Vergebung zu bitten. Das war nicht in Ordnung so. "So frevelhaft wie ich mich Euch gegenüber verhalte, Mylady, hätte ich die Schmerzen sehr wohl verdient." Sie peitschte mich nicht, sie schlug nicht mit dem Paddle zu. Sie ließ ja noch nicht einmal mein Abendessen aus, um mich zu bestrafen! Wenn sie mich nicht bestrafte, würde ich nicht dazulernen. Also sollte sie mir zumindest das Siegel ausbrennen. Damit hätte sie zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Sie hätte mich gezüchtigt und wäre diesen Anblick los. Sie sollte es tun oder es zumindest mich tun lassen. So wäre es richtig. Wie sie mich nutzen sollte? Wie jeden anderen Sklaven auf dieser Welt auch! "Lasst mich die harte Arbeit erledigen. Oder holt mich zu Euch ins Bett, wenn Ihr es wünscht. Ich gehöre ganz Euch, also lasst mich die Dinge tun, die sonst keiner will oder aber Ihr lasst mich Euch... anderweitig zufrieden stellen. Wenn Ihr Euch vor meinem Körper ekelt, könnte ich ein Tshirt tragen. Ihr... werdet schon irgendetwas finden, für das ich gut genug bin. Das Kochen werde ich weiterhin übernehmen, aber das kann nicht alles sein. Ich sollte für Euch nichts weiter sein als ein Roboter, der die Drecksarbeit erledigt. Ihr schaltet mich morgens ein und... abends aus." Wie sprach ich nur mit meiner Herrin? Sie sollte zuschlagen. Hier uns jetzt. Als ihre Hand sich auf meine Schulter legte, zuckte ich bereits wegen dem Warten auf den Schmerz zusammen, aber sie berührte mich nur zärtlich. Ganz anders als ich es kannte. Diese Frau war mir einfach nur ein Rätsel. "Ich will Euch nicht beschämen, Mylady, aber ich bin ein Tier. Ich werde nie so sein wie Ihr. Verschwendet Eure Zeit nicht mit etwas, das zum Scheitern verurteilt ist. Nutzt mich für die Dinge, die ich gut kann und versucht nicht etwas aus mir zu machen, das ich nicht bin." Ich war kein freier Mensch, kein eigeneständig arbeitender, gebildeter Kerl. Ich war Sklave und sie sollte mich endlich auch so behandeln, bevor sie mich noch völlig verzog. Irgendwann würde sie mich wieder loswerden und dann würde ich nur schwer wieder zurück in dieses Leben hineinfinden.

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Eliza Montgomery
Ich hatte keine Ahnung wie viel eine Hauttransplanttation kosten würde. Aber Geld war mir gerade nicht wichtig. Ich hatte genug, dank meinen Eltern und noch dazu hatte ich einen Nebenjob. Gut, als Eisverkäuferin verdiente ich nicht unbedingt viel aber der Punkt war dass ich genug Geld hatte. Wenn ich aber noch einen Lehrer angagieren würde, könnte es vielleicht doch teuer werden.
Aber, mir war es wichtig ihm zu helfen und im Gegenzug half er ja uns im Haushalt.
"Ich will nicht, dass du es selber entfernst, das würde höllisch wehtun und du verdienst es nicht noch mehr Schmerzen zu erleiden " Ich wollte echt nicht, dass er noch mehr leidete. Ich hatte ihn gekauft um seinen Leid ein Ende zu setzen.
Nachdem ich etwas unsanft geantwortet hatte als zuvor, senkte er seinen Blick und ich bereute es, aber anders hätte ich ihn nicht wirklich von mir überzeugen können.
Ich verstand nicht wirklich was er versuchte mir zu sagen. "Wie sollte ich dich denn nutzen?" Etwa mit Bestrafungen und ihn die Drecksarbeit machen lassen? Wollte er das wirklich? Warum? Ich konnte da nicht durchblicken. Schon die ganze Zeit wollte er dass ich ihn anders behandelte, als ich es tat. Wie seine vorherigen Besitzer. "..willst du kein eigenes Leben haben?" fragte ich ihn vorsichtig. Mit Freiheiten und Rechten? "Ich werde mich um dich kümmern und dich nicht nutzen.." erklärte ich ihm und legte sanft meine Hand auf seine Schulter.

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Conrad "Conner" Wrendall
Ich legte den Kopf leicht schief, als sie sagte, dass sie das Siegel genauso loswerden wollte, es aber nicht ausbrennen wollte. Wie wollte sie es denn dann schaffen? "Ihr müsst es nicht selbst tun. Gebt mir etwas Wasser und frische Handtücher und ich mache es für Euch." Glaubte sie wirklich mich damit zu irgendwem schicken zu können? Das war es vermutlich, was sie sich darunter vorstellte. Was? Wollte sie es chirurgisch entfernen lassen? Und wie wollte sie das alles bezahlen? Sie steckte mehr Geld in mich hinein, als ich wert war. Man kaufte doch auch keinen Schrottwagen, um ihn aufzumotzen. Man wollte ihn fahren, bis er kaputt ging. Mehr wollte man von so einer kleinen Rostlaube wohl auch nicht. Ich könnte es selbst erledigen. Und das würde ich auch, bevor sie mich ernsthaft zu irgendwelchen Therapien schickte, die es auf irgendwelche technologische, fortschrittliche Weisen entfernen sollten. "Natürlich, Mylady. Ich versuche es, Mylady." Ihr vertrauen? Das wollte ich ja, aber ich hatte das Gefühl blind in eine Falle zu laufen, wenn ich diese Dinge tat, die mir kein anderer meiner Herren jemals erlaubt hätte. Ich spürte wie mir leicht mulmig wurde, als sie ein wenig herischer wurde. Wortwörtlich. Ich hatte ihr widersprochen und ihre Anweisungen galten. "Jawohl, Mylady. Es tut mir leid.", flüsterte ich und senkte wieder den Blick auf meine Fußspitzen, weil ich es einfach so gewohnt war. Ich hatte mich falsch verhalten, also hatte ich allen Grund mich zu schämen. Sie wusste, was das Beste für mich war. Ihre Anweisungen galten. "Herrin, ich weiß nicht, ob Ihr einen Lehrer für mich besorgen solltet. Das wäre es nicht wert, wisst Ihr? Ich werde tun, was Ihr verlangt, aber es wäre mir lieber, wenn... Ihr mich auch so nutzt wie es eigentlich vorgesehen ist." Dann hätte ich ein ruhiges Gewissen, dann wäre ich sicher in dem, was ich tat. Ich könnte das tun, in dem ich gut war und würde sie nicht ständig enttäuschen müssen.

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Eliza Montgomery
Er wollte wirklich nichts an seiner Situation ändern. Er klang zudem sehr aufgebracht, als er das normale Leben hier ablehnte. Hatte er denn gar keinen Willen mehr? Scheint so, ein Arzt hätte ihm auch nicht wirklich weiterhelfen können, sie waren ja nicht ausgebildet für die Mentalität von Sklaven. Das alles war so schwierig. Er lehnte jede Hilfe ab. Vielleicht sollte ich wirklich das Siegel entfernen, dann würde er sich weniger so fühlen als ob er jemandem gehörte. Ich glaube, das beste wäre sich erstmal um seine körperlichen Schäden zu kümmern.
"Ich will dieses Siegel auf deiner Brustkrebs auch weg haben aber wir sollten da eine andere Methode finden als es auszubrennen."
Wie sollte ich das denn im Krankenhaus erklären? Aber was anderes konnte ich nicht tun, ich würde ihm niemals noch mehr körperliche Schmerzen anrichten.
"Kannst du vielleicht versuchen mir zu vertrauen? Du hast doch selbst gesehen, dass ich nichts schlechtes für dich will" Er hatte mir widersprochen, was sehr ironisch war. Er hatte sich gegen die Anweisung seiner Herrin gerichtet.
"Du hast selbst gesagt, dass ich deine Herrin bin und meine Anweisungen werden auch befolgt, wenn ich sage dass ich weiß was das Beste für dich ist dann darfst du das nicht hinterfragen."
Ich hätte nie gedacht, dass ich sowas mal sagen würde. Ich fragte mich aber, ob das helfen würde seine Angst zu nehmen.
"Ich werde mich darum kümmern, dir einen Lehrer anzuschaffen und du wirst ja nicht nichts tun, zu Hause gibt es ja einige Aufgaben die du erledigen kannst" Ich hoffte diesmal auf eine bessere Reaktion von ihm und schaute ihn wieder an.

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Chloé Viola
Ich fand sein Haus immer noch überwältigend. Ich wollte gar nicht wissen, wie viel es gekostet hatte. Ich würde es im schlimmsten Fall nur noch versuchen herauszufinden, wie hoch denn sein eigentlicher Kontostand war und das wollte ich dann doch nicht wissen. Es ging mir hier nicht ums Geld. Das war es och nie. Geld war noch nie das gewesen, was mich interessiert hatte. Das war auch beim Schauspielern so. Ich tat es, weil es meine Leidenschaft war und nicht, weil ich auf den Erfolg aus war. Natürlich wäre der Erfolg die Bestätigung für mein Können, aber ich wollte nicht hoch hinaus, nur weil ich eine Menge Geld auf dem Konto hatte. Lean hatte zwar Geld und doch schien es ihn nicht zu sehr zu interessieren. Sonst hätte er sich nicht auf jemand wie mich eingelassen. Wenn Geld eine zu grosse Interesse für ihn wäre, dann würde er nur Frauen aus der Oberschicht treffen und da war ich nun wirklich nicht. Als er sagte, dass er oft nicht ans Essen dachte, kam mir wieder in den Sinn, dass ich ihn mal überraschen konnte. Doch ich wusste nicht, wie er das finden würde und ob es denn nicht schon ein bisschen zu übertrieben wäre. Ich setzte mich hin und liess Lean freie Hand, was das Bestellen von den Nudeln anging. Ich grinste und lehnte mich ein bisschen nach hinten. "Genau in solchen Situationen sieht man dann, ob du ein Arsch bist oder doch nicht", erwiderte ich breit grinsend und strich mir eine Strähne nach hinten. Er konnte mir natürlich etwas echt ekliges zum Abendessen bestellen. Aber dann würde er sich nur selbst strafen, denn wenn ich hungrig war und dann so etwas zu essen bekam, dann musste er sich gewaltig anstrengen, dass ich wieder gut gelaunt war. Aber ich wäre mir sicher, dass er auch das irgendwie schaffen würde. Er wusste immerhin zu gut, was für eine Wirkung er auf mich hatte. Es dauerte keine fünf Minuten und Lean hatte bereits bestellt. Bei seiner nächsten Frage war ich ein bisschen hin- und hergerissen. Alkoholisch oder nicht alkoholisch? Bei mir war morgen eher tote Hose angesagt und ich hatte nichts vor, weswegen ich früh aus dem Bett musste. "Alles? Dann zeig mir mal deine Bar", forderte ich ihn auf und stand auf. Ich ging zu der Bar, auf die er gedeutet hatte und sah mir die Auswahl ein bisschen durch. Doch zum Essen würde ein Cocktail oder so nicht passen. Da tendierte ich dann doch lieber auf Wein, aber ich wollte nicht einfach so alleine trinken. Ich drehte mich zu ihm um und sah ihn an. "Wenn ich ein Glas Wein nehme, nimmst du dann auch eines oder müsste ich alleine trinken?", fragte ich ihn und grinste ihn an. Was ich gar nicht mochte, war Bier, Schnaps und Whiskey. Mit solchem Zeug konnte ich wirklich nichts anfangen. Da war ich halt doch eher der süsse Typ, der dann lieber die Cocktails trank. Ich grinste ihn an und hob fragend eine Augenbraue. Ich trank nicht gerne alleine, da kam ich mir immer so blöd vor. [Der war nicht schlecht :o]

I've been crying with the wolves to get to you.

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Skye Aldren
Ich war nie ein besonders guter Zeichner gewesen. Das einzige, was ich mit einem Stift hinbekam, war ein Strichmännchen. Vielleicht sogar noch ein Strichhündchen. Ich nutzte Stifte eigentlich nur, um zu schreiben, denn zu mehr waren meine Hände wirklich nicht fähig. Ich war nicht einmal wirklich begabt, was eine ordentliche Handschrift anging und dabei war ich sogar daran angewiesen mit Stift und Papier zu kommunizieren. Na ja, zumindest was Außenstehende anging. Meine Familie konnte Gebärdensprache. Sie hatten es gemeinsam mit mir gelernt. Als ich hier in der Firma eingestiegen war, hatten sogar meine Kollegen das Wichtigste an Gebärdensprache für mich gelernt. Allerdings gelangte meine Arbeit nun an einen Punkt, an dem meine Fähigkeiten nicht mehr ausreichten. Ich war Programmierer. Ein ziemlich guter sogar, wenn ich das so behaupten durfte. Ich könnte mich problemlos in das System des FBIs einhacken und tatsächlich hatten sie mir sogar schon einmal einen Job bei ihnen angeboten, aber meine Leidenschaft galt etwas Anderem. Ich hatte mein Hobby zum Beruf gemacht und verdiente mit Videospielen nicht gerade wenig. Zumindest genug, um meinem Bruder und mir ein Haus zu kaufen, in dem wir wohnen konnten. Ich saß wieder an einem großen Auftrag. Ich sollte ein eigenes Videospiel entwerfen, das Kunden extra angefragt hatten. Mein Chef hatte mich an sie vermarktet. Ich entwarf also ein Spiel für sie. Na ja, oder besser gesagt machte ich mir Gedanken. Ich konnte die Landschaften und Ebenen des Spiels gut mit Pixeln darstellen und vorbereiten, allerdings war ich kein Grafiker und davon hatten wir in unserer Firma auch keinen. Wir waren Programmierer. Wir kümmerten uns um das Technische und nicht um die Optik. Ich wusste wirklich nicht, was mein Chef sich dabei gedacht hatte. Ich hatte also nur die Idee des Spiels und hatte bereits ein paar Softwares und Grundlagen programmiert, aber mir fehlte das Design der Hauptfiguren und Landschaften. Mein Chef wusste davon und ich sagte ihm, dass er einen Grafiker einstellen sollte. Es war sogar meine Idee gewesen einen Studenten mit ranzuziehen. Die saßen doch sowieso immer in dunklen Räumen und zockten. Na ja, irgendwie hätte ich mit einem männlichen, vollbärtigen Zocker gerechnet, aber es war ein Mädchen, das Mr. Sanchéz mit heranzog. Ich hatte aber auch gegalubt, dass er sich um sie kümmern würde. Ich hatte zwar nicht gerade einen niedrigen Rang und außer mir kümmerte sich niemand um das Projekt, aber dennoch war ich ein stummer, introvertierter Vollidiot, der mit Menschen nicht umgehen konnte. Wie stellte er sich das bitte vor? Meine Handflächen waren ganz schwitzig, als ich den dicken Pullover über meine viel zu dürren und vernarbten Unterarme zog und über die juckenden Wunden an meinem Handgelenk rieb. "Reißen Sie sich zusammen, Mr. Aldren. Es ist nur eine Frau. Sie kriegen das schon hin. Die Notizen haben Sie sich ja schon gemacht. Notfalls schicke ich Ihnen Victoria zum Übersetzen." Klar, als würde die Sekretärin mir Trost spenden. Mir sprang beinahe das Herz aus der Brust, als die Türe zum Büro sich öffnete und Mr. Sanchéz sich aus seinem Stuhl erhob. Ich stand bloß schräg hinter ihm, als er auf die junge, blonde Frau zuging. "Miss Parker, willkommen. Wir sind wirklich froh Sie in unserem Team zu haben! Ich würde Ihnen gerne direkt ihren Kollegen vorstellen, mit dem Sie zusammenarbeiten werden. Skye Aldren." Ich reichte ihr kurz die Hand, wobei sie meinen kalten Angstschweiß in den Handflächen sicher bemerkte. Herrgott! Sie sah sogar noch jünger aus als ich! Sie sollte diejenige sein, die Angst hatte, nicht ich! Das war vermutlich ihr erster Job. "Sie wissen grob worum es geht? Dann würde ich Sie nicht weiter stören und Sie könnten direkt an die Arbeit gehen." Wollte er ihr nicht vielleicht noch sagen, dass ich stumm war, bevor er verschwand? Das wäre sicher ganz hilfreich gewesen.

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Lean Collens
(Grobe zsmfassung vom Haus. Wichtigsten Zimmer und so HAUS. Und sorry.. der Post ist echt mies >.< )
Ich brachte nicht sehr oft jemanden zu mir nach Hause. Eine Frau war hier ein sehr seltener Gast. Meistens ahnte ich schon wie schnell mir ein Mensch auf die Nerven gehen konnte. Wenn man diese nach Hause einlud, wurde man sie so schwer los (true story… xD). Chloé war eine angenehme Gesellschaft. Wir unterhielten uns gut und wenn ich ganz ehrlich sein musste, konnte ich sie auch nach Hause fahren. Sie würde vermutlich weniger Probleme machen. „Naja, ich hatte einiges zu tun. Ich habe nicht an Essen gedacht. Das ist leider des Öfteren so“ Vermutlich hatte ich auch deswegen immer einen so großen Hunger, dass ich mir dann einfach eine Menge gönnen konnte. Ich führte Chloé ins Wohnzimmer hinein, wo sie sich irgendwo hinsetzten konnte. Ich selbst setzte mich auf meine Couch vor meinem Tisch. Als nächstes nahm ich mein Handy heraus und schaute nach einem passenden Lieferanten „Irgendwelche Wünsche für besonderes Nudeln?“ fragte ich sie „Ich werde mich dann für Nudeln mit einer Käse-Pilzsauce mit Aubergine entscheiden.“ Die schmeckte einfach super und machte auch satt. Chloé ließ sich die freie Wahl dabei „Ach echt? Dir ist klar ich könnte dir einfach Nudeln mit Meerrettich bestellen. Besonders eklig.“ Scherzte ich. „Aber gut, ich bin mal so nett und bestelle dir dasselbe wie mir. Schmeckt auch wirklich gut.“ 5 Minuten später hatte ich beim Betellservice bereits bestellt. „Kann ich dir etwas zu trinken anbieten? Alkoholisches und nicht alkoholisches. Habe alles da!“ Ich deutete auf meine Bar hinter ihr an. Der Abend fing neutral an. Ich war gespannt was wir noch so taten. Zusammen Essen taten wir nun schon zum zweiten Mal. Hier bei mir waren wir allerdings unter uns. Vielleicht konnte ich sie sogar zum nacktschwimmen überreden. Den Körper hatte sie und wenn ich das hier richtig deutete, hatte sie auch keine Scharm davor. Außerdem waren wir uns ja näher gekommen… Vielleicht.. nein. Okey, ich sollte einfach bei der Sache bleiben.

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Conrad "Conner" Wrendall
"Wie ihr wünscht, Mylady." Dann würde ich keine Entschuldigungen mehr aussprechen, für die ich nicht explizit etwas konnte. Die Narben waren ja mehr oder weniger meine Schuld. Ich hatte mich zu sehr gewehrt und hatte nicht getan, was man von mir verlangt hatte. Anfangs war ich so stur gewesen und hatte gekämpft, dass ich nun völlig verunstaltet war. Mein kompletter Rücken war mit wulstigen, länglichen Narben von den Peitschen übersäht. Ich spürte sie mittlerweile sogar metal, wenn ich Dinge tat, die mir nicht gebührten. Wie etwa wenn ich in diesem Bett schlief. Trotzdem hätte Hank sie nicht so über den Tisch ziehen dürfen. Er hätte sie aufklären sollen. Was, wenn sie mich wirklich rein körperlich hätte verwenden wollen? Ich war voll funktionsfähig, das hatte er ihr ja verraten, aber wirklich ästhetisch war ich nicht mehr. Ich runzelte leicht die Stirn, als sie mir offenbarte, was sie wirklich mit mir vorhatte. Sie wollte mich gar nicht als Sklaven halten, scheinbar auch nicht als Butler oder sonst etwas. Ich biss mir auf die Unterlippe und schüttelte leicht den Kopf. "Nein, Mylady, das könnt Ihr nicht tun." Hatte ich ihr gerade widersprochen? Oh Himmel... "Ich bin ein Sklave und gehöre Euch. Ich bin nicht eher frei, bis ich mich nicht selbst freigekauft habe. Außerdem kann ich weder vernünftig Lesen oder Schreiben, noch mich normal verhalten. Ich bin ungebildet und habe keine Manieren. Ich... will gar nicht leben wie jeder andere. Das kann ich gar nicht. Ich habe es doch schon gut bei Euch. Wieso sollte ich das aufgeben?" Für ein Leben, das ich nicht führen konnte, weil ich nicht dafür gemacht war. Ich war als Sklave groß geworden das könnte sie mir nicht austreiben. "Ich denke nicht, dass ein Arzt das wegbekommt. Das muss er auch nicht. Das erinnert mich daran gehorsam zu bleiben. Aber Ihr könnt das Siegel aus meiner Brust brennen, wenn es Euch stört, Mylady." Immerhin gehörte ich nun ihr und nicht den Leuten, die mir das verpasst hatten.

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Jackson "Jax" McCoy
Ich hätte besser aufpassen sollen, dann wäre das alles nie passiert. Jetzt hatte sie Schmerzen und irgendwie war das alles auch meine Schuld. Ich hätte einfach besser auf sie Acht geben müssen, so wie ich es ihr versprochen hatte. Nun blieb mir nichts anderes mehr übrig, als sie herunter zur Hütte zu bringen. Zumindest den restlichen Weg würde ich sie in Sicherheit wissen. Ich ging leicht in die Hocke, damit sie es leichter hatte auf meinen Rücken zu kommen. Ich trug nun auf der Brust unser beider Gepäck und auf dem Rücken das Mädchen. Ich hob sie etwas höher, legte meine Arme unter ihre Knie und ging los. Es war extrem frisch für diese Jahreszeit und eine nasse Mädchenjacke, die ich nicht zubekam, wärmte meinen Körper nicht gerade auf. Vier Stunden aber würde ich durchhalten. Ich würde sie in Sicherheit bringen und dann würden wir weitersehen. Ich hoffte insgeheim immer noch darauf, dass sie anfing mich irgendwann zu mögen, aber eigentlich war mir klar, dass das nicht einfach so passieren würde. Vermutlich würde sie mich eine ganz schön lange Zeit wirklich hassen. Vielleicht würde es auch nie vergehen, aber selbst das wäre noch besser als für den Rest meines erbärmlichen Lebens weiterhin allein zu sein. Ich brauchte jemanden in meiner Nähe, jemanden, der mit mir sprach. Ich seufzte und stieg über den etwas felsigeren Pfad, der vor uns lag. Sie war nicht wirklich schwer und deswegen war es nicht anstrengend, aber auf Dauer schwand auch meine Kraft irgendwann. Es dauerte etwas mehr als vier Stunden, bis wir dort waren. Immerhin trug ich nun etwas mehr Gewicht als sonst. Ich war ein wenig durchgeschwitzt und ausgekühlt, als wir ankamen. Ich schloss die Hütte auf, trug sie ins Wohnzimmer und setzte sie vorsichtig auf dem Sofa vor dem Kamin ab. Meine Hände zitterten leicht vor Anstrengung und Kälte, als ich diesen entfachte. Ich warf ein paar Holzscheite hinein und schloss dann die Tür ab, ehe ich tief durchatmete und ihre Jacke auszog. Ich schnappte mir einen weiteren Pullover und zog ihn über. Sicher wäre ich morgen erkältet, aber das war nichts, was mich aufhielt. "Was möchtest du essen? Ich kann dir einen Tee machen, dann wird dir schneller warm, während ich mich um deinen Knöchel kümmere." Erst würde ich sie behandeln und mich dann um den Rest kümmern. Alles andere konnte ja auch erstmal warten.

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Runa Bolt
Jax untersuchte meinen Fuß. Der Schmerz war schlimm und trotzdem nicht so schlimm wie er sein konnte. Mein Fuß fühlte sich wie Eis an. Nicht gebrochen, hatte er festgestellt. Wenigstens das. Einen gebrochenen Fuß konnte ich nicht gebrauchen. Es würde mich Monatelang bei ihm halten. Eine Flucht wäre unmöglich gewesen. Ich zeigte zwar etwas Geduld.. doch ich wollte so schnell es ging wieder in die Stadt. „Oh nein.. wie soll ich damit laufen?“ Ich fragte nicht ihn, es war eher eine verzweifelte Frage an den verdammten, nicht existierenden Gott. Ich konnte mir schon denken wie Jax es möglich machte nicht mit mir hier fest zu stecken. Es gab nur eine Möglichkeit für ihn mich hier weg zu bringen. Naja, eine zweite wenn er sich vielleicht eine liege bauen würde. Aber das führte zu mehr Zeit hier draußen bei dieser Kälte. Ich verfluchte schon wieder mein Leben. Wie stellte er sich das vor? Ich ertrug seine Nähe kaum.. Dazu war ich verdammt müde und erschöpft. Jax ließ mich für einen kurzen Augenblick am Felsen alleine. Er ging nicht besonders weit weg, doch ich fühlte mich sofort alleine und gefährlich positioniert. Mein Magen zog sich sofort zusammen. Hastig schaute ich mich um. Wenn jetzt irgendein Wolf oder etwas dergleichen hier auftauchte.. ich wäre meinen Kopf schneller los als er wieder da war. Mein Herz begann zu rasen. Durch die kalte Luft konnte ich sehen wie ich drohte zu hyperventilieren. Mein Atem war klar zu sehen. Erst als Jax wieder bei mir stand beruhigte ich mich. Ich hatte nicht geahnt wieviel Angst mir dieser Scheiß wirklich machte. Ich hatte furchtbare Angst getötet zu werden. Mir war auch klar das Jax mein einziger Schutz war. „Was soll ich?“ Jax forderte mich auf meine Jacke auszuziehen. Im nächsten Moment tat er dasselbe. Ich verstand was er vor hatte und willige widerwillig ein. Er nahm meine Jacke und gab mir seine. Ich legte mir seine Jacke um. Sie war mir viel zu groß und roch auch noch nach ihm. Damit musste ich klar kommen. Jax stank ja nicht… ich wollte nur Abstand von ihm haben. Das konnte ich nun vollkommen vergessen. Er zog sogleich meine Jacke an. Die war ihm zu eng und zu klein. Noch dazu nass. Seine Logik verstand ich nicht. Doch er sah einfach nur zum Lachen aus. Krampfhaft versuchte ich mir eine Lachattacke zu verkneifen. Es war nun einmal eine Frauenjacke. Sie betonte sozusagen die Form des Körpers. Ich lenkte mich einfach ab indem ich mich auf die neugewonnene Wärme einließ. Jax seine Jacke war wirklich warm und kuschelig. Sie umschloss fast meinen gesamten Körper. „Hüpfen?“ verwirrt schaute ich ihn an. Er verstand aber schon das mein Fuß verletzt war… Ich rutschte vom Felsen hinab auf den Boden, griff nach Jax’s Schultern und stemmte mich mit einem Bein hoch. Die Position war sehr unangenehm und konnte nur durch einen griff seinerseits von unten geregelt werden. Er hievte mich hoch. 4 Stunden. Er wollte mich 4 Stunden lang tragen… Gut, ich war gespannt wie lange es gut ging. Wer von uns würde wohl zuerst nachgeben? Ich versuchte so gut es ging meinen Fuß still zu halten. Selbst eine leichte Schwankung verursachte einen schmerzenden Stich im Gelenk. Dabei vergrub ich mich sofort in Jax Halsbeuge. Es musste ein komischer Blick sein. Beinahe hätte ich ihn sogar gebissen, nur um irgendwo anders Kraft auszuüben. Zuerst sah ich einfach noch jedem Baum zu, der an uns vorbei huschte und hörte den Lauschen der brechenden Äste unter Jax’s Schuhen zu. Mir war kalt.. Ihm musste sicher auch sehr kalt sein. Er trug meine nasse Jacke.. Es war reiner Instinkt und bedeute nichts! – Doch ich versuchte mich enger an ihn zu presse um ein wenig Wärme abzugeben.. Lächerlich, das war mir irgendwie klar.

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Arthur Denaux
Ich wusste, dass Rose so etwas nicht gerne hörte. Sie hörte nicht gerne, wie es in der Welt der Berühmten zuging. Wie zum Beispiel, dass Versace mir das alles zahlte und ich absolut kein Problem damit hatte, die anfälligen Kosten für sie zu übernehmen. Ebenso wie ich kein Problem damit hatte, irgendwelche Extrawünsche zu platzieren. Es interessierte mich nicht, ob ich dafür ein paar Euro mehr zahlen musste oder nicht. Ich war halt doch in einer kleinen anderen Welt aufgewachsen als sie. Wir waren zwar beide in der Oberschicht aufgewachsen, aber schlussendlich waren es doch zwei unterschiedliche Welten. Vor allem nachdem ich in die Modelwelt eingestiegen war und das Geld nur so angefangen hatte zu fliessen. Natürlich gab ich auch Geld aus, aber momentan kam das Geld noch viel schneller rein, als dass ich es ausgeben konnte. Ich wusste, dass es nicht immer so sein würde. Spätestens wenn man mich nicht mehr als Model wollte, weil ich einfach zu alt war, würde dieser Punkt eintreffen. Ich hatte nicht nur aus finanziellen Gründen meine Agentur gegründet. Wieso sollte ich nicht helfen, anderen Menschen das zu erreichen, was ich erreicht hatte? Natürlich wusste ich nicht, ob sie so weit kommen würden wie ich. Das konnte ich ja nun wirklich nicht sagen, denn es gehörte halt nun einmal doch Glück dazu. Aber wenn meine Karriere als Model vorbei war, wollte ich nicht nur untätig zuhause herumsitzen. Zudem wollte ich mein Leben weiterhin so leben können, wie ich wollte und da brauchte ich halt doch eine weitere finanzielle Quelle. Das hörte sich jetzt vielleicht komisch an, aber es war doch so. Ich konnte bei ihren Worten nur grinsen. Da war ich doch gespannt, ob es das nächste Mal klappen würde oder nicht. Vielleicht würde sie sich wieder den Zehen anstossen oder sie würde es tatsächlich schaffen, dass sie auf die Toilette gehen würde und ich nichts davon mitbekommen würde. Ich fuhr mir durch das Haar und sah sie dann an. Rose schien ziemlich überrascht zu sein, so wie sie reagierte. Ich wusste nur nicht, ob sie nun davon begeistert war oder eben nicht. Ich verdrehte ein bisschen die Augen über ihre Reaktion und nahm dann noch einen zusätzlichen Bissen, bevor ich versuchte, die richtigen Worte zu finden. „Ich habe nicht mit dir angegeben“, verteidigte ich mich selbst ein bisschen. „Ich habe einfach gesagt, was Sache ist. Es ist ja noch nicht einmal klar, ob sie sich dafür interessieren oder eben nicht. Vielleicht kommen sie auf dich zu und dann kannst du zeigen, was du kannst und das ganze als Chance ansehen. Was ist denn so schlimm daran?“, fragte ich sie leicht verwirrt. Ich verstand gerade nicht ganz, womit sie denn gerade ein Problem hatte. Das war eine riesige Chance für sie, obwohl ja noch nicht ganz klar war, ob sie sich überhaupt für sie interessieren würden. Vielleicht würden sie Interesse zeigen und vielleicht nicht. „Na ja, ich wähle halt nicht immer den einfachsten Weg“, erwiderte ich grinsend und nahm einen weiteren Bissen. Dann sah ich sie aber doch mit einem Stirnrunzeln an. „Bist du jetzt deswegen sauer auf mich?“, fragte ich zur Sicherheit nach und nahm einen Schluck von meinem Kaffee. Ich verstand nicht, ob sie mich jetzt am liebsten zusammen scheissen wollte oder ob sie davon gerade überwältigt war.

I've been crying with the wolves to get to you.

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Eliza Montgomery
Was er da sagte, deprimierte mich. Es wunderte mich aber auch, wie er es schaffte so lange durchzuhalten oder überhaupt weiterzuleben.. ich hätte mich an seiner Stelle umgebracht. Egal wie zerbrechlich er aussah, mit den ganzen Narben. Für mich war das ein Zeichen von Stärke.
"Entschuldige dich bitte nicht für sowas.." Dass man sich entschuldigte, weil man sich nicht für wertvoll genug hielt war einfach nur traurig. Irgendwie schämte ich mich. Ich schämte mich, dass ich viel zu viel im Leben hatte. Ich schämte mich, dass andere obwohl sie so viel besaßen, trotzdem unzufrieden waren. Ich schämte mich überhaupt ihn gekauft zu haben wie eine Ware. Aber das war ja nicht der Sinn gewesen.
"Bevor du weiter sprichst, muss ich dir was sagen" Ich wandte meinen Blick von ihm ab. Ich musste es ihm jetzt sagen. "Ich habe dich nicht gekauft, damit du mein Sklave bist..ich will dir helfen." Aber eigentlich fühlte ich mich hilflos. Wie sollte man verdammt nochmal einen ehemaligen Sklaven, der immer noch dachte er wäre einer in diese Gesellschaft integrieren? Das würde sehr lange dauern. Aber wenn er wusste, dass er eine Chance auf ein eigenes Leben hat würde er vielleicht auch von selbst die Initiative ergreifen, hoffentlich.
"Ich will dir helfen, dich in diese Welt zu integrieren, damit du eigenständig leben kannst wie ein normaler Mensch.. und wegen den Narben.. da werden wir sicher eine Lösung finden, sie zu heilen. Wir sind hier medizinisch ziemlich fortgeschritten." erklärte ich ihm. Ich hatte wohl einiges mit ihm vor.

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Conrad "Conner" Wrendall
Ich runzelte leicht die Stirn, als sie sich auf die Bank im Park setzte. Standen hier immer mitten im Freien Bänke herum? Sie klopfte neben sich, also gehorchte ich. Ich setzte mich neben sie auf die Holzbank und sah mich ein wenig um. Hier wuchs überall dieses grüne, saftige Gras. Ich kannte meistens nur trockene, rote Erde. Darauf wuchs nicht viel. Wiese und diese bunten Blumen hier waren also doch recht neu für mich. Es war faszinierend und furchteinflößend zugleich wie anders diese Welt hier war. Ich wusste immer noch nicht wie ich all das hier finden sollte. Ich konnte es nicht mögen, dafür machte es mir zu viel Angst. Na ja, nicht wirklich Angst. Ich fürchtete nur die Peitsche. "Wie ich damit klargekommen bin?" Mit meiner Entführung? Na ja, ich dachte nicht wirklich oft an diese Zeit. "Ich... weiß nicht mehr viel davon. Ich musste mich in diese Welt erst einfinden. Ich weiß, dass sie mich oft bestraft haben. Die ersten Monate hab ich mich wohl ziemlich gewehrt und die meiste Zeit habe ich nur in der Ecke gelegen und die Wunden von der Peitsche heilen lassen. Da sind die meisten meiner Narben entstanden. Ich war ziemlich im Delirium wegen des Blutverlustes und... den Schmerzen. Na ja, Ihr habt die Narben ja gesehen. Tut mir übrigens leid, dass Hank Euch so über den Tisch gezogen hat. Ihr hättet Euch sicher unbeschädigtere Ware gewünscht. Er hätte es Euch sagen sollen." Dann hätte sie mich für wesentlich weniger Geld bekommen. So günstig ich für einen Sklaven auch gewesen war, mein Körper war all das Geld gar nicht mehr wert. Dazu war er zu beschädigt. Vor allem wenn wir als Sexsklaven gehalten wurden, waren Narben ein Problem. "Herrin, es ist nicht Eure Aufgabe mich kennenzulernen oder zu verstehen. Ihr solltet endlich anfangen mich zu nutzen wie es sich gehört. Es ist... beschämend für mich, wenn Ihr mich nicht einsetzt. Ich weiß Ihr wisst nicht viel über diese Welt, meine Welt. Ich bin vermutlich Euer erster Sklave und wenn Ihr wünscht, dann erklären ich es Euch. Na ja, wie es eigentlich laufen sollte zwischen... uns." Dann würde ich nicht bei jeder für einen Sklaven falschen Bewegung zusammenzucken, weil ich die Peitsche erwartete.

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Eliza Montgomery
Entführt? Also hatte ich doch Recht. Es war ein Unglücksfall, dass er als Sklave endete. Er ist abgehauen? Um Elefanten zu sehen? Vielleicht waren seine Eltern mit ihm auf der Reise gewesen um Afrika zu erkunden. Er hatte davor nicht gesagt woher er stammte, ich hatte ihn auch nicht gefragt aber es war inzwischen auch nicht mehr nötig nachzufragen. Ich merkte, dass er nicht wirklich über die Vergangenheit sprechen wollte aber um ihn besser verstehen zu können wäre es besser mehr zu erfahren. Ich wusste jetzt bereits einiges über ihn. Sein Verhalten alleine hatte schon viel über ihn verraten. Ich glaube ich könnte aber niemals in der Lage sein mich wirklich in ihn hineinzuversetzen. Ich wurde dafür einfach anders erzogen.. Mir hat nie wirklich was gefehlt und ihm fehlte.. alles.
Der einzige Sinn für ihn bestand darin anderen zu dienen. Ich wollte ihn wirklich nicht bedrängen aber damit er sich änderte musste er sich jemandem öffnen, das würde sicher nicht leicht werden. "..und wie bist du damit klargekommen? Also mit der Entführung.." Vielleicht war das nicht die beste Idee um ihn zum Reden zu bringen aber es war besser als nichts. Wenn ich ihn nur dann ansprechen würde um Befehle zu geben.. könnte er sich nicht weiterentwickeln.
"Es tut mir Leid wenn ich sowas persönliches frage, ich versuche nur dich besser kennenzulernen"
Wir liefen am Gehweg entlang bis wir irgendwann einen kleinen Park erreichten.
Es waren heute nicht viele Menschen unterwegs und ich zeigte auf eine Bank die vor einer Wiese stand. Ich setzte mich hin und zeigte auf meinen rechten Platz, damit er sich neben mich setzte. Er schaute mich kurz etwas verwirrt an aber setzte sich dann schließlich hin. Und ich dachte es wäre schwer sich mit Personen in meinem Umfeld anzufreunden, im Vergleich zu Conrad war es mit anderen sehr viel einfacher. Aber er hatte ja eh nicht das Ziel sich mit irgendwem anzufreunden. Ich war ja bloß seine "Herrin."
Sollte ich ihm besser verraten warum ich ihn gekauft hatte? Oder wäre es zu voreilig?

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Conrad "Conner" Wrendall
Ich wartete auf neue Befehle. Ich war Sklave, also würde ich tun, was sie von mir verlangte, aber sie stand bloß da und sah mich an. Als wäre ich verrückt oder so. Wir kamen aus zwei verschiedenen Welten, das hatte ich nun auch begriffen. Sie war kein Sklavenhalter. Wäre sie das, würde sie mich nicht in einem eigenen Raum schlafen lassen, auf einem Bett. Sie hätte mir drei Peitschenhiebe dafür verpasst sie beim Essen beschämt zu haben, als ich den Reis mit den Fingern gegessen hatte. Sie tat all das nicht. Sie kannte keine Sklaven, das hatte ich nun verstanden. Dennoch hatte sie einen ersteigert und hatte nicht das Recht ihn einfach... in der Ecke stehen zu lassen. Wenn sie das wünschte, würde ich es tun, aber das würde auch mich beschämen. Wir Sklaven hatten vielleicht keine Ehre, aber es gehörte sich nicht sie zu kaufen und nicht zu nutzen. Wir wussten wohl beide nur recht wenig über die jeweilig andere Kultur. Sie wollte raus gehen. Okay, also würde sie mich Gartenarbeit machen lassen? Verwirrt blieb ich stehen, als sie mit einer Jacke und Schuhen zurück kam. Schuhe? "Muss man die... hier tragen?", fragte ich sie vorsichtig. Ich lief eigentlich immer barfuß herum. Selbst auf dem Schotterparkplatz, als die spitzen Steine meine Fußsohlen aufgeschnitten hatten. Ich kannte es nicht anders. Aber so war es mit Vielem hier und so leistete ich ihren Anweisungen folgte. Ich zog mich an und folgte ihr hinaus. Sie lief über die seltsamen Steine vor den Häusern. Sie sahen aus wie eine kleine Straße, wäre zwischen diesen kleinen Steinwegen nicht ein breiter, Asphaltierter Pfad, auf denen die Autos fuhren. Bürgersteige gab es in Afrika keine. Genauso wenig wie Bürgersteige. Das alles war so neu und auch wenn es interessant war, war es ebenso beängstigend. Immerhin wusste ich nie, wann ich mir zu viel herausnahm. Auch wenn sie etwas anderes behauptete, ich gehörte ihr - mit Haut und Haaren - und wenn ich sie beschämte, hatte sie jeden Grund mich zu bestrafen, aber das tat sie nicht. Vielleicht sollte ich es für sie tun. Damit ich wenigstens dazulernte. Ich zuckte zusammen, als ich aus meinen Gedanken gerissen wurde. Meine Familie? Wieso fragte sie danach? Bisher hatte das niemand, weil es einfach zu persönlich wurde. Dann wirkte ein Sklave zu... menschlich und man könnte Mitleid empfinden. Wollte sie das wirklich? "Ich kann mich nicht an viel vor meiner Entführung erinnern. Ich hatte Eltern und ich weiß, dass ich die Elefanten sehen wollte, als ich abgehauen bin. Sie haben mich in eine dunkle Gasse gezogen, betäubt und das war's. Mehr weiß ich von früher nicht." Ich kannte ja nicht einmal Duschen und die hatte es damals sicher auch schon gegeben! Ich... hatte einfach alles verdrängt.

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Jessica Rose McDougall
Ich sagte nichts mehr großartiges zu Arthurs Worten, dass in einem Hotel wie hier Extrawünsche nichts ungewöhnliches waren, oh das war mir nur zu deutlich bewusst, Aber ich versuchte es wieder zu verdrängen, bevor ich mich über die arroganten und viel zu reichen Leute hier drin nur wieder aufregte. Ich hatte ja nichts dagegen, Wenn man sich beim Essen eine andere Soße wünschte oder keine Karotten im Salat wollte, Aber hier würden bestimmt ganz extravagante Sachen bestellt, darüber wollte ich mir jetzt lieber nicht den Kopf zerbrechen. Auch dass Arthur betonen musste, Dass die Leute wussten wer er war, hallo wie arrogant klang das bitte, ignorierte ich, Weil ich nicht wollte dass es wieder zu einer Diskussion kam. Sollte er aber dauerhaft auf seinem Ruf beruhen und sich deswegen Privilegien erhoffen, würde ich ihm meine Meinung wieder Geigen. Ich hatte ihn ja zu Beginn auch nicht auf seinen Ruf reduziert und ich fand es unfair anderen gegenüber. Naja, egal, wechselten Wir zu wichtigeren Dingen oder im Fall von meinem Fuß, zu lustigsten Dingen. Natürlich musste er mich mit meiner Tollpatschigkeit aufziehen und ich seufzte grinsend. "Ja das ist mir schon klar, Aber das fluchen war ja auch nicht meine Absicht gewesen. Wenn meine Pläne also in Zukunft klappen, Dann bekommst du nicht mehr mit wenn ich nachts auf Toilette muss." versicherte ich ihm selbstgefällig und nahm grinsend einen Schluck Kaffee. Jetzt da ich wusste wo was stand und es mir auch bei Licht später nochmal einprägen würde, sollte es zu keinen Unfällen mehr kommen, Nicht dass ich wirklich noch im Krankenhaus landete. Sobald das also geklärt war, interessierte mich viel mehr wie er es geschafft hätte mich am das Set einer so berühmten Marke zu schmuggeln. Da war so schon die Hölle los und jeder Kopf mehr hieß auch, Dass er die Kollektion vorher sah, was auch ein Risiko war. Vielleicht würde ich eine Verschwiegenheitserklärung unterschreiben müssen, Nicht dass ich zu einer anderen Marke rannte und ihre Designs weiter gab. Ich konnte mir daher nur vorstellen, Dass Arthur mich da rein bekommen hatte, indem er sich als super reiches und gefragten Model darstellte, Dass seine eigenen Angestellten mitbrachte, damit er dort auch ja alles so hatte wie er wollte. Ob mir die Vorstellung gefiel auf seine Angestellte reduziert zu werden? Nein garantiert nicht, Ja ich arbeitete schon für ihn, Aber sicher nicht als seine Assistentin was heutzutage quasi mit einem Sklaven gleichzusetzen war. Er überraschte mich, indem er lachte und ich ihn verwirrt ansah. Was war daran so lustig? Und was hatte er dann getan, was ihn so amüsierte? Hatte er sich was schlimmeres, erniedrigendes ausgedacht? Ich hatte gewusst dass es einen Haken geben musste auf ein exklusives Shooting bin Versace zu kommen. Als er seine Tat erklärte, verschluckte ich mich ganz kurz an meinen Kaffee und sah ihn mit großen Augen an. "Du hast was?!" entfuhr es mir, Als der Kellner gerade das Essen brachte und ich mich somit wieder im Stuhl zurück lehnen musste, was mir aber die Möglichkeit gab mich kurz zu sortieren. Wieso hatte er mich so angekündigt, So angepriesen? Sobald das Essen stand, platzte ich mit meinen Worten wieder raus. "Du hast ihnen erzählt ich will Designerin werden? Aber...aber wieso? Die sollen nicht denken dass ich glaube ich könnte mit ihnen mithalten oder dass ich mich für gut hakte, was wenn sie was von mir sehen wollen?" Wow, damit hatte er mich echt überfahren. Sollte ich mein Skizzenbuch mitnehmen? Wollte ich überhaupt Kritik von so hohen Tieren? Was würden die Leute am Set jetzt nur von mir denken? Sie würden glaube ich sei dumm und unerfahren, Ja vielleicht würden Sie mich für ein selbstverliebtes Model halten, das auf dem hohenfl ihres kurzen Erfolges glaubte Sie könnte als Designerin Fuß fassen. Ich hatte gehofft mich würden einfach alle ignorieren und ich könnte bloß alles beobachten, Ja allein das war bei Versace schon eine Ehre. Ich war immer noch zu sehr überrascht, Als dass ich essen konnte und schenkte mir stattdessen aus der Glasksraffe ein stilles Wasser ein, um ein paar schicke zu trinken, bis mein Herzschlag sich wieder beruhigte. Erst dann Griff ich auch endlich zu meinen Besteck, wünschte Arthur einen guten Appetit und steckte ein Stück von der Fritata in meinen Mund. Sie war echt gut und ich hatte wirklich Hunger, auch wenn mein Magen gerade noch etwas durcheinander war von den Neuigkeiten. Als Arthur wieder sehr amüsiert fragte, wie auf die Idee mit der Assistentin gekommen war, zuckte ich entschuldigend mit Schultern. "Naja ich dachte das wäre die leichteste Methode jemanden der nicht eingeladen ist oder dort benötigt wird rein zu bringen. Und zu dir mit deinem Ruf und deiner Bekanntheit würde es passen." erklärte ich. Er hätte mich ja auch mal vorwarnen können.

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Arthur Denaux
Ich wusste, dass wir beide ein bisschen vorsichtig sein mussten. Manchmal musste der eine oder der andere einfach mal nachgeben, weil das ganze sonst im Streit enden würde. Das wussten wir inzwischen aber beide. Wir hatten gemerkt, auf was wir beide ein bisschen achten mussten. Dennoch war ich erstaunt, wie gut es doch eigentlich lief. Natürlich zogen wir uns gegenseitig ein bisschen auf, aber es hatte bis jetzt noch nie eine Situation gegeben, in der wir uns nur schon ansatzweise angezickt hatten. Das war doch wirklich etwas gutes oder nicht? Man könnte nun sagen, dass wir ja noch nicht wirklich lange hier waren, aber wenn man die Dauer vom Flug und allem ansah, so war es halt doch schon etwas länger. Vorher hatten wir uns nur schon wegen Kleinigkeiten nach fünf Minuten angezickt und nun hatten wir sogar zusammen im gleichen Bett geschlafen, ohne dass es Probleme gegeben hatte. Ich hatte vermutet, dass wir uns um die Bettdecke streiten würden oder um was weiss ich. Rose hatte ja diese Andeutung ja selbst noch gemacht, aber nichts dergleichen war passiert. Dass sie mich geweckt hatte, war mehr aus Pech passiert, als dass sie mich wirklich hatte wecken wollten. Sie hätte garantiert lieber schlafen gelassen und dafür ihren Zehen verschont. Ich seufzte leise und fuhr mir durch das Haar. Ich bestellte mir das Rührei und den Kaffee, bekam dann aber auch schon einen dummen Spruch von Rose. Ich lachte leicht und sah sie dann an. "Ich bin schon mehrmals hier gewesen und die wissen, wer ich bin. Ausserdem glaubst du ja wohl kaum, dass ich hier der einzige bin mit Extrawünschen und da ist ein Rührei noch gar nichts." Ich grinste sie an. Ja, in diesem Hotel waren grösstenteils eher reiche Leute. Da gab es dann noch viele andere Wünsche, die mein Rührei sehr, sehr überschritten. Ich wollte Rose nicht darauf aufmerksam machen, wie teuer das ganze hier war. Aber sie musste verstehen, dass das hier in dieser Welt halt einfach normal war. Ich war mir gar nichts anderes gewöhnt. Wenn man hier etwas wollte, dann holte man sich das auch. Vielen Leuten spielte es da keine Rolle, wenn sie dafür ein bisschen mehr zahlen musste und mir meistens auch nicht. Ich grinste sie an und nahm dann ebenfalls einen Schluck von dem Kaffee. "Gut, nicht dass du das ganze hier nicht geniessen kannst." Ich wusste, dass Rose sehr gut erzogen worden war. Sie war vermutlich auch strenger erzogen wie ich. Ich hatte zwar auch gute Manieren und so, aber ich hatte dann vermutlich doch ein bisschen mehr Freiheit wie sie gehabt. Ich seufzte leise und sah sie dann wieder an. "Weisst du, es spielt mir keine Rolle, ob ich durch das Licht oder durch dein Fluchen geweckt werde", zog ich sie leicht auf und musste dann wieder ein bisschen grinsen. Immerhin hatte sie schon geflucht, als sie sich ihren Zehen angestossen hatte. Ich hätte es aber nicht anders gemacht. Ich hätte ebenfalls geflucht und hätte dabei auch nicht besonders auf meine Lautstärke geachtet. Meine persönliche Assistentin? Ich lachte auf und schüttelte den Kopf. "Da muss ich dich leider enttäuschen, das habe ich nicht", meinte ich breit grinsend und sah sie an. "Ich habe gesagt, dass du bei mir momentan unter Vertrag bist, aber eigentlich Designerin werden willst und dass du von meiner Seite her eine Menge Potenzial hast." Das war die Wahrheit. Ich nahm wieder einen Schluck von dem Kaffee, als der Kellner wieder kam und uns bereits unser Essen brachte, darunter auch mein Rührei mit Speck. Ich bedankte mich bei ihm und sah dann wieder zu Rose. "Ich kann mir schon vorstellen, dass sie dann vielleicht ein bisschen mehr von dir wissen wollen." Ich zuckte leicht die Schultern. Es war für mich nichts neues mehr, dass ich mit solch bekannten Firmen zusammen arbeitete. Für mich war es bereits schon normal und da konnte mir niemand einen Vorwurf machen. Ich grinste Rose an und nahm das Besteck in die Hände. "Guten Appetit", meinte ich und nahm dann bereits das Rührei auf die Gabel. Ich schob mir die Gabel in den Mund und seufzte genüsslich auf. Ich hatte wirklich Hunger und ich war froh, dass ich endlich etwas zu essen bekam. Ich nahm die nächste Gabel in den Mund und sah dann wieder zu Rose. Ich schluckte den Bissen hinunter. "Du hast also ernsthaft gedacht, dass ich dich nur als Assistentin ausgegeben hätte?" Ich grinste sie an und fuhr mir dann durch das Haar. Ich wollte, dass sie einen Einblick in das ganze bekam. Wenn Versace wusste, dass ihr Wunsch war, Designer zu werden, dann liessen sie Rose vielleicht auch einen besseren Einblick erhalten, wie wenn sie nur meine Assistentin wäre. Jedoch hatte ich nicht gesagt, dass etwas zwischen ihr und mir wäre. Dafür fand ich es einfach noch zu frisch und vor allem zu unsicher. Wir waren immerhin erst gerade dabei zu sehen, ob das ganze funktionieren würde oder ob es ein totaler Reinfall wäre.

I've been crying with the wolves to get to you.

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Eliza Montgomery
Ich seufzte. Die meisten Menschen wären froh wenn sie nichts zu tun hätten, aber er konnte es kaum abwarten weitere Befehle zu bekommen. Ich wollte ihm nicht sofort andere Aufgaben geben. Das mit dem Befehlen war eh neu für mich. Ich machte es nicht gerne aber anscheinend war es für ihn mehr oder weniger die einzige Möglichkeit mit anderen zu kommunizieren. Ich wollte das ändern, ich wollte, dass er sich mehr öffnete und eine eigene Persönlichkeit entwickelte und sich selber nicht einschränkte. Ich überlegte kurz. Frische Luft würde uns beiden ja nicht schaden. Ich würde mit ihm nicht in die Innenstadt gehen, aber in unserer Umgebung war es eigentlich recht ruhig und es war nicht so viel los, da hier nur mehrere Familienhäuser standen.
"Lass uns doch etwas rausgehen?" Vielleicht könnte ich mich so besser mit ihm unterhalten. "Warte hier" meinte ich und und ging die Treppen hoch, damit ich aus seinem Zimmer eine Jacke holen konnte. Ich fand dazu noch passende Schuhe. Ich schätze er hätte gewollt, dass er das selber macht aber so ging es schneller und es war wirklich nicht der Rede wert. Ich überreichte ihm unten seine Sachen und zog meine eigene Jacke an, die an der Garderobe hing. Zusätzlich zog ich noch meine Schuhe an. Um ehrlich zu sein hatte ich viele Fragen. Ich wollte wissen was mit seiner Familie passiert war und ob er schon immer das Leben eines Sklaven geführt hat und wenn nicht, wie kam es dazu? Die anderen Sklaven die ich auf dem Markt gesehen hatte waren dunkelhäutig, also von Natur aus dunkelhäutig. Er war auch leicht gebräunt aber man konnte sehen dass es daran lag, weil er wahrscheinlich oft mitten in der Sonne schuften musste. Ich fragte mich wie es dazu kam, dass er im asiatischen Gebiet gelebt hatte.
Mittlerweile waren wir schon draußen und liefen nebeneinander. Ich schaute zu ihm rüber, wie er alles in seiner Umgebung betrachtete, weil das alles neu für ihn war und er hatte das alles nicht gesehen, weil er beim Weg hier her die meiste Zeit den Kopf nach unten gerichtet hatte.
"Conrad? Was ist eigentlich mit deiner Familie passiert?" fragte ich sanft, ich wusste nicht wie er reagieren würde. Aber ich musste es einfach wissen.
(so besser ? :) )

You shadow of forgotten dreams
You come to take away
My hope on your black wings

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Conrad "Conner" Wrendall
Kochen konnte ich. Das war wohl das einzige, was sich in einem neuen Land mit neuen Sitten nicht ändern würde. Die Menschen aßen auch hier, so wie überall auf der Erde. Geschmäcker waren zwar verschieden, aber bisher hatte ich die meisten Leute zufrieden gestellt mit dem, was ich ihnen gekocht hatte. Ich wusste, was ich tun musste, um Gerichte zuzubereiten. Dennoch gab sie mir Anweisungen. Ich ließ es zu. Ich konnte ja nicht dazwischenfahren und sagen, dass das nicht nötig war. Sie war meine Herrin. Ich lehnte mich nicht gegen sie. Das durfte ich nicht. Also befolgte ich bloß ihre Anweisungen und briet das Gemüse an, kochte den Reis und goss alles mit Kokosmilch ab, ehe ich würzte wie mir lieb war. Diese Kräuter und Gewürze waren für mich wie das Paradies. Ich mochte Neues zwar nicht wirklich, aber diese kleinen Gläschen waren wirklich interessant. Ich rührte das Curry um und schüttete den Reis ab. Damit war das Abendessen bereits vorbereitet und ich hatte nichts mehr zu tun. Ich schaltete den Herd aus und drehte mich zu meiner neuen Herrin herum. "Und nun, Mylady? Kann ich sonst noch etwas für Euch tun?" Ich wollte nicht unnütz herumsitzen. Sie hatte mich gekauft, um durch mich einen Vorteil zu erhalten und nicht, um ihr Geld zu verschwenden. (Oh mein Gott, sorry... wir brauchen Ideen xD)

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Jessica Rose McDougall
Wann hatte ich zum letzten mal so locker und glücklich mit einem Mann geflirtet und zugegeben, Dass ich ihn attraktiv fand? Oder ihn Idioten genannt? Es war ja allgemein bekannt, Dass wenn eine Frau einen Mann Idiot oder Blödmann nannte, sie ihn eigentlich gern hatte, was in diesem Fall ja auch stimmte. Trotzdem war es gleichzeitig die Wahrheit, er war arrogant und das leugnete er nicht mal. Komischerweise war ich mittlerweile irgenwie immun dagegen. Ja ich hörte die arroganten und selbstgefälligen Sprüche noch, Aber ich sprang ihn deswegen nicht wieder direkt an, sondern dachte mir meinen Teil und verdrehte die Augen. Ja gut, mit Levi hatte ich auch geflirtet, Aber da war es anders gewesen. Da hatte ich nur den Gedanken gehabt, Dass ich mich mit Sex mit ihm von Arthur ablenken konnte, was im Nachhinein schon etwas hart klang. Ja ich hatte einige unüberlegte Entscheidungen getroffen seit Arthur Denaux in mein Leben getreten war, Aber andererseits hatte ich Levi auch nie gesagt, Dass ich mehr von ihm wollte. Naja, wie dem auch Sau, ich konnte das erst mal hinter mir lassen und die Zeit hier nutzen um zu sehen, ob Arthur diese ganze Aufregung überhaupt wert war. Ich hatte dann zu seiner Frage, ob ich ihn zum anbeißen fand, nicht mehr reagiert, das hatte sein Ego eh schon zu sehr gepusht, Aber dass er mich im Bikini sehen wollte, hatte mich mindestens genauso wenig überrascht. Und er irrte sich, ich glaubte nicht dass er immer Hintergedanken hatte, ich glaubte schon dass wir auch in der Lage waren normale Dinge zu unternehmen, Die nicht damit endete dass wir uns berührten, zumindest waren wir ja hier um das heraus zu finden, aber nur in Badebekleidung war das vermutlich unmöglich. Da wurde einem ja alles auf dem Silbertablett serviert. Alles in allem war das aber ziemlich leicht; ich fand ihn zum anbeißen, er fand mich zum anbeißen, also gab es in dieser Hinsicht echt keine Probleme und ich stand zu meinem Körper. Besonders wenn ich Arthur damit um den Verstand bringen konnte, das gab mir ein gewisses Gefühl an macht und ich liebte es. Also dementsprechend freute ich mich auf den entspannenden Abend nach dem Essen, das hatten wir uns nach dem Flug wirklich verdient, Aber erst mal ging es an Essen. Ich war echt selbst von mir überrascht, Dass ich es so normal fand mit Arthur an einem Tisch zu sitzen. Vor zwei Wochen wäre das noch undenkbar gewesen, geschweige denn von unserem Anfang. Aber jetzt...es erschien mir natürlich. Wir waren schon zweimal essen gewesen und dann noch das eine mal bei mir zu hause, ich genoss es mittlerweile wirklich, Weil wir uns immer gut unterhalten konnten. Er hatte Manieren und klasse, Ja ich gab es zu. Wäre er nicht so arrogant und überheblich und natürlich ein Frauenheld, Dann wäre er bestimmt die Art Mann den meine Eltern sich für mich gewünscht hätten. Nicht dass sie jetzt noch irgendein Mitspracherecht an meinem Leben hatten. Naja, jetzt musste ich erst mal schauen ob das mit uns überhaupt funktionieren konnte. Er provozierte meine Selbstbeherrschung schon mal, Als er tatsächlich die Rühreier bestellen wollte, über die ich mich gerade noch lustig gemacht hatte. Gut, das Gericht an sich war keine große Mühe, Aber trotzdem musste ein Koch alles frisch raus holen, obwohl das eindeutig zum Frühstück gehörte. Ich könnte mich jetzt weiter darüber aufregen wie unnötig das war und nur wieder mehr Geld kostete, wie jeder kleine scheiß hier drin, Aber ich schluckte es runter. Ich sollte den Luxus genießen, hatte er gesagt, mich nicht aufregen sondern es einfach annehmen. Also nahm ich seine Worte mit Humor und verdrehte die Augen über ihn. "Natürlich, ganz der verwöhnte Mistkerl. Am besten bestellst du gleich noch einen Goldlöffel mit." neckte ich ihn und klappte dann meine Karte zu, Als der Kaffee kam. Ich gab einen Schuss Milch hinein und Süßstoff, gab dann meine Bestellung auf und nahm genüsslich einen Schluck Kaffee. Egal wie spät es war, immer wenn ich geschlafen hatte brauchte ich danach einen Kaffee. Ich setzte die Tasse gerade ab, als Arthur sich nach meinem Zeh erkundigte. Ich wackelte etwas in meinem Schuh und zuckte mit Schultern. "Er könnte geprellt sein, Aber es ist auszuhalten. Aber keine Sorge, das schränkt mich nicht ein." fügte ich grinsend hinzu und strich unter dem Tisch mit meinem Fuß einen Moment über seine Wade, Ehe ich ihn wieder zurück zog. Ich würde mir sicherlich nicht von so einer kleinen Verletzung Die Reise vermiesen lassen. Als er dann sagte ich solle das Licht anlassen, lehnte ich mich wieder zurück und schüttelte den Kopf. "Damit du geblendet wirst und aufwachst? Nein sicherlich nicht, dafür wurde ich zu gut erzogen. Ich nehm dann einfach mein Handy mit." erklärte ich lächelnd und widmete mich wieder meinem Kaffee, Dann sah ich mich etwas um und ließ alles auf mich wirken. Ich sollte das wirklich genießen, Arthur hatte mir mehrmals versichert dass die Kosten ihm nichts ausmachten, Aber ich wurde das Gefühl nicht los, Dass ich das hier nicht verdiente. Das lag hundertprozentig an der Erziehung meiner Eltern, Die mir beigebracht hatten das man im Leben nicht geschenkt bekam und für alles hart arbeiten musste. Tja, sie kannten Arthur nicht, der mit Geld um sich schmiss, Als würde er Enten im Park füttern. "Was hast du eigentlich Versace gesagt, Dass du mich mitbringst? Bei solchen exklusiven Shootings passen sie doch bestimmt auf wen sie rein lassen und am Set ist doch bestimmt auch alles stressig. Lass mich raten, du hast mich als deine persönliche Assistentin ausgegeben, Die für dein Leibwohl sorgt?" fragte ich, nachdem ich meinen Blick wieder auf ihn richtete. Arthur hatte mir ja noch kaum Details von den Shootings erzählt, er könnte mich ruhig etwas einweihen.

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Arthur Denaux
Ihre Worte mit der Verletzung waren doch nur eine Ausrede, damit sie nicht aus dem Bett kommen musste. Aber wenn ich schon mit ihr hierher gekommen war, dann würde ich garantiert nicht alleine frühstücken gehen. Das wollte sie doch auch nicht. Also konnte ich sie wohl ruhig wecken oder? Sie konnte später immer noch genug früh wieder schlafen gehen. Wir waren nun schon eine Weile im Bett gewesen und etwas zu essen würde uns garantiert nicht schaden. Wir würden heute zwar nichts anstrengendes mehr machen, aber trotzdem brauchten wir wieder zu essen. Ich lachte leise auf und lehnte mich nach hinten, als sie mich als arroganter Idiot bezeichnete. Ja, das war ich manchmal und ich hatte überhaupt kein Problem damit. Doch jetzt hatte ich gerade gar nichts getan, dass mich arrogant wirken liess. Ich hatte mich nur angezogen und hatte sie dann geweckt. Daran war nicht wirklich etwas arrogantes. "Du findest mich also zum Anbeissen?", rief ich ihr hinterher und musste lachen. Ich wusste nicht, wann mich eine Frau das letzte Mal zum Anbeissen betitelt hatte. Ich wartete geduldig, bis sie fertig war und dann kam sie auch schon wieder heraus. Sie drehte sich um, als sie ihr Schlafshirt auszog und ihr BH anzog. Das machte mir nichts aus. Schlussendlich hatte ich halt doch schon alles gesehen und ich würde es wieder zu sehen bekommen. "Du denkst wahrscheinlich bei jedem Vorschlag von mir, dass ich jedes mal einen schmutzigen Hintergedanken habe." Ich grinste sie an und fuhr mir dann durch das Haar. "Aber es stimmt. Du siehst sicher fantastisch in einem Bikini aus." Meine Augen funkelten leicht bei diesen Worten und ich sah sie an. Sie hatte einen fantastischen Körper. Sie würde auch immer noch einen fantastischen Körper haben, wenn sie ein bisschen mehr essen würde. Auf Dauer würde es eher schlimm werden, aber man durfte sich ja wohl auch mal etwas gönnen. Ich sah Rose an, wobei ich den Blick ein bisschen senken musste. Sie hatte die Hand auf meine Brust gelegt und es sah so aus, als wollte sie noch etwas sagen, aber es war dann doch etwas anderes. Ich genoss den Kuss nur zu gerne, auch wenn er eher kurz war. Ein Kuss war aber trotzdem noch ein Kuss. Ich lächelte sie an und fuhr mir durch das Haar. "Und ich erst", murmelte ich und folgte ihr. Die Tür zog ich hinter mir zu und wir fuhren mit dem Aufzug nach unten. Danach liess mir Rose den Vortritt und ich führte sie in den Esssaal. Es war hier eigentlich ziemlich übersichtlich, von daher würde sie nicht besonders viele Probleme haben, sich hier zurecht zu finden. Am Morgen gab es Buffet, ansonsten wurde wirklich serviert und die Kellner nahmen die Bestellung auf. Ich wusste schon von Anfang an, dass ich Rührei nehmen würde. Dabei spielte es noch nicht einmal Rolle, ob sie es in der Karten hatte oder nicht. Wenn ich es wollte, dann wurde das auch gebracht. Es hatte so seine Vorteile, wenn die Welt einen ein kleines bisschen kannte. Ich bestellte mir ebenfalls einen Kaffee und sah sie dann an. "Ich nehme Rührei. Mir ist gerade so ziemlich egal, was wir für eine Uhrzeit haben." Ich grinste sie an und schloss die Karte. Es dauerte nicht lange der Kellner kam mit unseren Getränken. Er fragte dann bereits nach, ob wir uns schon entschieden hatten. Ich bestellte mein Rührei mit Speck und Rose gab dann auch noch ihre Bestellung auf. Ich lehnte mich nach hinten und musste dann ein bisschen grinsen. "Schmerzt dein Zehen noch fest?", fragte ich sie. Das würde jetzt aber nicht jede Nacht passieren? "Das nächste Mal kannst du ruhig das Licht einschalten", meinte ich breit grinsend und zwinkerte ihr zu. Sie wusste schon, was ich damit andeuten wollte. Aber ich würde sie nicht auslachen, sonst würde mir nur irgendwann mmal das gleiche passieren und dann würde Rose mich doppelt so fest auslachen. So gut kannte ich sie inzwischen, damit ich wusste, dass so etwas kommen würde.

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