Kabinett Nr. 28545

Katze von Nuja
Esperanza
cat_avatar
Stimmung: Glücklich

Eingetragen

Zoey
24.05.12
Solara
23.05.12
Aurora Despoina
23.05.12
Mizame
23.05.12
4.93132
Eigene Bewertung: Keines Durchschnitt: 4.9 (364 Bewertungen)

Kabinett Nr. 28545

Ich nenne mich: 
Nuja Black
Ich bin: 
Jungvampyr
Meine Mission: 
Noch mal im vor feld: ich würde mir wünschen das wenn Ihr mein Kabinett Bewertet KEINE BILDCHEN MEHR IN DIE BEWERBUNG MIT EIN FÜGEN, SONDERN NUR EURE BEMERKUNGEN ODER KOMENTARE! Gezeichnet (10.Juli 2011)° Hier im House of Night neue Vampry Freunde finden(sehr viele)°Blutstropfen sammeln!(bind mit eifer dabei!) °Von einer Katze Erwählt werden werden(Esperanza;P am 13.10.11 um 12:56, mit 1541 Blutstropfen)°Eine Affinität bekommen, am besten Feuer, ich fühlle mich mit Feuer total verbunden!(am 30.01.12 :))°Unserer Göttin Nyx treu ergeben sein°Mit der Untersekunda Fertig sein (13.12.11)°in die Oberprima gekommen (15.05.2012 mit 10099 BP)°
Meine Leidenschaften: 
Mein Kai! mein liebster schatz Das ist der Link <a href=http://www.houseofnight.de/gruppen/sonea>< Sonea zu merner Gruppe Lesen°Schwimmen°Reiten°ich Kann stunden lang lesen und mir wird nicht Langweilig!°Bücher shopen!°Sudoku!°Gitarre spielen! ;)°Mango und Papaya°Tee zu trinken! An Liebsten mag ich Früchte Tee! (Aber ich versuche auch immer gerne was neues)°Mandalas malen°Eukalyptus! Ich gehe gerne alleine im Wald spazieren zu gehen um runter zu kommen und ich liebe die ruhe der Wälder.Ich mag es auch im Stall zu sein und den geruch von Stroh, leder und den geruch vom Pferd ein zu atmen. Ich bin am liebsten draussen
Bücher: 
Die Bücher mit diesem Zeichen da hinter sind: * sind noch un gelesen
Aber das waren bei weitem nicht alle, es werden weitere folgen!
HoN: Gezeichnet
HoN: Betrogen
HoN: Erwähl
HoN: Ungezähmt
HoN: Gejagt
HoN: Versucht
HoN: Verbrannt
HoN: Geweck
Eragon Das Vermächtnis der Drachenreiter
Eragon Auftrag des Ältesten
Eragon Weisheit des Feuers
Eragon 4 (*)
Die Gilde der Schwarzen Magier Die Rebellin
Die Gilde der Schwarzen Magier Die Novizin
Die Gilde der Schwarzen Magier Die Meisterin
Wasser für die Elefanten (*)
Der Goldene Kompass
Das Magische Messer
Das Bernstein Teleskop
Nijura
Tintenherz
Tintenblut
Tintentot
Magie
Prister (*)
Magier (*)
Götter (*)
Sonnea Die Hütterin (*)
Sonnea Die Heilerin (*)
Drachen Bann
Drachen Macht
Drachen Bunnd
Drachen Krieg
Die Tribute von Panem Tödliche Spiele
Die Tribute von Panem Gefährliche Liebe
Die Tribute von Panem Flammender Zorn
Black Dagger Nachtjagt
Black Dagger Blutopfer
Black Dagger Ewige Liebe
Black Dagger Bruderkrieg
Black Dagger Mondspur (*)
Black Dagger Dunkles Erwachen (*)
Black Dagger Menschenkind (*)
Black Dagger Vampirherz (*)
Black Dagger Seelenjäger (*)
Black Dagger Todesfluch (*)
Black Dagger Blutlinien (*)
Black Dagger Vampirträume (*)
Die Bruderschaft der Black Dagger (*)
Narnia: Das Wunder von Narnia
Narnia: Der König von Narnia
Narnia: Der Ritt nach Narnia
Narnia: Prinz Kaspian von Narnia
Narnia: Die Reise auf der Morgenröte
Narnia: Der Silberne Sessel
Narnia: Der letzte Kampf
Bis(s) zum Morgengrauen
Bis(s) zur Mittagsstunde
Bis(s) zum Abentrot
Bis(s) zum Ende der Nacht
Bis(s) zum letzten Sonnenstrahl/ Das kurze zweite Leben der Bree Tanner
Das Schwert der Wahrheit - Das erste Gesetz der Magie
Das Schwert der Wahrheit - Die Schwestern des Lichts (*)
Die Tochter der Königin (*)
Die Gesandte der Königin (*)
Midnight Hour Die Stunde der Hexen (*)
Der fünfte Stein (*)
Das Dritte Testerment (*)
Seelen
Die Feuerreiter Seiner Majestät: Drachenbrut
Die Feuerreiter Seiner Majestät: Drachenprinz
Die Feuerreiter Seiner Majestät: Drachenzorn (*)
Die Feuerreiter Seiner Majestät: Drachenglanz (*)
Die Feuerreiter Seiner Majestät: Drachenwacht (*)
Die Feuerreiter Seiner Majestät: Drachen Flamme (*)
Die Blumen des Todes (*)
Eine Seele von Mörder (*)
Harry Potter 1-7
Schrei aus der Vergangenheit
Schule der dunklen Träume
Drákon - Feuermagie
Drákon - Erdmagie
Drákon - Drachenmagie
Die Krone von Lytar(*)
TV-Sendungen: 
KA11
Merlien
Filme: 
Harry Potter 1 bis 7a und 7b
Narnia Der König von Narnia
Narnia Prinz Kaspian von Narnia
Narnia Die Reise auf der Morgenröte
Tintenherz
Eragon
Die Brücke nach Terabithia
Kokwääh
Morgen Ihr Luschen
Van Helsing
Spirit der wilde Mustang
Der Pakt The Covenant
The Scorpion King
Der Goldene Kompass
König der Löwen 1-3
Groupies bleiben nicht zum frühstück
Twilight 1-4.1
Der der mit dem Wolf tanzt
Transformas 1-3
Musik: 
Es war einmal im Dezember (aus Anastasia der Film)
Sie ist nicht zu fassen (aus Jeanne die Kamikaze Diebin)
Eisblume Louis
Eisblume Stern
Keltische Musik
Schandmauel
Star: 
Meine Großmutter!
Jodelle Ferland (Bree Tanner)
Gary Oldman (Sirius Black)
David Thewlis (Professor Remus John Lupin)
P.C. Cast und Kristin Cast
Stephenie Meyer
Cornelia Funke
Natalia Tena (Nymphadora Tonks)
Helena Bonham Carter (Belatrix Lestrange
Nora Roberts
Emma Watson (Hermine Granger)
Bonnie Wright (Ginny Weasley)

Pinnwand

Kommentare

Benutzerbild
Di, 08/05/2012 - 17:09

Mir gehts gut und dir? :)

Mir gehts gut und dir? :)

♣_________________________♣
тяєυ, ωιє ∂αѕ ƒєυєя ♥ ѕαρнιяα ι ♥ уσυ

Benutzerbild
Sa, 05/05/2012 - 17:30

Schreiben wir mal wieder im

Schreiben wir mal wieder im Rpg? :)

♣_________________________♣
тяєυ, ωιє ∂αѕ ƒєυєя ♥ ѕαρнιяα ι ♥ уσυ

Benutzerbild
Di, 03/04/2012 - 18:32

joa:) das ist auch ganz

joa:)
das ist auch ganz cool;) ich muss noch paar tage gehen

Benutzerbild
Sa, 31/03/2012 - 15:23

das ist cool habt ihr jetz

das ist cool habt ihr jetz schon ferien?

Benutzerbild
Fr, 30/03/2012 - 22:51

Hey:) wie gehts dir so? Liebe

Hey:)
wie gehts dir so?
Liebe grüße

*Träume nicht dein Leben sondern Lebe deine Träume*

Benutzerbild
Fr, 30/03/2012 - 13:42

Jemanden den ich bedinungslos

Jemanden den ich bedinungslos liebe.

________________________________________________
everyтнιɴɢ нαppeɴѕ ғor α reαѕoɴ

Benutzerbild
Do, 29/03/2012 - 11:27

Es war dunkel, es war

Es war dunkel, es war kalt,
sie zitterte schon bald.
Der Mond, er hing unheimlich,
im schwarzen Nichts sein Schein.

Es war dunkel, Lichter aus,
schwarze Nacht, was ein Graus.
Der Wind, er wehte schauerlich,
sie fühlte sich verletzlich, klein.

Es war dunkel, Schritte da!
Panik, Furcht, Angst, ja Gefahr!
Der Tod, er naht bedrohlich!
Unglück! Sie war sein!

<3 <3

Benutzerbild
Do, 29/03/2012 - 08:57

Schule der Gaben

Schule der Gaben (Leseprobe)

Was war hier los? Meine beste Freundin flog wie ein Adler durch die Luft, meine Lehrerin grub mit Bloßen Händen einen Gang zum Nebenzimmer und ein paar der anderen Mitschüler verwandelten sich in Tiere wie Löwen, Kobras oder irgendwelche Monster, die es gar nicht geben sollte.
Das alles begann für mich mit meinem Schulwechsel. Es waren ständig merkwürdige Dinge in der alten Schule passiert. An meinem letzten Schultag, den ich dort verbrachte, hatten wir eine Lehrerin von einer anderen Schule zu Gast in unserer Klasse. Den ganzen Tag hatte sie mich schon angeglotzt und langsam wurde ich wirklich sauer. Ich starrte wütend auf einen Stein auf dem Boden, als dieser Stein plötzlich auf die Lehrerin zuflog. Staunend sah ich zu, wie diese den Stein aus der Luft fing und mich, ohne mit der Wimper zu zucken, weiterhin anschaute. Meine eigentliche Lehrerin Mrs. Watson hatte das alles gesehen und dachte ich hätte den Stein auf die Fremde geworfen. Sie schrie:,, Katherine Stewart! Wie kannst du es wagen…” Aber sie wurde von unserem Gast unterbrochen:,, Lassen sie mich das machen, Mrs. Watson.”, sagte sie in ruhigem Ton, ,,Kate, komm bitte mit hinaus.” während ich aufstand und der Lehrerin hinterher schlurfte schwirrten viele Fragen in meinem Kopf. Wie war das mit dem Stein passiert? Warum hatte die Frau so schnell reagiert? Und woher kannte sie meinen Spitznamen? Wir waren in einen leeren Klassenraum gegangen und die Lehrerin schloss die Türe. Sie warf kleine Kieselsteine in einen Blumentopf und ich stellte mit Entsetzen fest, dass das einmal der mysteriöse Stein gewesen war. ,,Also Kate, ich bin Mrs. Losso und kenne viele Kinder wie dich.”, sagte die Lehrerin nach einer Weile, ,,Die Schule, die ich leite, ist für diese Kinder”,,Ich bin kein Problemkind!” ,widersprach ich und dachte: ich bin überhaupt kein Kind mehr ,aber das zu sagen wäre der Beweis des Gegenteils. ,,Ich habe diesen Stein auch nicht geworfen!” ,,Natürlich!” ,sagte sie und jeder hätte ihren Sarkasmus sofort gehört, ,,Was ist denn deiner Meinung nach passiert?” Ich antwortete ohne vorher darüber nachzudenken: ,,Der Stein ist ganz von alleine auf sie zugeflogen.” ,,Genau! Geh deine Schultasche holen. Ich werde mit deiner Mutter sprechen.”, sagte sie als ob sie mir gar nicht zugehört hätte. Ich weiß bis heute nicht warum, aber ich holte meine Tasche und Mrs. Losso fuhr mit mir zu meiner Mom.
Die war ziemlich überrascht, als auf einmal eine wildfremde Frau in die Wohnung spazierte, sich ohne ein Wort an den Esstisch setzte und den Kaffe aus der Kanne trank. Dann räusperte sich Mrs. Losso und begann zu erklären: ,,Ich heiße Mrs. Losso und bin Lehrerin in der berühmt, berüchtigten Schule der Gaben. Diese Schule ist ein Internat für Kinder und Jugendliche mit besonderen Gaben. Ich glaube Sie kennen Kater Miller, sie war auf derselben Schule wie ihre Tochter. Nun Kater hat auch so eine Gabe und besucht nun die Schule der Gaben. Kate besitzt ebenfalls eine Gabe, welche das ist müssen wir in der Schule noch heraus finden. Also was halten sie davon wenn Kate die Schule wechselt?” das alles kam in einer Geschwindigkeit aus Mrs. Lossos Mund, sodass man Mühe hatte es zu verstehen. Meine Mom zögerte kurz und antwortete dann: ,,Ähm… Ich habe schon viel Gutes von dieser Schule gehört und Kate mag ihre jetzige Schule auch nicht sonderlich. Trotzdem müssen sie meine Tochter fragen, da es ganz allein ihre Entscheidung ist.” Eines der vielen guten Dinge an meiner Mom: sie akzeptiert, dass ich mein eigenes Leben habe. Auch bei mir dauerte es ein paar Minuten bis ich mich zu einer Antwort entschlossen hatte, aber schließlich sagte ich: ,,Wenn ich mit Kater in eine klasse komme, dann habe ich nichts dagegen.” ,,Das lässt sich einrichten” ,sagte Mrs. Losso knapp. ,,Wann soll Kate denn kommen und wo ist die Schule überhaupt?” ,fragte meine Mom. ,, Ach so, natürlich. Hier ist eine Wegbeschreibung. Damit Kate genügend Zeit hat ihre neuen Bücher zu besorgen und ihre sieben Sachen zu packen sagen wir nächsten Montag. Moment ich gebe Ihnen auch noch eine Bücherliste, da steht auch was Ihre Tochter sonst noch braucht. Also dann, bis Montag” ,sagte Mrs. Losso in atemberaubender Geschwindigkeit. ,,Tschüss” ,murmelte Mom ein paar Sekunden zu spät, denn meine neue Lehrerin war schon aus der Tür gerauscht.
Ich schaute mich in der Wohnung um, obwohl es alt war, nur eine Küche, ein Wohnzimmer, zwei Schlafzimmer und ein Badezimmer hatte und der Holzfußboden bei jedem noch so kleinen Gewicht knarrte liebte ich mein zu Hause und würde es samt Einwohner sehr vermissen. Nach einer Weile hörte ich von der Küche her, dass meine kleine Schwester Chantall zu uns kam. Im Türrahmen blieb sie unsicher stehen. ,,Ist diese komische Frau weg?” ,fragte sie verängstigt. ,,Ja, sie ist weg mein Schatz. Komm her” ,sagte Mom. Jetzt war die Angst wie weggeblasen und Chantall sprang in Mom`s Arme. Ich hatte, im Gegensatz zu vielen anderen großen Schwestern ein ziemlich gutes Verhältnis zu meiner kleinen Schwester. Deshalb würde ich auch sie vermissen, wenn ich im Internat war. ,,Hast du gelauscht?” ,fragte ich . ,,Ja, gehst du wirklich weg?” ,meinte Chantall. ,,Ich komme in den Winter- und Sommerferien wieder” ,antwortete ich. ,,Na gut” ,sagte sie. Ich musste lachen. ,,Wenn ich deine Erlaubnis habe, kann ich ja gehen!“, kicherte ich.
Am Nachmittag machten wir uns auf den Weg um meine Bücher zu besorgen. Auf der Liste war eine Adresse angegeben. Hier in Miami gab es diese Bücher wohl nicht. Eine halbe Stunde fuhren wir mit Mom`s Auto durch die Gegend. Auf der Fahrt kam Mom noch mal auf das Gespräch mit Mrs. Losso zurück: ,,Kanntest du diese Kater Miller?” ,,Ja, sie war meine einzige Freundin in der Schule. Im Gegensatz zu den anderen haben sie die komischen Sachen, die in meiner Nähe passiert sind, nicht gestört und jetzt wissen wir auch wieso” ,antwortete ich. Mom sah so aus, als ob sie noch mehr Fragen hatte, doch wir waren endlich angekommen. Chantall, die unbedingt hatte mitkommen wollen, hüpfte aus dem Wagen und wir stiegen ebenfalls aus. Wir waren in einem kleinen Dorf und vor uns stand ein mickriger Laden mit einem Schild an der rostigen Metalltür auf dem stand: Gregs Laden für Gaben. Der Rest des Häuschens war aus Holz, Fenster gab es nicht. Ich tippte die Tür vorsichtig mit der Fußspitze an und die Tür fiel trotzdem mit einem lauten Scheppern aus den Angeln. Chantall hatte sich an Mom`s Hand festgekrallt. Langsam gingen wir in den Raum und schauten uns um. Quer durch das Zimmer verlief ein langer, hölzerner Tresen, hinter dem sich vermutlich ein Lager befand. Im Rest des Raumes waren zum Teil auf Höckern, zum Teil nur auf dem Boden seltsame Geräte, mit Etiketten versehen, verteilt. Es gab einen Wintermantel für das Eis in Person, zwei Hände des Feuers, eine Sammlung von verschieden großen, braunen Täschchen mit Lederriemen auf denen Tiere standen wie Wolf, Löwe, Kobra oder Adler, eine Reihe von Büchern, die sich als meine Schulbücher herausstellten und vieles mehr.
Im Großen und Ganzen machte der Laden den Eindruck, als wäre er aus einem Harry Potter- Film und auch der Mann, der nun an der anderen Seite des Tresens auftauchte wirkte so. Er war klein, dürr, hatte langes, zerzaustes Haar und sah ziemlich ungepflegt aus. Der Mann trug einen weißen Doktor-Kittel und einen schief sitzenden, hellbraunen Hut mit Lederband. Auf seiner Nase saß eine kreisrunde, neongelbe Brille, die in der Mitte zusammengeklebt war. Da man hörte, dass er nervös mit den Füßen tippelte, war er wohl barfuss. Außerdem hatte er wohl Zuckungen, denn er wurde ständig durchgeschüttelt. Er schien Angst zu haben, woraus ich schloss, dass er es sonst mit gefährlichen Kunden zu tun hatte. Nun schaute der Mann uns erwartungsvoll an und Mom stieß mir leicht in die Seite. Ich sagte zu dem Mann: ,,Ich gehe bald auf die Schule der Gaben und brauche noch meine Schulbücher…. Ähm … Hier ist die Liste” Ich nahm Chantall die Bücherliste ab, die mittlerweile ziemlich zerknittert war, und gab sie dem Mann. ,,I-i-ich s-s-ehe m-mal nach, w-w-was i-ich f-finden k-k-ka-kann” ,stotterte er und ging dann auf die Bücher zu. Im Vorbeigehen warf der Mann uns immer wieder flüchtige Blicke zu. An dem Bücherregal stand ein schwarzer Kessel und in diesen warf er einen Haufen Bücher. Anschließend gab er mir den Kessel und sagte: ,,D-d-das s-s-ind a-a-lle d-d-die s-sie b-b-b-b-rauchen. D-ie A-Ausrüstung f-f-finden s-sie i-im L-l-laden v-on L-l-lola L-l-imgohr in d-der B-brown-street” Dann verschwand er hinter dem Tresen wir machten uns auf den Weg in die Brown-street.
Lola Limgohr war mit ihrem Laden das genaue Gegenteil von diesem Greg. Das Haus war pink, violette Blümchen standen links uns rechts von der Tür, es gab ein Schaufenster mit Kleiderpuppen und bunten Fensterbildern. Lola war die Sorte Frau, die ich niemals werden wollte. Wenn sie einen Staubkorn sah, wischte sie direkt das ganze Haus. Sie hatte blond gefärbte Locken (obwohl sie wahrscheinlich behaupten würde die wären Naturblond) und trug einen zartrosa Tüllrock, einen goldenen Mantel mit Taljengürtel, ebenfalls goldene Absatzschuhe und jede Menge glitzernden, klimpernden und kitschigen Schmuck.
,,Guten Tag meine Damen” ,sagte sie mit schrecklich quietschender Stimme, ,,Was darf ich für sie tun?” ,,Meine Tochter kommt bald auf die Schule der Gaben und Braucht noch ihre Ausrüstung” ,antwortete Mom. ,,Natürlich!” ,dann wandte sie sich mir zu, ,,Welche Kleidergröße hast du denn, Kleines?” ,,L” ,sagte ich knapp. Ich hasste es, wenn man mich ,,Kleines” nannte. Immerhin war ich 16 und nur weil ich nicht sonderlich groß war, musste man mich noch lange nicht damit runtermachen. ,,Lolli”, wie ich sie nannte, verließ das Zimmer, war leider aber nach ein paar Minuten wieder da. ,,Das müsste passen” ,sagte sie und drückte mir eine hellblaue Schuluniform in die Hand. Ich schaute mich nach einer Umkleidekabine um, fand sie und verschwand darin. Die Uniform passte und sah gar nicht so scheußlich aus, wie ich gedacht hatte. So schnell wie möglich verließen wir den Laden. Meine Schwester und ich bekamen einen Lutscher. Für wie alt hielt die mich? Fünf? Im Auto lästerten wir über ,,Lolli”, da die anderen sie ebenso wenig mochten wie ich: ,,Seht mal mein Lutscher ist genauso pink wie Lola” ,meinte Chantall. ,,Also wirklich!” ,sagte Mom und versuchte dabei tadelnd zu klingen, aber sie schaffte es nicht, denn noch während sie das sagte fing sie an zu lachen.
Sonntagnachmittag machten Mom, Chantall und ich uns auf den weg nach Beverly Hills, denn dort lag die Schule. Als wir ungefähr drei Stunden gefahren waren, konnten wir das Meer sehen, bis uns Palmen die Sicht nahmen. Bald darauf kamen wir nach Beverly Hills und um uns herum standen lauter Ferienhäuser und Hotels, doch schon nach kurzer Zeit bogen wir in eine abgelegene Straße und eine Weile sahen wir nur Palmen und Berge. Doch dann stockte uns der Atem.

Neue Schule, neuer Ärger

Wir waren am Ende der Straße angelangt. Links und rechts von uns gingen die Berge in einem perfekten Halbkreis auseinander und vor uns erstreckte sich ein Schloss, das bis zum Meer verlief. Vor den Marmortoren standen zwei Wasserspeier in der Form von Löwen. Das Schloss an sich war weiß und es hatte mehr als fünf Türme. Das Gebäude wirkte eher wie ein Palast. Vor dem Tor wartete Mrs. Losso auf uns und lächelte gezwungen als sie uns sah. Mom parkte das Auto ein paar Meter von Mrs. Losso entfernt. Wir stiegen aus und gingen auf meine neue Lehrerin zu. Chantall nahm meine Hand, da sie immer noch Angst vor ,,der komischen Frau” hatte. Mom grüßte freundlich und auch ich sagte ,,Hallo”. Mrs. Losso nickte nur und führte uns in das Gebäude. Die Halle, in die wir nun kamen, sah wie ein römischer Tempel aus. Die Wand war sandfarben mit dunkelbraunen Verzierungen. In der Mitte des Saales stand eine weiße Statue von einer sehr hübschen Frau und auf dem Boden lag ein blassroter Teppich. Am anderen Ende der Halle waren drei hölzerne Türen. Über der einen stand in verschnörkelter Schrift ,,Speisesaal”, über der nächsten ,,große Treppe” und auf der letzten ,,Maltera - Schlafsaal”.
Als wir zur Statue der schönen Frau kamen drehte sich Mrs. Losso um und musterte mich gründlich, dann nickte sie wieder und ging etwas schneller als vorher auf den ,,Maltera- Schlafsaal” zu. Nachdem sie die Tür geöffnet hatte hörte wir lautes Stimmengewirr. Wir gingen einen schmalen Flur entlang, Chantall war jetzt dicht hinter mir, bis wir in einen großen runden Raum kamen, in dem viele Schüler auf Sesseln oder Sofas saßen und wild durcheinander redeten.
Mrs. Losso räusperte sich und mit einem Mal war es still. Wenige der Jungen und Mädchen schauten gespannt zu Mrs. Losso, die meisten aber starrten mich mit einer Mischung aus Neugier und Verwunderung an. Ich fühlte mich nicht wohl in meiner Haut. Es war das selbe Gefühl, wie letztes Jahr, als mir die ganze Klasse (einschließlich die Lehrerin) verklickert hatte, es wäre Kostümfest und ich als einzige im Bienchen-Kostüm in die Schule gekommen war.
Ein weiteres Räuspern von Mrs. Losso rief mich aus meinen schönen Erinnerungen in die nicht viel bessere Gegenwart. Mrs. Losso begann zu sprechen: ,,Liebe Schüler und Schülerinnen, ich möchte Ihnen Kate Stewart, Ihre neue Mitschülerin, vorstellen. Da sie, wie Sie alle, eine telepatische Gabe besitzt, wird sie in die Gemeinschaft von Maltera eintreten. Ich bitte Sie nett und freundlich zu sein und Kate zu helfen, sich schnell einzuleben. Kater, ich habe gehört, dass Sie Kate schon kennen, darum möchte ich Sie darum bitten, sich um sie zu kümmern. Außerdem werden Sie Kates Zimmergenossin sein. Einen schönen Tag noch.” Schon rauschte Mrs. Losso davon und Mom, Chantall und ich standen unbeholfen in der Mitte des Raumes, alle Blicke auf uns ziehend.
Dann kam Kater aus der Menge heraus auf mich zu geflitzt und fiel mir um den Hals. ,,Kate, ich hab dich total vermisst! Ich bin so froh dich wiederzusehen. Du wirst dich hier sicher wohl fühlen! Ich meine, wer tut das nicht? Klar vermisst jeder seine Familie, aber die Leute hier sind ein toller Ersatz und in den Ferien kannst du ja nach Hause fahren. Wie wär`s, wenn du dich von deiner Familie verabschiedest, deine Sachen in`s Zimmer bringst und dann gehen wir am Strand spazieren?” ,sprudelte es dabei aus ihrem Mund heraus. Ich antwortete zu jedem Thema einzeln: ,,Ich habe dich auch vermisst, Kater, und bin ebenfalls froh dich wiederzusehen. Wenn du sagst, dass ich mich hier wohlfühlen werde, dann stimmt das auch. Ich bin mir aber auch sicher, dass ich meine Familie vermissen werde und hoffe du hast Recht und die Leute hier sind nett. In den Ferien nach Hause fahren zu dürfen ist toll und am Strand spazieren gehen hört sich super an.” Kater wollte gerade weiterschwafeln, als wir ein leises Schluchzen hörten. Ich drehte mich um und sah, dass Chantall weinte. ,,Du kommst nur in den Ferien nach Hause? Aber mit wem soll ich denn dann spielen?” ,brachte sie zwischen den fast lautlosen Tränenflüssen hervor. ,,Ich rufe dich jeden Tag an und wir können am Telefon spielen”, beruhigte ich meine kleine, süße Schwester. ,,Das geht?” ,fragte sie erstaunt. Ich lächelte und sagte: ,,Uns fällt schon etwas ein!” Jetzt strahlte Chantall und rannte die wenigen Meter auf mich zu. Ich hob sie hoch und drückte sie an mich. ,Ja` dachte ich, ,das würde ich wirklich vermissen!` Dann verabschiedete ich mich von Mom und die beiden gingen.

Kurz nachdem Chantall die in dem kleinen Gang verschwunden war, zog Kater mich zu einer Türe über der stand: ,,Mädchenschlafsaal”. Wir gingen hinein und eine Wendeltreppe führte uns an vielen Türen vorbei, bis wir an eine kamen auf der ein riesiges ,,Eclipse”-Plakat (endlich eines auf dem auch Seth Clearwater mit drauf war) klebte. Kater öffnete die Türe und ich sah das Paradies: die Wände waren mit unendlich vielen ,,Twilight”-Postern tapeziert, beide Betten waren mit ,,La Push- Wölfe”-Bettwäsche bezogen und alle Fanartikel ,die man sich vorstellen konnte waren im Zimmer verteilt. Kater zog aus meiner Sprachlosigkeit falsche Schlüsse und sagte schnell: ,,Wir können das Zimmer auch umdekorieren. Ich dachte nur, weil wir früher immer das selbe mochten…” ,,Es ist phantastisch!”, unterbrach ich sie staunend. Darauf hin strahlte Kater und fragte: ,,Team Jacob oder Team Edward?” An ihrer Betonung hörte ich, dass sie ganz klar für das erste war. Ich antwortete: ,,Keines von Beidem. Ich finde Edward zu altmodisch und Jacob kann ein richtiger Idiot sein” ,,Aber für irgendeinen musst du doch sein!”, meinte Kater entrüstet. ,,Stimmt” ,pflichtete ich ihr bei, ,,ich bin Team Seth!”
Es war wieder wie früher. Quatschend verließen wir das Zimmer und Kater zeigte mir den Weg zum Strand. Ich achtete nicht sonderlich auf die anderen, bis ich eine ziemlich große Schülerschar entdeckte. Ich unterbrach Kater, die gerade über die dämlichen Jungs aus der alten Schule herzog. ,,Ähm… sind dir die vielen Schüler da drüben aufgefallen?” ,,Ach” ,antwortete Kater und verdrehte die Augen, ,,Die starren wahrscheinlich wieder ,,Tommylein” an. Tommy ist der süßeste Typ der Schule und das muss schon was heißen, schließlich sind die Jungs hier nicht so Volltrottel wie z. B. Roy. Na ja, jedenfalls wird er dir gefallen! Und egal wie viele Mädels auf ihn stehen. Er ist immer nett zu alles und jedem. Vor einem Monat hat er einen Schwulen als Zimmergenossen bekommen. Zuerst dachten wir, Tommy würde total ausrasten, aber er hatte kein Problem damit und mittlerweile sind die beiden total dicke Kumpels geworden. Wenn ich nur an ihn denke! Jedes Mädchen hier hat mindestens ein kleines Bildchen von Tommy im Spinnt. Ich finde es allerdings übertrieben ihm die ganze Zeit nachzulaufen. Der arme Junge hat überhaupt keine Privatsphäre mehr.”
Oh Mann, konnte dieses Mädel reden. Das hatte ich schon vergessen. Während ich jemanden suchte, der genauso viel labert wie Kater teilte sich die Menge. Ein unglaublich süßer Junge mit dunklen Haaren und ja, ich würde sagen asiatischen Wurzeln kam auf uns zu. Er achtete weder auf die Mädels, die sich gegenseitig Luft zufächelten, noch auf Katers ,,Oh du liebe Güte”. Er lächelte mich freundlich an und ich konnte nicht anders, als zurückzulächeln. ,,Hi! Ich bin Tommy. Du musst Kate sein. Schön, dass du hier bist. Ich bin der Vertrauensschüler in unserer Stufe. Also falls du irgendein Problem hast kannst du jederzeit zu mir kommen. Hat mich gefreut dich kennenzulernen. Ich muss jetzt auch los. Die Flugstunde fängt gleich an. Ciao!”
Die Horde von Mädchen folgten ihm, wie Entenküken der Mutter. Kater flüsterte mir zu: ,,Das einzig Schlechte an ihm: Er lässt einen nicht zu Wort kommen” ,,Das ist mir ja noch gar nicht aufgefallen! Ich hab doch so viel zu unserem Gespräch beigetragen!” ,entgegnete ich kichernd. ,,Die anderen sind jetzt ziemlich sauer auf dich” ,meinte Kater nach einer Weile, in der wir schweigend in Richtung Strand geschlendert waren. Als sie meinen verwirrten Blick sah, erklärte sie: ,,Tommy hat zwar jeden Neuen einzeln begrüßt, aber zu keinem von uns hat er gesagt, dass wir jederzeit zu ihm kommen können” Bisher waren wir durch einen mit Fackeln beschienenen Korridor gegangen, jetzt bogen wir um eine Ecke und Kater öffnete eine riesige Eisentür.
Vor uns breitete sich ein gigantischer Sandstrand aus, auf dem schon viele Schüler waren. ,,Hast du Handtuch und Bikini dabei?”, fragte mich Kater. ,,Oh, nein, daran hab ich gar nicht gedacht!” ,sagte ich. Das war mal wieder typisch! Keiner außer mir würde ohne Schwimmzeug zum Strand gehen! ,,Wie gut, dass ich immer an alles denke! Hier hast du was von mir!” ,grinste Kater selbstzufrieden. ,,Daaaaanke! Ich weiß nicht was ich ohne dich machen würde! Ähm, und hast du auch an Sonnencreme gedacht?” ,fragte ich sie und kannte die Antwort schon, als ich die Frage aussprach. ,,Ups! Vielleicht denke ich doch nicht an alles!” ,sagte sie und wurde rot. ,,Macht nichts!” ,sagte ich schnell, um ihr nicht die Zeit zu lassen richtig traurig zu werden......

Wir hatten Zuschauer und zwar ziemlich viele! Aber das Schlimmste war: Tommy stand auch da und schaute uns grinsend zu. Ich wäre am liebsten im Boden versunken! Doch im nächsten Moment war ich schon wieder auf Wolke sieben, denn Tommy rief den anderen Schülern zu: ,,Das sieht echt nach Spaß aus! Los! So was können wir uns doch nicht entgehen lassen!” Und dann rannten ungefähr 30 Schüler lachend auf uns zu und das Wasser spritzte uns schon aus zwei Metern Entfernung entgegen. Den ganzen Nachmittag waren wir im Meer und ich freute mich schon fast auf den Unterricht am nächsten Tag. Aber eben nur fast!
Um sieben Uhr gingen wir alle auf unsere Zimmer und zogen uns für das Abendessen trockene Sachen an. Kater und ich gingen gemeinsam zum Speisesaal. Der Saal sah aus, wie ein Palast (natürlich von innen). Es gab drei Tische. Einer war dunkelblau und auf um stand riesengroß: Lehrer, auf dem zweiten stand: Kurralea und er war grasgrün und auf dem letzten stand: Maltera und er war rubinrot. Der Lehrer-Tisch stand gegenüber der Türe parallel zur Wand. Die anderen beiden Tische standen mit dem Kopf, Fuß der was auch immer zum Lehrer-Tisch und parallel zueinander. Wir gingen(wie ich mir schon fast gedacht hab) zum Maltera- Tisch und setzten uns zu einer Gruppe laut schwätzender Mädchen. Diese begrüßten uns sofort und ein paar konnte ich wieder erkennen, da sie auch im Wasser gewesen waren. Doch da hatte ich noch keine Bekanntschaften geschlossen, weil ich zu sehr mit Kreischen beschäftigt war.
Dann kam das Essen auf den Tisch. Und zwar von selbst! Eine Tür neben dem Lehrer-Tisch flog auf und tausende von Tellern, Bestecken und Speisen (man konnte es nicht Essen nennen, da das eine Beleidigung gewesen wäre) flogen fein säuberlich in einer Reihe auf die Tische zu. Immer wieder lösten sich Sachen aus der Reihe und landeten auf einem Tisch. Nach kurzer Zeit hatte ich Teller und Besteck und schon bald war alles verteilt.
Ich wollte gerade anfange zu essen, als alle aufstanden und in eine Ecke des Raumes gingen. Auch Kater wollte sich erheben, aber ich fragte sie schnell: ,,Was ist denn jetzt los?” ,,Wir opfern unserem Gott Kurralea und seiner Frau Maltera. Das tun wir immer vor den Essen” ,antwortete sie achselzuckend.
“Für euch Kleinkinder war`s bestimmt toll im Wasser zu plantschen!” ,ertönte da eine Stimme, die sich anhörte wie eine Kröte, ,,Vernünftige Menschen, wie wir, hatten Besseres zu tun!” Ich drehte mich um und sah drei Mädchen in Minirock, Felljäckchen und Highheels. Die vorderste hatte rot-blondes Haar und strahlend blaue Augen. Dahinter stand links ein Mädchen mit aschblonden Haaren, grauen Augen und einer riesigen Hakennase. Und rechts von ihr war eine mit rabenschwarzen Haaren, braunen Augen und dicken Lippen (wahrscheinlich hatten die gerade eine Schönheits-OP hinter sich). Ich konnte nicht anders, als grinsend zu fragen: ,,Was war es denn Frösche essen und Schönheitsschläfchen halten?” ,,Auch noch frech werden? Ob Tommylein das gefallen wird? Eben meinte er noch, du wärst nicht so zickig wie die anderen, aber da hat er sich wohl getäuscht” ,sagte die vordere schnippisch. Sie war es auch, die uns angesprochen hatte. ,,Oh, Doreen! Lass uns in Ruhe und geh lieber wieder deinem Tommylein nachspionieren!” ,mischte sich Kater ein. Endlich machten die drei gleichzeitig auf den Absätzen kehrt und setzten sich ein Stück weiter, neben Tommy, an den Tisch. ,,Sagtest du nicht, die Leute hier wären nett?” ,fragte ich Kater, während wir beide aufstanden und in diese Ecke gingen. ,,Die meisten sind das auch!”, verteidigte sich Kater. ,,Ja! Die meisten!” ,murmelte ich.
In der dunklen Ecke stand eine Statue von einem Ehepaar in römischer Tracht. Das eine war die Frau, von der auch die Statue in dieser Eingangshalle war. Den Mann hatte ich noch nie vorher gesehen, ich wusste aber, dass er mein neuer Gott Kurralea war. Ich hatte ein paar Weintrauben mitgenommen und legte sie zu den anderen Speisen am fuß der Statue. Kater tat das selbe und wir gingen zurück zum Tisch. Das Essen war echt gut. Dann war Bettruhe angesagt und weil ich sowieso todmüde war schlief ich schnell ein.

Meine Gabe

Am nächsten Morgen wachte ich erst spät auf. Kater war schon längst auf den Beinen und als ich sie fragte warum sie so gestresst durch das Zimmer liefe, antwortete sie: ,,Weil wir beide in zehn Minuten einen Termin bei der Schulleiterin haben” “Wie jetzt? Wir beide?”, fragte ich ungläubig. “hab ich doch gerade gesagt!” ,sagte sie entnervt. “Du und ich?”, fragte ich noch mal und kam mir dabei ziemlich dumm vor. Kater machte sich gar nicht mehr die Mühe zu antworten.
Warum hatte sie mir das nicht gestern Abend noch gesagt? Ich zog mir schnell Jeans und eine Bluse an und klatschte mir ein wenig Make up auf das Gesicht, dann etwas Lipgloss und erstaunlicher Weise war ich noch vor Kater fertig. Ich wartete kurz auf sie und wollte dann zu Speisesaal gehen, aber Kater rief: ,,Später!” und zog mich weiter. Das Büro der Schulleiterin war neben der großen Treppe. Es war ziemlich versteckt, sodass ich es übersehen hätte, wenn Kater mich nicht zurechtgewiesen hätte.
Wir betraten den Raum, Kater zuerst, und als ich Katers leises Quietschen hörte, wusste ich schon, dass nicht nur die Schulleiterin im Zimmer war. Tommy saß auf einem Stuhl gegenüber der Tür. Daneben waren noch ein paar frei. Kater ging darauf zu, traute sich aber nicht, sich neben Tommy zu setzen. Da sonst kein anderer da war (was ich nicht gerade schlimm fand) setzte ich mich dann auf den Stuhl neben ihm.
Ich schaute mich um. Neben der Türe, durch die wir gerade hereingekommen waren, stand ein Pult und dahinter saß Mrs. Losso. An der Wand hingen verschiedene Auszeichnungen und Bilder von ehemaligen Schulleitern (die sich NICHT bewegten). Mrs. Losso räusperte sich und ich fragte mich, ob sie das jedes Mal tat, wenn sie etwas sagen wollte. “Also Tommy! Das ist Kate und daneben sitzt ihre Zimmernachbarin, die du ja schon kennst. Nun Kate wird zum einen von Kater herumgeführt, aber sie haben nicht immer die selben Kurse, deshalb bitte ich dich darum, ihr zu helfen, wenn sie einen Raum nicht findet, oder sonst etwas nicht versteht” ,sagte Mrs. Losso. ,, Mach ich!” ,antwortete Tommy knapp und lächelte mich an. Ich lächelte ebenfalls. Dann sprach Mrs. Losso (leider) weiter und wir wendeten uns wieder ihr zu: ,,Hier ist dein Stundenplan, ein Plan der Schule und auf dieser Liste stehen deine Lehrer und die Fächer, die sie unterrichten. Das war`s dann auch! Hopp, hopp! Sonst kommt ihr noch zu spät zum Unterricht”
Wir standen auf. Tommy holte die verschiedenen Zettel vom Pult und gab sie mir. Ich bedankte mich. Anschließend gingen wir in den Speisesaal und setzten uns an den Tisch. Tommy setzte sich zu uns, weil er mir noch einige Dinge erklären musste. Zuerst erfuhr ich, dass wir nur beim Abendessen opferten. Dann fing Tommy an zu erzählen und gelegentlich füllte Kater die Lücken aus: ,,Also als erstes hast du Gabenforderung. Da wird erst mal herausgefunden, welche Gabe du hast und dann wird diese erweitert” “Das Fach gibt Mrs. Losso und da haben wir leider nicht zusammen Unterricht, aber du bist in Tommy `s Gruppe” ,redete ihm Kater dazwischen. “ja!” ,fuhr Tommy fort, ,,Als nächstes dann Flugunterricht bei Mr. Ranker,. Das hast du mit Kater” “Ähm..” ,unterbrach ich ihn, ,,Womit fliegen wir denn?” ,,Achso, klar” ,antwortete er, ,,Das hängt von der Gabe ab. Wenn du eine Gabe hast, die zum Angriff benutzt wird fliegst du eine Adler, wenn du dich verwandelst fliegst du Wolken, außer du verwandelst dich in eine Vogel, wenn du eine Gabe der Abwehr hast, dann fliegst. du auf weißen Tauben, Ähm.. etwas mutierten Tauben, sie sind nämlich so groß wie Adler und dann gibt es noch Leute, die haben zwei Gaben, eine zur Abwehr und eine zum Angriff” “Oh, nein!” ,warf Kater ein, ,,Es gibt keine LEUTE, die zwei Gaben haben, nur Tommy hat zwei!” “Ja, ist ja auch egal” ,meinte Tommy bescheiden, ,,ich fliege einen schwarzen Pegasus. Wenn es noch jemanden geben sollte, der mehrere Gaben hat, dann steht im Stall noch ein weißer Pegasus. So danach hast du Geschichte” ,,Wow!” ,unterbrach ich ihn wieder, ,,Endlich ein normales Fach!” ,,Mehr oder weniger! Wir lernen nicht diese langweilige Geschichte, wie auf anderen Schulen, wir lernen die Geschichte, der Gaben. “ ,meinte Tommy, “dann hast du Verteidigung. Dieses Fach gibt Mr. Dingobagel. Ich würde mich nicht über seinen Namen lustig machen, da er dreifacher Weltmeister in Karate ist. Da ist keiner von uns dabei, weil es da zwei Kurse gibt. Wenn alle auf einmal kommen würden, dann würde sich bald jemand verletzen, meint Mr. Dingobagel. Deswegen haben wir nachmittags Verteidigung, während du eine Freistunde hast und während du Verteidigung hast haben wir unsere Freistunde. Dann gibt es Mittagessen und danach ist dann Tierpflege angesagt. Mrs. Lingona ist unsere Lehrerin da und sie wird schauen, zu welchem Tier du am besten passt. Da sind wir übrigens alle drei in dem selben Unterricht. Danach hast du deine Freistunde und als Letztes musst du noch zu einem Wahlfach. Du hast die Auswahl zwischen Schauspiel, Musik und Hausarbeit. Ich habe Musik und Kater Hausarbeit. So, das war Alles! Wenn du dich für ein Fach entschieden hast, wende dich an Mrs. Losso. Bis dann!” ,sagte er und verließ den Raum.

Viel Spaß beim Lesen. :b

Benutzerbild
Mi, 28/03/2012 - 13:43

hat sich erledigt, habe es

hat sich erledigt, habe es selber raus gefunden

Benutzerbild
Mi, 28/03/2012 - 08:02

Kann man eigentlich die

Kann man eigentlich die Bilder die man in der Galeri hat auch als Kabninett bild machen??
kann ergentwe mir sagen wie das geht??

.

Nuja...
...ist in der Oberprima, hat insgesamt bereits 10201 Blutstropfen gesammelt und ist derzeit
offline