Between Blood and Fraction [RPG]

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Between Blood and Fraction [RPG]

Halli Hallo! :) Ich eröffne dieses RPG für Elaina Péréz und Ellie Grace Péréz und wünsche euch viiiiiel Spaß beim Schreiben! :D

Sollten irgendwelche Fragen oder sonstige Angelegenheiten auftauchen, dann schreibt bitte den beiden eine Nachricht. Auch Steckbriefe sind an sie zu schicken! Danke :]

Das RPG baut auf der Buchreihe "Die Bestimmung" von Veronica Roth auf. Ihr müsst die Bücher und den Film nicht kennen, um mitmachen zu können, da das RPG unabhängig von den Büchern und dem Film ist. Hier findet ihr den Trailer.

Chicago, 2025. Die Welt wie wir sie kennen existiert nicht mehr. Kriege, Epidemien und Naturkatastrophen haben Amerika komplett zerstört und mehreren Millionen Menschen das Leben geraubt. Die Überlebenden erbauten aus den Trümmern eine völlig neue Stadt, die nun nach ihren Vorstellungen geschaffen und durch eine Grenze von der Außenwelt abgeschnitten wurde. Die Menschheit teilte sich nach dem großen Krieg in fünf Fraktionen, die unterschiedliche Interessen und Prioritäten haben, ein zwischen denen sich die Jugendlichen im Alter von 16 Jahren bei einer einmaligen Zeremonie entscheiden müssen. Dies ist jedoch keine einfache Entscheidung, denn ihre Wahl bestimmt ihr zukünftiges Leben und kann nicht rückgängig gemacht werden. Nach ihrer Wahl gilt ihrer neue Fraktion als ihre Familie. So entstand die eiserne Regel Fraktion vor Blut. Man darf seine Familie und seine ehemalige Fraktion nicht wieder sehen, denn man beginnt nach seiner Wahl ein ganz neues Leben. Doch nur, weil man sich für eine Fraktion entschieden hat, bedeutet das noch lange nicht, dass man von dieser auch aufgenommen wird. Denn erst, wenn man seine Initiation bestanden hat, werden die Jugendlichen voll und ganz von ihrer gewählten Fraktion aufgenommen. Die Initiation dauert 10 Wochen, in denen sich die Jugendlichen bei der Fraktion beweisen müssen. Jede Fraktion hat andere Prüfungen und Aufgaben die Initianten überstehen müssen. Das Ziel der Fraktionen ist es die Jugendliche auf ihre zukünftigen Berufe und Aufgaben vorzubereiten damit sie dabei helfen eine neue bessere Welt zu schaffen, die keine Kriege und andere Katastrophen hervorbringt.

►Der Test
Bevor die Jugendlichen bei der Zeremonie eine Fraktion wählen, müssen sie am Test teilnehmen. Der Test wertet aus, welche Fraktion am besten zu den Jugendlichen passt. Er erfolgt einmal im Jahr in den Schulen der Stadt statt und soll den Jugendlichen dabei helfen eine Entscheidung zu treffen. Der Test ist eine reine Simulation, die durch ein Serum ausgelöst wird. Die Simulation ändert sich jährlich, ist bei allen Jugendlichen aber gleich. Nacheinander werden sie von Mitgliedern der verschiedenen Fraktionen in einem Raum gefühlt und bekommen dort eine Injektion mit dem Serum gespritzt. Während der Simulation, die einem Traum ähnelnd, müssen die Jugendlichen sich verschieden Prüfungen unterziehen, die zeigen, was für Charaktereigenschaften sie besitzen, um sie dann den Fraktionen zuteilen zu können.

►Die Zeremonie
Bei der sogenannten Zeremonie handelt es sich um ein Zusammentreffen der Fraktionen, bei der alle 16 Jährigen ihre zukünftige Fraktion wählen müssen. In alphabetischer Reihenfolge werden die Jugendlichen aufgerufen und treten vor um ihre Wahl zu treffen. Dies passiert, indem sie sich mit einem Messer in die Hand schneiden und ihr Blut in eine der fünf da gebotenen Schalen, mit den Symbolen der Fraktionen, tropfen lassen. Nachdem sie ihre Wahl getroffen haben, schließen sie sich sofort ohne irgendwelche Besitztümer oder Abschiede ihrer neuen Fraktion an. Jedes Jahr hält abwechselnd ein Anführer der Fraktionen die Eröffnungsrede bei der Zeremonie und spricht darüber, was er und seine Fraktion für wichtig halten.

►Die Initiation
Jeder Jugendlichen muss nach seiner Wahl an der Initiation teilnehmen, die bei jeder Fraktion anders ist. Die Fraktionen halten die zehnwöchigen Prüfungen allerdings geheim und bewerten die Jugendlichen durch diese. Am Ende erfolgt eine Abschlussprüfung, und erst wenn diese beendet ist, werden die Jugendlichen ganz in die Fraktion aufgenommen und dürfen sich nach Rangfolge der Abschlussprüfung einen Beruf auswählen. Die Initianten sind noch keine vollständigen Mitglieder der Fraktion, weshalb für sie andere Regeln und Einschränkungen gelten. Diejenigen, die die Initiation allerdings nicht bestehen, werden zu Ausgestoßenen.

•Anmerkung: Ihr entscheidet selbst, was für Prüfungen eure Charaktere absolvieren müssen. Denkt jedoch daran, dass die Prüfungen zu den Fraktionen passen müssen. Zum Beispiel legen die Ferox wert auf Prüfungen, bei denen die Initianten ihren Mut beweisen müssen. Die Ken verachten dagegen körperliche Aktivitäten und achten mehr auf das Wissen und die Intelligenz der Initianten. Der Tod von Initianten oder andere Ausschweifungen werden bei den Prüfungen nicht geduldet, also übertreibt es nicht.

►Die Fraktionen

•Altruan - Die Selbstlosen
Die Regierung besteht aus Mitgliedern dieser Fraktion, da diese als selbstlos gelten und immer zuerst an die anderen denken und niemals an sich selbst. Deswegen kümmern sie sich um die Ausgestoßenen und Kranken und helfen beim Wiederaufbau der Stadt. Sie selbst lehnen jeglichen Luxus ab, was sich vor allem an ihrem ungewürztem Essen zeigt oder auch an ihrer unauffälligen grauen Kleidung. Ihr Zeichen sind zwei Hände, die sich festhalten. Sie leben in einer Siedlung aus Betonbauten, die ebenfalls sehr schlicht sind. Bei der Initiation der Altruan geht es meistens nur darum anderen zu helfen.

•Ferox - Die Furchtlosen
Die Ferox gelten als Krieger, darum sind sie die Gesetzeshüter und Beschützer der Stadt. Sie kümmern sich um die Bewachung der Stadtgrenze und fungieren als Leibwächter von Regierungsmitgliedern oder anderen bekannten Persönlichkeiten. Andere Ferox arbeiten lieber als Tättowiere, Ausbilder der Initianten oder geben Kampf- oder Schießtraining. Oft werden die Ferox als waghalsig und adrenalinsüchtig bezeichnet, da sie zum Beispiel die fahrenden Züge in der Stadt, auf die sie auf und ab springen, als Transportmittel nutzen. Mut, Tapferkeit und Stolz sind ihre wichtigsten Eigenschaften. Ihr Zeichen ist das Feuer, deswegen tragen sie rote und schwarze Kleidung. Sie wollen durch ihr Aussehen gefährlich und auffallen wirken, darum haben viele von ihnen Piercings und Tattoos, die sie sich von Mitgliedern der Fraktion stechen lassen. Der Mittelpunkt der Fraktion und Lieblingstreffpunkt der meisten Ferox ist die Grube, in der sich die Leute gern zu Mutproben, Festen oder anderen Freizeitaktivitäten treffen. Die Initiation der Ferox besteht aus zwei Teilen - Dem körperlichen und dem geistigen Teil. Die ersten Prüfungen bestehen also aus Kämpfen, Schießen oder Strategiespielen. Beim zweiten Teil der Initiation begeben sich die Jugendlichen in die sogenannte Angstlandschaft, eine Simulation, die aus den Ängsten der jeweiligen Personen besteht.

•Ken - Die Gelehrten
Forschung, Wissenschaft und Technik. Die Ken sind die schlauen Köpfe, die alles hinterfragen und herausfinden müssen. Sie haben nicht nur die Strom-und Wasserversorgung neu erfunden, sondern auch Seren entwickelt. Sie haben alle Computerkenntnisse, deswegen speichern sie auch alle Daten der Stadt und verwalten sie. Ihr Zeichen ist ein Auge und sie tragen ausschließlich blaue Kleidung. Ihre Initiation besteht meistens aus Wissensfragen, Rätsel oder Strategie Aufgaben, die ihnen gestellt werden.

•Candor - Die Freimütigen
Die Candor sind immer ehrlich, deswegen werden alle Ämter und Gerichte von ihnen geleitet. Sie sorgen für Ordnung und Gerechtigkeit, werden wegen ihrer offenen und ehrlichen Art aber oftmals von anderen Fraktionen gemieden. Ihr Zeichen ist eine Waage und sie kleiden sich überwiegend in Weiß und Schwarz. Bei der Initiation der Candor geht es einzig und allein um die Wahrheit. Meistens werden den Initianten Fragen gestellt, die sie beantworten müssen und später nach der Verabreichung eines Wahrheitsserums wiederholt, um zu sehen, ob die Wahrheit gesagt wurde. Ansonsten ist die Teilnahme an Gerichtsprozessen pflicht.

•Amite - Die Friedfertigen
Die Amite gelten als die friedlichste aller Fraktionen. Sie kümmern sich um jegliche Art von Nahrungsmitteln, deshalb leben sie auf dem Land außerhalb der Stadt. Sie sind Experten, wenn es um Landwirtschaft und Tierzucht geht, deswegen besitzen sie ihre eigenen Felder und Gewächshäuser. Außerdem sind viele Amite als Notare, Protokollführer oder Sekretäre in der Verwaltung tätig. Die Amite unterscheiden sich von den anderen Fraktionen, da sie keine Anführer haben und stattdessen als Gemeinschaft entscheiden. Ihr Zeichen ist ein Baum und die Kleidung ihrer Fraktion ist gelb, grün oder auch rot. Sie leben zwar außerhalb der Stadt werden aber wie alle anderen Fraktionen von den Ferox beschützt. Sie können von der Grenze aus die Amite beobachten und vor gefahren schützen. Da jeder Bürger eine Identifikationskarte mit seinen persönlichen Daten besitzt, können die Amite die Stadt an der Grenze nach belieben verlassen oder betreten. Die Initiation ist für die Amite nicht sehr wichtig, deshalb sie meistens nur Leute verstoßen, die dem Frieden schaden. Ihre Initianten müssen meistens nur eine Pflanze über die Wochen hin pflegen oder bei der Feldarbeit helfen.

►Fraktionslose - Die Ausgestoßenen
Die Fraktionslosen sind ausgestoßene der Gesellschaft. Viele von ihnen fielen bei ihrer Initiation durch oder entschieden sich einfach dazu keine Fraktion zu wählen, da sie nicht mit den Regeln der Gesellschaft einverstanden sind. Sie bekommen keine zweite Chance und dürfen auch nicht in ihre gebürtige Fraktion zurück. Sie leben im verwahrlosten Randbezirk der Stadt, in leer stehenden Häusern oder auf der Straße und gelten oftmals als Arm, da sich nur die Altruan um sie kümmern. Was viele jedoch nicht wissen ist, dass die Fraktionslosen eine eigene Gemeinschaft gegründet haben und sich gegenseitig helfen. Sie werden zwar auch beschützt aber gelten als minderwertig und kriminell, was nur selten der Fall ist.

►Die Unbestimmten
Man gilt als unbestimmt, wenn man mehrere Charaktereigenschaften der verschiedenen Fraktionen besitzt. Die Unbestimmten sind vielen Leuten ein Dorn im Auge, da diese als unnatürlich und rebellisch gelten. Deshalb werden alle Unbestimmten gesucht und festgenommen oder getötet. Sie leben wie alle viele andere Menschen in der Stadt und mischen sich unerkannt unter die Mitglieder der Fraktionen. Sie gehen arbeiten, haben eine Familie oder gehen ihren Hobbys nach. Einzig und allein die Tatsache, dass sie die Simulationen steuern und bestimmen können, unterscheidet sie von den anderen Menschen.

►Information zum RPG
Die Story ist nicht komplett festgelegt und nur minimal an die Filme/Bücher gebunden darum habt ihr die Wahl, wen ihr spielt und was ihr tut. Da sowohl im Buch als auch in dem Film nicht viel über alle Fraktionen oder Details zur Initiation und dem Leben in den verschiedenen Gesellschaften angegeben ist, habt ihr auch hier die Freiheit selbst zu entscheiden. Hier ist nun eure Kreativität gefragt aber bitte achtet darauf, dass alles realistisch bleibt und zur Story passt.

►Steckbriefvorlage
Name in HoN: (Wie lautet dein Name im House of Night?)
Name im RPG: (Wie heißt Charakter? Mit Vor - und Nachnamen!)
Aussehen: (Link ist erforderlich! - Nur reale Personen!)
Geschlecht: (Männlich oder Weiblich)
Alter: (Wie alt ist euer Charakter?)
Fraktion: (Gebürtige/Jetzige Fraktion!)
Stelle/ Position: (z.B. Initiant, Ausbilder, Richter, Wissenschaftler etc.)
Charakter: (Schreibe die Persönlichkeit deines Charakters in ganzen Sätzen!)
Geschichte: (Schreibe eine kurze Zusammenfassung der Lebensgeschichte deines Charakters in ganzen Sätzen!)
Sonstiges: (Gibt es sonst noch etwas über ihn/sie zu wissen? Möglicherweise Unbestimmt? Anführer einer Fraktion? Außergewöhnliche Aufgaben? Besondere Merkmale)

►Hier geht es zur offiziellen RPG Gruppe, in der ihr alle Steckbriefe & weiteren Infos findet.

►Regeln
•Es gelten Die Grundsätzlichen RPG Regeln.
•Steckbriefe werden bitte an Ellie Grace Péréz & Elaina Péréz versendet!
•Keine spamen und beleidigen!
•Mindestens 2-3 Mal pro Woche schreiben. Ansonsten meldet euch ab oder entschuldigt euch.
•Wir schreiben in der Ich-Form und wörtliche Rede wird immer “so” geschrieben
•Alles was nicht das RPG betrifft wird in [....] oder (...) geschrieben.
•Falls ihr euren Namen ändert, sagt uns bitte Bescheid!
•Bitte achtet auf Grammatik und Rechtschreibung.
•Ein Post besteht mindestens aus 5 Sätzen und der Name des Charakters muss über dem Post stehen.
•Kein Chara wird gesplittet.
•Bei einem Regelverstoß erfolgt eine einmalige Verwarnung, wenn sich nichts ändert steht es mir frei Leute vom RPG auszuschließen. Dasselbe gilt für zu lange Abwesenheit.
•Habt spaß :)

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Finnley
Ich hatte noch nie etwas zurück bekommen, wenn ich etwas gegeben hatte. Ich war nie sonderlich offen gewesen, allerdings hatte ich auch nie etwas zurück bekommen. Meiner Schwester war ich halbwegs wichtig gewesen. Aber meinen Eltern? Das ich nicht lache. Sie hatten mir nie etwas wie Wärme gegeben, ich hatte nie eine intakte Familie gehabt. Deshalb viel es mir vielleicht so schwer mich auf andere Menschen einzulassen.
"Ich hoffe, dass du recht hast", sagte ich lächelnd und lehnte meinen Kopf an ihren, der auf meiner Schulter lag. Sanft streichelte ich weiter ihren Oberschenkel und atmete ihren süßlichen Duft ein. Am liebsten würde ich Tage lang in diesem Duft schwelgen und mir von ihr ihre Geschichten erzählen lassen.
Es wurde langsam dunkel, weshalb ich davon ausging, dass Sophie gleich frieren würde. Also löste ich mich etwas und lächelte sie an. "Möchtest du zurück gehen? Es ist doch etwas frisch."

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Finnley
Ich fand es sehr angenehm, hier zusammen mit Sophie zu sitzen und einfach zu reden. Mir war es schon immer schwer gefallen, mich auf Menschen einzulassen. Ich war es einfach nicht gewohnt mit jemandem zusammen zu sitzen und sich einfach normal zu unterhalten und sich nicht anzuschreien oder sich überhaupt nicht füreinander zu interessieren. Umso schöner war es, dass es mir mit Sophie so leicht fiel über all so etwas zu sprechen.
Ich horchte auf, als sie fragte wieso ich so verschlossen war. Es dauerte einen Moment, bis ich darauf antwortete. Es fiel mir schwer darüber zu sprechen, vor allem weil ich selbst nicht wusste was eigentlich meine Verschlossenheit ausmachte.
"Ich weiß nicht so recht... Es hat mir im Leben nie viel gebracht jemanden an mich ran zu lassen. Ich hab nie etwas zurück bekommen wenn ich gegeben habe. Es hat für mich nie Sinn ergeben... bis jetzt", sagte ich und drückte ihren Schenkel.

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Sophie Lancaster

Er hatte schon recht manche waren wirklich für soetwas wie das Fraktionssystem geboren, aber ich glaubte auch, dass sich jeder hier schon einmal die Frage gestellt hatte was hinter dem Zaun war. Es wunderte mich aber, dass es so wenige gab, die versuchten auszubrechen. Aber vielleicht wurden diese Fluchtversuche auch alle nur vertuscht und man bekam davon gar nichts mit. Aber gerade hier bei den Ferox müsste man doch sowas merken, denn wir bewachten ja auch den Zaun. Ich rutschte noch ein Stück näher an ihn heran, als er mich liebkoste. Ich lächelte. "Ja vielleicht, wer weiß? Wobei ich solche Vorstellungen immer ein wenig erschreckend finde, wenn man sich vorstellt, wo man jetzt in 10 Jahren ist." Ich zog mich wieder etwas zurück und machte eine kleine Pause. "Aber eines musst du mir jetzt noch erklären. Du hast ja gesagt, dass du glücklich sein möchtest. Aber ich finde, dass man dazu auch andere Leute braucht und du auch, aber warum bist du dann so verschlossen?" Ich strich mir die Haare hinters Ohr und hoffte, dass ich ihn nicht zu sehr in die Enge getrieben hatte, doch ich dachte dass wir eigentlich soweit waren, dass wir über alles reden konnten.

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Finnley
Neugierde... Ja, neugierig war ich auch was hinter dem Zaun war. Natürlich reizte es mich, einfach unter den Gittern durch zu klettern und dann das große Weite zu entdecken. Was war da draußen? Wer hatte sich diese Frage nicht schon mal gestellt? Ich hatte diesen Wunsch allerdings schon lange nicht mehr als meine erste Priorität. Ich wollte einfach nur glücklich sein, wie und wo das passierte, spielte für mich keine große Rolle. Als ich hier ankam und meine Schwester nicht da war... natürlich war der Wunsch einfach auszubrechen dort riesig gewesen. Aber ich mochte das Leben bei den Ferox, ich mochte es der zu sein, der ich war. Da war der Ort egal, ich wollte nur glücklich sein.
"Wie groß die Erde wirklich ist", wiederholte ich ihre Worte und schob meine Hand auf ihren Oberschenkel, streichelte sie liebevoll mit dem Daumen. "Natürlich will ich das auch wissen, wer nicht? Aber ich hab mittlerweile gelernt, das Zuhause kein Ort sein muss. Manche sind hierfür geboren, manche wollen nicht über den Tellerrand blicken", sinnierte ich und schüttelte dann kurz den Kopf, bevor ich wieder zu Sophie blickte. Lächelnd legte ich meine freie Hand an ihre Wange und gab ihr einen sanften Kuss auf die weichen Lippen. "Wer weiß, vielleicht schaffen wir ja beide unsere Ziele zu erfüllen? Wer weiß was in 10 Jahren ist, ob wir da beide überglücklich außerhalb des Zaunes sitzen?" sagte ich lächelnd und küsste nochmals ihre Lippen.

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Sophie Lancaster

Es dauerte eine Weile bis er mir antwortete, doch das war okay, denn schließlich musste ich auch erstmal ein bisschen nachdenken. Als er mir dann seinen Wunsch verriet, lächelte ich ein bisschen. Es war ein schöner Wunsch. Ich fand es ein bisschen merkwürdig, dass es sich ja erst in vielen Jahren zeigen würde, ob er in Erfüllung gegangen ist. Hatte er denn keinen Wunsch für die nähere Zukunft?
Als er mich fragte woher dieser Wunsch kam sah ich wieder hinüber zum Zaun. Eigentlich hatte ich diesen Wunsch schon immer gehabt. "Neugierde?", sagte ich fragend. "Ich meine irgendwas muss doch da sein und wenn da was ist, wie groß ist es? Das interessiert mich einfach total. Unser Lebensraum ist so beschränkt, aber wer weiß wie groß die Erde wirklich ist?" Langsam senkte sich die Sonne dem Horizont zu und es wurde schon etwas dunkler. Ich hatte schon oft mit dem Gedanken gespielt einfach mal eines Nachts unbemerkt über den Zaun zu gehen, aber alleine traute ich mich das niemals. Trotzdem hoffte ich, dass ich irgendwann erfahren würde was dort draußen wirklich war.

(Ich hab auch schon bei Seelen geantwortet.)

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Finnley
Ich setzte mich mit Sophie auf die kleine Bank. Es war wirklich wundervoll hier. Hier zwitscherten die Vögel, die Sonne ging langsam unter und ich saß hier mit einer so schönen Frau. Ja, es war wirklich der perfekte Abschluss von diesem Abend. Am liebsten würde ich jeden Abend so verbringen, doch das war vermutlich nur ein kleines Wunschdenken. Diese Abende waren selten, das wusste ich, deshalb wollte ich sie jetzt umso mehr genießen.
Als sie mir dann erklärte was sie sich wünschte, glitt mein Blick in die Ferne, raus zum Zaun. Es war wirklich kein abwegiger Wunsch. Wir waren gefangene in einem System in welches wir hinein geboren worden waren. Wir konnten uns nicht aussuchen wen wir liebten, zumindest nicht komplett, wir konnten diese Zäune nie überwinden. Ob ich den Wunsch verspürte frei zu sein? Ja, natürlich. Wer tat das nicht?
Es war zu erwarten, dass sie meine Frage erwiderte und ebenfalls diese Frage stellte. Ich seufzte leise auf, fuhr mir durchs Haar und sah dann langsam zu ihr rüber. Es gab nur eine Sache, die ich mir wirklich wünschte.
"Ich möchte irgendwann auf mein Leben zurück blicken und sagen können, dass ich glücklich bin. Ich möchte nur glücklich sein. Es liegt an mir dieses Glück zu erreichen", sagte ich fest und küsste ihre Schläfe.
"Woher kommt der Wunsch, den Käfig zu verlassen?"

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Sophie Lancaster

Ich wuste auch nicht, was auf einmal los war, doch er wirkkte plötzlich so verliebt. Wie er meine Hand liebkoste, das war schon wirklich verdächtig, doch ich lächelte einfach nur genauso verliebt zurück. Wir gingen ein Stück, bis er mich plötzlich fragte, was ich mir am allermeisten wünschte. Ich erschrack etwas, denn mit so einer universellen Frage hatte ich jetzt wirklich nicht gerechnet. Als er vorschlug dass wir uns hinsetzten nahm ich das erstmal dankend an. Vorallem auch um mir Zeit zu verschaffen. Auf die Schnelle fiel mir soweiso nichts ein und auf der anderen Seite überlegt ich auch kurz, ob ich bereit war ihm so eine Frage zu beantworten. Hatte ich schon genug Vertrauen um mein Herz auszuschütten? Ich sah ihn eine Weile lang an und suchte aber währendessen immernoch nach einer Antwort. "Ich weiß nicht genau... Ich würde zum Beispiel gerne wissen, was hinter dem Zaun ist. Besser gesagt will ich eigentlich nicht mehr in diesem Fraktionssystem leben. Ich bin gerne bei den Ferox und ich bin auch gerne Tättowirerin, aber das ist eigentlich nicht das, was ich mir für den Rest meine Lebens gewünscht habe. Ich sehe mich eigentlich schon in fünf Jahren nicht mehr hier, aber ich weiß nicht, wie ich da raus kommen soll. Verstehst du?" Ich wartete eine Weile und überlegt, ob das nicht doch zu persönlich war. "Was ist mit dir?" Wenn ich damit schon rausrücken musste, dann wollte ich es von ihm aber auch wissen. Ich konnte mir überhaupt nicht vorstellen, was er sich wünschte, weil er immer so verschlossen war. Das einzige, was er mir ja wirklich erzählt hatte, war das mit seiner Schwester. Vielleicht war das ja sein größter Wunsch?

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Finnley
Ich nickte, als Sophie vorschlug noch ein Stück zu gehen. Ich nahm ihre Hand, verschränkte unsere Finger miteinander und liebkoste ihren Handrücken. Ja, ich war wirklich glücklich. Was auch immer diese Frau mit mir gemacht hatte, sie sollte nie wieder damit aufhören. Ich war wirklich komplett verliebt in sie und auch wenn mir das unfassbare Angst machte, wollte ich sie nicht wieder gehen lassen. Sie war einfach das Beste, was mir hätte passieren können. Wow, das zu denken war verdammt einfach. Allerdings kam für mich nicht in Frage, solch tiefsitzende Gefühle auszusprechen. Das ging einfach nicht, zu groß war die Angst mich verletzlich zu machen und sie zu verlieren.
"Wenn du dir eine Sache wünschen würdest, was wäre das?" fragte ich sie lächelnd und gab ihr einen Kuss auf die Wange, bevor wir weiter gingen. Ich lächelte, als ich eine grüne Stelle entdeckte. "Wollen wir uns dort hinsetzen?" fragte ich lächelnd und gab ihr noch einen Kuss.

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Sophie Lancaster

Als wir unser Geschirr weggebracht hatten nahm er meine Habd und wir machten uns gemeinsam auf den Weg nach draußen. Die vielen Stufen hinauf zu steigen war zwar sehr anstrengend, aber dafür war es draußen umso schöner. Es war angenehm warm und es wehte eine leichte Brise. Die Sonne war gerade am untergehen und schien angenehm auf mein Gesicht. Wie liefen ein Stück an den Gleisen entlang, doch es war trotzdem angenehm ruhig, solange gerade kein Zug kam. "Wollen wir vielleicht da hinter gehen?" Ein Stück weiter war ein kleiner Hügel, wo man sich schön hinsetzen konnte und den Sonnenuntergang beobachten konnte. Eigentlich wollte ich mit ihm auch gerne über uns reden, was er den nun für mich empfand, aber ich wusste nicht genau, ob ich damit rausrücken sollte, denn ich wollte auch nicht die gute Stimmung verderben.

(Ich hab auch schon bei Seelen gepostet, falls du es noch nicht gesehen hast.)

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Finnley
Es war eine gute Idee, gleich noch spazieren zu gehen. Ich war gerne an der frischen Luft. Hier unten war die Luft keinesfalls schlecht, allerdings war die Frische und das gute Gefühl beim einatmen draußen einfach viel besser. Außerdem blühte gerade alles, weshalb es relativ warm war und alles nach frischen Blumen duftete.
Nachdem wir alles weggeräumt hatte, nahm ich Sophies Hand und wir gingen nach draußen. Es war wirklich herrlich, vor allem weil die Sonne gerade unterging. "Wie romantisch", neckte ich meine Freundin und gab ihr einen Kuss auf die Schläfe. Zusammen liefen wir ein Stück an der Bahnstrecke entlang. Hier war es relativ ruhig, solange kein Zug kam natürlich. Und das war im Moment zum Glück nicht so, weshalb die Atmosphäre wirklich schön war.

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Sophie Lancaster

Das Essen war heute wirklich total gut, aber vielleicht war es auch nur so gut, weil Finley dabei war. Es war wirklich schön, dass zwischen uns wieder alles stimmte, das war doch viel schöner als zu streiten. Wir unterhielten und wirklich angenehm beim Essen, doch als er mich fragte, was ich später noch machen wollte, musste ich überlegen. Es gab so viele Möglichkeiten, was wir heute noch machen könnten. "Mhh, wollen wir vielleicht noch etwas spazieren gehen und den Sonnenuntergang beobachten?" Das war bestimmt total romantisch. Was gab es schöneres, als mit dem Freund den Sonnenuntergang zu beobachten. Als wir beide ausgetrunken hatten brachten wir unsere Tablets weg und machten uns auf den Weg.

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Finnley
Zusammen machten wir uns auf den Weg zur Grube. Dort holten wir uns ganz entspannt etwas zu Essen und setzten uns an einen der Tische. So etwas fühlte sich einfach viel besser an, als zu streiten. Ich hasste es, wenn wir Stress hatten, das war einfach mega anstrengend, vor allem weil ich meine Gefühle ihr gegenüber kein bisschen unter Kontrolle hatte. Und so entspannt wie jetzt hier zu sitzen war wesentlich entspannter als zu streiten.
Nachdem wir gegessen hatten, stapelten wir unser Geschirr auf ein Tablett, bevor ich ihre Hände in meine nahm. Sanft streichelte ich über ihre Handrücken und lächelte sie warm an. "Was möchtest du heute noch machen? Raus gehen, einen Film gucken, Schießen gehen... Ich bin für alles offen", sagte ich lächelnd und drückte ihre Handrücken. Normalerweise ließ ich so einen Tag entspannt bei einem Bier mit ein paar Freunden oder vor dem Fernseher ausklinken. Heute wollte ich allerdings Sophie entscheiden lassen. Sie sollte sich wohl fühlen.

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Sophie Lancaster

Ich wartete geduldig auf seinem Bett und dachte ein wenig über einige Dinge nach. Es war ein bisschen langweilig, doch zum Glück war sein Bett recht gemütlich und ich hörte auch, dass er nicht zu lange duschte. Er kam wieder aus dem dampfenden Bad heraus und kam zu mir rüber zum Bett. Dort liebkoste er mich wieder und ich genoss es total. "Natürlich habe ich Hunger!", antwortete ich auf die Frage, ob ich denn schon hungrig sei. Ich hatte das Gefühl, mit jeder Minuten, die hier lag wurde es schlimmer. Ich zog ihn hoch vom Bett, und gemeinsam machten wir uns auf den Weg zum Speisesaal. Der Weg von Finleys Zimmer war etwas länger als von meinem aus, doch das störte mich nicht besonders, denn ich lief gerne durch die Gänge des Quartiers. Im Sepisesaal angekommen erwartete uns das übliche Stimmengewirr. Heute gab es mein Lieblingessen und ich holte mir eine extra große Portion. Wir setzten uns zusammen an einen Tisch und irgendwie hatte das Gefühl, dass die ganze Situation viel romantischer war, als es ein normales Abendessen eigentlich war. Ich hatte irgendwie das Gefühl, als gäbe es nur uns zwei hier und alle anderen um uns herum sind nicht da.

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Finnley
In meinem Zimmer, setzte sich Sophie abwartend auf mein Bett. Würde es nach mir gehen, würde ich sie direkt mit unter die Dusche nehmen. Allerdings schien sie wenig erpicht darauf zu sein nass zu werden, sie schien etwas hungrig zu sein. Also ging ich -natürlich nach einem ausgiebigen Abschiedskuss-, alleine duschen. Und dort bemerkte ich selbst, wie sehr ich mich beeilte um wieder bei dieser wunderschönen Frau zu sein, die gerade mutterseelenallein auf meinem Bett saß und sich vermutlich langweilte.
Als ich fertig war, zog ich mir frische Boxershorts und bequeme Klamotten an, bevor ich zu Sophie ging. Lächelnd setzte ich mich neben sie, nahm ihr Gesicht in die Hände und gab ihr einen liebevollen Kuss. "Hast du hunger?" fragte ich und liebkoste sanft ihre Wangen. Ich könnte sie stundenlang ansehen, sie war einfach ein wahr gewordener Traum und dabei ganz mein.

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Sophie Lancaster

Irgendwie kam er mir gerade komisch vor, so unerwartet fröhlich. Er kam immerhin gerade von der Arbeit doch er wirkte so glücklich und gab mir die ganze Zeit Küsse während wir gingen. Es war wirklich süß von ihm und ich genoss einfach, dass es gerade so war. "Okay, dann gehen wir noch kurz zu dir." Wir gingen gemeinsam die Treppen hoch, bis wir bei seinem Zimmer angelangt waren. Er suchte sich ein paar frische Klamotten raus und verschwand dann im Bad, natürlich erst nachdem er mir ein weiteres Mal einen Kuss gegeben hatte. Ich hatte derweil auf seinem Bett Platz genommen und wartete geduldig, bis er fertig war. Es machte mich unglaublich glücklich, dass er unsere Beziehung oder was auch immer es war nicht mehr vor den anderen verstecken wollte. Und es machte mich auch ein bisschen stolz, denn ich wusste, wie schwierig das für ihn war.

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Shailene Hall

Ich stimmte zu, als er meinte, dass wir noch kurz was essen und trinken gehen und dann ins Zimmer zurück. Dort angekommen duschte ich schnell, aber ich ließ mir nicht allzu viel Zeit dabei, denn ich wollte so schnell wie möglich ins Bett. Ich merkte schon, dass ich nicht mehr so viel Kraft hatte und länger nicht mehr geübt hatte und schneller müde wurde. Daran musste ich dringend wieder arbeiten. Als ich fertig war ging er noch ins Bad und ich legte mich schonmal ins Bett.
Am nächsten Morgen wachte ich von der hellen Sonne auf und Andrew gleich nach mir. "Mhm", murmelte ich, als er mich fragte, ob ich gut geschlafen hatte. "Wann fängt das Training heute an?" Auf der einen Seite war ich voller Tatendrang aber auf der anderen Seite hatte ich überhaupt keine Lust auf einen weiteren Tag in dem Initiation-Elias-Problem-Chaos, doch anscheinend musste ich da trotzdem durch.

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Finnely
Es war wirklich schön, wenn die Freundin einen von der Arbeit abholte. Ich könnte mich wirklich daran gewöhnen... Wenn sie mich lassen würde natürlich. Schließlich wusste ich nicht wie angenehm ihr das hier gerade war oder auch nicht. Doch sie machte keinen abgeneigten Eindruck, weshalb ich es einfach mal positiv auffasste und mich damit zufrieden gab, dass sie zufrieden war.
"Mein Tag war gut, jetzt wurde er aber noch besser", meinte ich glücklich und zusammen gingen wir die Gänge entlang. "Ich habe schon hunger, aber ich möchte vorher gerne duschen gehen", sagte ich und drückte ihr im Gehen einen Kuss auf die Schläfe. "Lass uns zu mir gehen, da kann ich schnell duschen und danach können wir noch was machen auf was du Lust hast wenn du magst", sagte ich lächelnd und gab ihr noch einen Kuss, bevor wir beide den Weg zu mir einschlugen. Kam es mir nur so vor, oder waren wir beide gerade einfach verdammt glücklich?

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Sophie Lancaster

Ich hatte nicht damit gerechnet, dass er gleich so auf mich zukommt und mich umarmt. Vorallem weil auch noch andere Kollegen im Zimmer waren, doch natürlich freute es mich, dass er so zu mir stand. "Gut und wie war es bei dir?" Ich merkte schon, dass die Kollegen versuchten nicht zu uns rüberzusehen, aber trotzdem nicht wiederstehen konnten. "Können wir dann los?", fragte ich, doch so wie es aussah war er schon mit seiner Arbeit fertig. Er packte nur noch ein paar Sachen zusammen und schon konnten wir gehen. Ich glaubte alleine hätte ich aus diesem Labyrinth aus Gängen nicht mehr hinausgefunden. Zum Glück war Finley dabei. Er ergriff meine Hand und gemeinsam machten wir uns wieder auf den Rückweg. "Willst du erst zu dir oder wollen wir gleich essen gehen?" Ich wusste nicht, wie hungrig er schon war. Ich hatte noch keinen großen Hunger, deswegen wollte ich lieber noch ein bisschen Zeit mit ihm alleine verbringen.

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Andrew
Ich versuchte, sie genau im Auge zu behalten. Sollte es ihr zu viel werden, würde ich natürlich abbrechen oder eine Pause einlegen. Jedoch brach sie rechtzeitig ab und sagte, dass es genug sei. Nickend stimmte ich ihr zu. ,,Wenn du das sagst. Ich denke, du hast recht. Vielleicht noch eine Kleinigkeit essen...einen Apfel oder so und was trinken, duschen und dann ins Bett...was meinst du?"
Wir räumten also alles wieder zusammen. Anschließend griff ich nach ihrer Hand und lief mit ihr zusammen zurück aufs Zimmer. Wir machten uns in aller RUhe fertig, lagen etwa eine Stunde später im Bett. Ich war tatsächlich richitg müde und unendlich froh, endlcih im Bett zu liegen. Es dauerte auch nicht lange und ich sank in einen tiefen und erholsamen Schlaf.
Am nächsten Morgen wurde ich durch Haare wach, welche mich kitzelten und außerdem Licht, welches ins Zimmer schien. Gähnend öffnete ich meine Augen udn streckte mich kurz etwas, sah zu Shailene hinab. ,,Guten Morgen. Gut geschlafen?"

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Shailene Hall

Als er mir vorschlug das Shirt auszuziehen konnte ich trotzdem genau das schelmische Grinsen sehen. Doch ich zog es trotzdem aus, denn meine Haut brannte immernoch ein bisschen. Ich war froh wieder etwas für meinen Körper machen zu können, denn es war wirklich nicht gut eine so lange Pause zu machen. Schon allein deswegen, weil ich eh nicht die besten Chancen hatte die Initiation zu schaffen. Wir begannen ein paar Gewichte zu stemmen, das war zum Glück nicht so anstrengend. Außerdem motivierte es mich noch mehr Andrew bei seinem Training zuzusehen. Seine Muskeln sahen noch besser aus, wenn er sie betätigte. Ich machte ein paar Wiederholungen und dazwischen immer wieder kleine Pausen, so lange bis ich genug hatte. "Ich glaube das reicht jetzt", meinte ich und legte die Hantel weg. Ich merkte auch, dass ich schon langsam müde wurde und ich hoffte, dass er kein allzu langes Programm mehr vorhatte.

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Finnley
Die Arbeit ging mir heute wirklich leicht von der Hand. Ich arbeitete gerne und auch hart, aber mit dem Gedanken an Sophie war es nur noch einfacher. Ich war wirklich hoffnungslos verliebt und wollte dieses Mädchen nie wieder gehen lassen. Dafür war sie mir in der kurzen Zeit einfach viel zu wichtig geworden. Sie war einfach nur fantastisch und die Aussicht darauf, dass sie mich später abholen würde, war einfach nur schön. Dann konnte ich auch endlich vor meinen Kollegen mit ihr angeben.
Kurz vor Feierabend, öffnete sich tatsächlich die Tür. Ich drehte mich in meinem Drehstuhl zu meiner Freundin um und lächelte sie glücklich an. "Ach wer ist denn da?" fragte ich glücklich und schaltete schnell den Computer aus. Danach stand ich erst auf und zog Sophie in meine Arme. Es war mir egal, ob meine Kollegen hier waren oder nicht. Wer sollte sich schon für so eine schöne Frau schämen?
Meine Lippen legten sich sanft auf ihre und ich zog sie eng an meine Brust. "Hi", flüsterte ich an ihren Lippen und küsste sie direkt wieder. "Wie war dein Tag?" wisperte ich und streichelte sanft über ihre Wangen.

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Anastasia
Glücklich sah ich Jack hinterher, wie er in die Küche ging um mir Frühstück zu machen. Ich konnte mich wirklich daran gewöhnen, mich von ihm verwöhnen zu lassen. Außerdem war sein Hintern wirklich eine schöne Aussicht.
Während er in der Küche hantierte -es hörte sich nach Aufbackbrötchen an-, kuschelte ich mich enger unter die Decke und wartete entspannt auf meinen Herzensmann. Ich war wirklich total in ihn verliebt, weshalb es umso schöner war mit ihm Zeit zu verbringen.
"Kaffee, bitte! Ohne Kaffee bin ich morgens echt schrecklich!" rief ich kichernd zurück. Es stimmte, Zuhause bei den Amite war ich schon ein totaler Kaffeefreak gewesen. Wenn ich meinen morgendlichen Kaffee nicht bekam, tja, dann war ich kaum auszuhalten. Und das wollte ich Jack wirklich nicht antun!

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Sophie Lancaster

Nachdem ich noch ein paar Minuten da gesessen war, ging ich schließlich hoch in mein Zimmer. Dadurch dass ich den Tag frei hatte und ich auch nichts mit Finnley unternahm hatte ich endlich mal ein bisschen Zeit hier was zu tun. Als erstes sortierte ich meine Wäsche und stopfte sie in die Waschmaschine. Es war wirklich mal wieder dringend nötig gewesen, denn ich hatte schon fast nichts mehr zum Anziehen. Während die Maschine lief räumte ich in meinem Zimmer etwas auf und räumte ein paar Sachen weg, die schon seit längerem liegen geblieben waren. Danach kehrte ich sogar noch etwas durch. Ich beschloss aber die Wäsche erst nach dem Mittagessen aufzuhängen. Ich machte mich auf den Weg zum Speisesaal. Ich hoffte zwar, dass ich ihn sehen würde, doch es war leide sehr unwahrscheinlich. Doch immerhin konnte ich dann mit ihm den Abend verbringen. Als ich wieder zurück war hängte ich meine Wäsche auf, doch den Rest des Nachmittags widmete ich der Entspannung. Schließlich war es schon Zeit Finnley abzuholen, wie ich es versprochen hatte. Ich stellte fest, dass ich noch nie im Technik Bereich bei den Ferox war. Ich war etwas nervös, doch ein freundlicher Mitarbeiter zeigte mir den Weg zu seinem Zimmer. Ich klopfte leise an und war erleichtert, als er wirklich da war. Ich war so froh, dass er da war!

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Jack
Ich war schon in der Küche als Ana mir ihre Antwort hinterher rief:Überrasch mich!
Na, fantastisch, dachte ich mit einem leichten Schmunzeln auf den Lippen. Das konnte nun entweder gut gehen oder eben... na ja, gar nicht. Wir kannten uns noch nicht lange genug als dass ich ihre Essgewohnheiten kennen könnte, also blieb mir nichts übrig als zu raten.
Ich warf also ein paar Brötchen in den Ofen und machte einen Teller mit Käse, Schinken, je einer kleinen Schale Marmelade und Honig, Butter und einer Schokoladencreme fertig. Damit hatte sich meine Auswahl auch ungefähr erschöpft, denn da ich fast immer in der Grube aß war ich es wie erwähnt einfach nicht gewohnt, mehr als einen Snack in meinem eigenen Appartment zu mir zu nehmen.
Da die Brötchen noch fünf Minuten brauchen würden huschte ich nochmal zum Schlafzimmer.
"Was trinkst du morgens?", fragte ich Ana. "Ich kann dir Kaffee, Tee, Kakao oder Milch anbieten. Oder eben alle kalten Getränke, die ich auch gestern Abend da hatte."

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Amelie
Es wunderte mich irgendwie nicht, dass er zögerte. Normalerweise hieß es ja, Fraktion vor Blut. Und daran wollte ich mich schließlich auch halten. Na gut, ich wollte nicht -ich fand es nämlich genauer betrachtet totalen Schwachsinn-, aber was sein musste, musste eben sein.
Er offenbarte mir schließlich, dass er ein Ken gewesen war. Ich musterte ihn interessiert, beschloss aber ihn nicht weiter danach zu fragen. Es war seine Entscheidung wie viel er mir erzählen wollte oder auch nicht. Deshalb fragte ich nicht weiter nach. Er hingegen tat es. Er fragte direkt, wieso ich von den Amite weg gegangen war. Ich sah hinab auf meinen leeren Teller und fuhr mir durchs wirre Haar. "Ich hab es nicht mehr ausgehalten", sagte ich schließlich nach kurzem überlegen. Es war eine ähnliche Antwort wie Irdis mir gegeben hatte, aber damit musste er genauso leben, wie ich mit seiner Antwort leben musste.

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[Hallo, meine Lieben! Wie ich sehe habe ich auch hier nicht wirklich was verpasst. Jani, dir habe ich ja schon per PN Bescheid gesagt und da von Elaina noch immer nichts gekommen ist bist du auch die einzige, bei der ich mich entschuldigen muss. Ich mache den Post für Ana gleich fertig und bedanke mich für deine Geduld!]

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Irdis Salles
Ich sah Adam amüsiert hinterher, bevor ich von Amelies Frage etwas überrumpelt wurde. Es hieß Fraktion vor Blut, also fragte man für gewöhnlich nicht danach woher man ursprünglich kam. Schon gar nicht als Initiant, denn sie mussten lernen, dass die alte Fraktion keine Rolle mehr spielte. Dennoch sagte ich nichts davon zu ihr, sondern musterte sie nur einen Moment, betrachtete ihr Gesicht. Sie war hübsch, ihre Haut leicht gebräunt von der Sonne, sie wie es die meisten Amite waren. Ihr großen Augen sahen mich noch immer neugierig an. "Ken" sagte ich schließlich. Auch wenn kaum noch einer hier war und die, die es waren, schon gut dabei waren zu trinken, wollte ich es nicht riskieren gehört zu werden. "Ich war bei den Ken aber ... ich bin nicht gerne dort gewesen" fügte ich noch hinzu, bevor ich mich etwas mehr aufsetzte. Ich sprach ungerne darüber, besonders wenn man bedachte, das ich nie in der Simulation war um herauszufinden wo ich hingehöre. Ich war auch nie ein offizieller Initiant gewesen, ich hatte bloß Glück das mich zuerst niemand entdeckt und anschließend kaum einer Mitbekommen hatte wie ein Initiant beim Versuch vom Zug zu springen abgestürzt war. Aber das brauchte sie auch nicht wissen. "Wieso bist du von den Amite weg?" fragte ich also. Ein Fraktionswechsler von den Ken oder den Candor, nichts ungewöhnliches, aber von den Amite, geschweige denn von den Altruan? Eine absolute Seltenheit.

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Amelie
Wieder hing ich wie gebannt an seinen Lippen. Ich war unfassbar fasziniert von der Angstlandschaft, von der er erzählte. Wenn ich so pauschal darüber nachdachte, fielen mir ein, zwei Dinge ein vor denen ich mich fürchtete. Ob diese allerdings meine Grundängste waren, wusste ich nicht. Ich wusste nur ganz sicher, dass Verlust und auch Kontrollverlust dazu gehören würden. Allerdings wusste ich nicht, ob man sich darauf wirklich vorbereiten konnte. Vermutlich musste man sich wirklich einfach der Angst stellen und dann das Beste daraus machen. Oder würde die Angst einen auffressen? Ich wusste es ganz einfach nicht, ich war auch unentschlossen ob ich meine Ängste tatsächlich überwinden wollte. Jeder Mensch hatte Schwächen und es fühlte sich falsch an, meine abzulegen. Aber ich glaubte nicht, dass es wirklich so einfach ging, seine Ängste abzulegen.
"Ich muss mir unbedingt noch alles ansehen. Schönen Abend noch!" sagte Adam, der sich genauso aufgeregt anhörte wie ich mich im Moment fühlte. Adam verschwand also und ich sah Irdis interessiert an. "Bist du schon immer ein Ferox?" fragte ich und wunderte mich sofort selbst über meine Offenheit. Es war schließlich eine total persönliche Frage und Fraktion ging bekanntlich vor Blut.

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Irdis Salles
"Ja, wie bereits gesagt ist sind die Kämpfe, die die Initianten untereinander ausführen müssen, sehr wichtig, also werden wir viel Zeit mit dem Krafttraining verbringen. Aber dabei geht es nicht nur darum euch zu aufgeblasenen Muskelprotzen zu machen, wie es leider viele hier denken" sagte ich leicht grinsend und hörte Adam kurz lachen. "Es geht vor allem um Taktik und Geschick" fügte ich noch hinzu, bevor Adam mich unterbrach. "Meinst du damit Sachen wie herauszufinden wer welche Schwäche hat?" fragte er neugierig. Ich nickte ihm zu. "Exakt. Die kleinsten Sachen können ausschlaggebend sein, beispielsweise: wenn ihr bemerkt das euer Gegenüber sein rechtes Bein nachzieht anstatt einen festen Stand zu haben, zielt darauf. Ihr bemerkt das seine Seite nicht geschützt wird? Das ist euer Angriffspunkt. Niemals einfach drauf zuschlagen" versuchte ich ihnen klar zu machen. Ich mochte meine Fraktion aber viele dachten einfach nur das es um Kraft und Brutalität ging. Diese waren im Endeffekt aber auch diejenigen die am schnellsten scheiterten.
"Neben diesen Sachen werdet ihr noch üben mit Waffen umzugehen. Messerwerfen, schießen, wie man eine Waffe auseinander nimmt und wieder zusammensetzt aber auch wie ihr aus allen möglichen, alltäglichen Dingen ganz leicht eine effektive Waffe macht. Aber am wichtigsten ist die Trainingseinheit in der Angstlandschaft" erzählte ich weiter, bevor ich mich selbst unterbrach um einen Schluck Wasser zu bringen. "Von der hab ich gehört. Eine Art Simulation, richtig?" fragte Adam. Typisch Candor, seine Neugier für die Wahrheit einer Tatsache schien ihn zu lenken, aber das war gut, also nickte ich abermals. "Nicht ganz wie die Simulation die ihr durchlaufen habt um eure Fraktion zu finden aber ähnlich. Die Angstlandschaft greift viel tiefer in eurer Bewusstsein und stellt euch euren größten Ängsten gegenüber, die ihr bekämpfen müsst" stillte ich Adam's Neugier, während ich mich ein wenig zurücklehnte und kurz den Blick durch die Halle gleiten ließ.

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Amelie
Aufmerksam hörte ich Irdis zu. Ich zog quasi jedes Wort welches er sprach auf, da ich einfach nichts verpassen wollte. Ich wollte einfach nichts falsches machen, wollte mich wirklich auf meine Aufgaben konzentrieren und die Initiation schaffen. Ich würde durchdrehen, wenn ich zurück zu den Amite musste. Dann würde ich lieber bei den Fraktionslosen unterkommen. Ich konnte mir die Blöße einfach nicht geben, dass ich es doch nicht schaffte.
"Ja, das beantwortet meine Frage sehr. Vielen Dank", sagte ich höflich und löffelte mein Abendessen fertig. Irdis schien es im Gegensatz zu den anderen hier im Raum nicht so eilig zu haben. Ich nahm das einfach mal als gutes Zeichen, denn er schien sich wirklich Zeit für mich nehmen zu wollen und das fand ich sehr angenehm. "Auf was für Aufgaben müssen wir uns eigentlich einstellen? Also... vermutlich relativ viel Krafttraining oder?" fragte ich nach. Mal sehen, was ich aus ihm heraus bekommen konnte.

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Irdis Salles
Es gab im Grunde zwei Arten von Leuten bei den Ferox: die einen blieben, nachdem sie fertig waren mit essen, sitzen und tranken noch was. Die anderen konnten nicht schnell genug essen um sich so schnell wie möglich wieder in irgendwelche Herausforderungen zu stürzen. Ich gehörte zur ersten Sorte. Dementsprechend war es auch nichts neues, dass die Leute um mich herum anfingen weniger zu werden, bis ich schließlich mit meinen beiden Initianten praktisch allein am Tisch saß. Genau darauf hatte ich auch gewartete, um Amelie's Frage zu beantworten. Ich hatte einfach gerne meine Ruhe bei sowas. "Heute steht nichts mehr an" fing ich an, während ich mich zu den beiden umdrehte und sie musterte. "Zumindest nichts was mit der Initiation zu tun hat. Ihr könnt euch frei bewegen und tun und lassen was ihr wollt. Ich würde euch allerdings raten nicht zu lange wach zu bleiben, ihr werdet morgen ziemlich früh aus dem Bett geschmissen. Genau genommen wird es ab heute jeden Tag bis zum Tag eurer Prüfung so sein. Da ihr nur zu zweit seid, hätte man euch eigentlich direkt mit den anderen zusammengesteckt aber ich konnte einen für euch bessere Lösung finden" erklärte ich, bevor ich ihnen ein kleines Lächeln schenkte, denn sie sahen aus als hätte ich sie mit meinen Worten erschlagen. "Stellt euch darauf ein das ihr härter und länger trainieren müsst als die anderen damit ihr euch gut anpasst, sobald man euch in ein paar Wochen zusammensteckt. Deshalb würde ich euch auch raten in eurer Freizeit gelegentlich zu trainieren, vor allem das Kämpfen. Alles andere sollte euch gut gelingen, da bin ich mir sicher" fügte ich noch hinzu. Mein Blick lag zuerst auf Adam, dann wanderte er zu Amelie und blieb auch da. "Konnte ich deine Fragen beantworten?" fragte ich sie, dabei klang meine Stimme allerdings nicht etwa sarkastisch oder genervt. Ganz im Gegenteil, ich fand es immer gut eine gewissen Beziehung zu meinen Initianten aufzubauen.

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Andrew
Ich lachte etwas. ,,Du bist ja richtig motiviert. Und das so spät am Abend. Also theoretisch betrachtet könnten wir einpaar Übungen machen, damit du Muskeln aufbaust. Wir müssen jedoch vorsichtig sein, dass du deine Haut nicht allzu sehr reizt." Ich griff nach einer bequemeren Hose und schlüpfte hinein. ,,Vielleicht solltest du dein Shirt einfach ausziehen." Meinte ich mit einem Zwinkern und einem breiten Grinsen im Gesicht. Aus meinem Schrank kramte ich eine kleine Tasche mit einpaar Gewichten heraus, schulterte diese und sah sie fragend an. ,,Und wollen wir?"
Nachdem wir uns etwas aufgewärmt hatten, griff ich in meine Tasche und reichte ihr zwei kleine Hanteln. Sie wogen nur 1kg. Das sollte für den Anfang reichen. ,,Du kannst dich dabei gerne hisetzen. Wir gehen das ganze total locker an. Einfach einpaar mal auf und ab bewegen, bis du merkst, dass es nicht mehr geht. Dann legst du sie ab und machst kurz Pause." Wähend sie an ihren Gewichten arbeitete, griff ich mir zwei größere mit etwas mehr Gewicht, setzte mich ihr gegenüber und tat es ihr gleich. Aus und ab...auf und ab...sofort entwickelte sich mein gewohnter Rhytmus.

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Finnley
Ich wusste nicht wieso, aber dieses dämlich verliebte Grinsen konnte mir heute echt keiner aus dem Gesicht wischen. Ich wurde mir langsam wirklich immer klarer über meine Gefühle zu Sophie. Nicht, dass ich das wirklich zugeben würde. Schließlich war ich absolut kein Gefühlsmensch. Allerdings fühlte ich mich absolut zu dieser einzigartigen Frau hingezogen, dass ich mir meine Gefühle nicht länger vorenthalten konnte. Aber nur weil ich mir darüber klar wurde, bedeutete das ja nicht, dass es die anderen Leute auch wissen mussten. Ich war normal immer nur der Typ fürs vögeln und das war auch gut gewesen. Bei Sophie hatte ich beides, Gefühl und Sex. Das war einfach viel schöner, als nur das Körperliche.
Als meine Arbeitszeit in die letzten Züge ging, kam ich nicht drum herum jede Minute auf die Tür zu sehen. Ich hoffte wirklich, dass Sophie mich abholen würde.

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Amelie
Ich sah froh auf, als Irdis direkt zu mir kam und mich anwies, mich zu setzen. Er schien eigentlich schon ein netter Kerl zu sein, oder? Ich konnte ihn noch überhaupt nicht einschätzen, weshalb ich ihm hingegen etwas vorsichtig war. Ich konnte es eigentlich nicht leiden wenn ich Menschen nicht einschätzen konnte. Allerdings blieb mir jetzt einfach nichts anderes übrig, oder?
Kurz darauf kam auch Adam, dem ich kurz zulächelte. Noch ein Mensch, den ich absolut nicht einschätzen konnte. War er einer der guten oder war er nur daran interessiert weiter zu kommen? Ich wusste es ganz einfach nicht, schließlich kannten wir uns auch erst seit ein paar Stunden.
Nachdem wir gegessen hatten -ich hatte nicht viel gesprochen sondern eher die anderen Ferox beobachtet-, sah ich zu Irdis hoch. Ich seufzte leise und fuhr mir durchs Haar. "Steht heute noch etwas an? Und auf was für ein Training müssen wir uns einstellen?" fragte ich ihn ganz offen. Ich wollte mit offenen Karten spielen, weshalb ich einfach meine Fragen stellte.

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Sophie Lancaster

"Okay, wir werden mal sehen", sagte ich, als er meinte, dass er wirklich gerne mit mir schießen würde. Er rückte näher an mich heran und ich dachte eigentlich, dass er sich schämen würde, doch er gab mir mal wieder in aller Öffentlichkeit einen Kuss, was mich unglaublich stolz machte. "Okay, bis später dann", sagte ich und er gab mir noch einen letzten Abschiedskuss. Er räumte sogar unser Geschirr weg, doch ich blieb noch eine Weile an unserem leeren Tisch sitzen. Ich sah ihm hinterher und winkte ihm zu als, er nochmal am Tisch vorbei kam und dann langsam Richtung Ausgang ging. Das streitende Paar hatte sich mittlerweile wieder eingekriegt und sie waren gegenagen. Ich überlegte kurz, was ich jetzt an meinem freien Vormittag machen konnte, doch es war mal ganz gut, dass ich wieder etwas Zeit für mich hatte, denn so konnte ich mal wieder in meiner Wohnung aufräumen und hatte meine Ruhe. Also ging ich nach ein paar Minuten, die ich noch unten blieb wieder zu mir nach oben und begann meine Sachen aufzuräumen.

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Irdis Salles
Die zwei Stunden bis zum Abendessen in der Grube gingen schnell rum. Allein die Zeit, die ich zu meinem kleinen Apartment und wieder zurück brauchte nahm genügend Zeit in Anspruch und Josh hatte zusätzlich noch Zeit verschluckt. Wir hatten uns über die diesjährigen Initianten unterhalten. Da er die gebürtigen Ferox unterrichtete, hatten wir abgemacht das er mir seinen Trainingsplan zukommen ließ, damit ich die die beiden Fraktionwechsler auf dem gleichen Stand halten konnte. Im Endeffekt waren die Einheiten genau die gleichen, aber würden alle zusammen trainieren würde die neuen trotzdem leichter untergehen, weshalb ich vor allem ihre eigene Sicherheit anheizen musste. Ich zweifelte nicht daran, dass sie es kräftemäßig mit den anderen aufnehmen konnte. Es ging mir viel mehr darum, dass sie sich sicher in dem fühlen mussten, was sie taten. Eine neue Fraktion bedeutete schließlich sich auch neu umgewöhnen zu müssen und das brauchte genug Zeit ohne dauerhafte Ablenkung von anderen.
"Hey, Erde an Irdis, bist du noch da?" drang eine Stimme zu mir durch, woraufhin ich meinen Blick vom Teller zu Josh hob.
"Ja. Und nein, keine Ahnung was du gesagt hast also frag gar nicht erst danach" warnte ich ihn direkt, doch er schüttelte nur den Kopf.
War auch nicht meine Absicht. Ich wollte dich nur auf jemanden aufmerksam machen" meinte er und zeigte an mir vorbei. Ich sah auf und entdeckte Amelie, das Amitemädchen, wie sie etwas unbeholen mit einem Tablett voll Essen neben dem Tisch stand. Kurz musterte ich sie, dann lächelte ich. "Setz dich" sagte ich schließlich, woraufhin sie sich direkt neben mich sinken ließ. In dem Moment kam auch der Candorjunge hin die Grube, holte sich was zu Essen und sah sich dann ebenso unbeholfen um. Josh winkte ihn zu uns rüber, woraufhin er eilig zu uns kam und sich Amelie gegenüber setzte. "Setzt euch nächstes Mal einfach hin, egal wo. Blöd rumstehen kommt nicht gut" gab ich ihnen den Tipp, bevor ich mich wieder meinem Essen widmete.

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Amelie
Nachdem auch alle anderen gesprungen waren -anscheinend war es so üblich, dass die Fraktionswechsler am Anfang sprangen-, gingen wir zusammen einen dunklen Gang entlang. Es war beängstigend, wie wenig Licht hier unten war. Ob sich das noch änderte? Ich hatte mein Leben lang oben an der frischen Luft gelebt, hatte jeden Tag die Sonne oder auch den Regen auf meinem Gesicht gespürt. Jetzt hier nur bei künstlichem Licht zu leben war vermutlich schlimmer als die eventuelle Gewalt untereinander.
Unsere Gruppe teilte sich wieder auf und nur Adam, Irdis und ich gingen weiter. Unser Ausbilder zeigte uns unsere Unterkunft. Jap, vermutlich hatten sie wirklich mit mehr Initianten gerechnet. Ich sah mir die vielen Betten an und bekam im nächsten Augenblick bereits meine neue Kleidung in die Hand gedrückt. Sie war schwarz und grau. Ich war unverhofft froh, gleich meine bunte Kleidung abzulegen und mich auch wirklich in die andere Fraktion einzufügen. Meine Fraktion.
Ich nickte Irdis zu, bevor ich als erstes das kleine Bad aufsuchte um mich zu waschen und umzuziehen. Danach schmiss ich meine Klamotten weg. Adam machte einen leicht labilen Eindruck, weshalb ich mich ohne ihn umsah. Ich sah mir die verschiedenen Gänge an, den großen Raum den alle 'Die Grube' nannten und die verschiedenen Studios, in denen sich mehrere Leute gerade Tattoos stechen ließen. Schließlich ging ich einige Gänge nach, damit ich mich besser auskannte. Dann ging ich zum Abendessen in die Grube, wo ich Irdis quasi sofort entdeckte. Da ich keine Ahnung hatte ob wir zusammen essen würden oder nicht, ging ich einfach auf ihn zu. Mehr als eine Abfuhr konnte ich nicht bekommen.

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Shailene Hall

Ich war gerade einfach nur überwältigt und auch ein bisschen überfordert, weswegen ich einfach nicht anders auf das Tattoo reagieren konnte. Gemeinsam liefen wir wieder zurück zu seinem Zimmer, wo er mir ein weiteres Shirt anbot. Das war wirklich keine schlechte Idde, denn ich merkte jetzt schon, wie es auf meiner haut rieb. Ich setzte mich auf sein Bett und zog mein Shirt aus. Vorsichtig rieb er mir die Creme ein. Es war zwar ein bisschen unangenehem, doch ich merkte schon während dem Auftragen, dass die Ceme schön kühlte. "Danke", sagte ich und zog sein Shirt an. Dann wandte ich mich ihm wieder zu und sah ihn an. "Und was wollen wir jetzt machen?", fragte ich ihn. Ich fühlte mich jetzt richtig gut, von mir aus konnten wir auch noch ein bisschen trainieren gehen, denn auf einmal fühlte ich mich so voller Energie. Das war bestimmt die ganze Aufregung vom Tattoo, aber es machte mir schon fast ein bisschen Angst, dass ich so spät am Tag noch so aktiv war. Normalerweise war ich um die Uhrzeit immer noch total fertig, vor allem wenn wir Training hatten.

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Irdis Salles
Sobald auch ich unten angekommen war, stellte ich mich an die Seite und wartete darauf, das jemand sprang. Da Josh oben war, konnten sie nicht weglaufen, es sei denn meine Rede war ihnen egal gewesen. Nicht, das ich es jemandem wünschte, Fraktionslos zu sein, aber im Endeffekt war das auch weder meine ENtscheidung, noch mein Problem. Doch schließlich hörte ich schon den ersten, langen Schrei, bis schließlich jemand im Netzt landete. Sie sprang noch einige Male auf, bis sich schließlich die Möglichkeit hatte sich festzuhalten und abzurollen, wobei ihr jemand auch noch aus dem Netz half. Sie kam auf die Füße und landete direkt vor mir. Es war das Amitemädchen. Ihr Grinsen war riesig und ihre Worte ließen mich einen Moment inne halten, bevor sich auch auf meinem Gesicht ein kleines Grinsen ausbreitete. "Das höre ich gerne" meinte ich dazu, bevor ich sie ein Stück vom Netz weg zog. "Wie ist dein Name?" fragte ich sie. Ein wenig atemlos, aber noch immer lächelnd nannte sie ihn mir. "Erste Springerin: Amelie!" rief ich durch die Halle, gerade als auch schon die zweite Person ins Netz fiel. Mit einem Nicken schickte ich sie an den Rand, sodass ich die nächste Person empfangen konnte. Nach und nach landeten weitere Initianten im Netz, der Candorjunge - Adam - war als siebter gesprungen, was nicht schlecht war. Ganz im Gegenteil, das war gut, denn das hieß das meine einzigen beiden Initianten nicht die Feiglinge waren. Besonders das Mädchen, Amelie, dass sie als erste gesprungen war erfüllte mich tatsächlich mit Genugtuung Eric gegenüber.
Schließlich war auch der letzte Initiant gesprungen und stand bei den anderen. "Okay, wie ich zufrieden feststellen kann, seid ihr alle gesprung. Für heute, habt ihr all eure Aufgaben geschafft" erhob ich meine Stimmte. "Fraktionswechsler, zu mir. Der Rest, zu Josh" fügte ich noch hinzu, woraufhin sich die Initianten teilten. Es war wirklich etwas traurig mit anzusehen, das nur zwei uns gewechselt waren und ich hier jetzt auch nur mit zwei Initianten stand, aber daran ließ sich nun eben auch nichts mehr ändern. "Kommt mit" sagte ich zu ihnen und ging voraus. Ich führte sie durch diverse Gänge, bis ich sie in den Schlafraum der Fraktionswechsler gebracht hatte. "Also, es wird so laufen; da ihr dieses Jahr nur zu zweit seid, kann ich euch nicht besonders viel versprechen. Aber für die ersten Wochen werdet ihr mit mir trainieren, damit ihr fit genug seid um es mit den gebürtigen Initianten aufzunehmen. Macht euch also schon mal auf Muskelkater gefasst" sagte ich zu ihnen, während sie sich umsahen. Ich ging zu einer Kommode rüber und zog eine Schublade auf. "Hier habt ihr Kleidung, sucht euch passende raus und schmeißt eure alte anschließend weg. Kommt dann in die Haupthalle, unser Speisesaal. Abendessen gibts in zwei Stunden, es steht euch frei euch bis dahin umzusehen" sagte ich, dann ließ ich sie allein.

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Amelie
Ich sah zum Ausbilder auf, der völlig unbeeindruckt von seinem Kollegen zu sein schien. Machte... man das hier öfter? Aber als Irdis dann anfing zu sprechen, lief es mir kalt den Rücken runter. Ja, vielleicht hatte ich doch etwas Höhenangst? Scheiße, ich konnte doch nicht in so ein... so ein Loch springen! Zwar stimmten seine Aussagen, dass man Dinge einfach mal tun musste, doch ich war... einfach nicht sicher ob ich das tatsächlich konnte. Ich hatte mich noch nie in Gefahr gebracht. Aber am Ende des Loches würde sicher eine Matte oder so warten, sonst würden diese verrückten sich ja nicht runter stürzen. Ich schluckte schwer und sah dem Ausbilder nach, als er ins Loch sprang. Ich warf dem Candorjungen einen Blick zu, der mehr als ängstlich aussah. Ich atmete tief durch, ging an das Loch heran und schloss die Augen, als ich einfach zum Sprung ansetzte und mich in die Tiefe gleiten ließ. Dort kam ich tatsächlich in einem Netz zum stehen. Ich schluckte schwer und rutschte aus dem Netz. Ein breites Grinsen lag auf meinem Gesicht, als ich vor Irdis stand. "Das war fantastisch!"

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Irdis Salles
Ich verdrehte bei Erics Bemerkung die Augen, sagte dazu aber nichts. Stattdessen sah ich einfach nur dabei zu wie er vom Dach sprang und schließlich endlich verschwunden war. Ich trat an seine Stelle und sah kurz hinunter, doch mir ragte sich nur die augenscheinlich gähnende Leere des schwarzen Loches entgegen, welches einen dort unten erwartete. "Okay" fing ich an, während ich mich wieder zu den anderen umdrehte und sie alle musterte. "Herzlich Willkommen bei den Ferox. Eure Initiationphase hat in dem Moment begonnen, als wir zum Zug gerannt sind und wie ich zufrieden feststellen kann, haben es bisher alle geschafft. Eure nächste Aufgabe wird es sein, ins Hauptquartier zu kommen. Eric war bereits so freundlich, euch zu zeigen, wie das geht" sprach ich mit erhobener Stimme und macht bei meinen letzten Worten eine ausschweifende Handbewegung über den Abgrund. "Die Aufgabe ist leicht: springt. Wer sich nicht traut und sich weigert, kann sich direkt den Fraktionslosen anschließen, auch wenn ihr der Meinung seid, ihr bräuchtet nur eine Weile um euch vorzubereiten. Wir bereiten uns nicht vor. Wir tun, was wir müssen, oder lassen es. Aber für gewöhnlich, tun wirs einfach und euch würde ich das gleiche raten. Nur so als Tipp" üfgte ich noch hinzu, sah alle noch mal einen Moment an, dann sprang ich vom Vorsprung und stellte mich neben Josh. "Freiwillige vor!" rief dieser auch mit einem breiten Grinsen. Kein arrogantes, wie das von Eric, sondern eher amüsiert, so wie immer.
(Ich auch nicht, deshalb wusste ich erst mal nicht weiter ^-^)

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Amelie
Ich blieb noch einen Moment auf dem Kies liegen. Ein Herzschlag, zwei Herzschläge, drei... Erst dann konnte ich mich aufrappeln. Ich spürte meine aufgeschürften Hände und meine Knie, aber das war egal. Ich stand etwas wackelig auf und klopfte mir den Dreck von meinen roten Kleidern. Dann sah ich mich erst auf dem Dach um. Wo waren denn alle hin? Ich sah nur den Candorjungen, den vermeintlichen Ausbilder und noch jemanden, der gerade auf ein Dach stieg. Ich hatte kein Problem mit Höhe, aber dort wo er stand wollte ich nicht wirklich stehen. Und das dreckige Grinsen aus seinem Gesicht hätte ich ihm am liebsten weggewischt. So etwas arrogantes... arg, ich konnte mit solchen Gefühlen noch nie gut umgehen.
Ich sah auf meine Hände, die dreckig und etwas blutig waren. Dann glitt mein Blick zu dem Jungen, der ebenfalls die Fraktion gewechselt hatte. Glück sah anders aus. Aber wir hatten uns dafür entschieden, weshalb wir beide sicher nicht kneifen würden. Das hier war jetzt unser neues Leben.
"Eine wirklich schwache Leistung, ein Candor und eine Amite. Der schlechteste Jahrgang den wir jemals hatten", fing der Idiot auf dem Dach an. "Na ja, dann bleibt eben alles beim alten. Irdis? Das ist jetzt dein Problem. Ich setze schon Mal Wetten auf", sagte er grinsend, ehe er sich umdrehte und sprang. Mir blieb ein stummer Schrei in der Kehle stecken.
(Ich wusste nicht auf was du hinaus willst...)

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Irdis Salles
Ich sah einen Moment auf das Amitemädchen runter, wie sie da zusammengekauert saß, doch ich ging nicht zu ihr. Sie würde sich schließlich mit diesem Leben anfreunden müssen, je früher, desto besser.
Langsam kamen wir dem Dach unseres Hauptquartiers näher, allerdings wurde der Zug auch dieses Mal nicht langsamer. Ohne zu zögern nahm ich einen kurzen Anlauf und sprang vom Zug aufs Dach. Meine Schuhe rutschten über den Kies, ließen mich allerdings keine Sekunde schwanken. Ich drehte mich gerade um als ich sah, wie die Amite fast der Länge hin über den Boden rutschte und obwohl das nicht gerade schmerzlos aussah, stand sie sofort wieder auf und ging zu den anderen Initianten. Aucher der Candorjunge stellte sich dieses mal besser an, auch wenn seine Landung nicht weniger ungeschickt war. Die Hauptsache war jedoch, das sie es geschafften hatte.
Schließlich war auch der Letzte aus dem Zug gesprungen. Die älteren Ferox verließen das Dach direkt und machten sich ins Innere, die Initianten allerdings blieben mit mir, Josh und Eric auf dem Dach. Eric sprang auf einen Vorsprung, hinter ihm ging es Meter weit in die Tiefe. Ein Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus.

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Amelie
Oh Gott, was hatte ich getan? Ich hatte wirklich meine Blutstropfen auf die glühenden Steine der Ferox tropfen lassen. Ich hatte meine alte Fraktion, meine Familie verlassen und war nun gewechselt. Erst als ich in der Menge der Ferox stand während wir noch auf die Beendigung der Initiation warteten, wurde mir bewusst, dass ich weder meine Familie, noch die Felder der Amite jemals wieder sehen würde. Ich hatte das alles hinter mir gelassen um in die unbekannte Welt der Ferox einzudringen. Ich würde nie wieder diese weite Kleidung tragen können, nie wieder einfach mit einem Grashalm im Mund auf der Weide liegen. Was genau würde mein Leben jetzt bestimmen? Gewalt? Ich wusste nicht, ob ich das wirklich konnte. Klar, ich sagte in letzter Zeit immer öfter was mir in den Sinn kam, ich hatte keine Lust mehr auf dieses ewige lieb sein. Allerdings wusste ich auch nicht, ob ich in der Lage war, wirklich so ein Leben zu führen. Nur diese Gedanken kamen doch etwas zu spät.
Ich zuckte zusammen, als die Ferox plötzlich Lärm machten und anfingen zu rennen. Erst war ich irritiert, allerdings blieb mir nichts anderes übrig als mit dem Strom zu schwimmen und hinterher zu rennen. Wir mussten rennen, was nicht das Problem war, dann mussten wir hoch klettern und irgendein Kerl -vermutlich ein Ausbilder-, rettete dem anderen Jungen ordentlich den Arsch. Aber was er dann sagte... In den Zug springen? War er bescheuert? Ich wollte gerade fragen ob das sein verdammter ernst war, als er schon los rannte. Ich wechselte ein Blick mit dem Candor-Jungen und rannte dann ebenfalls los, am Zug entlang. Wie sollte ich da jemals hoch kommen?! Ich sah zu wie der Ausbilder hoch sprang, merkte mir die Technik und beschleunigte nochmals, bevor ich nach der Tür griff und mich dann in den Zug zog. Ich knallte mit dem Ausbilder zusammen, bevor ich rückwärts hinfiel und erstmal nach Luft schnappte. Ich war im Zug. Verdammt, das war komplett irre! Wer stieg denn so in einen Zug ein?!
Ich zog die Beine an und hielt mir die Arme vor die Augen, da ich gerade nur Sternchen sah.
Als der Zug dann pfiff und ich hörte wie einige aus dem Zug sprangen, rappelte ich mich mühsam auf und schluckte. Hier sollte ich rausspringen? Was würde passieren, wenn ich einfach weiter fahren würde? Ach du liebes bisschen.
Ich sah zu, wie der Ausbilder Schwung nahm und einfach hinaus sprang. Ich atmete tief durch, nahm ebenfalls Anlauf und sprang dann in einem hohen Bogen aus dem Zug, bremste unsanft auf allen Vieren und mit dem Gesicht. Doch das war im Endeffekt ja egal. Es war total egal, denn ich hatte es geschafft. Oder?

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Irdis Salles
Nur zwei Wechsler. Von mehreren Dutzend, hatten sich nur ein Candor und ausgerechnet eine Amite für die Ferox entschieden, abgesehen von denen, die so oder so schon welche waren. Ich wusste nicht mal, ob es mir frei stand, sie zu unterrichten, wenn es nur zwei waren. Nicht das ein Training mit zwei Personen besonders viel bringen würde, aber ich könnte sie zumindest in den ersten Wochen darauf vorbereiten was sie bei den gebürtigen Ferox erwarten würde.
"Irdis, komm schon! Du willst sicher nicht verpassen ob deinem einzigen beiden Initianten es bis ins Hauptquartier schaffen" riss Josh mich aus meinen Gedanken und packte mich grob am Arm. Ich folgte den Ferox aus dem Gebäude hinaus auf die Straße, wo wir unseren Laufschritt erhöhten und anfingen zu rennen. Obwohl ich die meisten mit Leichtigkeit hätte überholen können, blieb ich weiter hinten und hielt den Candor und die Amite im Blick. Sie waren beide überraschend schnell und hielten mit Leichtigkeit mit. Wir erreichten die Bahngleise, man konnte den Zug bereits hören, allerdings noch weit entfernt. Die ersten fingen bereits an sich einen Weg nach oben zu den Gleisen zu erklimmen. Ich folgte als einer der Letzten. Erneut sah ich mich nach meinen Initianten um. Das Mädchen entdeckte ich bereits, sie hievte sich gerade über den Rand der Bahnsteigkante. Neben ihr tauchte auch der Junge auf, doch er rutschte mit einer Hand ab. Mit einem Satz hatte ich zu ihm aufgeschlossen und seine Hand gepackt, um ihn nach oben zu ziehen. "Passt auf" fing ich an, während ich ihn zu dem Mädchen schob. "Der Zug wird gleich da sein, allerdings wird er nicht anhalten. Ihr müssen rennen und hinein springen und dann, wenn wir da sind, müssen ihr abspringen. Ihr dürft dabei auf keinen Fall zögern wenn ihr das hier schaffen wollt" warnte ich sie vor. Ehrlich gesagt hatte ich keine Ahnung, ob das erlaubt war, schließlich war ich zum ersten Mal hier dabei, aber ich würde mit Sicherheit nicht zusehen wie meine beiden einzigen Initianten untergingen.
Hinter ihnen entdeckte ich den Zug, die beiden Lichter wurden immer größer. Ich nickte den beiden noch mal zu, dann drehte ich mich von ihnen weg und fing an zu laufen, so wie die meisten anderen auch. Der Zug donnerte an mir vorbei. Ich sah über meine Schulter hinweg, sah eine offene Tür und sprang im nächsten Moment ab. Ich bekam einen Griff zu greifen und zerrte mich in den Wagon hinein, bevor ich mich umsah, um zu schauen, wer es schon alles in den Zug geschafft hatte.

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Amelie
Ich hatte dem Tag der Initiation wirklich entgegen gefiebert, doch als ich nun in der großen Halle stand und zusah, wie fast alle Leute bei ihrer alten Fraktion blieben, wurde mir etwas mulmig. Es war vollkommen falsch, dass ich wechseln wollte. Ich sollte es laut meinen Ergebnissen auch nicht tun, da ich für die Fraktion meiner Wahl eigentlich nicht in Frage kam. Allerdings waren die Ferox die einzigen Menschen, die einem so viele Freiheiten ließen nach denen ich mich im Moment so sehnte. Ich liebte meine Eltern, liebte auch meine Fraktion allerdings hielt ich es nicht mehr aus. Ich stand ständig unter Beobachtung durch meine Wutausbrüche und meinem Hang zum Fluchen. Ein solch unfriedsamer Mensch gehörte nicht zu den Amite und ich konnte dieses Gefühl nicht noch weitere Jahre einfach herunter schlucken. Ich musste dort weg, ganz egal wie sehr ich meine Eltern auch liebte. Ich konnte dort nicht mehr sein, ich brauchte etwas... neues. Und selbst wenn ich die Initiation nicht schaffen würde, könnte ich vermutlich zurück zu den Amite... Und selbst wenn nicht, dann wäre alles besser, als als jemand zu leben, der ich einfach nicht war.
"Amelie Tate!" wurde mein Name aufgerufen und ich schritt in meiner roten Kleidung nach vorne. Ich spürte den Applaus nicht, konnte den Blick meiner Eltern zwar auf meinen Schultern spüren, doch das war mir egal. Ich konnte nur noch dem Verlangen nachgehen, mir mit dem Messer in die Haut zu schneiden und schließlich mein rotes Blut auf den Flammen der Ferox zu vertropfen. Als dies geschah, hörte ich den Jubel meiner neuen Fraktion. Ohne einen Blick zurück auf die Amite zu werfen -sicher wunderten sich die Meisten darüber nicht-, ging ich zu meiner neuen Fraktion, meiner neuen Familie. Außer mir war nur ein Junge noch zu den Ferox gewechselt, der Rest blieb bei seiner Fraktion oder wechselte zu den Candor oder den Ken.
(Sorry, der ist schlecht. Weiß auch nicht ob ich gerade den Kopf für etwas neues hab.)

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Irdis Salles
Heute war der Tag der Zeremonie. Erneut ein Tag, an dem ein ganzer Haufen Teenager über seine Zukunft entscheiden würde. Als ob sie dazu überhaupt in der Lage wären, aber so lief das System nun mal. Ich selbst war nie bei der Zeremonie gewesen, die Umstände waren damals nicht besonders gut gewesen. Aber auch das lag schon Jahre zurück. Dieses Jahr betrat ich zum ersten Mal die Halle, in welcher entschieden wurde, für welche Fraktion man sich entschied. Mein Blick wanderte über die Bühne mit den fünf Schalen, weiter zu den ganzen Teegnagern und schließlich über die versammelte Menge. Ganz automatisch wanderte mein Blick zum Sitzblock der Ken, doch als ich realisierte, dass ich nach meinen Eltern suchte, sah ich schnell wieder weg und bewegte mich nach ganz hinten in die Reihen der Ferox. Natürlich waren sie als einzige Fraktion wirklich laut, allerdings auch wunderbar gelaunt. Die meisten konnten es aber auch einfach kaum abwarten die neuen Initianten zu sehen und ins Hauptquartier zu bringen und ich musste zugeben, das auch ich mich darauf freute. Dieses Jahr würde ich die Initianten zum dritten mal in Folge trainieren, die einzige Zeit im Jahr, während welcher ich wirklich was zu tun hatte, schließlich war der Job als Trainier nur auf wenige Wochen im Jahr beschränkt.
Die Zeremonie hatte inzwischen angefangen. Der Ratsvorsitzende hielt eine überaus langweilige Rede, die meiner Meinung nach zusätzlich auch noch viel zu lang war. Und abgesehen davon war das, was er von sich gab, so oder so alles nur Mist. Wer bitte lebte hier wirklich in Frieden dank des Systems? Die Amite vielleicht aber auch die hatten ihre Regeln. Das System grenzte eine Person vollkommen ein und nahm ihr die Möglichkeit eigene Entscheidungen zu treffen. Selbst diejenigen, die gerade anfingen auf die Bühne zu kommen und ihre Wahl trafen hatten nicht wirklich einen freien Willen, denn ihre Entscheidung war durch den Test geprägt. Ich bewunderte immer wieder diejenigen, die sich nicht für die Fraktion entschieden, die ihnen bestimmt war. Vielleicht hatte ich auch genau aus diesem Grund die Fraktionswechsler unterrichten wollen. Um dem System zu zeigen das jeder dort hingehen sollte wo er auch hingehen wollte und nicht, weil er dort hin muss.
"Wir sind schon fast bei der Hälfte und haben noch keinen einzigen Fraktionswechsler. Vielleicht fällt deine Arbeit dieses Jahr aus" meinte Josh neben mir, mein engster Freund den ich je hatte. Was er sagte, war auch mir schon aufgefallen. Nicht, das es allgemein viele gab die zu den Ferox wechselten, aber dieses Jahr schien es tatsächlich knapp werden zu können. Doch schließlich entschied sich ein Junge von den Candor für die Ferox. Ich hoffte, das noch mehr zu uns wechseln würden, ansonsten müsste dieser Junge mit den gebürtigen Ferox trainiert werden und das könnte ganz schnell sein Ende bedeuten.

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Finnley
Irgendwann hatte ich Sophie wieder bei mir. Sie schien etwas hinter mir gerade wirklich wichtiger zu finden, aber das war okay. Wenn sie sich im Moment nicht unterhalten wollte, dann war das für mich okay. Solange sie mich nicht wieder alleine stehen lassen würde, war mir eigentlich alles egal.
"Okay, Baby, dann gucken wir einfach mal, was wir machen. Ich würde wirklich gerne Schießen gehen", sagte ich und trank meinen Kaffee leer. Ich stapelte unser Geschirr und rückte dann näher an Sophie ran. Lächelnd drehte ich ihr Gesicht zu meinem hin und gab ihr einen Kuss auf die Nasenspitze. Wieso ich das tat, wusste ich nicht. Aber ich war gerade unsagbar glücklich und ich wollte ihr nur irgendwie meine Gefühle mitteilen, wenn ich es schon nicht in Worte fassen konnte.
"Wir sehen uns später, okay, Baby? Hol mich von der Arbeit ab", bat ich sie und senkte meine Lippen dann kurz auf ihre. "Ciao", hauchte ich, küsste sie nochmals und stand dann auf. Ich brachte unser Geschirr weg und machte mich dann mit einem Grinsen auf den Lippen zur Arbeit.

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Sophie Lancaster

Ich war gerade dabei ein Pärchen zu beobachten, die sich gerade stritten. Sie saßen ein paar Tische weiter und ich fand es sehr amüsant ihnen zuzuhören. Es war doch immer wieder verwunderlich, wegen was sich Leute stritten, denn es machte den Anschein, als wäre es wirklich etwas Banales. Ich bekam am Rande mit, dass Finnley etwas zu mir sagte, doch gerade war die Auseinandersetzung des Pärchens interessanter. Nach wenigen Augenblicken sprach er mich nochmal an und erst jetzt lenkte ich den Blick von ihnen ab und sah auf ihn. "Ja? Was?" Es dauerte ein paar Sekunden, bis ich mich wieder daran erinnern konnte, was er gerade zu mir gesagt hatte. "Ja also wir könnten später schon ein bisschen Sport machen und schießen... ich weiß nicht. Es macht mir zwar Spaß, aber ich war schon ewig nicht mehr schießen, ich bin bestimmt grottenschlecht." Er war bestimmt ein guter Schießer, doch ich hatte seit meiner Initiation nur noch einmal eine Waffe in der Hand. Als Tätowiererin brauchte man das nicht so, weswegen ich es nie machte, obwohl es mir in meiner Initiation schon Spaß gemacht hatte.

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Andrew
Ihr Oh ließ mich lächeln. Bei ihrem fragenden Blick zuckte ich nur mit den Schultern. ,,Ichhabe noch nie gesehen, dass jemand mit einem so einfachen Oh reagiert. Viele freuen sich total oder finden es dann doch schrecklich aber diese Reaktion habe ich nicht erwartet." Grinsend griff ich nach ihrer Hand und lief mit ihr zurück auf mein zimmer. Dort angekommen reichte ich ihr eines meiner Shirts, welches etwas weiter war. ,,Hier, das kannst du anziehen. Der Stoff liegt nicht so auf deinem tattoo auf. Zuvor werde ich dir aber noch etwas Kamille darauf schmieren. Vertrau mir, dass wird richtig gut tun." Lächelte ich und griff nach der kleinen Tube mit der paste, wartete bis sie ihr Oberteil ausgezogen hatte. Behutsam cremte ich die kühlende Creme auf ihr Tattoo, achtete darauf dabei nicht allzu großen Druck auszuüben. Nachdem ich fertig war, hauchte ich einen kuss auf ihre Schulter. ,,Gern geschehen." Flüsterte ich und strich sanft über ihre Schulter, legte das Zeug wieder zurück. ,,Und wie fühlt es sich an?"

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