Shadow Falls Camp-Academy [RPG]

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Shadow Falls Camp-Academy [RPG]

Wegen der Abwesenheit von Avery übernimmt Nijana die Leitung. Meldet euch bei Fragen bei ihr. =)

Story:

Was bis jetzt passiert ist ..
Wer bin ich? Die Frage die keiner beantworten kann. Die Frage die sie sich stellt, seitdem sie hier ist. Kylie wurde für den Sommer in’s Shadow Falls Camp geschickt. Warum? Ihre Mutter denkt es sei ein Camp für Junge Kriminelle, was jedoch fast keiner weiß, ist dass es ein Camp für übernatürliche Wesen ist. So wie Kylie. Doch was dort passiert, bringt ihr keine Antworten. Tiere werden ermordet, was dazu führen kann, dass das Camp geschlossen wird. Erst nachdem Kylie und Derek die Mörder erwischt haben, ist das Camp sicher. Und nun, nun wird es auch noch in ein Internat umgewandelt. Und dort beginnt das RPG.

Wer das Buch nicht kennen sollte kann hier die Storyline lesen.

Allgemeine Infos:
Shadow Fall Camp ist ursprünglich ein Camp für Übernatürliche Wesen und wurde von Holiday Brandon und Sky Peacemaker gegründet. Dort gehen Vampiren, Werwölfen, Gestaltwandlern, Hexen und Feen bzw. Elfen hin. Natürlich gibt es noch weiterer solche Camps, doch dieses ist etwas besonderes. Es ist allgemein bekannt, dass die Arten unter einander Streit haben. Teilweise hassen sie sich auch. Dies gilt jedoch nicht für alle Übernatürlichen Wesen! Und hier kommt das Camp in einsatz. Dies ist spezial dafür gedacht, dass die Arten lernen miteinander friedlich umzugehen und ihre Vorurteile zu vergessen. Auch dient es dafür, Leuten die nichts von ihren Übernatürlichen Zweigen wissen, in diese Welt einzuführen, und ihnen von Anfang an die Vorurteile zu nehmen.
Doch nun ist es zu einem Internat um funktioniert wurde. Dies ist natürlich sehr praktisch, da die Wesen nun 24 Stunden mit einander auskommen müssen und somit mehr über die Gewohnheiten der anderen erfahren.

Nicht jeder kommt in das Internat, weil die Eltern denken, sie seien Drogensüchtig! Viele werden von ihren Eltern geschickt, da diese das Internat für eine gute Idee halten und manche, damit ihre Kinder im Internat für Randale sorgen, damit es schließt!

Das Internat:
Das Internat ist ein riesiges altes Gebäude, welches von einem riesigen Wald umgeben ist. Im Ostteil des Gebäudes Schlafen die Jungs und im Westteil, die Mädchen. Das ganze RPG würde im Internat und in der umliegenden Stadt, in welcher die Schüler nach Unterrichtsschluss hin gehen können. Dies jedoch nur bis 22 Uhr, danach muss jeder im Schulgebäude sein! Der Unterricht ist jeden Tag gleich, weshalb jeder denselben Stundenplan hat.

Der Tag beginnt mit einer Kennenlern Stunde. In dieser wird die Gruppe in zwei geteilt. Der eine Teil zieht die Namen der anderen. Sobald jeder einen Namen gezogen und zu seinem Partner gefunden hat, haben diese eine halbe Stunde Zeit um sich kennen zu lernen. Der Zweck dieser Stunde ist, dass die Verschiedenen Rassen sich kennen lernen können und eventuell ihre Vorurteile vergessen.
Anschließend haben die Schüler Geschichte. Dort lernt man wie die Arten entstanden sind. Themen sind beispielsweise der Grund des Krieges zwischen den Werwölfen und Vampiren. Dazu kommt natürlich auch die Allgemeine Geschichte der Menschen.
Die Dritte Stunde ist Mathematik. Was das ist, brauche ich wohl nicht zu erklären, da es jeder bereits hatte, bzw. hat.
Darauf folgt die Artenkunde. In diesem Fach lernt man etwas über die verschiedenen Arten. Natürlich nicht so etwas wie: „Wie töte ich einen Vampir.“ Man lernt wie man z.B. ein Vampir wird, was Feen alles für Gaben haben und und und.
Nach diesen Stunden kommt eine einstündige Mittagspause, in der die Schüler machen können, was sie wollen. Dabei darf man jedoch nicht das Schulgelände verlassen.
Trainieren der Fähigkeiten ist das nächste Fach. Hierbei trainieren sie, wie der Name schon sagt, ihre Fähigkeiten. Sei es das Vampirische Gehör, die Verwandlung in einen Wolf oder das Hexen. Dieses Fach findet individuell statt, d.h. Nur die Feen haben zusammen Unterricht und auch nur die Werwölfe. Genauso die Hexen.
Das letzte Fach ist Naturwissenschaft. Es ist aus den Fächern Chemie, Physik und Biologie zusammengesetzt. Dabei geht es genauso um den Menschen, als auch um die Vampire oder der anderen Wesen. Der Körper jeder Spezies wird durch genommen, sodass die Schüler auch wissen, wie es zu ihren Mitschülern kommen konnte.

Die einzelnen Arten:

Allgemein
Jedes der Wesen stammt von Göttern ab. Welche ist nie wirklich klar, doch je näher die Blutlinie an einen Gott heran kommt, desto mächtiger ist die Person. Dies erkennt man an der Kraft der Person. Ist ein Vampir z.B. stärker als manch anderer, so ist seine Blutlinie näher an die eines Gottes. So ist es auch bei den anderen Wesen. Je stärker eure Fähigkeit ist, desto näher liegt eine Blutlinie. Es gibt jedoch nur wenige, dessen Blutlinie nahe der Götter liegt, also kann nicht (!) jeder von euch so mächtig sein!

Vampire
Vampire kennt ihr ja alle. Sie sind wie das Klischee sie beschreibt. Die 2 Möglichkeiten um zu einen Vampir zu werden sind einmal durch einen Biss oder durch ihre Gene. Das Gen ist rezessiv, d.h nur manche in der Familie werden Vampire. Sollte man dieses Gen haben, muss man in Kontakt mit einen anderen Vampir kommen, damit es ausbricht. Nach und nach verändert sich der Körper. Diese Prozedur ist sehr schmerzhaft und passiert nicht mal eben so in einem Tag. Die Körper-Temperatur sinkt und man wird blasser. Vampire brauchen mindestens 1 Liter Menschenblut im Monat. Reine Vegetarierer, also Tier Blut trinkende Vampire gibt es nicht. Wenn man im Camp ist, gibt es jeden Morgen ein Ritual an dem die Vampire teilnehmen können, dabei trinken sie zusammen Blut. An dem kann man jedoch nur teilnehmen, wenn jemand (z.b. der Zimmernachbar) dieses Blut gespendet hat.

Werwölfe:
Werwölfe kennt ihr ja. Für die, die sie nicht kennen: Es sind Menschen die sich in Wölfe verwandeln können. Dies geschieht nur bei Vollmond. Viele denken, dass sie sich in diesem Zustand nicht beherrschen können, was jedoch falsch ist. Jeder Werwolf weiß nach seiner Verwandlung genau was er oder sie tut.
Werwölfe leben in Rudeln. Sollten sie das nicht tun, sind sie abtrünnig, was im schlimmsten Fall zur Verhaftung führen kann. (Es tut mir Leid, wenn ich das aus dem Buch falsch interpretiert habe. Sollte es jemand genau wissen, kann er/sie mich gerne drauf hinweisen :))

Hexen:
Hexen können, wie jeder weiß, Zaubern. Sie leben nach einer Hierarchie, in der es in jeder Familie eine Hohepriesterin gibt. Entweder übernimmt diesen Job die Tochter der derzeitigen Hohepriesterin, oder die mächtigste Hexe der Familie.

Feen,Elfen ect.
Ich denke mal jeder weiß was diese Wesen sind. Bei ihnen könnt ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen. Es kann alle möglichen Kombinationen geben. Jedes dieser Wesen hat eine bestimmte Gabe. Welche müsst ihr entscheiden.

Gestaltwandler:
Diese Wesen können ihre Gestalt je nach Belieben ändern. Wenn sie dies tun, erscheinen überall funken und man fängt an zu leichten. Dabei verformt sich der Körper. Wie genau er verformt wird, sieht keiner. Die Leute die zu schauen sehen und die leuchtende Gestalt.

Es werden nur die Wesen gespielt, die ich hier aufgezählt habe. KEINE eigen Kreationen! Jedes dieser Wesen kann bis zu 150 Jahre alt werden, danach sterben sie wie Menschen. Sie schlafen ein und sterben. Je älter sie werden, desto schwächer werden sie, bis sie schließlich den Tod finden. Natürlich kann man auch vorher sterben, indem man getötet wird. Dazu kommt, dass es KEINE Mischlinge gibt. D.h. man kann nicht halb Fee und halb Werwolf sein. Sollten eine Fee und ein Werwolf zusammen finden, so bekommt das Kind nur
eine der Gaben der Eltern.

Das Lesen.
Jedes übernatürliche Wesen kann ein anderes Lesen. Dabei zuckt die Augenbraue der Person, die liest nach oben. Wenn man jemanden liest, erfährt man was für ein Wesen der oder die andere ist. Bei manchen Leuten klappt dies jedoch nicht. Das kann daran liegen, dass man so eine Enorme Physische Kraft hat und es verhindert (nur bei Feen oder Elfen mit solchen Fähigkeiten) oder das Gehirn hat dies Automatisch gemacht. So etwas kommt vor und kann nur durch hartes Training aufgehoben werden. Das Lesen macht man automatisch. Dabei ist es egal wer vor einem steht, man sieht die Person an und zieht die Augenbraue hoch. Für viele wirkt dies komisch, jedoch ist dies unter den Wesen ganz normal.

Steckbrief

Name: (Dein HoN-Name)
Name deiner Figur:
Alter deiner Figur: (Alle Figuren altern langsamer als normale Menschen, haben also kein ewiges Alter)
Wesen:
Aussehen: (Link!)
Charakter/Eigenschaften: (Nicht nur ein paar Wörter dahin geschrieben.)
Besonderheiten: (Hat deine Figur ein besonderes Talent? Zu diesen Sachen gehören nur Dinge wie singen.)
Vorgeschichte: (Was ist im Leben deiner Figur passiert? Bitte mehr als nur einen Satz!)
Aus welchem Grund ist er/sie hier? (Denken seine/ihre Eltern ihr Kind wäre Drogen abhängig?)
___
Was für Kräfte hat deine Figur? (Nur für Feen/Elfen)

Rollen aus dem Buch:
Kylie Galen
Lucas Parker
Della Tsang
Derek Lakes
Miranda
Fredericka
Perry Gomez
Helen Jones
Holiday Brandon
Burnett James
Sky Peacemaker

Gefällt euch ein Charakter aus dem Buch? Wenn ja, macht einen Steckbrief dafür und schickt ihn mir!

Mitglieder:
Mitglieder werden, in die Gruppe geschrieben. Jeder darf maxi. 4 Charas machen. Wenn jemand mehr möchte, soll er die Mentoren fragen.

Regeln:
Die offiziellen RPG-Regeln
• Bei Anfragen oder sonstigem bitte an mich wenden.
• Ich nehme nur ausführlich formurlierte Steckbriefe an, also gebt euch Mühe!
• Es wird im Romanstil geschrieben das heißt:
Ich ging los, um mir ein Glas Milch zu holen.
- wörtliche Rede:
„hey! Wie geht’s dir so?“, sagte ich.
- gedanken:
*Ok, das ist komisch*, dachte ich.
- Der Name eines Charakters wird über den Post geschrieben!
- Dinge außerhalb des RPGs werden in Klammern geschrieben:
(ich geh off) oder [ich geh off]
• Wie schon bei der Spieleranzahl geschrieben, max. nur 4Charaktere.
• Man muss Bescheid sagen, wenn man offline geht. Man will ja nicht die ganze Zeit auf einen Post warten, oder?!
• Wäre gut mind. 2-mal pro Woche zu posten. Wenn man mal nicht Bescheid sagen kann ist es nicht so schlimm. Ich versteh das :)

Ich mag meine Fassade! Sie ist stabil & zeigt mich immer lächelnd :)

Diskussion

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Basil Skander
Ich schlief tief und fest. Die unruhigen Nächte waren wieder vorbei. Fast vorbei. Nur noch an schlechten Tagen hatte ich irgendwelche Albträume. Den leichten Schlaf hatte ich inzwischen auch wieder ein bisschen ablegen können. Doch immer noch hatte ich meine Ohren offen in der Nacht. Ich würde hier niemand mehr rein lassen, der nicht hierhin gehörte. Irgendwann wurde ich jedoch wach. Der süsse Duft von meiner Freundin stieg mir in die Nase und ich seufzte leise auf. Ich streckte mich und vergrub mein Gesicht in dem Kissen. Für meine empfindlichen Augen war es einfach nur zu hell, um gleich die Augen zu öffnen, wenn es so hell war. Ich seufzte leise auf und zog Cassandra nur noch enger an mich heran. "Morgen Baby", sagte ich und blinzelte langsam dem Tageslicht entgegen.

Save your advice, 'cause I won't hear. You might be right, but I don't care.

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Arizona Deveraux
Ich hörte Jeremy kaum zu, während dieser darüber sprach, dass es gefährlich war hier zu sein und mein Vater sich bestimmt sorgte. Er hatte ihn also ausgequetscht...obwohl er es sicherlich nur gut meinte, ging es ihn eigentlich nichts an. Er war zwar praktisch mein Arzt, aber außer sich um meine Verletzungen zu kümmern ging der Fall und Nate ihn nichts an. Ich hatte jedoch keine Lust jetzt mit ihm darüber zu diskutieren, denn ich spürte immer wieder Nates und Justins Blick auf mir. Ich war heilfroh, dass Justin seinen besten Freund zurück hielt, denn ich spürte durch die Bar hindurch Nates Streitlust und ich wusste, dass das hier noch nicht fertig war, wir waren noch nicht fertig. "Okay Jeremy hör mal: Du scheinst wirklich nett zu sein, aber ich wäre dir dankbar wenn du dich bloß um meine oder unsere medizinischen Probleme kümmern würdest. Der Fall geht dich nichts an und glaub mir, du willst auch nicht hineingezogen werden, also bitte misch dich nicht ein." sagte ich schließlich ruhig und er sah mir eine Weile in dir Augen. Keine Ahnung was es gewesen war, was mich so an ihm fasziniert hatte, vielleicht sein grinsen, aber sein Zauber war jetzt weg und ich wusste auch woran das lag. Der Gedanke, dass Nate mit einem anderen Mädchen hätte heute abend reden können, hatte mich erschreckt und mir einen Stich versetzt und als die beiden sich geschlagen hatten, hatte eine Stimme mir gesagte, dass egal wie es ausgehen würde und egal aus welchen Gründen der Streit angefangen hatte, ich mich immer hinter Nate stellen würde, weil er zu mir gehörte und ich zu ihm. Außerdem hatte die Schlägerei gezeigt, wie es ausging, wenn jemand versuchte sich zwischen uns zu stellen. Obwohl ich also auf Nate sauer war, weil er Jeremy grundlos geschlagen und sich wie ein totaler Macho benommen hatte und ich jetzt hier saß, war mein Herz bei Nate. "Okay, das kann ich verstehen. Also dann geh ich jetzt besser, soll ich dir ein Taxi rufen oder bleibst du noch?" fragte Jeremy verständnisvoll mit einer sachlichen Stimme, die er bestimmt immer bei seinen Patienten benutzte. Ich sah zur Bar, mein Blick traf sich kurz mit Justins und etwas darin sagte mir, dass ich die beiden Männer alleine lassen sollte. "Ich gehe, ich bring das Eis noch zurück." Er nickte, sagte noch, dass er mir ein taxi rufen würde und ich nahm ihm den kleinen Beutel mit Eis aus der Hand, um damit vor zur Bar zu gehen, allerdings stellte ich mich neben Justin und sah keinen der beiden an, als ich dem Barkeeper das Eis gab. "Ich fahr zurück zur Wohnung, pass auf ihn auf." Ich sagte keine Namen, aber Justin wusste schon wie das gemeint war. Dann konnte ich jedoch nicht anders und warf Nate noch einen kurzen Blick zu, ehe ich zum Ausgang ging, wo Jeremy wartete.

Im Hafen sind Schiffe am sichersten, aber dafür sind Schiffe nicht gebaut.

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Nate Hampton
Es war schon scheiße genug das Arizona wieder ihre Gabe an mir benutzte aber dann noch zu hören das ich bloß ihr Exfreund war, war noch schlimmer. Und als der Wichser noch fragte ob ich das war weil ich gewalttätig sei, wollte ich mich gerade wieder umdrehen und ihm noch eine reinhauen, aber Justin hielt mich zurück. "Hey, komm wieder runter" fuhr er mich an, aber so leicht war das nicht. Ich würde mir sicher nicht anhören ich sei Arizona gegenüber gewalttätig oder so ein scheiß. Trotzdem ließ ich mich zurückhalten. Mir war sehr wohl bewusst das hier Sicherheitsleute waren und mich im Auge hatten, also setzte ich mich und griff hinter die Theke nach einer Flasche. Der Barkeeper versuchte mich nicht mal davon abzuhalten, also schenkte ich mir auch großzügig was ein und kippte es in einem Zug weg. Ich war unruhig, was vor allem daran lag, dass Arizona jetzt einfach bei dem Kerl blieb. Was hatte sie denn erwartete würde ich tun wenn ich auf den treffe und er mich auch noch dumm anmacht? Nett mit ihm darüber plaudern das ich ihn scheiße fand? Ich warf nur einen kurzen Blick zu den beiden rüber, dann entschied ich mich a er lieber dazu es nicht noch einmal zu tun, denn sonst würde ich mich noch verlieren. Also trank ich stattdessen einfach weiter, denn sie alleine bei ihm lassen würde ich mit Sicherheit nicht.

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Arizona Deveraux
Meine Stimmung war es jetzt die im Keller war und ich wollte mich wieder meinem Cocktail widmen, als ich auf dem hocker plötzlich bewegt wurde und Nate sich zwischen meine Beine drängte. Ich konnte nicht leugnen, dass ich ihn dort vermisst hatte und mein Körper war so ein Verräter, reagierte sofort auf ihn. Wie er meinen Namen raunte, verursachte mir sofort eine Gänsehaut und ich biss mir auf die Lippe, um das grinsen zu unterdrücken, dass sie darauf schleichen wollte. Oh nein, so schnell würde ich ihn nicht wieder an mich ran lassen. Und doch, als er mich küssen wollte, hätte ich mich nicht gewehrt, wären wir nicht unterbrochen worden. Ich erkannte die Stimme sofort und eigentlich hätte ich mich gefreut, wenn mir nicht sofort danach das Herz in die Hose gerutscht wäre. Bevor ich was machen konnte, starrte Nate ihn schon an und ich verkrampfte mich automatisch. Das hier war nicht gut, gar nicht gut und ich konnte nicht mal was sagen, weil die Alkohol Wirkung einsetzte und ich auch Justin hinter mir sich anspannen spürte. Nate stellte sich dann direkt vor mich, sodass ich Jeremy nicht mehr sehen konnte und ich spürte seine Wut in strahlen von ihm ausgehen und wollte gerade eine Hand auf Nates Arm legen, als dieser schon plötzlich ausholte und Jeremy mit der Faust ins Gesicht schlug. "Nate!" Ich rutschte schnell von meinem Hocker und wollte von hinten an seinen rücken greifen, aber dann kam ihm Jeremy schon entgegen und ich wurde nach hinten gegen Justin geschubst, der mich festhielt. "Lass das kleines, du wirst nur verletzt." sagte er und ich, zappelte herum. "Dann mach was! Nate!" Dieser holte nochmal aus, als Jeremy nicht aufpasste. Das Problem war: obwohl Jeremy ziemlich breit gebaut war, konnte er nicht mit der kraft eines Werwolfs mithalten und er konnte sich in einer öffentlich Bar auch in kein Tier verwandeln, also war er unterlegen. Justin unternahm nichts und die Jungs war nicht dabei aufzuhören, also musste ich ja wieder mal was unternehmen. Da ich ebenfalls keine Werwolf Kräfte hatte, musste ich tatsächlich wieder meine Gabe einsetzen, so sehr ich das bei Nate auch hasste. Die beiden hörten also auf sich zu prügeln, weil die starken schmerzen in ihren köpfen es nicht mehr zuließen und ich drängte mich zwischen die beiden. "Du weißt wie sehr ich es hasse meine Gabe so zu benutzen!" schrie ich Nate entgegen und stieß ihn gegen die Brust, sodass er gegen Justin taumelte. "Was ist denn nur los mit dir?!" Ich schlug ihn nochmal gegen die Brust und sah ihn wütend, aber auch enttäuscht an. Dann drehte ich mich zu Jeremy um und begutachtete ihn. Er hatte eine aufgeplatzte Lippe und würde morgen ein Veilchen haben. "Komm mit." Ich zog ihn von Nate weg, auf die andere Seite der Bar und drückte ihm eine Serviette in die Hand, dann holte ich an der Bar etwas Eis, damit er sein Auge kühlen konnte. "Du hättest mir sagen können, dass du einen Freund hast." sagte Jeremy und verzog schmerzhaft dass Gesicht. "Er ist nicht mein Freund, sondern mein Exfreund." - "Ex weil er so gewalttätig ist?" Ich schüttelte den Kopf. "So ist er eigentlich nicht, er ist bloß impulsiv. Es dürfte bald wieder Vollmond sein." erklärte ich sah zu Nate, der mit Justin redete, letzterer behielt uns beide im Auge. Ich steckte mir ein paar Brezeln in den Mund und ließ Jeremys predigt über mich ergehen, dass er von meinem Vater wusste, dass wir nicht hier sein sollten, dass wir uns in Gefahr brachten, blablabla.

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Nate Hampton
Ich konnte mir ein schnauben nicht verkneifen, als sie meinte, sie hatte nichts getan. Die Augen nicht von einem los bekommen und die ganze Zeit grinsen war eindeutig was machen und es gefiel mir nicht. Ganz und gar nicht. Was mir aber gefiel, war, dass sie so reagierte als ich davon sprach mit anderen zu flirten. Langsam rutschte ich von meinem Hocker. Ich drehte Arizona wieder zu mir um und drückte ihre Beine mit meinem auseinander, sodass ich mich dazwischen stellen konnte. "Arizona" raunte ich nah an ihrem Ohr und sah an ihrem Nacken, wie sie eine Gänsehaut bekam. "Mich interessieren andere kein bisschen und das solltest du auch wissen, schon gar nicht eben weil du so gut mit braunen Haaren aussiehst" sagte ich leise, während ich eine Hand an ihre Wange legte und mich ein wenig zurück beugte, um sie wieder ansehen zu können. Ich strich ihre Haare ein wenig zurück und beugte mich gerade vor um sie endlich mal wieder zu küssen, da musste natürlich was dazwischen kommen. "Hey" hörte ich in unsere Richtung rufen und kaum sah ich auf, stand auch schon ausgerechnet der Wichser vor mir. Ich biss die Zähne zusammen und richtete mich auf, im Augenwinkel sah ich auch Justin seine Aufmerksamkeit auf uns lenken. "Was tut ihr hier? Ihr habt auf dem Gelände der FRU zu bleiben" sagte er, dabei klang seine Stimme fast schon streng, so als dachte er er könnte uns sagen was wir zu tun hatten. Und schon wieder jagte mein Puls seinetwegen in die Höhe. Ich trat von Arizona zurück und stellte mich stattdessen ihm gegenüber. "Und du bist wer, um mir zu sagen was ich zu tun habe?" fragte ich ihn ruhig, woraufhin er die Augen zusammen kniff und über meine Schulter zu Arizona sah, doch bevor er etwas zu ihr sagen konnte, versperrte ich ihm den Blick. "Werd nicht unhöflich, ja?" meinte ich zu ihm. Inzwischen konnte man sehen, das ich ihn reizte. "Das selbe könnte ich von dir behaupten" warf er mir entgegen, woraufhin ich lachte, mich zu Justin umdrehte und dann, während ich mich wieder zu dem Kerl drehte, nahm ich den Schwung gerade mit um ihm eine reinzuhauen. Sein Kopf flog zurück und er taumelte, fing sich aber schnell wieder. "Verarzte dich selbst und geh mir nicht weiter auf den Sack" fuhr ich ihn genervt an und als er versuchte zurück zu schlagen, fing ich seinen Arm ab und stieß ihn zurück. Die meisten Gestaltwandler hielten sich in ihrer menschlichen Form für genau so stark wie in der eines Tieres aber er war der beste Beweis dafür, dass er ein Lutscher war.

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Arizona Deveraux
Ich riss ungläubig die Augen auf, als mir erzählte was er getan hatte. "Das hast du?" Er war eifersüchtig! Sonst hätte er das nicht getan, und ich spürte selbst durch den Alkohol hindurch dass er nicht ganz die Wahrheit sagte. War ihm das peinlich? Gestern noch hatte er mir gesagt, dass er sich mir gegenüber nicht wie ein bester Freund verhalten konnte, aber jetzt konnte er nicht eingestehen, dass es ihm nicht gefiel wenn ich mit einem anderen Kerl sprach. Obwohl ich ihm gerade unter die Nase reiben wollte, dass er mich anlog, verdüsterte sich meine Laune, als er meinte es wäre meine schuld gewesen und dass ich mich am Jeremy ran gemacht hätte. Er setzte dem noch eines drauf, als er meinte er wollte das auch tun. Ich sah ihn finster an und zog wieder an meinem Cocktail. "Ich hab überhaupt gar nichts getan, was kann ich dafür, dass mir braune Haare so gut stehen. Aber bitte, tu dir kein zwang an und hab Spaß, denn du hast recht, wir sind nicht zusammen." Der letzte Teil kam ziemlich sarkastisch und angepisst rüber und das konnte er ruhig auch wissen, ich stand zu meinen Gefühlen. Wieso wir uns dann hier so duellierten wusste ich auch nicht, aber eines war klar: würde Nate ein anderes Mädchen ansprechen, würde er mir damit unglaublich wehtun.

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Nate Hampton
Als sie fragte, was ich getan hatte, lächelte ich sie fast schon sanft an. "Ich hab die Nummer ganz ausversehen abgerissen und das Klo runter gespült, war wirklich keine Absicht" antwortete ich ihr und jedes Wort triefte nur so vor Sarkasmus. Was hatte sie denn erwartete was ich tat? Das ich Uhr die Nummer persönlich noch im Handy einspeicherte? Bestimmt nicht. Als sie dann aber fragte ob ich eifersüchtig sei, hob ich eine Augenbraue. "Eher angepisst darüber das du dem Wichser schöne Augen gemacht hast. Aber wir sind ja nicht mehr zusammen, dann kann ich das ja eigentlich auch machen, findest du nicht?" fragte ich und obwohl davon die Sprache war, jemand anderem schöne Augen zu machen, blieb mein Blick an Arizona hängen. Sie war mir so nah, das ich mich im Grunde einfach nur nach vorne beugen musste um sie zu küssen und eigentlich hätte ich auch nichts lieber getan, aber dafür war mir mein angepisstes Ego doch irgendwie zu sehr im Weg, ganz besonders als ich mich wieder daran erinnerte sie dumm sie ihn angegrinst hatte.

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Arizona Deveraux
Konnte man das was Justin da tat überhaupt Geschmack nennen? Für mich war es das garantiert nicht. Es sah eher so aus, als würde er die Mädchen nehmen, die gerade an ihm interessiert waren. Waren sie noch leichtgläubig, Schlampen und hatten die richtigen Kurven an den richtigen stellen, war die Wahrscheinlichkeit dass Justin ihnen Aufmerksamkeit schenkte ziemlich groß, wenn nicht sogar bei 99.9 Prozent. Nicht dass ich ihn je darauf ansprechen würde, er würde das nur falsch verstehen. Ich glaubte ja, dass er sich bis heute den Kopf darüber zerbrach was Nate in mir sah und obwohl Justin während Nates Abwesenheit auf mich aufgepasst hatte und ich mich an seiner Burst ausgeheult hatte - worüber keine von uns beiden je ein Wort verlieren würde - war er einfach noch nicht so weit ein Mädchen richtig an sich ran zu lassen. Aber der Tag würde kommen. Jetzt zerbrach ich mir lieber den Kopf über Nates Stimmungsschwankungen, wenn er mir nicht bald sagte was in seinem hübschen Kopf vorging. Was er sagte, ließ mich einen Moment nachdenken, bis ich es checkte, näher an ihn ran trat und die Augen verengte. "Was hast du getan, Hampton? Sag nicht du hast meine Tabletten weggeworfen?" sagte ich leise, aber er hörte mich bestimmt. Er hatte die Nummer also gesehen? Was sah er sich meine Tabletten auch an? Und wieso regte er sich wegen einer nummer auf? Es hätte doch sein können, dass die Nummer wichtig war, bei Verletzungen oder Tabletten. "Bist du eifersüchtig?" fragte ich also stattdessen und grinste ihn amüsiert an. "Das steht dir nämlich ganz und gar nicht."

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Nate Hampton
Da hatte sie schon recht, die Haarfarbe hatte sicherlich nichts mit ihrer Art zu tun aber es war trotzdem eine traurige Tatsache das solche wie sie das Klischee einer Blondine noch unterstrich, wobei ich eigentlich nicht viel von Klischees hielt. "Manchmal stellte ich Justins Geschmack echt in frage" meinte ich dazu nur und kassierte auch direkt ein Grinsen von ihm. Niemand außer ihm und Arizona hätten das hören können und das auch nur, weil sie neben mir saß und er ein Werwolf war. Wobei ich nicht gecheckt hatte ob es hier noch andere Arten gab, es interessierte mich auch nicht. Als Arizona mich fragte ob alles okay sei, sah ich wieder zu ihr rüber und überlegte kurz, ob ich was sagen sollte. Aber im Grunde war auch das egal. "Kommt ganz darauf an wie wichtig dir die Nummer auf deinen Tabletten war" antwortete ich also auf ihre Frage. Das mich diese scheiß Nummer so sehr beschäftigte kotzte mich fast genauso an wie die Tatsache, daß sie überhaupt erst auf der Dose gestanden hatte. Der sollte einfach seine Finger von ihr lassen, ich fand nicht dass das besonders schwer war, vor allem wenn ich ihm das noch persönlich sagen sollte. Als Arzt waren ihm seine Hände wahrscheinlich viel zu wichtig um in tausend Einzelteile zerbrochen zu werden.

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Arizona Deveraux
Wow waren die beiden gesprächig...nicht. Ich hörte also stattdessen allen anderen Leuten zu die in der Nähe waren, hörte Sachen die echt lustig waren und Sachen von denen ich wünschte ich hätte sie nie gehört. Aber Tatsache war, dass ich mich langweilte und Nate nicht ansprechen wollte, bis er es nicht tat. Wenigstens passierte dann endlich mal etwas, indem sich eine stark geschminkte Blondine neben Justin gesellte. Der glückliche, sie war genau sein Beuteschema, auch wenn ihr lachen wirklich sehr aufgesetzt war und schon fast "Leg mich flach!" schrie. Etwas too much und ziemlich billig. Nates Kommentar verwirrte mich dann etwas, was vielleicht an der einsetzenden Wirkung des Alkohols lag. Ich sah von meinem Cocktail auf und schüttelte leicht den Kopf. "Was die da abzieht hat nichts mit der Haarfarbe zu tun, und wenn doch, ist sie eine Schande für alle Blondinen." meinte ich und nahm einen tiefen Schluck von meinem Drink. Jep, das gefiel mir. Durch den Alkohol wurden meine Gedanken gedämpft und langsamer, meine Gabe hielt bis jetzt auch stand, ich hoffte mal, dass es auch so blieb und meine Schutzschilde stand hielten. "Alles klar bei dir? Du bist...komisch und das ist noch nett ausgedrückt." fragte ich ihn und sah zu ihm hoch. Jetzt da wir beide angetrunken waren, konnte ich ihn auch fragen, ohne einen Streit zu erwarten.

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Nate Hampton
Es war immer viel zu kompliziert mit Frauen was trinken zu gehen und dabei spielte es überhaupt keine Rolle in welcher Beziehung man zu dieser Frau stand, denn Tatsache war, sie redeten in den falschen Momenten einfach zu viel. Justin und ich wollten gerade weder irgendwelche Unterhaltungen führen noch sonst irgendwas in der Richtung, wir wollten uns lediglich Gesellschaft beim besaufen leisten und sowas verstanden Frauen einfach nicht. Aber ich ließ Arizona einfach ihren Spruch und kippte mir dann den nächsten Shot rein, bevor ich direkt nach einem doppelten fragte. Eine ganze Weile ging es so, der Alkohol machte sich schon etwas bemerkbar, was man an Justin erkannte. Seine Laune war plötzlich nicht mehr so pissig, was aber sehr wahrscheinlich an der Blondine lag, die sich zu ihm gesetzt hatte. "Bin ich froh das du nicht mehr blond bist" meinte ich nachdenklich zu Arizona, als ich mir Justins Gesellschaft genauer ansah. Ich wusste nicht ob es tatsächlich ihre blonden Haare waren oder einfach die Art wie dümmlich sie lachte, aber es gefiel mir nicht. Genau genommen hatte ich blonde Frauen noch nie besonders gemocht, außer Arizona, aber ihr blond wat immerhin nur gefärbt. Ich nahm meinen Blick von der Tussi und sah auf Arizona runter, die in ihrem Cocktail rührte. Keine Ahnung was es war aber es roch nach zu viel Zucker und irgendwelchem Alkohol, den ich bei der Farbe nicht identifizieren konnte. Da blieb ich dann doch lieber bei meinem Captain Morgen.

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Arizona Deveraux
Okay Justin, was für eine Zicke. Die Fahrt über sagte ich also nichts mehr und saß etwas verstimmt auf der Rückbank. Von Nate gingen immer noch komische Schwingungen aus, aber ich beachtete es nicht, ich sollte ja die Klappe halten. Außerdem würde Nate jetzt nicht vor Justin reden wollen, Gott waren die Kerle verklemmt. Als ob es schlimm war wenn man über Sachen redete, statt nur zu saufen, zu rauchen und sarkastische Bemerkungen zu machen. Dass ich von Nate nicht mal einen Blick bekam, als er mir die Tür aufhielt, enttäuschte mich dann doch etwas. Was hatte ich getan? Er verhielt sich so komisch seit wir von der FRU zurück waren, dabei war ich es nicht gewesen die einfach verschwunden war. Wollte er mich wirklich so sehr nicht dabei haben? Also wenn er nicht bald die Klappe auf machte oder sich entspannte, würde ich wieder gehen. Da war ich mit einem Film alleine wirklich besser aufgehoben, als dass er kaum mit mir sprach. In der Bar war es ziemlich voll und dementsprechend würde es schwer werden zu reden, aber erst mal brauchten wir was zu trinken, also quetschte ich mich zwischen den Jungs an die Bar, das war der beste Platz, denn ich war nicht geraden die größte und würde außen nur herum geschubst werden. Als der Barkeeper uns drei Shots hin hielt, grinste ich und hielt ihn hoch, um mit dem Jungs anzustoßen, aber beide sahen mich nur dumm an. "Was, seid ihr dafür auch zu cool? Gott seid ihr verklemmt." also zuckte ich die Schultern und kippte ihn so runter. Wow ich hatte das brennen nach hartem Alkohol im Hals vermisst. Ich hatte schon lange keine harten Sachen mehr getrunken, tja war an einem Internat etwas schwer und selbst wenn, in letzter Zeit hatte es nichts zum feiern gegeben. "Noch eine runde." sagte ich dem Barkeeper und er füllte wieder auf, ich kippte ihn wieder runter. Wenn ich Glück hatte, würde ich so viel getrunken haben, dass ich nicht mehr Nates Angepisstheit spürte und nicht daran denken musste, dass wir auf der Flucht waren. Und vielleicht würde der Alkohol meine Gabe betäuben...

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Nate Hampton
Als ich mit Justin runter ging und dann am Wagen Arizona entdeckte, half mir das sicher nicht mich zu beruhigen. Stattdessen sah ich sie einfach nur finster an, hielt sie jedoch auch nicht davon ab einzusteigen. Justin Blick ignorierte ich dabei gekonnt. Wortlos stieg ich ein und ich hatte kaum den Motor gestartet, da fing Arizona wieder an zu reden. "Willst du jetzt den ganzen abend so viel reden? Weil dann kannst du direkt wieder aussteigen" kam Justin mir zuvor. Ich hatte an sich das gleiche fragen wollen, aber weniger bissig. Da er mir das aber netterweise abgenommen hatte, konzentrierte ich mich stattdessen aufs fahren und ließ mich von Justin in die Stadt und direkt zur nächsten bar lotsen. Wenn es darum ging einen Ort zum trinken zu finden, wurde justin einen nie enttäuschen. Da tat er seine Hausaufgaben, nicht so wie in der Schule, wo es ihm egal war. Aber da waren wir uns ähnlich, auch von der Intelligenz her. Wir waren vielleicht eine viertel Stunde unterwegs, dann wären wir endlich da. Ganz von alleine hielt ich Arizona die Tür auf, sobald ich geparkt und ausgestiegen war, aber wirklich ansehen tat ich sie nicht. Ich war einfach echt schlecht gelaunt.
Die Bar war nicht sehr groß, dafür aber schön voll, weshalb wir uns gar nicht die Mühe machten einen Tisch zu finden, sondern uns direkt an die Theke zum Alkohol setzten, wobei wir das meistens so machten. Justin bestellte uns direkt zwei Jack Daniels und Arizona ihren Tequila Shot. Er sollte am besten wissen das man einen abend nicht mit Shots anfing aber wahrscheinlich wollte er Arizona nur nerven.

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Arizona Deveraux
Oh bitte! Ich wusste dass Nate nichts von regeln hielt und erst recht nicht von meinem Vater, aber es ging hier um sein Leben! Es war erst gestern gewesen und er wollte sich heute einfach besaufen gehen? Ich hätte wirklich gedacht er hätte etwas mehr verstand, tja vermutlich war er gestern etwas zu sehr verletzt worden. Ich sah ihn grimmig an, als er mir sagte, dass ich doch einfach hier bleiben konnte, um mir einen Film anzusehen, wie eine einsame Frau. Während er Spaß hatte! Bestimmt nicht! Eigentlich hatte ich keine Lust mitzugehen, vermutlich weil ich nicht wusste, was ich anziehen sollte, aber irgendwie wollte ich jetzt hin, vielleicht bloß um ihm eines reinzuwürgen oder ihm zu zeigen, dass in mir auch eine Rebellin steckte. Er war natürlich schon längst vor mir fertig, aber ich brauchte nicht lange. Er war gerade aus der Tür und ging vermutlich zu Justin, also sprintete ich ins Bad, schminkte mich schnell und zog ein schwarzes Top an. Dafür brauchte ich keine drei Minuten und Nates Wagen stand noch da, als ich vom Balkon sah. Also fuhr ich mit dem Aufzug runter und lehnte mich an seinen wagen, als die beiden runter kamen. Justin sah mich an, dann Nate und zog die Augenbrauen hoch. "Was? Jemand muss auf euch Idioten doch aufpassen." sagte ich und stieg ein, sobald Nate den Wagen aufgeschlossen hatte. "Außerdem hab ich Lust auf Tequila." Nur gut, dass ich noch keine von den Tabletten genommen hatte, die mir Jeremy gegeben hatte. Seit gestern abend hatte ich keine Tabletten mehr genommen, also musste ich mir wegen Nebenwirkungen keine sorgen machen. Ob mein Kopf heil genug war um Alkohol zu vertragen? Hm, da wusste ich nicht, aber ich würde es ausprobieren. Was sollte ein bisschen Alkohol schon ausmachen? Mein Vater hingegen...der würde uns beiden ordentlich den Marsch blasen, wenn wir Pech hatten rief er die Cops, nur um uns bloßzustellen. "Also wo gehts hin?" fragte ich und lehnte mich vom Rücksitz etwas vor, um die Jungs etwas ansehen zu können.

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Nate Hampton
Als sie so schockiert reagierte sah ich sie nun meinerseits mit hochgezogenen Augenbrauen an. "Ich dachte du würdest mich besser kennen. Es ist mir vollkommen egal wer hinter mir her ist, wenn jemand meint mich angreifen zu müssen während ich meinen Drink genieße dann wird es seine letzte Stunde auf dieser Erde gewesen sein. Und ganz abgesehen davon lass ich mich nicht einsperren, nicht mal von der FRU" antwortete ich gelangweilt und zuckte mit den Schultern. Als sie davon sprach, das Justin einen Jungsabend wollte, war ich einerseits erleichtert und andererseits wieder nicht. Erleichtert, weil sie dann niemand angraben konnte, dann aber wieder nicht, weil ich sie nicht angraben konnte. Wobei das ja eigentlich bescheuert war, angraben war eh nicht mein Ding. Es klang schon bescheuert. "Okay, dann bleib hier. Du kannst aber jederzeit anrufen und falls du Filme schauen willst oder so kannst du meinen Laptop benutzen" bot ich ihr an. Wahrscheinlich war es tatsächlich besser wenn sie hier blieb, außerdem war es mit ihrer wunde noch mal was anderes als bei Justin und mir und dann nahm sie ja noch ihre Schmerzmittel, das würde sich mit dem Alkohol beißen und ich wollte sie nicht unbedingt nach Hause tragen ... ich musste wirklich aufhören mir über jeden scheiß sorgen zu machen der sie betreffen könnte, das war so lästig. "Ich geh duschen" ließ ich sie wissen, nachdem ich meinen letzten Bissen runtergeschluckt hatte und stand dann auch schon auf, um ins Bad zu gehen. Auf der anrichten entdeckte ich Arizonas Tabletten und nahm sie dann auch gleich mal in die Hand. Nicht etwa weil mich die Tabletten selbst interessierten, sondern die Nummer darauf. Ich biss die Zähne zusammen und riss das Etikett erst mal schön runter und spülte es das Klo runter. Was dachte sich dieser Wichser eigentlich dabei meinem Mädchen seine Nummer zu geben? Und dann auch noch auf eine so billige Art? Ich spürte meinen Puls schon wieder in die Höhe jagen, weshalb meine Dusche schön kalt ausfiel und mich wieder beruhigte, wenn auch nicht gerade viel. Ich ließ mir eine gute halbe Stunde Zeit zum duschen, wenn nicht sogar länger, bevor ich schließlich das Wasser abdrehte und mir ein Handtuch um die Hüfte schlang. So ging ich ins Zimmer und wühlte nach Kleidung. Meine Jeans vom Vortag wat noch in Ordnung, also zog ich die an, aber ein frisches Shirt brauchte ich. Nur gut das man als Agent offenbar nur schwarz trug, sodass ich ein einfaches schwarzes Shirt fand und anzog. Im Wohnzimmer schnappte ich mir meine Lederjacke aus dem Rucksack, mein Portmonee und mein Handy aus der Küche, bevor ich zur Haustür ging. "Stell nichts an" verabschiedete ich mich von Arizona, wobei meine Stimme fast schon genervt klang, weil ich immer noch so angepisst war.

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Arizona Deveraux
Nachdem ich Mia eine Kurzfassung meiner Lage und allen wichtigen Informationen gegeben hatte, legte ich wieder auf und nahm mir noch ein Brötchen. Verrückt, aber ich hatte mehr Hunger als sonst, vielleicht heilte mein Gehirn sich noch von den gestrigen Anstrengungen... Jetzt erst bemerkte ich auch, dass auf dem Küchentisch Nates handy lag, toll, also blieb es weiterhin ein Geheimnis wo er war. Aber da kam er auch schon durch die Tür spaziert, immer noch oberkörperfrei, und setzte sich einfach zu mir an den Tisch als sei nichts. Ich sah ihn mit hochgezogenen Augenbrauen an, als er mir nicht mal sagte wo er gewesen war. Ich sag nichts darauf, weil ich echt keinen Bock auf Streit hatte und wenn er nicht reden wollte, schön. Viel wichtiger war jetzt nämlich, dass er heute abend einfsch weg gehen wollte, als wäre nichts! "Ihr wollt was?!" fragte ich nur zurück und schluckte den Bissen meines Brötchens runter. "Du willst einfach feiern gehen, als wären wir gestern nicht fast getötet worden, in einen Fall verwickelt und die Andersons immer noch hinter uns her Hälst du das nicht für etwas riskant?" Meine Augenbrauen waren immer noch oben und ich sah ihn echt überrascht an, entweder war er dämlich oder lebensmüde. Mein Vater würde uns, ganz besonders mich, sowieso nicht gehen lassen. Selbst wenn er wieder spät nachts kam, würde er sehen dass wir nicht da waren und uns mit Agenten suchen gehen. Mir war der appetit vergangen und ich legte das restliche halbe Brötchen wieder weg. "Außerdem bin ich mir sicher Justin wollte mit dir weg gehen, Jungsabend und so." Ich machte mir nicht eine Sekunde Gedanken darüber, dass Nate heute abend mit anderen Mädchen in Kontakt kam. War ich eifersüchtig? Eigentlich nicht schnell, aber ich vertraute ihm und zwischen uns war immer noch was, also machte ich mir da keine sorgen.

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Nate Hampton
Ich schlief gute drei Stunden, vielleicht auch etwas länger und war auch wirklich froh darüber. Ein Bett war dann eben foch etwas anderes als ein paar decken und Kissen auf dem Boden. Vor allem meine Schulter dankte es mir. Gähnend setzte ich mich auf und stand dann auch direkt auf, um rüber ins Wohnzimmer zu Justin zu gehen. "Geht's dir besser?" erkundigte justin sich und ich nickte. "Ja, deutlich. Ich geh rüber was essen, treffen wir uns unten um acht?" fragte ich, während ich schon zur Tür ging. "Yes" antwortete er, ohne wirklich aufzusehen und dann war ich auch schon draußen. Ich musste ein Stockwerk tiefer, fand die Wohnung dann aber relativ schnell wieder und spazierte einfach hinein. Abschließen war hier auch nun wirklich nicht nötig, man würde rund um die Uhr bewacht. Mir war also sehr wohl klar, daß heute abend nicht unbemerkt bleiben würde aber das kümmerte mich herzlich wenig. "Hey" meinte ich zu Arizona, als ich sie in der Küche am Essen entdeckt. Ich setzte mich an den Tisch und schnappte mir mein Handy, das ich heute morgen dort liegen gelassen hatte und entdeckte ihre Nachricht. "Bin hier. Und mir egal, Justin und ich gehen heute abend trotzdem weg" beantwortete ich die Fragen aus der Nachricht, allerdings ohne aufzusehen. Ich war immer noch abgefuckt darüber wie der Typ sie angesehen hatte und vor allem darüber wie sie zurück gesehen hatte. "Du kannst ja mitkommen wenn du willst" fügte ich noch hinzu, weil ich mich natürlich nicht zurückhalten konnte. Justin würde mich für diese Einladung später noch richtig lieb haben, aber was solls. Hauptsache sie blieb nicht in der Nähe von diesem Vollidioten. Jetzt sah ich doch kurz zu ihr auf, bevor ich zum Kühlschrank ging und mir Aufstrich raus nahm, um mir ebenfalls ein Brötchen zu machen.

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Arizona Deveraux
Ich hatte nicht oder kaum bemerkt, dass Nate sich etwas komisch verhielt, als ich mit Dr. Illion mitging. Wieso sollte ich auch etwas bemerken? Es gab nichts was ihm das recht gab sich aufzuspielen oder sich sorgen zu machen, ich ging nur mit einem Arzt ein Medikament holen, dass dieser gut aussah und vielleicht ein wenig mit mir flirtete war ja nicht meine Schuld. Außerdem passierte dann auch überhaupt nichts spannendes mehr. Wir gingen in ein anderes Behandlungszimmer, wo ein Medizinschrank stand und ich blieb hinter ihm stehen, während er anfing zu wühlen. "Du bist ziemlich jung für einen Arzt..." meinte ich dann und verschränkte lächeln die Arme. Er lachte wieder etwas und suchte weiter ihm Schrank. "Das höre ich öfters. Ich bin auch erst 24 und noch in der Arztausbildung, aber um deinen Knöchel zu versorgen hab ich genug Erfahrung." grinsend blickte er über seine Schulter zu mir und ich erwiderte es. "Na das hoffe ich doch." Er fand schließlich wonach er suchte und ging mit mir zu einem Tisch. "Also das sind extra starke Tabletten gegen Kopfschmerzen, Migräne und Schwindelanfälle, so hergestellt, dass sie bei euch Feen auch wirklich anschlagen sollen. Du bist gestern ohnmächtig geworden, das kann schnell gefährlich werden. Ich werde jetzt nicht einen auf Psychologen machen, aber du solltest mit deiner Gabe etwas vorsichtiger umgehen. Niemand weiß genau was in deinem Kopf vorgeht, bei euch Feen ist es bei jeder Gabe anders, also können wir dir da echt schlecht helfen." Er schloss seine Erklärung mit einem entschuldigenden Grinsen und ich lächelte dankend zurück. "Ich weiß, mein Hirn versteht niemand, nicht mal ich, aber danke. Also wie oft oder wie viele soll ich nehmen?" - "Ist bestimmt ein hübsches Hirn." versuchte er mich aufzumuntern und ich kicherte. Er nahm einen Stift und schrieb auf die kleine Pillendose drauf. "Also wenn du Kopfschmerzen oder Schwindel hast nimmst du eine, höchstens anderthalb, aber nur einmal täglich, die sind echt stark." Ich nickte wieder und nahm die Dose entgegen, als er fertig geschrieben hatte. Ich sah sie an und musste dann grinsen. "Lass mich raten, wenn ich Fragen oder irgendwelche Beschwerden habe, ist dass deine Handynummer um dich zu erreichen." fragte ich mit hochgezogenen Augenbrauen und er grinste verschmitzt zurück. "Genau. Natürlich kannst du mich auch so jederzeit anrufen. Ich hab deinen Vater gestern schon nach dir gefragt, aber er war ziemlich sturr und dass obwohl wir uns schon eine Weile kennen." Er hatte meinen Vater gefragt? Dann hatte er mich gestern also auch schon behandelt? Nicht dass ich was dagegen hätte von einem gutaussehenden Arzt behandelt zu werden, es war sogar gut zu wissen wer mich versorgte. "Okay, danke." sagte ich noch und ging wieder mit ihm aus dem Raum. Nate war nicht mehr im anderen Raum, aber Justin, der heftig mit der Krankenschwester flirtete. "Wo ist Nate?" unterbrach ich die beiden. "Mit deinem Vater los." Ich dachte wenigstens einer der beiden würde auf mich warten. Also ging ich selbst aus dem Krankentrakt und folgte den Schildern zum Büro meines Vaters, wobei ich doch zweimal nachfragen musste, das hier war ja das reinste Labyrinth! Als ich am Büro meines Vaters ankam, war er dort aber nicht und ich fragte eine Sekretärin, die mich in einen anderen Teil brachte, wo die Befragungszimmer waren. Nate war gerade mit meinem Vater drin, also wurde ich zu einem anderen Agenten geschickt. Bestimmt lag das auch daran, weil er mein Vater war und ich nicht irgendwie durch familiäre Bindungen beeinflusst werden sollte. Ob es da viel klüger war meinen Vater mit meinen Exfreund in einen Raum zu setzen war ja fraglich, aber nun gut. Also musste ich dem Agenten den gestrigen Ablauf dreimal wieder geben und dann hielt er noch an meiner Gabe fest. Danach sollte ich noch weiter ausholen und über Nate sprechen und wieso ich überhaupt verfolgt wurde, das Wort fiel auch auf Mandy. Anscheinend hatte sie mich bei ihrer Familie verpfiffen, so ein Miststück. Nach meiner Befragung brummte mir wieder der Schädel, ich war da fast drei Stunden drin gewesen und jetzt irgendwie sauer und genervt, was man mir auch kaum verübeln konnte. Mein Vater erkundigte sich dann nach mir, aber ich war soweit in Ordnung. "Wo ist Nate?" fragte ich ihn und er zuckte die schultern, was komisch wirkte in Anbetracht dessen, dass er wie ein Agent aussah. "Er und Justin sind bestimmt schon vor einer Stunde gegangen. Schreib ihm doch und ich bring dich wieder rüber zur Wohnung, ich muss dann zurück, hab noch zu tun." Also brachte er mich wirklich aus dem Gebäude, wobei ich mir versuchte den Weg zu merken, und über die Straße bis zur Haustür seines Appartementgebäudes. Ich ging hoch in die Wohnung, wo Nate aber auch nicht zu finden war. Wo war er? Mit Justin unterwegs? Wir sollten doch nicht so viel draußen herum laufen und er sagte mir nicht mal bescheid! Also schrieb ich ihm.
Wo bist du? Wir sind immer noch auf der Flucht, falls du das vergessen hast!
Dann stellte ich meine Pillen im Bad aufs Waschbecken (Nate kann die Nummer da drauf ja dann sehen :D) und ging in die Küche weil ich wieder Hunger hatte. Gekocht war natürlich nichts und mittlerweile war es Nachmittag, aber ich war auch zu faul jetzt was zu machen und mein Vater war noch nicht einkaufen gewesen, also schnappte ich mir ein Brötchen vom Frühstück und setzte mich dann auf den Balkon, wo ich erst mal Mia anrief, da ich mit jemandem sprechen wollte, aber Nate war nicht da und ich wollte mal mit jemandem reden, der nicht in meiner Situation steckte.

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Nate Hampton
(Während ich gelesen hab hatte sich Nates Blick schon in meinem Kopf gebildet xD)
Zuerst bekam ich noch alles mit aber sobald der Typ anfing mit Arizona zu reden, war ich abgelenkt. Wieso zum Teufel sah sie ihn so fasziniert an? Und konnte er vielleicht aufhören viel zu nett zu ihr zu sein? Ich spürte meine Laune von jetzt auf gleich sinken und ich musste mich zusammenreißen nicht irgendwas zu sagen, vor allem nicht als er sie aufforderte mit ihr zu gehen und sie es auch einfach tat. Ich hatte nicht mal mitbekommen wieso sie mit ihm gehen sollte. Angepisst sah ich ihnen hinterher und fing Arizonas Blick eine Sekunde lang auf, da war sie dann aber auch schon weg. Als ich wieder nach vorne sah, entgegnete ich dieses mal Toms Blick. "Was?" fragte ich genervt. Er sah kurz mit hochgezogener Augenbraue dort hin, wo Arizona verschwunden war, dann sah er wieder zu mir. "Ich sagte, das du direkt mit mir kommen sollst, wenn wir hier fertig sind" wiederholte er sich, aber wieder sagte ich nichts dazu. Ganz abgesehen davon das ich eh keine andere Wahl hatte, war es mir eh egal, ich war mit anderem beschäftigt. Was war denn schon so toll an dem Typen gewesen? "Nate?" hörte ich meinen Namen sagen, drängend, was mich wieder aus meinen Gedanken holte. "Nate, du bist fertig, lass uns gehen" sagte Tom ungeduldig. Ich sah auf meine Schulter und entdeckte ein großes Pflaster, welches sich über meine Wunde am Schulterblatt auszubreiten schien, auf ein Verband wurde zum Glück verzichtet. Ich packte mein Shirt, das Arizona mir gegeben hatte ohne es anzuziehen und folgte Tom durch die vielen Gänge in das selbe Befragungszimmer, in das er mich schon mal gesteckt hatte. Dann ging es los: wieso ich zur Academy gefahren war, was Justin mir alles erzählt hatte, was dann auf dem Weg dahin passiert war. Ich versuchte alles so detailliert wie möglich wieder zu geben und das so schnell wie möglich, damit ich hier endlich fertig war und wieder gehen konnte. Als es soweit war, ging ich raus und wartete auf Justin, der langer brauchte, weil er viel weiter vorne ansetzten musste und er auch als erster angegriffen wurde, sodass er mehr zu berichten hatte. Aber schließlich war auch er fertig und wir gingen zurück zum Gebäudekomplex. Ich hätte zwar lieber auf Arizona gewartet und sicher gestellt das der Typ nicht bei ihr war, aber gleichzeitig war ich so angepisst das mein Ego einen riesigen Satz nach oben machte und entschied keinen Gedanken an sie zu verschwenden. Wie gut das funktionieren würde musste ich dann noch rausfinden. Zumindest ging ich nicht zurück in Toms Wohnung, sondern ging mit Justin zu seinem Onkel und holte etwas Schlaf für heute Abend nach.

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Arizona Deveraux
Mit Justin war das ja so eine Sache. Im Grunde glaubte ich, dass er ein guter Kerl war, aber er hatte eine harte Schale und ein zu großes Ego um etwas wie Dank oder Gefühle zu zeigen. Sentimentalität war für ihn nichts, so wie bei Nate früher, aber ihn hatte ich ein Bisschen auftauen können. Naja, wir kamen soweit gut klar und das war jetzt in so einer ernsten Situation wirklich wichtig. Während die beiden Jungs also noch unten sprachen, fuhr ich wieder hoch und suchte den WLAN Router, damit ich mich mit dem Handy einloggen konnte, aber es dauerte nicht lange, da klingelte es schrill. Eigentlich sollte ich nicht an dir Klingel gehen, aber da Nate und Justin unten waren, dachte ich nicht lange nach. Wie gedacht war es Nate und ich seufzte in dir Gegensprechanlage. "Du weißt wie man Mädchen dazu überredet mit dir mitzukommen." sagte ich sarkastisch und öffnete die Tür, drehte dann aber nochmal um, um ein Shirt für Nate mitzunehmen. Mein Vater hatte mir nicht geschrieben oder gesagt wann wir rüber sollten, es hatte bloß mittag gehießen. Unten drückte ich es ihm in die Hand. "Hier, wir wollen doch nicht dass du die Leute ablenkst." Grinsend sah ich mich nach Justin um, der auf der gegenüberliegenden Straßenseite am Eingang zur FRU wartete. Wir gingen beide auch rüber und ich erkannte es wieder, vom letzten mal als ich Nate besucht hatte. An der Anmeldung meldete ich uns an und mein Dad kam um uns abzuholen. Wie bei der menschlichen CIA war auch die FRU streng bewacht, immerhin war sie sowas wie der Staatssicherheitsdienst aller Übernatürlichen. "Ihr seht alle schon viel besser aus, als gestern." sprach er uns alle an und besorgte uns Besucherausweise, damit wir uns auch teilweise hier bewegen konnten. "Also sagst du uns jetzt endlich wie es aussieht?" drängelte ich direkt, während er mit uns nicht direkt zu seinem Büro oder Befragungszimmern ging, sondern wir uns in einem Art Krankentrakt wieder fanden und ich seufzte. "Ja sage ich euch, während eure Verletzungen nochmal gecheckt werden." Die Jungs verdrehten die Augen, aber protestieren nicht, Justin hatte sogar Glück und bekam eine junge und hübsche Krankenschwester ab. Er verschwand mit ihr also auf einem Krankenbett hinter einem Vorhang, während ich mich neben Nate auf ein Krankenbett setzte und zwei Pfleger anfingen unsere Verletzung neu zu verarzten. Mein Vater, ganz der Agent in Anzug, stand hinter ihnen. "Also wir konnten gestern zwei Wölfe gefangen nehmen, aber sie haben sich immer noch nicht zurückverwandelt. Irgendwann werden sie das müssen, weil sie in unseren Zellen nicht als Wolf leben können, aber solange sie ein Tier sind können wir sie nicht befragen. Die Andersons haben wir auch kontaktiert und aktuell sind Leute dort um die Familie zu überprüfen und ihre Alibis für gestern zu checken, es kann aber auch sein dass die Wölfe, falls sie denn Werwölfe sind, von den Andersons angeheuert wurden, als Art Kopfgeldjäger." - "Falls sie Werwölfe sind? Gewöhnliche Wölfe hätten uns nie so lange angegriffen! Und bei Tieren funktioniert meine Gabe nicht, das kann ich gerne beweisen!" warf ich ein und biss die Zähne zusammen, als der Pfleger mit Desinfektionsmittel meine Wunde reinigte, was wie die Hölle brannte und ihm einen bösen Blick von mir einbrachte, was er aber mit einem entschuldigenden lächeln wieder wett machte. Ich checkte schnell sein Muster, ein Gestaltwandler mit wirklich hübschen eisblauen Augen, er konnte kaum älter als 23 sein. Ich riss meinen Blick wieder los und sah meinen Vater an. "Deine Gabe zählt aber nicht als Beweis, es könnten auch Gestaltwandler sein. Wir brauchen als erstes jedenfalls noch eure Aussagen von gestern, so detailliert und unverfälscht wie möglich. Hier seid ihr sicher und besonders deine Gabe Arizona könnte noch behilflich sein." Ich sah zu Nate und nickte bloß. Was sollte ich schon sagen? Ich würde alles tun um zu helfen, besonders weil ich Nate entlasten wollte. Ich sah wieder zum Pfleger, der meinen Verband festmachte​ und dann meine Hose wieder runter krempelte. "Brauchst du noch was? Tablette oder Schmerzmittel?" Erst jetzt sah ich sein Namensschild. Er war Arzt! Dr. Jeremy Illion. Ein verdammt junger und attraktiver Arzt! "Ähm was gegen Kopfschmerzen? Keine normalen Kopfschmerzen, sondern von meiner Gabe verursacht." Er stand auf und überlegte. "Du bist nicht die erste Fee mit Kopfschmerzen. Ihr habt ziemlich interessante Gehirne." Er merkte wohl selbst wie komisch das klang, denn er grinste mich an. "Ähm, danke?" sagte ich bloß grinsend, was ihn zum lachen brachte. Ein tiefes und melodisches Lachen... "Wenn du grad mit rüber kommst, dann suchen wir dir die richtigen Tabletten raus." Ich nickte, stand langsam vom Bett auf, um mein Knöchel nicht zu sehr zu belasten und folgte ihm zur Tür, über die Schulter warf ich Nate noch ein lächeln zu. [Mal ein bisschen Aktion und Eifersucht raus holen :D der kann ja dann auch abends in der Bar sein oder wo auch immer die hingehen wollen :D]

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Nate Hampton
Über Arizonas schnellen Abflug war ich dann doch etwas überrascht, aber ich hielt sie nicht auf unf Justin auch nicht, er sah ihr bloß mit zusammengezogenen Augenbrauen hinterher. "Wie hältst dus bloß mit ihr aus?" murmelte er fragend, wobei er nicht wirklich eine Antwort zu erwarten schien und ich wollte ihm darauf auch keine geben, denn auf einen dummen Spruch hatte ich keinen Bock. "Du siehst scheiße aus" sagte ich also stattdessen. "Aber Arizona hat recht, mit ihrem Dank meine ich. Du hast schließlich am meisten abbekommen" fügte ich noch hinzu, ohne sentimental dabei zu wirken. So schwul war ich dann doch nicht. "Pussy" gab Justin da nur zurück und ich hatte auch nichts anderes von ihm erwartete. "Wir müssen gleich rüber" setzte ich an, um wieder vom Thema abzulenken, woraufhin Justin nur schnaubte. "Die können mich da drüben alle mal, woher nehmen die sich das Recht uns hier einzusperren?" kotzte er sich weiter aus. Wenn jemand dachte Justin sei auch so schon eine schwere Gesellschaft hatte ihn noch nie angepisst erlebt. "Wer sagt das wir uns daran halten werden?" stellte ich eine Gegenfrage, was dazu führte das er mich direkt ansah. "Guter Einwurf. Ich könnte was zu trinken gebrauchen" lenkte er ein. "Dann lass es das gleich schnell hinter uns bringen und heute abend gehen wir weg, in der Nähe lässt sich sicher was finden und ich hab noch Mikes Wagen" schlug ich vor und zeigte auf den Jeep, den ich eben entdeckt hatte. "Gut. Dann geh und hol deine Freundin, ich geh schon vor." Damit verzog er sich schon zum Gebäude. Ich machte mir nicht die Mühe ihn aufzuhalten, hoch gehen tat ich aber auch nicht. Ich suchte neben dem Eingang nach der richtigen Klingel und drückte sie. Kurz später hörte ich Arizona fragend Hallo sagen. "Beweg deinen süßes Arsch wieder runter, die Ärzte warten."

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Arizona Deveraux
Ich verbannte fürs erste jegliche Gedanken an Nate und zu was für Geräuschen er mich schon gebracht hatte, denn das war eine andere Geschichte. Also nahm ich stattdessen sein Kompliment zu meinen Haaren an, bedankte mich dafür und steckte mein Handy dann ein, als er meinte Justin sei bestimmt schon da. Mir war bis dahin nie bewusst gewesen wie verdammt gut sein Gehör war. An das von Vampiren kam es vermutlich nicht ran, aber es war trotzdem beeindruckend. Wieder mal eine Gabe um die ich ihn beneidete. Sobald ich meine Schuhe an hatte, er ließ sein Tshirt weg, gingen wir raus und in den Aufzug. Ich sah mich etwas um, da ich ja geschlafen hatte, als ich gestern abend her gebracht wurde, aber ich hatte recht gehabt; wir waren tatsächlich im vierten stock und mein Knöchel war dankbar für den Aufzug. Allgemein war das Gebäude sauber gehalten und ich entdeckte über alle Überwachungskameras, tja hier wohnten ja auch genügend Agenten. Wir traten unten also vor das Gebäude und die Hitze traf mich nochmal einen Moment, ehe ich gegen die Sonne blinzelte und mir eine Hand über dir Augen hielt. Ich lehnte mich neben die Tür an die Wand, während die Jungs sich begrüßten und wie immer eine gemeinsam rauchten, andere hatten einen spezielken Handschlag, die beiden rauchten immer zusammen. Gut, eine Begrüßung war das ja nun nicht wirklich, da Justin sich eher nur beschwerte, aber ich sagte erst mal nichts, bis ich direkt angesprochen wurde. Ich sah zu Justin auf, überrascht, dass er mich wirklich interessiert und ehrlich gemeint nach meiner Verfassung fragte. "Ich hab auch einen Namen." gab ich erst zurück und verdrehte die Augen. Bloß weil wir in so einer Situation waren und er etwas auf mich aufgepasst hatte, hieß das nicht, dass wir plötzlich Busenfreundinnen waren. "Ganz okay, könnte besser, aber auch schlechter sein. Dir?" Er nahm einen Zug von seiner Kippe und nickte dann. "Bis auf die Tatsache, dass John und mein Vater beide ein Rad ab haben, ganz in Ordnung." Ich nahm mir jetzt die Zeit seinen Körper zu mustern und nach Verletzungen zu suchen. Da er ein Tshirt und eine knielange Hose trug, sah ich, dass sein linker Unterarm komplett verbunden war, an seinem Hals und seinem rechten Bein waren Kratzer von Krallen, die aber wie bei Nate schon am heilen waren. Und das waren nur die Verletzungen die ich sehen konnte, wer wusste was an seinem Oberkörper war, denn gestern hatte es so ausgesehen, als wäre er schlimmer zugerichtet worden als Nate. Nur gut, dass hier am Eingang keine Fußgänger vorbei kamen, die würden sich sonst was denken, wenn sie die Verletzungen der beiden Jungs sehen könnten. Bevor Justin wieder Nate mit reden konnte, musste ich noch etwas los werden. "Und danke. Nein, bekomm das jetzt nicht in den falschen Hals oder mach dich darüber lustig. Ich wollte nur danke sagen, dass du uns geholfen und auf mich aufgepasst hast, so das wars, ich bin wieder oben." Mit einem kleinen winken und einem grinsen verschwand ich wieder nach oben, bevor Justin wieder anfing scheiße zu reden. Außerdem mussten die Jungs bestimmt noch Sachen klären, die ich sowieso nicht verstand.

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Cassandra
Als ich am nächsten Morgen aufwachte, erwachte ich an Basils Brust gekuschelt. Ich liebte es einfach, so aufzuwachen. Es war herrlich neben der Person aufzuwachen, die man am meisten liebte.
Langsam richtete ich mich auf und sah hoch zu Basil. Er schlief noch tief und fest, was man daran erkannte, dass seine Gesichtszüge total entspannt waren und sein Mund etwas offen stand. Es hatte schon etwas gedauert, bis er bei mir diesen Gesichtsausdruck angenommen hatte. Er war eben durch und durch Vampir und ständig auf der Lauer. Vor allem seitdem mein Zimmer so verwüstet worden war, hatte er immer nur einen leichten Schlaf gehabt. Zum Glück war sein Tiefschlaf wieder zurückgekehrt.
Kurz überlegte ich, ob ich uns Frühstück nach oben holen sollte. Allerdings wollte ich nicht aufhören diesen wundervollen Mann -meinen Mann- anzusehen, weshalb ich mich nur etwas nach oben drückte, ihm einen Kuss auf die Wange gab und mein Gesicht an seinem Hals vergrub. Genau hier wollte ich sein, hier gehörte ich hin.

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Nate Hampton
Als sie sagte, das es nie böse war, musste ich nun doch mal lachen. "Nie also, ja? Die Töne die du von dir gelassen hast und dazu auch noch in einer unangebracht Lautstärke sagen was anderes, kleine Fee" konterte ich und zwinkerte ihr frech zu, bevor ich mich aufs Bett fallen ließ. Allerdings vorsichtiger als gewöhnlich und vor allem nicht auf meine Schulter, ich wollte Arizona ja nicht ihren Schlafplatz versauen. Ich sah dabei zu wie sie sich anzog, auch wenn ich ausziehen natürlich besser gefunden hätte. Aber die Gedanken musste ich wohl oder übel fürs erste zurück stellen. Als sie mich nach ihren Haaren fragte, musste ich erst mal überlegen. Nicht darüber obs mir gefällt oder nicht, sondern darüber das ich mich schon daran gewöhnt hatte. "Sie stehen dir gut, du siehst so schön aus wie immer" antwortete ich also ruhig und hielt dabei auch ihrem Blick stand, denn sie mir durch den Spiegel zuwarf, doch schließlich löste ich ihn wieder und stand auf, als sie so gut wie fertig war. "Er wird schon unten an am Eingang sein, ich konnte mein Handy in der Küche vibrieren hören" meinte ich, dann wartete ich bis sie ihre Schuhe angezogen hatte und ging mit ihr aus der Wohnung. Wir nahmen den Aufzug um runter zu kommen, da Arizona mit ihrem Bein wahrscheinlich lieber keine Treppen laufen sollte und außerdem gings so auch schneller, denn ich konnte jetzt wirklich eine Zigarette gebrauchen.
Wie schon gedacht, war Justin tatsächlich schon unten und war mit seiner Zigaretten auch schon fast fertig. "Musst du immer nackt rumlaufen?" war das erste, was Justin zu mir sagte. "Ich bin so angepisst, John geht mir so auf den Sack und mein Dad rastet voll aus" war dann das nächste von ihm, bevor er seine Kippe wegschnippte und direkt eine nächste rauszog, als auch ich eine anzündete. Dann sah er zu Arizona. "Und, wie geht's dir, Fee?" fragte er, woraufhin ich die Augen verdrehte. Das sie einen Namen hatte schien er manchmal zu vergessen aber wenigstens erkundigte er sich nach ihrem Wohlergehen.

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Arizona Deveraux
Vermutlich sollte ich ein schlechtes gewissen haben, weil ich einfach so in Nates Gefühle eingegriffen hatte, ohne ihn zu Fragen. Normalerweise machte ich das auch nicht, weil ich seine Privatsphäre mehr respektierte als die jedes anderen auf diesem Planeten, aber ich wollte nicht dass er litt, besonders nicht während einer Jagd auf mich. Nach seinen Empfehlungen ließ ich seine Wunde also offen und legte das Tuch wieder weg, als er sich zu mir umdrehte und mich mehr als auffällig musterte. Er ließ sich Zeit um seinen Blick über meine nackten Beine, hoch zu meinem Gesicht gleiten zu lassen und ich konnte nicht verhindern, dass mein Bauch sich zusammenzog und ich ein süßes kribbeln verspürte. Ich biss mir auf die Unterlippe und beobachtete ihn dabei, bei seiner tiefen Stimme setzte mein Herz tatsächlich einen Moment aus und ich musste dann doch grinsen, als er mir sagte ich solle mich anziehen. Als ob ihn das störte, ganz im Gegenteil. "Böse? Oh böse war es nie!" rief ich zweideutig grinsend hinter her, nachdem er schon wieder aus dem Bad verschwand. Komisch.... Vielleicht war er gegangen, bevor es komisch zwischen uns geworden wäre, war bestimmt auch besser so. Vielleicht sollte ich nicht mehr in Unterwäsche hier herum laufen, bevor ich ihn nur unnötig in Versuchung führte...nicht dass ich nicht auch versucht wäre. Ich schüttelte den Kopf, um wieder anständig zu werden und putzte mir schnell die Zähne, ging dann ebenfalls ins Schlafzimmer und schlüpfte in die einzige Jeans die Justin in meine Tasche gestopft hatte. Dann versuchte ich meine haare noch etwas zu bändigen und sah Nate im Spiegel des Kleiderschranks an. "Du hast noch gar nichts zu meinen Haaren gesagt, sieht es so schlimm aus?" fragte ich ihn grinsend und nahm vom Bett dann noch mein Handy, auf das ich mal sah. Es quoll über von Nachrichten und verpassten anrufen. "Unzählige Nachrichten und Anrufe von Holiday und Mia, wow, die flippen ja regelrecht aus. Und....oh meine Grandma." Ich seufzte und ließ mich aufs Bett sinken. Sollte ich jetzt allen antworten? Ich entschied mich dafür Holiday und Mia zu schreiben dass es mir gut ging und ich sie heute abend anrufen würde. "Wann kommt Justin? Und kommt er hier hoch? Wir sollen ja besser nicht raus gehen, obwohl ich bezweifle dass die so dumm sind uns mitten in der Stadt und neben dem FRU Hauptgebäude anzugreifen." fragte ich, sobald ich mein Handy wieder weggepackt hatte.

Im Hafen sind Schiffe am sichersten, aber dafür sind Schiffe nicht gebaut.

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Nate Hampton
Ich musste mir tatsächlich ein Lachen verkneifen, als ich Arizonas Gesichtsausdruck sah. Und es war such gut so das ich es mir verkniff, immerhin schien sie sich zu sorgen und da wollte ich sie nicht auslachen, ganz abgesehen davon tat es tatsächlich richtig weh inzwischen und wäre ich nicht so wahnsinnig männlich würde ich wahrscheinlich heulen aber das war natürlich keine Option. Außerdem war das auch gar nicht mehr nötig, da meine Gefühle umschlungen. Woran das wohl liegen mochte? Ich sah durch den Spiegel hindurch über meine Schulter zu Arizona und hob leicht ein Augenbraue, doch sie beachtete mich gar nicht richtig, sie nahm sich stattdessen irgendeinen Lappen und fing an meine Wunde ein wenig zu reinigen. Als sie fragte, ob sie diese nicht doch wieder verbinden sollte, schüttelte ich den Kopf. "Nein, ich will sie offen lassen, zumindest bis wir wieder zum Arzt müssen, der soll dann selber schauen was er entscheidet" murmelte ich, bevor ich mich zu Arizona umdrehte und dabei gegen die Spüle lehnte. So konnte ich gut auf sie runter schauen, wie sie da so leicht bekleidet vor mir stand. Ich betrachtete sie einmal ausführlich, dann sah ich ihr in die Augen. "Du solltest dir besser was anziehen, bevor das hier noch böse endet" sagte ich schließlich leise, die Stimme kehlig und mein typischen Grinsen im Gesicht. "Außerdem wartet Justin" fügte ich noch hinzu, jetzt wieder in einer normalen Tonlage und ging dann an ihr vorbei ins Zimmer, um mir meine Schuhe anzuziehen und die Zigaretten in die Tasche meiner Jogginghose zu stopfen. Shirt ließ ich nach wie vor aus, die Leute in diesem Gebäude kannten solche Anblick wahrscheinlich besser als ich.

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Arizona Deveraux
Ich war etwas überrascht, dass Nate anscheinend mehr Ahnung von Verletzungen hatte, als ich. Gut, er war ein Wolf, er verletzte sich bei der Verwandlung bestimmt öfter, dementsprechend hatte er Erfahrung, aber wie das bei Feen war...naja gut vermutlich hatte er recht. "Hm, okay." stimmte ich zu. Also wegen mir mussten die bei der FRU heute nicht drauf sehen, aber ich ließ das mal Leute entscheiden die da Ahnung von hatten. Nate hingegen glaubte seinen Körper genug zu kennen und ich vertraute ihm da ebenfalls, also nahm ich den Verband langsam ab, wobei man hier einen deutlichen unterschied zur Wunde an seiner Seite sah. An seinen Rippen waren nämlich bloß Kratzer von einer Wolfsklaue, aber an seiner Schulter war ein richtiger Biss und was für einer! Oben auf seiner Schulter schien der Oberkiefer abgebildet zu sein, aber auf seinem Schulterblatt, wo die Zähne des Unterkiefer sich in seine Haut gegraben hatten, waren die Wunden viel tiefer und es hatte sie noch keine Kruste gebildet. Ich schluckte und konnte mir ein "Ach du scheiße..." nicht verkneifen. Das musste ja verdammt wehgetan haben, wenn es das nicht immer noch tat. Bevor ich Nate also danach fragte, denn vermutlich würde er mir nicht die Wahrheit sagen oder es herunterspielen, fühlte ich einfach schnell nach, ob er Schmerzen hatte und ja, die hatte er. Also tat ich was jeder tun würde der Gefühle verändern konnte, ich nahm ihm die Schmerzen, indem ich andere Gefühle, wie Erleichterung oder Vertrauen verstärkte, sodass der Schmerz verdrängt wurde. Leider konnte ich seine Gefühle nicht komplett verändern oder abstellen, das konnte ich nur bei Menschen, sonst würde ich den Schmerz natürlich komplett verschwinden lassen, so jedoch konnte ich ihn abschwächen, sodass er sich eher Taub anfühlte. Ach es war schwer zu erklären, mittlerweile machte ich das einfach, ohne groß darüber nachzudenken. Holiday wäre vermutlich stolz auf mich, wäre da nicht immer die Folgen, wenn ich mich zu sehr anstrengte, also hielt ich es in grenzen. Im Spiegel lächelte ich Nate leicht an, der sich vermutlich denken konnte, dass ich mit seinen schwächer gewordenen schmerzen zu tun hatte. "Also wenn du mich fragst, würde ich die wunde nochmal neu verbinden, die sieht nicht so gut aus wie die andere." meinte ich und nahm mir einen feuchten Lappen vom Waschbecken, um an den Rändern etwas vertrocknetes Blut und Wundsekret zu entfernen. Dabei wurde mir bewusst, dass ich es vermisst hatte ihn zu berühren. Sein rücken war mir so vertraut, fast jeden Nacht hatte ich mich daran gekuschelt und wie warm er war.... Ich räusperte mich und spürte wie mir etwas die Hitze in die Wangen stieg, also versteckte ich mich hinter ihm, sodass er mich nicht im Spiegel sehen konnte. "Soll ich trotzdem ein Pflaster drauf machen? Bei der FRU sollen sie das noch mal ordentlich machen." [mir fällt nix mehr ein :D]

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Nate Hampton
Oh ja, und wie es mir gefiel das sie so rumlief. Meinetwegen könnte sie das den ganzen Tag, jeden Tag tun, aber auch nur wenn das unsere Wohnung wäre und nicht etwa die von ihrem dämlichen Vater.
Ich konnte den Stift auf dem Papier kratzen hören, als Arizona scheinbar tatsächlich ein paar Dinge auf den Block schrieb, doch wenige Minuten später stand sie hinter mir und sah mich durch den Spiegel hindurch an. Als sie meinte, sie sollte ihr Verband auch abmachen, schüttelte ich den Kopf. "Noch nicht. Deine Wunde wird noch offen sein, du solltest ihr also erst mal Zeit geben wenigstens eine Schicht Kruste aufzubauen. Die wollen dein Verband heute sicherlich eh noch mal wechseln und werden dir das gleiche sagen. Ein paar Tage noch" erklärte ich ihr ruhig. Wenn man als Werwolf aufwuchs, lernte mal viel über die Anatomie von einem selbst, aber auch die hnterschiede zu normalen Menschen oder zumindest über den normalen Heilungsprozess, wobei auch der bei allen Übernatürlichen anders war als bei normalen Menschen, da wir deutlich langsamer älteren als sie, ganz besonders Hexen und Feen. Vampire mal außen vor gelassen.
"Machs ruhig ab" sagte ich, als sie erneut über das Verband an meiner Schulter strich. Als sie langsam anfing es abzuwickeln merkte ich deutlich, daß diese Wunde viel tiefer war als die andere und dementsprechend auch mehr schmerzte als Luft dran kam. Von vorne sah es schon schlimm aus, aber hinten hatte der Bastard seinen Unterkiefer reingedrängt und der war stärker als der Oberkiefer, also sah es hinten wahrscheinlich noch schlimmer aus.

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Arizona Deveraux
Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet. Waren wir schon so weit, dass er mir wieder auf den Hintern schlagen konnte? Dementsprechend war ich auch überrascht, aber nicht auf eine schlechte Art und weise. Es war schön dass wir wieder so miteinander umgehen konnten, also musste ich dann sogar selbst grinsen. "Als ob dir das nicht gefallen würde!" rief ich ihm hinterher und schüttelte dann über ihn den Kopf. Ich hatte so im Gefühl, dass wir nicht lange die Finger voneinander lassen könnten, wenn wir hier in einer Wohnung zusammen festsaßen. Wie er gesagt hatte, setzte ich mich dann an den Tisch und schrieb ein paar Sachen auf von denen ich wusste, dass wir sie beide aßen, weil es sie in der Academy gegeben hatte. Mein Vater sollte sich nicht solche Umstände machen, wir waren nicht sonderlich wählerisch, er sollte bloß mehr einkaufen. Sobald das erledigt war, ging ich Richtung Badezimmer, weil die Tür offen stand und sah Nate dabei zu wie er seinen verband abmachte. Um die Wunden herum war die Haut grün und lila, aber es heilte echt gut. Ich trat näher an ihn ran, um besser zu sehen. "Wow, ziemlich bunt, aber das ist beeindruckend." murmelte ich und sah im Spiegel über seine schultern hinweg in seine Augen. Ich fühlte mich an so viele Morgen erinnert die wir zusammen in seinem Bad gestanden hatten, so ähnlich wie jetzt. Wir hatten zusammen geduscht und manchmal auch noch andere Sachen gemacht, ehe wir zusammen in den Schultag gestartet waren. Da war alles noch einfach, normal und nicht von Drohungen verfolgt gewesen. "Soll ich es abmachen?" fragte ich leise und fuhr mit meinen Fingern schon über den Rand des Verbands an seiner Schulter. "Vielleicht sollte ich meinen Verband auch abmachen. Es ist bestimmt besser wenn Luft dran kommt." meinte ich schließlich.

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Nate Hampton
Am liebsten würde ich wieder seufzen, aber ich verkniff es mir. Wenn Arizona wollte das ich mich mit ihn vertrug, dann würde ich mich eben bemühen müssen. Ich konnte zumindest ruhig bleiben. Also nickte ich ihr bloß zu und sah dann zu, wie sie aufstand und die Sachen vom Tisch räumte. Dabei drehte sie mir für einen Moment den Rücken zu, sodass ich eine wunderschöne Aussicht auf ihren Hintern hatte. "Ja, bin ich, danke" meinte ich, als sie sich wieder zu mir drehte und stand dann ebenfalls auf. Als sie sich erneut weg drehte, konnte ich einfach nicht anders als ihr einen Klapps auf den Hintern zu geben. Sie drehte sich überrascht zu mir um, was mich zum grinsen brachte. "Selber schuld wenn du hier so rum läufst" sagte ich neckend, während ich mich von ihr abwandte um ins Zimmer zu gehen. "Und schreib auf was du willst, ich bin mit allem zufrieden" rief ich ihr noch zu, dann war ich im zimmer verschwunden und ging direkt ins Bad. Dort fing ich schon mal an den Verband um meine Seite zu lösen. Die Wunde war noch deutlich zu sehen, aber sie fing schon an zu krusten. Um die Wunde herum war meine Haut komplett gerötet, blaue Flecken waren ebenfalls zu sehen, auch wenn sie im Moment noch alle anderen Farben hatten außer blau. Schön sah es nicht aus aber lange so bleiben würde es so oder so nicht.

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Arizona Deveraux
Ich nahm Nates Handy entgegen, als er es mir so selbstverständlich gab und ging bei whatsapp auf Luna. Die anderen Kontakte gingen mich nichts an und ich vertraute ihm so oder so, dass er nichts schlimmes zu verbergen hatte, also fing ich an zu tippen, während ich mir seine Meinung wegen meiner Mutter anhörte. Ich schrieb Luna schnell, dass ich ein paar socken, eine Jogginghose, ein paar Tshirts, Tops und einen Schlafanzug bräuchte. Dann fügte ich noch Rasierer hinzu. Letzteres hatte Justin nicht eingepackt da er in meiner Dusche lag und das war auch besser so, mir reichte schon dass er in meiner Unterwäsche grwühlt hatte. Nate gab mir bei meinem Vorhaben mit meiner Mutter Recht und ich nickte. Je weniger sie wusste, desto besser. Wenn ich Pech hatte würde sie es nicht mal interessieren und das wiederum würde mich verletzen, also hielt ich sie ganz raus. Was meine Mutter anging waren wir uns also einig, bei meinem Vater war das wohl anders. Ich schob ihm erst das Handy wieder rüber und lehnte mich dann vor, um mein Kinn in meine Hände zu stützen, während ich ihn betrachtete. Was er sagte war mir nichts neues, er hatte es nur allzu deutlich gezeigt, dass er von meinem Vater enttäuscht war. "Natürlich spielt es eine Rolle. Du bist mir wichtig, sehr wichtig und ihr seid und werdet beide teil meines Lebens sein. Ich will nicht dass ihr beste Freunde werdet oder so, ich kann mir vorstellen dass du von ihm enttäuscht bist oder seine Entscheidung nicht verstehst. Ich werde ihm auch nie verzeihen, dass er mich und meine Mutter verlassen hat und ich war auch eine Zeit lang sauer auf ihn, aber er versucht es wieder gut zu machen, außerdem schadet es nicht einen Vertrauten bei der FRU zu haben." meinte ich und lächelte sanft. "Vertrau mir einfach....und schlag ihn nicht wieder, außer ich sage es dir." Mit einem kleinen zwinkern und einem grinsen auf den Lippen stand ich auf und brachte meine Sachen zur Spüle. "Bist du fertig mit frühstücken?" fragte ich ihn, immer noch nur in Unterhose und Tshirt und griff schon nach den Sachen, sobald er nickte und räumte sie in den Kühlschrank. "Auf der theke liegt auch ein Block, wir sollen essen und Sachen aufschreiben die wir brauchen." sagte ich ihm, da er vermutlich vorhin noch geschlafen hatte, als ich mit meinem Vater gesprochen hatte.

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Nate Hampton
Ich freute mich irgendwie darüber, dass Arizona mitkommen wollte wenn ich zu Justin ging. Es war mir schon wichtig das die beiden sich verstanden und ich hatte das Gefühl sie taten es inzwischen auch ganz gut. Also nickte ich ihr zu, während ich noch einmal in mein Brötchen biss, aber irgendwie hatte ich keinen großem Hunger, weshalb ich es jetzt wieder weg legte. "Hier, schreib ihr eine Nachricht was du alles brauchst" meinte ich zu ihrer Frage hin, ob ich Luna nach Kleidung fragen könnte. Ich reichte ihr lediglich mein Handy, es hätte so oder so keinen Code und Geheimnisse hatte ich erst recht nicht, schon gar nicht vor Arizona.
Mir fiel sofort auf wie sie meinem Blick auswich, als ich ihre Mutter ansprach. Dass auch das ein heikles Thema bei ihr war, wusste ich, aber ich war noch nie der Typ dafür gewesen um Sachen drum rum zu reden. Da war ich doch lieber direkt. "Wahrscheinlich solltest du ihr nichts erzählen. Die kann unsere Arten auch so schon nicht ausstehen, dann braucht sie sich hier auch nicht einmischen" meinte ich schließlich, nachdem ich einen Moment überlegt hatte. Als Arizona mich dann nach ihrem Vater fragte, sah ich doch überrascht zu ihr auf. "Spielt es denn eine Rolle was ich von ihm denke?" stellte ich eine Gegenfrage, bevor ich mit einem leisen Seufzen die Schultern zuckte. "Ich mag ihn nicht. Nicht weil er nicht in Ordnung ist, das schneit er für ein FRU Futzi nämlich zu sein, sondern wegen dir. Ich denke das hab ich vor ein paar Wochen ziemlich deutlich gemacht als ich ihm wie versprochen eine reingehauen hatte" antwortete ich ehrlich und zuckte erneut mit den Schultern.

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Arizona Deveraux
Es war schön mit Nate Witze machen zu können, auch über solche ernste Dinge wie meine Verletzungen und die unbedachte Dosierung von Schmerzmitteln. Sein grinsen steckte mich an und ich sah uns wie wieder am Anfang unserer Beziehung, als wir uns wie beate Freunde unterhalten konnten. Natürlich waren wir jetzt ganz anders und es würde nie wieder wie früher sein, aber wenn wir unsere Freundschaft wieder aufnehmen konnten, würde es einfacher sein wieder in unsere Beziehung einzusteigen, wenn ich oder wir so weit sein sollten. "Okay, klar, dann helfe ich dir nach dem Frühstück sie abzumachen." Das war das mindeste was ich tun konnte. Ich aß mein Brötchen fertig, während ich mir anhörte wie es den anderen ging, die auch mit uns in dieser scheiß Situation saßen. "Sollten wir uns irgendwie bei Justin bedanken? Immerhin hat er nicht direkt mit den Andersons zu und er hat mich ja irgendwie beschützt, während du weg warst. Wenn es dir nichts ausmacht, würde ich gern später mitkommen, wenn du ihn trifst." Wir oder zumindest ich sollten die Wohnung so gut es ging nicht verlassen, aber wir würden ja unten mit ihm reden und die FRU war neben an. Die Andersons wären schön blöd wenn sie uns direkt hier neben der FRU angreifen würden. "Und könnte ich Luna vielleicht darum bitten mir ein paar Sachen zu borgen? Sie dürfte circa meine Größe haben und da Justin meine Tasche gepackt hat und wir auf der Flucht waren, fehlt mir vielleicht ein bisschen was. Andernfalls müssen wir einkaufen gehen." Ich hatte nicht mal Kleidung für eine Woche, hätte ich meine Tasche doch besser selbst gepackt. Aber selbst dann hätte ich nicht wissen können wie lange wir weg sein würden. Also erwiderte ich Nates lächeln, das verschwand jedoch ganz schnell, als er auf das Thema meine Mutter kam. Ich wisch seinem Blick aus und sah stattdessen in meine Kaffeetasse, als wäre dieser furchtbar interessant. Ich kaute auf meiner Lippe herum und rührte Gedanken verloren mit dem Löffel herum. "Komisch, aber daran hab ich auch gerade gedacht." murmelte ich. Ich seufzte und sah zu ihm auf. "Soll ich sie überhaupt anrufen? Wir telefonieren sowieso bloß einmal im Monat und an der Academy hat sie mich seit Monaten nicht mehr besucht, also wieso sollte ich sie nur unnötig in Aufregung versetzen? Vermutlich würde sie es sowieso nicht verstehen, sie hat ja noch weniger Ahnung von Werwölfen, als ich. Außerdem müsste ich ihr dann auch noch von Tom erzählen... Das würde ich lieber auf später verschieben, wenn das hier vorbei ist." Ihr jetzt von Übernatürlichen Problemen zu erzählen und auch noch meinem leiblichen Vater? Das wäre katastrophal, ja verheerend. "Wenn wir schon bei meinen Eltern sind...was hälst du von Tom?" Die Frage brannte mir schon länger auf der Seele und da Nate mir wichtig war, wollte ich wissen worauf ich mich in den nächsten tagen einstellen müsste.

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Nate Hampton
"Wenn man bedenkt das du neben den Schmerzmitteln aus dem Krankenhaus auch noch zwei Tabletten eingeschmissen hast wundert es mich eh das du noch stehen konntest" meinte ich grinsend, wobei ich eigentlich wirklich erleichtert darüber war zu hören das es ihr soweit gut ging. Am liebsten würde ich mir die Andersons selbst vornehmen.
Als sie nach meinen Wunden fragte, nickte ich. "Es heilt schon, ja, aber es würde Viel schneller gehen wenn sie an der Luft wären" ließ ich sie wissen. Es war tatsächlich praktisch ein Werwolf zu sein, vor allem wenn man wie ich öfter mal in Schwierigkeiten geriet.
Als sie nach Justin und meiner Familie fragte, war ich doch irgendwie ein wenig überrascht, immerhin hatte sie nicht gerade gute Erfahrungen mit beiden Parteien gemacht. "Ich glaub Justin ist okay, ich treffe ihm gleich unten. Und meine Familie ... mein Vater dreht durch, der ist auf 180 aber ansonsten alles gut. Mike sollte heute oder morgen noch vorbei kommen und mir ein paar Sachen bringen" antwortete ich, bevor ich in mein Brötchen biss. Dabei ließ ich meinen Blick für einen Moment über Arizonas Gesicht wandern und lächelte leicht. "Hast du deiner Mutter schon angerufen?" fragte ich. Mir war zwar bewusst, dass sie kein gutes Verhältnis zu ihrer Mutter hatte und dann war da noch ihr Vater, der wieder aufgetaucht war, aber vielleicht hatte sie es ihr ja trotzdem erzählt.

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Basil Skander
Cassandra war einverstanden mit dem Film und so legte ich diesen ein. Sie kuschelte sich an mich unter die Decke und wir fingen an den Film zu schauen. Wie bereits schon mehrere Male passiert war, schlief meine Freundin während dem Film ein. Inzwischen war ich mir das fast schon gewohnt von ihr. Ich sah mir in aller Ruhe den Film zu Ende an, während sie sich weiter an mich schmiegte und ich einen Arm um sie gelegt hatte.
Als der Film zu Ende war, schob ich sie sanft von mir hinunter. Ich schaltete den Laptop aus und zog mich bis auf die Boxershorts aus, während ich mich wieder zu ihr ins Bett legte, ohne viel Bewegung zu erzeugen. Ich zog die Decke wieder über uns und zog sie in meine Arme. Sanft hauchte ich ihr einen Kuss auf die Wange und lächelte sie an. „Schlaf gut, Babe“, murmelte ich leise, obwohl ich mir noch nicht einmal sicher war, ob sie es denn nun gehört hatte oder nicht. Ich schloss die Augen. Ihr Duft stieg in meine Nase und es dauerte nicht lange, da war ich ebenfalls in einen tiefen Schlaf gefallen. [Sorry, dass es bei mir momentan so lange dauert mit Antworten. Bin in der Lehrabschlussphase und habe daher nicht so viel Zeit.]

Save your advice, 'cause I won't hear. You might be right, but I don't care.

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Arizona Deveraux
Nate kam gerade herein als ich schon bei meinem zweiten Brötchen war, das ich nicht gerade ladylike in mich rein stopfte. Trotzdem bemerkte ich natürlich Nates Oberkörper, weil er sich auch nicht ein Shirt hätte anziehen können. Nicht nur, dass ich so seinen wohlgeformten Oberkörper betrachten konnte, jetzt sah ich auch mal die zwei großen Verbände an seiner Schulter und Seite richtig. "Morgen." sagte ich mit vollem Mund zurück und schmunzelte ebenfalls. Die Stimmung zwischen uns war entspannt und das machte mich ziemlich glücklich, sodass ich weiter aß während ich ihn etwas musterte. Erst als er mich fragte wie es meinem Bein ging, leerte ich meinen Mund und trank einen schluck Kaffee. "Ganz gut, so tief war es ja nicht. Ich glaube die haben mir gestern Schmerzmittel gespritzt." meinte ich und biss wieder in mein Brötchen. Ich sah erst wieder auf, als er mich nach seinem Verbänden fragte. Ich zog die Augenbrauen zusammen. "Sollst du sie denn schon abmachen? Oder heilt es schon? Ziemlich praktisch bei Werwölfen." Feen stattdessen konnten zwar manchmal andere heilen, aber wir selbst waren wie normale Menschen. Ich nahm wieder einen großen Schluck Kaffee und fing an mir mein drittes Brötchen zu schmieren. "Wie gehts eigentlich Justin? Und hast du schon mit deiner Familie geredet?" erkundigte ich mich dann. Dabei fiel mir ein, dass ich vielleicht mal wieder meine Mutter anrufen sollte, sie würde sich wundern dass ich nicht in der Academy war, sollte sie sich mal erkundigen. Andererseits musste sie es nicht wissen, sie würde es entweder nicht verstehen oder es würde sie nicht interessieren.

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Nate Hampton
Die restliche Nacht war zum Glück ruhig verlaufen, es reichte nämlich schon das ich unbequem schlief, aber das konnte ich gut hinnehmen. Ich hatte schon schlechter geschlafen. Ich bekam zwar mit, wie Arizona irgendwann aufstand, auch das ihr Vater kurz da war, aber ich blieb liegen schlummerte noch eine Weile vor mich hin, bevor auch ich schließlich aufstand. Da man mir ja gesagt hatte ich dürfte mich erst mal an den Klamotten bedienen, suchte ich nach etwas bequemen und fand eine alte Jogginghose, die mir zum Glück auch passte. Ein Shirt ließ ich weg, dafür war es mir gerade zu warm, denn die schöne Sonne Texas' donnerte bereits durch das Fenster hinein. Bevor ich frühstücken ging, wusch ich mir im Bad das Gesicht und kramte dann aus meiner Jeans mein Handy. Während ich in die Küche ging, schrieb ich Mike eine Nachricht mit der Frage, ob mir einer von ihnen ein paar Sachen vorbei bringen konnte. "Morgen" murmelte ich, als ich Arizona am Tisch entdeckte und schenkte mir dann eine Tasse Kaffee ein, als ich auch den entdeckte und mich damit dann zu Ari an den Tisch setzte, die sich gerade über ein Brötchen hermachte. Sie sah aus als wäre sie am verhungern, was mich zum schmunzeln brachte. "Wie geht's deinem Bein?" fragte ich, als ich die Hitze wahrnahm, die von meinen eigenen Wunden ausging. Ich hatte noch immer die Verbände drauf aber es würde besser verheilen, wenn die nicht da wären. "Kannst du mir später mit dem Verband an der Schulter helfen? Ich will die ab machen" fragte ich Arizona also, als auch ich schließlich zu einem der Brötchen griff.

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Arizona Deveraux
Okay der Moment war....komisch gewesen. Nicht auf eine schlecht Art, sondern komisch, weil es schien als würden wir uns langsam wieder aneinander heran tasten, obwohl wir uns vor ein paar Wochen noch so vertraut gewesen waren, dass wir kaum Zeit getrennt verbracht hatten. Ja jetzt waren wir zwar räumlich auch nicht voneinander getrennt, aber es gab trotzdem eine Trennung zwischen uns, auch wenn diese mental war. Und trotzdem hatte ich es vermisst mit Nate zu sprechen und für ein paar Sekunde hatte ich das Gefühl gehabt, dass wir wieder ein normales Pärchen an der Academy sein könnten, aber dafür war zu viel passiert und wir in einer zu schweren Situation. Deswegen sollte ich was körperlichen Kontakt anging auch etwas vorsichtiger sein, bevor ich mich in etwas stürtzte oder es ihm nur noch schwerer machte. Dass er mir dann jedoch einen Kuss auf die Stirn gab, ließ mich meine Antwort auf seine Worte runter schlucken und nur nicken. Vielleicht sah ja nur ich das so, aber ich fand einen Kuss auf die Stirn so viel vertrauter und inniger, als einen Kuss auf die Lippen und ich hatte ihn echt gebraucht. Mit einem lächeln auf den Lippen schlief ich dann also viel ausgeglichener wieder ein und wachte erst auf, als mein Dad an der Tür klopfte und ich sagte, dass er öffnen konnte. Was hatte er denn erwartet vorzufinden? Uns bei wilden Sex? Wohl kaum. Nate schlief noch oder war noch zu abwesend, er gab nämlich keinen Ton von sich. Mein Vater sah kurz etwas verwundert auf Nates Schlafplatz, dann jedoch wieder zu mir. "Ich gehe jetzt zur Arbeit. Auf dem Tisch sind frische Brötchen und ein Block, auf den ihr bitte schreibt was ihr essen wollt oder sonst braucht, ich besorge die Sachen dann. Ich schreib dir heute gegen mittag, wenn wir euch beim Fall brauchen, okay?" flüsterte er und ich nickte. "Wie sieht denn der Fall aus? Habt ihr welche von den Wölfen erwischt?" - "Wir reden später. Bleib bitte in der Wohnung." damit zog er die Tür wieder zu und ich seufzte. "Ganz der wortkarge FRU Agent." murmelte ich zu mir selbst und schlich diesmal wirklich ohne weitere Unfälle an Nate vorbei aus dem Schlafzimmer. Im Flur roch es schon nach frischem Kaffee und ich tapste etwas humpelnd barfuß und ohne Hose in die Küche. Es war zwar erst acht Uhr, aber da ich eh schon wach war und mein Magen wie verrückt knurrte, weil ich seit gestern mittag nichts mehr gegessen hatte, goss ich mir eine Tasse Kaffee ein, gab etwas Milch hinzu und plünderte dann den Kühlschrank. Ich stellte Aufschnitt und Marmelade auf den Tisch und nahm einen großen Schluck von meinem Kaffee, dann verdrückte ich ziemlich schnell ein Brötchen und seufzte erst mal, als das knurren etwas gestillt war. Ich war noch lange nicht satt, anscheinend hatte mein Körper wieder Einklang gefunden und brauchte jetzt Nahrung um alle Schäden zu heilen. Natürlich würde es nicht so schnell wie bei Nate gehen, ich heilte wie ein normaler Mensch, aber meine Kopfschmerzen waren weg und mein Knöchel fühlte sich auch in Ordnung an. Was Nates Schulter und Seite wohl machten?

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Nate Hampton
Ich versuchte nicht zu sehr darauf einzugehen das ihre Berührung mir gefiel, ich gab mir auch viel Mühe ihren Blick zu ignorieren, als er von meinen Augen hinab und wieder zurück wanderte. Ich würde sicher nichts tun dass später darunter abgestempelt werden könnte das ich die momentane Situation vielleicht ausgenutzt hätte. Auch wenn sie es mir wirklich schwer tat. "Sila spricht heute noch darüber und es nervt" ging ich also stattdessen auf ihre Worte ein und seufzte. Es war nicht mal gelogen, ich glaube Sila noch nie so fasziniert von etwas erlebt zu haben wie die Tatsache das ich mich verliebt hatte. Aber ich würde ihr auch sicher nicht sagen das sie damit aufhören wollte, wenn der Gedanke daran schien sie irgendwie glücklich zu machen, also sollte es mir recht sein. Ich warf einen kurzen Blick auf den Wecker neben dem Bett und stand daraufhin auf. "Versuch noch etwas zu schlafen und wenn was ist, wecke mich ruhig wieder" meinte ich und bevor ich mich selbst davon abhalten konnte, gab ich ihr ganz selbstverständlich einen sanften Kuss auf die Stirn, bevor ich mich einfach in mein Deckenlager legte und versuchte noch ein paar Stunden Schlaf zu bekommen.

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Arizona Deveraux
Mitten in der Nacht war echt der falsche Zeitpunkt um mit Nate jetzt über meine Gabe zu sprechen und ihm diese begreiflich zu machen. Da fiel mir auch ein dass ich vergessen hatte holiday anzurufen. Was er dann aber sagte....wow, das haute mich einen Moment um und ich sah ihn sprachlos an. Sekunden vergingen in denen ich ihn im schein der Straßenlaterne einfach betrachtete. Diesen verdammt gut aussehenden und auch noch verständnisvollen Werwolf. Dann musste ich plötzlich grinsen, weil ich an einen Moment zurück erinnert wurde. "Manchmal bin ich immer wieder überrascht wie viel mehr eigentlich in dir steckt Nate. Wie damals als du mich in den Musiksaal mitgenommen hast und Klavier gespielt hast" sagte ich leise. "Und Danke, so hatte ich das noch gar nicht betrachtet." Zum Dank legte ich meine Hand auf seine, die er auf der Matratze liegen hatte und drückte diese kurz. Ich ließ sie doch eine Weile liegen und sah dann hoch in sein Gesicht. Ich fühlte mich gerade wirklich verdammt wohl, seine Gegenwart war irgendwie echt beruhigend. Meine Gefühle pendelten sich langsam wieder ein und waren kein wilder Strudel mehr, während mein Blick ganz von selbst zu seinen Lippen glitt. Ich sah einen Moment darauf, dann wieder zu seinen Augen und zog meine Hand weg, bevor es wieder komisch wurde, obwohl es dafür wohl schon zu spät war.

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Nate Hampton
Mir war schon klar das sie sich ihr Wasser auch selbst hätte holen können, war mir aber egal. Außerdem hatte ich selbst darauf getrunken. Als sie versuchte mich anzulügen, hätte ich fast sofort etwas gesagt aber schließlich entschied sie sich doch noch anders und sagte mir was tatsächlich los war. Doch bevor ich etwas darauf erwidern konnte, versuchte sie das Thema schon zu beenden und krabbelte zurück aufs Bett, allerdings ließ ich mich nicht so leicht abwimmeln, also stand ich auf und setzte mich auf die Bettkante. "Auch wenn du denkst, das ich das vielleicht nicht verstehe, tue ich es schon irgendwie. Als Werwolf hast du ein verdammt gutes Gehör, du kriegst also alles mit, ob du nun willst oder nicht. Ich höre täglich so viele verschiedene Herzschläge das ich manchmal nicht mal sicher bin welcher meiner ist. Und ich glaube, oder zumindest würde es für mich Sinn ergeben, daß es dir mit deiner Gabe genauso geht, nur eben mit Gefühlen. Und auch wenn sie dich nervt, das ist alles Übungssache und vor allem braucht es lange sich daran zu gewöhnen. Ich bin damit aufgewachsen, für mich ist das normal aber du arbeitest mit deiner Gabe, auf diesem Level, noch nicht besonders lange. Denk aber ruhig mal daran das du uns dreien mit deiner Gabe sehr wahrscheinlich das Leben gerettet hast und das sie nicht nur ätzend ist." Ich wusste nicht genau woher diese Worte kamen, aber ich konnte ehrlich sagen das ich über die letzten Wochen viel darüber nachgedacht hatte, eben weil ich versuchen wollte Arizona besser helfen zu können. Und ich mochte ja nicht Holiday sein, aber ich konnte wenigstens versuchen ein gutes Gefühl über das zu geben, was sie war, denn daran war überhaupt nichts verkehrt.

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Arizona Deveraux
War ja klar, dass ich Nate der auch noch freiwillig auf dem Boden schlief so unsanft wecken musste. Ich hatte einfach Pech oder in dem Fall eben wir beide. Wenigstens nahm er es mir nicht krum und ich erkannte ein grinsen auf seinem Gesicht, ehe ich auch schon von ihm runter geschoben wurde. Dass ich dabei nur ein Shirt und einen Slip trug schien ihn nicht zu stören, vielleicht hatte er es auch nicht bemerkt, naja egal. Ich setzte mich also im Schneidersitz neben ihn und kaum hatte ich gesagt, dass ich Wasser wollte, war er schon aufgestanden ohne was zu sagen und verließ das Zimmer. Ich sah ihm etwas verwirrt nach und zog dann die Beine an um meine arme darum zu schlingen. Ich ging mal davon aus, dass er in die Küche ging um was zu trinken zu holen oder? Er hatte nichts gesagt und ich konnte sehr wohl auch alleine laufen, aber da kam er schon mit einer Wasserflasche zurück und setzte sich zu mir. "Ich hätte mir auch selbst was holen können." sagte ich noch sanft und ließ ihn erst mal trinken, denn lehnte ich mich ans Bett und nahm dir Flasche entgegen. Ich trank ein paar Schlucke hintereinander und holte dann tief Luft, sein Blick auf mir war mir auch aufgefallen, deswegen überraschte seine Frage mich nicht. "Ja klar." sagte ich erst, aber dann fiel mir ein, dass ich ihm die Wahrheit sagen sollte, dass ich ihm vertrauen sollte und er mir sowieso nicht geglaubt. Ich seufzte also und zuckte die schultern. "Naja um ehrlich zu sein nicht wirklich. Man sollte meinen ich gewöhne mich mal an meine Gabe und die komischen Emotionsschübe, aber heute ist es echt komisch, immer wenn ich sie zu sehr benutze. Irgendwie kommt mein Kopf nicht zur Ruhe und gleichzeitig hab ich so einen dumpfen Schmerz in den Schläfen, aber die Tabletten haben nicht geholfen. Bestimmt weil es keine natürlichen oder menschlichen Kopfschmerzen sind. Manchmal hasse ich es eine Fee zu sein." seufzte ich und knabberte auf meiner Unterlippe herum. Es war zwar etwas schwer es einem außenstehenden zu erklären, aber es tat gut sich ihm anzuvertrauen, denn ich vertraute ihm immer noch blind. "Naja, ich halte dich mal nicht länger auf, sorry nochmal" sagte ich nach einem räuspern und krabbelte wieder hoch aufs Bett.

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Nate Hampton
Wenn schon der Grund fürs aufwachen eine Frau war, die sich auf mich legte, dann nicht so. Sanfter, mit dem einen oder anderen Kuss vielleicht. Aber ich sprach hier von Arizona, einer tollpatschigen kleinen Fee, da wunderte es mich schon überhaupt nicht. Ein kleinem Stöhnen entwich mir aber doch und müde öffnete ich die Augen, um auf sie runter sehen zu können. "Ja, ich sehe wie leid es dir tut" stimmte ich ihr zu und musste dann selbst grinsen, bevor ich meine Hände an ihre Seiten legte und sie von mir schob. "Wo wolltest du hin?" fragte ich sie, nachdem ich mich aufgesetzt hatte und als sie sagte, sie wolle Wasser holen, stand ich meinerseits auf und ging leise in die Küche. Dabei kam ich am Wohnzimmer vorbei und hörte Arizonas Vater leise vor sich hin schnarchen. In der Küche nahm ich eine volle Flasche Wasser mit und brachte sie mit ins Zimmer, wo ich mich zurück zu Arizona auf den Boden setzte und erst mal selbst mindestens einen Drittel der Flasche trank, dann reichte ich sie weiter. Ich betrachtete sie, ihre Haut glänzte ein wenig, aber es war auf keinen Fall warm genug in diesem Zimmer um zu schwitzen. "Alles in Ordnung?" fragte ich leise, als sie die Flasche zuschraubte und sie mir reichte.

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Arizona Deveraux
Nate kam nicht ins Zimmer, bis ich eingeschlafen war. Entweder war es ihm zu unangenehm oder aber er war noch beschäftigt, jedenfalls drängte ich ihn nocht oder mischte mich ein, sondern ging ins Bett. Es dauert noch ein bisschen bis ich einschlief, aber die Erschöpfung holte mich dann ein. Ich träumte eigentlich nichts, das tat ich schon lange nicht mehr, aber mein schlaf war trotzdem unruhig. Meine Gabe sorgte dafür, dass meine Gefühle etwas durcheinander waren und ich manchmal Angstzustände hatte, obwohl ich keinen Albtraum hatte. Dementsprechend musste ich natürlich auch diese Nacht aufwachen und meinen Herzschlag wieder beruhigen. Schwer atmend saß ich aufrecht im Bett und fuhr mir durch die Haare. In solchen Momenten hasste ich meine Gabe wirklich. Wieso konnte ich nicht normal sein? Oder wenigstens eine coole Gabe haben, die nicht Gefühle beeinflusste oder mich wie ein Freak fühlen ließ? Dann fiel mir ein dass ja noch Nate im Zimmer war, also versuchte ich leiser zu sein. Ein Blick auf die Uhr sagte, dass wir halb vier hatten, aber ich hatte so einen Durst, dass ich langsam vom Bett krabbelte und mich in die Küche schleichen wollte, um mir ein Wasser zu holen, aber ich blieb irgendwie in einer von Nates Decken hängen und konnte mich nicht mehr halten. Ich fiel direkt auf Nate drauf und weckte ihn auf. Ich war mit dem Kopf auf seinem Brustkorb gelandet und sah jetzt zu ihm auf, im Licht der Straßenlaterne das durchs Fenster fiel erkannte ich seine Augen etwas. "Tut mir so leid." hauchte ich und musste einfach kichern. Gott wie dämlich.

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Nate Hampton
Das sie zurück lächelte ließ mich wenigstens etwas ruhiger werden. Ich konzentrieren mich wieder auf meinen Laptop und öffnete die Mail, in der Holiday mir geantwortet hatte. Nachdem ich das ganze gemecker nur rasch überflogen hatte, las ich ihre Einverständnis zum Schulstoff durch und antwortete mit einer einfachen Danke und das ich sie auf dem laufenden halten würde, wenn sie das wollte, wobei ich mir sicher war dass sie das tat. Nur nebenbei bekam ich mit wie Arizona noch einmal kurz zurück ins Wohnzimmer kam um die Decke zu holen die darauf lag und dann auch schon wieder verschwand. Zwar war ich müde, aber ich wollte erst warten bis Arizona eingeschlafen war, weshalb ich mit meinem Handy wieder auf den Balkon ging um eine zu rauchen und Justin anzurufen. Nachdem er sich eine knappe halbe Stunde über seinen Onkel aufgeregt hatte und ihn beeindruckend oft beleidigt hatte, fragte er mich wies mit Arizona war. Ich gab ihm eine knappe Zusammenfassung, die ihm seufzen ließ. Ja, mir war auch nach seufzen, aber was sollte das schon bringen. Wir redeten noch ein bisschen über unsere Familien und das Rudel, machten aus das wir uns morgen früh unten am Eingang treffen würden um eine zu rauchen, dann legten wir auch schon wieder auf. Es war inzwischen fast zehn und die Müdigkeit schlug in mir ein wie ein Wasserfall, weshalb ich leise ins Zimmer und weiter ins Bad ging. Ich wusch mir das Gesicht und spülte meinen Mund aus, da ich ja leider noch keine Sachen hier hatte, dann ging ich zurück ins Bad. Ich sah mein provisorische Bett, welches Arizona mir gemacht hatte und freute mich jetzt schon auf eine beschissene Nacht, vor allem meine Schulter und meine Seite würden sich freuen, aber manchmal ließen sich Dinge einfach nicht ändern, weshalb ich mich bis auf die Boxershort auszog und schließlich hinlegte. Ich rückte die Decke unter mir so, das ich an den richtigen Stellen genug Polster hatte, um halbwegs bequem zu liegen. Aber genau genommen war das nicht wichtig da ich so oder so sofort einschlief, sobald ich die Augen geschlossen hatte.

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Arizona Deveraux
Ich machte ihm dieses Angebot, weil ich nicht wollte, dass er sich umsonst quälte, indem er hier mit mir fest saß. Dass er darauf nicht einging wunderte mich kein bisschen und trotzdem war ich erleichtert, dass er da bleiben wollte und mich nicht in diesem Wahnsinn allein ließ. Tatsache war eben, dass ich ihn brauchte, so ungern ich das auch zugab. Das Gespräch war damit aber eigentlich beendet, indem er sagte, dass er nicht weiter darüber reden würde und dann etwas tat, das mich wirklich überraschte und gleichzeitig freute. Er grinste und hatte mich eigentlich beleidigt, aber das nahm ich schon lange nicht mehr ernst. Es war eben seine Ehrlichkeit und dieses grinsen zeigte mir etwas, dass er versuchte mich zu ärgern und das war die Andeutung des alten grinsens und das hatte ich wirklich vermisst. Ich genoss den Anblick also einen Moment und grinste dann etwas zurück. "Danke, das kann ich nur zurück geben." Immer noch grinsend und mit einem heftig schlagenden Herzen ging ich dann ins Schlafzimmer, wo ich vor der nächsten Herausforderung stand. Auf dem Bett lag nur eine Bettdecke und ein Kopfkissen. Nate wollte auf dem Boden schlafen, aber er brauchte auch Bettzeug. Ich fing also an die Schränke zu durchsuchen und fand noch eine Decke die ich auf den Boden legte und ein kleines Kissen dazu. Im Wohnzimmer, ohne Nate zu beachten, nahm ich vom Sofa eine Steppdecke und brachte sie ebenfalls zu Nates provisorischen Bett. Bequem war es bestimmt nicht, aber in einem Bett zu schlafen wäre vermutlich keine so gute Idee. Sobald das alles erledigt war, ging ich ins Bad um mich fürs Bett fertig zu machen. Ich putzte mir die Zähne und suchte dann in meiner Tasche nach einem Schlafanzug, aber ich fand keinen. Daran hatte Justin also nicht gedacht.... Seufzend zog ich also ein T-Shirt aus der Tasche und meine jogginghose aus. Dann würde ich eben in Slip und T-Shirt schlafen, mir egal. Ob das Nate stören würde? Wir schliefen ja nicht in einem Bett und es war ja nicht so, als hätte er meine Beine nicht schon gesehen.

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Nate Hampton
Ich versuchte meine Konzentration darauf zu lenken, was ich gerade tat und nicht etwa darauf, was ich von Arizona hörte. Manchmal war das Gehör eines Werwolf eine richtige Plage, vor allem weil es eben darauf veranlagt war alles zu hören und es kaum möglich war sich dabei auf andere Dinge zu konzentrieren. Aber glücklicherweise, mehr oder weniger, musste ich auch nicht länger zuhören, da sie so oder so ins Wohnzimmer kam um ins Schlafzimmer zu gehen. Aber natürlich musste sie noch etwas los werden. Ich hatte nicht vom Bildschirm aufgesehen während sie sprach, doch als sie fertig war lehnte ich mich seufzend zurück gegen das Sofa und sah zu ihr auf. "Ich lass dich hier sicher nicht alleine Arizona" stellte ich klar. Sicher, es wäre bestimmt auf irgendeine Art und Weise einfacher mir ein Hotel zu nehmen, vielleicht hätte ich auch bei justin unterkommen können, aber es war für mich fast schon selbstverständlich Arizona in einem Moment und einer Situation wie dieser nicht einfach mit sich selbst alleine zu lassen. Selbst wenn ich ihr nicht wirklich mit ihrer Gabe helfen konnte, dann konnte ich wenigstens ein Auge auf sie haben und sie ablenken, wenn ich merkte, das sie schon wieder zu sehr in Gedanken versank, so wie sie es oft tat. "Darüber diskutiere ich auch nicht mit dir. Und jetzt geh bitte schlafen, du siehst scheiße aus" sagte ich noch, wobei sich bei meinen letzten Worten sogar die Andeutung meines üblichen schiefen Grinsen legte. Das sie scheiße aussah hatte ich nicht zum ersten mal gesagt aber es war nie eine Beleidigung gewesen, weshalb das Grinsen bei diesem Satz einfach dazu gehörte.

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Arizona Deveraux
Eigentlich hatte ich nicht erwartet, dass Nate direkt heute, am gleichen abend an dem wir erst hier angekommen waren, fragen würde was zwischen uns los war. Nicht, dass ich daran zweifelte, dass ich ihm unwichtig war oder seine Gefühle weg waren, aber eigentlich war er nie sonderlich gesprächig gewesen wenn es um Gefühle ging. Tja, jetzt befanden wir uns aber in einer Situation, die uns beiden viel abverlangte und vielleicht wusste er auch, dass ich so oder so fühlen konnte was in ihm vorging. Natürlich war das keine Absicht...naja meistens jedenfalls. Ich nahm ihm aber keineswegs übel, dass er meine Sichtweise anscheinend nicht verstand, obwohl ich seine wiederum verstehen konnte. Natürlich hatte ich daran gedacht, dass er mir helfen könnte, aber wie? Er hatte genauso viel Ahnung von Feen wie ich von Werwölfen und er konnte nichts in meinem Kopf verändern, dass meine Gabe leichter machte. Wenn es darum ging konnte er mir einfach nicht helfen und deswegen glaubte ich, dass ich in dieser Zeit auch keine gute Freundin sein würde. Er hatte seinerseits genug Probleme, die jetzt auch noch meine Probleme waren, aber da wollte ich nicht, dass er sich noch mit meiner Gabe herum schlagen musste oder meinen wirren Gefühlen, die Achterbahn fuhren. Kurz gesagt, ich war ziemlich labil und im Moment war es besser er tat sich das nicht an. Er glaubte zwar, dass er das selbst entscheiden konnte, aber er hatte ja keine Ahnung und außerdem war er mir viel zu wichtig, als das ich ihm meine sorgen noch auferlegen wollte. Allerdings ließ er mich nichts davon aussprechen, denn schon stand er auf, wechselte plötzlich das Thema auf Holiday und ging mit seinem essen ins Wohnzimmer. Ich saß da, wie vom Blitz gerührt und sah ihm nach, biss mir dann fest auf die Lippe, als diese anfangen wollte zu zittern. Er hielt es nicht mit mir in einem Raum aus...er konnte nicht mal mit mir zusammen essen? Ich wusste, dass Holiday zu schreiben bloß die Tarnung dafür war, dass er es in meiner Gegenwart nicht aushielt wenn er sich wie ein Kumpel verhalten sollte. Gott verdammt! Ich stieß etwas zittrig die Luft aus, die ich angehalten hatte, und blinzelte die Tränen weg, die mir in die Augen stiegen. Der Appetit war mir wieder vergangen, auch wenn mein erschöpfter Körper die Nahrung gebraucht hätte, ich bekam jetzt nichts mehr runter. Stattdessen beugte ich mich über meinen Tee und rührte Gedanken verloren darin rum bis er fast kalt war. Das Sandwich stellte ich dann in den Kühlschrank, mein Dad könnte es später essen, ich wusste ja nicht wann er wieder kommen würde. Als ich am Wohnzimmer vorbei ging, um ins Schlafzimmer zu gehen, saß Nate wirklich am Laptop und tippte immer noch, aber ich musste das jetzt los werden. Ich hielt in der Tür an und lehnte mich an den Rahmen, naja ich suchte viel mehr Halt. "Es tut mir leid, dass es für dich so schwer ist, dass ich es dir so schwer mache. Ich will dich nicht hinhalten oder warten lassen, das würde ich nie verlangen." sagte ich ehrlich und räusperte mich, bevor er noch hörte wie sehr mich das mitnahm. "Hier eingesperrt zu sein, mit mir, ist scheiße. Kann ich irgendwas tun, um es für dich erträglicher zu machen? Soll ich meinen Dad fragen, ob es ein Hotel in der Nähe gibt oder eine andere Möglichkeit?" Wollte ich dass er ging? Nein. Aber es wäre vielleicht einfacher für ihn und so war das doch in der Liebe oder? Man stellte das Wohlergehen des anderen über das eigene.

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Nate Hampton
Ich versuchte eine neutrale Miene aufzusetzten, während ich ihr zuhörte, aber was brachte das eigentlich schon? Sie konnte meine verdammten Gefühle doch so oder so spüren wenn sie das wollte. "Vielleicht könntest du mich auch einfach selbst entscheiden lassen was ich will" meinte ich zuerst nur. "Und hast du vielleicht schon mal daran gedacht das ich dir möglicherweise dabei helfen könnte, dich selbst zu finden?" fügte ich noch hinzu. Mein Ton war ruhig und im Grunde war ich das auch allgemein, denn was brachte es mir mich in irgendeiner Art und Weise aufzuregen? Wieder seufzte ich, bevor ich mit dem Stuhl zurück rutschte. "Ich will nicht zu irgendwas zwingen oder dich drängen oder sonst was, überhaupt nicht. Aber erwarte nicht von mir das ich auf Kumpel mit dir mache denn das ist sicherlich nicht das was ich für dich empfinde" ließ ich sie wissen, bevor ich Anstand machte aufzustehen. "Ich schreib Holiday wegen dem Schulstoff. Und danke noch mal" murmelte ich, während ich die Tasse und den Teller nahm und mich damit im Wohnzimmer auf den Boden an den kleinen Tisch setzte. Ich zog wieder meinen Rucksack an mich heran, kramte meinen Laptop mit dem Internetstick raus und schrieb Holiday eine Mail.

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Arizona Deveraux
Es würde komisch werden die nächsten Tage, mehr als komisch. Unangenehm, angespannt und vielleicht auch ziemlich still, aber wir würden es schaffen, es ging auch nicht anders. Deswegen würde ich versuchen mich einfach normal zu verhalten, nett zu sein, als wären wir eben Freunde. Also machte ich ihm ein Sandwich, während er sich schon an den Tisch setzte. Ja ich spürte sehr wohl die Anspannung und seinen Blick in meinem rücken, aber ich versuchte mir das nicht anmerken zu lassen. Umso schwerer war es meine mentale Mauer oben zu halten und seine Gefühle zu verdrängen, denn ich spürte auch das er sich sehr unwohl fühlte. Wenigstens konnte er mein angespanntes Gesicht nicht sehen, solange ich das essen machte. Ewig konnte ich mich aber auch nicht an der theke rum drücken, also holte ich nochmal tief Luft und setzte mich zu Nate. Ich sah nicht gleich zu ihm auf, sondern rührte in meinem Tee herum, dann sagte er jedoch schon so meinen Namen und ich wusste schon, dass mir nicht gefallen würde was er als nächstes sagen würde. Er rang auch noch einen Moment mit sich und sagte dann was mir auch auf der Seele brannte, mir gleichzeitig aber auch Angst machte. Ich sah ihn jetzt also direkt an, seufzte dann auch und hörte auf in meinem Tee zu rühren. Die Wahrheit, ich sollte ihm die Wahrheit sawillstIch weiß es nicht so genau. Ich...ich will dich immer noch, ganz ohne Zweifel, aber...es ist so viel los und es verändert sich so viel...es gibt nichts was so ist wie früher. Ich weiß, ja du bist noch da und du warst auch immer für mich da, aber ich hab zur Zeit das Gefühl nicht mal zu wissen wer ich selbst bin." plapperte ich los und lehnte mich wieder seufzend im Stuhl zurück. "Ich glaube einfach nicht, dass ich dir aktuell das geben kann was du brauchst." sagte ich leise und sah dann wieder in meine Tasse. Vielleicht klang das total unlogisch für ihn, aber genauso fühlten sich meine Gefühle zur Zeit an.

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