Mystic World [RPG]

Mystic World [RPG]

9816 Antworten [Letzter Beitrag]
Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 01.02.2011
Beiträge: 29072
Blutstropfen: 89760
Mystic World [RPG]

( Das ursprüngliche Mystic World [RPG] )

Angelbird hat dieses RPG übernommen. Meldet euch also bei ihr :)

Dieses RPG bietet die Möglichkeit jederzeit einsteigen zu können und seine eigene Geschichte zu schreiben - seid kreativ und helft uns eine Welt zu kreiieren, die die kühnsten Träume und Wünsche wahr werden lassen.

Story
Willkommen in Mystic World - ein Ort für magische Wesen, die im Alltag keinen Platz mehr finden oder einen Zufluchtsort brauchen, weil sie kein zu Hause mehr haben.
Mystic World ist ein riesengroßes, magisches Schloss, in dem die verschiedensten Wesen zusammen kommen und miteinander leben. (Achtung: Es ist KEINE Schule) Jeder hat sein eigenes Zimmer, das man mittels Vorstellungskraft einrichten kann, so wie man es möchte, die Schränke bieten eine unendliche Auswahl an Kleidung. Es reicht der bloße Gedanke an ein Kleidungsstück und schon erscheint es im Schrank in der passenden Größe. Mystic World ist aber nicht irgendein Schloss, es verändert sich - es wächst ständig mit und gibt jedem was das Herz begehrt, selbst die verrücktesten Dinge, die ganz eurer Fantasie überlassen sind.

Der Aufbau des Schlosses (einige Fixpunkte)
Die Eingangshalle bildet den zentralen Ankunftspunkt wenn man das Schloss betritt, von der aus eine breite Treppe in die oberen Stöcke führt. Durchquert man die Eingangshalle einfach führt eine Tür nach hinten wieder hinaus, die in den riesigen Garten führt, der verschiedene Bereiche hat (Irrgarten, Rosengarten, Außenpoolbereich usw.). Wendet man sich in der Eingangshalle der anderen Tür zu, die gegenüber der Treppe liegt, so betritt man einen riesigen Speisesaal (vergleichbar mit der großen Halle von Hogwarts), allerdings essen die Bewohner von Mystic World sehr unterschiedlich und meistens wird der Speisesaal eher als Raum für Parties oder Bälle verwendet. Durchquert man den Saal, so gelangt man in eine geräumige Küche, in der immer so gut wie alles zu finden ist, was man so benötigt. Es gibt verschiedene Kühlschränke mit den unterschiedlichsten Speisen und Köstlichkeiten, natürlich gibt es auch für die Vampire einen extra Kühlschrank, in denen das Blut verstaut ist.
Zurück zum Schloss im Allgemeinen: Es befinden sich verschiedenste Zimmer, wie bereits erwähnt im Schloss, wobei einige immer fix vorhanden sind:
Bibliothek
►Musikzimmer (hier ist jedes Musikinstrument vorhanden)
Kaminzimmer (großer PlasmaTV drin, mit einer großen Couch und allen möglichen Technikkrimskrams), hat aber auch eine eigene kleine Bar
Computerraum
Wellnessbereich mit Pool, Whirlpool, Dampfbädern, Sauna usw.
►riesiges Kellergewölbe mit Kerkern und Katakomben, der über eine kleine Seitentür in der Küche erreichbar ist, aber auch durch unzählige Geheimgänge
►Türme & Turmzimmer
►für Meerjungfrauen gibt es eine unterirdische Grotte, über die sie vom Meer aus zum Schloss gelangen (diese befindet sich versteckt im Wellnessbereich), damit sie sich nicht extra in Menschen verwandeln müssen
►Trainingshalle mit einem Bereich für Fitness, aber auch für ausgiebigen Sport
Home-Cinema
►Euch fällt noch was ein? Keine falsche Bescheidenheit, baut es ein und lasst der Fantasie freien Lauf...

Die Grundtypen von Wesen
Vampire
Ihr alle kennt einen Vampir, aber das besondere hier ist, dass ihr die freie Wahl habt, wie genau er sein soll: Glitzert er wie die Twilightvampire oder haben sie eine menschliche und unmenschliche Fratze, wenn sie zum Vampir werden wie in Buffy? Es ist ganz euch überlassen, aber die unterschiedlichen Vampirarten, sind dann eben verschiedene Stämme/Rassen. Was die Verwandlung anbelangt: Ihr könnte entscheiden, wie sich jemand in einen Vampir verwandelt (Blutaustausch, per einfachem Biss wegen einem Gift usw.) Außerdem könnt ihr auch entscheiden, wie der Biss eines Vampirs auf einen Nicht-Vampir wirkt und welche Gefühle geweckt werden. (Vampire unterstehen dem hohen Vampirrat, der Vertreter für jeden Vampir/Clan ist und sind natürliche Feinde der Werwölfe)

Hexen
Nungut, hierbei brauche ich glaube ich kaum etwas zu erklären, außer, dass Hexen sich Magie zunutze machen und zaubern können. Ihnen ist die magische Kraft angeboren, aber ihr dürft euch aussuchen ob es eine moderne Hexe sein soll oder eben eine ganz traditionelle mit Besen, spitzem Hut und solchen Sachen.

Werwölfe
Werwölfe sind Menschen, die sich zu jeder Zeit in normale Wölfe verwandeln können, aber an Vollmond werden sie zu fleischfressenden, aggressiven Monstern, die nichts anderes wollen außer morden und töten. Sie haben keine menschliche Seite an Vollmond und können sich meistens an nichts erinnern, wenn der Vollmond vergeht. Verwandlung: passiert durch einen Biss in Werwolfsgestalt oder einer Vererbung
(Werwölfe unterstehen dem Alpha-Wolf und Rudelführer, der Vertreter für alle Rudel und Versprengte ist und sind natürliche Feinde der Vampire)

Meerjungfrauen
Sie verwandeln sich erst wenn sie in Kontakt mit Wasser kommen und bekommen erst wieder Beine, wenn sie vollständig getrocknet sind. Das Aussehen ist euch überlassen (also Farbe der Flosse usw.) Die Gabe von Meerjungfrauen hat meist mit Wasser zu tun, sie können aber alle unter Wasser atmen und leben nicht im Schloss, sondern in einer Grotte im Meer, wobei ein unterirdischer Wasserkanal ins Schloss führt. Dort haben die Meerjungfrauen ebenfalls eigene Zimmer, die eben mit Wasser umgeben sind, aber auch im Trockenen liegen können und teils sehr modern sind. Der Vollmond hat auf Meerjungfrauen eine besondere Wirkung, da sie ihren Verstand fast verlieren und unberechenbar werden. Nur ältere Meerjungfrauen besitzen die innere Stärke um der Wirkung des Vollmondes zu widerstehen.

Feen
Feen sind als Feen geboren worden, sie können nicht andere in Feen verwandeln oder dergleichen. Sie sehen aus wie normale Menschen, können sich aber in Feen verwandeln: Sie bekommen Flügel und bei Bedarf/Lust ein eigenes Outfit. Sie haben besondere Gaben und können in menschlicher Gestalt nur wenig zaubern, außerdem ist Feenblut für Vampire besonders wertvoll und verführerisch.

Menschen mit besonderen Fähigkeiten
Normale Menschen, die aber eine Gabe besitzen und ebenfalls einen Platz in Mystic World haben.

Sonstiges
Euch sind die Grundtypen zu langweilig oder könnt euch nicht entscheiden? Dann gibt es eine einfache Lösung: erstellt einen Mischling (halb Vampir/halb Hexe, halb Fee/halb Werwolf usw.) oder erschafft euren eigenen Charakter. (Vielleicht habt ihr ja schonmal einen Film/Serie gesehen in dem/der ein Fabelwesen vorkam, das ihr schon immer einmal verkörpern wolltet -> Sailor Kriegerin, Dämon, Halbgöttin usw...)

Spielerzahl: unbegrenzt

Steckivorlage
Spieler: (euer HoN-Name)
Name: (Name des Charas)
Alter: (Wie alt ist der Charakter? Vampire usw. können auch älter sein)
Geschlecht: (weiblich oder männlich)
Wesen: (Fee, Vampir, Werwolf, Hexe, Mensch mit Gabe, Meerjungfrau oder der Name eurer eigenen Kreation usw...)
Aussehen: (bitte mit Link oder ausreichende Beschreibung)
Aussehen bei der Verwandlung (nicht notwendig bei Vampiren, Hexen und Menschen):
Gabe:
Beziehungsstatus: (Single, vergeben, usw.)

Alle Steckis und Informationen die ihr braucht findet ihr in dieser Gruppe ---> Gruppe
PS.: Wer in die Gruppe nicht reinkommt, soll bitte einfach auf beitreten klicken und ich werde ihn schnellst möglichst hinzufügen. Danke - Angel :)

Regeln:
*Es gelten die offiziellen RPG Regeln!*

1.) Stecki bitte mir als PN schicken
2.) Fähigkeiten dürfen nicht zu perfekt sein oder zu stark und auch nicht zu viele
3.) Streit wird nur innerhalb einer RPG-Story geduldet
4.) Es wird erst mitgespielt, wenn ich es erlaube - das heißt: wenn ich den Stecki bestätigt habe
5.) Schreibregel:
"..." - sprechen: "Hey, wie gehts dir?"
normale Sätze sind Beschreibungen was ihr tut: Ich ging in den Speisesaal um zu frühstücken.
//...//- denken: //Was soll ich bloß tun?//
(...) - alles was nicht zum RPG gehört: (Ich gehe jetzt off)
6.) Schreibt euren Namen bitte über euren Post.
7.) Um es für Euren Partner und euch selbst aufregender zu machen, werden mehr als 4 Sätze pro Post verlangt.
8.) Wenn ihr aus dem RPG aussteigen wollt, müsst ihr einfach Bescheid geben :)
9.) Bei Schwangerschaften und dem Tod eines Charas, muss sich eine Erlaubnis von mir eingeholt werden, ansonsten ziehe ich Konsequenzen.
10.) Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Schreiben!

Diskussion

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 20.03.2012
Beiträge: 19506
Blutstropfen: 57095

Gemma
Immer noch ein wenig angepisst, dass das alles wirklich so hatte enden müssen, strich ich über das Loch in meinem Kleid und überlegte, ob man es noch retten konnte. Es war nicht sonderlich teuer oder wertvoll, aber ich lebte wie gesagt in einem magischen Schloss und konnte nicht nachts shoppen. Wegen ersterem Problem konnte ich allerding auch nicht online shoppen. Welche Adresse sollte ich da auch angeben? Magisches Schloss im Wald? Natürlich! Ich hielt meine Sachen also schön beisammen und war sparsam. Leider klappte das aber nicht, wenn mir so irre Jäger einfach Pfähle durch den Rumpf stießen. Ich seufzte und ließ die Fetzen einfach hängen. Das Kleid war hinüber. Allein schon wegen all dem Blut, auch wenn es schwarz war. Ich schaute auf, als Meliorn mich fragte, ob ich ihm denn sonst irgendwie helfen könnte. Ich hob eine Augenbraue, als er stehen blieb und plötzlich anfing zu fliegen. Er war wohl ziemlich fußfaul, was? "Oh natürlich! Fliegen kann er auch noch! Wieso seid ihr Elfen eigentlich immer so scheißperfekt?" Ich seufzte und stapfte einfach neben ihm her, kam mir dadurch allerdings ziemlich trampelig vor, wenn er so elegant durch die Luft schwebte. Pah! "Keine Ahnung. Wenn du von mir nicht verlangst zu kämpfen... kann ich dir höchstens die Informationen geben, die ich gesammelt habe, bevor ich das Interesse an ihnen verloren habe. Allerdings glaube ich dennoch nicht, dass du dann eine Chance hast. Es könnte immerhin auch ein ganzes Nest sein." Dann wären er und seine Tochter so gut wie tot. Allerdings glaubte ich sowieso nicht, dass er ganz dicht war. Er verlangte immerhin einen Gefallen von mir, obwohl er glaubte, dass ich zur gleichen Spezies gehörte wie die Entführer seiner Tochter - bloß dass ich es nicht war. "Na ja, ich wurde nicht verwandelt. Ich bin nicht wirklich tot, so wie sie. Ich würde es dir ja erklären, indem ich dir sage, dass ich sozusagen nach ihrem Vorbild erschaffen worden bin, aber das wäre wohl gelogen, wenn man bedenkt, dass das, was mich erschaffen hat, älter als die Welt selbst ist." Die Alchemie hatte mich zu dem gemacht, was ich war, weil ich es von ihr verlangt hatte. Dafür hatte sie aber auch etwas nehmen müssen und deswegen war ich den Vampiren so ähnlich. Ich selbst lebte in Unsterblichkeit, während ich Sterblichen das Leben nahm. So waren die Waagschalen ausgeglichen. "Du bist ziemlich neugierig, weißt du das? Ich meine... nur weil ich dir einen Gefallen schulde, muss ich dir doch nicht alles über mich erzählen, oder?" Zu sich selbst hatte er immerhin noch kein Wort verloren, außer seinen Namen und dass er eine Tochter hatte.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 12.08.2013
Beiträge: 452
Blutstropfen: 1889

Meliorn

Als sie noch einmal nach meiner Tochter fragte, presste ich kurz und kaum merklich die Lippen aufeinander. Sie war meine Tochter, zumindest für mich. Doch sie wusste nichts davon, sie hielt mich immer für einen Bruder, der es sich mit ihrer Mutter verkracht hatte. Ihre Erinnerungen hatte sie selbst so verändert, dass es passte, denn sie wusste zwar, dass ich die Macht besaß sie zu heilen, doch das mein Leben ewig währte, das hatte ich ihr nie gesagt.
Doch es schien doch nur eine rhetorische Frage gewesen zu sein, denn schon wandte sie sich ab und schloss die Augen des Jägers mit einer gewisperten Entschuldigung, die schon fast routiniert aussah.
Sie ging in Richtung schloss und ich folgte ihr und lauschte gespannt den Worten die sie mir übermittelte.
Interessant, eine neue Art also, kein Vampir wie es bekannt war. Das brachte mich in eine missliche Lage.
"Könntest du mir denn anderweitig behilflich sein?" fragte ich sie, verzweifelt wie ich war, denn ich wollte sie dennoch nicht mit in die Lagerhalle nehmen. Ich wollte Tamara allein retten, und dabei nicht das Leben eines... Wesens aufs Spiel setzen, dessen Leben ich gerade erst gerettet hatte. Das widersprach einfach meiner Moral.
Ich wurde des Laufens müde und hielt kurz inne, um meine Flügel wieder erscheinen zu lassen, die ich der Zeit die ich durch den Wald gelaufen war habe verschwinden lassen, und flog ihr hinterher.
"Wie kann es sein, dass du wie ein Vampir bist, aber dennoch keiner? Dieser Umstand erschließt sich mir nicht ganz..." fragte ich neugierig, denn sie interessierte mich, als Wesen, weniger als Person. Ich hatte so schon nicht viele Begegnungen mit Vampiren, und die verliefen meist auch nicht gut, vor allem für mich.
Wie wurde jemand zum Vampir, ohne verwandelt worden zu sein?
Ich folgte ihr weiter, schweigend und eine Antwort abwartend, in Richtung des Schlosses.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Taking your own life. Interesting expression, taking it from who? Once it's over, it's not you who'll miss it. Your own death is something that happens to everyone else. Your life is not your own, keep your hands off it.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 20.03.2012
Beiträge: 19506
Blutstropfen: 57095

Gemma
Die Allchemie war leicht zu verstehen. Wenn du etwas willst, musst du erst etwas geben. Du kannst keine Bäume wachsen lassen ohne Samen, Erde, Sonnenlicht und Wasser. Genauso konntest du auch kein Metall herstellen, wenn du nicht die Rohstoffe dafür hast. Du kannst kein Brot backen ohne Hitze, Weizen und Hefe. Es war wie eine Waage, die immer ausgeglichen sein musste. Deswegen war ich unsterblich, aber eben auch bereits tot. Die Waage musste ausgeglichen sein. So auch bei Leben und Tod. Verständlich, oder? Nach dieser Philosophie lebte ich und deswegen musste ich den Gefallen, den ich ihm schuldete, auch einlösen. Nie wieder würde ich den Fehler machen und etwas verlangen, ohne zu geben. Dafür bezahlte ich mein ganzes unsterbliches Leben lang. Ich klopfte vorsichtig die Erde von meinem schwarzen Kleid und schob meine weißen Haare, die sich aus dem Zopf gelöst hatten, hinter meine Ohren. Er wollte auch zum Schloss? „Ach wirklich?“, murmelte ich desinteressiert und drehte mich ein wenig, um zu schauen, ob ich all den Dreck vom Rock geklopft hatte, obwohl es ja aber zwei Löcher hatte und voller Blut war. Ich schaute auf, als er meinte, dass er meine Hilfe auf diese Art nicht wollte. Ich sollte die Entführer nicht ausmerzen? Moment… seine Tochter? Ich hob eine Augenbraue und musterte ihn. „Deine Tochter?“, fragte ich nach, obwohl es mich wohl absolut nichts anging. Es war mir auch egal. Mit diesen Naturfreaks hatte ich wohl nur wenig zu tun. Ich war ja sowieso allein. Die Leute interessierten sich nicht für mich und ich somit nicht für sie. Ich beugte mich nochmal herunter zu der Leiche, strich über seine Augenlider und schloss sie somit. „Tut mir leid.“, vollendete ich mein Ritual und ließ den toten Mann dann zurück, um wieder in Richtung Schloss zu gehen. „Weißt du, ich denke da kann ich dir nicht bei helfen. Ich bin kein Vampir im herkömmlichen Sinn. Ich lebe allein und töten kann man mich soweit ich weiß auch nicht wie sie. Ich weiß nicht mal, ob ich im Sonnenlicht verbrenne, keine Ahnung. Ich habe durch Beobachtung und Forschung herausgefunden, dass mein Organismus funktioniert wie der von Vampiren, aber trotzdem sind wir komplett unterschiedlich.“ Ich war sowas wie eine unerforschte Rasse. „Ich habe nur wenig über sie herausgefunden. Als ich gemerkt habe, dass ich anders bin, habe ich das Interesse verloren.“, erklärte ich ihm und zuckte die Schultern. Ich war nicht verwandelt worden wie sie, sondern war transformiert worden. Das war etwas Anderes.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 12.08.2013
Beiträge: 452
Blutstropfen: 1889

Meliorn

Schloss? Kurz durchkramte ich all meine Erinnerungen und hatte dann auch die richtige parat. Ich hatte dort auch einige Jahre gelebt, bis ich vor ein paar Jahren wieder etwas naturnaher leben wollte. Jetzt, wo ich so über diesen Ort nachdachte, wuchs so etwas wie Sehnsucht in mir. War das etwa Heimweh? Ich sortierte meine Gedanken und überlegte, wie ich ihr möglichst geschickt antworten konnte.
Ich ließ ein Lächeln meine Lippen umspielen, während ich sie das Portemoinnaie des Jägers suchen und durchwühlen ließ. Er war schließlich tot, sollte sie mit seinem Besitz tun und lassen was er wollte.
"Da wollte ich auch hin." antwortete ich schließlich, nach nur einer kurzen Pause, und selbstverständlich wahrheitsgemäß. Da ich dort nicht mehr lebte, konnte ich auch nicht behaupten es wäre mein Zuhause, doch da ich jetzt ein wenig über das Schloss nachgedacht hatte, wollte ich tatsächlich wieder zurück, was mir das nennen dieser Aussage möglich gemacht hatte.
Ich zog unwillkürlich die Augenbrauen in die Höhe, als sie lediglich die Identität des Jägers ausgemacht hatte und ihm dann das gefüllt Portemoinnaie wieder in die Tasche steckte. Interessant, an weltlichem Besitz war sie also nicht allzu interessiert.
Bei ihrer Mutmaßung musste ich kurz auflachen.
"Wir sind hier in keinem Actionfilm, ich hatte nicht unbedingt vor mit dir in diese Lagerhalle einzufallen." Ich lächelte über die Vorstellung, wie wir beide, an Seilen hängend, durch die Fenster der Lagerhalle eindringen und in einem Regen aus Scherben auf dem Boden landen, elegant auf beiden Füßen, während wir die Leute in der Lagerhalle niedermähten, ich Tamara befreite und als Held hervorging.
Doch das hatte ich nicht im Sinn.
"Ich brauche lediglich Informationen. Ich werde mir Tamara am Tag wieder holen, würdest du mich begleiten wäre das dein sicherer Tod. Nicht, dass ich dich betrauern würde, aber ich hatte nicht vor mein endloses Leben mit der Schuld zu verbringen die sich mir auferlegen würde. Ich wüsste gern alles über die Schwächen eines Vampirs, seine Stärken, seine Denkweisen. Nur so kann ich meiner Tochter helfen." Das Wort Tochter rutschte mir nur so heraus, aber da ich nur die Wahrheit sprechen konnte, musste ich wohl tief in mir wissen, dass Tamara meine Tochter war. Ich schüttelte den Gedanken ab, er war mir gerade nicht hilfreich.
"Am besten wir gehen gemeinsam zurück zum Schloss und besprechen das ganze, bevor die Sonne aufgeht und du jämmerlich verbrennst." sagte ich und blickte ihr lächelnd in die Augen. "Und dein Gefallen mit dir."
Ich hatte mittlerweile mitbekommen, dass es sie unheimlich reizte, dass sie in meiner Schuld stand, deshalb zog ich sie nur umso lieber damit auf.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Taking your own life. Interesting expression, taking it from who? Once it's over, it's not you who'll miss it. Your own death is something that happens to everyone else. Your life is not your own, keep your hands off it.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 20.03.2012
Beiträge: 19506
Blutstropfen: 57095

Gemma
Ich war nicht stolz darauf ein Vampir - oder zumindest sowas ähnliches - zu sein. Das Leben hier war meine Strafe dafür zu viel von der Welt verlangt zu haben und im Gegensatz zu anderen Vampiren nahm ich es auch intensiv als Strafe wahr. Der erste Mensch, den ich getötet hatte, würde mir nie aus dem Kopf gehen. Ich hatte Tage lang geweint, weil ich die Schuldgefühle nicht hatte ertragen können. Zu dem Zeitpunkt hatte ich meinen Blutdurst nicht unter Kontrolle gehabt. Das hatte ich auch heute noch nicht so wirklich. Nein, ich war immer noch unkontrolliert, wenn ich wirklich Hunger hatte. Deshalb ließ ich es meistens gar nicht erst so weit kommen. Heute aber war das wohl schief gelaufen. Ich hatte getrunken, der Jäger hatte mich angegriffen und jetzt musste ich mich an ihm sättigen und ihn dadurch töten. Ich könnte mir nun einreden, dass es nicht meine Schuld war, aber so war es nun einmal. Hellhörig spitzte ich die Ohren - was für eine Ironie diese Wortwahl in seiner Gegenwart zu wählen - und lauschte bei dem Anruf mit, ließ den leer gesaugten Körper zu Boden sinken und wischte mir mit dem Ärmel meines zerstörten Kleides den Mund ab. Meliorn legte auf und schob das Handy zurück in seine seltsame Hose. Komisch. Er trug selbstgenähtes Zeug und sowas, aber folgte dem Trend ein Handy zu besitzen? Egal. Ich richtete mich langsam auf und klopfte mir in aller Ruhe die Erde von meinem Kleid und meinen nackten Beinen, ehe ich mich zu der Leiche hockte und begann seine Hosentaschen und seine Weste zu durchwühlen. "Ja, ich hab mitgehört. Aber nicht, weil du mich so übermäßig interessierst. Ich hab einfach ein sensibles Gehör", versuchte ich mich rauszureden. Er spekulierte doch aber darauf, dass ich ihn belauscht hatte. Ich schuldete ihm einen Gefallen und so wie das alles klang, würde ich mich dafür in Gefahr begeben müssen. Oh da hatte ich ja mal gar keine Lust drauf! "Ah!", rief ich aus und zog das Portemonnaie aus der inneren Brusttasche des Jägers, richtete mich auf und durchsuchte die Kreditkartenschlitze. "In dem Schloss weiter den Wald rein. Da wohnen doch die meisten übernatürlichen Wesen. Solltest du eigentlich von gehört haben.", murmelte ich konzentriert, als ich den Führerschein fand und so den Namen der Person herausfand, deren Leben ich gerade beendet hatte. Zufrieden merkte ich mir den Namen, setzte ihn auf meine abartig lange Liste von Leuten, die ich bereits ermodet hatte, schob die Plastikkarte zurück in den Schlitz und steckte das Portemonnaie zurück in seine Brusttasche ohne Geld oder weiteres zu entwenden. Diese Liste, die ich mental führte, sollte mich daran erinnern, was ich war und was ich alles getan hatte. Wie sollte ich sonst an meiner Menschlichkeit festhalten, wenn ich mordete und mit der Zeit alle verlor, die mir irgendwie an mein totes Herz wuchsen? Ich seufzte und drehte mich zu Meliorn um, um den kurzen Moment der Melancholie wieder zu beenden und mein falsches, arrogantes Lächeln aufzusetzen. "Du willst sicher von mir, dass ich mich in Lebensgefahr begebe und Seite an Seite mit dir in diese Lagerhalle einfalle, oder?" Dann hofften wir also besser mal darauf, dass es kein Nest war, sondern nur ein einzelner Vampir.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 12.08.2013
Beiträge: 452
Blutstropfen: 1889

Meliorn

Ich rümpfte die Nase als sie ausgiebig von dem Jäger trank. Das würde er nicht überleben. Doch das war nicht mein Problem.
Ich spürte plötzlich ein Vibrieren in der Hosentasche meiner Stoffhose. Automatisch griff ich rein und nahm den Anruf auf meinem Smartphone an. Wer rief mich denn um diese Uhrzeit an?
"Meliorn?" meldete ich mich wie gewöhnlich. Am anderen Ende der Leitung war es still. Ich wollte gerade das Handy vom Ohr nehmen, als ich ein leises Wimmern hörte. Tamara? Sie weinte...
"Tamara? Ist alles okay?" fragte ich besorgt. Sie weinte weiter. Ich hörte ein Knurren im Hintergrund. Das schien Tamara zum Reden zu bewegen.
"Ich...Ich bin in dem a-a-alten Industr-r-riegebäude a-a-am Stadtr-r-rand... B-bitte komm m-mich holen... Sonst w-w-wird er mich t-t-töten...!" stotterte sie, als würde sie den Text vorlesen.
Panik ergriff mich.
"Wer wird dich töten?" fragte ich aufgebracht. Sie wimmerte, und flüsterte leise, ganz leise "Vampir..."
Mir gefror das Blut in den Adern. Das Freizeichen ertönte. Ich war wie gelähmt und blickte nach unten zu Gemma. Sie schien gerad ihr Mahl beendet zu haben und blickte zu mir auf.
"Du hast bestimmt mitgehört?" fragte ich sie, mehr als Aussage, als als Frage gemeint.
"Wo lebst du? " fragte ich sie daraufhin. Diesen Tag würde ich noch Zeit haben, ein Vampir würde nicht mitten am Tag speisen, insoweit war mir diese Information zuträglich. Und umso passender war es, dass ein Vampir in meiner Schuld stand. Sie wusste mehr über die Schwächen ihrer Art, und wäre bestimmt eine gute Hilfe dabei, meine Patentochter zu befreien. Ich wusste, ich sollte mich als unsterbliches Wesen nicht so auf einen Mensch ein einlassen, doch sie war mir viel zu sehr ans Herz gewachsen... So sehr wie noch nie ein Mensch zuvor. Das lag vielleicht auch daran, dass die Wahrscheinlichkeit, dass sie meine Tochter war bei 50% lag. Ja gut, ich war nicht stolz darauf eine verheiratete Frau verführt zu haben, aber ich bereute es nicht. Und zu dem Zeitpunkt wusste ich nicht, dass sie einen Mann hatte. Deshalb hatte ich den Kontakt zu ihr weitestgehend abgebrochen, als ich es erfuhr, doch ich ließ es mir nicht nehmen ihre Tochter zu besuchen, die sie neun Monate nach unserem kleinen Stelldichein auf die Welt gebracht hatte.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Taking your own life. Interesting expression, taking it from who? Once it's over, it's not you who'll miss it. Your own death is something that happens to everyone else. Your life is not your own, keep your hands off it.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 20.03.2012
Beiträge: 19506
Blutstropfen: 57095

Gemma
Ich wollte endlich diesen verdammten Pflock loswerden. Das Holz machte es mir unmöglich mich selbst zu heilen. Ich hatte schon früh gemerkt, was Holz mit meinem Körper anstellte. Es blockierte einfach sämtliche Kraft, die ich in mir trug. Es ließ mich nicht heilen. Deswegen verlor ich auch mit jeder Minute Kraft, die durch meine Wunden in Form von Blut austrat. Je länger er wartete, desto schwächer wurde ich und desto schlimmer wurde der Schmerz. Deswegen war es fast eine Erlösung, als er endlich zu mir trat. Na ja, wie gesagt: Fast. Ich unterdrückte ein schmerzvolles Stöhnen, als sich der Druck mit einem Mal von meinem Bauch löste und ich ungebremst zu Boden fiel. Meine Beine knickten einfach so unter meinem Körper weg und ich blieb an den Baum gelegt liegen. Okay, nur ein paar Minuten. Ich brauchte nur ein oder zwei Minuten, um mich zu beruhigen, mich zu sammeln. Scheinbar aber wurde etwas mehr Zeit daraus, denn ich nahm gar nicht wahr, dass der Hippie-Typ mich etwas fragte. Ich stand völlig neben mir. Deshalb zuckte ich bei seiner plötzlichen Berührung auch erschrocken zusammen. Wieso packte er mich an? Ich war bereits kurz davor seine Hand wegzuschlagen, als ich spürte wie meinem kalten Körper plötzlich ganz warm wurde. Es war wie früher, wenn ich mich in die heiße Badewanne gelegt hatte. Heute nahm ich solche Wärme eigentlich kaum mehr wahr. Es war ein angenehmes Gefühl, das mir all den Schmerz nahm, der mich vorher noch in meinem Körper gefangen gehalten hatte. Prüfend hob ich den Blick und musterte den Mann, der über mir hockte ein wenig. Er hatte die Augen geschlossen, sodass er mich nicht sah wie ich ihn hierbei beobachtete. Hatte er das eben auch mit dem Jäger gemacht? Oh apropos Jäger! Erst jetzt fiel mir auf, dass sein Körper direkt neben mir lag. Gierig griff ich nach seinem Handgelenk, noch bevor die Elfe – oder Fee oder was auch immer er war - mich losließ. Ich wollte bereits zu beißen, als besagter Dunkelhaariger sich erhob. Er schwankte ein wenig, sodass ich die Stirn runzelte, doch sein Blick klärte sich kurz darauf und er sah mich an. Meinen Namen? Ach ja, wegen des Gefallens, den ich ihm nun schuldete. So ein Mist… Ich hasste es gebunden zu sein. „Gemma…“, murmelte ich nur skeptisch, als er mir seinen Namen verriet. „Hm.. Dein Name ist genauso seltsam wie du.“, stellte ich bloß nüchtern fest und zog das Handgelenk des Jägers an meinen Mund, schob die Zähne in sein Fleisch und trank. Oh endlich wurde mein Hunger gestillt! Dass ich nun auch nicht mehr aufhören konnte zu trinken, bis absolut nichts mehr übrig war, war der Jäger selber schuld. Ich hätte ihn nicht töten müssen. Nicht bevor er mich angegriffen hatte.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 12.08.2013
Beiträge: 452
Blutstropfen: 1889

Meliorn

Ich nickte als sie dem Handel zustimmte und ging auf sie zu, packte den Pflock der in ihrem Bauch steckte und zock ihn mit einem gekonnten Ruck aus dem Baum und zeitgleich aus ihrem Rumpf. Kraftlos sackte sie zu Boden.
Ich ging zu dem Jäger, packte ihn an seiner Weste an und schleifte ihn zu der kleinen Vampirin.
"Bedien dich." sagte ich und betrachtete das untote Mädchen. Anscheinend verlor sie noch immer Blut, und dadurch, dass sie so schwach war, regenerierte sie sich nur schleppend. Als sie keine Anstalten machte sich über den Jäger herzumachen, runzelte ich die Stirn.
Ich wägte ab und entschied mich dazu, ihr noch insoweit zu helfen, dass sie zumindest die Kraft hatte zu trinken und sich in ihr Heim begeben konnte.
"Möchtest du, dass ich dir helfe, und deine Regeneration beschleunige?" fragte ich sie sachlich. Doch sie schien mich nicht zu hören, oder sie hatte keine Kraft mehr zu reagieren. Also nahm ich ihr Schweigen als Erlaubnis auf, kniete mich neben die immer noch Blut verlierende Gestalt und berührte sie sanft an der Schulter. Ich konzentrierte mich. Einen Vampir zu heilen erforderte etwas... andere Energie als das Heilen eines Menschen. Menschen waren fragil, ihre Leben waren endlich, der Tod würde sie immer erreichen. Ein Vampir allerdings war bereits tot. Ich stellte mir vor wie sich ihre Wunden zu schließen beginnen und ihre Innereien sich wieder ordneten und zusammenfügten an den Stellen an denen das splittrige Holz seinen Weg durch ihren Körper gefunden hatte.
Wie immer wenn ich heilte strömte die Energie in ihren Körper, was sie als einen warmen Hauch warnahm, der durch sie kroch. Sie zuckte unter meiner Hand zusammen, entriss sich mir aber nicht. Jemanden zu heilen der keinen Herzschlag hatte machte es mir schwerer, die heilende Energie durch den Körper zu leiten, normalerweise half mir das Blut welches durch die Adern gepumpt wird dabei, bei ihr musste ich mich mehr konzentrieren.
Nach ein paar Minuten des Konzentrierens öffnete ich meine Augen und ließ von ihr ab. Ich betrachtete die Stellen die zuvor noch offen klafften und stellte zufrieden fest, dass lediglich ihr Kleid kaputt war, nicht mehr aber ihr Körper. Nun könnte sie das Blut des jämmerlichen Menschen trinken, ohne direkt alles zu verlieren. Sie hatte noch etwas über eine Stunde bis zum Sonnenaufgang, sie würde sich beeilen müssen.
Ich erhob mich und war erstaunt, wie viel Energie mich das gekostet hatte. Ich schwankte kaum merklich und fokusierte mich wieder darauf, Energie aufzunehmen. Ich atmete tief durch und betrachtete dann wieder die Vampirin.
"Darf ich erfahren, wie du heißt? Ich würde gern den Namen derjenigen Person kennen, die nun in meiner Schuld steht." Ich lächelte leicht. Der Fairness halber fügte ich hinzu: "Ich heiße Meliorn."

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Taking your own life. Interesting expression, taking it from who? Once it's over, it's not you who'll miss it. Your own death is something that happens to everyone else. Your life is not your own, keep your hands off it.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 20.03.2012
Beiträge: 19506
Blutstropfen: 57095

Gemma
Wow, der hatte ja Nerven! Sah er nicht, dass ich Schmerzen hatte? Klar, über die Jahre musste ich mich wohl oder übel an Schmerzen wie diese gewöhnen – einige Male war ich schon von Jägern erwischt worden und hatte mich irgendwie noch retten können, aber das hieß nicht, dass es irgendwann aufhörte weh zu tun. Ich lernte damit zu leben, mehr aber auch nicht. Verdammt, ich hing hier gerade mit meinem gesamten Körpergewicht – auch wenn es nicht viel war, da ich verdammt winzig war – an einem Pfahl, der durch meinen Bauch ging und in einem Baum mündete. Scheiße, ich war gerade dabei zu verrecken. Die Sonne würde aufgehen und mich verbrennen, vielleicht würde ich vorher aber auch schon austrocknen. So oder so, es war nicht besonders angenehm hier zu hängen und auf den Tod zu warten. Dass er sich also alle Zeit der Welt ließ, gefiel mir gar nicht. In aller Ruhe ging er zu dem Jäger herüber, der mich erst in diese Lage gebracht hatte. Er hockte sich zu ihm und nahm sein Handgelenk. Was zur Hölle tat er da? Er hockte bloß da und hatte die Augen geschlossen. Was sollte das werden? Meditierte er oder sowas? Er könnte mich auch kurz her runterheben, danach könnte er so viel mit der Natur kommunizieren wie er wollte. Ich würde ihm da sicher nicht im Weg stehen! Eigentlich wollte ich nur zurück in meinen Sarg und etwas schlafen. Die Sonne würde bald aufgehen, als wurde es auch bald Zeit. Ich seufzte und hielt mich weiter an dem Pfahl fest, obwohl ich genau wusste, dass ich dieses Teil nicht rausbekommen würde. Ich hatte zu viel Blut verloren und eine Menge meiner Kraft war mit ihm im Waldboden versickert. Genervt sah ich dabei zu wie sich der Waldbursche endlich wieder bewegte. Er richtete sich auf und ließ den Jäger auf dem Boden liegen. Was war das denn bitte gewesen? Egal! Ich hatte wirklich größere Probleme. Diese schien er aber lösen zu wollen. Ach wie freundlich von ihm… na ja, würde er dafür nicht etwas von mir verlangen. „Hm… ich hatte nicht vor dich anzugreifen. Du riechst zwar echt nicht schlecht, aber ich trinke, um zu überleben und nicht weil ich ein Gourmet bin.“, erklärte ich ihm. Nur weil er so ein Elfending war, hieß das nicht, dass er sich so aufspielen musste. Niemand hatte gesagt, dass ich mich auf ihn stürzen wollte. „Du willst also eine Gegenleistung dafür? Wow.. wie selbstlos. Aber na gut. Wenn du mich endlich hier runter holst, schulde ich dir was, okay? Ich nehme mal an du sagst mir nicht, was das sein wird.“, brummte ich genervt, weil ich jetzt auch noch etwas bei ihm gut haben sollte. Na toll! Ich ließ meine blutverschmierten Hände sinken und schaute ihn an. „Nur bitte hol mich endlich hier runter, ja?“, jammerte ich. Mann, er schien echt keine Ahnung zu haben, was für Schmerzen das hier waren! Dass er dann auch noch lachte, ließ mich nur meine grünen Augen verengen. „Man kann ja nie wissen. Vielleicht bist du ja so ein Perversling.“ Immerhin lief er ja auch mitten im Wald barfuß herum. Er war generell also etwas seltsam.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 12.08.2013
Beiträge: 452
Blutstropfen: 1889

Meliorn

Als sie mit ihrer süßes-Mädchen-Masche anfangen wollte, fasste ich für mich schon den Entschluss zu gehen. Doch was sie daraufhin sagte, dass sie bei Sonnenaufgang verbrennen würde, und der Wald nicht unverschont bleiben würde, bewegte mich dazu, ihr doch weiter meine Aufmerksamkeit zu schenken. Sie blutete recht stark aus ihren, wie ich erst jetzt feststellte, zwei Wunden, doch da das Blut nicht pulsierte sondern eher stetig aus den Wunden hervortrat, erkannte ich, dass dies nicht ihr eigenes Blut war, wenngleich sie es trotzdem zum Überleben benötigte. Meine erste Vermutung bestätigte sich also.
Ich konzentrierte mich kurz, um den Zeitpunkt des Sonnenaufgangs zu erfahren und schätzte dann die Zeit ein, die mir noch blieb.
Ich kommentierte ihre Bemühungen nicht, auch wenn ich für mich schon einen Entschluss gefasst hatte, den ich selbst davor nicht in meine Überlegungen einbezogen hatte.
Ich ging zu dem Jäger und kniete mich neben ihn. Ich nahm sein Handgelenk zwischen meine Finger und spürte seinen, zwar schwachen aber dennoch vorhandenen, Puls. Ich schloss die Augen und zog direkt Energie aus dem Waldboden. Ich atmete einmal tief durch und konzentrierte mich dann darauf, die Zellregeneration des Jägers anzutreiben. Ich spürte, wie sein Puls an Kraft gewann, war aber gleichzeitig darauf bedacht, sein Bewusstsein nicht zurückkehren zu lassen.
Ich legte das Handgelenk des bewusstlosen Mannes wieder auf den Waldboden und erhob mich. Für einen kurzen Moment genoss ich es, keine Energie verloren zu haben während des Heilungsprozesses. Das war so selten, da ich meist außerhalb des Waldes zum Heilen hinzugezogen wurde.
Ich wand meine Aufmerksamkeit wieder dem Vampir zu.
"Ich werde dir helfen", sagte ich mit einem schiefen Lächeln. Ich machte eine kurze Pause, bevor ich fortfuhr.
"Allerdings nur unter zwei Bedingungen. Die erste Bedingung ist, dass du mich verschonst und dich stattdessen an dem Jäger sättigst. Er hat jetzt genug Blut in sich, deinen Hunger weitestgehend zu stillen. Die zweite Bedingung ist, dass du mir einen Gefallen schuldig bist."
Ich sah ihr fest in die Augen. Da fiel mir ihr letzter Satz wieder ein, und ich lachte leise auf.
"Und keine Sorge, ich habe nicht vor dir unter den Rock zu sehen."
Anderthalb Stunden hatte sie noch, bevor der erste Sonnenstrahl zu sehen sein würde. Mit Absicht habe ich sie warten lassen, so war die Wahrscheinlichkeit höher, dass sie mich in Frieden lassen würde, da sie zu beschäftigt wäre, sich aus dem Staub zu machen. Mir war bewusst, dass Feenblut für Vampire um einiges attraktiver war, da auch wir unsterblich waren und unser Blut deshalb stärker war, Energiereicher. Doch ohne mein Einverständnis würde sie nicht einen Tropfen meines Blutes abbekommen, redete ich mir ein. Schließlich war sie so klein... Ich überragte sie um knapp eine Elle.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Taking your own life. Interesting expression, taking it from who? Once it's over, it's not you who'll miss it. Your own death is something that happens to everyone else. Your life is not your own, keep your hands off it.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 20.03.2012
Beiträge: 19506
Blutstropfen: 57095

Gemma
Oh wow, das war wirklich zum kotzen! Mal ganz abgesehen von den Schmerzen, war es hier stinklangweilig! Ich wusste nicht, ob der Jäger, der da zu meinen Füßen lag tot war oder einfach nur ohnmächtig, aber in beiden Fällen konnte er sich nicht einmal mit mir unterhalten. Oder mich unterhalten. Würde er wenigstens langsam krepieren, ein wenig Blut spucken oder sowas, hätte ich wenigstens etwas zu gucken gehabt. So aber war es einfach nur langweilig. In wenigen Stunden würde die Sonne aufgehen und wenn er bis dahin nicht aufgewacht war und mich pfählte, würde ich noch elendig hier verbrennen und nichts als ein Häufchen Asche zurücklassen. Gott, das nervte! Unzufrieden legte ich den Kopf nach hinten und an den Baum, während meine Hände immer noch um den Pfahl in meinem Bauch geklammert waren. Ich konnte ihn nicht einmal rausziehen! Mein ganzes Gewicht lastete senkrecht auf dem Pfahl. An sich war das ja kein Problem. Ich war stark, aber mein Körper war nicht sonderlich groß und durch den Pfahl in meinem Oberschenkel und den, der mich aufspießte, trat sehr viel Blut aus. Blut, das ich doch gerade erst zu mir genommen hatte! Die heutige Jagd war also eher kontraproduktiv gewesen. So ein Mist, dabei hatte ich doch so einen Hunger! Augenblicklich schnellte mein Kopf hoch, als ich ein Knacken der Äste vernahm. Was war das? Ruhig senkte ich den Kopf ein wenig und konzentrierte mich auf die Geräusche um mich herum. Aus diesem Grund war es gut, dass mein Herz nicht schlug. Ich konnte nur die Geräusche anderer wahrnehmen, denn selbst atmen musste ich nicht, außer um zu reden. Es war also komplett still um mich herum. Ich hörte hier und da ein paar kleine Hasenherzen, die schnell schlugen, aber unter ihnen war auch ein Herzschlag, der dem eines Menschen ähnelte. Allerdings nicht so ganz. Es war kräftiger, lauter, stärker. Also doch kein Mensch? Es kam immer näher, aber ich konnte dennoch kein Wesen in meiner Nähe wahrnehmen. Was zur Hölle war das? Ein Trick? Ich zuckte erschrocken zusammen, da ich mit einer lauten Stimme nicht gerechnet hatte und meine Ohren noch sehr sensibel waren. Vorsichtig drehte ich den Kopf, dann erkannte ich ihn. Ein… Elf oder sowas? Seine Ohren hatten eine seltsame Form und er lief beinahe halbnackt hier herum. Er trug nicht einmal Schuhe! Seltsamer Kauz… Bot er mir gerade wirklich seine Hilfe an? Wieso hatte ich das Gefühl, dass er das nicht bloß aus reiner Herzensgüte tun würde? „Also wenn du gerade nichts Besseres zu tun hast und etwas Zeit opfern könntest, wäre es wirklich sehr nett, wenn du mir den Holzpflock aus meinem Bauch ziehen und mich hier runterholen könntest.“, sagte ich zuckersüß und seufzte leise, als ein weiterer Versuch das Ding aus meinem Körper zu ziehen, scheiterte. Mann, das tat aber auch verdammt weh! „Wenn du es nicht tust, werde ich in ein paar Stunden wohl hier verbrennen und den halben Wald mit abfackeln und du siehst aus wie einer dieser Naturmenschen.“, meinte ich abschätzig und legte den Kopf leicht schief. Bei ihm würde das Kleine-Mädchen-Spiel wohl nicht funktionieren. Er war wohl kaum so naiv wie viele Menschen. „Na ja und er da wird mir wohl kaum helfen. Bei der Zeit, die vergangen ist und den Wunden nach zu urteilen, sind 67% seines Blutes bereits versickert, das heißt… er ist so gut wie tot und es bleiben noch circa 1,98 Liter Blut übrig, durch die ich sicher wieder fit werden und hier verschwinden kann, bevor ich in Flammen aufgehe.“, erklärte ich ihm sachlich und wischte mir mit dem Handrücken etwas seines Blutes vom Kinn. „Oh und circa 26% habe ich vorher schon genascht.“, wisperte ich und lächelte schief. Dann aber wurde mein Gesicht wieder neutral und ich verengte warnend die Augen. „Aber schau mir bloß nicht unter den Rock, wenn du mich runterholen solltest!"

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 12.08.2013
Beiträge: 452
Blutstropfen: 1889

Meliorn

"Vielen Dank!" jauchzte Tamara, ein Mädchen welches ich kenne, seit sie noch ein kleines Kind war. Auch jetzt war sie erst Fünfzehn, doch sie hatte sich sehr verändert in den vergangenen Jahren. Sie umarmte mich stürmisch und bewegte ihren Arm, um zu testen ob er wieder voll funktionstüchtig war.
"Ich helfe dir gern." sagte ich und lächelte sie an. Auch wenn ich es ziemlich ulkig fand, wie sie sich den Arm gebrochen hatte, so hatte ich ihr doch gern geholfen.
"Aber nun verrate mir doch bitte: Wie hast du es hinbekommen, so gegen die Tür zu laufen, dass du dir den Arm brichst?" fragte ich sie schmunzelnd.
Sie zuckte nur mit den Schultern. "Ich hatte es eilig." Dann lächelte sie mich entschuldigend an. "Und das habe ich immer noch, ich treffe mich mit einem Jungen."
Ich lachte leise auf. "Dann will ich dich nicht weiter aufhalten."
Sie umarmte mich noch einmal hastig und lief dann nach draußen.
Sobald sie außer Hörweite war, seufzte ich auf. Ich fühlte mich schwach, wie nach jedem Heilungsprozess den ich beschleunigte.
Ich verließ die Wohnung von Tamara und ihren Eltern, schloss die Tür hinter mir und machte mich auf in Richtung Wald. Sobald ich die Zivilisation verlassen hatte, nahm ich meine Feen-Erscheinung an und flog weiter zum Wald. Es war einfach die weniger anstrengende Art zu reisen.
Am Waldesrand angekommen landete ich auf dem moosbewachsenen Boden und atmete erleichtert auf, als ich spürte, wie ich die Energie der Natur durch meine nackten Füße in mich aufzusaugen schien.
Ich blickte in den Himmel, während meines Weges hier her war die Sonne endgültig untergegangen und der Mond und die Sterne prangten am Himmel. Ein Lächeln umspielte meine Lippen, als ich tiefer in den Wald lief.
Nach einer Weile vernahm ich ein Geräusch. Ein Wimmern? Ich folgte dem Geräusch, nach ein paar Metern hörte ich es allerdings nicht mehr. Vielleicht war es ein Tier, welches gerade gestorben ist. Doch anstatt mich umzudrehen und mich weiter auf die Regeneration meiner Kräfte zu konzentrieren, lief ich weiter in die Richtung, aus der das Geräusch gekommen war.
Nach einer kurzen Weile sah ich dann auch, was, oder genauer gesagt wer, das Geräusch verursacht hatte. An einem Baum hing ein Mädchen, doch nicht ohne Hilfsmittel. Nach ein paar weiteren Schritten entdeckte ich den Pfahl in ihrem Rumpf. Doch sie sah nicht aus wie ein Mensch, sie war bleich und ihr Haar war weiß. Vampir schoss es mir durch den Kopf. Ja, das ergab Sinn. Vor allem nachdem ich feststellte, dass die Person nicht tot war. Nun ja, zumindest nicht wirklich, sie bewegte sich und machte Anstalten den Pfahl aus ihrem Rumpf zu bekommen, wobei sie immer wieder einen vorwurfsvollen Blick zu einem bewusstlosen Mann warf, der stark aus dem Nacken blutete. Wahrscheinlich war er derjenige gewesen, der sie pfählen wollte.
Ich trat aus den Schatten der Bäume hervor und betrachtete sie neugierig, nicht mehr darauf bedacht unsichtbar für sie zu sein.
Ich schmunzelte und sagte."Willst du vielleicht, dass ich dir helfe?" fragte ich, meine Belustigung nicht unterdrückend.
Ich hatte mehrere Optionen:
-Ich entfernte ihr den Pflock und sie greift mich an.
-Ich töte sie und muss mit der Last leben ein Leben genommen zu haben, obwohl ich normalerweise gegenteiliges tue.
-Ich entlocke ihr einen verbindlichen Schwur, sodass ich sie befreien kann und heilen, ohne um mein Leben fürchten zu müssen.
-Ich ließ sie hängen und half dem Jäger der nach wie vor bewusstlos auf dem Boden lag.
Meine Entscheidung machte ich einzig und allein daran fest, wie sie nun mit mir sprechen würde. Vielleicht würde ich auch ein wenig mit ihrer Geduld spielen. Wie oft hatte man die Möglichkeit, einen Vampir zu striezen, der recht hilflos an einem Baum baumelte?

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Taking your own life. Interesting expression, taking it from who? Once it's over, it's not you who'll miss it. Your own death is something that happens to everyone else. Your life is not your own, keep your hands off it.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 20.03.2012
Beiträge: 19506
Blutstropfen: 57095

Gemma
Hunger. Es war ein widerliches Gefühl. Das hatte ich damals sicher nicht angestrebt, als ich von der Alchemie das ewige Leben wollte. Ich hatte zu viel verlangt und war deshalb sehr tief gefallen. Man konnte es wohl mit Ikarus vergleichen. Bloß war ich beim Fall nicht gestorben, nein, ich fiel immer noch. Ich fiel, bis mich jemand im Fall tötete. Erst dann würde dieser Hunger aufhören. Gewissermaßen hatte ich es also geschafft. Ich starb nicht. Ich lebte vermutlich ewig. Bloß steckte ich nun auch ewig in diesem Körper fest und musste mich vom Blut anderer Menschen ernähren. Wenn man das so von mir hörte, wenn man meine Fehler vor Augen geführt bekam, glaubte man vermutlich, dass ich eingebildet und skrupellos war, doch so war ich nicht immer gewesen. Ich hatte bloß das gewollt, was jeder Alchemist herausfinden wollte. Es war meine Gier nach Wissen gewesen, die mich so weit getrieben hatte. Jetzt war ich vorsichtiger, doch jetzt war es leider auch zu spät. Ich hatte bereits meine Strafe erhalten, die mich zum Monster gemacht hatte. Meine bloße Existenz machte mich zum Mörder. Ich wollte das nicht – wirklich nicht! – aber wenn ich dem Rausch des Hungers erst einmal verfallen war, konnte ich nicht mehr aufhören. Das konnte vermutlich niemand verstehen, der nicht in derselben Lage steckte. Ich hatte hier im Schloss schon einige Vampire kennengelernt, aber alle waren hochnäsig und zu stolz gewesen. Keiner hier teilte mein Leid. Keiner der anderen würde ihr Leben tauschen. Ich seufzte und band meine weißen Haare zu einem Zopf, ehe ich mein schwarzes Kleidchen glatt strich. Seit der Verwandlung waren die Farbpigmente aus meiner Haut und meinen Haaren beinahe ganz verschwunden. Die Sonne erreichte meine Haut nicht mehr ohne mich zu Asche zu verbrennen und meine Haare… was mit denen passiert war, hatte ich noch nicht so ganz raus. Aber egal. Einen Vorteil verschaffte mir mein zierlicher, jugendlicher Körper: Beute ködern. Wenn ich es richtig anstellte – diese dummen Kleider trug und kein Makeup auftrug – sah ich aus wie ein liebliches kleines Mädchen, das allein im großen Wald herumlief. Es klappte einfach jedes Mal. „Hey Kleine!“, kam es von links und ich drehte mich um, legte den Kopf schief und blinzelte. „Es ist gefährlich hier draußen. Vor allem nachts. Hast du denn nichts von den wilden Tieren hier gehört?“ Ein großer, robust gebauter Mann kam auf mich zu. Er trug eine dicke Daunenweste. Hätte ich auch nur eine Sekunde überlegt, hätte ich sicher gemerkt, dass er die nicht trug, weil es kalt war, sondern um Waffen darunter zu verstecken. Ich schaute zu ihm hoch. Mit meinen knapp 1,60m Größe reichte ich ihm nicht einmal bis zur Schulter. Verflucht sei dieser Körper! „Wilde Tiere?“, fragte ich leise und schaute ihn an, als wüsste ich nicht, dass er von Vampirangriffen sprach – von meinen Angriffen. „Ja. Sag mal, wo sind denn deine Eltern? Läufst du hier ganz allein rum? Du solltest zurück nach Hause gehen!“, wies er mich streng an und ich blinzelte mehrmals verständnislos. „Wohin?“, fragte ich mit beinahe tonloser Stimme. „Na nach Hause. Zurück in die Stadt.“ Oh wenn er wüsste. „Aber ich hab doch kein Zuhause. Ich lebe hier.“, erklärte ich ihm und drehte leicht den Kopf, als er die Augenbrauen zusammenzog. „Aber…“, stammelte er verwirrt. Ich drückte ein wenig auf die Tränendrüse und schniefte, warf mich an seine Brust und umschlang ihn mit den Armen. „Oh.. Okay… Komm, ich bring dich in die Stadt, ja? Da kümmert sich sicher jemand um dich.“, murmelte er und ich grinste an seiner Brust. Wie fielen die Menschen bloß immer wieder auf kleine, schluchzende Mädchen hinein? Er löste mich leicht von seiner Brust und lächelte, tätschelte meinen Kopf und drehte sich um. Idiot. Mit einem Hieb sprang ich auf seinen Rücken, zog seinen Kopf an seiner Schmalzlocke zurück und rammte meine Zähne problemlos in seine entblößte Kehle. Er hatte seine Deckung fallen gelassen. Leider aber bemerkte ich jetzt dann auch endlich, dass er ein Jäger war. Ich spürte den Pfahl, als er mich am Oberschenkel streifte. Im nächsten Augenblick steckte er in meinem Oberschenkel, sodass ich kreischte, mich aber nur noch mehr in seinem Nacken verbiss. Mit seinem vollen Gewicht warf er sich rückwärts gegen den nächsten Baum, sodass zwei meiner Rippen nachgaben und ich keuchte und damit meinen Mund öffnete und ihn frei gab. Kaum hatte ich dann mit meinen Füßen den Boden berührt, bohrte sich der nächste Pfahl durch meinen Rumpf und verkeilte sich im Baum hinter mir. Ich wimmerte kurz, griff um den Pfahl und hielt mich daran fest. Nur dieses dumme Stück Holz hielt mich über dem Boden und am Baum fest. Schwankend torkelte der Jäger von mir zurück, stolperte über einen kleinen Stein und fiel rückwärts mit dem Hinterkopf auf einen Baumstamm. Oh super… Jetzt konnte er es nicht mal zu Ende bringen und ich hing hier rum… Wortwörtlich.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 28.04.2012
Beiträge: 9057
Blutstropfen: 27782

Samuel
Ein Grinsen legte sich bei Claires Worten auf meine Lippen. ''Na las das bloß nicht Julie hören, sonst wird sie dir nen Vortrag halten, wie lange die Vorbereitungen gedauert haben und dass du dich gefälligst amüsieren sollst.'' Grinsend drückte ich ihr einen Kuss auf den Kopf. Bei Robertos Worten musste ich lachen, es war ja nicht böse gemeint, er wollte uns einfach aufziehen. Belustigt beobachtete ich das rum gealbere von Claire und Roberto, ich war froh, dass Claire auch außerhalb des Schlosses Freunde gefunden hatte. Trotzdem stand ich auch auf, um mich etwas mit den anderen zu unterhalten. Sophie schlief während dem ganzen einfach vor sich hin. Manchmal wachte sie auf, wenn jemand neues sie nahm, weil dem anderen die Arme einschliefen. Dann musterte sie die neue Person neugierig , bevor sie weiter schlief.
Nach und nach verabschiedeten sich jedoch unsere Gäste von uns, aber das war auch vollkommen in Ordnung. Es war ja schon nett gewesen, dass sie das alles für uns organisiert hatten und sie waren danach ja auch nicht aus der Welt. Am Ende waren wir dann mit Julie und Oliver alleine. ''Dann müssen wir nur aufpassen, dass sie Sophie nicht gleich behält'', meinte ich grinsend.

Beigetreten: 31.07.2012
Beiträge: 27364
Blutstropfen: 80361

Arina Pelageja
Ich war erstaunt, wie ruhig er blieb, obwohl meine Hände um seine Kehle lagen. In der nächsten Sekunde war ich am anderen Seite des Zimmer. Langsam kam er auch mich zu, während ich einfach so stehen blieb und mich fast die Schuldgefühle überwältigten. Ich hatte mich immer noch nicht unter Kontrolle. War das normal? War es normal, dass ein Vampir so Schwierigkeiten mit dem Blutdurst hatte. Er legte seine Arme von hinten um mich. Sein Duft stieg mir in die Nase und er beruhigte mich. Ich lehnte mich leicht an ihn und seufzte leise bei seinen Worten. Ich runzelte die Stirn und drehte mich dann ein bisschen um, damit ich ihn ansehen konnte. "Wieso tust du das alles für mich? Du kannst mich doch überhaupt noch nicht richtig", murmelte ich leise und sah ihn beschämend an. Ich schämte mich. Ich hatte es gar nicht verdient, dass so ein bodenständiger Mann auf mich aufpasste.

Save your advice, 'cause I won't hear. You might be right, but I don't care.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 10.01.2015
Beiträge: 6717
Blutstropfen: 20423

Hardin
,,Haben dir deine Eltern denn nie gesagt, dass Jungs nur 7 werden und danach einfach nur noch wachsen?" Gab ich nur grinsend zurück. ich liebte es, sie zu ärgern. Als sie dann noch meinte, dass man ihr Essen ja immerhin essen konnte nahm ich mir einfach etwas von ihrem Teller. ,,Also gut, wenn du es nicht willst dann nehme ich es eben." Eilig schob ich mir den Bissen in den Mund. ,,Mhm..." Genüsslich schlos ich die AUgen. Hach, es war einfach herrlich sie ien bisschen zu ärgern. ,,lecker."
Mein Blick wanderte bei ihrer Frage zur Uhr. ,,Umd ei Uhrzeit? Müde? Das glaubst du doch wohl selbst nicht. Du etwa? Wenn ja, weiß ich nämlich wie ich dich wach bekomme." Langsam ließ ich meine Finger über sie wnadern und kitzelte sie wieder etwas. ,,Also von mir aus können wir gerne noch einen Film gucken oder so."

Claire
Ich grinste. ,,Naja, da ich ja gerade nichts weiter zu tun habe, muss ich mir ja irgendwie die Langeweile vertreiben, oder?" In diesem Moment genoss ich einfach die Zweisamkeit mit Sam. Irgendwann räusperte sich Roberto. ,,Ist ja abartig! Nehmt euch ein Zimmer!" Scherzte er. Lachend löste ich mich von Sam und warf mit dem kleinen Kissen nach ihm. Er fing es lachend auf und legte es auf den anderen Sessel. ,,Also wirklich...dieses Verhalten ist ja wohl unöglich."
Wir alberten noch eine ganze Weile etwas umher, redeten und teilweise wurde einfach nur Sophie hin und her gereicht, wenn jemandem die Arme einschliefen. Die ersten die sich verabscheideten waren Sams Eltern und seine Schwester. ich nahm es ihnen nicht übel. Doch das war bei keinem der Gäste der Fall. Die nächsten waren dann Roberto und sein Freund. Nun waren nur noch Sam, Julie, Oliver und ich hier. Julie hielt egrade Sophie in der Hand. Sie schien sich volkommen wohl zu fühlen. Langsam beugte ich mich zu Sam. ,,Ich glaube, wenn wir mal weg wollen können wir Sophie bei Tante Julie abschieben."

YouTube: MenA´s Buchgestöber <3 Schaut vorbei ^^
-Fifty Shades Darker-

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 28.04.2012
Beiträge: 9057
Blutstropfen: 27782

(Oh ich hab jetzt erst gesehen, dass du geantwortet hattest, sorry)
Emily
''Ohne dich hätte ich mich wahrscheinlich schon längst in die Bibliothek verzogen und hätte Türme aus Büchern um mich gehortet. Trotzdem ist es eben noch die Frage, ob und wann wir etwas nützliches finden'', meinte ich seufzend. Seufzend fuhr ich mir durchs Haar, es war ein guter Vorschlag von Mark, nur war das eben schon der Fall. ''Klar können wir mit den anderen telepatisch kommunizieren, ob ich es gleich als Radio bezeichnen würde weiß ich nicht. Laut meiner Mutter wissen die anderen Engel schon bescheid, was los ist, aber keiner weiß so wirklich was los ist. Die anderen sind auch beschäftigt damit raus zu finden, was los ist und was wir machen können, aber bisher ist da eben noch keine Info'', erklärte ich. Alle waren beschäftigt das schlimmste zu verhindern, aber wer wusste, wie lange es noch dauern würde, bis es eine Lösung gab.
Während die beiden weiter trainierten schrieb ich einfach mal alle Sachen auf, die wir bisher wussten, ob es jetzt um die Angriffe oder die bereits entführten Engel ging. Wenn wir das mal aufgeschrieben hatten fiel uns vielleicht eher etwas auf, was uns vorher nicht auffiel. Durch die Musik auf meinen Ohren bekam ich nicht mal mit, dass die Jungs irgendwann mit ihrem Training fertig waren und duschen gingen. Erst als ich fertig war mit schreiben und mich streckte bemerkte ich, dass Mark auf der Coach saß. Ich legte die Sachen zur Seite und stand auf, lief zu Mark rüber und setzte mich zu ihm. Seufzend legte ich mich hin, sodass mein Kopf auf Marks Schoß lag. ''Hey, na fertig mit Training?'', fragte ich schmunzelnd.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 10.01.2015
Beiträge: 6717
Blutstropfen: 20423

(ich antworte morgen, bin noch unterwegs ^^)

YouTube: MenA´s Buchgestöber <3 Schaut vorbei ^^
-Fifty Shades Darker-

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 10.09.2013
Beiträge: 4968
Blutstropfen: 14996

Mark
"Hm...also, ohne mich würdest du auf jeden Fall verzweifeln, dich so sehr in deiner Recherche vertiefen, dass du beinahe alles um dich herum vergisst und irgendwann bestimmt irgendetwas gegen die Dämonen finden. Ist allerdings nur die Frage, ob es bis dahin nicht schon zu spät war.", gab ich wieder, was sich nach kurzem Nachdenken in meinem Kopf gesammelt hatte. Was wäre eigentlich mit Unterstützung? Von anderen Engeln? Da fiel mir sogar etwas ein - natürlich wieder aus der Mystery-Serie Supernatural. "Könnt ihr nicht die anderen Engel kontaktieren und um Unterstützung bitten? Ich weiß ja nicht, wie es bei euch Engeln so abläuft, aber zu dritt werden wir vermutlich nicht wirklich weit kommen. Da kommt uns jede Unterstützung gelegen. Habt ihr nicht so eine Art Engel-Radio oder so? Wie kommuniziert ihr eigentlich? Per Gedanken oder so?" Zumindest war es bei dem Engel Castiel aus der Serie so. Aber es war ja nur Fiktion - und hier war die Realität.
Oliver schien nichts dagegen zu haben, weshalb wir weiter trainierten. Als wir dann beide geschafft waren, hörten wir auf und gingen nacheinander duschen. Wie erfrischend und erlösend eine Dusche doch sein konnte. Als ich wieder ins Zimmer trat, war Emily noch immer nicht fertig. Da ich nicht wusste was sie tat oder ob es überhaupt was wichtiges war, dachte ich nicht mal daran sie zu stören. Also setzte ich mich einfach auf die Couch und wartete geduldig. Irgendwann müsste sie doch aufhören, oder nicht?

Dawn
So ein Frechdachs! Erst kitzelte er mich und fragte auch noch rhetorisch, ob ich es witzig fände. Statt ihm zu antworten, wich ich lachend von ihm. Wenigstens hörte er wieder schnell damit auf, immerhin war das gut. Nicht auszudenken, wenn wir die gesamte Nacht mit Elroy (so hieß der Sohn xD) verbringen müssten, da er nicht mehr zum Schlafen zu bewegen war. "Ja, Sir. Ich finde es sehr amüsant.", spielte ich daher einfach mal sein Spiel mit. Dass er mich während des Kochens beobachtete, störte mich nicht im Geringsten. Im Gegenteil - ich empfand es als sehr angenehm...und im Übrigen kuschelten wir bereits. Daher hatte ich auch nichts dagegen einzuwenden.
Es dauerte auch nicht lange, bis ich fertig wurde und die Teller herausholte, um das Essen aufzuteilen. Hardin verschwand mit einem Teller, aber die Art und Weise wie er es tat, brachte mich erneut zum Lachen. "Du bist wirklich noch ein Kind.", zog ich ihn auf und gesellte mich zu ihm. Seiner Meinung nach war das Essen gut, ich hingegen sah es anders. "Naja. Es hätte besser sein können. Wenigstens kann man es essen." Ich nahm nur noch einen weiteren Bissen zu mir, legte den Teller dann auf dem Tisch ab und kuschelte mich an Hardin. "Bist du eigentlich schon müde?" Wenn nicht, dann könnten wir während der Kuschelrunde einen Film sehen oder so.

Can you fix the broken?
Can you feel, can you feel my heart?

I'm scared to get close and I hate being alone.
I long for that feeling to not feel at all.
The higher I get, the lower I'll sink.
I can't drown my demons, they know how to swim.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 28.04.2012
Beiträge: 9057
Blutstropfen: 27782

Samuel
Bei Claires Kommentar zu meiner Mutter konnte ich mir ein Grinsen nicht verkneifen. Ich glaube meine Mutter hatte einfach nur eine unglaublich beruhigende Wirkung auf Sophie, aber wir wusste alle, das Claire das nicht böse meinte, sondern einfach nur rum alberte. Von meiner Mutter kam nur ein, nicht gerade überzeugender, böser Blick in unsere Richtung, bevor ihre Aufmerksamkeit wieder zu Sophie wanderte. Oh ja sie hatte unsere kleine Prinzessin schon jetzt ins Herz geschlossen. Als Claire nach einem Moment zu mir kam lächelte ich sanft zu ihr auf. Ich erwiderte ihren Kuss und schlang meine Arme einfach um ihre Hüfte. Ich musste mir ein Lachen verkneifen, als Claire anfing auf meiner Brust Muster zu zeichnen. ''Na, wieder bei deiner Lieblingsbeschäftigung'', scherzte ich. Es war einfach zur Gewohnheit geworden, dass sie auf meiner Brust Muster zeichnete, wenn wir kuschelten oder uns nur nah waren. ''Ich dich auch, über alles, und natürlich auch unsere kleine schlafende Prinzessin'', sagte ich schmunzelnd. Ich drückte Claire einen Kuss auf die Wange, bevor ich meinen Kopf gegen ihren lehnte.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 10.01.2015
Beiträge: 6717
Blutstropfen: 20423

Claire
Ich fand dieses Bild zu süß. Tatsächlich schlief Sophie augenblicklich ein. Grinsend sah ich zu Sams Schwester. ,,Muss ja ganz shcön langweilig bei Oma sein, wenn sie eine so einschläfernde Wirkung hat." Sie fing leise an zu kichern und hielt sich die Hand vor den Mund, um e etwas zu unterdrücken. Auch ich konnte mir ein Lachen nciht unterdrücken. Wie könnte ich auch nciht lachen? Alle Personen, die mir etwas bedeuteten waren um mich herum. Des Weiteren hatte ich nun meine eigene kleine Familie. Und die nächsten Jahre würden zum einen nicht langweilig werden und zum anderen die wahrscheinlich schönsten Jahre meines Lebens. Lächelnd lief ich zu Sam udn ließ mich auf seinen Schoß sinken, schlang die Arme um seine Schultern und küsste ihn sanft, ehe ich mich gegen ihn lehnte und wieder kleine Muster auf seinem Shirt zeichnete. ,,ich liebe dich." Flüsterte ich ihm zu.

Hardin
Ich grinste etwas. ,,Oh nein! Sie will mit mir kuscheln! Ergreift die Flucht!" Ich begann sie zu kitzeln. Sorgsam darauf bedacht, dass ich nicht dafür sorgte, irgendetwa sherum zu spritzen oder das sie irgendetwas in der Hand hatte, das Verletzungen hervorrufen könnte. ,,Findest du das etwa lustig?" Zog ich sie auf, als sie sich unter meinen Händen wand. Damit unser Sohn (Fuck, wie hieß de rnochmal? xD) nciht wach wurde, hörte ich jedoch auf. Immerhin würden wir in sonst nie wieder zum Einschlafen bringen. Dann war es das mit unserer Zweisamkeit. ,,Aber gegen etwas zu essen hätte ich ncihts." Fügte ich hinzu und legte meine Arme um ihre Taille, beobachtete sie ganz genau beim Kochen. irgendwie fand ich es beruhigend und angenehm.
Kaum das sie die Teller fertig hatte, griff ich nach einem der beiden und lief lachend davon, ließ mich aufs Sofa sinken. ,,Das schmeckt himmlisch." Murmelte ich.

YouTube: MenA´s Buchgestöber <3 Schaut vorbei ^^
-Fifty Shades Darker-

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 28.04.2012
Beiträge: 9057
Blutstropfen: 27782

Emily
Als Mark meinte er sei der Retter der Engel. So weit würde ich jetzt nicht gehen, aber mein Retter war er auf jeden Fall schon. Ohne ihn hätte ich mir sicher schon so viele Gedanken gemacht, dass ich am Ende nur Kopfschmerzen bekommen hätte. ''Ja auf mich aufzupassen, dass ich mich nicht übernehme'', meinte ich schmunzelnd. Bei seinen nächsten Worten lehnte ich mich seufzend an ihn. Er hatte ja recht, doof rumsitzen würde uns wirklich nichts bringen. So frustrierend es auch sein mochte, dass wir nichts fanden wir mussten weiter machen, wir würden das schon hinbekommen. ''Ich wüsste nicht, was ich ohne dich machen würde'', meinte ich seufzend und gab ihm einen Kuss.
Leider wurde dieser recht schnell von meinem Bruder unterbrochen, mir war aber schon direkt klar, wie Marks Antwort ausfallen würde, einfach weil ich ihn kannte. So war es auch, er wollte weiter trainieren, ich hoffte einfach nur, dass die Jungs sich nicht übernehmen würden mit ihrem Training. Das was Oliver konnte hatte er sich über Jahrhunderte antrainiert, das konnte er Mark eben nicht einfach mal so beibringen, eben nur so viel, dass er sich gut verteidigen konnte. Meine Bruder nickte. ''Keine Sorge, ich passe schon auf, dass du dich nicht übernimmst, aber ein bisschen sollten wir schon noch trainieren'', meinte er. Ich stand von meinem Platz auf und holte mir von Olis Schreibtisch einen Block, einen Stift und seine Kopfhörer. ''Macht ihr nur, ich beschäftige mich anderweitig'', meinte ich und ließ mich aufs Bett sinken. Ich dachte mir, dass man vielleicht mal alles aufschreiben sollte, was wir inzwischen wussten.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 10.09.2013
Beiträge: 4968
Blutstropfen: 14996

Dawn
(Oh, entschuldige xD)
"Schließlich ist er ja auch dein Sohn, also solltest du ihn auch tragen, insofern er dir denn nicht zu schwer wird.", neckte ich ihn grinsend. Ich half ihm jedoch ins Auto, ehe ich mich hinein begab und losfuhr.
Als wir Zuhause ankamen, half ich Hardin hinaus, schloss die Haustür auf und legte zunächst meine Jacke und den Rest im Schlafzimmer. Als ich die Treppen nach unten nahm, sah ich Hardin aus dem Kinderzimmer treten. Lächelnd nahm ich meinen Mann in die Arme, streckte mich zu ihm und küsste ihn kurz. "Das freut mich zu hören. Ich kümmere mich schon darum.", meinte ich und nahm die Tasche zu mir, welche ich dann auch in unserem Schlafzimmer neben unser Bett stellte. Ich könnte mich auch nachher darum kümmern. Im Moment wollte ich kurz etwas essen und mich an Hardin kuscheln, um kurz unsere Zweisamkeit zu genießen.
Daher lief ich schnurrstracks in die Küche, wo mich Hardin sogleich auch überraschte. Leicht zuckte ich zusammen, lächelte jedoch. "Ich habe Hunger bekommen, also dachte ich, ich mache uns eine Kleinigkeit...insofern du denn auch Hunger bekommen hast. Danach möchte ich aber mit dir kuscheln, daran wirst du nicht vorbei kommen."

Mark
Ihr schien meine Streicheleinheit zu gefallen, was mich schon etwas freute. Wenigstens konnte ich sie etwas auf andere Gedanken bringen, selbst wenn es nur für eine kure Zeit war. "Tja, ich scheine wohl ein Retter der Engel zu sein. Vielleicht wurde ich für etwas größeres bestimmt.", scherzte ich, wurde jedoch schnell wieder ernst. "Nein, nichts zu danken. Ich kann es nun einmal nicht haben, wenn du ein solches Gesicht ziehst wie tausend Jahre Regenwetter. Und außerdem...was bringt es uns denn wirklich Trübsal zu blasen und in unserem Selbstmitleid zu versinken? Im Moment können wir uns sowas wirklich nicht leisten."
Gerade als sie mich küssen wollte, räusperte sich ihr Bruder. Also sah ich zu ihm auf, er würde uns schließlich nicht stören, wenn es nicht so dringend oder ernst wäre. Hm...seine Frage war berechtigt und gut. Aber die Entscheidung fiel mir leicht. "Trainieren, wenn du möchtest. Wenn du denkst, dass es heute genug war, dann sollten wir beide aufhören. Wenn wir uns heute schon vollkommen verausgaben, können wir uns im Notfall nicht gegen Dämonen verteidigen, da wir vom Training zu sehr erschöpft sind. Somit macht es auch keinen Sinn...aber ich kann noch. So schnell werde ich nicht müde."

Can you fix the broken?
Can you feel, can you feel my heart?

I'm scared to get close and I hate being alone.
I long for that feeling to not feel at all.
The higher I get, the lower I'll sink.
I can't drown my demons, they know how to swim.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 28.04.2012
Beiträge: 9057
Blutstropfen: 27782

Samuel
''Wahrscheinlich landet bei jedem neuen Teil das alte erst mal vor meinen Füßen'', meinte ich lachend. Unwahrscheinlich wäre es nicht einmal, trotzdem halfen Claire und ich ihr dann beim auspacken, legten die Sachen aber auf den Geschenketisch, bevor sie wieder auf dem Boden landen konnten. Am Ende kam wirklich ein beträchtlicher Stapel an ganz unterschiedlichen Geschenken zusammen. Es war echt unglaublich, aber trotzdem waren wir mega glücklich und bedankten uns bei unseren Gästen, für all den Aufwand und die Geschenke. Sophie schien von dem ganzen Auspacken wohl auch ziemlich geschafft zu sein, denn sie gähnte und kuschelte sich an meine Brust. Meine Mutter kam zu uns und fragte, ob sie Sophie nehmen durfte. Ich hatte definitiv nichts dagegen, meiner Mutter traut ich und sie würde das schon hinbekommen, dass Sophie ganz schnell einschlafen würde. Also gab ich Sophie vorsichtig in ihre Arme. Sophie musterte meine Mutter neugierig, bevor sie sich jedoch wieder an sie kuschelte.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 10.01.2015
Beiträge: 6717
Blutstropfen: 20423

Claire
Nickend stimmte ich ihm zu. ,,Wo du recht hast hast du recht. Wir könne ihr das Zeug, dass dabei heraus kommt ja auch nach und nach geben. Wenn wir ihr jetzt alles geben, weiß sie ja garnicht wohin mit dne ganzen neuen Sachen und Eindrücken." Also nahmen wir die Geschenke und halfen beim Auspacken. Anschließend bedankten wir uns bei allen. Es waren tatsächliche ien ganze Menge Sachen dabei heraus gekommen. Ob Kleidung, Spielzeug oder Babyzubehör. Es war alles dabei. Das positive war, dass wir nun nicht wirklich etws besorgen mussten. Wir hatten ja nun alles. Sophie riss ihren Mund weit auf und gähnte. ,,Da ist wohl jemand ziemlich geschafft." Lächelnd strich ich über ihre Stirn. Sams Mutter kam lächelnd herbei gelaufen. ,,Darf ich sie nehmen und in den Schlaf wiegen?" Schmunzelnd sah ich zu Sam. ,,Also von mir aus gern. Immerhin ist Oma doch bekanntlich die Beste."

Hardin
(Ich weiß nicht genau, wo wir waren. Deshalb versuche ich mcih einfach mal xD)
Ich nickte lächelnd. ,,Klar. Ich trage ihn ruhig noch etwas. Bis nach hause ist es ja glücklicherweise nicht mehr so lange." Also stieg ich mit ihm auf dem Arm ins Auto. Dawn fuhr währenddessen nach hause.
Zuhause angekommen legte ich ihn direkt ins Bett, damit er dort zur Ruhe kam. Anschließend lief ich wieder nach unten zu Dawn udn streckte mich kurz. ,,Er schläft jetzt. Glücklich und ruhig in seinem Bett. Soll ich seine Tasche ausräumen oder willst du die erstmal zur Seite stellen?" Ich deutete auf die Wickeltasche im Flur. Es war mir immerhin etwas unangenehm, sie einfach so da im FLur stehen zu lassen.
Jedoch lief ich zu ihr in die Küche,legte meine Arme um sie und hauchte sanft einen Kuss auf ihre Schulter. ,,Was machst du da?"

YouTube: MenA´s Buchgestöber <3 Schaut vorbei ^^
-Fifty Shades Darker-

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 28.04.2012
Beiträge: 9057
Blutstropfen: 27782

Samuel
Während Sophie ihren Spaß daran hatte das Geschenkpapier in kleinen Fetzen abzurupfen waren Claire und ich damit beschäftigt die Papierschnippsel zur Seite zu packen, damit Sophie sich noch irgendwie verletzte. Unter dem Geschenkpapier kam dann eins dieser typischen Kleinkinderbücher hervor, aus Stoff mit ganz viel Spielzeug dran. Immerhin schien Sophie gefallen an dem Spielzeug zu haben, denn sie fing an an einem der Anhänger zu nuckeln, wahrscheinlich würde es bei den restlichen Geschenken ähnlich verlaufen. Als Claire sich jedoch mit einem anderen Geschenk zu uns setzte wurde das Buch uninteressant und landete auf dem Boden. ''Ich glaube das Auspacken macht ihr momentan mehr Spaß, als die eigentlichen Geschenke'', stellte ich lachend fest und strich sanft über Sophies kleines Köpfchen. Als Claire über meinen Arm strich drückte ich sanft ihre Hand, bevor ich meine Aufmerksamkeit Sophie zuwandte. Dabei fiel mir jedoch etwas anderes ein. ''Vielleicht sollten wir unserer Prinzessin ein bisschen beim auspacken helfen, wenn sie bei allen das Papier so klein macht sitzen wir morgen noch hier'', meinte ich schmunzelnd.

Emily
Seufzend schloss ich die Augen, als Mark mir so den Rücken kraulte. Ich war ihm so dankbar dafür, dass er sich um mich sorgte und kümmerte. Alleine mit meinem Bruder hätte ich mich wohl schon längst in alle Bücher gestürzt um verzweifelt irgendwas raus zu finden. Ich konnte einfach nicht tatenlos und unwissend hier sitzen bleiben. Mark hingegen schaffte es mich, zumindest eine gewisse Zeit, von dem ganzen Mist da draußen abzulenken. Ja irgendwann... aber wer wusste, was bis dorthin alles passieren würde. Bis wir wirklich etwas herausfanden, wie viel Zeit würde bis dahin vergehen? Wie viele Engel würden vorher noch verschwinden? ''Ich wüsste nicht, was ich ohne deinen Optimismus machen würde. Danke, du hast ja recht. Wir sollten uns nicht unterkriegen lassen'', meinte ich seufzend. Leicht drehte ich mich um, damit ich Mark küssen konnte. Kurz darauf räusperte sich jedoch mein Bruder. ''Ich will ja nicht stören, aber willst du noch trainieren oder darf ich einfach duschen gehen?'', fragte er. Fragend sah ich zu Mark, das war seine Entscheidung, schließlich wollte er ja trainiert werden. Ich würde mich schon die Zeit über beschäftigen können, auch wenn ich nicht aus dem Zimmer raus kam.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 10.09.2013
Beiträge: 4968
Blutstropfen: 14996

Blake
Arina wurde relativ schnell wieder wach. Mit einer solchen Begrüßung hatte ich jedoch nicht gerechnet, und obwohl sie ihre Hände um meinen Hals geschlungen hatte - somit auch eine deutliche Bedrohung für mich darstellte - blieb ich gelassen. Was würde es uns bringen, würde ich nun panisch werden? Außerdem hatte ich schon lang genug gelebt, was verpasst hatte ich mit Sicherheit nicht. Daher war es mir herzlichst egal, ob sie mir etwas antat oder nicht. Doch so schnell dies geschehen war, ließ sie auch wieder von mir ab und war in der nächsten Sekunde am anderen Ende des Zimmers. Kurz betrachtete ich sie, bevor ich dann doch aufstand. Vorsichtig, langsam lief ich zu ihr, stellte mich dann hinter sie, um meine Arme um sie zu legen. Sanft zog ich sie an mich heran, versuchte ihr Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln. "Es ist alles okay. Du hättest Menschen verletzen können, und im Nachhinein hättest du es dir bestimmt niemals verzeihen können. Da du nun ein Vampir bist, wirst du ein ziemlich langes Leben vor dir haben. Ich dachte dich beschützen zu können, also ließ ich dich schlafen. Mir ist bewusst, dass ich es nicht hätte tun müssen...aber mir erschien es in dem Moment als richtig. Auch jetzt noch. Ich kann verstehen, wenn du es nicht nachvollziehen kannst...aber du kannst dir sicher sein, dass ich dich immer beschützen werde. Vor allem und jeden - auch vor dir selbst."

Mark
Schnulzig, aber auch sehr süß? Ich würde mich wohl niemals daran gewöhnen können, wenn sie mich irgendwie süß, niedlich oder was auch immer nannte. Schließlich hörte ein Mann sowas sehr, sehr selten, oder etwa nicht? Solche Worte waren immerhin den Frauen gewidmet, auch wenn sich typische konservative Geschlechterrollen und alles andere mit der Zeit immer mehr auflösten - zum Glück. Ich persönlich hätte keine Lust mir alles vorschreiben zu lassen, besonders nicht von der Gesellschaft. Du musst heiraten, einen Job haben, um deine Familie ernähren zu können und den ganzen anderen ätzenden Rest. Sowas wäre einfach nichts für mich.
Und obwohl ich sowas verabscheute, war ich froh, etwas Zeit mit Emily verbringen zu können. Besonders, da die Dämonen uns so viele Probleme bereiteten. Wenigstens konnten wir sie kurz vergessen.
Während sie mir von dem Buch erzählte, kraulte ich ihren Rücken etwas. Meiner Meinung nach war es auch nicht sonderlich schlimm, dass sie nicht mehr herausgefunden hatte als wir bisher wussten. Wir dürften nur nicht allzu verzweifelt werden, dann würde es schon irgendwie werden. Die Verzweiflung würde uns schließlich genauso wenig weiterhelfen die Dämonen irgendwie los zu werden. "Das macht nichts. Wir dürfen jetzt bloß nicht aufhören nach Möglichkeiten zu suchen. Irgendwann finden wir schon einen Weg, bis dahin müssen wir einfach weitermachen wie bisher und nie die Hoffnung verlieren."

Dawn
Hardin lachte, meinte, ich solle Bescheid geben, dass wir uns auf den Weg machen würden. Kurz nickte ich, ehe ich ihr die Nachricht überbrachte und legte dann auch schon auf. Zwar war dies mitten im Film gewesen...aber als Eltern musste man nun einmal einiges einstecken können. Den Film könnten wir uns auch schließlich wann anders ansehen.
"Vielen Dank.", grinste ich ihn an, als er mir die Tür öffnete, drückte ihm einen kurzen Kuss auf die Wange. "Ich bin mir sicher, dass unser Sohn seine Hundeaugen - welche er von dir hat - eingesetzt hat und das weiche Herz meiner Mutter - welches ich habe - einfach nicht anders konnte.", konterte ich einfach mal. Doch konnte ich nicht anders als zu lachen, als mein Mann unseren gemeinsamen Sohn als Schleimer bezeichnete. "Hat er von dir."
Meine Mutter führte uns herein, und bei dem Anblick welches sich uns bot, wurde mein Herz sogleich erwärmt und verflüssigte sich. Wie niedlich er doch dort saß - mit der ganzen Schokolade im Gesicht. Es war wirklich herzallerliebst. Kichernd lief ich voraus, kniete mich vor ihn hin, um meine Tasche auf dem Boden abzustellen und die Feuchttücher herauszukramen. Behutsam nahm ich ihm die Schokolade ab, begann dann sachte die Schokolade von seinem Gesicht zu entfernen. Als ich fertig geworden war, nahm Hardin ihn auf den Arm während ich die Tücher wegschmiss. Als ich Elroy auf Hardins Brust liegen sah, lächelte ich breit. Ja, sie waren meine Familie. Und um nichts auf dieser Welt würde ich sie jemals hergeben.
Eilig lief ich zu ihnen, strich über den Kopf des Kindes und drückte ihm einen kurzen Kuss aufs Haar, ehe ich dann meinen Mann küsste. Dann nahm ich von meinen Eltern Abschied, legte mir meine Tasche um und blickte zu Hardin auf. "Möchtest du ihn noch tragen? Wenn ja, dann würde ich fahren."

Can you fix the broken?
Can you feel, can you feel my heart?

I'm scared to get close and I hate being alone.
I long for that feeling to not feel at all.
The higher I get, the lower I'll sink.
I can't drown my demons, they know how to swim.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 10.01.2015
Beiträge: 6717
Blutstropfen: 20423

Claire
Grinsend beobachtete ich, wie Sophie das ganze Papier von dem Geschenk zupfte. Ich nahm Sam eilig das Geschenkpapier ab, bevor sie sich daran schneiden konnte. Es offenbarte sich ein Stoffbuch. Es war über und über mit Anhängern und Spiegeln besetzt, sowie Knisterfolie. Sophie griff sich einen der Anhänger und steckte ihn isch in den Mund, begann daran zu nuckeln. ,,Ich würde ja mal behaupten, dass es ihr gefällt." Grinste ich und setzte mich auf die Armlehne von Sams essel, in dem er saß. Ich griff nach dem nächsten Geschenk und legte es auf meinen Schoß. Sophie sah es genau an, schmiss das Buch weg und streckte die Hände nach dem nächsten aus. Grinsend reichte ich es ihr. Sofort begann sie wieder damit, es auseinander zu rupfen. Daran hatte sie ja scheinbar Spaß gefunden. ,,Also das Geschenke auspacken macht ihr ja shconmal große Freude." Vorsichtig lehnte ich mich etwas gegen Sam und strich mit den Fingern sanft über seinen Arm.

YouTube: MenA´s Buchgestöber <3 Schaut vorbei ^^
-Fifty Shades Darker-

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 28.04.2012
Beiträge: 9057
Blutstropfen: 27782

Samuel
Roberto wollte auch mir ein Glas des alkoholfreien Sekts geben, aber ich lehnte ab. Ich wollte es ihm eigentlich nicht abschlagen, aber es war schwierig gleichzeitig Sophie zu halten und aus einem Glas zu trinken, zumindest solange ich stand war es schwer. Trotzdem ging ich zu Claire und stupste sie leicht an. Gerne würde ich meinen Arm um sie legen aber dann müsste sie Sophie nehmen, weswegen ich mich so mit ihrer Nähe begnügen musste. Als Julie so unbedingt wollte, dass wir die Geschenke öffnete musste ich schmunzeln. ''Sicher, dass du nicht lieber die Geschenke öffnen möchtest?'', fragte ich breit grinsend. Manchmal konnte man ja schon meinen sie war ein kleines Kind. Als wir dann den Tisch mit all den Geschenken und dem Windelturm sahen staunte ich nicht schlecht. Der Turm war aber ausnahmsweise nicht von Julie, sondern von Roberto und seinem Freund. Die beiden waren schon süß zusammen. ''Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Danke, euch allen'', sagte ich lächelnd. Mit Sophie ließ ich mich auf einen Stuhl sinken, da das so mit den Geschenken einfacher war. ''Na wollen wir mal schauen, was all diese Leute dir schenken wollen?'', fragte ich Sophie, die freudig quietschte. Ich nahm ein Päckchen, was sehr verdächtig nach einer Rassel aussah und reichte es Sophie. Diese fand großen gefallen daran das Geschenkpapier in ganz viele kleine Schnipsel zu zerrupfen.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 10.01.2015
Beiträge: 6717
Blutstropfen: 20423

Claire
Lächelnd ließ ich meinen Blick weiter durch den Raum schweifen. Julie hatte jedes Detail beachtet. Roberto verteilte stolz die Gläser mit alkoholfreiem Sekt, wie er garantierte.,,Wir stoßen an! Auf die kleine Sophie und ihre lieben Eltern! " Er erhob sein Glas und alle brüllten gleichzeitig,,Prost!"
Nachdem Julie etwas Musik angemacht hatte, sah die ungeduldig zu mir und Sam.,, Nun macht schon die Geschenke auf!!! " Sie benahm sich schon fast wie ein kleines Kind an Weihnachten. Mir fiel sofort die riesige Torte aus Windeln ins Auge, welche nur so mit Spielzeug und Zubehör besetzt war.,,Hast du die gemacht?" Fragend wandte ich mich an Julie. Diese schüttelte lachend mit dem Kopf.,,Ausnahmsweise mal nicht. Das war Roberto. " Dieser grinste mich nur an und griff nach der Hand seines Freundes.,, Ich hatte sehr gute Hilfe dabei."

YouTube: MenA´s Buchgestöber <3 Schaut vorbei ^^
-Fifty Shades Darker-

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 28.04.2012
Beiträge: 9057
Blutstropfen: 27782

Samuel
Bei Claires Worten musste ich lächeln. Wahrscheinlich würde Sophie schon meine magischen Fähigkeiten haben, das musste ich bei Gelegenheit noch prüfen, aber sie würde sicher auch noch mehr von mir bekommen. ''Etwas dunkler werden ihre Haare aber sicher noch werden, meine Haare sind ja doch eher braun, als blond'', meinte ich grinsend. Als sie sich auf die Zehenspitzen stellen musste, um mich zu küssen musste ich mir echt das lachen verkneifen. Es war süß, wie sie sich strecken musste. Ich beugte mich derweil runter, um ihr einen Kuss auf den Kopf zu geben. Während Claire zu Julie ging blieb ich mit Sophie stehen und unterhielt mich etwas mit meiner Schwester. Jetzt wo Sophie nicht mehr von allen umringt wurde war sie dann neugieriger. Sie schien alles im Raum genau zu beobachten und sich anzusehen. Als sie dann anfing zu lachen, mit ihrem unschuldigen Kinderlachen, musste ich lächeln. Mit dem Daumen strich ich sanft über ihre Wange. Das nahm Sophie direkt zum Anlass meinen Daumen mit ihren kleinen Händen festzuhalten und mich breit anzustrahlen, was einfach nur goldig aussah. Ich beugte mich runter und drückte Sophie einen Kuss auf den Kopf, was sie zum quietschen brachte.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 10.01.2015
Beiträge: 6717
Blutstropfen: 20423

Claire
Ich sah lächelnd zu Sam auf. ,,Aber sicher wird sie auch eine ganze Menge von dir haben. Und ihr Haar ist eher rotblond, als feuerrot. Also eine perfekte Mischung aus uns beiden." Ich stellte mich auf die Zehenspitzen und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Anschließed zog ich Julie in meine Arme. ,,Danke. Danke, dass du jedes mal solche Sachen für uns auf die Beine stellst." Man konnte es einfach nicht in Worte fassen und sich nicht oft genug bei ihr bedanken. Sophie sah sich neugierig um, drehte den Kopf hin und her und begann zu lachen. Unwillkürlich breitete sich auch auf meinem Gesicht ein Lächeln aus. Sie sah dabei so unendlich süß aus! Außerdem klang ihr Lachen einfach herrlich. Es war ein herrliches Bild. Sam, der die lachende Sophie auf dem Arm hielt und lächelnd auf sie hinab sah. Das war meine Familie. Und ich hatte es vorallem Julie zu verdanken, dass sie mich und Sam so schnell verkuppelt hatte. Glücklicher als ich es in diesem Moment war, konnte man einfach nicht sein.

YouTube: MenA´s Buchgestöber <3 Schaut vorbei ^^
-Fifty Shades Darker-

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 10.09.2013
Beiträge: 4968
Blutstropfen: 14996

Ich entschuldige mich erstmal für meine lange Anwesenheit. Könnten mir meine Schreibpartner ihre Antworten privat schicken? Ich werde versuchen am Wochenende zu antworten.
----

Can you fix the broken?
Can you feel, can you feel my heart?

I'm scared to get close and I hate being alone.
I long for that feeling to not feel at all.
The higher I get, the lower I'll sink.
I can't drown my demons, they know how to swim.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 28.04.2012
Beiträge: 9057
Blutstropfen: 27782

Samuel
Ich hatte eigentlich mit einem Geschenk oder so gerechnet, aber Julie hatte wohl etwas anderes vor, denn sie verließ das Zimmer. Ich wechselte mit Claire einen Blick, bevor wir Julie und den anderen aus dem Zimmer folgten, vorsichtshalber nahmen wir auch noch Sophies Wickeltasche mit, wer weiß was Julie mit uns vorhatte. Als wir schließlich in Richtung des Partyraums gingen wurde mir klar, was Julie geplant hatte. In dem Raum staunte ich jedoch nicht schlecht. Julie hatte so ziemlich alle unsere Freunde eingeladen und den kompletten Raum dekoriert. Es war echt unglaublich, was sie jedes mal auf die Beine stellte. Eigentlich hatte ich mit einem entspannten Abend gerechnet, aber das hatte sich wohl erledigt. Trotzdem war ich ganz glücklich alle Leute wiederzusehen. Als Roberto zu uns kam und Sophie in meinen Armen betrachtete musste ich einfach grinsen. Es war schon amüsant zu beobachten, wie er sich über die kleine rothaarige Sophie freute. ''Ja sie wird irgendwann aussehen, wie ihre Mutter'', meinte ich grinsend und stupste Claire in die Seite.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 10.01.2015
Beiträge: 6717
Blutstropfen: 20423

Claire
Ich musste leicht schmunzeln, bei Julies Worten. ,,Wieso war mir das nicht klar?" Wir folgten ihr nach unten. Sicherheitshalber nahm ich die Wickeltasche von Sophie mit. Wer wusste schon, was sie genau vor hatte.
Unten angekommen führte Julie uns zum Partyraum. Als sie die Tür öffnete, staunt ich nicht schlecht. ,,Julie..." Mir fehlten die Worte. Sie grinste. ,,ich weiß, ich weiß. Es ist immerhin Tradition, dass man eine Babyparty feiert, wenn ein Neuzuwachs kommt. Und genau diese wollten wir euch nicht vorenthalten." Ich konnte nicht anders, ich umarmte sie. Der ganze Raum war hünsch dekoriert, es gab einen Tisch voller Geschenke. Er war vollmit Babysachen. Und alle unsere Freunde standen im Raum. Roberto kam sofort auf mich zu und betrachtete Sophie. ,,Ach gott, wie süß! Sie hat ja rote Haare! Wie knuffig!" Ich lachte etwas. Tatsächlich sah man noch nicht viel von ihrem Haare sehen, aber das was man sah war rotblond. Roberto liebte Babys generell. Das wusste ich.

YouTube: MenA´s Buchgestöber <3 Schaut vorbei ^^
-Fifty Shades Darker-

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 28.04.2012
Beiträge: 9057
Blutstropfen: 27782

Luke Turner
Ich war ja nicht sauer auf Claire, weil ich wusste, dass das nicht so von ihr beabsichtigt war, aber für mich war es einfach doof gewesen. Trotzdem beruhigte es mich doch irgendwo, dass sie mich als wundervollen Vater bezeichnete. Ich legte meine Hand auf ihre, die sie um mich gelegt hatte, und drückte ihre sanft. ''Schon okay, ich weiß ja dass du sonst so nicht bist. Ist wahrscheinlich ein Mutterding. So lange du nicht bei Kleinigkeiten zur Furie wirst werde ich damit leben können'', meinte ich lachend. So weit würde es hoffentlich nicht kommen, weswegen ich da ein bisschen drüber witzelte.
Kurz darauf war Sophie dann fertig gewickelt und ich nahm sie sanft auf den Arm. Dieser ging es jetzt wohl wieder sichtlich besser, denn sie strahlte mich wieder mit ihrem Kinderlächeln an. Zusammen gingen wir dann zurück ins Zimmer. Über die überraschten Gesichter der anderen, als Claire sie umarmte, musste ich schmunzeln. ''War mir doch klar, dass er dir gefällt. Hättest mal Sams Blick sehen müssen, als er im Zimmer stand. Jetzt haben wir aber erst mal noch eine andere Überraschung'', verkündete Julie grinsend.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 10.01.2015
Beiträge: 6717
Blutstropfen: 20423

Claire
Ich seufzte leise.,, Tut mir ehrlich leid... demnächst halte ich mich etwas zurück. Ich weiß ja, dass du es auch schaffst sie zu beruhigen. Immerhin bist du ein wundervoller Vater. " Ich hauchte nochmals einen Kuss auf seine Schulter und lehnte den Kopf gegen seinen Rücken, strich mit den Armen sanft darüber.,,Ich vertraue dir und deshalb halte ich meine Mutterinstinkte demnächst etwas zurück. Versprochen."
Als er Sophie fertig gewickelt hatte, nahm er die auf den Arm. Lächelnd strich ich über ihre Wange und lief dann mit Sam zusammen nach draußen, wo ich erstmal alle einmal fest in den Arm nahm. Verwirrt sahen sie mich an.,, Danke. Das Kinderzimmer ist wirklich wunderschön! Und der Schaukelstuhl war eine sehr sehr gute Idee. " Der Tag heute konnte nur noch besser werden!

YouTube: MenA´s Buchgestöber <3 Schaut vorbei ^^
-Fifty Shades Darker-

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 28.04.2012
Beiträge: 9057
Blutstropfen: 27782

Luke Turner
Als sie den Schaukelstuhl ansprach musste ich lachen. ''Du darfst dich bei Julie bedanken, ich war nur kurz bei meinen Eltern, als ich zurück kam stand er da und Julie breit grinsend saß darin. Sie dachte sich schon, dass er dir gefallen würde'', meinte ich grinsend. Julie wusste schon was sie machte und manchmal wäre ich ohne sie echt aufgeschmissen. ''Möchte ich nicht, aber ich mache es trotzdem'', sagte ich und nahm ihr Sophie ab. Zu erst ließ ich sie bäuerchen machen, bevor ich mit ihr zum Wickeltisch ging, um ihre Windeln zu wechseln. Als Claire ihre Arme um mich legte musste ich schmunzeln. Bei ihren Worten wurde ich jedoch etwas ernster und seufzte. ''Alles gut, wahrscheinlich nur der typische Mutterinstinkt, bloß... es hört sich wahrscheinlich total bescheuert an, aber... in dem Moment... fühlte es sich so an, als ob du mir nicht zugetraut hättest sie zu trösten'', meinte ich seufzend. Ich wusste, dass es nicht so war und trotzdem hatte es sich so angefühlt. Nach dem Essen hatte sie Sophie beruhigt und eben auch jetzt, bevor ich irgendetwas machen konnte hatte sich Claire um alles gekümmert.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 10.01.2015
Beiträge: 6717
Blutstropfen: 20423

Claire
Als Sam herein kam, musste ich unwillkürlich lächeln. ,,Ich finde ihn wundervoll! Er ist so schön bunt und kindergerecht. Und wer auch immer die Idee mit dem Schaukelstuhl hatte...sie war absolut perfekt!" Strahlte ich ihn an. Sophie hörte irgendwann auf zu trinken und löste sich langsam etwas von meiner Brust. Ich sah zu Sam auf. ,,Magst du ihre WIndel wechseln? Dann kann ich mich schnell wieder anziehen und fertig machen."
Während er sich also um Sophie kümmerte, machte ich mcih fertig und richtete mein Oberteil wieder. Anschließend lief ich zu den Beiden und legte meine Arme von hinten um Sam, hauchte sanft einen Kuss auf seine Schulter. ,,Tut mir übrigens leid, dass ich dir Sophie vorhin so aus der Hand gerissen habe. Irgendwie ist mein Instinkt mit mir durchgegangen, als ich gesehen habe, wie sie das Gesicht verzogen hat..."

YouTube: MenA´s Buchgestöber <3 Schaut vorbei ^^
-Fifty Shades Darker-

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 28.04.2012
Beiträge: 9057
Blutstropfen: 27782

Samuel
So wie es aussah hatte sich Sophie zwar wieder beruhigt, aber dafür hatte sie Hunger. Ich glaubte es war keiner Claire böse, weil sie mit Sophie ins Kinderzimmer wollte. Sophie so vor allen zu stillen war sicher nicht so toll. Natürlich hatte Julie noch eine Überraschung für uns, es wäre eher komisch gewesen, wen nicht. Während die beiden also ins Kinderzimmer gingen blieb ich bei den anderen und unterhielt mich etwas mit ihnen. Sie wollten wissen, wie wir so die letzten Wochen verbracht hatten. Ich erzählte auch noch von Sophies Natur, dass sie ein Mischwesen war, eben zum Teil Draki, aber wohl auch mit magischen Fähigkeiten. Meine Mutter bot natürlich direkt ihre Hilfe an, schließlich habe es sie ja bereits zwei magische Kinder groß gezogen. Da meine beiden Mädels schon eine Weile weg waren stand ich auf und ging ins Kinderzimmer, wo die beiden im Schaukelstuhl saßen. ''Na gefällt dir der Raum? Alles gut bei euch?'', fragte ich schmunzelnd.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 10.01.2015
Beiträge: 6717
Blutstropfen: 20423

Claire
Ich sah auf sie hinab. Sie begann wieder zu schmatzen. ,,Ich glaube sie hat wieder Hunger..." Murmelte ich. ,,ich geh kurz ins Kinderzimmer." Ich warf den anderen ein Lächeln zu. Julie grinste. ,,Aber beeil dich. Wir haben noch eine Überraschung." Ich lachte leise. Das war mir schon fast klar. Dennoch wollte ich nicht unbedingt vor allen anderen das Shirt ausziehen, um Sophie zu füttern. Eilig gab ich Sam einen Kuss auf die Wange und warf den anderen einen entschuldigenden Blick zu. ,,Tut mir leid. Bin gleich wieder da." Als ich das Kinderzimmer betrat staunte ich. Es sahe infachwunderschön aus! Farbenfroh und voller Spielzeug und Kuscheltiere. Die Möbel waren farblich aufeinander abgestimmt und alles passte irgendwie zusammen. Sogar ein Schaukelsuhl stand neben dem Kinderbett. In genau diesen ließ ich mich nun langsam hinein sinken und fütterte Sophie. Im Grunde war es immer das selbe. Füttern, schlafen, Windeln wechseln. Und so wie es roch, war das wohl die nächste Aktion, die anstand.

YouTube: MenA´s Buchgestöber <3 Schaut vorbei ^^
-Fifty Shades Darker-

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 28.04.2012
Beiträge: 9057
Blutstropfen: 27782

Samuel
Wir liefen nach oben in unser Zimmer, wo ich schmunzelnd feststellte, dass Claire sich direkt aufs Bett setzte. So weit kam ich gar nicht, da meine Familie aus dem Kinderzimmer kam und erst mal uns begrüßte, bevor sie sich Sophie ansehen wollten. Dieser schien es jedoch gar nicht zu gefallen so im Mittelpunkt zu stehen. Ihr kleines Gesicht lief wieder rot an, doch bevor ich die Chance hatte sie zu beruhigen war Claire bei mir und nahm mir Sophie einfach ab. Ich hätte Sophie auch selber beruhigen können, aber dafür war es jetzt wohl zu spät. Seufzend legte ich die Tragetasche ab, bevor ich mich einfach neben Claire aufs Bett sinken ließ. ''Ich glaube das ist gerade alles etwas viel für die Kleine. Vielleicht solltet ihr erst mal wieder ankommen und wir kommen die Tage noch mal vorbei und nicht alle auf einmal'', schlug meine Mutter vor. Dankbar lächelte ich sie an, wahrscheinlich war das wirklich besser. Bisher kannte Sophie ja nur Claire und mich und Amanda, so viele Leute auf einmal waren dann wohl doch etwas viel für unsere kleine Prinzessin.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 10.01.2015
Beiträge: 6717
Blutstropfen: 20423

Claire
Lächelnd liefen wir nach oben auf unser Zimmer und sofort fühlte ich mcih richtig wohl. Wir waren endlich wieder zuhause! Lächelnd ließ ich mich aufs Bett sinken. Als Oliver die Tasche abstellte kamen auch shcon Sams Eltern, sowie seine Schwester aus dem Kinderzimmer und fielen uns in die Arme. Alle sdrehte sich um Sophie. Die Leute stellten sich um sie herum und betrachteten sie. Mir fiel auf wie ihr Gesicht rot anlief. Das konnte nur eins bedeuten....sie presste die UAgen zusammen udn fing an zu schreien. Eilig lief ich zu Sam und nahm ihm Sophie ab, wickelte sie aus den ganzen dicken Decken aus, damit ihr nicht zu warm wurde und wiegte sie hin und her. ,,Hey...shhh...alles gut..." Flüsterte ich. Sie vergrub das Gesicht an meiner Brust und krallte sich mit der Hand in mein Oberteil. Behutsam strich ich über ihre kleine Hand. Wahrscheinlich waren das für sie zu viele Eindrücke mit einmal.Viele neue Gesichter, eine neue Umgebung. neue Stimmen. Vielleicht ienfach zu viel auf einmal.

YouTube: MenA´s Buchgestöber <3 Schaut vorbei ^^
-Fifty Shades Darker-

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 28.04.2012
Beiträge: 9057
Blutstropfen: 27782

Samuel
Eigentlich hätte ich gedacht, dass Julie zuerst nach Sophie sehen wollte, aber dafür umarmte sie Claire, die sich noch nicht mal zurück verwandelt hatte. Das konnte sie erst, nachdem sie Julie von sich geschoben hatte. Belustigt beobachtete ich das ganze Spektakel, bis Julie das Knäuel aus Decken in meinen Armen entdeckte. Auch wenn Julie versuchte ruhig zu bleiben sorgte ich unterdrücktes quitschen und hüpfen dann doch dafür, dass Sophie aufwachte. Verwirrt sah sie mich an, bevor ihr Blick zu Julie wanderte, die noch hysterisch wurde. Richtig geheuer schien Sophie das ganze nicht zu sein, da sie quengelig wurde. Sanft nahm ich ihre kleine Hand und drückte diese. ''Alles gut süße, die komische Tante tut dir nichts, sie ist so und du wirst sie öfter sehen, aber wollen wir nicht ml schauen wo Omi ist?'', fragte ich schmunzelnd. Fragend sah ich zu Oliver. ''In eurem Zimmer'', erklärte er grinsend. Netterweise nahm er Claire die Tasche ab, bevor er versuchte Julie zumindest etwas zu beruhigen. Ja Sophie war wirklich Süß, aber ganz so hibbelig musste sie dann doch nicht sein. Sanft legte ich einen Arm um Claire, drückte ihr einen Kuss auf die Wange, bevor wir den anderen nach drinnen folgten.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 10.01.2015
Beiträge: 6717
Blutstropfen: 20423

Claire
Als wir ankamen hatte ich garkeine Gelegenheit dazu, mich zu verwadeln. Sofort stürmten Julie und die anderen auf uns zu. Julie fiel mir um den Hals. Ich schob sie mit der Schnauze kurz etwas weg, ehe ich mich wieder verwandelte und sie dann grinsend in meine Arme zog. ,,Wenn du wüstest! Ich hab dich ja auch so unendlich vermisst!" Ich drückte sie fest an mich. Als Julie mir dann jedoch fast die Luft abschnürte, schob ich sie lachend von mir. ,,Okay, schon gut." Sie sah fragend zu Sam und deutete auf da dicke Bündel in seinen Händen. ,,Ist das Sophie?" Sie strahlte über das ganze Gesicht. Ich nickte. ,,Aber sie bitte vorsichitg. Sie schläft noch." Julie nickte und machte einpaar Schritte auf Sam zu, schob die Decke zur Seite. Oliver tat es ihr gleich. Julie drehte sich freudig hüpfend im Kreis und biss sich auf die Unterlippe, um das Quietschen zu unterdrücken. ,,Gott, die ist sooo süß!" Lachte sie. Grinsend lief ich zu Sam und legte den Arm um seine Hüfte. ,,Das ist sie..." Auch Sophie schien die Veränderung zu spüren, denn sie öfnete die Augen langsam, gähnte und sah sich verwirrt um, quengelte etwas. Julie schien regelrecht auszurasten. ,,Himmel nochmal, sie ist unwiderstehlich!!!"

YouTube: MenA´s Buchgestöber <3 Schaut vorbei ^^
-Fifty Shades Darker-

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 28.04.2012
Beiträge: 9057
Blutstropfen: 27782

Samuel
Ich hatte gar nicht daran gedacht, dass Claire auch die Taschen nehmen konnte, machte die ganze Sache aber auch deutlich einfacher für mich. ''So lange du unsere Sachen nicht verbrennst ist das ein guter Plan. Vertraust du mir etwa nicht, dass ich nicht auch gleichzeitig auf Sophie aufpassen kann? Hast ja recht, wahrscheinlich besser, wenn ich mich auf eine Sache konzentrieren kann'', meinte ich schmunzelnd. Wir packten Sophie dann auch in Decken ein, bevor wir sie in den Gurt setzten. Schmunzelnd stellte ich fest, dass Sophie bereits, gegen meine Brust gelehnt, am einschlafen war. Sie machte wirklich fast nichts außer Essen und Schlafen, unglaublich, aber auch süß. Da wir jetzt alles hatten machten wir uns auf den Weg zum Tor, wo Amanda auf uns wartete. Von dieser verabschiedeten wir uns dann auch und natürlich versprach sie uns besuchen zu kommen. Danach verwandelte sich Claire und ich wartete, bis sie fertig war, bevor ich mir den Tarnumhang umwarf und vorsichtig auf ihren Rücken kletterte, darauf bedacht Sophie nicht aufzuwecken. Dann flogen wir auch schon los zurück zum Schloss, nachdem Claire landete rutschte ich von ihrem Rücken. Kaum hatte ich den Tarnumhang abgelegt, da hörte ich ein aufgeregtes Quitschen und sah Julie, gefolgt von den andere, auf uns zurennen.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 10.01.2015
Beiträge: 6717
Blutstropfen: 20423

Claire
Ich nickte zustimmenad. ,,Am besten wir nehmen einpaar Decken. Außerdem können wir es ja so machen, dass ich die Taschen nehme. Immerhin habe ich ein Maul und zwei Hände frei. Dann kannst du dich selbst festhalten und auch auf Sophie achten. Ich denke nämlich, mir ist diese Variante auch sehr viel lieber. " Immerhin musste ich mir so keinerlei Gedanken machen.
Schließlich war es soweit. Wir packten Sophie so dick es ging ein. Sie nickte bereits wieder weg und schlief friedlich. Wir liefen zum Tor, wo Amanda bereits wartete. Sie umarmte und knuddelte uns und garantierte, dass sie ab und zu zu Besuch kommen würde. Das ließ siesich nicht nehmen.
Mir fiel der Abschied schwer, dennoch konnte ich es kaum noch erwarten. Also verwandelte ich mich, zuckte kurz etwas zusammen und pustete hektisch die Luft aus. Wahrscheinlich musste ich mich erst wieder an die Verwandlung gewöhnen. Noch immer tat es etwas weh. Ich schüttelte mich kurz und ließ mich etwas herab sinken, sodass Sam aufsteigen konnte. Ich griff nach der Tasche und schon ging es los.

YouTube: MenA´s Buchgestöber <3 Schaut vorbei ^^
-Fifty Shades Darker-

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 28.04.2012
Beiträge: 9057
Blutstropfen: 27782

Samuel
Sanft drückte ich Claires Hand, als sie meine nahm. Wir aßen und unterhielten uns mit den anderen, zumindest so lange, bis die ersten sich bereits verabschiedeten. Am Ende waren dann nur noch Amanda, Claire und ich da, das war auch der Moment, wo sich unsere kleine Prinzessin meldete, das war dann wohl der Moment für uns zu gehen. Amanda war aber so verständnisvoll und meinte wir würden uns gleich am Tor treffen. Ich bedankte mich noch mal bei Amanda, bevor wir zu unserer kleinen gingen, die weinend im Bett lag und wohl einfach nur Hunger hatte. Während sie gefüttert wurde holte ich unsere Sachen in das Zimmer, da wir ja gleich gehen würden. ''Ich glaube es ist am einfachste, wenn ich mir die Taschen umhänge und dann Sophie in ihren Gurt lege und dann noch der Tarnumhang. Oh gott, hoffentlich geht alles gut. Wir müssen sie wieder ganz dick einpacken, nicht dass sie noch krank wird'', gab ich zu bedenken und ging zu den beiden. Sanft strich ich über Sophies kleines Köpfchen, bevor ich mein Handy nahm und den anderen schrieb, dass wir uns bald auf den Weg machen würden.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 10.01.2015
Beiträge: 6717
Blutstropfen: 20423

Claire
Ich griff unterm Tisch nach Sams Hand. So gern ich auch hier war, stieg meine Vorfreude immer mehr , bei der Vorstellung endlich bald nach hause zu fliegen. Ich konnte es einfach kaum erwarten. Es verabschiedeten ich bereits die ersten Drakis. Einige aufgrund des Fluge sund iweder andere, weil sie sich einfach zurück ziehen wollten. Als nur noch Amdna, Sam und ich zusammen saßen ging wie auf Kommando das Babyfon los. Ihc griff eilig danach und schaltete es auf lautlos. ,,Das ist dann wohl unser Zeichen." AManda nickte. ,,Macht euch in Ruhe fertig. Wir treffen uns dann vorne am Tor." Ich nickte ihr kurz zu und lief mit Sam zurück ins Zimmer. Sophie lag weinend auf dem Bett und lief bereits rot an im Gesicht. Eilig nahm ich sie auf meine Arme. ,,Hey...shhh...alles gut. Wir sind doch hier." Sie beruhigte sich etwas und begann, an meinem Oberteil zu nuckeln. Dann war ja klar, was sie hatte. Hunger. Schmunzelnd setzte ich mich auf die Bettkante und legte sie an die Brust. Augenblicklich verstummte sie und begann gierig zu trinken.

YouTube: MenA´s Buchgestöber <3 Schaut vorbei ^^
-Fifty Shades Darker-

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 10.01.2015
Beiträge: 6717
Blutstropfen: 20423

(Bin morgen abend wieder on ^^)

YouTube: MenA´s Buchgestöber <3 Schaut vorbei ^^
-Fifty Shades Darker-