Shadow Falls Camp-Academy [RPG]

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Shadow Falls Camp-Academy [RPG]

Wegen der Abwesenheit von Avery übernimmt Nijana die Leitung. Meldet euch bei Fragen bei ihr. =)

Story:

Was bis jetzt passiert ist ..
Wer bin ich? Die Frage die keiner beantworten kann. Die Frage die sie sich stellt, seitdem sie hier ist. Kylie wurde für den Sommer in’s Shadow Falls Camp geschickt. Warum? Ihre Mutter denkt es sei ein Camp für Junge Kriminelle, was jedoch fast keiner weiß, ist dass es ein Camp für übernatürliche Wesen ist. So wie Kylie. Doch was dort passiert, bringt ihr keine Antworten. Tiere werden ermordet, was dazu führen kann, dass das Camp geschlossen wird. Erst nachdem Kylie und Derek die Mörder erwischt haben, ist das Camp sicher. Und nun, nun wird es auch noch in ein Internat umgewandelt. Und dort beginnt das RPG.

Wer das Buch nicht kennen sollte kann hier die Storyline lesen.

Allgemeine Infos:
Shadow Fall Camp ist ursprünglich ein Camp für Übernatürliche Wesen und wurde von Holiday Brandon und Sky Peacemaker gegründet. Dort gehen Vampiren, Werwölfen, Gestaltwandlern, Hexen und Feen bzw. Elfen hin. Natürlich gibt es noch weiterer solche Camps, doch dieses ist etwas besonderes. Es ist allgemein bekannt, dass die Arten unter einander Streit haben. Teilweise hassen sie sich auch. Dies gilt jedoch nicht für alle Übernatürlichen Wesen! Und hier kommt das Camp in einsatz. Dies ist spezial dafür gedacht, dass die Arten lernen miteinander friedlich umzugehen und ihre Vorurteile zu vergessen. Auch dient es dafür, Leuten die nichts von ihren Übernatürlichen Zweigen wissen, in diese Welt einzuführen, und ihnen von Anfang an die Vorurteile zu nehmen.
Doch nun ist es zu einem Internat um funktioniert wurde. Dies ist natürlich sehr praktisch, da die Wesen nun 24 Stunden mit einander auskommen müssen und somit mehr über die Gewohnheiten der anderen erfahren.

Nicht jeder kommt in das Internat, weil die Eltern denken, sie seien Drogensüchtig! Viele werden von ihren Eltern geschickt, da diese das Internat für eine gute Idee halten und manche, damit ihre Kinder im Internat für Randale sorgen, damit es schließt!

Das Internat:
Das Internat ist ein riesiges altes Gebäude, welches von einem riesigen Wald umgeben ist. Im Ostteil des Gebäudes Schlafen die Jungs und im Westteil, die Mädchen. Das ganze RPG würde im Internat und in der umliegenden Stadt, in welcher die Schüler nach Unterrichtsschluss hin gehen können. Dies jedoch nur bis 22 Uhr, danach muss jeder im Schulgebäude sein! Der Unterricht ist jeden Tag gleich, weshalb jeder denselben Stundenplan hat.

Der Tag beginnt mit einer Kennenlern Stunde. In dieser wird die Gruppe in zwei geteilt. Der eine Teil zieht die Namen der anderen. Sobald jeder einen Namen gezogen und zu seinem Partner gefunden hat, haben diese eine halbe Stunde Zeit um sich kennen zu lernen. Der Zweck dieser Stunde ist, dass die Verschiedenen Rassen sich kennen lernen können und eventuell ihre Vorurteile vergessen.
Anschließend haben die Schüler Geschichte. Dort lernt man wie die Arten entstanden sind. Themen sind beispielsweise der Grund des Krieges zwischen den Werwölfen und Vampiren. Dazu kommt natürlich auch die Allgemeine Geschichte der Menschen.
Die Dritte Stunde ist Mathematik. Was das ist, brauche ich wohl nicht zu erklären, da es jeder bereits hatte, bzw. hat.
Darauf folgt die Artenkunde. In diesem Fach lernt man etwas über die verschiedenen Arten. Natürlich nicht so etwas wie: „Wie töte ich einen Vampir.“ Man lernt wie man z.B. ein Vampir wird, was Feen alles für Gaben haben und und und.
Nach diesen Stunden kommt eine einstündige Mittagspause, in der die Schüler machen können, was sie wollen. Dabei darf man jedoch nicht das Schulgelände verlassen.
Trainieren der Fähigkeiten ist das nächste Fach. Hierbei trainieren sie, wie der Name schon sagt, ihre Fähigkeiten. Sei es das Vampirische Gehör, die Verwandlung in einen Wolf oder das Hexen. Dieses Fach findet individuell statt, d.h. Nur die Feen haben zusammen Unterricht und auch nur die Werwölfe. Genauso die Hexen.
Das letzte Fach ist Naturwissenschaft. Es ist aus den Fächern Chemie, Physik und Biologie zusammengesetzt. Dabei geht es genauso um den Menschen, als auch um die Vampire oder der anderen Wesen. Der Körper jeder Spezies wird durch genommen, sodass die Schüler auch wissen, wie es zu ihren Mitschülern kommen konnte.

Die einzelnen Arten:

Allgemein
Jedes der Wesen stammt von Göttern ab. Welche ist nie wirklich klar, doch je näher die Blutlinie an einen Gott heran kommt, desto mächtiger ist die Person. Dies erkennt man an der Kraft der Person. Ist ein Vampir z.B. stärker als manch anderer, so ist seine Blutlinie näher an die eines Gottes. So ist es auch bei den anderen Wesen. Je stärker eure Fähigkeit ist, desto näher liegt eine Blutlinie. Es gibt jedoch nur wenige, dessen Blutlinie nahe der Götter liegt, also kann nicht (!) jeder von euch so mächtig sein!

Vampire
Vampire kennt ihr ja alle. Sie sind wie das Klischee sie beschreibt. Die 2 Möglichkeiten um zu einen Vampir zu werden sind einmal durch einen Biss oder durch ihre Gene. Das Gen ist rezessiv, d.h nur manche in der Familie werden Vampire. Sollte man dieses Gen haben, muss man in Kontakt mit einen anderen Vampir kommen, damit es ausbricht. Nach und nach verändert sich der Körper. Diese Prozedur ist sehr schmerzhaft und passiert nicht mal eben so in einem Tag. Die Körper-Temperatur sinkt und man wird blasser. Vampire brauchen mindestens 1 Liter Menschenblut im Monat. Reine Vegetarierer, also Tier Blut trinkende Vampire gibt es nicht. Wenn man im Camp ist, gibt es jeden Morgen ein Ritual an dem die Vampire teilnehmen können, dabei trinken sie zusammen Blut. An dem kann man jedoch nur teilnehmen, wenn jemand (z.b. der Zimmernachbar) dieses Blut gespendet hat.

Werwölfe:
Werwölfe kennt ihr ja. Für die, die sie nicht kennen: Es sind Menschen die sich in Wölfe verwandeln können. Dies geschieht nur bei Vollmond. Viele denken, dass sie sich in diesem Zustand nicht beherrschen können, was jedoch falsch ist. Jeder Werwolf weiß nach seiner Verwandlung genau was er oder sie tut.
Werwölfe leben in Rudeln. Sollten sie das nicht tun, sind sie abtrünnig, was im schlimmsten Fall zur Verhaftung führen kann. (Es tut mir Leid, wenn ich das aus dem Buch falsch interpretiert habe. Sollte es jemand genau wissen, kann er/sie mich gerne drauf hinweisen :))

Hexen:
Hexen können, wie jeder weiß, Zaubern. Sie leben nach einer Hierarchie, in der es in jeder Familie eine Hohepriesterin gibt. Entweder übernimmt diesen Job die Tochter der derzeitigen Hohepriesterin, oder die mächtigste Hexe der Familie.

Feen,Elfen ect.
Ich denke mal jeder weiß was diese Wesen sind. Bei ihnen könnt ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen. Es kann alle möglichen Kombinationen geben. Jedes dieser Wesen hat eine bestimmte Gabe. Welche müsst ihr entscheiden.

Gestaltwandler:
Diese Wesen können ihre Gestalt je nach Belieben ändern. Wenn sie dies tun, erscheinen überall funken und man fängt an zu leichten. Dabei verformt sich der Körper. Wie genau er verformt wird, sieht keiner. Die Leute die zu schauen sehen und die leuchtende Gestalt.

Es werden nur die Wesen gespielt, die ich hier aufgezählt habe. KEINE eigen Kreationen! Jedes dieser Wesen kann bis zu 150 Jahre alt werden, danach sterben sie wie Menschen. Sie schlafen ein und sterben. Je älter sie werden, desto schwächer werden sie, bis sie schließlich den Tod finden. Natürlich kann man auch vorher sterben, indem man getötet wird. Dazu kommt, dass es KEINE Mischlinge gibt. D.h. man kann nicht halb Fee und halb Werwolf sein. Sollten eine Fee und ein Werwolf zusammen finden, so bekommt das Kind nur
eine der Gaben der Eltern.

Das Lesen.
Jedes übernatürliche Wesen kann ein anderes Lesen. Dabei zuckt die Augenbraue der Person, die liest nach oben. Wenn man jemanden liest, erfährt man was für ein Wesen der oder die andere ist. Bei manchen Leuten klappt dies jedoch nicht. Das kann daran liegen, dass man so eine Enorme Physische Kraft hat und es verhindert (nur bei Feen oder Elfen mit solchen Fähigkeiten) oder das Gehirn hat dies Automatisch gemacht. So etwas kommt vor und kann nur durch hartes Training aufgehoben werden. Das Lesen macht man automatisch. Dabei ist es egal wer vor einem steht, man sieht die Person an und zieht die Augenbraue hoch. Für viele wirkt dies komisch, jedoch ist dies unter den Wesen ganz normal.

Steckbrief

Name: (Dein HoN-Name)
Name deiner Figur:
Alter deiner Figur: (Alle Figuren altern langsamer als normale Menschen, haben also kein ewiges Alter)
Wesen:
Aussehen: (Link!)
Charakter/Eigenschaften: (Nicht nur ein paar Wörter dahin geschrieben.)
Besonderheiten: (Hat deine Figur ein besonderes Talent? Zu diesen Sachen gehören nur Dinge wie singen.)
Vorgeschichte: (Was ist im Leben deiner Figur passiert? Bitte mehr als nur einen Satz!)
Aus welchem Grund ist er/sie hier? (Denken seine/ihre Eltern ihr Kind wäre Drogen abhängig?)
___
Was für Kräfte hat deine Figur? (Nur für Feen/Elfen)

Rollen aus dem Buch:
Kylie Galen
Lucas Parker
Della Tsang
Derek Lakes
Miranda
Fredericka
Perry Gomez
Helen Jones
Holiday Brandon
Burnett James
Sky Peacemaker

Gefällt euch ein Charakter aus dem Buch? Wenn ja, macht einen Steckbrief dafür und schickt ihn mir!

Mitglieder:
Mitglieder werden, in die Gruppe geschrieben. Jeder darf maxi. 4 Charas machen. Wenn jemand mehr möchte, soll er die Mentoren fragen.

Regeln:
Die offiziellen RPG-Regeln
• Bei Anfragen oder sonstigem bitte an mich wenden.
• Ich nehme nur ausführlich formurlierte Steckbriefe an, also gebt euch Mühe!
• Es wird im Romanstil geschrieben das heißt:
Ich ging los, um mir ein Glas Milch zu holen.
- wörtliche Rede:
„hey! Wie geht’s dir so?“, sagte ich.
- gedanken:
*Ok, das ist komisch*, dachte ich.
- Der Name eines Charakters wird über den Post geschrieben!
- Dinge außerhalb des RPGs werden in Klammern geschrieben:
(ich geh off) oder [ich geh off]
• Wie schon bei der Spieleranzahl geschrieben, max. nur 4Charaktere.
• Man muss Bescheid sagen, wenn man offline geht. Man will ja nicht die ganze Zeit auf einen Post warten, oder?!
• Wäre gut mind. 2-mal pro Woche zu posten. Wenn man mal nicht Bescheid sagen kann ist es nicht so schlimm. Ich versteh das :)

Ich mag meine Fassade! Sie ist stabil & zeigt mich immer lächelnd :)

Diskussion

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Cassandra
Entspannt kuschelte ich mich an meinen Liebsten. Ich war einfach unfassbar glücklich, weshalb ich mich komplett pudelwohl fühlte. Er schaffte es einfach, dass ich total herunterfahren konnte. Er beruhigte mich einfach immer.
Zufrieden zog ich mir die Decke bis zum Kinn -er war schließlich etwas kälter als ich. Liebevoll streichelte ich über seinen straffen Bauch und seufzte leise. "Also... heute nicht mehr aufstehen oder?" fragte ich und sah lächelnd zu Basil auf. Glücklich legte ich meine Hand an seine Wange und küsste sein markantes Kinn. Mit ihm den ganzen Tag im Bett zu liegen war purer Luxus. Vor allem wenn morgen die Schule wieder starten würde.

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Basil Skander
Ihre Wangen färbten sich dunkelrot, als ich ihr erklärte, was ich mit ihr vorhatte. Meine Finger strichen dabei unablässig über ihren Oberschenkel. Schliesslich nickte sie aber voller Überzeugung und drückte mir einen Kuss auf die Lippen. Ich nutzte diesen Moment nur aus und vertiefte den Kuss nur noch mehr. Natürlich übernahm ich den aktiven Part. Ich konnte mir vorstellen, dass sie alles zuerst ein bisschen kennenlernen wollte. Aber so wie sie reagierte, genoss sie das alles total und das gefiel mir.
Total kaputt lag ich neben ihr, während sie sich an mich kuschelte. Mein Atem ging immer noch unregelmässig und ich schloss entspannt die Augen. Mein Körper war immer noch überhitzt und ein kleines Schweissfilm hatte sich auf meiner Haut gebildet, aber ich fühlte mich überglücklich. "Ich liebe dich auch", murmelte ich leise. Doch wie so oft es bei den Männer nun war, konnte ich nicht verhindern, dass ich einschlief. Es hatte mich einfach müde gemacht. Ein Arm lag dabei um Cassandra, während wir beide nackt im Bett lagen.

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Cassandra
Meine Wangen färbten sich dunkelrot, als Basil mir erklärte was er gerne mit mir anstellen würde. Es machte mir -überraschender Weise- gar nichts mehr aus, wenn er so mit mir sprach. Ganz im Gegenteil, ich fand es eher anregend wenn er so offen war.
Todesmutig nickte ich, lächelte kess und drückte ihm einen Kuss auf seine sinnlichen Lippen. Ich ließ ihn den aktiveren Part übernehmen, da ich mir erstmal nicht so gut vorstellen konnte wie er es meine. Aber als wir es dann taten, war es fantastisch. Es war eigentlich immer fantastisch wenn wir Liebe machten.
"Ich liebe dich", flüsterte ich kaum hörbar als ich mich an seinen nackten Oberkörper kuschelte. Mein Atem ging noch unregelmäßig, meine Haut war etwas klebrig vom Schweiß aber auf meinem Gesicht lag ein riesiges Lächeln.

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Basil Skander
Am liebsten wäre ich mit ihr einfach weg gegangen. An einen anderen Ort, an dem wir einfach tun und lassen konnten, was wir wollten. Wo wir von niemandem zu hören bekommen, was wir machen sollten oder eben nicht.
Ihr Gesicht vergrub sich an meinem Hals und biss hinein. "Ach, bist du denn nun der Vampir oder ich?", witzelte ich und grinste sie an. Ich stöhnte auf, als ihre Hände nach unten glitten. Diese Frau raubte mir noch den Verstand. "Nun...", fing ich an und drückte sie ein bisschen weg von mir, bevor ich ihr erklärte, was ich mir vorstellte. Sie würde garantiert auch auf ihre Kosten kommen. Da musste sie sich überhaupt keine Sorgen machen.

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Cassandra
Am liebsten wäre es mir, wenn wir zwei uns einfach verstecken könnten. Wir würden irgendwo hinfliegen, uns eine hübsche Wohnung direkt am Strand kaufen und unser Leben vollkommen glücklich verbringen. Nur das ging ja nicht, schließlich brauchten wir irgendwoher Geld.
"Hm..." machte ich als mein wundervoller Freund vorschlug, eine neue Stellung auszuprobieren. Ich vergrub das Gesicht an seinem Hals und biss kess hinein. "Zeig es mir", flüsterte ich und streichelte sanft über seinen Bauch nach unten, um ihn noch ein bisschen mehr zu stimulieren.

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Basil Skander
Sie konnte es wohl genauso wenig lassen wie ich, denn dann rieb sie auch schon ihr an meinem. Ich seufzte leise auf und erwiderte den Kuss. Morgen war wieder Schule angesagt und dann könnten wir nicht mehr so viel Zeit miteinander verbringen. Daher wollte ich den heutigen Tag noch in vollen Zügen geniessen. "Hmm.. wir haben schon praktisch alles gemacht... ausser du wärst offen für eine neue Stellung", erwiderte ich leise an ihren Lippen und liess meine Hände über ihren Oberkörper gleiten. Ich wusste nicht, wie bereit sie schon dazu war, neue Stellungen auszuprobieren. Immerhin war sie noch ziemlich zurückhaltend, auch wenn sich das schon sehr ins Positive verändert hatte. Ich fragte jedoch lieber einmal zu viel, wie einmal zu wenig. Das bereute man dann definitiv mehr.

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Cassandra
Ein Lächeln stahl sich auf meine Lippen, als er mir bei meinem Plan zustimmte und mich dann auch direkt zu sich herunter zog um mich zu küssen. Lächelnd streichelte ich über sein weiches Haar und erwiderte seinen Kuss gierig. Es machte mich traurig, dass heute unser letzter gemeinsamer Ferientag war. Ich wollte weiterhin ununterbrochen Zeit mit ihm verbringen und einfach nur bei ihm sein.
"Hm... Zeig mir was, was wir noch nicht gemacht haben", flüsterte ich und rieb mein Becken an seinem. Wie konnte es nur sein, dass ich morgens aufwachte und direkt Lust auf diesen wahnsinnigen Mann hatte? Wenn es nach mir gehen würde, würden wir das Bett heute überhaupt nicht verlassen. Höchstens um in die Dusche zu wechseln.

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Basil Skander
Cassandra stellte das Tablett weg und setzte sich rittlings auf mich. Ich musste grinsen und legte meine Hände auf ihre Hüften, während ich den Anblick genoss, wie sie auf mir sass. "Dein Vorschlag gefiel mir", erwiderte ich und grinste sie an. Ich fuhr mit der Hand zwischen ihren Brüsten durch und sah ihr in die Augen. "Was stellst du dir denn vor, was ich mit dir anstellen werde?", fragte ich sie und grinste sie an. Ich legte meine Hand in ihren Nacken und zog sie langsam zu mir hinunter, während ich meine Lippen auf ihre legte. Ich konnte einfach nicht genug davon bekommen.

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Cassandra
Ich musste schmunzeln, als er vorschlug entweder raus zu gehen oder den ganzen Tag versaute Dinge im Bett zu tun. Grinsend setzte ich mich auf und stellte das Tablett weg, damit wir das Bett auch wirklich für uns hatten. Glücklich setzte ich mich rittlings auf ihn und streichelte über seine breiten Schultern. "Hm... Ich dachte wir könnten ja beides tun. Also wir bleiben heute bis abends im Bett und du zeigst mir was du dir vorgestellt hast und heute Abend gehen wir dann essen. Was sagst du, mein unersättlicher Freund?" fragte ich grinsend und beugte mich nach unten, um sanft seinen Hals entlang zu küssen. Ich liebte es, wenn wir einfach so zusammen sein konnten, wenn wir uns neckten und uns einfach nur liebten.

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Basil Skander
Ich machte mich sofort über das Essen her. Natürlich ass Cassandra wie immer sehr wenig, aber es hatte sich auch schon ein bisschen gebessert. Danach lagen wir nebeneinander im Bett und ihre Finger fuhren sanft über meinen Bauch. "Hmm.. ich weiss nicht. Wir könnten irgendwohin gehen oder wir können auch den ganzen Tag nur hier bleiben und versaute Sachen machen", erwiderte ich sie breit grinsend und zwinkerte ihr zu. Der Sex mit ihr war einfach nur unglaublich. Es war berauschend und ich hatte wohl noch nie so einen intensiven Sex mit jemanden gehabt. Das hiess aber noch lange nicht, dass wir nur noch Zeit im Bett verbringen sollten. Wir konnten auch ebenso gut etwas Zeit verbringen, in dem wir irgendwohin gehen würdee oder auf was sie gerade auch immer Lust hatte.

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Cassandra
Lächelnd ließ ich mich neben Basil sinken und seufzte, als er direkt anfing zu essen. Er war einfach viel zu verfressen, dabei sah man ihm das gar nicht an. Würde ich so viel essen wie er... Tja, dann würde mich meine Mutter umbringen und ich würde vermutlich aus allen Nähten platzen. Aber ich gönnte es ihm, vor allem weil er immer so zufrieden aussah wenn er aß.
Nach dem Frühstück und ein paar belanglosen Themen, kuschelte ich mich an meinen Freund. "Was möchtest du heute machen?" fragte ich lächelnd und sah zu ihm auf. Sanft küsste ich seinen Hals und streichelte über seinen Bauch. Nicht mal im Liegen und nach dem Essen hatte er eine Wölbung da. Wie unfair!

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Arizona Deveraux
Ich hatte gut verdrängt, dass mir Nates Nähe so gefehlt hatte. Meine Gabe hatte es ziemlich gut tuschiert, dass ich ihn gebraucht hatte um komplett zu sein. Es hörte sich bestimmt ziemlich dumm an, aber es war so viel los gewesen, dass mein Gehirn es vermutlich in den Hintergrund gelenkt hatte. Aber jetzt... Jetzt ging es mir wieder gut und ich konnte einen Moment einfach nicht an all unsere Probleme denken, die Leute die uns jagten und das unser Leben alles andere als normal war. Stattdessen dachte ich an seine Hände, die warm und sicher auf meiner Hüfte lagen, daran wie er mich näher zog und mir alles so bekannt und routiniert vor kam, dass ich mir einfach so sicher war. Wusste wie ich ihn küssen musste, wie seine Finger sich in meinen Haaren anfühlten, wir uns einander schmiegten. Ich war mir nicht sicher, ob es der richtige Zeitpunkt war um weiter zu gehen und ihn so nah wie möglich spüren zu können, ob er das wollte oder ob es zwischen uns noch zu kompliziert war. Das hier gerade fühlte sich wie Urlaub vom Alltag an, sollten wir uns kurz diesen friedlichen Moment gönnen? Er drängte mich nicht weiter, aber seine Berührungen waren trotzdem fest und leidenschaftlich, also würde ich eben den nächsten Schritt machen und es versuchen. Ich löste mich also kurz von seinen Lippen, um mir schnell das Oberteil über den Kopf zu ziehen und es achtlos auf den Boden zu werfen. Etwas spielerisch grinste ich auf Nate hinunter und drückte meine Lippen dann wieder auf seine, etwas fordernder als gerade eben noch. Ich wollte die Probleme in den Hintergrund schieben und den bevorstehenden Tag noch etwas warten lassen.

Im Hafen sind Schiffe am sichersten, aber dafür sind Schiffe nicht gebaut.

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Nate Hampton
Als sie dich auf mich schon und den Kuss genauso leidenschaftlich zurück erwiderte, musste ich ein wenig in den Kuss hinein Grinsen, ohne ihn aber zu lösen. Stattdessen ließ ich meine Hände langsam über ihre Seite hinab zu ihrer Hüfte wandern, wo ich sie packte und etwas höher zog, bevor meine Hände weiter wanderten und sich einen Moment lang auf ihren Hintern legten. Obwohl ich nicht weiter gehen wollte als hier -naja ich wollte schon, aber ich wusste es wäre noch nicht der richtige Zeitpunkt dafür-, schön ich mwi ne Hände zu ihren Beinen und zog sie an, sodass sie sich an meine Seiten legten und ihre Mitte automatisch enger an meine gedrückt wurde. Es ging mir hierbei nicht mal um den Sex, der wir jetzt vielleicht haben könnten, es ging mir viel eher darum ihre Nähe vollkommen um mich herum wahrnehmen zu können. Ich könnte ewig so weiter machen und ich hatte erst mal auch nicht vor das zu ändern. Ich schon eine Hand in ihr kurzes Haar und krallte meine Finger sanft hinein, drückte ihre Lippen fester auf meine. Das egal wie es ab heute weiter gehen sollte, in diesem Moment war mir mehr als bewusst das ich nicht zulassen würde, dass sie ging.

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Arizona Deveraux
Ich hatte es unglaublich vermisst neben ihm aufzuwachen und sein hübsches Gesicht als erstes morgens zu sehen. Es fühlte sich wie zu Hause an, so gewohnt und gleichzeitig trotzdem, als würde ich es aufs neue jeden Tag brauchen. Klang das dumm? Ja vermutlich, aber es musste ja auch niemand anderes als ich verstehen. Und dieses lächeln...Da wurde mir sooo warm... Die letzten Wochen hatte ich immer alleine geschlafen, naja wenn man das hatte schlafen nennen können. Mein Kopf hatte da nicht so mitmachen wollen, dumme Gabe aber auch und dumme Andersons. Als er mir jetzt eine Strähne zurück strich, wurde ich an so viele Male zurück erinnerte, die er das schon getan hatte, eine so kleine Geste, die aber so vertraut war. Ich sah schon in seinen Augen, was er als nächstes tun würde und deswegen war ich nicht überrascht, als er den Abstand zwischen uns immer kleiner werden ließ. Dass er mir eindeutig Zeit ließ, um mich wegzudrehen, fand ich unglaublich süß und es verstärkte nur das verlangen ihn endlich wieder zu küssen. Ich fühlte mich wieder komplett, als er seine Lippen endlich wieder auf meine legte und das mir so bekannte kribbeln breitete sich in meinem Bauch aus, es blieb aber kein prickeln, sondern wurde zu einem kleinen Feuer, als er mich plötzlich näher an sich zog und den Kuss leidenschaftlicher werden ließ. Ich schob automatisch einen Hand an seine Seite und die andere zwischen seinem Kopf und den kissen in seinen Nacken, rutschte noch näher an ihn ran und erwiderte den Kuss genauso, ging sogar weiter und schob meine Zunge in seinen Mund. Das war mir aber immer noch nicht nah genug, ich drückte ihn als sanft wieder in die Matratze und rutschte auf ihn drauf. Die Haut, die Muskeln seines nackten Oberkörpers fühlten sich immer noch fantastisch an. Das fühlte sich alles so bekannt an, so vertraut, so richtig. Das hier hatte sich nicht geändert, während alles andere in meinem Leben drauf und drunter ging.

Im Hafen sind Schiffe am sichersten, aber dafür sind Schiffe nicht gebaut.

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Nate Hampton
Gott, dieses Lächeln, zusammen mit diesem leise gehauchten Hi ließen mich ebenfalls Lächeln. Schien so als wäre nicht nur mir die Nacht gut bekommen. Vor ein paar Monaten noch hätte ich niemals gedacht das eine einzelne Person so viel ausmachen konnte, das ich es überhaupt gut finden würde neben irgendjemanden aufzuwachen. Aber Gott weiß wieso ich es schon bei unserer ersten gemeinsamen Nacht genossen hatte sie bei mir zu haben.
Als sie mich so musterte und dabei grinsend auf ihre Unterlippe biss, löste sie wieder ganz andere Gefühle aus. Ich fühlte mich mit einem mal wie ausgehungert und am liebsten hätte ich mir auch einfach genommen was ich wollte, aber ich tat es nicht. Zumindest nicht einfach so. Stattdessen Strich ich ihr eine Strähne zurück und beugte mich näher zu ihr. Ich ließ ihr genügend Zeit sich zurück zu ziehen, doch als sie dies nicht tat, küsste ich sie einfach, so wie ich es die Nacht schon in der Bar machen wollte. Erst küsste ich sie nur sanft, zog sie allerdings schnell enger an mich und vertiefte den Kuss. Ich wollte für einen Moment einfach mal nur vergessen wie es zwischen uns war und ich konnte mir gut vorstellen, dass es ihr ähnlich ging.

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Basil Skander
Ich wäre ein Jahr vor ihr fertig. Ich wusste noch gar nicht, was ich nach meinem Abschluss tun sollte. Ich seufzte leise und sah sie an. Ich würde sie dann viel weniger sehen und das passte mir überhaupt nicht. Ich musste lächeln, als sie sagte, dass sie das Frühstück holen würde. „Vielen Dank, Babe. Du bist ein Schatz“, erwiderte ich breit grinsend und sah sie an. Ich legte mich wieder zurück ins Bett, während sie in die Cafeteria ging, um das Frühstück zu holen. Ich checkte ein bisschen mein Handy durch, während ich darauf wartete, dass meine Freundin zurückkam. Kurze Zeit später kam sie wieder zurück und hatte ein ziemlich volles Tablett auf den Armen. Ich ging auf sie zu und nahm es ihr schnell ab. „Du bist wirklich ein Schatz“, meinte ich und drückte ihr einen Kuss auf die Lippen, nachdem ich ihr das Tablett angenommen hatte. Ich seufzte leise und setzte mich auf das Bett. Ich nahm mir sogleich ein Toast und belegte es mit Eier und Speck. Ich ass sehr gerne, aber dafür musste ich auch ins Fitness gehen, ansonsten müsste ich wohl kugelrund sein.

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Cassandra
Ich musste über Basils Frage schmunzeln. Wer das Frühstück holen sollte? Er natürlich. Allerdings wollte ich ihm auch eine Freude machen, schließlich hatte ich gerade kein sonderlich erfreuliches Thema angesprochen. Es war sein letztes Jahr, ich würde nach seinem Abschluss noch ein Jahr hier verbringen. Allein die Vorstellung ein Jahr ohne ihn zu sein beängstigte mich zutiefst. Ich hatte furchtbare Angst, dass es nach diesem Jahr auseinander gehen würde, auch wenn ich das niemals beabsichtigen würde. Schließlich war Basil meine große Liebe.
"Ich hole uns Frühstück, mein Schatz", sagte ich glücklich und drückte ihm einen Kuss auf die Lippen. Ich wollte ihm einfach etwas Gutes tun. Also stand ich auf, zog mir bequeme Klamotten an, machte meine Haare zusammen und verabschiedete mich schnell noch mit einem Kuss, bevor ich runter in die Cafeteria ging. Dort lud ich einfach so viel auf ein Tablett wie ich tragen konnte. Toast, Eier, Speck, Obst, Joghurt, Kaffee und verschiedener Aufschnitt. Dann ging ich wieder hoch in mein Zimmer -und dabei ließ ich das Tablett nur zweimal fast fallen-, wo mein hungriger Freund schon auf mich wartete.

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Basil Skander
"Gut, das finde ich sehr beruhigend", meinte ich und grinste sie an. Sie wirkte einfach nur wunderschön, wenn sie noch so verschlafen war. Sie krabbelte auf mich und ihre Hände begannen meinen Oberkörper zu liebkosen. "Und wer holt das Frühstück?", zog ich sie spielerisch auf und stiess dann die Luft aus. "Ja, mein letztes Jahr. Daran habe ich überhaupt nicht mehr gedacht." Ich stiess einen genervten Seufzer aus. Natürlich würde ich mehr Stress wie sonst haben, immerhin wurde es als das letzte Jahre betitelt. "Über das kann ich auch noch später Gedanken machen. Wer holt das Frühstück?", fragte ich sie breit grinsend und wie auf Kommando knurrte mein Magen.

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Arizona Deveraux
Ich hatte die letzte Nacht nicht sonderlich gut geschlafen. Meine Gabe hatte mich total erschöpft, aber trotzdem hatte mein Kopf nicht abschalten können, hinzu kam noch die angespannte Atmosphäre zwischen mir und Nate, dementsprechend war ich den Tag über nicht sonderlich fit gewesen. Diese Nacht jedoch war komplett anders. Ich schlief schon viel schneller ein, diesmal nicht allein im Bett und hatte Nate der mir Halt gab, wortwörtlich aber auch im emotionalen Sinne. Ja es war nicht wieder alles gut, aber es war besser als die letzten Tage und verdammt, aber ich hatte es nicht für möglich gehalten, dass man jemand so sehr brauchen konnte, um sich komplett zu fühlen. Keine Ahnung wie lange, ob die komplette Nacht oder nur ein paar Stunden, aber irgendwann wurde ich sanft aus dem Land der träume wieder in die Realität gezogen, ausgelöst durch sanfte Berührungen von meinem Bauch ausgehend, die meinen Körper wieder zum leben erweckten. Bald erkannte ich die Quelle der Bewegung als Nates Hand, oder besser gesagt seinen Daumen, der nun Schauer durch meinen Körper laufen ließ und ein Prickeln an Stellen auslöste, die ich in den letzten Wochen ganz vergessen hatte. Ja vielleicht war ich untervögelt und besonders empfindlich was seine Berührungen anging, aber ich genoss es und seufzte schließlich, damit er wusste, dass ich wach war. Langsam, damit seine Hand weiterhin meinen Körper streichelte, nun aber auf meiner Hüfte lag, drehte ich mich zu ihm um, als ich meine Augen öffnete, war mein Gesicht nur Zentimeter von seinem entfernt. Ich nahm mir einen Moment, um seine schultern, seinen Hals und alles was unter der Decke hervor lugte zu mustern, ehe ich in sein Gesicht und schließlich seine Augen hochsah. Automatisch breitete sich ein lächeln auf meinen Lippen aus und ich blinzelte nochmal. "Hi." hauchte ich nur und ließ meinen Blick über sein hübsches, süß verschlafenes Gesicht gleiten, ehe ich mir auf die Unterlippe biss. Er war einfach perfekt. Ja ich weiß, perfekt definiert jeder anders, aber obwohl ich nie eine genaue Definition gehabt hatte oder Kriterien die jemand erfüllen musste, hatte Nate ganz heimlich und unwissend diesen Platz eingenommen.

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Beigetreten: 22.04.2014
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Nate Hampton
Oh Ja, da war ich ganz ihrer Meinung. Natürlich hatte ich gemerkt wir sehr es mir gefehlt hatte sie so bei mir zu haben, aber das es mich auch so wahnsinnig entspannte war mir nie wirklich klar gewesen. Aber gerade spürte ich meinen Körper entspannen und zog sie automatisch enger an mich ran.
Die Nacht verlief ruhig, keiner von uns beiden wachte noch einmal auf oder wurde unruhig, das einzige was wirkl geschah war, dass sie dich wie üblich irgendwann mit dem Rücken zu mir drehte, sich aber auch direkt wieder ab mich kuschelte. Ganz von alleine hatte ich irgendwann in der Nacht eine Hand unter ihr Shirt geschoben und sie auf die nackte Haut von ihrem Bauch gelegt, einfach nur um sie noch etwas näher bei mir zu haben. Als ich am nächsten Morgen wach wurde, machte ich auch keine Anstalt meine Hand wegzuziehen, stattdessen fing ich an mit meinem Daumen kleine Kreise über ihre Haut zu ziehen und mein Gesicht erneut in ihren Haaren zu vergraben. An ihrem Atem konnte ich wahrnehmen, dass sie noch schlief und ich wollte sie auch nicht wecken, ich wollte selbst noch nicht aufstehen. Es war bestimmt schon früher Mittag, aber wen kümmerte es? Offiziell durften wir das Gelände so oder so nicht verlassen, also wieso nicht auch den ganzen Tag im Bett verbringen.

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Cassandra
Ich lächelte darüber, wie verschlafen mein Basil doch war. Am liebsten hätte ich ihm ewig zusehen können wie er schlief und langsam aufwachte. Dabei sah er einfach unfassbar süß aus!
"Hm... Wie könnte ich neben einem so fantastischen Mann nicht gut schlafen?" fragte ich glücklich und gab ihm noch einen Kuss auf die Lippen. Dann krabbelte ich auf ihn und liebkoste seinen Oberkörper. "Hm... Auf was hast du Lust? Ich wäre für ein ausgiebiges Frühstück und dann nur im Bett lümmeln. Das wird mir am Meisten fehlen, vor allem weil es dein letztes Jahr ist und du sicher mehr Stress haben wirst als sonst schon", meinte ich und beugte mich zu ihm runter, um ihn wieder zu küssen.

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Basil Skander
Sie flüsterte mir guten Morgen zu und während ich noch fast im Halbschlaf war, legten sich ihre Lippen auf meine. Ich war aber noch zu verschlafen und zu müde, als dass ich diesen Kuss hätte erwidern können. Irgendwann schaffte ich es dann doch noch, einigermassen wach zu werden. Ich streckte mich leicht und nickte dann. „Ja, habe ich und du, meine Schöne?“, fragte ich sie und strich ihr sanft über die Wange. Ich schloss noch einmal kurz die Augen, aber öffnete dann diese sogleich wieder. Ansonsten würde ich nur noch wieder einschlafen. Ich legte einen Arm um sie und lächelte sie an. „Was wollen wir heute machen? So am letzten Tag bevor die Schule wieder anfängt?“, fragte ich sie und lächelte sie liebevoll an. Ich könnte nie genug Zeit mit ihr verbringen.

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Arizona Deveraux
Ich war noch immer etwas von seinem plötzlichen Wortschwall gelähmt, sodass ich einfach noch fasziniert dabei zusehen konnte, wie er sich auszog. Es war mir kein unbekannter Anblick und ich hatte ihn gestern schon gesehen, aber ich genoss ihn trotzdem noch. Ich wusste noch zu gut wie es war mich an diese Brust zu schmiegen und noch einige andere wunderbare Dinge an seinem Körper und ersteres würde ich heute Nacht wieder spüren dürfen. Es war etwas komisch, dass ich ihm praktisch die Erlaubnis dafür geben musste, aber es war ein Schritt in die richtige Richtung. Dass er sich dann noch eine Hose anzog, brachte mich zum schmunzeln, aber ich sagte nichts. Es war süß, wie er anscheinend versuchte etwas Anstand zu wahren und meine grenzen nicht überschreiten wollte, als würde ich über ihn herfallen, wenn er in Boxershorts neben mir lag. Ich rutschte also auf dem Bett rüber und zuppelte mein Shirt etwas zurecht, während er im Bad war und sich fertig machte, dann legte ich mich hin und er kehrte schon wieder zurück, diesmal wartete er auf keine Erlaubnis mehr, sondern zog mich direkt an seine Brust. Ich schlang meine Arme um ihn wo es ging und seufzte glücklich, ja das hatte ich definitiv vermisst, durch unsere Auszeit war mir das nur noch deutlicher geworden. Es war als wären wir nie getrennt gewesen, als hätte mein Körper nie die Berührung seines Körpers vergessen, wir passten wie Puzzelteile zusammen. "Jep, das ist es was ich will." murmelte ich und schlang meine Beine um seine. So an ihm geklammert war es ein Kinderspiel schnell einzuschlafen und in einen tiefen und erholsamen Schlaf zu fallen, den ich wieder einmal dringenst brauchte.

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Nate Hampton
Ich verstand wieso sie mir die Kette zurück gegeben hatte und ich wollte auch nicht, das sie sich deshalb schlecht fühlte. Aber ich musste diese ganzen Dinge einfach mal loswerden. Als sie dann aber erwiderte, dass sie mich genauso brauchte wie ich sie, hatte ich das Gefühl, als würde mir eine ziemlich große Last von den Schultern genommen werden. Nicht alles, bei erigem nicht alles, aber mehr als genug und sie toppte es noch, als sie fragte ob ich bei ihr im Bett schlafen wollte. "Du würdest mir diese Frage nicht stellen wenn du es nicht selbst wollen würdest, du weißt nämlich ganz genau das ich da nicht Nein sage" erwiderte Ich, während ich vom Bett Aufstand und mir meine Sachen auszog. Allerdings zog ich mir eine Jogginghose über, da ich es auch nicht provozieren wollte das sie mich bei dich schlafen ließ. Ich nahm mir noch einen Moment Zeit um ins Bad zu gehen, aber lange hielt ich mich da auch nicht auf, da ich es einfach nicht länger hinaus zögern wollte sie in meine Arme zu schließen. Also kroch ich zu ihr unter die Decke und nahm sie auch ganz selbstverständlich direkt in meine Arme, alles andere wäre nur wieder komisch geworden und das konnte ich gerade echt nicht gebrauchen. Ich vergrub mein Gesicht in ihren Haaren und sog ihren Duft einen Moment lang tief ein, bevor ich mich entspannt ins Kissen sinken ließ und müde die Augen schloss.

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Arizona Deveraux
Seine Antwort überzeugte mich nur wenig, aber wie es schien waren er und Justin heil nach Hause gekommen und was wusste ich schon davon wie schnell Alkohol bei Werwölfen abgebaut wurde, immerhin heilten sie auch schneller. Wenn es ihm also gut ging, weswegen ging er dann nicht schlafen? Dass er sich dann entschuldigen würde hatte ich nicht erwartet, aber ich fand es gut. Natürlich war mir klar gewesen, dass es ihm nicht gefallen hatte, dass Jeremy sich mir genähert hatte. Und das war noch nicht alles, denn dann sprudelten die Wörter nur so aus ihm heraus, leise, aber ich verstand alles und musste schlucken, als sich mein Herz zusammen zog. Wow...er hatte mir gerade sein Herz ausgeschüttet und darüber gesprochen wie es ihm während unserer Pause ging....damit hatte ich absolut nicht gerechnet. Ich sah ihn etwas schockiert an und verschränkte dann die Beine. "Wow, ziemlich sentimental, wie betrunken bist du?" fragte ich mit neckendem Ton, um die emotional ernste Stimmung etwas abzuwenden, weil er mich etwas erschlagen hatte, aber es führte ja so oder so kein Weg dran vorbei. Ich seufzte also und biss mir einen Moment auf die Lippe. "Nate...wow, ähm ich weiß nicht was ich sagen soll... Was heute abend gelaufen ist war scheiße, aber ich kann dir nicht böse sein, weil ich es verstehe, weil mich der Gedanke daran, dass du auch nur ein anderes Mädchen ansehen könntest verrückt gemacht hat. Mir tut es leid, dass ich dir damals einfach so die Kette zurück gegeben habe, aber ich denke ich hab einfach etwas Abstand von allem gebraucht, es war mir einfach zu viel." Wenn es Nate schwer viel über seine Gefühle zu sprechen, dann war bei mir das Problem, dass ich eine Fee mit Emotionsgabe war, die ihre eigenen Gefühle in letzter Zeit nicht verstand. "Und ich brauch dich auch." fügte ich leise hinzu und lächelte ihn sanft an. Ich wusste nicht was ich noch sagen sollte, es war schräg so mit ihm über Gefühle zu sprechen...so emotional kannte ich ihn normalerweise nicht... Sollten wir einfach wieder zusammen kommen und ein paar werden? So plötzlich war das doch echt komisch und es würde sich nicht richtig anfühlen einfach so weiter zu machen als wären wir nie getrennt gewesen....aber ich wollte ihn wieder näher bei mir haben und ich wollte nicht, dass er litt. "Willst du hier schlafen, also im Bett...mit mir?" fragte ich deswegen leise, ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.

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Nate Hampton
Ich musste fast anfangen zu lachen, als Arizona fragte ob wir uns ein Taxi genommen hatten. "Alkohol bleibt bei uns nicht lange im Körper" erinnerte ich sie ruhig, als sie sich auch schon zu mir umdrehte. Ich aber saß noch immer mit dem Rücken zu ihr, bis sie fragte ob sie auf dem Boden schlafen sollte, da drehte ich mich schließlich doch zu ihr um und sah sie an. "Nein, sollst du nicht" sagte ich zuerst, bevor ich seufzte. Wenn ich nicht wollte das sie mich gleich wegschickte, sollte ich wohl besser was sagen. "Es ... tut mir leid, was vorhin passiert ist. Ich kann mich nur nicht zusammenreißen wenn jemand versucht dir zu nah zu kommen" sagte ich schließlich ruhig aber vor allem ehrlich. Wirklich betrunken war ich inzwischen auch nicht mehr aber wahrscheinlich war es langsam mal nötig wieder richtig ehrlich zu sein. "Weißt du, es wird sich scheinbar nichts daran ändern das ich dich liebe also soll kein anderer überhaupt nur daran denken irgendwelche Gefühle für dich zu entwickeln. Du gehörst zu mir und ich weiß das du das auch denkst, obwohl in den letzten Wochen viel passiert ist. Ich ... wusste nicht was ich machen sollte, als du mir die Kette zurück gegeben hattest, vielleicht hätte ich dich aufhalten und mit dir reden sollen aber im Endeffekt hätte es deine Meinung wahrscheinlich nicht geändert und ... ich wollte dich auch nicht davon abhalten für dich herauszufinden was du brauchst. Aber ich, Arizona, ich brauche dich und ich werde wahnsinnig wenn das zwischen uns weiterhin so bleibst." Meine Stimme war leise, ich wollte nicht das ihr Vater irgendwas mitbekam aber gleichzeitig lag es wohl auch einfach daran, daß ich nicht sehr gut darin war solche Dinge laut auszusprechen, geschweige denn ein richtiges Gespräch darüber führen. Aber Arizona waren schon so viele Dinge anders, da kümmerte mich der Rest auch nicht mehr.

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Arizona Deveraux
Der abend war komplett anders verlaufen, als ich es mir vorgestellt hatte, aber was hatte ich auch erwartet? Mit meinem Freund/Exfreund und seinem besten Freund trinken zu gehen, wieso war ich auch so dämlich. Da viel mir auch auf, dass ich noch nie mit Nate feiern gewesen war....dann hätte ich vielleicht schon früher gemerkt wie empfindlich und impulsiv er war, wenn andere männliche Wesen mich ansprachen. Naja, es hätte auch schlimmer enden können, Jeremy war mit einem blauen Augen und einer aufgeplatzten Lippe davon gekommen, hätte ich die beiden mit meiner Gabe nicht aufgehalten, wäre es bestimmt schlimmer ausgegangen. Jedenfalls hatte Jeremy noch mit mir auf das Taxi gewartet und ich war alleine wieder zur Wohnung gefahren, nur gut dass ich nicht zu viel getrunken hatte und dem Fahrer noch den Weg beschreiben konnte. Ich schlich mich durchs Treppenhaus und öffnete sehr leise die Tür, aber schnell wurde deutlich, dass ich alleine war, denn mir schlugen keine Gefühle entgegen. Das war wie ein Emotionen Detektor, somit konnte ich sagen ob sich hinter einer geschlossenen Tür jemand befand oder nicht, ja das fand ich an meiner Gabe sogar ziemlich cool. Furstriert, aber auch erleichtert, weil ich mich jetzt nicht meinem Vater stellen musste, sah ich auf die Uhr. Es war gerade mal zehn Uhr.... Ich rechnete nicht demnächst mit Nate, also machte ich den Fernseher an und sah mir eine belanglose Serie an, bis ich auf der Couch einschlief und von meinem Vater um zwei ihr geweckt wurde. Als er nach Nate fragte sagte ich ohne mit der wimper zu zucken, dass dieser bei Justin sei und ging dann ins Bett. Lange hielt es aber nicht an, denn nach einer Stunde hörte ich im Wohnzimmer stimmen und dann wurde die Schlafzimmertür geöffnet. Mit aller Kraft konzentrierte ich mich darauf meine mentale Mauern oben zu lassen, als die Matratze hinter mir schon unter Nates Gewicht nachgab. Ich drehte mich nicht sofort um und wartete ein paar Sekunden, aber es passierte nichts. "Sag mir bitte, dass ihr euch ein Taxi genommen habt?" stellte ich eine neutrale Frage, die nichts mit dem Vorfall zu tun hatte und wartete wieder. Seufzend drehte ich mich schließlich um und sah ihn im schein der Straßenlaterne an. "Soll ich auf dem Boden schlafen?" Was wollte er? Saß hier mitten in der Nacht auf dem Bett und sagte nichts. Ich konnte vielleicht Gefühle lesen, aber noch lange keine Gedanken.

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Nate Hampton
Wenn ich noch einen Moment länger seine dämliche Stimme davon sprechen hörte was wir alles dürften, dann würde ich mich nicht länger von Justin zurück halten lassen. Aber zum Glück war es dann Arizona selbst die ihn verstummen ließ und ihn dabei auch noch zurück wies, was mich definitiv etwas ruhiger werden ließ. Und als Arizona dann sagte, das sie nach Hause gehen würde, war ich einerseits erleichtert aber andererseits hätte ich gerne noch mit ihr geredet. Wobei das in dem Zustand, in den ich mich gerade getrunken hatte, wahrscheinlich keine gute Idee gewesen wäre. Also nickte ich bloß und nahm noch einen Schluck, da war sie dann auch schon weg. Aus dem Augenwinkel sah ich Justin, wie er Dr. Vollidiot im Auge behielt, doch aber schließlich wieder zur Theke drehte und sich ebenfalls noch etwas einschenkte.
Es dauerte auch nicht lange, da war die Flasche leer, genauso wie meine Zigaretten. Es war inzwischen fast drei Uhr in der Nacht und hatten dementsprechend entschlossen uns wieder auf dem Weg zu machen. Betrunken zu fahren war weder für justin noch für mich etwas neues, dennoch bestand er darauf zu fahren, da ich deutlich mehr intus hatte als er und außerdem war auch meine Laune nach wie vor nicht die beste. Justins Körper hatte wahrscheinlich eh schon lange angefangen den Alkohol wieder abzubauen.
Nach etwa einer Viertelstunde kamen wir an und wurden auch schon am Eingang des Gebäudes von Justins Onkel empfangen, der gemütlich eine rauchte. Obwohl er nur fünf Jahre älter war als wir, führte er sich dank seinem FRU Titel auf als könnte er uns Vorschriften machen. Wir ließen es aber einfach über uns ergehen, bis wir endlich rein gehen konnten. Ich versuchte leise zu sein, als ich in die Wohnung ging, aber das war im Endeffekt eh vollkommen egal gewesen, da Tom wach auf dem Sofa hockte und irgendwelche Akten durch ging. "Ich hab eben schon eine Predigt bekommen, ich weiß Bescheid, kommt nicht wieder vor" kam ich ihm also voraus, als er mich ins Visier nahm. Er schien einen Moment lang zu überlegen, seine schlechte Laune hing schwer in der Luft, doch schließlich sah er einfach nur wieder in seine Akten und entließ mich damit. Ich ging direkt ins Zimmer, wieder bemüht leise, doch auch Arizona war wach. Sie lag zwar mit dem Rücken zu mir gedreht, aber ich konnte es an ihrer Atmung hören. Leise schloss ich die Tür hinter mir und ging aufs Bett zu, wo ich mich mit dem Rücken zu ihr auf die Bettkante setzte. Müde fuhr ich mir über das Gesicht. Ich wollte gerne was sagen, aber es kam einfach nichts über meine Lippen, denn ich wusste nicht was ich ihr hätte sagen können.

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Cassandra
Ich seufzte leise, als Basil aufwachte. Ich wollte ihn nicht wecken, nicht wenn er so gut und fest schlief. Allerdings schaffte ich das fast nie, er war eben noch immer ein Vampir mit scharfen Sinnen.
"Guten Morgen", flüsterte ich und sah zu ihm auf. Sanft legte ich meine Lippen auf seine und küsste ihn liebevoll. Mir würde das hier am meisten fehlen. Jetzt konnten wir noch beruhigt im Bett herum lümmeln und knutschen bis der Arzt kam, aber ab morgen würde die Schule wieder beginnen und da hatten wir einfach morgens nicht so viel Zeit. Zumindest nicht wenn wir pünktlich zum Unterricht kommen wollten. "Hast du gut geschlafen, mein Schatz?" fragte ich und schmiegte mich an ihn.

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Basil Skander
Ich schlief tief und fest. Die unruhigen Nächte waren wieder vorbei. Fast vorbei. Nur noch an schlechten Tagen hatte ich irgendwelche Albträume. Den leichten Schlaf hatte ich inzwischen auch wieder ein bisschen ablegen können. Doch immer noch hatte ich meine Ohren offen in der Nacht. Ich würde hier niemand mehr rein lassen, der nicht hierhin gehörte. Irgendwann wurde ich jedoch wach. Der süsse Duft von meiner Freundin stieg mir in die Nase und ich seufzte leise auf. Ich streckte mich und vergrub mein Gesicht in dem Kissen. Für meine empfindlichen Augen war es einfach nur zu hell, um gleich die Augen zu öffnen, wenn es so hell war. Ich seufzte leise auf und zog Cassandra nur noch enger an mich heran. "Morgen Baby", sagte ich und blinzelte langsam dem Tageslicht entgegen.

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Arizona Deveraux
Ich hörte Jeremy kaum zu, während dieser darüber sprach, dass es gefährlich war hier zu sein und mein Vater sich bestimmt sorgte. Er hatte ihn also ausgequetscht...obwohl er es sicherlich nur gut meinte, ging es ihn eigentlich nichts an. Er war zwar praktisch mein Arzt, aber außer sich um meine Verletzungen zu kümmern ging der Fall und Nate ihn nichts an. Ich hatte jedoch keine Lust jetzt mit ihm darüber zu diskutieren, denn ich spürte immer wieder Nates und Justins Blick auf mir. Ich war heilfroh, dass Justin seinen besten Freund zurück hielt, denn ich spürte durch die Bar hindurch Nates Streitlust und ich wusste, dass das hier noch nicht fertig war, wir waren noch nicht fertig. "Okay Jeremy hör mal: Du scheinst wirklich nett zu sein, aber ich wäre dir dankbar wenn du dich bloß um meine oder unsere medizinischen Probleme kümmern würdest. Der Fall geht dich nichts an und glaub mir, du willst auch nicht hineingezogen werden, also bitte misch dich nicht ein." sagte ich schließlich ruhig und er sah mir eine Weile in dir Augen. Keine Ahnung was es gewesen war, was mich so an ihm fasziniert hatte, vielleicht sein grinsen, aber sein Zauber war jetzt weg und ich wusste auch woran das lag. Der Gedanke, dass Nate mit einem anderen Mädchen hätte heute abend reden können, hatte mich erschreckt und mir einen Stich versetzt und als die beiden sich geschlagen hatten, hatte eine Stimme mir gesagte, dass egal wie es ausgehen würde und egal aus welchen Gründen der Streit angefangen hatte, ich mich immer hinter Nate stellen würde, weil er zu mir gehörte und ich zu ihm. Außerdem hatte die Schlägerei gezeigt, wie es ausging, wenn jemand versuchte sich zwischen uns zu stellen. Obwohl ich also auf Nate sauer war, weil er Jeremy grundlos geschlagen und sich wie ein totaler Macho benommen hatte und ich jetzt hier saß, war mein Herz bei Nate. "Okay, das kann ich verstehen. Also dann geh ich jetzt besser, soll ich dir ein Taxi rufen oder bleibst du noch?" fragte Jeremy verständnisvoll mit einer sachlichen Stimme, die er bestimmt immer bei seinen Patienten benutzte. Ich sah zur Bar, mein Blick traf sich kurz mit Justins und etwas darin sagte mir, dass ich die beiden Männer alleine lassen sollte. "Ich gehe, ich bring das Eis noch zurück." Er nickte, sagte noch, dass er mir ein taxi rufen würde und ich nahm ihm den kleinen Beutel mit Eis aus der Hand, um damit vor zur Bar zu gehen, allerdings stellte ich mich neben Justin und sah keinen der beiden an, als ich dem Barkeeper das Eis gab. "Ich fahr zurück zur Wohnung, pass auf ihn auf." Ich sagte keine Namen, aber Justin wusste schon wie das gemeint war. Dann konnte ich jedoch nicht anders und warf Nate noch einen kurzen Blick zu, ehe ich zum Ausgang ging, wo Jeremy wartete.

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Nate Hampton
Es war schon scheiße genug das Arizona wieder ihre Gabe an mir benutzte aber dann noch zu hören das ich bloß ihr Exfreund war, war noch schlimmer. Und als der Wichser noch fragte ob ich das war weil ich gewalttätig sei, wollte ich mich gerade wieder umdrehen und ihm noch eine reinhauen, aber Justin hielt mich zurück. "Hey, komm wieder runter" fuhr er mich an, aber so leicht war das nicht. Ich würde mir sicher nicht anhören ich sei Arizona gegenüber gewalttätig oder so ein scheiß. Trotzdem ließ ich mich zurückhalten. Mir war sehr wohl bewusst das hier Sicherheitsleute waren und mich im Auge hatten, also setzte ich mich und griff hinter die Theke nach einer Flasche. Der Barkeeper versuchte mich nicht mal davon abzuhalten, also schenkte ich mir auch großzügig was ein und kippte es in einem Zug weg. Ich war unruhig, was vor allem daran lag, dass Arizona jetzt einfach bei dem Kerl blieb. Was hatte sie denn erwartete würde ich tun wenn ich auf den treffe und er mich auch noch dumm anmacht? Nett mit ihm darüber plaudern das ich ihn scheiße fand? Ich warf nur einen kurzen Blick zu den beiden rüber, dann entschied ich mich a er lieber dazu es nicht noch einmal zu tun, denn sonst würde ich mich noch verlieren. Also trank ich stattdessen einfach weiter, denn sie alleine bei ihm lassen würde ich mit Sicherheit nicht.

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Arizona Deveraux
Meine Stimmung war es jetzt die im Keller war und ich wollte mich wieder meinem Cocktail widmen, als ich auf dem hocker plötzlich bewegt wurde und Nate sich zwischen meine Beine drängte. Ich konnte nicht leugnen, dass ich ihn dort vermisst hatte und mein Körper war so ein Verräter, reagierte sofort auf ihn. Wie er meinen Namen raunte, verursachte mir sofort eine Gänsehaut und ich biss mir auf die Lippe, um das grinsen zu unterdrücken, dass sie darauf schleichen wollte. Oh nein, so schnell würde ich ihn nicht wieder an mich ran lassen. Und doch, als er mich küssen wollte, hätte ich mich nicht gewehrt, wären wir nicht unterbrochen worden. Ich erkannte die Stimme sofort und eigentlich hätte ich mich gefreut, wenn mir nicht sofort danach das Herz in die Hose gerutscht wäre. Bevor ich was machen konnte, starrte Nate ihn schon an und ich verkrampfte mich automatisch. Das hier war nicht gut, gar nicht gut und ich konnte nicht mal was sagen, weil die Alkohol Wirkung einsetzte und ich auch Justin hinter mir sich anspannen spürte. Nate stellte sich dann direkt vor mich, sodass ich Jeremy nicht mehr sehen konnte und ich spürte seine Wut in strahlen von ihm ausgehen und wollte gerade eine Hand auf Nates Arm legen, als dieser schon plötzlich ausholte und Jeremy mit der Faust ins Gesicht schlug. "Nate!" Ich rutschte schnell von meinem Hocker und wollte von hinten an seinen rücken greifen, aber dann kam ihm Jeremy schon entgegen und ich wurde nach hinten gegen Justin geschubst, der mich festhielt. "Lass das kleines, du wirst nur verletzt." sagte er und ich, zappelte herum. "Dann mach was! Nate!" Dieser holte nochmal aus, als Jeremy nicht aufpasste. Das Problem war: obwohl Jeremy ziemlich breit gebaut war, konnte er nicht mit der kraft eines Werwolfs mithalten und er konnte sich in einer öffentlich Bar auch in kein Tier verwandeln, also war er unterlegen. Justin unternahm nichts und die Jungs war nicht dabei aufzuhören, also musste ich ja wieder mal was unternehmen. Da ich ebenfalls keine Werwolf Kräfte hatte, musste ich tatsächlich wieder meine Gabe einsetzen, so sehr ich das bei Nate auch hasste. Die beiden hörten also auf sich zu prügeln, weil die starken schmerzen in ihren köpfen es nicht mehr zuließen und ich drängte mich zwischen die beiden. "Du weißt wie sehr ich es hasse meine Gabe so zu benutzen!" schrie ich Nate entgegen und stieß ihn gegen die Brust, sodass er gegen Justin taumelte. "Was ist denn nur los mit dir?!" Ich schlug ihn nochmal gegen die Brust und sah ihn wütend, aber auch enttäuscht an. Dann drehte ich mich zu Jeremy um und begutachtete ihn. Er hatte eine aufgeplatzte Lippe und würde morgen ein Veilchen haben. "Komm mit." Ich zog ihn von Nate weg, auf die andere Seite der Bar und drückte ihm eine Serviette in die Hand, dann holte ich an der Bar etwas Eis, damit er sein Auge kühlen konnte. "Du hättest mir sagen können, dass du einen Freund hast." sagte Jeremy und verzog schmerzhaft dass Gesicht. "Er ist nicht mein Freund, sondern mein Exfreund." - "Ex weil er so gewalttätig ist?" Ich schüttelte den Kopf. "So ist er eigentlich nicht, er ist bloß impulsiv. Es dürfte bald wieder Vollmond sein." erklärte ich sah zu Nate, der mit Justin redete, letzterer behielt uns beide im Auge. Ich steckte mir ein paar Brezeln in den Mund und ließ Jeremys predigt über mich ergehen, dass er von meinem Vater wusste, dass wir nicht hier sein sollten, dass wir uns in Gefahr brachten, blablabla.

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Nate Hampton
Ich konnte mir ein schnauben nicht verkneifen, als sie meinte, sie hatte nichts getan. Die Augen nicht von einem los bekommen und die ganze Zeit grinsen war eindeutig was machen und es gefiel mir nicht. Ganz und gar nicht. Was mir aber gefiel, war, dass sie so reagierte als ich davon sprach mit anderen zu flirten. Langsam rutschte ich von meinem Hocker. Ich drehte Arizona wieder zu mir um und drückte ihre Beine mit meinem auseinander, sodass ich mich dazwischen stellen konnte. "Arizona" raunte ich nah an ihrem Ohr und sah an ihrem Nacken, wie sie eine Gänsehaut bekam. "Mich interessieren andere kein bisschen und das solltest du auch wissen, schon gar nicht eben weil du so gut mit braunen Haaren aussiehst" sagte ich leise, während ich eine Hand an ihre Wange legte und mich ein wenig zurück beugte, um sie wieder ansehen zu können. Ich strich ihre Haare ein wenig zurück und beugte mich gerade vor um sie endlich mal wieder zu küssen, da musste natürlich was dazwischen kommen. "Hey" hörte ich in unsere Richtung rufen und kaum sah ich auf, stand auch schon ausgerechnet der Wichser vor mir. Ich biss die Zähne zusammen und richtete mich auf, im Augenwinkel sah ich auch Justin seine Aufmerksamkeit auf uns lenken. "Was tut ihr hier? Ihr habt auf dem Gelände der FRU zu bleiben" sagte er, dabei klang seine Stimme fast schon streng, so als dachte er er könnte uns sagen was wir zu tun hatten. Und schon wieder jagte mein Puls seinetwegen in die Höhe. Ich trat von Arizona zurück und stellte mich stattdessen ihm gegenüber. "Und du bist wer, um mir zu sagen was ich zu tun habe?" fragte ich ihn ruhig, woraufhin er die Augen zusammen kniff und über meine Schulter zu Arizona sah, doch bevor er etwas zu ihr sagen konnte, versperrte ich ihm den Blick. "Werd nicht unhöflich, ja?" meinte ich zu ihm. Inzwischen konnte man sehen, das ich ihn reizte. "Das selbe könnte ich von dir behaupten" warf er mir entgegen, woraufhin ich lachte, mich zu Justin umdrehte und dann, während ich mich wieder zu dem Kerl drehte, nahm ich den Schwung gerade mit um ihm eine reinzuhauen. Sein Kopf flog zurück und er taumelte, fing sich aber schnell wieder. "Verarzte dich selbst und geh mir nicht weiter auf den Sack" fuhr ich ihn genervt an und als er versuchte zurück zu schlagen, fing ich seinen Arm ab und stieß ihn zurück. Die meisten Gestaltwandler hielten sich in ihrer menschlichen Form für genau so stark wie in der eines Tieres aber er war der beste Beweis dafür, dass er ein Lutscher war.

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Arizona Deveraux
Ich riss ungläubig die Augen auf, als mir erzählte was er getan hatte. "Das hast du?" Er war eifersüchtig! Sonst hätte er das nicht getan, und ich spürte selbst durch den Alkohol hindurch dass er nicht ganz die Wahrheit sagte. War ihm das peinlich? Gestern noch hatte er mir gesagt, dass er sich mir gegenüber nicht wie ein bester Freund verhalten konnte, aber jetzt konnte er nicht eingestehen, dass es ihm nicht gefiel wenn ich mit einem anderen Kerl sprach. Obwohl ich ihm gerade unter die Nase reiben wollte, dass er mich anlog, verdüsterte sich meine Laune, als er meinte es wäre meine schuld gewesen und dass ich mich am Jeremy ran gemacht hätte. Er setzte dem noch eines drauf, als er meinte er wollte das auch tun. Ich sah ihn finster an und zog wieder an meinem Cocktail. "Ich hab überhaupt gar nichts getan, was kann ich dafür, dass mir braune Haare so gut stehen. Aber bitte, tu dir kein zwang an und hab Spaß, denn du hast recht, wir sind nicht zusammen." Der letzte Teil kam ziemlich sarkastisch und angepisst rüber und das konnte er ruhig auch wissen, ich stand zu meinen Gefühlen. Wieso wir uns dann hier so duellierten wusste ich auch nicht, aber eines war klar: würde Nate ein anderes Mädchen ansprechen, würde er mir damit unglaublich wehtun.

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Nate Hampton
Als sie fragte, was ich getan hatte, lächelte ich sie fast schon sanft an. "Ich hab die Nummer ganz ausversehen abgerissen und das Klo runter gespült, war wirklich keine Absicht" antwortete ich ihr und jedes Wort triefte nur so vor Sarkasmus. Was hatte sie denn erwartete was ich tat? Das ich Uhr die Nummer persönlich noch im Handy einspeicherte? Bestimmt nicht. Als sie dann aber fragte ob ich eifersüchtig sei, hob ich eine Augenbraue. "Eher angepisst darüber das du dem Wichser schöne Augen gemacht hast. Aber wir sind ja nicht mehr zusammen, dann kann ich das ja eigentlich auch machen, findest du nicht?" fragte ich und obwohl davon die Sprache war, jemand anderem schöne Augen zu machen, blieb mein Blick an Arizona hängen. Sie war mir so nah, das ich mich im Grunde einfach nur nach vorne beugen musste um sie zu küssen und eigentlich hätte ich auch nichts lieber getan, aber dafür war mir mein angepisstes Ego doch irgendwie zu sehr im Weg, ganz besonders als ich mich wieder daran erinnerte sie dumm sie ihn angegrinst hatte.

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Arizona Deveraux
Konnte man das was Justin da tat überhaupt Geschmack nennen? Für mich war es das garantiert nicht. Es sah eher so aus, als würde er die Mädchen nehmen, die gerade an ihm interessiert waren. Waren sie noch leichtgläubig, Schlampen und hatten die richtigen Kurven an den richtigen stellen, war die Wahrscheinlichkeit dass Justin ihnen Aufmerksamkeit schenkte ziemlich groß, wenn nicht sogar bei 99.9 Prozent. Nicht dass ich ihn je darauf ansprechen würde, er würde das nur falsch verstehen. Ich glaubte ja, dass er sich bis heute den Kopf darüber zerbrach was Nate in mir sah und obwohl Justin während Nates Abwesenheit auf mich aufgepasst hatte und ich mich an seiner Burst ausgeheult hatte - worüber keine von uns beiden je ein Wort verlieren würde - war er einfach noch nicht so weit ein Mädchen richtig an sich ran zu lassen. Aber der Tag würde kommen. Jetzt zerbrach ich mir lieber den Kopf über Nates Stimmungsschwankungen, wenn er mir nicht bald sagte was in seinem hübschen Kopf vorging. Was er sagte, ließ mich einen Moment nachdenken, bis ich es checkte, näher an ihn ran trat und die Augen verengte. "Was hast du getan, Hampton? Sag nicht du hast meine Tabletten weggeworfen?" sagte ich leise, aber er hörte mich bestimmt. Er hatte die Nummer also gesehen? Was sah er sich meine Tabletten auch an? Und wieso regte er sich wegen einer nummer auf? Es hätte doch sein können, dass die Nummer wichtig war, bei Verletzungen oder Tabletten. "Bist du eifersüchtig?" fragte ich also stattdessen und grinste ihn amüsiert an. "Das steht dir nämlich ganz und gar nicht."

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Nate Hampton
Da hatte sie schon recht, die Haarfarbe hatte sicherlich nichts mit ihrer Art zu tun aber es war trotzdem eine traurige Tatsache das solche wie sie das Klischee einer Blondine noch unterstrich, wobei ich eigentlich nicht viel von Klischees hielt. "Manchmal stellte ich Justins Geschmack echt in frage" meinte ich dazu nur und kassierte auch direkt ein Grinsen von ihm. Niemand außer ihm und Arizona hätten das hören können und das auch nur, weil sie neben mir saß und er ein Werwolf war. Wobei ich nicht gecheckt hatte ob es hier noch andere Arten gab, es interessierte mich auch nicht. Als Arizona mich fragte ob alles okay sei, sah ich wieder zu ihr rüber und überlegte kurz, ob ich was sagen sollte. Aber im Grunde war auch das egal. "Kommt ganz darauf an wie wichtig dir die Nummer auf deinen Tabletten war" antwortete ich also auf ihre Frage. Das mich diese scheiß Nummer so sehr beschäftigte kotzte mich fast genauso an wie die Tatsache, daß sie überhaupt erst auf der Dose gestanden hatte. Der sollte einfach seine Finger von ihr lassen, ich fand nicht dass das besonders schwer war, vor allem wenn ich ihm das noch persönlich sagen sollte. Als Arzt waren ihm seine Hände wahrscheinlich viel zu wichtig um in tausend Einzelteile zerbrochen zu werden.

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Arizona Deveraux
Wow waren die beiden gesprächig...nicht. Ich hörte also stattdessen allen anderen Leuten zu die in der Nähe waren, hörte Sachen die echt lustig waren und Sachen von denen ich wünschte ich hätte sie nie gehört. Aber Tatsache war, dass ich mich langweilte und Nate nicht ansprechen wollte, bis er es nicht tat. Wenigstens passierte dann endlich mal etwas, indem sich eine stark geschminkte Blondine neben Justin gesellte. Der glückliche, sie war genau sein Beuteschema, auch wenn ihr lachen wirklich sehr aufgesetzt war und schon fast "Leg mich flach!" schrie. Etwas too much und ziemlich billig. Nates Kommentar verwirrte mich dann etwas, was vielleicht an der einsetzenden Wirkung des Alkohols lag. Ich sah von meinem Cocktail auf und schüttelte leicht den Kopf. "Was die da abzieht hat nichts mit der Haarfarbe zu tun, und wenn doch, ist sie eine Schande für alle Blondinen." meinte ich und nahm einen tiefen Schluck von meinem Drink. Jep, das gefiel mir. Durch den Alkohol wurden meine Gedanken gedämpft und langsamer, meine Gabe hielt bis jetzt auch stand, ich hoffte mal, dass es auch so blieb und meine Schutzschilde stand hielten. "Alles klar bei dir? Du bist...komisch und das ist noch nett ausgedrückt." fragte ich ihn und sah zu ihm hoch. Jetzt da wir beide angetrunken waren, konnte ich ihn auch fragen, ohne einen Streit zu erwarten.

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Nate Hampton
Es war immer viel zu kompliziert mit Frauen was trinken zu gehen und dabei spielte es überhaupt keine Rolle in welcher Beziehung man zu dieser Frau stand, denn Tatsache war, sie redeten in den falschen Momenten einfach zu viel. Justin und ich wollten gerade weder irgendwelche Unterhaltungen führen noch sonst irgendwas in der Richtung, wir wollten uns lediglich Gesellschaft beim besaufen leisten und sowas verstanden Frauen einfach nicht. Aber ich ließ Arizona einfach ihren Spruch und kippte mir dann den nächsten Shot rein, bevor ich direkt nach einem doppelten fragte. Eine ganze Weile ging es so, der Alkohol machte sich schon etwas bemerkbar, was man an Justin erkannte. Seine Laune war plötzlich nicht mehr so pissig, was aber sehr wahrscheinlich an der Blondine lag, die sich zu ihm gesetzt hatte. "Bin ich froh das du nicht mehr blond bist" meinte ich nachdenklich zu Arizona, als ich mir Justins Gesellschaft genauer ansah. Ich wusste nicht ob es tatsächlich ihre blonden Haare waren oder einfach die Art wie dümmlich sie lachte, aber es gefiel mir nicht. Genau genommen hatte ich blonde Frauen noch nie besonders gemocht, außer Arizona, aber ihr blond wat immerhin nur gefärbt. Ich nahm meinen Blick von der Tussi und sah auf Arizona runter, die in ihrem Cocktail rührte. Keine Ahnung was es war aber es roch nach zu viel Zucker und irgendwelchem Alkohol, den ich bei der Farbe nicht identifizieren konnte. Da blieb ich dann doch lieber bei meinem Captain Morgen.

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Arizona Deveraux
Okay Justin, was für eine Zicke. Die Fahrt über sagte ich also nichts mehr und saß etwas verstimmt auf der Rückbank. Von Nate gingen immer noch komische Schwingungen aus, aber ich beachtete es nicht, ich sollte ja die Klappe halten. Außerdem würde Nate jetzt nicht vor Justin reden wollen, Gott waren die Kerle verklemmt. Als ob es schlimm war wenn man über Sachen redete, statt nur zu saufen, zu rauchen und sarkastische Bemerkungen zu machen. Dass ich von Nate nicht mal einen Blick bekam, als er mir die Tür aufhielt, enttäuschte mich dann doch etwas. Was hatte ich getan? Er verhielt sich so komisch seit wir von der FRU zurück waren, dabei war ich es nicht gewesen die einfach verschwunden war. Wollte er mich wirklich so sehr nicht dabei haben? Also wenn er nicht bald die Klappe auf machte oder sich entspannte, würde ich wieder gehen. Da war ich mit einem Film alleine wirklich besser aufgehoben, als dass er kaum mit mir sprach. In der Bar war es ziemlich voll und dementsprechend würde es schwer werden zu reden, aber erst mal brauchten wir was zu trinken, also quetschte ich mich zwischen den Jungs an die Bar, das war der beste Platz, denn ich war nicht geraden die größte und würde außen nur herum geschubst werden. Als der Barkeeper uns drei Shots hin hielt, grinste ich und hielt ihn hoch, um mit dem Jungs anzustoßen, aber beide sahen mich nur dumm an. "Was, seid ihr dafür auch zu cool? Gott seid ihr verklemmt." also zuckte ich die Schultern und kippte ihn so runter. Wow ich hatte das brennen nach hartem Alkohol im Hals vermisst. Ich hatte schon lange keine harten Sachen mehr getrunken, tja war an einem Internat etwas schwer und selbst wenn, in letzter Zeit hatte es nichts zum feiern gegeben. "Noch eine runde." sagte ich dem Barkeeper und er füllte wieder auf, ich kippte ihn wieder runter. Wenn ich Glück hatte, würde ich so viel getrunken haben, dass ich nicht mehr Nates Angepisstheit spürte und nicht daran denken musste, dass wir auf der Flucht waren. Und vielleicht würde der Alkohol meine Gabe betäuben...

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Nate Hampton
Als ich mit Justin runter ging und dann am Wagen Arizona entdeckte, half mir das sicher nicht mich zu beruhigen. Stattdessen sah ich sie einfach nur finster an, hielt sie jedoch auch nicht davon ab einzusteigen. Justin Blick ignorierte ich dabei gekonnt. Wortlos stieg ich ein und ich hatte kaum den Motor gestartet, da fing Arizona wieder an zu reden. "Willst du jetzt den ganzen abend so viel reden? Weil dann kannst du direkt wieder aussteigen" kam Justin mir zuvor. Ich hatte an sich das gleiche fragen wollen, aber weniger bissig. Da er mir das aber netterweise abgenommen hatte, konzentrierte ich mich stattdessen aufs fahren und ließ mich von Justin in die Stadt und direkt zur nächsten bar lotsen. Wenn es darum ging einen Ort zum trinken zu finden, wurde justin einen nie enttäuschen. Da tat er seine Hausaufgaben, nicht so wie in der Schule, wo es ihm egal war. Aber da waren wir uns ähnlich, auch von der Intelligenz her. Wir waren vielleicht eine viertel Stunde unterwegs, dann wären wir endlich da. Ganz von alleine hielt ich Arizona die Tür auf, sobald ich geparkt und ausgestiegen war, aber wirklich ansehen tat ich sie nicht. Ich war einfach echt schlecht gelaunt.
Die Bar war nicht sehr groß, dafür aber schön voll, weshalb wir uns gar nicht die Mühe machten einen Tisch zu finden, sondern uns direkt an die Theke zum Alkohol setzten, wobei wir das meistens so machten. Justin bestellte uns direkt zwei Jack Daniels und Arizona ihren Tequila Shot. Er sollte am besten wissen das man einen abend nicht mit Shots anfing aber wahrscheinlich wollte er Arizona nur nerven.

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Arizona Deveraux
Oh bitte! Ich wusste dass Nate nichts von regeln hielt und erst recht nicht von meinem Vater, aber es ging hier um sein Leben! Es war erst gestern gewesen und er wollte sich heute einfach besaufen gehen? Ich hätte wirklich gedacht er hätte etwas mehr verstand, tja vermutlich war er gestern etwas zu sehr verletzt worden. Ich sah ihn grimmig an, als er mir sagte, dass ich doch einfach hier bleiben konnte, um mir einen Film anzusehen, wie eine einsame Frau. Während er Spaß hatte! Bestimmt nicht! Eigentlich hatte ich keine Lust mitzugehen, vermutlich weil ich nicht wusste, was ich anziehen sollte, aber irgendwie wollte ich jetzt hin, vielleicht bloß um ihm eines reinzuwürgen oder ihm zu zeigen, dass in mir auch eine Rebellin steckte. Er war natürlich schon längst vor mir fertig, aber ich brauchte nicht lange. Er war gerade aus der Tür und ging vermutlich zu Justin, also sprintete ich ins Bad, schminkte mich schnell und zog ein schwarzes Top an. Dafür brauchte ich keine drei Minuten und Nates Wagen stand noch da, als ich vom Balkon sah. Also fuhr ich mit dem Aufzug runter und lehnte mich an seinen wagen, als die beiden runter kamen. Justin sah mich an, dann Nate und zog die Augenbrauen hoch. "Was? Jemand muss auf euch Idioten doch aufpassen." sagte ich und stieg ein, sobald Nate den Wagen aufgeschlossen hatte. "Außerdem hab ich Lust auf Tequila." Nur gut, dass ich noch keine von den Tabletten genommen hatte, die mir Jeremy gegeben hatte. Seit gestern abend hatte ich keine Tabletten mehr genommen, also musste ich mir wegen Nebenwirkungen keine sorgen machen. Ob mein Kopf heil genug war um Alkohol zu vertragen? Hm, da wusste ich nicht, aber ich würde es ausprobieren. Was sollte ein bisschen Alkohol schon ausmachen? Mein Vater hingegen...der würde uns beiden ordentlich den Marsch blasen, wenn wir Pech hatten rief er die Cops, nur um uns bloßzustellen. "Also wo gehts hin?" fragte ich und lehnte mich vom Rücksitz etwas vor, um die Jungs etwas ansehen zu können.

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Nate Hampton
Als sie so schockiert reagierte sah ich sie nun meinerseits mit hochgezogenen Augenbrauen an. "Ich dachte du würdest mich besser kennen. Es ist mir vollkommen egal wer hinter mir her ist, wenn jemand meint mich angreifen zu müssen während ich meinen Drink genieße dann wird es seine letzte Stunde auf dieser Erde gewesen sein. Und ganz abgesehen davon lass ich mich nicht einsperren, nicht mal von der FRU" antwortete ich gelangweilt und zuckte mit den Schultern. Als sie davon sprach, das Justin einen Jungsabend wollte, war ich einerseits erleichtert und andererseits wieder nicht. Erleichtert, weil sie dann niemand angraben konnte, dann aber wieder nicht, weil ich sie nicht angraben konnte. Wobei das ja eigentlich bescheuert war, angraben war eh nicht mein Ding. Es klang schon bescheuert. "Okay, dann bleib hier. Du kannst aber jederzeit anrufen und falls du Filme schauen willst oder so kannst du meinen Laptop benutzen" bot ich ihr an. Wahrscheinlich war es tatsächlich besser wenn sie hier blieb, außerdem war es mit ihrer wunde noch mal was anderes als bei Justin und mir und dann nahm sie ja noch ihre Schmerzmittel, das würde sich mit dem Alkohol beißen und ich wollte sie nicht unbedingt nach Hause tragen ... ich musste wirklich aufhören mir über jeden scheiß sorgen zu machen der sie betreffen könnte, das war so lästig. "Ich geh duschen" ließ ich sie wissen, nachdem ich meinen letzten Bissen runtergeschluckt hatte und stand dann auch schon auf, um ins Bad zu gehen. Auf der anrichten entdeckte ich Arizonas Tabletten und nahm sie dann auch gleich mal in die Hand. Nicht etwa weil mich die Tabletten selbst interessierten, sondern die Nummer darauf. Ich biss die Zähne zusammen und riss das Etikett erst mal schön runter und spülte es das Klo runter. Was dachte sich dieser Wichser eigentlich dabei meinem Mädchen seine Nummer zu geben? Und dann auch noch auf eine so billige Art? Ich spürte meinen Puls schon wieder in die Höhe jagen, weshalb meine Dusche schön kalt ausfiel und mich wieder beruhigte, wenn auch nicht gerade viel. Ich ließ mir eine gute halbe Stunde Zeit zum duschen, wenn nicht sogar länger, bevor ich schließlich das Wasser abdrehte und mir ein Handtuch um die Hüfte schlang. So ging ich ins Zimmer und wühlte nach Kleidung. Meine Jeans vom Vortag wat noch in Ordnung, also zog ich die an, aber ein frisches Shirt brauchte ich. Nur gut das man als Agent offenbar nur schwarz trug, sodass ich ein einfaches schwarzes Shirt fand und anzog. Im Wohnzimmer schnappte ich mir meine Lederjacke aus dem Rucksack, mein Portmonee und mein Handy aus der Küche, bevor ich zur Haustür ging. "Stell nichts an" verabschiedete ich mich von Arizona, wobei meine Stimme fast schon genervt klang, weil ich immer noch so angepisst war.

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Arizona Deveraux
Nachdem ich Mia eine Kurzfassung meiner Lage und allen wichtigen Informationen gegeben hatte, legte ich wieder auf und nahm mir noch ein Brötchen. Verrückt, aber ich hatte mehr Hunger als sonst, vielleicht heilte mein Gehirn sich noch von den gestrigen Anstrengungen... Jetzt erst bemerkte ich auch, dass auf dem Küchentisch Nates handy lag, toll, also blieb es weiterhin ein Geheimnis wo er war. Aber da kam er auch schon durch die Tür spaziert, immer noch oberkörperfrei, und setzte sich einfach zu mir an den Tisch als sei nichts. Ich sah ihn mit hochgezogenen Augenbrauen an, als er mir nicht mal sagte wo er gewesen war. Ich sag nichts darauf, weil ich echt keinen Bock auf Streit hatte und wenn er nicht reden wollte, schön. Viel wichtiger war jetzt nämlich, dass er heute abend einfsch weg gehen wollte, als wäre nichts! "Ihr wollt was?!" fragte ich nur zurück und schluckte den Bissen meines Brötchens runter. "Du willst einfach feiern gehen, als wären wir gestern nicht fast getötet worden, in einen Fall verwickelt und die Andersons immer noch hinter uns her Hälst du das nicht für etwas riskant?" Meine Augenbrauen waren immer noch oben und ich sah ihn echt überrascht an, entweder war er dämlich oder lebensmüde. Mein Vater würde uns, ganz besonders mich, sowieso nicht gehen lassen. Selbst wenn er wieder spät nachts kam, würde er sehen dass wir nicht da waren und uns mit Agenten suchen gehen. Mir war der appetit vergangen und ich legte das restliche halbe Brötchen wieder weg. "Außerdem bin ich mir sicher Justin wollte mit dir weg gehen, Jungsabend und so." Ich machte mir nicht eine Sekunde Gedanken darüber, dass Nate heute abend mit anderen Mädchen in Kontakt kam. War ich eifersüchtig? Eigentlich nicht schnell, aber ich vertraute ihm und zwischen uns war immer noch was, also machte ich mir da keine sorgen.

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Nate Hampton
Ich schlief gute drei Stunden, vielleicht auch etwas länger und war auch wirklich froh darüber. Ein Bett war dann eben foch etwas anderes als ein paar decken und Kissen auf dem Boden. Vor allem meine Schulter dankte es mir. Gähnend setzte ich mich auf und stand dann auch direkt auf, um rüber ins Wohnzimmer zu Justin zu gehen. "Geht's dir besser?" erkundigte justin sich und ich nickte. "Ja, deutlich. Ich geh rüber was essen, treffen wir uns unten um acht?" fragte ich, während ich schon zur Tür ging. "Yes" antwortete er, ohne wirklich aufzusehen und dann war ich auch schon draußen. Ich musste ein Stockwerk tiefer, fand die Wohnung dann aber relativ schnell wieder und spazierte einfach hinein. Abschließen war hier auch nun wirklich nicht nötig, man würde rund um die Uhr bewacht. Mir war also sehr wohl klar, daß heute abend nicht unbemerkt bleiben würde aber das kümmerte mich herzlich wenig. "Hey" meinte ich zu Arizona, als ich sie in der Küche am Essen entdeckt. Ich setzte mich an den Tisch und schnappte mir mein Handy, das ich heute morgen dort liegen gelassen hatte und entdeckte ihre Nachricht. "Bin hier. Und mir egal, Justin und ich gehen heute abend trotzdem weg" beantwortete ich die Fragen aus der Nachricht, allerdings ohne aufzusehen. Ich war immer noch abgefuckt darüber wie der Typ sie angesehen hatte und vor allem darüber wie sie zurück gesehen hatte. "Du kannst ja mitkommen wenn du willst" fügte ich noch hinzu, weil ich mich natürlich nicht zurückhalten konnte. Justin würde mich für diese Einladung später noch richtig lieb haben, aber was solls. Hauptsache sie blieb nicht in der Nähe von diesem Vollidioten. Jetzt sah ich doch kurz zu ihr auf, bevor ich zum Kühlschrank ging und mir Aufstrich raus nahm, um mir ebenfalls ein Brötchen zu machen.

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Arizona Deveraux
Ich hatte nicht oder kaum bemerkt, dass Nate sich etwas komisch verhielt, als ich mit Dr. Illion mitging. Wieso sollte ich auch etwas bemerken? Es gab nichts was ihm das recht gab sich aufzuspielen oder sich sorgen zu machen, ich ging nur mit einem Arzt ein Medikament holen, dass dieser gut aussah und vielleicht ein wenig mit mir flirtete war ja nicht meine Schuld. Außerdem passierte dann auch überhaupt nichts spannendes mehr. Wir gingen in ein anderes Behandlungszimmer, wo ein Medizinschrank stand und ich blieb hinter ihm stehen, während er anfing zu wühlen. "Du bist ziemlich jung für einen Arzt..." meinte ich dann und verschränkte lächeln die Arme. Er lachte wieder etwas und suchte weiter ihm Schrank. "Das höre ich öfters. Ich bin auch erst 24 und noch in der Arztausbildung, aber um deinen Knöchel zu versorgen hab ich genug Erfahrung." grinsend blickte er über seine Schulter zu mir und ich erwiderte es. "Na das hoffe ich doch." Er fand schließlich wonach er suchte und ging mit mir zu einem Tisch. "Also das sind extra starke Tabletten gegen Kopfschmerzen, Migräne und Schwindelanfälle, so hergestellt, dass sie bei euch Feen auch wirklich anschlagen sollen. Du bist gestern ohnmächtig geworden, das kann schnell gefährlich werden. Ich werde jetzt nicht einen auf Psychologen machen, aber du solltest mit deiner Gabe etwas vorsichtiger umgehen. Niemand weiß genau was in deinem Kopf vorgeht, bei euch Feen ist es bei jeder Gabe anders, also können wir dir da echt schlecht helfen." Er schloss seine Erklärung mit einem entschuldigenden Grinsen und ich lächelte dankend zurück. "Ich weiß, mein Hirn versteht niemand, nicht mal ich, aber danke. Also wie oft oder wie viele soll ich nehmen?" - "Ist bestimmt ein hübsches Hirn." versuchte er mich aufzumuntern und ich kicherte. Er nahm einen Stift und schrieb auf die kleine Pillendose drauf. "Also wenn du Kopfschmerzen oder Schwindel hast nimmst du eine, höchstens anderthalb, aber nur einmal täglich, die sind echt stark." Ich nickte wieder und nahm die Dose entgegen, als er fertig geschrieben hatte. Ich sah sie an und musste dann grinsen. "Lass mich raten, wenn ich Fragen oder irgendwelche Beschwerden habe, ist dass deine Handynummer um dich zu erreichen." fragte ich mit hochgezogenen Augenbrauen und er grinste verschmitzt zurück. "Genau. Natürlich kannst du mich auch so jederzeit anrufen. Ich hab deinen Vater gestern schon nach dir gefragt, aber er war ziemlich sturr und dass obwohl wir uns schon eine Weile kennen." Er hatte meinen Vater gefragt? Dann hatte er mich gestern also auch schon behandelt? Nicht dass ich was dagegen hätte von einem gutaussehenden Arzt behandelt zu werden, es war sogar gut zu wissen wer mich versorgte. "Okay, danke." sagte ich noch und ging wieder mit ihm aus dem Raum. Nate war nicht mehr im anderen Raum, aber Justin, der heftig mit der Krankenschwester flirtete. "Wo ist Nate?" unterbrach ich die beiden. "Mit deinem Vater los." Ich dachte wenigstens einer der beiden würde auf mich warten. Also ging ich selbst aus dem Krankentrakt und folgte den Schildern zum Büro meines Vaters, wobei ich doch zweimal nachfragen musste, das hier war ja das reinste Labyrinth! Als ich am Büro meines Vaters ankam, war er dort aber nicht und ich fragte eine Sekretärin, die mich in einen anderen Teil brachte, wo die Befragungszimmer waren. Nate war gerade mit meinem Vater drin, also wurde ich zu einem anderen Agenten geschickt. Bestimmt lag das auch daran, weil er mein Vater war und ich nicht irgendwie durch familiäre Bindungen beeinflusst werden sollte. Ob es da viel klüger war meinen Vater mit meinen Exfreund in einen Raum zu setzen war ja fraglich, aber nun gut. Also musste ich dem Agenten den gestrigen Ablauf dreimal wieder geben und dann hielt er noch an meiner Gabe fest. Danach sollte ich noch weiter ausholen und über Nate sprechen und wieso ich überhaupt verfolgt wurde, das Wort fiel auch auf Mandy. Anscheinend hatte sie mich bei ihrer Familie verpfiffen, so ein Miststück. Nach meiner Befragung brummte mir wieder der Schädel, ich war da fast drei Stunden drin gewesen und jetzt irgendwie sauer und genervt, was man mir auch kaum verübeln konnte. Mein Vater erkundigte sich dann nach mir, aber ich war soweit in Ordnung. "Wo ist Nate?" fragte ich ihn und er zuckte die schultern, was komisch wirkte in Anbetracht dessen, dass er wie ein Agent aussah. "Er und Justin sind bestimmt schon vor einer Stunde gegangen. Schreib ihm doch und ich bring dich wieder rüber zur Wohnung, ich muss dann zurück, hab noch zu tun." Also brachte er mich wirklich aus dem Gebäude, wobei ich mir versuchte den Weg zu merken, und über die Straße bis zur Haustür seines Appartementgebäudes. Ich ging hoch in die Wohnung, wo Nate aber auch nicht zu finden war. Wo war er? Mit Justin unterwegs? Wir sollten doch nicht so viel draußen herum laufen und er sagte mir nicht mal bescheid! Also schrieb ich ihm.
Wo bist du? Wir sind immer noch auf der Flucht, falls du das vergessen hast!
Dann stellte ich meine Pillen im Bad aufs Waschbecken (Nate kann die Nummer da drauf ja dann sehen :D) und ging in die Küche weil ich wieder Hunger hatte. Gekocht war natürlich nichts und mittlerweile war es Nachmittag, aber ich war auch zu faul jetzt was zu machen und mein Vater war noch nicht einkaufen gewesen, also schnappte ich mir ein Brötchen vom Frühstück und setzte mich dann auf den Balkon, wo ich erst mal Mia anrief, da ich mit jemandem sprechen wollte, aber Nate war nicht da und ich wollte mal mit jemandem reden, der nicht in meiner Situation steckte.

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Nate Hampton
(Während ich gelesen hab hatte sich Nates Blick schon in meinem Kopf gebildet xD)
Zuerst bekam ich noch alles mit aber sobald der Typ anfing mit Arizona zu reden, war ich abgelenkt. Wieso zum Teufel sah sie ihn so fasziniert an? Und konnte er vielleicht aufhören viel zu nett zu ihr zu sein? Ich spürte meine Laune von jetzt auf gleich sinken und ich musste mich zusammenreißen nicht irgendwas zu sagen, vor allem nicht als er sie aufforderte mit ihr zu gehen und sie es auch einfach tat. Ich hatte nicht mal mitbekommen wieso sie mit ihm gehen sollte. Angepisst sah ich ihnen hinterher und fing Arizonas Blick eine Sekunde lang auf, da war sie dann aber auch schon weg. Als ich wieder nach vorne sah, entgegnete ich dieses mal Toms Blick. "Was?" fragte ich genervt. Er sah kurz mit hochgezogener Augenbraue dort hin, wo Arizona verschwunden war, dann sah er wieder zu mir. "Ich sagte, das du direkt mit mir kommen sollst, wenn wir hier fertig sind" wiederholte er sich, aber wieder sagte ich nichts dazu. Ganz abgesehen davon das ich eh keine andere Wahl hatte, war es mir eh egal, ich war mit anderem beschäftigt. Was war denn schon so toll an dem Typen gewesen? "Nate?" hörte ich meinen Namen sagen, drängend, was mich wieder aus meinen Gedanken holte. "Nate, du bist fertig, lass uns gehen" sagte Tom ungeduldig. Ich sah auf meine Schulter und entdeckte ein großes Pflaster, welches sich über meine Wunde am Schulterblatt auszubreiten schien, auf ein Verband wurde zum Glück verzichtet. Ich packte mein Shirt, das Arizona mir gegeben hatte ohne es anzuziehen und folgte Tom durch die vielen Gänge in das selbe Befragungszimmer, in das er mich schon mal gesteckt hatte. Dann ging es los: wieso ich zur Academy gefahren war, was Justin mir alles erzählt hatte, was dann auf dem Weg dahin passiert war. Ich versuchte alles so detailliert wie möglich wieder zu geben und das so schnell wie möglich, damit ich hier endlich fertig war und wieder gehen konnte. Als es soweit war, ging ich raus und wartete auf Justin, der langer brauchte, weil er viel weiter vorne ansetzten musste und er auch als erster angegriffen wurde, sodass er mehr zu berichten hatte. Aber schließlich war auch er fertig und wir gingen zurück zum Gebäudekomplex. Ich hätte zwar lieber auf Arizona gewartet und sicher gestellt das der Typ nicht bei ihr war, aber gleichzeitig war ich so angepisst das mein Ego einen riesigen Satz nach oben machte und entschied keinen Gedanken an sie zu verschwenden. Wie gut das funktionieren würde musste ich dann noch rausfinden. Zumindest ging ich nicht zurück in Toms Wohnung, sondern ging mit Justin zu seinem Onkel und holte etwas Schlaf für heute Abend nach.

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Arizona Deveraux
Mit Justin war das ja so eine Sache. Im Grunde glaubte ich, dass er ein guter Kerl war, aber er hatte eine harte Schale und ein zu großes Ego um etwas wie Dank oder Gefühle zu zeigen. Sentimentalität war für ihn nichts, so wie bei Nate früher, aber ihn hatte ich ein Bisschen auftauen können. Naja, wir kamen soweit gut klar und das war jetzt in so einer ernsten Situation wirklich wichtig. Während die beiden Jungs also noch unten sprachen, fuhr ich wieder hoch und suchte den WLAN Router, damit ich mich mit dem Handy einloggen konnte, aber es dauerte nicht lange, da klingelte es schrill. Eigentlich sollte ich nicht an dir Klingel gehen, aber da Nate und Justin unten waren, dachte ich nicht lange nach. Wie gedacht war es Nate und ich seufzte in dir Gegensprechanlage. "Du weißt wie man Mädchen dazu überredet mit dir mitzukommen." sagte ich sarkastisch und öffnete die Tür, drehte dann aber nochmal um, um ein Shirt für Nate mitzunehmen. Mein Vater hatte mir nicht geschrieben oder gesagt wann wir rüber sollten, es hatte bloß mittag gehießen. Unten drückte ich es ihm in die Hand. "Hier, wir wollen doch nicht dass du die Leute ablenkst." Grinsend sah ich mich nach Justin um, der auf der gegenüberliegenden Straßenseite am Eingang zur FRU wartete. Wir gingen beide auch rüber und ich erkannte es wieder, vom letzten mal als ich Nate besucht hatte. An der Anmeldung meldete ich uns an und mein Dad kam um uns abzuholen. Wie bei der menschlichen CIA war auch die FRU streng bewacht, immerhin war sie sowas wie der Staatssicherheitsdienst aller Übernatürlichen. "Ihr seht alle schon viel besser aus, als gestern." sprach er uns alle an und besorgte uns Besucherausweise, damit wir uns auch teilweise hier bewegen konnten. "Also sagst du uns jetzt endlich wie es aussieht?" drängelte ich direkt, während er mit uns nicht direkt zu seinem Büro oder Befragungszimmern ging, sondern wir uns in einem Art Krankentrakt wieder fanden und ich seufzte. "Ja sage ich euch, während eure Verletzungen nochmal gecheckt werden." Die Jungs verdrehten die Augen, aber protestieren nicht, Justin hatte sogar Glück und bekam eine junge und hübsche Krankenschwester ab. Er verschwand mit ihr also auf einem Krankenbett hinter einem Vorhang, während ich mich neben Nate auf ein Krankenbett setzte und zwei Pfleger anfingen unsere Verletzung neu zu verarzten. Mein Vater, ganz der Agent in Anzug, stand hinter ihnen. "Also wir konnten gestern zwei Wölfe gefangen nehmen, aber sie haben sich immer noch nicht zurückverwandelt. Irgendwann werden sie das müssen, weil sie in unseren Zellen nicht als Wolf leben können, aber solange sie ein Tier sind können wir sie nicht befragen. Die Andersons haben wir auch kontaktiert und aktuell sind Leute dort um die Familie zu überprüfen und ihre Alibis für gestern zu checken, es kann aber auch sein dass die Wölfe, falls sie denn Werwölfe sind, von den Andersons angeheuert wurden, als Art Kopfgeldjäger." - "Falls sie Werwölfe sind? Gewöhnliche Wölfe hätten uns nie so lange angegriffen! Und bei Tieren funktioniert meine Gabe nicht, das kann ich gerne beweisen!" warf ich ein und biss die Zähne zusammen, als der Pfleger mit Desinfektionsmittel meine Wunde reinigte, was wie die Hölle brannte und ihm einen bösen Blick von mir einbrachte, was er aber mit einem entschuldigenden lächeln wieder wett machte. Ich checkte schnell sein Muster, ein Gestaltwandler mit wirklich hübschen eisblauen Augen, er konnte kaum älter als 23 sein. Ich riss meinen Blick wieder los und sah meinen Vater an. "Deine Gabe zählt aber nicht als Beweis, es könnten auch Gestaltwandler sein. Wir brauchen als erstes jedenfalls noch eure Aussagen von gestern, so detailliert und unverfälscht wie möglich. Hier seid ihr sicher und besonders deine Gabe Arizona könnte noch behilflich sein." Ich sah zu Nate und nickte bloß. Was sollte ich schon sagen? Ich würde alles tun um zu helfen, besonders weil ich Nate entlasten wollte. Ich sah wieder zum Pfleger, der meinen Verband festmachte​ und dann meine Hose wieder runter krempelte. "Brauchst du noch was? Tablette oder Schmerzmittel?" Erst jetzt sah ich sein Namensschild. Er war Arzt! Dr. Jeremy Illion. Ein verdammt junger und attraktiver Arzt! "Ähm was gegen Kopfschmerzen? Keine normalen Kopfschmerzen, sondern von meiner Gabe verursacht." Er stand auf und überlegte. "Du bist nicht die erste Fee mit Kopfschmerzen. Ihr habt ziemlich interessante Gehirne." Er merkte wohl selbst wie komisch das klang, denn er grinste mich an. "Ähm, danke?" sagte ich bloß grinsend, was ihn zum lachen brachte. Ein tiefes und melodisches Lachen... "Wenn du grad mit rüber kommst, dann suchen wir dir die richtigen Tabletten raus." Ich nickte, stand langsam vom Bett auf, um mein Knöchel nicht zu sehr zu belasten und folgte ihm zur Tür, über die Schulter warf ich Nate noch ein lächeln zu. [Mal ein bisschen Aktion und Eifersucht raus holen :D der kann ja dann auch abends in der Bar sein oder wo auch immer die hingehen wollen :D]

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Nate Hampton
Über Arizonas schnellen Abflug war ich dann doch etwas überrascht, aber ich hielt sie nicht auf unf Justin auch nicht, er sah ihr bloß mit zusammengezogenen Augenbrauen hinterher. "Wie hältst dus bloß mit ihr aus?" murmelte er fragend, wobei er nicht wirklich eine Antwort zu erwarten schien und ich wollte ihm darauf auch keine geben, denn auf einen dummen Spruch hatte ich keinen Bock. "Du siehst scheiße aus" sagte ich also stattdessen. "Aber Arizona hat recht, mit ihrem Dank meine ich. Du hast schließlich am meisten abbekommen" fügte ich noch hinzu, ohne sentimental dabei zu wirken. So schwul war ich dann doch nicht. "Pussy" gab Justin da nur zurück und ich hatte auch nichts anderes von ihm erwartete. "Wir müssen gleich rüber" setzte ich an, um wieder vom Thema abzulenken, woraufhin Justin nur schnaubte. "Die können mich da drüben alle mal, woher nehmen die sich das Recht uns hier einzusperren?" kotzte er sich weiter aus. Wenn jemand dachte Justin sei auch so schon eine schwere Gesellschaft hatte ihn noch nie angepisst erlebt. "Wer sagt das wir uns daran halten werden?" stellte ich eine Gegenfrage, was dazu führte das er mich direkt ansah. "Guter Einwurf. Ich könnte was zu trinken gebrauchen" lenkte er ein. "Dann lass es das gleich schnell hinter uns bringen und heute abend gehen wir weg, in der Nähe lässt sich sicher was finden und ich hab noch Mikes Wagen" schlug ich vor und zeigte auf den Jeep, den ich eben entdeckt hatte. "Gut. Dann geh und hol deine Freundin, ich geh schon vor." Damit verzog er sich schon zum Gebäude. Ich machte mir nicht die Mühe ihn aufzuhalten, hoch gehen tat ich aber auch nicht. Ich suchte neben dem Eingang nach der richtigen Klingel und drückte sie. Kurz später hörte ich Arizona fragend Hallo sagen. "Beweg deinen süßes Arsch wieder runter, die Ärzte warten."