Seelen [RPG]

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Seelen [RPG]

Hey ho meine Lieben =) Diese RPG eröffne ich für Limit of Soul & Nijana. Wendet euch also bei Steckbrief-Anfragen oder sonstigen Wünschen an beide Leiter.

Hier geht es zur offiziellen Gruppe!

Story»
Planet Erde, in ferner Zukunft. Die Menschheit ist so gut wie ausgestorben und wurde von einer neuen Spezies, den sogenannten Seelen, eingenommen. Diese friedfertigen Wesen -welche eigentlich nur kleine, silberne Geschöpfe sind die den menschlichen Körper besetzen können- haben seit Jahren am Menschen festgehalten und damit eine eigene Zivilisation aufgebaut. Um ihre idealisierten und friedlichen Ansichten durchzusetzen, haben sie sich in nahezu alle menschlichen Körper implantiert und somit den Menschen ihren freien Willen geraubt. Ihr Ziel ist es, die gesamte Erde zu bevölkern um den Planeten friedfertiger zu machen. Doch das ist nicht so leicht. Vereinzelt gab es noch Menschen, die Widerstand gegen die Besetzung ihres Planeten leisteten. Diese hielten sich gut versteckt und gaben ihren Planeten sowie ihren Körper nicht kampflos auf. Sie haben sogar – durch die Mithilfe von den Seelen selbst - einen Weg gefunden, wie man eine Seele aus einem Körper entfernen und diesen somit wieder für den Menschen zugänglich machen kann. Das führte dazu, dass es langsam wieder mehr Menschen wurden und sie nach und nach wieder erholten. Somit veränderte sich das Leben auf der Erde erneut. Durch den starken Willen eines Menschen kann es durchaus passieren, dass der Mensch nicht komplett aus dem Körper verschwindet nachdem er 'eingenommen' wurde. Da deshalb die Seelen anfangen haben die Erinnerungen, Gedanken und Empfindungen des Menschen nachzuempfinden, kam es zu großem Mitleid und Mitgefühl mit der eigentlichen menschlichen Spezies. Indem sie immer neue Erinnerungen sahen, empfanden die Seelen die Gefühle der Menschen nach und können nachvollziehen, wie sehr die Seelen die Spezies Mensch einengten, unterdrückten und wie grausam Familien auseinander gerissen wurden und noch werden. Da das gegen die Prinzipien des Friedens und der Gerechtigkeit steht, fingen manche Seelen an, sich den Menschen anzuschließen und ihnen bei ihrem Kampf zu helfen. Durch dieses Umdenken mancher Seelen, kam es dazu, dass die Menschen anfangen konnten, Seelen aus dem Körper der Menschen zu explantieren und diesen wieder komplett einzunehmen. Wie bereits erwähnt, fallen die beiden Spezies wieder in ein Gleichgewicht und es bildeten sich nach und nach drei Lager. Das Lager der Seelen -welche für die komplette Übernahme der Erde stehen-, das Lager der Menschen -die die Erde um jeden Preis zurück gewinnen wollen-, und das gemischte Lager -welches versucht eine Lösung für ein friedliches von Seelen und Menschen zu finden. Doch welches Lager wird den Kampf gewinnen?

Seelen
Die Seelen sind außerhalb eines Körpers eigentlich nur kleine, weiße Geschöpfe, die aber auf mehreren Planeten leben und auch schon mehrere Planten besiedelt haben. Ihre langen Reisen - die manchmal über hunderte von Jahren andauern können - legen sie in kleinen, silbernen Boxen zurück. Wenn sie auf der Erde landen, werden sie an großen Plätzen gesammelt und warten darauf in einen Körper implaniert zu werden. In einem menschlichen Körper können sie nur von sogenannten Heilern implantiert werden. Sind sie erst einmal implantiert, ist der Körper nun ihr Wirt und sie Leben in ihm. Äußerlich ändert sich am Körper fast nichts, bis auf den heller Kreis um die Pupille herum, welcher von der Seele kommt. Sie führen meist ein recht einfaches Leben, sie haben zum Beispiel ganz normale Jobs und es gibt fast niemanden der arbeitslos ist. Dazu kommt noch, dass es bei den Seelen keine Art der Bezahlung gibt. Geht man also in einen Supermarkt einkaufen, kann man sich nehmen was man möchte ohne etwas dafür zu bezahlen. Das funktioniert durch die harmonisierte und idealisierte Zusammenarbeit der Seelen, die auf Gewaltlosigkeit basiert. Auch gibt es fast niemanden, der keine Familie um sich herum hat. Sie leben alle in Harmonie beieinander und versuchen stetig die Welt besser zu machen, indem sie ihre friedfertigen Ansichten versuchen durchzusetzen (auch wenn das bedeutet, den Mensch im Körper zu unterdrücken). In ihren Augen zerstören die Menschen mit ihrer Lebensweise nur ihren Planeten, weshalb sie fest davon überzeugt sind, das Richtige zu tun. Selbst wenn es mal zu Verletzungen kommt - sei es durch einen Sturz oder einen Angriff der Menschen -, haben die Seelen gewisse Sprays entwickelt. So gibt es zum Beispiel ein Spray welches Entzündungen heilt oder Wunden verschließt. Auf der Erde werden die Seelen durch einen Schnitt in den Nacken in den menschlichen Körper implantiert. Der Körper ist dazu in der Regel bewusstlos. Ist die Seele in den Körper eingedrungen, lebt diese in ihm und der Mensch wird in den meisten Fällen mental aus dem Körper verdrängt. Ist eine Seele in einen Körper implantiert, gibt es anschießend mehrere Sitzungen mit dem Sucher. Dabei lernt die Seele mit ihrem neuen Körper umzugehen, aber vor allem versuchen die Seelen die Erinnerungen des Körpers zu durchsuchen und so Hinweise auf weitere Menschen zu finden. Danach werden sie in ein 'normales' menschliches Leben entlassen. Diese Sucher sind außerdem noch dafür zuständig, Menschen aufzufinden damit sie mit Seelen besetzt werden können. Die Sucher arbeiten in großen Zentren zusammen und gehen gemeinsam jeglichen Hinweisen nach Menschen nach. Wenn es zu Begegnungen und damit zu unausweichlichen Ausschreitungen zwischen Menschen und Suchern kommt, kommt es derzeit immer öfter vor, dass die Sucher überwältigt und verschleppt werden, schließlich beginnt die Menschheit ihren Planeten zurück zu gewinnen, indem sie die Seelen aus dem Körper explantieren. Das geschieht meistens durch menschliche Ärzte, die von Seelen dazu ausgebildet werden, diese aus dem Körper zu entfernen ohne die jeweilige Seele dabei zu verletzen oder gar zu töten. Danach werden sie in der Regel in die silberne Box gelegt -mit welcher sie auch auf den Planeten Erde gekommen sind- und in die Galaxie auf einen anderen Planeten geschickt, der mehrere Tausend Jahre von der Erde entfernt ist.

Menschen
Die Menschen leben zurückgezogen und versteckt um ihre Art vom Aussterben zu schützen. Meistens leben sie weit entfernt von irgendwelchen Städten in denen Seelen wohnen, damit es nicht zu unkontrollierten Begegnungen kommt. Oftmals leben sie in der Wüste, Höhlen oder Bunkern, welche von den Seelen noch nicht ausfindig gemacht wurden. Meistens leben sie in Gruppen, da ein Mensch alleine keine großen Überlebenschancen hat. Für sie ist es immer gefährlich, wenn sie in die Stadt fahren müssen um in Läden Lebensmittel zu klauen um ihre Vorräte aufzufüllen, weshalb sie versuchen die meisten Lebensmittel selbst anzubauen um Konfrontationen zu vermeiden. Dennoch geht es nicht ganz ohne die Fahrten in die Einkaufshäuser der Seelen. Meistens fahren sie zu zweit und sie tragen immer Sonnenbrillen, damit niemand das nicht vorhandene Leuchten in ihren Augen sieht, welches sie als Menschen identifizieren würde. Als die Menschen schon fast ausgestorben waren haben sie durch Seelen, die sich ihnen angeschlossen haben endlich einen Weg gefunden, wie man eine Seele aus einem Körper explantieren und somit den Menschen zurückholen kann. Mittlerweile können fast alle Ärzte, die unter den Menschen verblieben sind, Seelen explantieren. Doch ein Zusammenleben der beiden Spezies gestaltet sich höchst kompliziert, da die beiden Parteien andere Ansichten von Gemeinschaft haben. Aus diesem Grund kommt es in diesem Lager sehr oft vor, dass Seelen nicht auf andere Planeten geschickt, sondern absichtlich getötet werden. Dadurch, dass es wieder mehr Menschen werden, ist es für die Seelen ein noch größerer Ansporn die Menschen zu finden und mit Seelen zu besetzen, damit ihre Art des Zusammenlebens eingehalten wird.

Zusammenleben von Seelen und Menschen:
Die Gemeinschaft der Seelen und Menschen leben zusammen versteckt unter ähnlichen Bedingungen wie die Menschen. Denn auch sie werden von den Seelen bedroht, obwohl sich sogar Seelen unter ihnen befinden, doch die sind abtrünnig geworden und gelten somit ebenfalls als Gefährdung. Die Prinzipien der Menschen und Seelen werden hier miteinander vereint. Allerdings gibt es gewisse Regeln, an die sich gehalten werden muss. Die dortigen Menschen haben ein Abkommen mit den dort lebenden Seelen, sodass vier Wochen gewartet werden muss, nachdem eine Seele aus dem Körper entfernt wurde, sodass sicher gestellt werden kann, dass der Mensch nicht zurückkehren wird. Im Gegensatz dazu, darf dann eine Seele implantiert werden. Allerdings gibt es auch hier aufgestellte Vorschriften, mit denen beiden Parteien einverstanden sind. So dürfen nur Seelen implantiert werden, die sich in ihren früheren Jahren auf anderen Planeten als besonders tolerant, loyal und offen für Veränderungen sind. Das Töten von Seelen bei der Explantation ist strengstens untersagt. Wer diesen Vorsatz bricht, wird augenblicklich von der Gemeinschaft ausgeschlossen. Hier unterstützen sich die Menschen und die Seelen gegenseitig, so wird zusammen gearbeitet, aber auch die Gemeinschaft durch kleine Feste und gemeinsames Essen gestärkt. Die Aufteilung ist relativ gleich, obwohl es natürlich vorkommen kann, dass es zu einem Zeitpunkt mehr Seelen gibt und weniger Menschen und umgekehrt. Hier möchte man vor allem erreichen, dass der gesamte Planet Erde so lebt, wie sie, sodass beide Rassen zusammen in Einklang leben können. Schließlich haben die Seelen noch andere Ausweichmöglichkeit auf andere Planeten, die die Menschen nicht haben.

Wie wird geschrieben?

Natürlich ist es in erster Linie euch überlassen, in welchem 'Lager' euer Charakter lebt und wie ihr den Werdegang in Angriff nehmt. Allerdings sind natürlich die jeweiligen Lebensumstände der Gruppen zu beachten!
In diesem RPG geht es hauptsächlich darum, die Grundideen des Buches/des Filmes - das bedeutet eine scheinbar idealisierte Welt die von außerirdischen Wesen besetzt wurde- umzusetzen. Gleichzeitig heißt das, dass die Story des Buches/des Filmes nicht eins zu eins nachzuspielen ist. Dabei ist es ganz egal, ob ihr einen bereits bekannten Charakter (wie Wanda oder Jared) besetzt oder nicht.

Steckbriefvorlage»

Name in HoN: Wie ist dein Name im House of Night?
Name im RPG: Wie heißt der Charakter?
Geschlecht: weiblich oder männlich?
Alter: Wie alt ist dein Charakter?
Aussehen: Bitte nur mit Link und von realen Personen!
Spezies: Mensch oder Seele?
Charakter: Beschreibt die Persönlichkeit, was zeichnet ihn aus?
Wohnort: Wohnt euer Charakter bei den Seelen oder den Menschen oder in einem gemischten Lager? (Ist natürlich auch von der Spezies abhängig)
Geschichte: Wie ist seine Lebensgeschichte?
Sonstiges: Hat er besondere Merkmale wie z.B. Tattoos oder Gegenstände, die er immer bei sich trägt?

Buch-Charaktere:

Wanda
Melanie Stryder
Jared Howe
Ian O'Shea
Jamie Stryder
Kyle O'Shea
Jebediah ''Jeb'' Stryder
Magnolia ''Maggie'' Stryder
Doc
Die Sucherin/kann auch als Mensch, also Lacey gespielt werden
Wes

Regeln»
• Hier gelten die Offiziellen RPG Regeln
• Die Steckbriefe bitte an uns gemeinsam schicken!
• Es wird in der Ich-Form geschrieben
• Der Name des Charakters steht über dem Post
• Bitte sagt Bescheid wenn ihr offline geht
• Sagt uns Bescheid wenn ihr längere Zeit nicht online kommen könnt
• Dinge die nicht ins RPG gehören bitte in Klammern setzen (…), […], {…}
• Versucht 2-3 mal pro Woche zu schreiben (bei den Buch-Charakteren ist das Pflicht!)
• Kein Spam und keine Beleidigungen (die nicht zur Story gehören)
• Charaktere werden nicht gesplittet
• Achtet auf eure Rechtschreibung und Grammatik
• Bei Namensänderungen bitte kurz Bescheid sagen
• Haut in die Tasten und habt Spaß :)

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Tom Blackthorne

Ich pickte weiter in meinem Essen herum, aber mir war irgendwie der Appetit vergangen. "Mh, okay", sagte ich nur. Ehrlich gesagt war ich ziemlich enttäuscht. Weniger, weil sie später nichts mehr mit mir unternehmen wollte sondern ich hatte mir so sehr gewünscht, dass ich mal bei ihr übernachten durfte. Natürlich war das für die alles neu, aber ich wollte mehr von ihr. Mehr Zeit mit ihr verbringen, aber ich wollte es auch nicht so aussehen lassen, als würde ich sie zu etwas drängen. Das war eine unglaublich schwierige Gratwanderung. Allein die Vorstellung sie den ganzen Abend im Arm haben zu können und neben ihr aufzuwachen war einfach zu schön. Aber leider würden wir uns morgen Mittag erst wiedersehen.

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Amelia
Ich liebte die gesamte Atmosphäre hier. Es war einfach schön zusammen zu sitzen und zusammen zu essen. Mich machte das glücklich. Ob das normal war? Verspürten Menschen auch so eine innere Zufriedenheit wenn sie einfach mit Leuten zusammen waren, die sie mochten? Ich hoffte es war so.
Ich sah auf, als Tom fragte ob wir heute noch etwas unternehmen wollten. Ich überlegte kurz und zuckte dann mit den Schultern. "Ich glaube ich möchte mich gleich lieber wieder hinlegen. Morgen muss ich noch ein bisschen was planen, dafür brauche ich Energie. Aber wir können uns morgen zum Mittagessen treffen?" fragte ich ihn lächelnd und aß die letzte Gabel meines Essens. Jetzt war ich aber auch pappsatt und hundemüde.

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Tom Blackthorne

Ich war froh, dass es ihrem Fuß gut zu gehen schien. Ich aß beruhigt weiter und beobachtete das Treiben im Speisesaal. Ab und zu sah ich zu Amelia rüber, doch sie schien sich über ihre große Portion zu freuen, zumindest hatte sie nichts gesagt und so schnell wie sie aß musste sie auch großen Hunger gehabt haben. Als wir schon fast fertig waren fragte ich sie: "Wollen wir heute noch irgendwas machen oder willst du dich gleich schlafen legen?" Ich würde gerne mit ihr noch ein bisschen was machen, aber ich wollte ihr auch nicht zu viel zumuten, wegen ihrem Fuß, deswegen sollte sie entscheiden was sie machen wollte. Es würde mich total freuen, wenn sie noch etwas mit mir unternehmen wollte und ich jetzt nicht schon alleine in mein Zimmer zurück musste. Dort würde ich wahrscheinlich soweiso wieder die ganze Zeit nur an sie denken.

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Amelia
Ich war wirklich froh, dass Tom mir das Essen holte. Natürlich hätte ich es auch irgendwie anders hinbekommen, aber so war es doch wirklich angenehmer. Ich konnte ja schlecht auf einem Bein zum Ausschank humpeln und dann mit dem Tablett in der Hand zurück hüpfen. Da würde ich mich sicher total einsauen und ich hätte wieder Schmerzen. So war es wirklich besser.
Ich wünschte Tom einen guten Appetit und fing an zu essen. Ich hatte wahnsinnigen Hunger, weshalb ich froh war, dass er eine größere Portion aufgeladen hatte als ich es sonst getan hätte. Jeder sollte genug zu Essen haben und da stellte ich meine eigene Bedürfnisse gerne zurück.
"Meinem Fuß geht es okay. Es pocht immer noch unangenehm aber es geht schon", erklärte ich ihm lächelnd und aß weiter. Ich fand es total lieb, dass er sich so um mich kümmerte.

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Tom Blackthorne

Wir machten und gemeinsam auf den Weg zum Speisesaal, doch schon bald fiel mir auf, dass wir nur schwer voran kamen. Amelia tat sich heute sehr schwer und es dauerte wirklich lange bis wir die große Höhle erreicht hatten. Ich wollte aber nichts sagen, denn bestimmt hätte sie meine Hilfe abgelehnt. "Setz dich schonmal hin", sagte ich, als wir den Speisesaal erreicht hatten. Ich stellte mich in die Schlange an der Ausgabe und nahm mir zwei Teller. Es gab heute wirklich gutes Essen und nachdem Amleia heute ein bisschen schwach gewirkt hatte und auch schon vorhin gesagt hatte, dass sie großen Hunger hatte, lud ich ihr eine extra große Portion auf. Ich hoffte, sie würde das schaffen, denn die Portion war genauso groß wie meine. Ich kam an unseren Tisch und sie freute sich glücklicherweise über die große Portion. Nachdem wir schließlich ein paar Minuten schweigend gegessen hatten, fragte ich sie schließlich: "Wie geht es deinem Fuß?" Ich hoffte nicht, dass sie wieder starke Schmerzen hatte und es mir nicht sagen wollte und versuchte es zu überspielen. Das hielt ich langsam wirklich nicht mehr aus.

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Amelia
Ich war etwas überrascht, als Tom mich direkt hoch hob und bis zur Tür trug. Es war lieb gemeint, allerdings mochte ich es nicht mich wie eine Puppe zu fühlen. Trotzdem sagte ich nichts und lächelte ihn nur freundlich an.
Dann machten wir uns auf den Weg zur Höhle, damit wir etwas essen konnten. Ich hatte echt Hunger, weshalb ich versuchte mich zu beeilen. Allerdings ging das kaum, schließlich war mein kompletter Knöchel blau und tat verdammt weh wenn ich auftrat. Und geübt mit Krücken zu laufen war ich wirklich nicht.
Als wir ankamen, holte Tom für uns beide etwas zu essen, was ich super lieb fand. Ich wartete also geduldig und lächelte, als er mit gut gefüllten Tellern kam. Eigentlich aß ich nur so viel bis ich nicht mehr hungrig war, allerdings war mein Hunger heute grenzenlos und ich hatte auch richtig Lust auf das leckere Essen. Also nahm ich glücklich meinen gut gefüllten Teller entgegen, wünschte ihm einen guten Appetit und fing an zu essen.

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Tom Blackthorne

Ich lachte leise, als sie meinte, dass sie prinzipiell immer hungrig war, doch etwas anderes hatte ich eigentlich auch nicht erwartet. Wir erhoben und schließlich wieder aus dem Bett und machten uns langsam fertig um zum Essen zu gehen. Sie suchte ihre Krücken zusammen und versuchte sich die Haare zu kämmen, was aber, wie ich bemerkte, ihr nicht ganz leicht fiel. Kurz entschlossen kam ich zu ihr rüber, hob sie hoch und trug sie ein paar Schritte bis zur Tür. "Los komm, du bist schön genug." Ich setzte sie vorsichtig wieder ab um ihr nicht weh zu tun und am Türrahmen gab ich ihr noch einen ausgiebeigne Kuss. Dann machten wir uns langsam auf den Weg zum Speisesaal. Es ging wie immer sehr langsam, doch das störte mich nicht, ich gab ihr einfach die Zeit, die sie brauchte um voran zu kommen. Als wir der großen Höhle näher kamen wurde das Stimmengewirr lauter, was irgendwie eine entspannde Wirkung auf mich hatte. Im Speisesaal angekommen suchten wir uns einen Platz etwas Abseits von den anderen. Ich sagte zu ihr, dass ich ihr etwas mitbringen würde, denn für sie war es ja fast unmöglich mit ihren Krücken einen Teller zu halten.

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Amelia
Ich fühlte mich wirklich überraschend wohl in Toms Nähe. Ich wollte mich Stunden lang in seinen Armen aufhalten und mich festhalten lassen. Es war merkwürdig, da wir eigentlich Streit gehabt hatten. Er hatte mir wirklich fiese Sachen an den Kopf geworfen, allerdings war das mittlerweile alles nichtig. Schließlich wollte ich ihm helfen seine Familie zu finden und die Gefühle die sich langsam in meinem inneren entwickelten -ich glaubte zumindest das es tiefgehende Gefühle waren-, fühlten sich einfach richtig an. Ich hatte viel über Gefühle gelesen und mir berichten lassen, diese aber selbst zu empfinden war ein ganz anderes Steckenpferd. Es war viel schöner und intensiver als ich es mir erträumt hatte.
Ich hob müde den Kopf, als Tom fragte ob ich hungrig sei. "Natürlich, ich bin prinzipiell immer hungrig", sagte ich lächelnd und richtete mich langsam auf. Die Salbe auf meinem Fuß zeigte Wirkung und ich spürte nur noch ein unangenehmes Pochen und keinen stechenden Schmerz mehr. Langsam stand ich auf und nahm mir die Krücken, die ich lieber trotzdem mal benutzte. "Ich hoffe es gibt Nachtisch", überlegte ich laut und kämmte mir mühsam mit einer Hand mein wirres Haar.

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Tom Blackthorne

Es war süß wie sie sich an mich kuschelte. Abwesend streichelte ich ihr durch ihr weiches Haar und dachte an irgendwelche Sachen. Vor allem was vor uns stand, wenn wir das wirklich durchziehen wollten. Das würde wirklich kein einfacher Weg werden, doch mit ihr an meiner Seite hatte ich das Gefühl, als könnte ich alles schaffen. Als sie meinte, dass ich sie glücklich machte, musste ich lächeln. "Du machst mich auch glücklich", sagte ich und gab ihr einen Kuss auf die Stirn. Wir blieben eine Weile lang noch so nebeneinender liegen und ich streichelte sie weiter. Nach einiger Zeit merkte, wie ich langsam müde, doch eigentlich wollte ich nicht schlafen, denn langsam war es Zeit fürs Essen und bekam auch langsam Hunger. "Hey Süße, wollen wir nicht langsam essen gehen?", fragte ich und versuchte mich ein wenig aufzurichten. Sie sah so süß aus, wenn sie ein bisschen verschlafen war, ich könnte sie direkt auffressen.

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Wanda

Ich hörte ihm geduldig zu und so langsam verstand ich schon seine Ansichten. So wie er es erklärte machte es schon Sinn warum die beiden sich so verhielten. Ich konnte nachvollziehen, dass es wirklich schwer war sich mit einer Spezies anzufreunden, von der man bisher nur Schlechtes gehört hatte. Als er meinte, dass er mich mag sah ich erschrocken zu ihm auf, doch zum Glück konnte er nicht sehen, wie rot ich wurde. Damit hatte ich nicht gerechnet. Vielleicht hätte ich damit gerechnet, dass er mich ein bisschen mag, aber doch niemals, dass er es einfach so mir sagen würde. Ich hoffte wirklich, dass er hierbleiben würde, denn mittlerweile wuchs er mir auch ans Herz. Wenn man ihn erstmal genauer kennengelernt hatte merkte man, dass unter der weichen Schale doch ein weicher Kern steckte. Ich sagte nichts weiter dazu, sondern führte ihn einfach nur stumm zurück zur Höhle. Nach ein paar Minuten waren wir angekommen und wir blieben stehen. "So, wir sind wieder da", sagte ich und nahm ihm die Augenbinde ab.

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Amelia
Wir beide hatten in der nächsten Zeit wirklich viel zu tun. Wie auch nicht, wenn wir seine Familie finden wollten. Ganz zu schweigen von dem emotionalen Tumult in den Tom sich begeben würde. Ich wusste, dass er stark war. Ich hoffte nur, dass er das alles gut verkraften würde. Auch die Möglichkeit, dass wir seine Familie nicht finden würden. Das konnte natürlich auch noch passieren.
Als wir uns noch ein bisschen geküsst hatten, schmiegte ich mich an ihn und schloss entspannt die Augen. Zwar spürte ich deutlich ein Pochen im Fuß, allerdings war es nebensächlich, denn das Pochen meines Herzens war noch viel kräftiger. Ich hatte mich tatsächlich verliebt. Niemals hatte ich gedacht, dass sich Liebe so anfühlen konnte. Doch es war einfach nur fantastisch.
Ich sah zu ihm auf, als er sagte, dass ich wunderschön sei. "Du machst mich glücklich", flüsterte ich und drückte ihm einen Kuss aufs Kinn, bevor ich die Augen schloss.

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Ian
Ich hielt still, damit Wanda die Augenbinde anbringen konnte, und ließ dann zu, dass sie meinen Arm nahm um mich durch die Finsternis der Tunnel zu führen.
Als sie die sich entwickelnde Beziehung zwischen Kyle und Mike [Gosh, dieser Charakter ist schon so oft aufgetreten, weil ich ihn sowohl bei Ian als auch bei Raven immer für meine Referenzen verwende. Ich habe sogar schon überlegt, ob ich ihn einen Steckbrief für ihn erstellen soll... Haha.] positiv kommentierte nickte ich bedächtig.
"Weißt du, Wanda", begann ich, "es ist nicht so, dass wir nicht versuchen würden uns mit dem Leben mit den Seelen anzufreunden. Es ist nur verdammt schwer sich mit einer Art von Wesen zu vertragen, die... nun ja, die Menschen tötet um sich ihrer Körper zu bemächtigen. In unserer wie eurer Gesellschaft ist Mord ein schlimmes Verbrechen... aber nichts desto trotz ist es das, was deine Art tagtägich tut." Ich machte eine Pause um durchatmen zu können. "Die Wahrheit ist... Ich mag dich. Und ich mag auch viele andere hier, und zwar Menschen und Seelen, denn die Seelen hier sind anders als die meisten anderen. Kyle geht es genauso. Wir brauchen nur Zeit, um herauszufinden ob wir dauerhaft hier leben könnten."
Das musste sie doch verstehen. Wanda war kein schlechter Mensch... keine schlechte Seele, meine ich. Trotzdem lag es in der Natur ihrer Art, Menschen zu töten. Wenn sie es zum Überleben täten, dann wäre das eine Sache. Doch eine Seele konnte natürlich auch ohne einen menschlichen Wirt leben und daher war die ganze Situation etwas schwieriger... Sie töteten Menschen nicht weil sie es mussten, sondern weil sie es wollten.

»Remember, girl on fire, I'm still betting on you!« - Cinna

ᵂʰᵉᵗʰᵉʳ ʸᵒᵘ ʷᶤˡˡ ᶜᵒᵐᵉ ᵇᵃᶜᵏ ᵇʸ ᵖᵃᵍᵉ ᵒʳ ᵇʸ ᵗʰᵉ ᵇᶤᵍ ˢᶜʳᵉᵉᶰ,ᴴᵒᵍʷᵃʳᵗˢ ʷᶤˡˡ ᵃˡʷᵃʸˢ ᵇᵉ ᵗʰᵉʳᵉ ᵗᵒ ʷᵉˡᶜᵒᵐᵉ ʸᵒᵘ ʰᵒᵐᵉ .

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[Hallo, meine Lieben! Ich sehe, dass ich nicht viel verpasst habe. Trotzdem muss ich mich natürlich für meine Abwesenheit entschuldigen. Ich bin die letzten paar Wochen nicht zu Hause gewesen, hatte aber meinen Laptop hier vergessen. Da ich keine Posts vom Handy aus mache hat sich das also ein wenig verzögert. Die Antwort für Wanda mache ich gleich fertig und von Kylie gibt es noch immer keinen neuen Post, also gibt es diesbezüglich auch für mich nichts zu tun.]

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Tom Blackthorne

Wir küssten uns noch eine Weile weiter und es machte mich wahnsinnig, wie sie mich auch noch enger an sich drückte. Gott, ich begehrte diese Frau so sehr! Ich vergrub meine Hand in ihren Haaren und mit der anderen fuhr ich weiter an ihrem perfekt geformten Körper entlang, während ich sie weiter leidenschaftlich küsste. Sie sollte es ruhig merken, dass ich es Ernst mit ihr meinte, sie sollte nicht so viel zweifeln. Langsam merkte ich aber auch wie es in meine Hose immer enger wurde und ich wollte nicht, dass sie es bemerkte, wie erregt ich mittlerweile schon war, denn ich wusste nicht, wie sie darauf reagieren würde. Vielleicht würde sie das irritieren oder verstören oder sie könnte denken, dass ich nur Sex von ihr wollte. Ich löste mich von ihr und rollte mich auf die Seite, hielt sie aber trotzdem noch in meinen Armen und sah ihr in ihre schönen Augen. "Du bist wirklich wunderschön", sagte ich und streichelte behutsam ihre Wange. Ich frgte mich, ob das jemals schon jemand zu ihr gesagt hatte.

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Amelia
Wir schmiegten uns einige Minuten nur aneinander. Ob er sich auch gerade ausmalte, wie es sein würde, wenn wir tatsächlich auf die Suche nach seiner Familie gehen würden? Wir hatten einiges vor uns, sicher würde es gefährlich werden und würden einiges an Ärger bekommen, aber ich wollte die Hoffnung nicht zerstören. Hoffnung war das Einzige, was Tom jetzt gebrauchen konnte. Hoffnung und meine Zuneigung vielleicht noch.
Als er sich dann etwas aufsetzte, sah ich zu ihm hoch und lächelte, als er mich küsste. Jedoch war dieser Kuss anders als unsere vorherigen. Es fühlte sich gut an, wenn er mir seine Zuneigung und Hoffnung durch diesen Kuss zeigte. Allerdings war ich doch etwas irritiert, als er mich auf den Rücken drehte und er sich über mich beugte. Trotzdem genoss ich es, wie sein Körper sich an meinem anfühlte und es war schön, wie er mich berührte und küsste. Deshalb entfuhr mir ein entspanntes seufzen und ich streichelte sanft über seinen Hinterkopf sowie den Nacken. Ich winkelte mein gesundes Bein an und genoss es, dass er dadurch noch etwas enger an mich rückte.

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Tom Blackthorne

Ich schlang beide Arme um sie und genoss es gerade einfach nur sie in den Armen zu halten und ihren Duft einzuatmen. Bei ihrem Worten musste ich lächeln und ich hoffte so sehr, dass sie auch wirklich wahr waren. Ich wollte so sehr mit ihr alles erreichen und mit ihr ganz alleine mich auf die Suche nach meiner Familie machen. Ein paar Minuten saßen wir einfach nur so da und keiner von uns sagte etwas. Ich streichelte ihr langsam über den Kopf, während sie sich an mir zusammengekuschelt hatte. Nach einer Weile lehnte ich mich ein wenig weg von ihr, so dass ich sie ansehen konnte. Dann legte ich meine Lippen auf ihre, aber diesmal küsste ich sie nicht so, wie wir uns bisher geküsst hatten. Dieses Mal küsste ich sie mit mehr Leidenschaft, denn ich wollte, dass sie das auch spürt. Ich wollte sie so küssen wie sie noch nie jemand geküsst hatte. Ich vergrub meine Hände in ihren Haaren und drückte sie vorsichtg zurück auf die Matratze, so dass ich quasi über ihr lag. Ich fuhr ganz vorsichtig mit meiner Hand an ihrem Körper entlang, doch ich wollte sie nicht befummeln, denn das würde sie bestimmt nicht wollen.

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Amelia
Ich schlang die Arme um ihn und hielt ihn fest. Es war bestimmt nicht leicht für ihn, so etwas zu erfahren. Er hatte seine Familie für Seelen oder Tod gehalten und jetzt hatte er innerhalb von so wenigen Tagen erfahren, dass sein Vater tatsächlich eine Seele war, sein Bruder vermutlich aber noch unter den Menschen weilte. Ich hoffte wirklich, dass wir ihn finden würde und eventuell auch seinen Vater von der Seele in seinem Körper befreien konnten. Würde ich damit meine Spezies verraten? Vermutlich, allerdings war mir Tom in diesem Moment einfach wichtiger.
"Wir schaffen alles, wenn wir nur wollen", flüsterte ich und streichelte über seinen Hinterkopf, bevor ich meinen Kopf hoch hob und ihm einen Kuss aufs Kinn gab. "Ich vertraue uns", fügte ich hinzu und kuschelte mich dann an ihn. Ich hatte das Gefühl, dass wir beide uns gerade brauchten.

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(Sorry, dass ich so selten antworte, aber ich bin gerade echt im Stress mit Zwischenprüfung und so!)

Tom Blackthorne

Ich musste schmunzeln, als sie meinte, dass es viele kluge Jungs in meiner Familie gab. Und sie hatte recht, Gene war wirklich sehr intelligent, wenn er es bis hierhin als ein Mensch geschafft hatte. Ich war so stolz auf ihn, dass er das geschafft hatte, ich hätte es nie für möglich gehalten. Ich dachte bei unserer Flucht, als ich ihn das letzte Mal gesehen habe wurde er von den Suchern geschnappt. Bestimmt dachte er von mir das gleiche, ich wurde ja auch noch angeschossen. Ich kann es jetzt schon kaum mehr erwarten ihn wiederzusehen und ich hoffte so sehr, dass Amelias Worte wahr werden würden, dass wir ihn und meinen Vater bald finden könnten, das wäre wirklich das Größte. Ich ließ einen Moment meine Stirn auf ihrer liegen und atmete erstmal tief durch. "Denkst du wirklich wir könnten das schaffen? Du und ich allein in der Wildnis auf der Suche nach meiner Familie?" Es wäre riskant, sehr sogar, aber auch die Vorstellung mit ihr unterwgs zu sein, jeden Tag woanders zu sein und endlich etwas von der Welt zu sehen.

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Gabriel
Ihr seufzen war wie Musik in meinen Ohren und mir fiel es immer schwerer zu widerstehen. Es wäre vollkommen falsch jetzt mit ihr zu schlafen. Wir kannten uns erst seit heute, ich würde es bereuen wenn morgen das Feuer zwischen uns erloschen war und ich würde gar nicht mehr von ihr loskommen. Sie hatte mich jetzt schon in meinen Besitz genommen und das war gegen meine Prinzipien. Ja, ich nahm mein Leben wie es kam, aber dennoch wollte ich mir selbst treu bleiben. Und was tat dieses Mädchen? Das kam in mein Leben gelaufen und ich war direkt verloren. Sie war etwas besonderes und ich würde es nicht aushalten, wenn das hier nur eine einmalige Sache sein würde.
Allerdings machte sie mir meine Selbstbeherrschung zunichte, als sie flüsterte, dass ich mich nicht mehr bremsen sollte. Leise seufzte ich auf und suchte ihre Hände, drückte sie nach oben und nagelte sie damit auf meiner Matratze fest. "Ich kann dich aber noch nicht gehen lassen", flüsterte ich und rieb meine Nase an ihrem Hals. Wieso musste sie auch so unwiderstehlich sein?

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Feyre Thernstorm.

,,Feyre", die Art wie er meinen Namen flüsterte, sandte Schockwellen über meinen Körper. In den kurzen Jahren meiner Existenz hatte kein Mann mich je so fühlen lassen. Mit niemandem hatte ich mich so gefühlt wie mit ihm. Er war aufregend, erfrischend und ich war vollkommen fasziniert davon. Er hatte mich mit seiner unüblichen Art in seinen Bann gezogen und ich wusste nicht, ob ich jemals wieder da raus kommen würde. Aber wichtiger war, ich wusste nicht, ob ich das überhaupt wollte. Wieso sollte ich von etwas befreit werden wollen, dass sich so gut anfühlte? Seine Hände fuhren über meine Beine und hinterließen eine Spur aus Feuer auf meiner Haut.Ich wusste nicht, wie lange ich in der Lage wäre, mich zusammenzureißen. Ich wusste, dass ich diejenige war, die gesagt hat, dass wir es langsam angehen sollten, aber da hatte ich mich selbst wohl etwas überschätzt. Oder eher den Effekt, den er auf mich hatte, unterschätzt. Ich hatte wirklich geglaubt, dass ich stärker war und länger durchhalten würde, aber je länger ich darüber nachdachte, umso mehr begann meine Entschlossenheit zu bröckeln. Und seine Worte machten es nicht besser, nein, sie machten es nur noch schlimmer. Mein Atem kam stoßweise und ich biss mir von Innen auf die Lippe. Er verteilte viele Küsse auf meinem Gesicht und ich seufzte tief. ,,Dann tu' es nicht..", stieß ich leicht atemlos hervor und sah ihm dabei direkt in die Augen.

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Amelia
Es dauerte einen kurzen Moment bis Tom zu begreifen schien, was wirklich Sache war. Als er es dann verstand, hielt er sich die Hand vor den Mund, bevor er mich in den Arm nahm. Sanft lehnte ich mich an ihn und legte die Akte weg, bevor ich ihm beruhigend über die Brust streichelte. "Es gibt wohl viele kluge Jungs in deiner Familie", flüsterte ich und sah lächelnd zu ihm hoch. Sanft streichelte ich ihre Wange und lehnte meine Stirn an seine. "Wir können ihn sicher irgendwie finden, Tom. Genau wie deinen Vater. Wir können beide finden und zu dir zurück holen", flüsterte ich und hielt ihn fest. Ich hoffte einfach, dass es wirklich so laufen würde. Man merkte Tom an, wie sehr er seine Familie liebte, wie sehr er sie vermisste und brauchte. Und ich hoffte, dass er sie wieder bekommen würde. Das hatte er verdient.

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Tom Blackthorne

Sie überlegte kurz, wo sich die Akte befand und hüpfte dann rüber zu ihrem Schreibtisch. Sie öffnete ein paar Schubladen und durchsuchte einen Haufen mit Unterlagen, doch nach kurzer Zeit hatte sie die Akte dann gefunden. Ich saß in der Zeit einfach nur auf dem Bett und versuchte mich ein bisschen auf das vorzubereiten, was gleich geschehen würde. Ich nickte, als sie wieder Platz genommen hatte und mich fragte, ob ich bereit dafür wäre mir die Akte anzusehen. Sie schlug die erste Seite auf und wie bei der Akte meines Vaters war auch hier ein kurzer Steckbrief über ihn zu finden. Sofort fiel mir auf, dass aber dort sein richtiger Menschenname stand und nicht der einer Seele. Das konnte doch nicht sein, dachte ich mir, und sah ein Stück weiter nach unten wo etwas über seine Spezeies stand. Ich hielt den Atem an vor Schreck, als ich sah, dass dort Mensch stand. Das war doch unmöglich, das konnte doch nicht sein! "Oh mein Gott", flüsterte ich und nahm eine Hand vor den Mund, ich konnte es nicht fassen. Ich nahm Amelia in den Arm, weil ich mir gerade nicht mehr zu helfen musste. "Amelia, er ist ein Mensch! Wie hat er das nur gemacht?", flüsterte ich in ihr Haar. Ich war so froh darüber, dass ich mich wirklich zusammenreißen musste um nicht loszuheulen. Ich hatte eine Chance ihn zu finden, zwar war sein Aufenthaltsort unbekannt, doch das war ja auch nicht anders zu erwarten gewesen, aber vielleicht würde ich ihn eines Tages wirklich wieder finden.

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Amelia
Ich seufzte leise und fuhr mir durchs Haar. Ich musste kurz überlegen, wo ich die Akten hingelegt hatte. Man, eigentlich war ich echt nicht so verpeilt, aber gestern war so viel passiert, dass ich mich erstmal sammeln musste. Also stand ich auf und lächelte ihn an. "Alles gut", versprach ich und hüpfte zu meinem Schreibtisch. Nach kurzem nachsehen fand ich die gesuchte Akte und ging mit ihr zu Tom zurück. Ich setzte mich neben ihn und hielt die Akte mit dem Namen seines Bruders in den Händen. "Bereit?" fragte ich und wartete gar nicht ab, sondern öffnete die Akte. Und ich war mehr als überrascht. Ich sah ein Bild, was jedoch unscharf und aus relativ weiter Entfernung geschossen wurde. Nur einen Namen, sonst vage Angaben zum Aussehen und bei Spezies stand: Mensch und der Aufenthaltsort war Unbekannt.
"Tom..." sagte ich leise und hielt den Finger auf diese beiden Stichpunkte.

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Tom Blackthorne

Ich hatte wirklich Angst, dass in der Akte stand, dass mein Bruder auch von einer Seele besetzt wurde. Eigentlich ging ich aber schon davon aus und deswegen glaubte ich, dass ich es jetzt aushalten würde, wenn ich es jetzt erfahren würde. Auf der einen Seite fand ich es etwas merkwürdig, doch auf der anderen Seite freute es mich auch total, dass sie so zutraulich war und mich auch jetzt wo wir noch ganz am Anfang waren schon einfach so küsste. Eigentlich hatte ich sie viel schüchterner eingeschätzt und nicht gedacht, dass sie gleich so auf mich zugeht. Ich wusste dass die Akten noch bei ihren waren, denn ich wollte sie lieber nicht zu mir mitnehmen. "Ich glaub sie sind noch bei dir. Wenn du nicht aufstehen willst, kannst du mir auch sagen wo sie sind und ich hole sie." Ich sah mich kurz in ihrem Zimmer um, doch ich konnte auf den ersten Blick nicht sehen, wo die Akten waren.

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Amelia
Am liebsten würde ich einfach nur mit Tom hier liegen, kuscheln und all das Leid dort draußen vergessen. Ich hatte mich selten so wohl gefühlt, weshalb ich mich nur in diesem Gefühl baden wollte. Jedoch wollte Tom lieber die Akte seines Bruders ansehen. Ich seufzte leise und richtete mich auf. "Natürlich", sagte ich verständnisvoll und gab ihm einen zaghaften Kuss auf die Lippen. Ich war schon immer gut darin gewesen, meine eigenen Bedürfnisse hinten an zu stellen. Also richtete ich mich auf und fuhr mir durchs Haar. "Haben wir die Akten hier oder hast du die in deinem Zimmer?" fragte ich und sah auf meinen Fuß, der sich schon viel besser anfühlte. Sicher würde es noch etwas dauern, bis ich wieder komplett fit war, aber ich hoffte, dass es schnell heilen würde.

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Tom Blackthonre

Sowas ähnliches, wie sie es sagte hatte ich mir selber auch schon gedacht. Ich hätte von den Seelen nicht erwartet, dass sie die Menschen in Massengräber verbuddeln oder sowas. Es war schade, dass sie es nicht genau wusste, doch ich war froh, dass die Wahrscheinlichkeit sehr hoch war, dass mit meiner Mutter nicht völlig würdelos nach ihrem Tod umgegangen war. Allerdings würde ich den Seelen zutrauen, dass sie vielleicht mit den verstorbenen irgendwelche Tests oder soetwas machen. Denn ich wusste wie wissbegierig sie waren und sie wissen nicht so viel über Menschen, wie sie denken und da es auch nicht mehr viele von ihnen gibt sind sie bestimmt auch ein sehr beliebtes Versuchsobjekt. Doch von all den Gedanken wollte ich Amelia nichts erzählen und es verschwand auch schon sofort wieder aus meinem Kopf, als sie sich an mich schmiegte und sie ihren Kopf auf meine Brust legte. Ich hob ihr Kinn an, so dass sie mich ansehen musste, denn sie sollte sich nicht schämen oder so. "Nein, alles in Ordnung, ich weiß doch, dass das nicht deine Absicht war." Ich hahm ihre Hand in meiner und küsste sie auf die Stirn. "Können wir die Akte meines Bruders lesen? Bitte."

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[Oh, sorry! Wenn du willst, dann können wir das auch wieder so machen. Wie du möchtest.]

Amelia
Ich war froh, dass er sich relativ schnell wieder beruhigte und er wieder seinen normalen Gesichtsausdruck bekam. Es war seltsam, wenn er so... aufgewühlt war. So kannte ich ihn nicht und deshalb machte mich dieses Verhalten wohl so nervös.
Er legte sich zurück auf mein Bett und ich schmiegte mich an seine Brust. Jedoch fühlte es sich nicht gut an, ihm wieder keine klare Antwort bieten zu können. "Ich weiß nicht, was mit den Menschen passiert, die man tot auffindet. Das kann ich dir nicht genau sagen. Aber du musst wissen, dass Seelen im Endeffekt friedfertige Wesen sind und ich mir gut vorstellen kann, dass sie diese Tradition mit dem Friedhof weiterführen. Oder man äschert die Menschen ein und verstreut sie über einem der Meere oder Felder. Du sollst nicht glauben, dass man sie in... Massengräber steckt oder sie einfach vergisst. Ich bin mir sicher, dass sich Gedanken darüber gemacht wurde", sagte ich und blickte zu ihm auf. Sanft legte ich meine Hand an seine Wange und lächelte zaghaft. "Ich wollte dich mit dem Thema nicht wieder aufwühlen, Tom. Das war nicht meine Absicht. Entschuldige bitte."

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(Eigentlich hatte sie schon die ganze Zeit die Akte seiner Mutter geholt, aber wir können auch so weitermachen.)

Tom Blackthorne

Mein Herz klopfte noch laut von innen gegen meine Brust, doch ich musste mich wieder beruhigen, denn sie hatte ja gesagt, dass sie die Akte meines Bruders geholt hatte. Bestimmt hatte sie sich nur versprochen oder so, trotzdem war ich total fertig. Ich legte mich auf ihr Bett zurück und atmete tief durch, während sie einfach nur danben saß. Ich konnte mir eigentlich auch nicht vorstellen, dass es eine Akte meiner Mutter gab, denn sie war ja schon gestorben bevor die Seelen sie überhaupt registrieren konnten. Vielleicht hatte die Seele im Körper meines Vaters etwas über sie herausfinden können, doch was sollte das schon nützen? Ich war mir noch nicht ganz sicher, ob ich bereit dazu war die Akte meines Bruders zu lesen, was wenn er auch eine Seele war, was sogar sehr wahrscheinlich war. "Was machen sie eigentlich mit den Menschen, die sterben? Ich meine, bei den Menschen ist es so, dass wir sie beerdigen auf einem Friedhof. Doch was machen, die Seelen, wenn ein Mensch stirbt, bevor überhaupt eine Seele in ihn eingesetzt wurde?" Das interessierte mich wirklich sehr. Nachdem ich meine Trauer über meine Mutter verarbeitet hatte, wobei ich glaubte, dass das immernoch nicht ganz der Fall war, versuchte ich nicht mehr so viel an sie zu denken. Doch ich fragte mich trotzdem, was mit ihr geschehen ist. Haben sie sie verbrannt und ihre Asche irgendwo verstreut wo es keinem auffält?

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Wanda

Ich war froh, dass er einwilligte, dass wir wieder nach drinnen gingen, denn es war langsam wirklich etwas kalt hier. Ich zog wieder die Augenbinde aus meiner Hosentasche und stellte mich hinter ihn um sie anzulegen. Es erleichterte mich, dass er mir versicherte, dass er auch Kyle nichts davon erzählen würde. Denn genau das, was er ansprach war eben auch meine Befürchtung gewesen, dass es ihm mehr zusetzte als Ian und er dann noch auf dumme Gedanken kam, wie Doc dazu zu zwingen eine Seele zu explantieren. Ich hatte die Augenbinde schon festgezogen, doch während er sprach ließ ich meine Hand auf seiner Schulter ruhen. Es war gut, wenn er ein gutes Verhältnis zu Mike hatte, denn er war wirklich ein super Kerl, der einem in sämtlichen Lebenslagen helfen konnte. "Ja, es ist gut, wenn er zu ihm so ein gutes Verhältnis hat, denn so kann er lernen wie es ist mit Seelen zusammen zu leben und dass das auch gar nicht schlimm ist." Er stand auf und langsam führte ich ihn wieder in die Höhlen.

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Gabriel
Diese Frau machte mich wahnsinnig. Ich war komplett verrückt nach ihr, seitdem ich sie das erste Mal gesehen hatte. Sie hatte etwas an sich, was ich nicht einordnen konnte. Sie war verrückt, lustig und scheute sich nicht vor einem Abenteuer. Ich wollte diesen Eindruck nicht kaputt machen, indem wir direkt miteinander schliefen. Nein, ich wollte nicht, dass sie nur ein Mädchen von vielen war. Sie hatte mich schon komplett in der Hand, weshalb sie so oder so nicht nur irgendein Mädchen sein würde.
Ihre Hände wanderten von meinem Haar zu meinem Hemd, welches sie öffnete und ich selbst nach hinten schmiss. "Hm..." machte ich und löste mich etwas von ihr, obwohl alles in mir schrie, mich enger an sie zu pressen, ihren Körper zu erkunden und ihr mehr von diesen lustvollen Tönen aus dem Mund zu locken. "Feyre..." flüsterte ich und mein Herz machte einen Satz, als ich ihren schönen Namen aussprach. "Ich will nichts überstürzen..." flüsterte ich und meine Hände fuhren ihre nackte Haut an ihren Beinen entlang. "Ich kann mich nur nicht bremsen...", flüsterte ich und verteilte viele kleine, sanfte Küsse auf ihrem Gesicht. Mein Körper schrie nach ihrem, aber ich würde sie weder ausziehen, noch mit ihr schlafen. Ich wollte, ohne Zweifel, aber das Mädchen hatte noch mehr mit mir gemacht, als nur meinen Körper unter Strom zu setzen.

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(Hat jemand einen Charakter frei?)

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Feyre Thernstorm.

Bei seinen Worten runzelte ich grinsend die Stirn ,,Das habe ich doch nie behauptet", lachte ich und schüttelte den Kopf. Vielleicht hatte er es so empfunden, als ich gesagt hatte, dass ich es langsam angehen wollte. Für meine Verhältnisse ging das alles schon echt schnell zwischen uns. Doch ich beschwerte mich nicht, ganz im Gegenteil, es gefiel mir sogar irgendwie. Ein Lachen entwich mir, als er mich hochhob und ich wenige Sekunden später über seiner Schulter baumelte. Ein überraschter Laut kam aus meiner Kehle, als er mir einen Klaps auf den Po gab und beinah reflexartig streckte ich meinen Arm aus und gab ihm ebenfalls einen Klaps auf den Po. Was darin endete, dass ich anfing zu lachen.Es war einfach zu komisch. Ich schnappte nach Luft, als er mich auf seine Matratze warf. Bei seinen Worten verging mir schlagartig das Lachen und meine Hände vergruben sich in seinem Haar und ich erwiderte seinen Kuss stürmisch. Ich wusste nicht, was er an sich hatte, doch er hatte so einen Effekt auf mich, wie kein anderer vor ihm. Gänsehaut bildete sich auf meiner Haut, dort wo seine Hände entlang glitten und ein Stöhnen entwich meinem Mund, während meine Hände sich aus seinem Haar lösten, und begann sein Shirt aufzuknöpfen. Es wunderte mich, dass meine Hände noch so ruhig waren, wenn mein ganzer Körper doch so unter Spannung stand.

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Ian
Ich nickte abewesend als sie vorschlug, dass wir uns wieder nach drinnen begeben sollten. Sie hatte recht - es war mittlerweile ziemlich kalt und es wurde sogar bereits dunkel.
"Ja, lass uns gehen", meinte ich dann bekräftigend, nicht so vage wie mein vorheriges Nicken.
"Auch nicht Kyle", versicherte ich ihr während sie mir die Augenbinde umlegte. "Ich meine, in der Regel haben wir keine Geheimnisse. Warum auch? Aber das hier würde ihn nur unnötig aufregen." Ich zuckte mit den Schultern. "Keiner von uns kann mit dieser Info wirklich etwas anfangen. Ich meine, wir sind ja keine Ärzte. Und ich denke, Kyle würde das alles etwas mehr zusetzen als mir. Er hat einfach... mehr Menschen verloren als ich. Für ihn ist es schwerer."
Ich dachte einen Moment lang nach, ehe ich schließlich fortfuhr. "Ich glaube aber, dass er sich ganz gut mit diesem Kerl versteht, der seine Führung gemacht hat - Mike. Er ist immerhin auch eine Seele. Kyle ist generell nicht intolerant und durch eine Bekanntschaft wie diese könnte er sicher lernen, sich mit den Umständen hier zu arrangieren."

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Amelia
(Ich weiß nicht mehr so genau welche Akten sie geholt hatte >.<)
Ich verstand nicht, wieso er sich plötzlich so verspannte. Hatte ich etwas falsches gesagt? Verwundert sah ich zu ihm auf, als er plötzlich so heftig reagierte. Meine Wangen färbten sich rosa und ich spürte mein Herz aufgeregt pochen, auch wenn ich nichts vor ihm zu verbergen hatte.
"Tom, beruhige dich. Es ist die Akte deines Vaters und die deines Bruders, da hast du natürlich recht. Aber du musst verstehen, dass in der Akte deiner Familie vermutlich auch etwas über deine Mutter steht. Ich glaube nicht, dass dein Vater geplaudert hat oder so, aber dennoch bekommen Seelen eben meistens was sie wollen, wenn sie nur hartnäckig bleiben. Es tut mir leid, ich wollte dich nicht so in Rage versetzen", entschuldigte ich mich fast schon kleinlaut und rückte etwas von ihm ab, da ich gerade das Gefühl hatte, dass er nicht so gut auf mich zu sprechen war.

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Tom Blackthorne

Ich sah sie verwirrt an, als sie meinte, dass sie noch nie ein Nickerchen gemacht hatte. Das war doch etwas ganz normales und Schlafen war wirklich eine ganz wunderbare Beschäftigung. Allerdings wollte ich auch nicht so wirklich die Zeit mit ihr verschwenden und schlafen, denn dann konnte ich nicht mehr in ihr hübsches Gesicht sehen. Außerdem fühlte ich mich auch nicht besonders müde. Als sie dann davon sprach, dass wir auch die Akten meiner Eltern weiterlesen konnten war ich erstmal geschockt, weswegen ich auch nicht darauf reagierte, dass sie sich wieder an mich kuschelte. Ich spürte wie das tiefe Loch in meinem Inneren sich wieder auftat und meine Eingeweide auffraß. Da fiel mir ein, dass wir noch gar nicht darüber gesprochen hatten, welche die zweite Akte war. Die ganze Zeit hatte ich gedacht es wäre die meines Bruders, doch anscheinend hatte ich mich geirrt. Sanft schob ich sie wieder von mir weg und sah sie versteinert an. "Warum denn die Akten meiner Eltern? Amelia, meine Mutter ist tot. Warum hat sie eine Akte? Ich versteh das nicht... ich dachte das wäre die Akte meines Bruders."

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Amelia
Ich hoffte einfach, dass er mir nicht böse war. Ich mochte den Gedanken einfach nicht, dass wir schon wieder Streit hatten. Vor allem nicht, nachdem wir uns geküsst hatten. Er musste einfach verstehen, dass ich gewisse Prinzipien hatte und solange ich nicht halbtot irgendwo lag, diese auch einhielt.
"Hm... Ich weiß nicht. Wir könnten erstmal ein Nickerchen machen... Das habe ich noch nie gemacht", sagte ich schelmisch lächelnd. "Oder wir gehen etwas raus. Wenn du möchtest, können wir auch weiter die Akten deiner Eltern lesen... Es liegt bei dir", sagte ich vorsichtig und legte meine Hand an seine Wange. Ich hatte noch nie das Bedürfnis verspürt, einem anderen Menschen naher zu kommen als eine Umarmung. Doch bei Tom verspürte ich dieses Gefühl von Minute zu Minute stärker, weshalb ich mich enger an ihn kuschelte.

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Wanda

Ich lächelte erleichtert, als er meinte, dass er es niemanden erzählen würde. Diese Sache konnte wirklich sehr heikel für mich werden, wenn das raus kam, was ich ihm erzählt hatte. So langsam glaubte ich wirklich, dass man ihm voll und ganz vertrauen konnte. Er hatte wirklich nichts böses im Sinn und er würde nicht einmal mich, eine Seele, an Jeb, einen Menschen, verraten. Das rechnete ich ihm wirklich hoch an. Da fiel mir plötzlich noch eine andere Sachen ein. "Auch nicht Kyle?", fragte ich wieder besorgt. Ich wusste, dass die beiden ein sehr gutes Verhältnis zueinander hatten und Kyle würde ich einen Verrat eher zutrauen als Ian.
Langsam ging die Sonne am Horizont unter und es wurde ein bisschen kühl hier, auch wenn die Steine auf denen wir saßen noch ein wenig Wärme absonderten. "Wollen wir wieder rein gehen?", fragte ich ihn daher. Immerhin waren wir ja wirklich auch schon eine ganze Weile hier gesessen.

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Tom Blackthorne

Ich wartete geduldig, bis sie fertig war. Endlich schlug sie ihren Ordner zu und kam dann zu mir rüber gehüpft. Ich sagte mal lieber nichts dazu und seufzte einfach nur. Ich hielt immernoch nichts davon, dass sie in diesem Zustand arbeiten wollte. Ich legte den Arm um sie und zog sie ein wenig näher zu mir heran und musterte sie. "Was möchtest du jetzt machen?" Ich fand sie sollte selbst entscheiden und vorschlagen, für was sie sich in der Lage fühlte. Allerdings glaubte ich, dass sie nicht mehr solche Schmerzen hatte und sich schon wieder ganz gut fühlte. Ich fand es trotzdem wichtig, auch wenn man krank war, dass man sich zumindest ein wenig bewegte, soweit es halt ging. Denn ich fand es nicht gut, wenn man den ganzen Tag nur im Bett lag und nichts machte. Auch wenn jemand bei mir und Doc in Behandlung war, versuchte ich immer mit dem Patienten ein paar Schritte zu gehen, denn ich dachte, dass es ihnen helfen würde.

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[Lass dir ruhig Zeit. Wie gesagt bin ich momentan selbst ziemlich gestresst, also zumindest meinetwegen brauchst du dir keine großen Sorgen zu machen! :)]

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(Hey leute, bin grad ein bisschen im Stress, deswegen kann es noch ein paar Tage dauern mit dem Antworten.)

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[Eine letzte organisatorische Sache meinerseits gibt es dann aber doch noch: Ich schreibe in den nächsten beiden Wochen Klausuren, was bedeutet, dass ich im Prinzip von jetzt an bis Ende Januar nicht sonderlich aktiv sein werde. Das bedeutet nicht, dass gar keine Posts kommen, aber eben dass ihr vermutlich immer ein paar Tage auf Antworten warten müsst. Ich weiß, dass ihr dafür Verständnis haben werdet. Anfang Februar, however, beginnen dann die Semesterferien. Meine Pläne für diese Zeit stehen noch nicht ganz fest, aber auf jeden Fall werde ich wieder etwas mehr Zeit zum Schreiben haben.]

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[Wenn ich das richtig sehe, dann warte ich mit Raven noch immer auf eine Antwort von Kylie aka Chubi. Korrigiert mich, wenn ich falsch liege. Auf jeden Fall ist hier aber schonmal die Antwort für Wanda. Sie ist zwar nicht sonderlich lang, aber fairerweise muss man sagen, dass die Situation auch nicht so viel hergibt...]

Ian
Wanda bemühte sich nicht einmal, die Sorge zu verbergen, die so deutlich auf ihrem hübschen Gesicht zu erkennen war. Natürlich war das vollkommen unnötig. Mir war durchaus bewusst gewesen, dass ich mit den Informationen, die sie mir soeben gegeben hatte, nicht hausieren gehen sollte. Im Endeffekt brachte mir dieses Wissen nicht einmal etwas und ich kannte auch niemand anderen, dem es von Nutzen sein könnte. Es war eine Sache zu wissen, dass etwas möglich war, aber eine vollkommen andere, das alles auch in die Tat umzusetzen. Wie sollte der Rebellengruppe mein Wissen bezüglich der möglichen Transplantation schon schaden? Es gab keine anderen Institutionen an die ich es verraten könnte und ich könnte eine solche Operation nicht einmal selbst durchführen, denn immerhin hatte ich keine medizinische Ausbildung und daher nur unzureichende Basiskenntnisse.
Verstehen konnte ich Wandas Sorge natürlich trotzdem.
"Mach dir keine Gedanken", versuchte ich sie daher zu beruhigen. "Ich habe aus reinem Interesse gefragt und ich werde sicher nicht verraten, was du mir alles erzählt hast."

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[Hallo, meine Lieben! Wie ich es vereinzelten Schreibpartnern bzw RPG-Leitern schon mitgeteilt habe, hatte ich die letzten paar Tage leider kein WLAN, weshalb meine Antworten auf sich warten ließen. Dafür bitte ich um Entschuldigung. Mittlerweile ist das Problem gelöst und ehe ich mehr dazu sagen werde ich mich um eine Posts kümmern.]

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Ich hoffte einfach, dass Tom mir nicht böse sein würde. Ich wollte nicht, dass die gute Stimmung zwischen uns zunichte gemacht wurde. Aber was sollte ich denn tun? Ich brach mir ja kein Bein, wenn ich etwas arbeitete. Und das sollte er einfach verstehen. Selbst wenn wir Freunde waren, musste er wissen, dass mir die Arbeit unsagbar wichtig war und daran musste er sich eben gewöhnen.
Nachdem ich mit meinen Plänen fertig war, schloss ich den Ordner und rückte von dem kleinen Tisch weg. Danach stand ich auf, hüpfte auf einem Bein zurück zu meinem Bett und setzte mich neben Tom. Sanft schob ich meine Hand in seine, verschränkte unsere Finger miteinander und lehnte mich an ihn. "Siehst du? War gar nicht so schlimm", sagte ich grinsend und sah zu ihm hoch, küsste ihn auf die Wange.

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Tom Blackthorne

Ich stand an der Tür und zögerte. Ich wusste nicht so recht was ich machen sollte. Ich brachte es auch nicht über mich zu gehen, aber sie hatte es auch nicht wirklich verdient, dass ich blieb. Irgendwie konnte ich aber trotzdem nicht aus meiner Haut heraus uns deswegen setzte ich mich dann doch auf ihr Bett und wartete. Ein paar Minuten sah ich sie einfach nur an. Ich wollte es verstehen, warum ihr ihre Arbeit dermaßen wichtig war, dass sie nichtmal zwei Tage Pause machen konnte, wenn sie verletzt war. Nach einer Weile lehnte ich mich zurück, denn sie hatte ja gesagt, dass es länger dauern würde. Es wurde mir etwas langweilig und ich ließ jetzt mehr den Blick durch den Raum schweifen. Ich blieb aber ruhig sitzen, denn ich wollte sie nicht von ihrer unglaublich wichtigen Arbeit ablenken. Ich überlegte stattdessen, was ich nacher mit ihr machen konnte, denn sie hatte es ja vorhin schon angesprochen, dass sie irgendwie noch was unternhemen wollte. Doch was wollte schon in ihrem Zustand großartig machen? Vielleicht würde ihr ja etwas geeignetes einfallen.

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Amelia
Toms Ausdruck war alles andere als begeistert. Aber was hatte er denn erwartet? Ich war eben mehr als pflichtbewusst und ich wollte den anderen einfach Helfen. Ich war ja nicht so krank, dass ich nichts mehr tun konnte. Gut... ich sollte wirklich den Fuß nicht belasten, aber ich hatte es ja nicht in der Hand. Also ging das eigentlich schon klar.
Als Tom mir dann ausdruckslos das Eis hinstellte, zog ich die Brauen zusammen. "Wieso willst du gehen?" fragte ich und klickte auf den Kuli, bevor ich den Block von mir weg schob. "Ich habe dir doch gesagt, dass ich ein bisschen arbeiten muss. Es ist doch nichts dabei, ein paar Dinge aufzuschreiben. Das dauert auch nicht lange, vielleicht noch eine halbe Stunde und dann können wir etwas machen." Ich verstand nicht, wie er so selbstsüchtig sein konnte, dass er von mir verlangte, dass ich meine Arbeit liegen ließ. Ich wollte, dass dieser Laden hier lief und ohne meine Pläne und Ausarbeitungen ging das eben nicht. Ich hatte ja nicht so viel zu tun, da sollte er sich nicht so anstellen.
"Ich bin gleich fertig, Tom. Setz dich hin", bat ich ihn und legte dann vorsichtig das Eis auf meinen Fuß, bevor ich mich wieder meinem Plan zuwendete. Die Arbeit war das Einzige, wofür ich mich nicht schämte, das Einzige, in dem ich richtig gut war. Und das wollte ich mir nicht kaputt machen lassen nur wegen einem schlechten Gewissen.

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Tom Blackthorne

Sie sagte nichts, doch das war nicht schlimm, denn schließlich hatte sie Schmerzen und ich nahm das Schweigen mal als Zustimmung. Ich rappelte mich auf und lief auf direktem Wege zu Docs Krankenstation. Ich hoffte wirklich, dass sie auf mich hörte und im Bett blieb. Als ich ankam, sah ich Doc an seinem Schreibtisch sitzen, niemand sonst war da. Ich lief zum Kühlschrank. "Haben wir noch Eis?" "Ja, oben im Gefrierfach." Er stand auf und kam zu mir rüber. "Wie gehts der kleinen?" Ich brach das Eis heraus und füllte es in einen kleinen Beutel. "Na ja, es geht so, sie hat ziemliche Schmerzen, aber ich denke das wird schon. Du kommst hier gut zurecht?" "Ja, es ist heute erstaunlich ruhig hier. Du kannst ruhig noch ein bisschen bei ihr bleiben." Ich verabschiedete mich von ihm und ging wieder zurück. Ich schob den Vorhang zurück und sah, dass sie am Schreibtisch saß. Sie drehte sich um und hatte ein schuldbewusstes Gesicht. Ich ließ enttäuscht die Schultern hängen. Ich verstand das einfach nicht. So langsam hatte ich keine Lust mehr, denn die ganze Zeit wiedersetze sie sich mir. Erst wollte sie überhaupt keine Hilfe und jetzt tut sie ständig irgendwelche unangemessenen Sachen. Ich glaubte mittlerweile wirklich, dass sie alleine besser zurechtkam, es reichte mir langsam. Ich ging rüber und stellte den Beutel auf ihren Schreibtisch. "Hier", sagte ich trocken. Ich nahm wieder etwas Abstand von ihr. "Ich glaube es ist besser, wenn ich jetzt gehe. Ich bring dir später was zu Essen." Ich konnte so nicht für sie Sorgen, wenn sie sich mir ständig wiedersetze. Wenn ich mir doch nicht ständig solche Sorgen machen würde, doch das würde bestimmt besser werden, wenn ich ging, denn dann bakam ich gar nicht mit, was sie machte.

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Amelia
Ich sagte nichts dazu. Er verstand nicht, was meine Arbeit bedeutete. Ich musste das tun, da hier sonst fast nichts lief. Ich musste die Arbeiter einteilen, die Fuhren planen und die Lebensmittel checken. Gut, die Lebensmittel checken würde ich heute nicht machen. Wir waren ja erst auf Fahrt gewesen und da ging das auch so. Aber ich musste dennoch die nächsten Pläne machen, sonst würde hier doch alles den Bach herunter gehen!
Doch ich sagte nichts, sondern ließ ihn nur machen. Er stand auf um mir Eis zu holen. Kurz nachdem die dünne Tür zu war, rappelte ich mich auf und nahm meinen Ordner, den Block und den Stift. Ich musste mich doch nicht großartig bewegen, ich musste nur ein paar Dinge schreiben. Gut, normalerweise musste ich auch mal aufstehen und ein paar Informationen einholen, doch heute würde es schon gehen.
Ich sah auf, als Tom kam und ich gerade schon einen neuen Plan fürs Essen geschrieben hatte. "Erwischt...?"

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Tom Blackthorne

Warum entschuldigte sie sich die ganze Zeit? Ich verstand das nicht, sie hatte doch gar nichts getan. Ich musste mich eher entschuldigen, weil ich sie geküsst hatte und sie sich deswegen am Tisch angestoßen hatte. "Ist schon gut. Alles wieder gut?" Wir lagen noch kurz so da und als sie davon sprach jetzt noch was zu arbeiten, traute ich meinen Ohren nicht. "Bist du verrückt? Du kannst doch jetzt nichts mehr arbeiten. Weißt du was, wir machen es lieber so. Ich hol dir was zum kühlen, ein bisschen Eis oder sowas, werde ich schon finden und du bleibst solange hier liegen. Später hol ich uns dann noch was zu Essen, aber deine Arbeit kannst du morgen auch noch machen, die läuft dir nicht weg." Wie konnte sie jetzt daran denken zu arbeiten? Sie war verletzt, sie musste sich in Ruhe auskurieren. Gerade nach diesem Zwischenfall, sie musste bestimmt Schmerzen haben, da war doch die Arbeit überhaupt nicht wichtig.

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Amelia
Ich brauchte einen Moment, bis ich mich wieder beruhigte. Dabei entschuldigte ich mich in Dauerschleife und schniefte heftig. Wieso musste das auch so sehr weh tun? Ich wollte mir den Fuß reiben, ihn hoch stellen oder kühlen, doch alles würde ihn nur noch weiter belasten, oder? Also beließ ich es uns wartete ungeduldig ab, bis der Schmerz nach ließ.
Als es dann endlich besser wurde, kuschelte ich mich vorsichtig enger an Tom. "Ich glaube auch... Es tut mir leid", sagte ich schließlich wieder und sah zu ihm hoch. Sanft küsste ich sein Kinn und vergrub das Gesicht an seinem Hals. Dabei achtete ich darauf, meinen Fuß nicht zu drehen oder wieder an den Tisch zu hauen. Sanft streichelte ich über seinen Handrücken und atmete tief durch. "Ich muss gleich noch ein bisschen was schreiben. Magst du dann noch hier bleiben?"