Live your life [RPG]

Live your life [RPG]

31520 Antworten [Letzter Beitrag]
Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 01.02.2011
Beiträge: 29080
Blutstropfen: 89783
Live your life [RPG]

Alohaaaaaaaaaa, das ist dann wohl MEIN RPG [ѕσℓαηgє]!
Wendet euch bei Fragen an mich! Die Steckbriefe und alles weitere müsst ihr an mich schicken!*-*thihi

Steckbriefe findet ihr alle in der Gruppe!
Infos werden im RPG selbst oder in der Gruppe gepostet. Bitte beachtet das =)

        Live your life RPG

        Das Leben ganz einfach…?

Ich fand, dass so ein RPG mal wieder kommen sollte =)
Hier habt ihr die freie Wahl wer ihr sein wollt und was ihr tun wollt. Lasst eure Charaktere die verschiedensten Sachen durchleben! Der Alltag ist doch das Wichtigste! Ihr könnt eine Liebesstory schreiben oder doch vielleicht ne Modelgeschichte? Wollt ihr euren Charakter vielleicht mal von ganz unten nach oben arbeiten lassen? Hier geht es nicht um Vampire oder Wölfe. Um Feen oder um sonst etwas Übernatürliches. So was gibt es hier nicht. Hier geht es allein um das echte Leben.;)

Im Text findet ihr einige Verlinkungen. Diese sollen euch ein wenig zeigen wie man sich etwas vorstellen kann. ABER ihr könnt gerne Sachen dazu erfinden. Es soll nur als Hilfe sein. Bis auf wenige Punkte [Die Schulen von außen und einige Orte im Park] ist alles frei gestaltbar. Bitte übertreibt nicht! Es ist keine Fantasiestadt >.< muss schon möglich sein=)


          Blueville…..

…..ist eine sehr große Stadt. Nicht nur ein Strand (Auch mit solchen Abschnitten lässt die Stadt zu einem beliebten Ort für die Einwohner oder Urlauber sein. Auch der See, der die Stadt in der Mitte teilt und gleichzeitig alle Viertel mit einander verbindet, scheint der Stadt einen Reiz zu geben. Was ich mit Viertel meine? Ganz einfach. Jede Stadt, also auch Blueville, hat so ihre Plätze die von einem bestimmten Status geprägt sind. Wie in New York, Chinatown oder das Getto. In vielen verschiedenen Bereichen findet man die unterschiedlichsten Kulturen. Da wäre das berühmte reiche Viertel, wo die Menschen sich kaum darum Sorgen machen ob sie am nächsten Tag noch genug zu essen haben. Oder das Viertel in dem jede Familie gerne wohnen würde, da die Gegend so sicher und ruhig scheint, zum Beispiel wie bei Desperate Housewifes die berühmte Wisteria Lane. Oder die Blockhäusern die man so kennt. Das Ghetto geprägt von den Menschen die kaum was haben und täglich darum kämpfen, dass sie das Leben bestehen und nicht nach der nächsten Ecke erschossen werden. Gibt es noch mehr Viertel die euch einfallen? Dann lasst sie raus.

        Um was geht es denn jetzt hier genau?

Spielt eine real life story! Lasst euren Chara durch das Leben gehen. Ihn durch den Alltag durch kommen. Ob reich oder arm. Berühmt oder unbekannt. Verbrecher oder brave Kirchentochter.


        Kleine Anregungen für euch

Eine Stadt wie wir sie kennen. Aber irgendwie auch nicht. Sie ist besonders. Denn hier könnt ihr alles rein erfinden dass ihr so kennt. Ob ein Freizeitpark, oder eine riesige Mall. Ein Schwimmbad oder ein Hallenbad oder ein großes Kino. Hier gibt es 4 Schulen! Die Mädchen Schule, die Jungenschule, die gemischte Schule und was nicht fehlen darf, die private Schule. Lasst euren Gedanken freien lauf. Aber denkt daran, dass es hier ein REAL LIFE RPG ist!

        Die Schulen & der Park

Bis auf die gemischte Schule, kann man in den anderen 3 auch studieren. Der Unterricht läuft ab wie in jeder Schule! Fächer könnt ihr euch aussuchen.

  • Die Schulen
    Außer der gemischten Schule hat jeder der anderen Schulen eine Uniformpflicht. Die Mädchenuniform, die Jungenuniform und die Uniformen für die private Schule. Die gemischte Schule ist für die Schüler, die es sich nicht leisten können auf extra Schulen zu gehen. Währenddessen die anderen Schulen für Schüler sind, deren Eltern eine ausgeprägter Ausbildung für ihre Kinder wünschen. Der Unterricht läuft normal ab. Ihr könnt jedoch Schulaktivitäten frei planen. Bei den Mädchen/Jungen & privaten Schule ist es so, dass man besondere Fächer hat. Auch diese könnt ihr euch ausdenken. Es ist so, das ihr dort mehr in bestimmten Punkten, die ihr euch aussuchen könnt, gefördert werdet. Die private Schule ist für die reichen Schüler! Nicht jeder wird ein Stipendium bekommen. Das wird nicht so oft vorkommen! Die Schulen liegen NICHT neben einander! Die Mädchenschule ist in der Nähe vom Park. Die Jungenschule liegt abseits von der Innenstadt. Die private Schule ist mitten in der City und hat den besten Platz um gesehen zu werden. Die gemischte Schule befindet sich etwas in der Nähe der Mädchen Schule. Sie liegt jedoch weiter weg vom Park in der Nähe des Strandes.
  • Der Park
    Ist die Zentrale der ganzen Stadt! Er befindet sich genau in der Mitte und verbindet dadurch die gesamten Gebiete mit einander. Im Park treffen also alle auf einander. Er ist wirklich verdammt groß! Man findet dort einen Skaterplatz, eine Bühne für Konzerte, einen See mit einem Steg und einige kleine Tretboten oder Schiffen und Kanus. einige chiller Plätze oder große Plätze die nur aus Wiesen/Bäumen/Blumenwiesen bestehen. Es gibt einige verschiedene Grillplätze und Toiletten Häuser. Auch verschiedenen Kiosks. Und vieles mehr! Seid kreativ. Er ist einfach der Ort, an dem die meisten Generationen oder Menschen aufeinander treffen, die sich normalerweise niemals treffen würden. Der große Park ist das Wahrzeichen der Stadt und wird dadurch immer in Takt gehalten. Der Park ist also der beliebteste Ort von allen. Jedoch könnt ihr auch außerhalb vom Park euch Sachen wie einen Skaterplatz vorstellen.

Steckivorlage:

Name in HoN: Wie heißt ihr in Houes of Night?
Name im RPG: Wie soll euer Charakter heißen?
Geschlecht: weiblich oder männlich?
Alter: Wie alt ist dein Charakter?
Aussehen (Link): Link ist erforderlich!
Charakter: Beschreibt die Persönlichkeit
Hobbys: Was macht er oder sie am liebsten?
Geschichte: Wie ist seine Lebensgeschichte?
Sonstiges:Besondere Merkmale? [Ob am Körper oder Gegenstände die man immer dabei hat?]

Mitglieder -> Steckbriefe

»Solange
»Skyfall
»Aѕнeѕ
»Miss Fabulous
»crazy_perfect
»B.salvatore
»ɢedαɴĸeɴloѕ
»Wamberly
»Sonnentänzerin
»Luxaa
»Luane
»Shairen
»Nyx_unsere_Nacht
»colourful.death
»Cassie.
»Harmony.
»Susilicious
»twn3
»Angelbird
»Sweedel
»Camille
»Limit of Soul
»Xayah
»Chubi
»Nymeria
»Satan.
»Mirabella.
»Amandla.
»Moodie.


          Regeln

Die Grundgesetzlichen Regeln sind hier zu finden --> Grundsätzliche RPG Regeln

  • Kein Spam
  • Steckis an ѕσℓαηgє
  • Keine Beleidigungen es sei denn sie gehören zum RPG
  • Wenn jemand Probleme hat bei mir melden
  • Achtet auf eure Grammatik und eure Rechtschreibung. Auch mir passieren mal Fehler.. aber man kann wenigstens versuchen verständlich zu schreiben!
  • geschrieben wird in der Ich- Form und nicht anders!
  • Gesprochenes wird so wie hier geschrieben
  • Gedankensätze //Werden so// geschrieben
  • privates [wird so] oder (auch so) geschrieben
  • Bei Schwangerschaften/Hochzeit oder Tot müsst ihr MICH fragen!!!
  • Wer länger als 3 Tage nicht on kommen kann sagt mir Bescheid, damit ich euch eintragen kann als Entschuldigt!
  • Schreibt mind. 2x pro Woche. Wenn ihr länger nicht on seid dann gebt mir Bescheid!
  • Wer keine Lust mehr auf einen Charakter hat soll Bescheid sagen aber nicht einfach nicht mehr on kommen, das nervt und wird nicht geduldet!!
  • Es wird immer der Name eures Charas über den Post geschrieben!!
  • Jugendfrei schreiben! D.h. kein Sex im RPG!
  • Kein Ein-Satz-Post -.-! Sprich, es werden mehr als 4 Sätze verlangt!
  • Wer seine Namen ändert, dies mir aber nicht sagt, hat keine Erlaubnis in meinem RPG zu posten bis er mir bescheid gegebenen hat. Sorry Leute aber ich hab absolut keine Übersicht wenn ihr 1000 unnötige Male euren Namen ändert! Es nervt mich und es nervt eigentlich fast ALLE RPG Besitzer -.- Ihr habt keine Ahnung wie oft sich darüber beschwert wird!
  • Have Fun♥

Diskussion

Beigetreten: 31.07.2012
Beiträge: 27617
Blutstropfen: 81100

Alenica Salloa
Man merkte sehr gut, dass Leandrew high war. Er reagierte noch heftiger als das letzte Mal. Wir waren das letzte Mal schon laut gewesen, aber nun übertraf er dies noch einmal mehr. Wir schwitzten beide total und ein dünner Schweissfilm bedeckte unsere beide Haut. Ich liess mich auf ihn sinken, während der Orgasmus noch in meinem Körper nachklang. Ich genoss das warme und unbeschreiblich gute Gefühl, welches durch meinen Körper strömte. Ich kam nicht umhin, dass ich mich leicht an ihn kuschelte, Mein Kopf lag auf seiner Brust und ich konnte hören, wie sein Herz sich beruhigte und langsam und regelmässig schlug. Es dauerte nicht lange und dann war er auch schon eingeschlafen. Ich blieb eine Weile auf ihm liegen, aber mir war nicht nach schlafen. Ich rappelte mich vorsichtig auf, dass ich ihn nicht weckte und ging zum Schrank. Meine Kleider lagen am Boden, alle bunt zerstreut. Ich zog mir meinen Slip an und das weite Shirt. Anschliessend hob ich die anderen Kleider vom Boden auf und räumte sie weg. Ich machte gleich weiter mit dem Aufräumen. Mein Zimmer glich immer noch einem Chaos von meinem Wutanfall. Ich seufzte tief und begann alles aufzuräumen. Mein Magen knurrte leider. Langsam hatte ich wirklich Hunger. Aber die Türe war immer noch abgeschlossen. Wie sollte ich hier nur wieder rauskommen?  Ich hatte Hunger und der Schlüssel war draussen. Kurz gesagt: es gab keine Möglichkeit. Ich seufzte tief und ging in den vorderen Teil von meinem Zimmer. Leandrew sollte ruhig schlafen, wenn er es schon konnte. Ich konnte es nicht. Ich setzte mich vor den Fernseher und begann gelangweilt durch die Programme zu zappen. Ich hatte keine Ahnung, was für Zeit das war und vielleicht sollte ich wirkich mal wieder auf mein Handy schauen. Das war aber auch immer noch in Leandrews Gewalt. Ich seufzte leise und begann dann irgendeine schlechte Komödie im Fernsehen zu schauen. Ich wusste nicht, wie ich die Zeit sonst vertreiben sollte. Der liebe Herr schlief ja tief und fest und ich glaubte kaum, dass er so schnell wieder aufwachen würde.

I've been crying with the wolves to get to you.

Beigetreten: 09.02.2010
Beiträge: 7692
Blutstropfen: 53467

ALEJANDRA Maria Garcia
Was wollte er denn nun von mir hören? Dass er durch sein Bein nicht eingeschränkt war? Das wäre eine Lüge, und das wusste er ebenso gut wie ich. Ich seufzte lediglich leise. "Natürlich stimme ich Ihnen zu. Es ist immerhin auch so. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie dadurch weniger geeignet sind ein Unternehmen zu führen." Was zur Hölle sollte sein Bein denn bitte damit zu tun haben, ob er geeignet war ein Unternehmen zu führen? Er verstand wohl auch einfach nur die Hälfte von dem, was ich ihm eigentlich sagen wollte, oder? Ich wollte ihm damit doch nun wirklich nicht sagen, dass er nicht geeigner war ein Unternehmen zu leiten, wollte ihm damit nicht sagen, dass er eingeschränkter war als andere Menschen - vor allem wollte ich ihm ja nicht das Gefühl geben, dass er dadurch weniger Wert war, oder komisch angesehen werde würde. Vor allem ich würde ihn deshalb nicht verurteilen. Ich hatte gar nicht das Recht auch nur irgendetwas schlechtes über ihn zu denken, schließlich half er mir als einziger Mensch in meinem Leben. Vor ihm hatte sich immerhin nie jemand auch nur irgendwie für mich, oder meine Zukunft interessiert. Irritiert verdrehte ich die Augen. "Ich will damit nur sagen, dass Sie dadurch nicht weniger gut aussehen. Aber was interessiert Sie schon das Wort Ihrer Putzfrau, richtig?", ich lachte leise auf und schob ihm den Zettel mit den kurzen Notizen entgegen. Dann hatte er wenigstens etwas, woran er sich halten könnte, wenn er sich wirklich einmal daran versuchen wollte zu kochen. Ich versuchte hier ihn ein klein wenig aufzuheitern und abzulenken, alles was er jedoch tat war angepisst sein. Wahrscheinlich hasste er mich dadurch nicht weniger - jetzt sah er mich aber wenigstens auch wieder an, und tat nicht so als hätte ich die Pest. Er machte mir hier ja sogar irgendwie ein Angebot, das ich augenblicklich annehmen sollte, und für das ich ihm für den Rest meines Lebens dankbar sein sollte. "Ihre Sekretärin ist nicht unfähig. Sie ist gestresst und hat Angst vor Ihnen. Das kann man ihr wohl kaum übel nehmen, schließlich geben Sie den Menschen Anlass genau so zu reagieren," denn war man gestresst und hatte Angst Fehler zu begehen, tat man es nun einmal doch. Man beschwor Fehler ja sogar herauf. Das sollte jedoch nicht heißen, dass er hier das Problem war - sie dürfte sich nicht so einschüchtern lassen, er konnte ihr aber nicht einfach vorwerfen unfähig zu sein. "Das heißt Sie wollen mich hier als Putzfrau loswerden, damit ich meinen Abschluss mache und als Ihre Empfangsdame oder Sekretärin arbeiten kann?" Oder weil er einfach nur einen Grund haben wollte, etwas besser zu schlafen. Schmunzelnd zuckte ich die Schultern. "So hart greifen Sie gar nicht durch. Zumindest kamen bis jetzt immer nur Ich könnte Sprüche von ihnen," hey das durfte ich ihm doch wohl vorhalten. Zumindest für heute, immerhin zwang ich ihn hier zu bleiben. Die Tatsache, dass er sich jedoch immer noch nicht besser fühlte, machte es nicht unbedingt entspannter. "Was halten Sie von einem Kompromis? Sie tragen die Prothese und fühlen sich wieder wie ein Mensch, benutzen aber weiterhin die Krücken?" Immerhin wollte ich ihm doch nicht das Gefühl geben, als wäre das hier irgendeine Bestrafung oder etwas. Ich wollte ihm lediglich helfen, und wenn er die Krücken weiterhin benutzen würde, müsste er nicht gleich auftreten und könnte sich langsam wieder an die Prothese gewöhnen. Das war wohl wieder nur ein Versuch von seinem Angebot abzulenken, denn um ehrlich zu sein wusste ich wirklich nicht was ich dazu sagen oder was ich tun sollte. Normalerweise müsste ich sofort annehmen, und ihm um den Hals fallen weil ich glücklich war, dass er mir mehr als nur eine Chance gab. Der Aufenthalt bei meinen Eltern aber hatte mir gezeigt, dass man diese Dinge nicht einfach annehmen konnte, vor allem da er doch letzten Endes nur wieder etwas von mir haben wollte. So lief das in diesem Leben nun einmal. Entweder man war nett und wurde übers Ohr gehauen, oder man war naiv und wurde übers Ohr gehauen.

these cigarettes won't stop me,
wondering where you are
Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 20.03.2012
Beiträge: 19990
Blutstropfen: 58555

Lion Teo Connor
Ich sollte auf meinen Arzt hören. Zumindest was mein Bein anging. „Was mein Bein angeht? Also stimmen Sie mir doch zu, dass ich eine besondere Einschränkung habe.“ Natürlich war es das! Ich musste auf Dinge achten, auf die anderen nicht achten mussten. Also war es eine extra Einschränkung, die die Leute sehen würden. Genauso wie sie. Sie hatte mich wegen meiner Gesundheit hier lassen wollen. Mein Bein wirkte sich nicht auf meinen Willen aus, sondern auf meine körperlichen Fähigkeiten, das war schon klar. Ich seufzte und pustete mir eine wirre dunkelbraune Locke aus meiner Stirn, da ich keine Hand frei hatte und die Krücken halten musste. Es ging um das, was mir die Leute zutrauen würden, wüssten sie, dass ich weniger konnte als ein normaler Mensch mit zwei Beinen. „Ich verstehe wirklich nicht, was an einem abgehackten Körperteil attraktiv sein soll.“, grummelte ich bitter. Natürlich zehrte diese ganze Amputationssache auch an meinem Selbstbewusstsein, was mich anging, wenn ich keine Anzüge trug. Mit den Klamotten und dem Wissen, dass niemand Bescheid wusste, war ich so gut wie unantastbar, aber jetzt, mit umgeklappten Hosenbein und Krücken… fühlte ich mich einfach nur elendig. Deswegen wollte ich ja auch nicht mehr hier sitzen und wollte endlich wieder die Prothese und die Anzüge tragen, wieder arbeiten gehen, wo ich mir nützlich vorkam. „Das sind Sie aber. Sie hätten das Zeug dazu und ich habe Geld ohne Ende. Ich würde es nicht einmal merken, würde ich für ihren Schulabschluss zahlen. Sie haben doch jetzt die Zeit zur Abendschule zu gehen. Wollen Sie sich denn nicht weiterbilden und irgendwann nicht mehr putzen? Sie könnten bei mir als Empfangsdame einsteigen, vielleicht meine unfähige Sekretärin ersetzen. Zumindest sind Sie wesentlich aufmerksamer und pfiffiger.“ Ihr würde sicher kein Termin durch die Lappen gehen. Sie wäre vollkommen da. Das Zeug dazu hätte sie. Sie brauchte nur noch die nötige Bildung und die könnte sie doch nachholen… Wo lag das Problem? „Ich bin ein gefühlskalter, hart durchgreifender Geschäftsmann… Vielleicht will ich mit meinem Geld einfach mal etwas Gutes tun und dadurch abends besser schlafen können?“ Wieso genau ich es ihr anbot wusste ich ja selbst nicht. Vielleicht weil ich nicht zusehen wollte wie ein so cleveres Mädchen als Putzfrau endete, nur weil sie nicht die nötigen Mittel hatte sich selbst zu helfen.

Madelaine „Maya“ Green
Er wollte jetzt nicht ernsthaft so stockbesoffen wie er war wieder aus dem Fenster klettern, oder? Ich wohnte zwar nur im ersten Stock, aber das waren dennoch um die drei Meter, die er da hinter sich bringen wollte. Er konnte nicht einfach springen, so viel Reaktionsgefühl hatte er nicht mehr! Er konnte ja kaum gerade stehen. Es war mir schon ein Wunder wie er überhaupt hier hoch gekommen war, aber er hatte dafür ja auch beinahe mein halbes Zimmer abgerissen. Er war nicht mehr in der Lage das nochmal zu machen. „Was? Dich umbringen? Ja, das glaube ich dir sofort, dass du das besser kannst als alles anderen.“, antwortete ich augenrollend und drückte ihn wieder zurück auf mein Bett, damit er endlich sitzen blieb. Er machte es nur noch schlimmer, wenn er hier herumlief und unruhig war. Ich beugte mich also vor, sodass ich auf Augenhöhe mit ihm war. „So, jetzt hör mir mal zu! Meine Mutter schläft zwei Türen weiter und wenn sie erfährt, dass mitten in der Nacht ein rotzbesoffener Kerl mit Lederjacke und kaputten Jeans in mein Zimmer klettert, dann wird sie mit mir wieder umziehen. Und da habe ich echt keinen Bock drauf, kapiert? Also sei verdammt noch mal leise und halt einfach mal kurz dein vorlautes Maul, damit ich überlegen kann.“, wies ich ihn an und fuhr mir durch die wilden roten Haare. Wie bekam ich ihn hier raus, ohne ihn am Zimmer meiner Mutter entlang zu führen oder ihn besoffen aus dem Fenster zu schmeißen? Fuck! Ich schaute zu ihm herunter, verschränkte die Arme vor der Brust und mahlte mit den Kiefern. „Nein, ich freue mich nicht. Ich wollte dir helfen und du beklaust mich.“ Jetzt sollte ich ihm dankbar sein, weil sein schlechtes Gewissen ihn hergetrieben hatte? Ich setzte mich auf den Sessel und fuhr mir über die Stirn, seufzte. Schöner Mist…

Leandrew „Andy“ Nashfield
Dieses Mal war sie dran. Sie sagte es selbst. Sie saß auf mir und gab den Ton an. High war das ein wesentlich heftigeres Erlebnis, wobei es auch nüchtern schon der Hammer gewesen war. Jetzt aber bekam ich mich kaum mehr in den Griff. Gut, dass keiner im Haus war und unser Haus frei stand. Hätten wir ein Haus direkt neben unserem gehabt, hätten wir vermutlich die Polizei vor unserer Tür stehen gehabt, denn Himmel… ich war sicher nicht gerade leise, denn mein Hals tat weh und auch ihr Kehlkopf vibrierte wie verrückt. Wir beide schwitzten, wodurch der Stoff wohl langsam unsere Blutbahnen verließ. Gegen Ende war ich allerdings einfach nur noch fertig. Ich breitete mich im Bett aus und sie lag auf mir. Sex machte müde. Zumindest wurde bei Männern ein bestimmtes Hormon ausgeschüttet, das uns schläfrig werden ließ. Auch mit Koks im Blut schlief ich so also ein und meinen Rausch aus. Allerdings fühlte ich mich nicht mehr ganz so großartig, als ich aufwachte. Klar, der Sex war fantastisch gewesen und wie beim letzten Mal bereute ich ihn nicht, aber ich hatte gestern dafür andere Dinge getan. Dinge, die ich geschworen hatte nie wieder zu tun. Meine Wangen wurden ganz heiß, als ich mich daran erinnerte gestern gesprochen zu haben. Und zwar nicht bloß ein Wort und dann auch nicht gerade wenig. Vermutlich würde ich Alenica die nächsten Tage schon wieder nicht ansehen können. Erst flennte ich vor ihr wegen etwas, das ich nicht ändern konnte und dann brabbelte ich vor ihr wie ein Frosch, wie ein Kleinkind. Genau wegen dieser Scham hatte ich geschworen nie wieder zu sprechen. Himmel! Wenn ich mich daran erinnern konnte, dann ganz sicher sie auch!

Beigetreten: 31.07.2012
Beiträge: 27617
Blutstropfen: 81100

Arthur Denaux
Es wurde einen Moment still und niemand sagte etwas, während man die Masse von mir nahm. Ich betrachtete das Mädchen noch einmal. Sie hätte wirklich das Zeug zum Modeln, aber sie strahlte dazu einfach ein bisschen zu wenig Präsenz aus. Ein Model musste die Bühne für sich beanspruchen können. Man musste die Blicke auf sich ziehen. Ich wusste sehr wohl, von was ich redete und ich hatte es schon immer gemocht, wenn ich im Mittelpunkt gewesen war. Ich war es in der Schule gewesen und im späteren Leben dann auch wieder. Sie warf mir einen komischen Blick zu, als ich die Frage stellte. Es war keine Anmache, es nahm mich nur Wunder. Ich würde doch nicht eine Angestellte anmachen! Das war dann wohl doch ein bisschen unter meinem Niveau. Ich ging nicht mit jedem Typ Frau ins Bett. Die meisten angelte ich mir auf eine meiner Partys. Dort kamen aber auch nur die Frauen aus der Oberschicht. Wieso sollte ich auch Kontakt zu Frauen aus der Mittelschicht oder sogar Unterschicht haben? Machte für mich keinen Sinn. Sie schüttelte den Kopf und verneinte meine Frage. Sie war also eher der Designertyp als der Modeltyp. Die Frage war nur, ob sie sich in dieser Branche auch durchsetzen konnte. Die Konkurrenz war gross, aber das war es auch in der Modelbranche. Ich hob eine Augenbraue, als sie sich für das Kompliment bedankte. Es war mehr aus reiner Neugierde gewesen, aber wenn sie das als Kompliment aufnahm, dann sollte sie das tun. Ich sah sie ein bisschen erstaunt an, als sie fragte, ob ich in der Modewelt tätig war. Entweder lebte sie hinter dem Mond oder sie konnte einfach nicht einordnen, wer ich war. „Ich bin als Model tätig“, beantwortete ich ihre Frage. „Vor ein paar Monaten habe ich meine eigene Modelagentur hier in Millaville gegründet“, erklärte ich ihr und warf einen kurzen Blick in den Spiegel. Ich hatte nicht nur irgendeine Firma gründen wollen. Ich hatte eine Firma gründen wollen, in der ich auch gerne arbeitete und wirklich Potenzial sah. Ich wollte nicht nur eine Firma aus Spass gründen und diese dann in den Ruin treiben. Ich wollte sehen, dass ich auch wirklich etwas mit dieser Firma erreicht hatte. Es war etwas Neues – etwas Aufregendes. Es war eine unbekannte Position als Geschäftsführer. Es war nicht so, dass ich unvorbereitet war auf diese Stelle. Aber es war dennoch etwas Unbekanntes. Als Model hatte man keine Führungsposition und nun leitete ich eine ganze Firma selbst. Ausserdem konnte man als Model nicht ewig Geld verdienen. Es war nicht so, dass ich geldsüchtig war. Aber ich gab gerne Geld aus und daher wollte ich auch schauen, dass das Geld ebenso wieder hineinkam. „Hast du denn schon irgendwelche Erfolge feiern können?“, fragte ich Rose. Ich kannte nur diesen Namen. Sie würde schlussendlich auch nur ein Gesicht von vielen sein.

I've been crying with the wolves to get to you.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 11.12.2011
Beiträge: 4611
Blutstropfen: 14361

Jessica Rose McDougall
Erst jetzt wo Sylvia mit ihrer Arbeit anfing und es einen Moment still war, dachte ich darüber nach, Dass er einen französischen Akzent hatte. Er sprang einem nicht sofort ins Auge, vielleicht hatte ich auch nicht ewig darauf geachtet, Aber er war schon zu hören. Ob ich das attraktiv fand? Es war jetzt nichts sooo anziehendes, Es fiel auf und war interessant, Weil es daraus schließen ließ dass er nicht von hier kam. Naja, was hätte ich auch erwartet? Jemand der reich war und so aussah, hatte bestimmt schon die Welt gesehen. Ob ich neidisch auf so jemand war? Nein eigentlich nicht, ich hatte noch mein Leben vor mir und Pläne erst mal in den USA in der Modewelt Fuß zu fassen, ehe ich weiter nachdachte. Natürlich würde ich gern Europa sehen, aber ich musste mir erst mal selbst mein Geld verdienen, ich blieb realistisch. Und apropos Realität; konnte Mr. Denaux mal aufhören so selbstgefällig zu grinsen? Was fand er so lustig? Irgenwie hatte ich das Gefühl dass er sich über mich amüsierte, Dass ihm einfach viel gut gefiel, Dass ich hier quasi sein Dienstmädchen spielen musste. Ich hasste es, ganz ehrlich. Immerhin stand ich hier nur herum und musste mich von ihm ansehen lassen, Also konzentriere ich mich lieber auf Sylvia und beobachtete ihre Art seine Schultern und seinen Rücken zu vermessen. Zugegeben, er sah echt gut aus weil er vermutlich trainierte. Aber da seine Hüfte sonst schmal war, würde ihm ein Anzug von der stange nicht passen, Weil er sich an seinen breiteren schuktern orientieren musste. Ich war so mit seinem Körperbau beschäftigt, dass, ich kurz blinzeln musste als ich merkte, dass er mich ansprach und dann seine Worte verarbeiten. Ob ich modelte? War das sein ernst? Das war ja eine der billigsten anmachen die ich je gehört hatte und auch nicht sehr kreativ. Er hatte auch nicht gerade unauffällig meinen Körper gemustert, Gott wie hielt Stacia das nur aus. Ich zog eine Augenbraue hoch und schüttelte den Kopf. "Nein. Ich beschäftige mich lieber mit dem Entwurf von Mode, als sie zu präsentieren." sagte ich ziemlich neutral, sodass Sylvia mich nur eines kurzen Blickes bedachte. Ich zwang mich also zu einem Lächeln und fügte hinzu "Aber Danke, für das Kompliment nehme ich an." Auch wenn es vermutlich eine Anmache gewesen war. Bevor es wieder so unangenehm still wurde, ergriff ich wieder das Wort. Bestimmt war es besser wenn man sich mit dem Kunden unterhielt und Interesse heuchelte. "Und sie? Sind sie in der Modewelt tätig?" Stacia hätte ihm bestimmt noch gesagt, Dass er mit seinem Aussehen dort gute Chancen hatte oder aber sie hätte seine komplette Lebensgeschichte schon gekannt, Aber wie gesagt, mein Job war das hier nicht.

Beigetreten: 31.07.2012
Beiträge: 27617
Blutstropfen: 81100

Alenica Salloa
Dieser Typ... er war einfach zu viel. Und wieder einmal benahm ich mich nicht viel besser wie letztes Mal. Während ich vorhin noch gesagt hatte, dass dies keine gute Idee war, gab ich ihm total hin! Meine Brustwarzen richteten sich auf und mein Körper schrie nach mehr. Mein Kopf legte sich auf seine Schulter und ich spürte, wie er seine Hand um meinen Hals legte. Ich hatte nichts dagegen, wenn er es tat. Es war ja dann nur noch besser für ihn. Seine Hand glitt hinunter und schob sich in meine Hose. Er wollte wirklich nichts anbrennen lassen. Mein Puls beschleunigte sich und ich merkte selbst, wie erregt er war. Seine Beule drückte von ihnen gegen mich und leicht rieb ich mich an ihm, während seine Hand mich verwöhnte. Irgendwann hielt ich es dann aber nicht mehr aus. Ich wollte mehr. Viel mehr! Ich drehte mich um, zog mir die Jogginghose von den Beinen und dirigierte ihn zum Bett. Ohne Umschweife zog ich sein Shirt aus und meine Lippen senkten sich auf seine Lippen. Meine Hand legte sich in seinen Schritt. Meine Lippen lagen jedoch nicht lange auf seine, sondern wanderten seinen Oberkörper hinunter, wobe ich seine Brustwarzen nicht vernachlässigte. Doch es reichte mir nicht. Ich machte mich daran seine Hose zu öffnen und schob sie ihm von den Beinen. Ohne Scham glitt mein Blick zu seinem Gemächt und ich seufzte zufrieden auf. Ich wusste genau, wie gut dass der Sex beim ersten Mal gewesen war und ich glaubte nicht, dass er beim zweiten Mal schlechter war. "Dieses Mal bin ich dran", sagte ich schmunzelnd und grinste ihn an. Seine Shorts waren ebenso schnell verschwunden und ich setzte mich auf ihn - wartete aber dennoch ein bisschen. Provozierend strich ich über seine Piercings und grinste ihn an. "Gefällt dir das", murmelte ich leise, bevor ich mich auf seinen Schoss setzte. Ich hielt es nicht mehr länger aus und ich wollte ihn in mir spüren. Er hatte mich total scharf gemacht und das mit Absicht. Es war, als hätten wir einen Rollentausch von dem letzten Sex gemacht. Letztes Mal war ich diejenige gewesen, welche ihn unbedingt dazu hatte überreden wollen und dieses Mal war es umgekehrt. Nur hatte ich viel schneller nachgegeben, als dass er es bei mir getan hatte. Vielleicht war ich für ihn einfach nicht so attraktiv wie er auf mich. In diesem Moment spielte mir das jedoch keine Rolle.

I've been crying with the wolves to get to you.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 04.12.2010
Beiträge: 25790
Blutstropfen: 78838


• Aaron Archer.

Auf ihre Frage wendete ich weiter nichts ein. Es war ja nicht das ich sie für Dumm hielt, nur als sonderlich (….) Naiv vielleicht. Gerade gab es wahrscheinlich eh nichts was Madeline wieder auf den Boden brachte. „Du hast keine Ahnung“, murmelte ich eher leise in mich hinein und wollte erneut durch das Fenster steigen. Dieses Mal jedoch schob Madeline sich vor mich. Als sie das Fenster vor meinen Augen schloss zog ich eine Schmolllippe. „Ich kann das besser als alles andere“, entgegnete ich wie ein kleines Kind. Leider aber auch nur um irgendetwas gesagt zu haben. Vermutlich hatte sie Recht, würde ich aus diesem Fenster steigen würde ich mir nur beide Beine brechen. Was konnte an einem einzelnen Tag eigentlich noch alles so schief gehen? Seit dem ich dieses Mädchen gestern Vormittag getroffen hatte, hatte sich mein gesamter Tag nur noch weiter ins Grausame gestreckt. Und was war letztendlich dabei heraus gekommen? Als sie sich über ihre Kleidung strich erhob ich anerkennend eine Augenbraue. Wie war es mir eigentlich bis gerade eben entgangen, dass sie in einem Bauchfreien Top und Shorts vor mir stand? Sie hatte einen sehr zierlichen Körper, war aber auf gar keinen Fall für ihre Größe zu Dünn. Wieso verpackte sie sich sonst immer in all den Stoff obwohl sie eine wirklich süße Figur hatte? Schnell löste ich meinen Blick wieder von ihr und suchte mir einen anderen Punkt in ihrem Zimmer den ich an fixieren konnte. Das letzte was ich wollte war zusätzlichen Stress weil ich ihr angeblich etwas „weg“ schaute. Als Madeline jedoch wieder ansetzte, folgte etwas noch schlimmeres als das. Oh Gott. Jetzt fing sie auch noch an Gefühlsduselig zu werden. Das war ja nun wirklich etwas, was mich nichts anging und auch definitiv zu viel für mich gewesen war. Was glaubte sie was ich jetzt sagte? Es interessierte mich weder woher sie dieses Kitschige Ding hatte, noch wieso sie so daran hing. „Man es tut mir doch leid. Kannst du dich nicht einfach darüber freuen das dieses doofe Ding wieder da ist?“, murmelte ich leise und drehte mich Richtung Tür. Was sollte das jetzt werden? Wollte sie mich die ganze Nacht über hier behalten nur weil sie glaubte ich brachte es nicht zu Stande aus ihrem Fenster zu klettern. Ich hatte definitiv schon schlimmeres durch gemacht als das, da kannte sie mich wirklich zu schlecht. Fragend breitete ich die Arme aus. „Was wird das hier jetzt? Hältst du mich jetzt solange hier fest bis ich eine Aussage mache? Wir sind fertig hier.“ Ich hatte gerade wirklich andere Sorgen als das hier und die würde ich ihr sicherlich nicht erzählen. „Können wir es nicht einfach dabei belassen und du freust dich einfach?“ Sie musste jetzt ja nicht zusätzlich die ganze zeit darauf rumhacken und eine große Nummer aus allem machen.

Be your own kind of beautiful ❤

Beigetreten: 09.02.2010
Beiträge: 7692
Blutstropfen: 53467

ALEJANDRA Maria Garcia
Möglicherweise war ich wirklich nicht berechtigt auch nur irgendetwas darüber zu sagen. Mir war klar, dass ich mich sehr weit aus dem Fenster lehnte, wenn ich dachte ich könnte mit ihm sprechen wie mit jedem anderen Menschen, der nicht etwa –sozusagen– über mein Leben entschied. Er hatte es in der Hand, er könnte mich rauswerfen und ich hätte somit wirkliche Probleme, schließlich hatte ich nun bereits Zwei der Vier Jobs gekündigt, und würde nicht einmal mehr ansatzweise über die Runden kommen, würde er auf die Idee kommen mich zu entlassen. Ich verdrehte die Augen. "Dort oben ging es nicht darum ob Sie in der Lage sind zu arbeiten oder nicht, sondern um Ihre Gesundheit. Wenn Sie nicht darauf achten, muss es jemand anderes übernehmen. Sie sollten wirklich auf Ihren Arzt hören, zumindest was Ihr Bein angeht," denn sonst würde er wirklich noch mit einer Blutvergiftung im Krankenhaus landen, und dann müsste er der gesamten Welt erklären weshalb er dort gelandet war. Man sollte wirklich meinen, jemand wie er wüsste wie das alles funktionierte. Wenn er jedoch nicht auf sich achtete, gäbe es bald schon Konsequenzen, und aus diesen Konsequenzen würden nur noch mehr entstehen - und irgendwann würde jemand Fragen stellen, und er hätte keine Antwort mehr darauf. Er konnte doch wirklich unmöglich so naiv sein um zu denken, dass er für den Rest seines Lebens einfach die Ich-bin-niemandem-Rechenschaft-schuldig-Karte ausspielen konnte, denn wenn er so weitermachte würde er eben doch genau das tun müssen. Er konnte zwar verdammt gut ablennken, und ich war mir ziemlich sicher das er noch nicht einmal sonderlich viel dafür tun müsste, irgendwann aber würde er jemanden treffen der sich nicht einfach so abspeisen ließ. Ich würde mich nicht einfach so abspeisen lassen, wäre ich nicht in dieser Situation hier - so aber konnte ich wohl kaum unendlich herumbohren, denn letzten Endes war ich seine Angestellte. Ich benahm mich wohl einfach nur manchmal nicht zwingend so. Wahrscheinlich musste ich es einfach noch lernen. Fragend runzelte ich die Stirn und lachte etwas auf. "Und das soll jetzt eine Antwort sein? Mir wurde immer gesagt Narben machen Männer erst so richtig attraktiv," und davon hatte er nun einmal ein paar. Möglicherweise hatte ich aber wirklich einfach nur ein sehr entspanntes Verhältnis zu Wunden, fehlenden Körperteilen und Schmerzen. Ob es mein Glück war, oder nicht wusste ich selbst heute nicht. Ich schob eine meiner Haarsträhnen wieder in meinen Zopf, zuckte jedoch lediglich die Schultern. Dachte er ernsthaft, dass da noch etwas zu retten war? Er war eindeutig der Erste und Einzige, der mich jemals schlau genannt hatte. "So hat mich noch niemand genannt," schmunzelte ich und drehte mich mit gerunzelter Stirn in seine Richtung. "Wieso wollen Sie mir helfen? Ich bin Ihre Putzfrau. Eigentlich hätten Sie mich schon längst rauswerfen sollen, weil ich meinen Job doch nicht so gut mache," und nun wollte er mir ernsthaft eine Chance geben meinen Schulabschluss zu machen? Er wollte mich doch wohl verarschen. Das tat er doch nur, um sich später lauthals über mich lustig machen zu können. So nett konnte er nicht sein - oder er würde letzten Endes etwas von mir wollen. Nichts in diesem Leben war einfach so, vor allem aber half man Fremden nicht einfach. Vor allem aber nicht jemand wie er, jemandem wie mir. Ich nickte knapp. "Deshalb ist es auf dem Minimum. Das ist das Gute am Kochen. Das Leben ist schon kompliziert genug, das Kochen muss es nicht auch noch sein," und das Leben war nun wirklich eines der wohl kompliziertesten Dinge die es jemals geben würde. Ich nahm den Stift und eines der Blätter am Kühlschrank, die eigentlich als Einkaufsliste dienen sollten. "Und man kann kreativ sein. Es muss nicht zwingend Gemüse aus dem Gefrierfach rein," meinte ich schmunzelnd und schrieb in wenigen Worten auf, was ich ihm gerade gezeigt hatte. Ob er sich jemals an den Herd stellen würde, um sich selbst etwas zu kochen, wusste ich nicht. Aber er hatte eine Beschäftigung gewollt, also würde ich genau das tun - ihn irgendwie beschäftigen, auch wenn das eindeutig nicht mein Job war.

these cigarettes won't stop me,
wondering where you are
Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 20.03.2012
Beiträge: 19990
Blutstropfen: 58555

Leandrew „Andy“ Nashfield
Was war denn das für ein Argument? Ja, ich war high, na und? War das nicht eher noch mehr ein Grund dazu es zu tun? Gerade weil ich high war? Ich hatte Spaß, ich war gut drauf! Ich redete ja sogar, obwohl ich es bisher immer – aus gutem Grund natürlich – vermieden hatte! Morgen würde ich mich hierfür zu Tode schämen. Nicht aber für den Sex, denn den wollte ich wirklich! Ich war ja schon nüchtern total auf sie abgefahren, aber jetzt? Mir war alles egal, meine Hose war immer noch eng und sie zog sich ziemlich provokant mitten im Zimmer aus! Was war denn das für ein Benehmen? Sie provozierte mich doch! Ich konnte nicht einfach hier herumsitzen und ihr brav dabei zusehen. Ich war Musiker gewesen, ich war dreist! Ich wusste mit meinen Waffen umzugehen und ich hatte sie schon bei dem ersten kleinen Trick, den ich anwendete. Sie war extrem empfindlich und das gefiel mir verdammt gut. Ich konnte eben einfach nicht anders! Und sie konnte mir nicht erzählen, dass sie das hier nicht wollte, denn ihre Knospen richteten sich sofort auf, ließen sich nur zu bereitwillig von mir bearbeiten. Ich sah wie sie den Kopf in den Nacken legte, ihn somit auf meine Schulter legte und ich grinste. Meine rechte Hand glitt zu ihrem Hals, umschloss ihn sanft, als sie stöhnte. Die Vibrationen gingen mir direkt ins Mark, sodass meine zweite Hand herunterglitt und meine Fingerkuppen sich sofort unter den Bund ihrer Hose schoben. Ihre Jogginghose ließ mir schön viel Platz zum Agieren und das tat ich. Sie würde gleich von ganz allein auf mich steigen und es wollen. Das hier war der richtige Zeitpunkt. Ich musste es ihr nur zeigen.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 20.03.2012
Beiträge: 19990
Blutstropfen: 58555

Lion Teo Connor
Redeten wir nun wirklich wieder über mein Bein? Ich dachte ich hätte ihr deutlich genug klar gemacht, dass ich nichts mehr davon hören wollte, dass sie es nie gesehen hatte und es vergessen musste. „Sie haben heute Morgen schon gut bewiesen, wieso ich es geheim halte, wieso ich so denke wie ich es tue. Ich bin der mächtigste Mann in der ganzen Stadt, ich trage ein millionenschweres Unternehmen, auch international! Niemand würde einem Krüppel das zutrauen. Es hieße ständig, dass ich es nicht schaffe, dass ich mich überarbeite. Jetzt sieht das niemand. Alle sehen nur den „gutaussehenden Bachelor“ – wie Sie es so schön sagen – der alles im Griff hat. Ich weiß nicht wie ich sowas einfach hinnehmen soll. Ich bin nicht schwach und ich will davon nichts hören, nur weil alle glauben es besser zu wissen. Wenn die Leute alle so reagieren wie sie heute Morgen? Ich würde ein ganz anderes Bild erschaffen, indem ich nur ein Detail über mich Preis geben würde.“ Dann wäre ich nicht mehr der erfolgreiche, gutaussehende Unternehmer, der sich nicht binden wollte, sondern der Krüppel, der es unerklärlicherweise geschafft hatte so viel zu erreichen und der bei der nächsten Gelegenheit zusammenbrechen würde. Ich wusste, was passieren würde. Deswegen hielt ich all das ja zurück. Vor allem aber tat ich es auch, wenn ich es selbst nicht akzeptieren wollte, dass ich Grenzen hatte. Durch das Bein nur noch mehr als ein normaler Mensch. Ich war nun einmal eingeschränkt. Es war eine Behinderung, so war es eben. Wo die Lüge liegen sollte, dass ich ein gutaussehender Bachelor war? Ich blinzelte sie an und wackelte leicht mit dem Stumpf als Antwort. Würde das die Welt erfahren, wäre ich wohl nur noch halb so attraktiv. Das alles waren sowieso nur Oberflächlichkeiten. Ich wäre ein mieser Freund. Ich war so gut wie nie da und ich wusste eigentlich nicht mal was Liebe bedeutete. Keine dieser Frauen würde mich wirklich so wollen wie ich war. Deswegen war ich ja schon immer allein gewesen. „Da ist einiges zu retten. Sie sind schlau, Sie könnten das alles aufholen und lernen sicher schnell.“ Sie hatte mir schon einige Male gezeigt, dass sie mehr konnte als bloß putzen. Sie war klug. Sie war bloß nicht genügend gebildet. „Was, wenn ich es als Fortbildung anlege? Dann bezahle ich Ihnen die Weiterbildung.“ Es war jetzt vielleicht ein wenig weit vorausgegriffen, aber wenn sie sich gut anstellte, könnte ich sie ja wirklich im Büro einsetzen. Als Empfangsdame oder sowas. Aber gut, das musste sie alles ja selbst wissen. Ich brauchte ja sowieso eine Putzfrau, also mischte ich mich da besser nicht ein. Wir konzentrierten uns wieder auf das Essen und sie erklärte mir jeden Schritt, bis sie den Deckel drauf machte. „Und das… zieht jetzt von ganz allein? Und brennt nicht an oder so?“, fragte ich skeptisch nach. So einfach konnte es ja nicht sein, oder? Dennoch würde ich es mir bei Gelegenheit mal aufschreiben, bevor ich es wieder vergaß.

Beigetreten: 31.07.2012
Beiträge: 27617
Blutstropfen: 81100

Alenica Salloa
Momentan war wirklich nicht der richtige Zeitpunkt, um Sex zu haben. Er konnte sich ja nicht einmal selbst ernst nehmen. Ausserdem hatte er mich gerade vorher selbst abgewiesen, als ich mich an ihn rangemacht hatte. Lieber hatte er den Schlüssel hinausgeworfen und das Koks runtergeschluckt. Jedoch wusste ich noch zu gut, wie sich seine Lippen auf meinen angefühlt hatten. Aber was, wenn er es gar nicht wollte? Er war total zugedröhnt. Er wusste doch selbst nicht, was er gerade wollte oder nicht. Er fand momentan sowieso alles lustig. „Nein, du bist total high“, erwiderte ich auf seine Worte und schüttelte den Kopf. Es war nicht der richtige Zeitpunkt. Er redete sich das nur selbst ein. Ich verschränkte die Arme vor der Brust und sah ihn an. „Denkst du also echt, dass ich nur hinter dem Stoff her gewesen bin?“, fragte ich ihn und sah ihn an. Natürlich fuhr ich auf ihn ab! Ich war nicht diejenige gewesen, die das ganze Schauspiel unterbrochen hatte. Ich hätte vielleicht das Tütchen genommen, wenn sich die Gelegenheit ergeben hätte, aber ich hätte es nicht unterbrochen. Ich verdrehte die Augen und lachte leise. „Natürlich fühlst du dich gut“, sprach ich das offensichtliche aus und grinste ihn an. Ich stand auf und begab mich zu meinem Schrank, wo ich mich umzog. Sollte er doch von mir aus schmollen, aber das war mir egal. Ich zog mein Oberteil aus und meinen BH. Ich wollte gerade das Shirt anziehen, als ich merkte, wie er hinter mir trat. Er schmiegte sich an mich und mir stockte der Atem, als seine Hände sich auf meinen Bauch legten und langsam hoch wanderten. Ich schnappte nach Luft, als er meine Brustwarzen zwischen seinen Daumen und Zeigefinger drückte, wobei er sich weiter an mich drückte. Ich versuchte mich zusammenzureissen, aber es war fast nicht möglich. Dadurch dass ich mit dem Rücken zu ihm stand, konnte ich nicht einmal mit ihm rede. Ich merkte, wie meine Lust grösser wurde. Ich hatte mich heute zweimal an mich rangemacht und zweimal war ich abgeblitzt worden. Da wunderte es wohl niemanden, wenn ich nun jetzt wirklich nicht widerstehen konnte. Piercings? Für mich? Tat das nicht verdammt weh? Ich verschwendete keine weiteren Gedanken mehr daran, sondern gab meinen Widerstand auf. Ich legte meinen Kopf in den Nacken, während ein leises Stöhnen meinem Mund entwich. Er wusste wirklich, wie er eine Frau schwach machen konnte. So viel Erfolg hatte ich bei ihm heute nicht gehabt. Ich schloss die Augen und gab mich ihm vollkommen hin.

I've been crying with the wolves to get to you.

Beigetreten: 09.02.2010
Beiträge: 7692
Blutstropfen: 53467

ALEJANDRA Maria Garcia
Was? Hatte er etwa gedacht, ich würde ihn nicht mehr als den perfekten, ohne auch nur einen einzigen Fehler existierenden Mann sehen, nur weil er ein Bein hatte? Er hatte zwar gesagt, dass er nicht Kochen konnte, aber das konnte man schnell einmal sagen. Schmunzelnd schürzte ich die Lippen. "Ihre Meinung beruht darauf, dass Sie denken ich würde Sie als etwas sehen, dass Sie nicht sind. Sie haben nur ein Bein und müssen eine Prothese tragen, na und? Ihnen ist klar, dass Sie trotz allem ein Millionenschweres Unternehmen leiten, das nicht nur hier in Amerika groß ist oder? Und Ihnen ist auch klar, dass Sie so ziemlich alles und jeden seit Jahren belügen um weiterhin Ihr Image zu wahren? Ich sehe nicht wirklich, weshalb ich Sie plötzlich als Schwach ansehen sollte. Sie lassen Sich von Ihrem Problem nicht einschränken was Ihr Unternehmen angeht, aber geht es ums Persönliche sind Sie nicht ansatzweise auf diesem Level. Niemand würde denken Sie sind schwach, oder würde Sie bemitleiden," und wieder sprach ich das Thema an das er eigentlich gar nicht mit mir teilen wollte. Es war sein Pech, denn ich ließ mich gerade wirklich nicht davon abhalten ihm klar zu machen, dass es Schwachsinn von ihm war zu denken, ich würde ihn auf etwas beschränken das er nun einmal nicht war. Er war kein Krüppel, und ich sah ihn auch als keinen. Ebenso wenig wie ich dachte, dass er völlig ohne Fantasie durchs Leben lief. Natürlich war Fantasie nicht unbedingt seine Stärke. Das hatte ich damit auch nicht wirklich sagen wollen - wahrscheinlich hatte so ziemlich jeder Erwachsene, der ein gewöhnliches Leben führte und selbst nichts mit Kindern zutun hatte, keine wirkliche Fantasie mehr. Es war schade, weil das Leben durch die Augen von Kindern doch sehr viel schöner und manchmal auch so viel einfacher erschien, aber aufzwingen konnte man es wohl niemandem. Ich zuckte lediglich die Schultern, da ich hier ganz bestimmt nicht mit ihm darüber diskutieren würde, ob er sich nur anstrengen musste um diese Fantasie wieder ans Tageslicht zu bringen, oder ob er wie jeder andere auch einfach nur zu viel nachdachte. Er hatte keine Kinder, hatte nichts mit ihnen zutun, also musste man noch nicht einmal darüber sprechen. Hätte er eigene Kinder, würde er wohl sehr viel schneller verstehen das es einfach nur eine Kopfsache war, denn letzten Endes schaffte man so ziemlich alles wenn man selbst darin gefangen war. Kinder würden hier wohl ohnehin noch ziemlich lange auf sich warten lassen, schließlich sah Mr. Connor nicht zwingend so aus, als würde er sich bald schon zur Ruhe setzen wollen. Ich glaubte noch nicht einmal das er jemanden dafür hätte - er ließ nun einmal niemanden an sich, weil Beziehungen Chaos bedeuteten. Und Chaos schien er wirklich nicht zu mögen. Amüsiert zuckte ich die Schultern. "So werden Sie doch genannt, und ich sehe nicht wirklich wo die Lüge darin liegen soll." Er war gutaussehend, und er war nun einmal der unerreichbare Bachelor. Zumindest gab er vor, dieser zu sein. Ich lachte leise auf und schüttelte den Kopf. Wollte er mir jetzt allen Ernstes sagen, dass ich die Schule hier beenden sollte? Und das nur, weil ich nicht zwingend auf den Kopf gefallen war, nur weil ich mit Algebra und sonstigem nichts anzufangen wusste? "Ich habe die Schule schon abgebrochen als ich 14 war, Mr. Connor. Da ist nicht mehr viel zu retten." Vor allem aber war da nun einmal nicht die Zeit dafür auch noch zur Schule zu gehen. Ich sah doch aber ohnehin schon jetzt, dass ich nicht ansatzweise mit meinen Geschwistern mithalten konnte, was die Schule anging. Ich konnte ihnen ja noch nicht einmal mit ihren Hausaufgaben helfen. Ich nahm den Reis, und schüttete etwas davon in die mit Olivenöl befeuchtete Pfanne. "Sie braten den Reis, bis er gebräunt ist. Danach kommt das Gemüse und die Gewürze dazu. Würzen können Sie so viel Sie wollen, und da Sie sowieso nicht wirklich mehr als das nötigste hier haben, wird es nie ganz so schmecken wie zuhause, aber Sie müssen ja nicht kochen," ich sah ihn kurz amüsiert an ehe ich den Reis umrührte und das Gemüse dazu gab. Wieder ließ ich etwas Zeit vergehen. Die Vorbereitungen dauerten wohl wirklich nicht sonderlich lange. "Sobald alles braun ist, geben Sie das Wasser und die Hühnerbrühe dazu. Deckel drauf, Hitze zurückdrehen und Sie haben Ihre Arbeit eigentlich schon getan." Oh wow, das war wohl doch keine so gute Idee gewesen. Vielleicht hätte ich mir doch jetzt schon eine andere Beschäftigung überlegen sollen, denn nun würde es zwanzig Minuten dauern bis der Reis gekocht war, und um ehrlich zu sein glaubte ich nicht, dass wir diese zwanzig Minuten hier stehen und dem Reis beim kochen zusehen würden.

these cigarettes won't stop me,
wondering where you are
Beigetreten: 09.02.2010
Beiträge: 7692
Blutstropfen: 53467

NOVA North Jacobs
Gestresst auf Beinen, auch bekannt unter dem Namen Alisha, war doch nicht seine Freundin? So aussehen ließen es die Beiden ja doch, schließlich gingen keine Arbeitskollegen mit einander auch nur ansatzweise so um; zumindest nicht die, die ich hatte und kannte. Möglicherweise lag das jedoch auch daran, dass ich nur mit Männern zusammen arbeitete die Anfangs alle gedacht hatten, ich sei entweder verrückt oder von meinem Vater zu etwas gezwungen worden. Sie hatten ja auch alle gedacht, ich sei nicht fähig irgendetwas an einem Auto zu machen, letzten Endes aber hatte ich es wohl doch geschafft die Anderen davon zu überzeugen, dass ich mindestens genauso gut war sie. Wenn nicht sogar besser, schließlich hatte der Job in der Werkstatt nicht einfach nur mit Wissen sondern auch mit Interesse zutun. Und mein Interesse an Autos war nun einmal sehr viel größer als das vieler anderer Mechaniker dort. Sonst wäre ich jedoch wohl auch nicht dort gelandet, sondern würde mich nun weiterhin durch die Ausbildung zur Verkäuferin quälen. Knapp schüttelte ich den Kopf als Dejan mir die Schachtel Zigaretten entgegen hielt. Ja ich rauchte - manchmal, und auch nur dann wenn ich an der Rennstrecke saß und darauf wartete, endlich fahren zu können. "Also eine alte Freundin," stellte ich fest und schmunzelte. Wahrscheinlich war er nicht der Erste, der eine alte Freundin für sich arbeiten ließ. Man wusste, dass man sich auf eben diese Personen verlassen konnte. Ich würde wohl auch Talia darum bitten mit mir zu arbeiten, hätte ich auch nur irgendwie Interesse daran so zu leben wir Dejan High. Das hatte ich aber nicht. Ich hatte kein Interesse daran in einem Büro zu sitzen, oder mit Unterlagen anzusehen weil es bald zu Castings kommen würde. Ebenso wenig wollte ich meine Tage damit verbringen, anderen Menschen zu sagen was sie zu tun und was sie zu lassen hatten. Er musste sich doch eigentlich vorkommen, wie ein Babysitter mit viel zu vielen Kindern um sich. Wirklich, es war erstaunlich was für Filme er so machte, und ihm schien es ja auch irgendwie Spaß zu machen. Oder aber er machte es einfach nur so, weil es ihm den Notwendigen Status gab den er sich in seinem Leben erwünschte. Genau konnte ich es nicht sagen. "Also gibt es bald noch einen Film?" Hey wenn ich schon die Möglichkeit hatte mit ihm über mögliche, zukünftige Projekte zu sprechen, dann würde ich diese Chance auch ergreifen. Man lernte immerhin nicht tagtäglich jemanden Interessantes kennen. James musste ich wohl dafür, dass er mich gezwungen hatte mit hier her zu kommen, nicht den Kopf abreißen. Auch wenn er uns einfach alleine gelassen hatte, wahrscheinlich aus der Hoffnung heraus Dejan würde ebenso schnell wie James erkennen, wie er mich am einfachsten dazu brachte für ihn zu arbeiten. "Die Frage ist möglicherweise unangebracht, aber wieso genau wird nicht von der Schauspielerin erwartet die Kletterszene zu machen? Sollten Schauspieler nicht wenigstens etwas in Form sein, um so etwas auch selbst zu können?" Immerhin hatte er auch gesagt, dass diese Szene nicht zwingend gefährlich werden würde. Die Schauspielerin besaß lediglich nicht genug Ausdauer um diese Szene selbst zu drehen. Vielleicht hatte sie auch einfach nur Angst sich einen Nagel abzubrechen.

these cigarettes won't stop me,
wondering where you are
Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 20.03.2012
Beiträge: 19990
Blutstropfen: 58555

Leandrew “Andy” Nashfield
Gerade fühlte ich mich ziemlich gut. Ich genoss die volle Dröhnung, auch wenn es total bescheuert war. Nun verstand ich wieso sie danach süchtig war. Klar, dieses Gefühl war unbeschreiblich. Meine Arme und Beine fühlten sich komplett taub an, mir war alles egal, ich war einfach nur gut drauf. Es war wie betrunken zu sein, nur viel heftiger und intensiver! Es war unglaublich und ich fand es toll! Dennoch würde ich das hier nicht nochmal tun. Sobald ich wieder nüchtern war, würde mir klar werden, dass ich diese Sucht meinem Körper nicht antun würde. Ich würde Alenica dabei helfen davon fern zu bleiben. Wir würden das Zeug beide nie wieder anrühren! Jetzt gerade aber war es einfach nur lustig. Ich lachte leise und funkelte sie lebhaft an. Sie wollte keinen Sex mehr, weil es nicht der richtige Zeitpunkt war? Weil ich sie abgewiesen hatte? „S’is och rade jess’er rich’i-e Sei’punt!“ Gerade jetzt war der richtige Zeitpunkt. Ich war verdammt zugedröhnt, ich war scharf und eben hatte sie es auch gewollt! Was hatte sich geändert? Ich sah sie schockiert an! „Is ha di‘ nich awliss’n lass’n! Su wolles‘ och nur den Soff!“ Sie hatte mich verführen wollen, um an den Stoff zu kommen, natürlich hatte ich sie abblitzen lassen! Sie hatte mich nur ausnutzen wollen! Jetzt aber war der Konflikt weg und wir beide waren in diesem Raum eingesperrt! Wollte sie mich jetzt wirklich solange auf dem trockenen sitzen lassen? „Wa’um nich jess?! Ih füll mik’ut!“ Ich fühlte mich großartig! Wieso wollte sie warten, bis das Gefühl abgeflaut war? Schmollend sah ich ihr nach, als sie aufstand und sich vor ihrem Schrank umzog. Hey, sie konnte mich nicht ablehnen und dann sowas machen! Es war doch klar, dass ich meine Finger nicht von ihr lassen konnte, wenn sie dort halbnackt stand! Ich stand also auf und ging zu ihr, schmiegte mich von hinten an sie und schob meine Hände über ihren Bauch hoch bis zu ihren Brüsten. Sanft drückte ich ihre Brustwarzen zwischen Daumen und Zeigefinger und drückte sie an mich. „Die Piersin’s wäan au‘ wür dich kanss toll.“ Ich konnte sie nicht spüren lassen, was ich fühlte, wenn sie es bei mir tat, aber ich konnte sie ganz andere Dinge spüren lassen. Ich hatte ihr meine volle Geschicklichkeit mit meinen Händen noch gar nicht gezeigt!

Beigetreten: 31.07.2012
Beiträge: 27617
Blutstropfen: 81100

Alenica Salloa
Man merkte total, dass er zugedröhnt war und er sich das nicht gewohnt war. Sein Grinsen zog sich über das ganze Gesicht und er schien sich nicht mehr einkriegen zu wollen. Ich redete zu schnell? Er war einfach so total high, dass ihm alles zu schnell vorkam. Langsamer konnte ich vermutlich auch nicht mehr reden. Er pustete mich an und während ich ihn irritiert ansah, meinte er dass man meine Tränen trocknen musste. Er schien wahnsinnig stolz auf mich zu sein, dass er meine Tränen trocknen wollte. Sollte er doch seinen Spass daran haben. Ich dagegen verdrehte nur die Augen. Er meinte das nicht ernst. Er konnte sich nicht einmal selbst ernst nehmen, aber das war nichts neues. Er war das erste Mal so richtig zugedröhnt und dazu noch mit einer ziemlich grossen Dosis. Ich schüttelte nur den Kopf, als er meinte, dass ich gut für ihn sei. Ich hätte ihn hervor gelockt. Und weil ich ja so gut für ihn war, lag er auch zugedröhnt neben mir in meinem Bett und grinste die ganze Zeit. Ich musste wirklich zusammen reissen, dass ich verstand, denn er redete immer undeutlicher. Er verschluckte noch mehr Buchstaben als sonst. Meistens konnte ich dann jedoch herausfinden, was er meinte oder was er von mir wollte. Ich sah, wie er grinste, als meine Hand zu seiner Hose glitt. Ich schloss diese und sein Grinsen verwandelte sich in ein Schmollen. Ich verdrehte die Augen, musste aber auch grinsen. Nun war er derjenige, der sich notgeil verhielt. "Natürlich hätte ich Lust. Aber jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt und ausserdem hast du mich gerade vorhin abgewiesen", beantwortete ich seine Frage, wobei ich langsam redete, damit er es auch verstand. "Aber wir können es gerne nachholen, wenn du wieder von deinem Trip herunter gekommen bist", schlug ich ihm vor und grinste ihn an. Ich legte mich auf den Rücken, wobei ich den Kopf zu ihm drehte. "Wie fühlst du dich?", fragte ich ihn. Sanft hob ich eine Hand und strich ihm eine seiner roten Locken aus der Stirn. Ich betrachtete sein Profil, während ich weiter neben ihm lag. Wir würden vermutlich noch die ganze Nacht gemeinsam hier drin verbringen und an Schlaf war nicht zu denken. "Bleib liegen", wies ich ihn an, bevor ich aufstand und zum Schrank ging. Ich musste ja nicht weiter meine Ausgehkleider tragen, wenn ich sowieso nicht raus könnte. Leandrew hatte mich auch schon nackt gesehen, also konnte ich mich auch vor ihm umziehen. Ich drehte mich dem Schrank zu, suchte eine bequeme Trainerhose und ein weites Shirt aus, bevor ich mich umzog. Der BH liess ich gleich auch weg. Wenn ich nicht rausging, lief ich garantiert auch nicht freiwillig mit einem BH herum. Ich verstand die Frauen nicht, die dieses Teil sogar zum Schlafen trugen.

I've been crying with the wolves to get to you.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 20.03.2012
Beiträge: 19990
Blutstropfen: 58555

Leandrew “Andy” Nashfield
Ganz plötzlich konnte ich diese ganze Situation hier nicht mehr ernst nehmen. Wieso war sie überhaupt so traurig? Welchen Grund hatte sie denn zu weinen? Für mich war gerade alles recht angenehm. Alles war so schillernd bunt und friedlich. Ich grinste leicht vor mich hin, als sie ihren Kopf hob und mich ansah. Ihre Augen waren ganz verheult, ihre Wimpern feucht. Sie war zwar abgeschminkt, aber Gott, hatte sie schöne Wimpern! Sie waren so dicht, geschwunden und dunkel. Meine Wimpern waren blond, genauso wie meine Augenbrauen. Ja, es hatte schon große Nachteile rothaarig zu sein. Ginger hatten es nie leicht im Leben. Ich grinste immer noch, als sich plötzlich alles drehte und ich mich auf der Seite im Bett liegend wiederfand. Ich wollte schon schmollen, doch dann schob sie sich vor mich. Gott, ihre Lippen bewegten sich wirklich schnell! Ich packte sie am Oberarm, versuchte sie ernst anzusehen, grinste dann aber doch wieder. „Su re’s weil su snell.“, teilte ich ihr mit und ließ sie wieder los, schaute wieder auf ihre Wimpern und pustete ihr leicht ins Gesicht, damit ihre Tränen trockneten. Was ich mir dabei dachte wusste ich auch nicht! Ich war high! Scheiße, ich war absolut zugedröhnt! Ich konnte sie ja nicht einmal mehr verstehen, dabei war ich im Lippenlesen sonst wirklich gut. „Muss’ie Drän’n drock’n!“, erklärte ich ihr stolz und nickte, als würde ich ihr damit einen Gefallen tun und ihr nicht nur auf den Sack gehen. Ich kniff die Augen zusammen und hielt still, während sie wieder sprach. Sie war nicht gut für mich? „Su lox mich’och ers‘ raus. S’is och ut.“ Sie lockte mich erst hervor. Ich redete! Reichte das nicht? Meine Bruder versuchten das seit Monaten und sie hatte es innerhalb von Wochen geschafft! Was sollte daran nicht gut sein? Klar, ich war nun high as fuck, aber das würde sich wieder legen. Danach wäre doch wieder alles gut. Als ihre Hand wieder zu meiner Hose glitt, grinste ich, was sich aber schnell in ein Schmollen wandelte, als sie meine Hose wieder schloss. „Hassu geine Luss au mich?“ Eben noch hatte sie mit mir schlafen wollen! Hatte sich an mir gerieben und mir in die Hose gefasst. War das etwa wirklich nur ein Ablenkungsmanöver gewesen, um an die Drogen zu kommen? Das war ja fies!

Lion Teo Connor
Ich verdrehte die Augen, als sie so tat, als würde sie darüber staunen, dass ich auch etwas nicht gut konnte. Machte sie sich lustig über mich? „Ich kann auch nicht kochen, Miss Garcia. Niemand hat behauptet ich wäre perfekt. Das bin ich offensichtlich ja nicht.“ In ihren Augen zumindest nicht mehr, denn sie hatte meinen größten Makel gesehen. Ich war nicht einmal ein vollständiger Mensch, wie sollte ich da perfekt sein? „Fantasie ist offensichtlich nicht meine Stärke. Sonst würde ich in einem Buchladen arbeiten und nicht mit Immobilien und Aktien handeln.“, erwiderte ich trocken. Sie würde mir wohl kaum beibringen können mit Kindern umzugehen. Mit diesen sabbernden kleinen Menschen konnte ich einfach nichts anfangen. Ich lehnte mich auf die Krücken, während wir in der Küche standen und sie Töpfe und Pfannen nach etwas Brauchbarem durchsuchte. Zumindest sah es so aus. Dann jedoch drehte sie sich mit einer tiefen Pfanne zurück zu mir und erklärte mir wieso sie nicht die Frage interessiert, die alle doch so brennend beantwortet haben wollten. Ich war nicht schwul. Ach das wusste sie also? Da war sie scheinbar aufmerksamer als alle Reporter in ganz Millaville. Sie erklärte mir ihre Aussage sogar. „Der gutaussehende Bachelor?“, wiederholte ich ihre Worte schmunzelnd. Ich hatte den Hype um mich nie verstanden. Ich war nicht gerade hässlich und durchtrainiert war ich auch, aber ich war kaltherzig und stumpf. So hieß es doch, oder? Vor allem aber hatte ich nur ein Bein. Wüssten das die Leute, wäre dieses Image wohl dahin. „Sie sind ganz schön clever, Miss Garcia. Haben Sie schon mal darüber nachgedacht Ihren Schulabschluss hier nachzuholen?“, drehte ich den Spieß dann um und fragte stattdessen sie etwas. Sie verstand das Geschäft. Sie wäre sicher eine bessere Sekretärin, als es meine jetzige war. Sie hatte die Schule sicher abgebrochen, als sie nach Amerika gekommen war, aber jetzt konnte sie doch alles nachholen. Wieso tat sie das nicht? Ich zahlte ihr demnächst genug, sie würde ein oder zwei Jobs kündigen und dann hätte sie doch Zeit dafür. Vielleicht müsste sie dann irgendwann nicht mehr putzen und könnte mit einem Job genug verdienen. Sie wechselte wieder zu dem Reis von letztens. „Gut, dann schießen Sie mal los und beten Sie, dass ich nichts in die Luft jage.“ Ich hatte nicht mal einen Gasherd, aber sicher würde ich das dennoch irgendwie hinbekommen…

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 20.03.2012
Beiträge: 19990
Blutstropfen: 58555

Madelaine „Maya“ Green
Vielleicht hatte Aaron nun wirklich die Arschkarte gezogen. Er hätte einiges aus diesem Zimmer klauen können und es wäre mir egal gewesen. Wir waren so oft umgezogen und ich hatte so viel zurücklassen müssen, im Endeffekt hatte ich gelernt mich nicht mehr an irgendwelche Gegenstände zu binden. Außer an diese kleine Schatulle. Nachdem herausgekommen war wieso mein Bruder sich umgebracht hatte und meine Mum mit mir hatte umziehen wollen, hatte sie alles aus seinem Zimmer geräumt. Alles, was auch nur an ihn oder meinen Vater erinnerte, hatte sie gespendet oder weggeworfen. Mir war nichts von ihm geblieben. Bis auf das kleine Schmuckkästchen, das er mir zu meinem 10. Geburtstag geschenkt hatte. Er war damals gerade 15 gewesen, also war es natürlich kein echtes Silber. Es war irgendein Metall, das er im Kunstunterricht mit speziellem Lack so bearbeitet und bemalt hatte, dass es so aussah. Er war in sowas immer gut gewesen. Ich stellte das Kästchen auf meiner Kommode in Sicherheit und ging tatsächlich auf Aaron los. Ich hatte ihn in mein Haus gelassen, ihn in meinem Bett schlafen lassen, weil sein Stiefvater hinter ihm her war und was tat er? Aus Dankbarkeit stahl er mir das einzig wichtige in diesem gesamten Zimmer! Und er brachte es nur zurück, weil er die Tabletten für lebenswichtig gehalten hatte und mich nicht auf dem Gewissen haben wollte. Hätte er gewusst, dass es nur Stimmungsaufheller waren, hätte er die vermutlich noch eingesackt! Er blockte meinen Schlag auf die Brust ab und wich mir aus, stieß mich zurück, doch ihr rührte mich keinen Schritt weg, sondern sah ihn nur böse an. Der schlauere überlebt? „Nennst du mich jetzt dumm?!“, knurrte ich und stieß ihn gegen die Brust, bis er unter seinem betrunkenen Gleichgewicht zurücktaumelte. Er versuchte ernsthaft wieder aus meinem Fenster zu klettern. Ich verdrehte die Augen, als er sich dabei hinpackte. Ich schloss schnell das Fenster und seufzte. „Du bringst dich noch um, lass es!“ Vermutlich sollte es mir egal sein. Ich bekam ihn nicht leise über den Flur transportiert und nachdem er mir schon einmal was geklaut hatte, würde ich ihn sicher nicht hier schlafen lassen! Ich richtete die Nasenbrille, die von meinem kleinen Wutausbruch verrutscht war, wieder und strich meine Kleidung glatt. Gott, ich sollte mir wirklich etwas überziehen! „Du hast das wertvollste aus meinem Besitz gestohlen, aber Geld hättest du damit keins gemacht. Das ist alles, was mir von meinem Bruder noch geblieben ist, klar bin ich sauer!“ Hätte er irgendetwas anderes gestohlen, wäre es mir ja noch relativ egal gewesen.

Beigetreten: 31.07.2012
Beiträge: 27617
Blutstropfen: 81100

Leon Sergan
Ich hatte heute tatsächlich einmal frei gekriegt. Heute musste ich nicht hinter der Bar stehen, sondern konnte wirklich das tun, was ich wollte Dennoch log ich mich ziemlich leger an. Ein weisses T-Shirt, welches ein bisschen über die Brust spannte und eine ausgewaschene Jeans dazu. Ich arbeitete viel, da ich einen keinen besonders hohen Stundenlohn hatte. Ich hatte nie eine Ausbildung gemacht. Ich war drogenabhängig und das schon eine Weile. Ich schaffte es nicht davon loszukommen und irgendwann hatte ich es aufgegeben. Durch die Drogen fühlte ich mich wenigstens noch ein bisschen glücklich. Ansonsten würde ich gar nichts mehr haben, an dem ich ein bisschen Freude hätte - ausser dem Tanzen. Daher arbeitete ich, damit ich mir mit dem Geld die Wohnung und auch die Drogen finanzieren konnte. Es war kein einfaches Leben, aber schlussendlich hatte ich mir dies selbst ausgewählt. Ich ging mit einem Kumpel in eine Bar hinein und sahen uns um. Die Tanzfläche zog mich, aber vielleicht wäre es auch noch ein bisschen besser, wenn ich wartete. Ich tanze gerne, sehr sogar. Das Tanzen war das Wichtigste für mich. Nur musste nicht das jeder mitbekommen. Die Pille, die ich vorher noch eingeworfen hatte, belang langsam zu wirken und ich fühlte mich ganz leicht. Die Farben vom Club schienen noch intensiver zu werden. Wir tranken ein paar Drinks und flirteten mit ein paar Frauen. Bis jetzt hatte ich allerdings keine angetroffen, die es mir wirklich angetan hatte. Dann jedoch kam eine Frau hinein, die mit ihrer Kleidung überhaupt nicht hierherpasste. Es war zu elegant, um mit dieser Kleidung in den Club zu gehen. Sie setzte sich an die Bar und bestellte sich etwas, während sie den Kopf auf die Bartheke sinken liess. Entweder ging es ihr nicht gut oder sie war irgendwie deprimiert. Ich bedeutete Marco, dass ich zu ihr gehen würde. Er wünschte mir mit einem breiten Lächeln viel Glück und dann drängte ich mich auch schon durch die Masse durch. Ich trat neben das Mädchen hin und bestellte mir noch einen weiteren Drink. Wir waren hierher gekommen, um zu feiern und das würden wir auch tun. Mein Blick zu ihr und ich musterte sie. Sie sah nicht so aus, als wäre sie eine, die immer mit solchen eleganten Kleidern herumlief. Es musste mich jedoch auch nicht interessieren oder? Ich lächelte leicht. "Was lässt dich denn so den Kopf hangen? Das sieht ja richtig deprimierend aus", meinte ich zu ihr und mein Blick glitt zu ihrem Drink. Dieser war auch mehr als genug stark. Entweder sie hatte irgendein Problem, dass sie wegtrinken wollte oder sie bedrückte etwas. So sah ich das jedenfalls. Ich bekam meinen Drink, prostete ihr zu und nahm einen grossen Schluck davon.

I've been crying with the wolves to get to you.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 04.12.2011
Beiträge: 2109
Blutstropfen: 5293

Dejan High

Alisha schaute auf die Uhr, als ihr Handy piepste. "Diese Leute können sich einfach nicht gedulden." sagte sie genervt und zündete sich eine Kippe an. "Lass uns heute abend irgendwas Kochen ja? Ich sterbe vor hunger." warf sie mir noch hinterher ehe sie an ihr Handy ging und davon ging. Ich nickte nur, alwissend das sie es gar nicht mehr sah. Ich blickte wieder zu Nova. "Bitte?" fragte ich nur verwirrt, als ich begriff. Ich lachte. "Sie ist nicht meine Freundin, nein." auch ich holte mir eine Kippe raus, zündete sie an und hielt Nova die Schachtel anbietend hin. Echt eine menge Menschen hielten Alisha und mich für ein Paar, wir wurden sogar mal als verheirtet eingestuft. Wir hatten eine sehr enge Beziehung zueeinander, sehr vertraut. Sie wohnte sogar halb bei mir. Also nein, eigentlich wohnte sie bei sich, jedoch verbrachte sie so viel Zeit in meiner Wohnung, hatte sogar ienen eigenen Wohnungsschlüssel. Aber Beziehungsmäßig würde da nichts laufen. Das wussten wir beide. Und keiner von uns würde auch nur auf die Idee kommen. Sie war für mich einfach wie eine kleine Schwester, und noch dazu der wichtigste Mensch in meinem Leben. Ich konnte mich noch nie anderen Leuten anvertrauen, doch bei ihr war es ganz einfach. Ich wusste sie würde immer da sein. Ich konnte mich einfach auf sie verlassen, immer und zu jeder zeit. Das könnte ich niemals aufs Spiel setzen. "Nein wir sind nicht zusammen" wiederholte ich noch einmal lachend und nahm ein Zug von meiner Kippe. Ich schaute auf den Papierkram. "Ach, das sind nur Sachen um die ich gebeten hatte," murmelte ich und Blätterte ein wenig in den Unterlagen. "Ich schau mir die Bewerber gerne nochmal selber an vor den Castings." ich schmiss beim gehen beiläufig ein paar uninteressanten Fälle in den Mülleimer.

lachend geht die welt zugrunde.

Beigetreten: 09.02.2010
Beiträge: 7692
Blutstropfen: 53467

NOVA North Jacobs
Vielleicht hätte ich früher erkennen müssen, was er hier gerade getan hatte. Dann wäre ich wohl nicht in diese Falle getappt, denn genau das war es doch eigentlich. Ich konnte nicht wirklich sagen was es war, dass er ausgerechnet in mir –einem Amateur– sah, möglicherweise hatte er auch einfach nur keine Zeit dafür sich Gedanken über jemand Besseres als mich zu machen. Oder aber ich sah dieser Schauspielerin wirklich so ähnlich, dass es ein Leichtes für die Filmcrew wäre die Stunts zu drehen. Ich hatte keine Ahnung, was denn nun wirklich seine Begründung dafür war, dass er James einfach so glaubte und meinen Worten ebenso Glauben schenkte. Ich sagte, ich wäre die Richtige für diesen Job, aber sicher konnte er sich dadurch auch nicht wirklich sein. Wer wusste schon, ob er überhaupt mit mir arbeiten konnte? Vielleicht ließ ich mir auch einfach viel zu wenig von anderen Menschen sagen, und hierbei ging es doch genau darum: ich müsste tun, was er sagte, und das vor der Kamera. Weil irgendeine Schauspielerin es nicht wirklich mochte ins Fitnesstudio zu gehen, oder sich einfach nur zu bewegen. Wenigstens wusste ich schon jetzt, worum es sich eigentlich handelte. Es war wenig, was ich tun musste, zumindest klang es danach. Sicher sein, ob es nicht doch sehr viel härter sein würde, als ich eigentlich dachte, konnte ich mir doch nicht. Ich glaubte nämlich nicht, dass man extra jemanden für die Stunts holte, wenn es nicht doch viel Arbeit war. Fragend runzelte ich die Stirn und musterte ihn. Was? Wollte er jetzt darauf einschlagen, dass ich zugesagt hatte? Oh. Ich lachte amüsiert auf und ergriff seine Hand. "Nova," stellte ich mich ebenfalls noch einmal vor. So einfach war es hier zum Vornamen zu kommen? Und das obwohl er mich hier gerade eigentlich als Stuntwoman einstellen wollte. Ich nickte knapp und sah ebenfalls in die Richtung, aus der er eben noch gerufen wurde. Eine Frau kam auf uns zu, überreichte Dejan die Unterlagen die sie eben noch selbst getragen hatte und begann schier ohne zu atmen zu erklären. Gestresst hatte wohl wirklich Beine bekommen, denn hier stand sie vor ihm und beschwerte sich noch nicht einmal darüber keine Zeit zu haben. Sie jammerte nicht, wie es manch anderer getan hätte, stattdessen war sie einfach vollends bei der Sache und sah dabei auch noch fast so aus, als könnte sie die Welt erobern. Mit diesem Strahlen konnte sie wohl wirklich so jedem Mann den Kopf verdrehen. Amüsiert schmunzelte ich und sah von der Frau zu Dejan, der uns auch sogleich vorstellte. Ich ergriff auch ihre Hand und schüttelte sie kurz lächelnd. Amüsiert trank ich einen weiteren Schluck von meinem Kaffee. Alisha war wohl wirklich gestresst, denn kaum hatte sie ihm die Unterlagen gegeben, machte sie sich auch schon wieder auf den Weg. Ich war gerade wirklich froh darüber, dass ich nichts weiter tun müsste als diese Stunts durchzuführen. Papierkram war aber ohnehin nie mein Gebiet gewesen - ich hatte kein Problem damit, besonders viel Spaß bereitete es mir aber doch nie. "Sie lassen Ihre Freundin für Sie arbeiten? Und dann auch noch so viel?", lachte ich leise und sah Dejan mit gerunzelter Stirn an. Das war ja wohl seine Freundin, oder nicht? Wieso sonst sollte er mit ihr so umgehen? Ich trank den letzten Schluck meines Kaffees, und warf den Pappbecher in den nächsten Mülleimer. "Das da sieht nicht wirklich nach Dingen aus, die man sich für Regisseure so vorstellt," viel mehr aber für Büroangestellte. Oder aber für Assistenten, die ihre Zeit damit verbrachten, für Leute wie ihn die Drecksarbeit zu erledigen.

these cigarettes won't stop me,
wondering where you are
Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 04.12.2011
Beiträge: 2109
Blutstropfen: 5293

Malia Blake

Ich war müde. Wirklich müde. Dieser Abend hatte mir zu schaffen gemacht. Ich hatte ein neues Ziel. Ich nannte sie immer Ziel, oder Freund und nicht Opfer. Ich fand Opfer, verlieh dem ganzen immer noch so dieses Böse. Opfer. Nein, das Wort war definitiv nichts für mich. Sein Name war Lukas Morgan. Lukas Morgan. Geboren und Wohnhaft in Manhattan, 26 Jahre alt und Stinkreich. Zwei Geschwister, zwei Brüder. Nils und John. John verstarb vor zwei Jahren an Krebs. Nach meinen Informationen war es ein tragischer Tod. Viel Geheule und diese übliche emotionale scheiße halt. Nils war jetzt 23 Jahre, lebte irgendwo mittig New Yorks und arbeitete als Künstler. Die beiden hatten seit dem Tod von John keinen Kontakt mehr zueinander. Eltern beide gestorben. Kein weiteren Kontakt zu anderen Familienmitgliedern. Victor hatte mir alle wichtigsten Daten geschickt. Den Grund seines Todesurteils hatte er mir jedoch noch verschwiegen. Ich ging jedoch stark von irgendwelchen Konkurrenten seiner Arbeit aus. Lukas ist Manager einer Firmer die sich mit Architektur etc beschäftigte. Einer verdammt berühmten Firmer. Und ich konnte nur sagen, der Mann scheißt echt verdammt viel Geld. Kein Wunder das ihn manche Leute nicht mehr Lebendig sehen wollten. Denn wer so viel Geld besaß, hatte Gewiss auch ein paar Leichen im Keller.
Ich war grad auf einer Benefiz Veranstaltung auf dem er und seine Firma anwesend waren. Das Spiel war immer das selbe. Ich lernte meine Ziele kennen, wickelte sie um den Finger, schloss "Freundschaft um möglichst ne menge über sie heraus zu finden, um dann ja den Perfektesten Mord einzufädeln. Doch damit keine Spur zu mir zurück führte, musste ich erst ne menge Zeit mit ihnen verbringen um das zu arrangieren. Und das konnte manchmal echt unfassbar nervig sein. Ich hatte gelernt mich zu verstellen. Ich konnte mit jedem aus. Das musste ich bei diesem Job. Jeder Kleidungstil und jede Characktereigenschaft hat man irgendwann drauf, wenn man sie lang genug übte. Und das tat ich schließlich schon seit 5 Jahren.
Ich ging durch die dunkle Straßen, froh endlich von dieser Veranstaltung weg zu sein. Ich hatte noch immer dieses Kleid an, und es wurde langsam echt verdammt Kalt. Was mich dazu brachte in die nächst beste Bar zu gehen. Ich setzte mich an die Bar und murmelte nur:"Irgendwas starkes bitte" dieser Abend war einfach grauenvoll gewesen. Auch wenn ich es gewohnt war, andauernd je nach Ziel, auf solche Veranstaltungen zu gehen, hieß es nicht das sie sie weniger Schrecklich machten. Ich legte meinen Kopf auf die Bartheke, wissend das wahrscheinlich viele der Augen in diesem Raum auf mich gerichtet waren. Es war wahrscheinlich nicht das perfekteste Outfit für so eine Bar. Doch grade jetzt war mir das wirklich egal.

lachend geht die welt zugrunde.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 04.12.2011
Beiträge: 2109
Blutstropfen: 5293

Dejan High

Wow. Dieses Mädchen wusste echt nicht wann der Zeitpunkt war die Klappe zu halten. Ich lachte leise. Ich weiß nicht woran es lag, aber sie machte mich nicht wütend, ich schien sie sogar ein kleines wenig zu bewundern. Nicht bewundern. Das war das falsche Wort. Ich war einfach nur erstaunt darüber wie sie mit mir redete. Normalerweise redeten die Leute nicht so mit mir, vorallem nicht in so einer Tonlage. Es hieß immer nur: ,,Mr High dies,, und ,,Mr High jenes,, . Doch immer mit diesem höflich eingeschüchternden Unterton. Die Leute gingen Respektvoll mit mir um und hatten teilweise Angst vor mir. Insbesondere die Leute die mich jetzt nicht grade kannten. Schon als mein Vater noch lebte, hatte ich hohes ansehen, doch nachdem er verstarb vermehrfachte sich das alles um größen. Allein durch die Presse die wegen ihm auf mich zu kam, stieg mein Status. Und die Leute achteten immer mehr auf die Regie Spanne am ende des Filmes. Meine Filme waren gut. Meine Filme waren anders. Das war das was meinen Status am laufen hielt. Sie unterscheideten sich von anderen Filmen. Die Filme waren nicht immer die gleichen. Eine Romantische Liebesschnulze. Die beiden finden sich, es kommt etwas dazwischen und die beiden finden letzendlich wieder zu sich. Ich wollte außergewöhnliches auf die Leinwände bringen. Etwas was die Menschen zum nachdenken brachte. Etwas was sie zum staunen bringen würde. Etwas was sie noch tagelang nachdem sie diesen Film geguckt haben beschäftigen würde. Das war das was mich von anderen Regisseuren unterschied. Und das war der Grund warum andere Menschen mir gegenüber mit so viel Achtung standen. Doch dieses Mädchen, welches grade vor mir stand tat es nicht. Und das lag gewiss nicht daran dass sie nicht wusste wer ich war. Sie wusste es ganz genau. Ihr war es nur egal. Und das machte sie so Interessant.
Ich lachte leise als sie mich durchschaute, "Clever" ich nickte. Sie merkte das ich mit ihr gespielt hatte. Das ich sie schnell durchblickt hatte. Doch das war egal, denn es war schon zu spät. Ihr Ehrgeiz war schon so stark das sie den Job annehmen würde. Und das tat sie auch. Ich war nicht überrascht, als sie sagte das sie es machen würde. Ich hatte damit gerechnet, dass ich sie kriegen würde. Ich bekam jeden den ich haben wollte. Ich grinste und hielt ihr die Hand hin. "Dejan." stellte ich mich erneut, diesmal mit Vornamen vor.
Ich wollte grade ansetzen über die Vertragsunterschrift und weiteres zu reden, als ich Alisha auf mich zu hasten sah. "Eine Sekunde" murmelte ich und wandte mich ab. "Kleine, ich hab dir doch gesagt du sollst Pause machen" sagte ich in einem schon fast vorwurfsvollen Ton. Alisha arbeitete einfach zu viel. Und ich wusste es tat ihr nicht gut. Sie ließ sich viel zu viel stressen, machte nie mal ne Pause, aus Zwang alles erledigen zu müssen. Sie überließ ungern anderen Leuten irgenwelche arbeit, da sie zu viel Angst hatte sie würden alles viel schlechter machen als sie. Und das stimmte. Alisha machte ihre Arbeit wirklich hervorragen, was jedoch nicht hieß, dass auch sie sich mal erholte. "Jaja, und ich hab dir gesagt ich hab keine Zeit dafür Dejan." murmelte sie nur und drückte mir ein Haufen Papierkram in die Hand. "Verträge, Bewerbungen, Einkäufe, Rechnungen" sie tippte die einzelnen Stapel an. Ich nickte genervt. Sie drückte mir einen Kuss auf die Wange und wollte sich grade abwenden zu gehen, als ihr Blick auf Nova viel. "Oh, hallo, ein neues Gesicht. Wer bist du denn?" fragte sie breit lächelnd und hielt ihr die Hand hin. Das war das wunderschöne an ihr. Sie verbreitete egal wo sie ist eine wohlfühlende gute Laune. Eine bei der einem das Herz aufging. "Alisha, Nova, Nova Alisha" stellte ich die beiden vor.

lachend geht die welt zugrunde.

Beigetreten: 31.07.2012
Beiträge: 27617
Blutstropfen: 81100

Arthur Denaux
Ich war gewohnt, dass ich behandelt wurde, als wäre ich etwas besseres. Aber das war ich ja auch. Ich sah besser aus und war vermutlich auch besser gebildet, als die meisten anderen hier. Ich hatte nur die besten Schule der besten besucht und diese genauso gut abgeschlossen. Ich wurde hinein gebeten und folgte dann der anderen Dame auch schon nach hinten. Die Kleine schien noch nicht besonders lange hier zu arbeiten. Sie wirkte - nicht schüchtern, aber unsicher. Ich kam nicht umhin, dass ich grinsen musste, als die ältere Angestellte der Kleinen sagte, was sie denn nun tun sollte. Ich zog mein Jackett aus und reichte es ihr. Sie hängte es ordentlich auf und ich nahm den Champagner entgegen. Ich nahm einen Schluck und reichte ihr dann das Glas zurück. Es war kein billiger Champagner, aber es gab auch bessere. Man sah jedoch wirklich, dass sich die beiden wirklich Mühe gaben mich zu beeindrucken. "Merci", erwiderte ich mit meinem französischen Akzent und schenkte ihr ein charmantes Lächeln. Ich wusste, wie man Frauen beeindrucken konnte. Sonst würden sie mir wohl nicht reihenweise zu Füssen liegen. Ich konnte wirklich unter den Frauen auslesen und das war noch nicht einal gelogen. "Geschäftlich", beantwortete ich ihre Frage. Ich musste während der Arbeit genügend Anzüge tragen, dann tat ich das nicht auch noch in meiner Freizeit. Ob man es mir glaubte oder nicht, so war ich in der Freizeit doch eher leger gekleidet. Allerdings hatte ich auch dort nur das beste vom besten. Ich musste mir ein kleines Lachen verkneifen, als man mir sagte, dass die Kleine, Rose, mir für Fragen oder Wünsche zur Verfügung stehe. Man sah ihr an, dass sie sich überhaupt nicht wohl fühlte. Aber was tat sie denn hier? Man sah ihr doch an, dass das nicht ihr Job wurde? Wie so oft wurde ich einfach nicht schlau aus den anderen Menschen. Ich hatte immer genau gewusst, was ich wollte und das hatte ich auch immer bekommen. Die Angestellte nahm mir mein Mass, während Rose, ich bevorzugte es, sie Kleine zu nennen, mehr oder weniger herumstand. "Modelst du?", fragte ich sie und sah sie an. Ich war es mir gewohnt, dass ich die Leute duzte. Vor allem in solchen Boutiquen wie hier, wo deutlich war, dass ich hier das sagen hatte und nicht sie. Ich siezte nur, wenn es um das Geschäftliche ging oder es irgendein Boss von mir war oder so. Ich erlaubte mir viel, aber das durfte ich auch. Ich hatte es mir verdient. Sie hätte wirklich das Zeug dazu, um zu modeln. Sie hatte Style, sie hatte den Körper dazu und das Gesicht war auch nicht gerade schlecht. Doch irgendwas sagte mir, dass sie das nicht wollte. Sie schien nicht der Typ zu sein, der total in der Öffentlichkeit stehen musste. Ich war gespannt, was diese Boutique hier alles zu bieten hatte. Bis jetzt machte sie keinen schlechten Eindruck. Klein, aber fein. Vielleicht könnte ich sie ja in meine nächste Modelshow integrieren. Doch bis dahin würden wahrscheinlich noch ein paar Wochen vergehen. Mein Blick glitt wieder zu der Kleinen. "Gib mir bitte den Champagner", wies ich sie an und streckte meine Hand aus. Man überhörte nicht, dass ich Franzose war. Ich wollte meinen Akzent auch gar nicht verstecken. Man konnte ruhig hören, woher ich kam. Ausserdem sprach ich genügend andere Sprache, um das wieder aufzuholen.

I've been crying with the wolves to get to you.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 04.12.2010
Beiträge: 25790
Blutstropfen: 78838


• Aaron Archer.

Ruckartig zog Madeline mir die Box aus der Hand. War mein Sold damit erfüllt? Konnte ich als Guter Mensch Sterben? Doch das betrückene Gefühl schwand nicht. Müsste es mir jetzt nicht etwa besser gehen? Gott ich war viel zu Betrunken. Kurz als ich dachte das sich jetzt alles geregelt hatte, erwischte es mich mit ganz schöner Wucht. Die Kleine hatte mir mit aller Kraft eine Verpasst und das war wirklich nicht gerade wenig Kraft gewesen. Wo hatte diese am gestrigen Nachmittag gesteckt als sie in Schwierigkeiten gesteckt hatte? Diese Saure Verhalten passte so gar nicht zu dem Verhalten was sie gestern die gesamte Zeit über an den Start gelegt hatte. Mit geneigten Kopf sah ich zu ihr auf. "Das hab ich vermutlich verdient", gab ich knapp wieder. Langsam entkam ich aus meiner eigenen Starre und rieb mir meine Wange. Das würde ich wohl morgen erst richtig spühren. Der Betrunkene Aaron nahm das ganze natürlich wieder viel zu ernst. Der andere Teil von mir wäre nun einfach gegangen und sich einen Scheiß weiter darum gekümmert wie sie sich nun fühlte. Sie hatte das Ding doch wieder. Meine Liste an Diebstählen die ich begonnen hatte war lang, sollte sie sich hinten anstellen. Stattdessen stand ich jedoch hier und rührte mich nicht und auch ihr zweiter Tritt gegen mein Schienbein ging ins Blaue. Kurz legte ich meine Hände an mein Knie und sprang umher. Solange bis ich sah, das sie wieder zum schlag ausholte. Verdammt! Warum war sie so verflixt angepisst?! "Hey-! Beruhig dich mal", als sie das zweite mal auf meine Brust schlagen wollte, blockte ich ihren Schlag ab und stieß sie sehr vorsichtig von mir. Doch erneut baute sie sich vor mir auf. Echt Bewundernswert wie viele Persönlichkeiten in dieser kleinen Frau steckten. Sie war schlagartig sehr viel Selbstbewusster. Das hatte ich ihr nun wirklich nicht zugetraut. Abwehrend erhob ich die Hände. "Was glaubst du? Das da draußen ist ein geben und nehmen. 'Nur der schlauere Überlebt'. Schon mal was davon gehört?" Sie konnte ja nun wohl als letztes darüber Urteilen wer ich war und was meine Gründe gewesen waren zu klauen. "Ich dachte du willst dieses Ding vielleicht wieder haben. Da sind nur Tabletten drin." Nickend deutete ich auf ihr albernes Schmuckkästchen. Wahrscheinlich war es noch nicht einmal echtes Silber. "Das sind nur Antidepressiva, du Schwachkopf!" Warte- Was? Meine Mundwinkel verzogen sich ein wenig. "Antidepressiva?", wiederholte ich skeptisch als hätte ich mich verhört. Ich hätte die Box einfach nehmen sollen um sie zu verkaufen. Das wars. Das war wirklich zu viel für mich. "Wow", ich nickte und drehte mich ohne ein weiteres Wort von ihr. Ohne ein weiteres Wort zu sagen ging ich Richtung Fenster, schulterte meinen Rucksack und erhob die Hand zur Verabschiedung ohne sie noch ein weiteres mal anzusehen. Glaubte sie ich war eine laufende Apotheke?! Woher sollte ich das denn bitte wissen? Zu ihrem Glück. Stolpernd zog ich mich an der Fensterbank hoch und wollte hinaus klettern. Dabei fiel ich jedoch nach hinten zurück in ihr Zimmer. Okay. Hinein war definitiv einfacher gewesen soviel stand fest.

Be your own kind of beautiful ❤

Beigetreten: 31.07.2012
Beiträge: 27617
Blutstropfen: 81100

Alenica Salloa
Ich fühlte mich einfach nur scheisse. Leandrew würde gleich einen Rausch erleben wie noch nie in seinem Leben und wer war schuld daran? Ich. Er hatte ja genug zum Ausdruck gebracht, wie er über die Drogen dachte und er selbst hatte sie nur genommen, um sich selbst umzubringen. Der Gedanke trieb mir nur noch mehr die Tränen in die Augen. Er konnte sich vermutlich gar nicht vorstellen, was hier gerade alles ablief. Ich hätte ihn am liebsten entrüstet angesehen, als er mir sagte, dass ich nicht traurig sein sollte. Meinte er das Ernst? Nein, natürlich nicht. Er war total zugedröhnt. "Du hast gut reden", murmelte ich in seinen Armen und versteckte weiter mein Gesicht. Aber ich konnte mich nicht einfach hier weiter verstecken, während er total high war. Ich war nicht mehr so anfällig wie er und dazu hatte er noch eine ziemliche grosse Portion abbekommen. Sobald das hier alles vorbei war, würde ich von hier verschwinden. Ich hatte keinen guten Einfluss auf ihn. Ich schaffte es nicht, clean zu bleiben. Ich war einfach zu schwach. Man sah ja, wohin es führte, wenn er mir helfen wollte. Es nahm einfach kein gutes Ende. Seine Hand strich weiter über meinen Kopf. Als er dann aber von Farben fing an zu reden, wischte ich mir die Tränen weg und hob meinen Kopf. Mein Rausch war grössenteils vorbei. Ich fühlte mich einfach nur noch unglaublich leer. "Nein, sehe ich nicht. Du bist total zugedröhnt", meinte ich zu ihm, wobei ich sah, dass er auf meine Lippen sah. Allerdings wusste ich nicht, ob er noch in der Lage war, meine Lippen zu lösen. Sanft löste ich mich von ihm und drückte ihn auf das Bett hinunter. Ich hatte genügende Male auf Derek aufgepasst, wenn er es mal wieder übertrieben hatte. Er konnte sich vermutlich gar nicht vorstellen, wie oft ich das schon getan hatte. Ich sah, dass er auf der Seite lag und legte mich dann neben ihn. Ich wusste nicht, wie sein Körper darauf reagierte und ich wollte nicht, dass er auf dem Rücken lag und sich dann eventuell erbrechen musste. Das ganze Theater hatte mir einmal gereicht. Ich seufzte leise und fuhr mir durch das Haar, während ich ihn betrachtete. "Ich bin nicht gut für dich", redete ich einfach darauf los. Wenn ich Glück hatte, würde er sich morgen sowieso nicht mehr daran erinnern können. Ich wusste ja noch nicht einmal, ob er meine Lippen lesen könnte. Schlafen würde er garantiert nicht. Sein Körper war wach geputscht von den Drogen. Ich merkte es ja selbst. Ich fühlte mich müde und ausgelaugt, aber die Drogen würden nicht zulassen, dass ich schlafen könnte. Also würden wir vermutlich die ganze Nacht gemeinsam hier drin verbringen. Ohne Essen oder was auch immer. Hunger verspürte ich jedoch auch nicht wirklich. Dann hiess wohl diese Nacht für mich Babysitten. Ich seufzte leise und sah, dass die Hose von Leandrew immer noch von meinem Angriff geöffnet war. Ich musste ein bisschen schmunzeln, aber schloss sie dann. Momentan war überhaupt nicht der Zeitpunkt dafür.

I've been crying with the wolves to get to you.

Beigetreten: 09.02.2010
Beiträge: 7692
Blutstropfen: 53467

ALEJANDRA Maria Garcia
Mir war klar, dass ich hier gerade meinen Job riskierte, und das nur weil es mir nicht passte wie er mit mir sprach. Eigentlich sollte er es sich noch nicht einmal gefallen lassen, eigentlich sollte er mich zurecht weisen und behaupten, dass ich doch keinerlei Respekt vor ihm hatte - das stimmte aber nicht. Ich hatte Respekt vor ihm, möglicherweise auch ein klein wenig Angst weil ich wusste, dass er mir all die harte Arbeit die ich in den letzten Monaten geleistet hatte, einfach zerstören könnte. Er hatte die Macht dazu, statt sie aber zu nutzen ließ er es mir allen Ernstes durchgehen. Er ließ es mir durchgehen, weil er wohl selbst nicht so wirklich wusste, wie er mit dieser aufmüpfigen Art umgehen sollte. Ich wusste noch nicht einmal, woher sie denn so plötzlich kam. Ich war vor einer Woche doch auch nicht so gewesen, hatte mir nicht ansatzweise das Recht heraus genommen irgendwie gegen ihn zu sprechen, und nun plötzlich tat ich es doch? Seiner Meinung nach lag es wohl daran, dass ich jeglichen Respekt für ihn verloren hatte, als ich von seinem Bein erfahren hatte, das stimmte aber nicht. Was sollte sein Bein damit zutun haben, wie ich ihn sah? Er schaffte es doch sogar, diese Tatsache vor der gesamten Welt zu verstecken - es brauchte verdammt viel Kraft, so etwas Großes einfach vor ein paar Leuten zu verstecken, er schaffte es aber die ganze Welt hinters Licht zu führen. Er machte mir Angst, und möglicherweise sollte ich ihn das auch spüren lassen, um ehrlich zu sein glaubte ich jedoch nicht, dass es die richtige Entscheidung wäre ihm gerade jetzt zu zeigen wie ich mich eigentlich fühlte. Wahrscheinlich würde er mir doch ohnehin nur vorwerfen, ich würde ihm etwas vorspielen weil ich Mitleid mit ihm hatte. Deshalb versuchte ich doch auch mich so normal zu verhalten, wie es mir nun einmal möglich war. Zumindest irgendwie, denn auch wenn ich ihm gerade verboten hatte das Penthouse zu verlassen, hatte ich kein Recht dazu. Ich war seine Putzfrau - wir waren noch nicht einmal befreundet. Schmunzelnd zuckte ich die Schultern. Natürlich konnte er nicht mit Kindern. Früher hatte ich auch gedacht ich würde niemals Kinder haben, und eigentlich war dem ja auch so, mittlerweile aber hatte ich fast schon das Gefühl als wären meine Geschwister meine eigenen Kinder. Und das nur, weil ich sie so ziemlich seit der Geburt erzogen und mich um sie gekümmert hatte. "Es gibt also auch wirklich etwas, worin Sie nicht gut sind. Wow," lachte ich etwas. Er stellte sich selbst doch ständig als perfektes Wesen dar, wurde von jeglichen Zeitschriften und irgendwelchen Leuten eben das genannt, und nun eröffnete er mir wirklich, dass er nicht gut im Umgang mit Kindern war? "Das Geheimnis ist nicht zu denken. Kinder sehen die Welt anders, wenn man beginnt ihnen Dinge auf eine logische Weise zu erklären, verlieren sie das viel zu schnell. Man sollte nicht lügen, aber etwas Fantasie macht es wohl sogar etwas witziger Erwachsen zu sein," erklärte ich Schulterzucken. Mehr steckte wirklich nicht dahinter. Mir hatte man nichts erklärt, mich hatte man einfach in eine Welt geworfen in der ich erwachsen hatte werden müssen. Wahrscheinlich versuchte ich deshalb, meinen Geschwistern so viel Kindheit zu ermöglichen wie nur möglich. Ich nahm einen der Töpfe heraus, stellte diesen auf den Herd und wandte meine Aufmerksamkeit wieder Mister Connor zu. Er wollte mir wohl nicht auf meine Frage antworten. "Wenn ich diese Dinge wissen will, muss ich nur zum nächsten Kiosk gehen und irgendwelche Klatschzeitschriften lesen. Ich denke kaum, dass Sie schwul sind, und Sie gehen alleine zu Galas weil es a.) sehr viel einfacher für Sie ist Geschäfte abzuschließen, oder b.) Sie wollen sich nicht binden. Verständlich, immerhin muss ein Mann in Ihrer Position nun einmal aufpassen was er tut." Ich war wohl doch nicht ganz so dumm, wie ich gedacht hatte. Zumindest war ich nicht auf den Kopf gefallen, was diese Dinge anging. Daran war mein Vater schuld. "Ich kenne Männer wie Sie, Mister Connor. Ihr Unternehmen ist für Sie das Wichtigste, und das Geschäft muss nun einmal laufen. Sie können nicht einfach darauf vertrauen, dass alles läuft. Sie brauchen Sicherheit, und die bekommen Sie in einer Beziehung nicht. Sie könnten also entweder dafür sorgen, dass Gerüchte entstehen Sie hätten sich endlich zur Ruhe gesetzt, indem Sie eine Frau mit zu diesen Galas nehmen, oder aber Sie lassen es und spielen weiterhin Ihr Ass aus. Und das ist nun einmal der gutaussehende Bachelor, den sich niemand krallen kann," erneut lehnte ich mich an die Küchelninsel und zuckte die Schultern. "Vielleicht mögen Sie es auch einfach nur, unerreichbar zu sein," solche Menschen sollte es immerhin auch geben. Er schien mir jedoch keiner von diesen Menschen zu sein. Ich räusperte mich etwas, da mir durchaus bewusst war das ich ihm zu viel redete, und zu viele Fragen stellte. Ich wusste auch, dass er gerade einfach abgelenkt hatte um meiner Frage auszuweichen. Eine Antwort würde ich wohl wirklich nicht bekommen. "Sie erinnern sich an den mexinkanischen Reis, denn ich Ihnen letztens gemacht habe? Es gibt zwei Arten ihn zu machen. Die schnelle, wenn man gerade keine Lust hat zu kochen oder die, die etwas länger dauert und genauso gut schmeckt," ich nahm das gefrorene Gemüse aus dem Gefrierfach und legte es vorerst zur Seite. Dann würde ich ihm wohl die länger dauernde Version zeigen. Sonderlich lange würde es trotzdem nicht dauern, und ich musste mir wohl wirklich bald schon eine neue Beschäftigung für ihn einfallen lassen.

these cigarettes won't stop me,
wondering where you are
Beigetreten: 31.07.2012
Beiträge: 27617
Blutstropfen: 81100

Jeremio Tiyam
Die neue Amanda war viel temperamentvoller, als dass ich es mir von Neve gewohnt war. Die letzten paar Monate waren eine einzige Lüge gewesen. Anscheinend hatten meine Worte sie doch härter getroffen, als ich es gedacht hatte. Sie fuhr rechts an den Strassenrand und drehte sich um, damit sie mir den Marsch blasen konnte. Nur ging mir das ziemlich am Arsch vorbei. Immerhin war ich immer noch derjenige, der gefesselt hier hintern fest sass. Ich konnte nicht einmal selber entscheiden, denn sie entschied über mich einfach hinweg. Dabei war ich verdammt nochmal älter als sie! Ich wusste selbst, was für mich gut war oder nicht. "Tja, vielleicht hättest du mein Leben besser nicht retten sollen", schoss ich wütend zurück, als mir ihren Wutanfall langsam zu viel wurde. "Hast ja vorher genug klar ausgedrückt, wie viel dass ich für dich bedeute." Ich funkelte sie wütend ab, bevor ich meinen Blick wieder abwandte.
Auf ihre Worte hörte ich gar nicht richtig hin. Naürlich könnten wir alle drei am Schluss sterben. Dann wusste ich aber wenigstens, dass ich es wirklich versucht hatte. Andererseits würden wir alle vermutlich auch sterben. Sie dachte wohl wirklich, dass das so einfach mit der Krankenakte war? Sie hatte keine Ahnung. Dachte sie wirklich, dass ein anderes Krankenhaus diese Behandlung einfach so leicht aufnehmen könnte? Man hatte Jahre gebraucht, um nur schon so weit wie heute zu kommen. Aber das würde sie vermutlich nicht verstehen. Ich wusste immer noch nicht, wieso sie mich überhaupt mitgenommen hatte. Ich war doch nur eine Last für sie. Vielleicht hatte sie ja Glück, der Tumor brach genug früh aus und ich wäre keine Last mehr für sie.
Das Radio wurde laut gedreht und danach redete niemand mehr von uns. Es spielte mir keine Rolle, dass ihre Schwester den Schlagabtausch zwischen uns mitbekommen hatte. Hiess sie überhaupt Ash? Wahrscheinlich sollte ich nichts glauben, was sie mir die letzten paar Monate erzählt hatte. Irgendwann hielt sie an und die Tür wurde geöffnet. Sie half mir auszusteigen und endlich löste sie die Fesseln von mir. Das hatte wohl wirklich gereicht. Widerwillig folgte ich ihr. Ich würde mich hier nur noch verirren, also hatte ich wohl gerade keine andere Wahl, als mit ihr mitzugehen. Wir gingen in ein Zimmer, wobei wir ganz nett begrüsst wurden. Langsam hatte ich echt genug von diesem Scheiss.
Sie wurde von ihm in die Arme gezogen, während ich das fünfte Rad am Wagen war. Es war klar, wer nicht hierher gehörte: ich. Das war anscheinend Bobby, so viel wie ich mitgehört hatte. Ich musterte ihn genauso wie er mich musterte. Natürlich. Für ihn war natürlich ich der Schuldige. Das sagte er doch sowieso nur, damit er vor Amanda gut da stand. Das sah man nur schon von hier, dass er etwas von ihr wollte. Ich trat ganz ein und sah mich um. "Ist mir egal. Wird sowieso alles eine Lüge sein", erwiderte ich auf die Frage mit dem Namen. Sollte er mir doch irgendeinen Namen geben. Meine ganze Existenz würde nun nur noch eine Lüge sein. Der Traum von einem eigenen Architekturbüro war geplatzt. Ich war so kurz davor gewesen und nur weil ich mich auf Neve eingelassen hatte, war das alles geplatzt. Ich sagte ihr immer noch Neve, obwohl das gar nicht ihr richtiger Name war. Sie hiess Amanda. Ich versuchte ihren falschen Namen aus meinem Kopf zu streiche. Es war, als hätte unsere Affäre gar nie existierte - als hätte alles zwischen uns nie existiert.
Ich biss die Zähne zusammen, als er mich Sunny Boy nannte. Fand er das lustig? Ich fand es überhaupt nicht lustig. Ausserdem wäre es echt mal etwas, wenn er mal ein Oberteil anziehen würde. Ich verdrehte die Augen, als man von mir noch mehr Fotos machen würde. Neve, nein, Amanda hatte wohl wirklich schon genug Fotos von mir gemacht. Wollte sie die an die Trophäenwand hängen? Wie viele Leben sie schon erfolgreich zerstört hatte? Ich nickte nur leicht und wandte mich dann von ihnen ab. Ich hatte vermutlich alles gehört, was mich interessieren musste. Auch wenn ich nicht mehr an Amandas Seite sein. Oder an Neves oder wie sie nun immer hiess.
Spass haben? Mit ihr? Ich merkte, wie die Eifersucht in mir hochkochte. Hatte er gerade wirklich laut ausgesprochen, dass er mit ihr herumvögeln wollte? Das bestätigten ihre Worte nur noch mehr. Ich sah sie verachtend an. Dachte sie wirklich, dass ich noch Hilfe von ihr wollte? "Ich brauche weder ein Aspirin noch einen Eisbeutel. Ich brauche nur Ruhe vor dir. Ich bin an der Bar", gab ich ihr klar zu verstehen, bevor ich das Zimmer verliess. Ich warf die Tür schwungvoll hinter mir zu und setzte mich an die Bar. Ich bestellte mir einen Whisky, aber wies den Barkeeper an, gleich die ganze Falsche hierzulassen. Ich sah keinen einzigen Grund mehr, wieso ich mich anstrengen sollte, nüchtern zu bleiben. Ich wollte das hier einfach nur noch vergessen. Immer wieder füllte sich das Glas und leerte sich in meinen Mund, während die Flasche immer mehr und mehr leer wurde. Vielleicht sollte ich mich besser in den Tod saufen. Das wäre immer noch besser, als diesen ganzen verdammten Scheiss hier durchzumachen. Wie sollte ich ihr überhaupt noch vertrauen? Es könnte ja auch sein, dass sie mich nur ausnützen wollte, bis ich ihr nichts mehr einbrachte. Ich fuhr mir durch das Haar. Ich wusste nicht, wie es aussah, aber es war definitiv nicht mehr meine Naturhaarfarbe. Auch etwas, dass sie einfach über mich hinweg entschieden hatte. Ich setzte nun gleich die Flasche an die Lippen und liess den Alkohol meine Kehle hinunterfliessen.

I've been crying with the wolves to get to you.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 11.12.2011
Beiträge: 4611
Blutstropfen: 14361

Jessica Rose McDougall
Der Tag hatte eigentlich so gut angefangen und jetzt musste ich für Stacia auch noch Arbeit übernehmen, es wäre gelogen wenn ich behaupten würde, Dass es mir gefiel. Ja ich könnte mich freuen, Dass ich neue Bereiche und Aufgaben kennenlernte, Aber darum hatte ich mich nicht beworben. Ich war die Designassistentin und für Darstellung und Arrangement von Kleidungsstücken verantwortlich, naja am Anfang zumindest. Natürlich wollte ich später auch aufsteigen, Aber während meiner Zeit am College war ich hier nur teilzeitbeschäftigt und solange ich nicht entsprechend bezahlt wurde, würde ich garantiert nicht den Schnösel Kunden jeden Wunsch von den Augen ablesen und ein kleines Püppchen nach ihrer pfeife tanzen. Tja und wo war ich jetzt? Holte Champagner wie eine Bedienung und würde gleich ein so falsches Lächeln aufsetzen müssen, Dass es bestimmt schon an körperliche schmerzen Grenzen würde. Mit zwei Gläsern, falls der Kunde in Begleitung kam, und der Flasche ging ich wieder vor in den Laden und stellte alles auf den kleinen Tisch in Nähe des Sofas. Im Spiegel richtete ich schnell nochmal meine Frisur und Kleidung, Dann ertönte auch schon die klingel an der Tür. Sylvia schwärmte sofort aus und ich folgte ihr, hielt mich aber bewusst einen Schritt zurück, ich wollte so wenig wie möglich machen. Ich kam aber natürlich nicht drum herum den Kunden anzusehen und in seinem Fall, war es sogar ein angenehmer Anblick. Aber war es nicht meistens so, Dass Männer in seinem Alter, Die über Geld verfügten, immer gut aussahen? Leider kam mit der Attraktivität auch die Arroganz und genau das fiel mir als erstes auf, als er hier rein gekommen war. Mr. Denaux war mir nämlich kein unbekanntes Gesicht, Ja ich war mir ziemlich sicher sein Gesicht schon mal irgendwo gesehen zu haben, wo jemand war ich mir aber njdnt sicher. Vielleicht war er ein Schauspieler oder Model? Mit irgendwas musste er ja so ein Geld verdient haben...trotzdem zwang ich mich ihn nicht allzu lange anzusehen und drückte seine Hand nicht zu fest, trotzdem wirkte ich nicht schüchtern oder klein. Ich hatte nur einfach kein zu großes Interesse dabei so rüber zu kommen, als würde ich vor ihm auf die Knie gehen oder mich zu sehr bemühen. Sobald Sylvia ihm etwas zu trinken anbot, viel mein Stichwort und ich verrückte mich in dem hinterher Bereich zurück zum Champagner, wo ich wenigstens etwas abgeschirmt war und den Champagner ohne Beobachtung öffnen konnte. Ich betete, Dass die Flasche nicht überlief oder ich mit dem Korken etwas kaputt machte, ich dachte sowas ja sonst nicht oft. Warum musste in Champagner auch so viel Kohlensäure sein? Glücklicherweise schaffte ich es die Flasche ohne Unfälle zu entkorken und füllte ein Glas damit. Bevor ich wieder in den Eingangsbereich gehen konnte, kam mir Sylvia mit Mr. Denaux entgegen und bat ihn, auf das Podest zu stellen, damit sie dann Maß an ihm nehmen konnte. "Rose bitte nimm Mr. Denaux doch sein Jackett ab und reich ihm den Champagner." sagte sie mild und ich wollte innerlich mit den Augen. Stacia musste sie normalerweise keine Anweisungen geben, sie wusste wie sie die Kunden zu umschwärmen hatte. Ich warte eine höfliche Miene und trat an Mr. Denaux heran, um zu warten, Dass er sein maßgeschneidertes und teures Jackett auszog, damit ich es auf einen Haken hängen könnte. An der Verarbeitung erkannte ich schon, Dass es um den dreistelligen verzeih gekostet haben muss und er bestimmt einen Schrank voll hatte. Dann reichte ich ihm das Champagnerglas und sah kurz hoch in sein Gesicht. "Bitte schön." sagte ich leise und zwang mich zu einem leichten Lächeln, Dann trat ich wieder zurück, wartete um ihm das Glas wieder abnehmen zu können, Wenn es so weit war. Ich kam mir ja total dämlich vor. "Also Mr. Denaux, möchten Sie ein engen und geschäftlichen Anzug oder schwebt ihnen etwas legerers und Freizeit mäßiges vor?" fragte Sylvia und hatte ihren Blick schon breit um die Maße dann notieren zu können. "Und während ich Maß nehme, steht Ihnen Rose für fragen oder wünsche zur Verfügung." Wünsche? Wurde ich hier etwas gerade verkauft? "Natürlich." zwang ich mich freundlich und stellte mich neben den Champagner. Einfach hübsch aussehen und beim verkaufen helfen, schwer war das doch nicht, immerhin würde ich auch wegen meinem Äußeren hier eingestellt. Und ich könnte die Gelegenheit hier nutzen um mehr über die Prominenz in Blueville heraus zu finden, schaden könnte das ja nie.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 20.03.2012
Beiträge: 19990
Blutstropfen: 58555

Madelaine "Maya" Green
Kaum hatte ich ihm das Fenster geöffnet, drehte ich ihm auch schon gähnend den Rücken zu und ging zurück zu meinem Sauerstoffgerät, setzte mich auf den Sessel daneben und hielt mir die Hand vor den Mund, als ich erneut gähnte. Aaron jedoch stolperte nicht gerade sehr sicher durch den Fensterrahmen, riss dabei fast meine Schulsachen vom Schreibtisch und taumelte vor sich hin. Ich musterte ihn skeptisch. Was zur Hölle war denn los mit ihm? Als ein kleiner Windstoß durch das Fenster ins Zimmer kam, roch ich es. Gott, hatte er eine Fahne! Ich rümpfte kurz die Nase, deutete ihm das Fenster zu zu machen, da ich kalte Luft nicht gut vertrug und zudem eine extrem kurze Hose und ein bauchfreies Tshirt trug! Ich würde mich noch erkälten und eine Erkältung konnte für mich sehr schnell zum Problem werden. Er nannte mich Maya... nachdem er mich Maddie genannt hatte. Gott, der war doch rotzevoll! Was machte er stockbesoffen so früh am Morgen hier? Er fiel auf mein Bett und ich starrte ihn nur entgeistert an. "Du bist rotzevoll, was machst du sonntags um sechs Uhr morgens hier?! Wir kennen uns gar nicht!", flüsterte ich ihm fast schon hysterisch zu. Gott, hoffentlich hatte er meine Mutter nicht geweckt. Sie würde mit mir sofort wieder umziehen, hätte sie auch nur den kleinsten Kontakt mit jemandem wie ihm ausgemacht. Er kramte in seiner Tasche und kurz darauf stellte sich heraus weshalb er hier war. Er hatte meine Schmuckdose geklaut?! Neeeeinn... gefunden! Ich biss die Kiefer aufeinander. Das war nicht sein verdammter Ernst! Das war das kleine Döschen, das mein Bruder mir zu meinem 10. Geburtstag geschenkt hatte. Hatte er eine Ahnung wie viel mir diese kleine silberne Box bedeutete? Ich hatte ihm heute geholfen und er klaute Dinge von mir als Dank? Ich stand auf und zog ihm die Schatulle aus der Hand, sah ihn an, während er sich versuchte herauszureden. Ich war normalerweise ja echt friedlich und nicht nachtragend, aber damit hatte er genau ins Schwarze getroffen. Ich ballte meine Hand zur Faust und im nächsten Moment rammte ich sie ihm mit Schwung ins Gesicht. Eigentlich hatte ich nur ihm weh tun wollen, aber verdammt! So ein Schlag tat selbst mir weh! Ich zischte so leise es ging und schüttelte meine Hand, drückte meine blutenden Knöchel und trat gegen sein Schienbein. "Du verdammter Penner!", zischte ich flüsternd und baute mich über ihm auf. Woher nahm ich denn plötzlich das Selbstbewusstsein? "Ich helfe dir und du beklaust mich? Tauchst dann mitten in der Nacht sturzbesoffen hier auf und glaubt es wäre okay?", knurrte ich leise, um meine Mutter bloß nicht zu wecken. Klar war es irgendwie gut, dass er es zumindest zurückgebracht hatte, aber er hätte es nie nehmen dürfen. Da hing ziemlich viel emotionaler Wert dran. Die Tabletten waren mir doch egal! "Das sind nur Antidepressiva, du Schwachkopf!" Also hatte er sich umsonst den Kinnhaken abgeholt. Aber verdient hatte er ihn und ich hätte es mir nie verziehen, hätte ich das Döschen verloren.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 20.03.2012
Beiträge: 19990
Blutstropfen: 58555

Lion Teo Connor
Mir passte das alles hier gar nicht und das ließ ich sie auch wissen. Ich wollte arbeiten gehen, ich wollte alles wieder geradebiegen, was Romero die letzten Tage sicher falsch gemacht hatte. Ich war ein grausamer Chef. Ich fand immer etwas, das man anders hätte lösen können. Ich fand immer Fehler, kritisierte immer. Aber ich konnte auch gut loben und das wussten meine Mitarbeiter zu schätzen. So cholerisch wie ich auch manchmal war, so nett konnte ich auch sein. Meine Mitarbeiter hatten viele Urlaubstage, ich schmiss regelmäßig Betriebsfeiern oder ließ Betriebsausflüge pro Abteilung planen. Man verzieh mir, dass ich manchmal so ein Arsch war und ich sah meine Überreaktionen auch oft ein und entschuldigte mich. Nicht so aber jetzt! Miss Garica war meine Putzfrau und hatte einen Scheiß über mich zu bestimmen, aber ich wusste trotzdem, dass sie Recht hatte und das ging mir richtig gegen den Strich! Ich konnte so doch nicht arbeiten gehen! Zähneknirschend sah ich sie bloß düster an, als sie tatsächlich im gleichen Ton zurückkonterte. Normalerweise ließ ich es nicht auf mir sitzen, dass einer meiner Angestellten so mit mir redete, aber sie hatte etwas gegen mich in der Hand und durch meine größte Schwachstelle fühlte ich mich ihr gegenüber plötzlich gar nicht mehr so machtvoll wie sonst. Das besorgte mich schon ein wenig, deshalb sagte ich nichts, sah sie bloß böse an und folgte ihr dann wesentlich langsamer die Treppe herunter. Ich brauchte für jede Stufe ziemlich lang, aber irgendwann hatte ich sie zum Glück eingeholt. Sie hatte bis dahin bereits das Putzzeug wieder weggeräumt, die Schränke durchforstet und etwas herausgesucht, mit dem sie kochen wollte. "Ich kann nicht gut mit Kindern.", sagte ich bloß trocken, als sie mir eine andere Beschäftigung vorschlug. Ich war selbst kaum ein Kind gewesen, war viel zu früh erwachsen geworden. Außerdem machten Kinder nur Ärger. Nein, dann würde ich lieber kochen und mich selbst vergiften. Ich schluckte hart, als sie plötzlich eine Frage stellte, die ich ihr nicht zugetraut hatte. Sie fragte mich nach meiner Firma? Nach dem Namen? Ganz am Anfang hatten einige Zeitschriften danach gefragt und ich hatte ihnen geschickte Lügen dazu erzählt, doch dass ernsthaft meine Putzfrau sich dafür interessierte, ließ mich sie eine Weile lang einfach nur anstarren, ehe ich blinzelte und mich wieder sammelte. Shit, sie bohrte echt tief! "Das ist die Frage, die Sie plagt, die Ihnen auf der Zunge liegt? Wieso fragen Sie nicht etwas interessanteres? Etwa ob ich schwul bin, weil ich nie Frauen mit zu Galas schleppe oder so einen Scheiß, den jeder wissen will?", lenkte ich ab. Was sollte ich ihr denn sonst auch sagen?

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 20.03.2012
Beiträge: 19990
Blutstropfen: 58555

Leandrew "Andy" Nashfield
Wieso fühlte ich mich verantwortlich für die ganze Scheiße? Ich war es doch nicht schuld, dass sie wieder etwas genommen hatte, oder? Ich hatte keinen erneuten Suizidversuch gestartet. Ich war bloß ein paar Tage down gewesen. Daran konnte es nicht liegen, oder? Auch wenn ich scheiße zu ihr gewesen war, sie wusste doch, dass ich es nicht so gemeint hatte, dass ich sie nicht hatte verletzen wollen, oder? War es meine Schuld? Was war denn sonst aber passiert, dass ich nicht mitbekommen hatte, dass sich etwas änderte? Es war das erste Mal, dass sie etwas nahm heute. Ich hätte es sonst gemerkt! Also würden wir es wieder hinbekommen. Wir bekamen sie wieder clean. Matthew war heute bei seiner Freundin und Paul war mit den Zwillingen beim Elternsprechtag. Das hieß wir würden eine Weile hier sein und wenn wir Glück hatten, fand einer der Jungs erst morgen den Schlüssel und man würde uns rauslassen. Bis dahin wären wir beide wieder ausgenüchtet und könnten rational darüber nachdenken und ich könnte mit ihr sprechen. Jetzt aber... brachte es nichts zu sprechen, denn mein Gehirn fühlte sich an wie Brei und sie zerfiel beim Weinen nahezu in meinen Armen. "Nis 'raurik sein!", flüsterte ich high wie ich war. Gott, ich machte es nicht besser. "S'wir alls wie'er!" Es würde alles wieder gut werden. Das stimmte zumindest. Ich strich weiterhin über ihr Haar, während sich mein ganzer Körper wie betäubt anfühlte. Gott, das war ein echt heftiges Gefühl. Als sie irgendwann aufhörte in meinen Armen zu schluchzen, strich ich dennoch weiter über ihren Kopf. Ich hätte vermutlich wirklich nicht das ganze Tütchen schlucken sollen. Vermutlich würde sie nun bald für mich den Babysitter spielen müssen, aber dann sah sie zumindest, was dieses Zeug mit einem anstellte! So oder so musste sie wieder zu Sinnen kommen. Und das würde sie, auch wenn ich dafür ihren Bodyguard spielen musste. "Sie'su au'i Fab'n?" Es war als hätte sich ein verrückter Filter über meine Augen geschoben, der die Welt in viel zu schrillen, bunten Farben flimmern ließ. Gott, das hier war... bescheuert. Aber vielleicht bekam ich sie mit meiner Unerfahrenheit im high sein zumindest zum schmunzeln.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 30.07.2011
Beiträge: 6747
Blutstropfen: 19716

Neve Carter
Ich wusste, dass er nicht begeistert war und mich vermutlich hassen würde, doch ich tat das nur zu seinem besten. Ich konnte nicht zulassen, dass er starb und wenn ich ihn fesseln oder auch für ihn entscheiden musste, war es besser als meinem Vater in die Hände zu spielen. Also presste die Lippen aufeinander und umfasste das Lenkrad krampfhaft, bevor ich rechts ranfuhr und mich umdrehte. „Ich bin verdammt nochmal nicht wie mein Vater, ich töte niemanden einfach so oder spiele mit Menschenleben. Falls du es vergessen hast, habe ich dir das Leben gerettet! Du warst es doch der meinem Vater geholfen hat, ich habe die Mistkerle aus Notwehr getötet und nicht aus Spaß!“, fauchte ich und funkelte ihn wütend an.
„Außerdem kannst du deine Eltern nicht beschützen, wenn zu ihnen gehst, das wird euch drei nur umbringen…wieso verstehst du das nicht?“, schrie ich und sah wie Ash neben mir zusammenzuckte. Ich seufzte und fuhr mir durch mein kupferrotes Haar, es war ungewohnt rothaarig zu sein, aber immer noch besser, als gefasst zu werden.
„Und was deine Krankheit angeht werden wir einfach deine Krankenakte übernehmen, irgendwie werden wir schon etwas finden, Geld spielt keine Rolle.“, sagte ich und lehnte mich zurück, bevor wir weiterfuhren und das Radio lauter drehte, um nicht mehr reden zu müssen. Ich ertrug es nicht ihn solch verletzende Sachen sagen zu hören. Ich wollte einfach nicht das er mich hasste und mich mit seinem verachtenden Blick ansah. Also fuhr ich die nächsten vier Stunden in Stille, um dann zu einem abgeschnittenen Waldgrundstück zu fahren, auf dem das Bed & Breakfast war.
Ich stieg aus dem Auto und öffnete Jeremios Tür, um hin hinaus zu helfen auch wenn er sich mehr als nur sträubte. Zwar war hier nichts weiter, als Wald aber ich wollte auch nicht das Risiko eingehen, dass er sich im Wald verirrte. Ich wollte ihn, dass er von wilden Tieren gefressen wurde, ich konnte mir ihn nicht unbedingt gut vorstellen als Naturmensch. Seufzend lotste ich ihn in das Bed & Breakfast und lief auf direktem Weg zu Bobbys Zimmer, während Ash unsere Zimmer bezahlte. Ich klopfte an die alte Holztür und hatte einen Moment später eine Waffe am Kopf, sodass ich etwas zu langsam reagierte und Bobby entwaffnete.
„So begrüßt du also eine alte Freundin?“, fragte ich ihn und wurde in seine starken Arme gezogen. „Du meintest doch ich soll auf alles vorbereitet sein, also warum nicht mal eine Waffe?“, murmelte er und legte einen Arm um meine Schulter. „Was wäre, wenn die nette Lady von unten angeklopft hätte? Sie hätte sich zu Tode erschrocken!“, sagte ich und knuffte ihm in die Seite, bevor Bobby’s Blick zu Jeremio glitt und musterte. „Das ist also der Übeltäter, der diesen Schlamassel verursacht hat?“, fragte er und ging zur sodass Jeremio ungehindert eintreten konnte. Bobby der nur in Jogginghosen bekleidet war, ging zu einem seiner Laptop und tippte etwas ein, sodass sich ein Ordner öffnete in dem er sich schon einige Dokumente zusammen gesammelt hatte die aussahen wie Zeugnisse, Geburts-und Sterbeurkunden sowie Krankenakten. Ich habe schon die neuen Dokumente angelegt, er sollte sich nur noch einen Namen aussuchen, wenn nicht suche ich mir einen aus.“, meinte er und fuhr über die Tastatur.
„Also ich habe alles mit meinen Jungs abgeklärt, sie haben alles besorgt und auch das Auto gefunden, es stand immer noch an derselben Stelle. Es wird wie ein Unfall aussehen, die Leiche wird nicht mehr identifizierbar sein, also wird alles glatt laufen. Wir werden noch ein paar Spuren hinterlassen, sodass dein Vater weiß, dass du für Jeremios Tod verantwortlich bist. Er wird hoffentlich so Sunny Boy’s Eltern in Ruhe lassen.“, murmelte er und gab mir die Kamera. „Ich brauch noch ein Foto für den Pass, die die du mir geschickt hast waren alle scheiße.“ Ich verzog daraufhin, das Gesicht und versuchte ein Bild einzufangen indem Jeremio keine Mordlust in den Augen hatte. Es war schwer aber letztendlich fanden wir ein passendes. „So ich habe mich schon ins System gehackt, also muss ich die neuen Akten nur noch hochladen und ein ganz neuer Jeremio ist geboren.“, trällerte er und lehnte sich zurück.
„Ach ja um dir deine Lebensgeschichte zu erklären, du bist ein Findelkind und im Kinderheim aufgewachsen, nichtsdestotrotz hast du einen tollen Abschluss und ein Studium gemacht und bist nun Immobilienmakler. Bravo, das ist ja fast genauso geblieben, ach ja und deine Krankenakte habe ich auch übernommen nur habe ich deine Eltern rausgestrichen und deine Erbkrankheit als verdacht eingestuft, sodass du dich dafür nochmal Testen lassen müsstest. Das Geld auf deinem Konto dürfte für einen Neuanfang und die Therapie reichen, doch so wie du dich benimmst wirst du wahrscheinlich noch eine Weile Neves Sklave sein.“, meinte er grinsend und fuhr sich durch sein schwarzes Haar.
„Okay hör jetzt auf den Macker zu spielen und druck die Dokumente aus du willst uns doch so schnell wie möglich loswerden.“, brummte ich ungeduldig und sah sein enttäuschter Gesichtsausruck. „Ich dacht eigentlich wir könnten noch ein bisschen Spaß haben? Oder willst du unbedingt so schnell verschwinden? Immerhin würde ich erst einmal lieber aus die offizielle Sterbeurkunde von deinem Lover warten, bevor ihr weiterfahrt. Außerdem seht ihr beide scheiße aus, ihr solltet euch ne runde ausruhen, etwas Essen und dann abhauen.“
Ich verdrehte die Augen musste aber grinsen, ich hatte Bobby vermisst…und ich war ihm unendlich dankbar, dass er so viel für uns tat. „Komm lass uns gehen, ich glaube du brauchst ein paar Aspirin und einen Eisbeutel für die Beule…das tut mir übrigens leid…ich wollte dir nicht weh tun…“, meinte ich und schloss das lief zu unseren Zimmern in denen Ash schon ein paar unserer Sachen gebracht hatte. Leider hatten wir keine Wechselsachen für Jeremio eingepackt…vielleicht konnte er sich ja etwas von Bobby leihen, sie hatten ja ungefähr dieselbe Größe.

●▬▬▬▬▬▬ஜ۩♥Ⓙⓤⓢⓣ ♥ Ⓐ ♥ Ⓓⓡⓔⓐⓜ♥۩ஜ▬▬▬▬▬▬●

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 04.12.2010
Beiträge: 25790
Blutstropfen: 78838


• Aaron Archer.

Zu meiner Überraschung öffnete sie mir das Fenster ganz als sei es eine kleine Offensichtlichkeit. Anstelle davon mich also sofort zur Rede zu stellen, ließ sie mich erst einmal rein. "Maddy", grölte ich etwas lauter als hätte ich einen sehr guten Freund über eine längere Zeit nicht mehr gesehen und hielt mir genauso schnell den Finger vor den Mund. "Tschuldigung. Maya," korrigierte ich mich beinahe flüsternd, lachte und hatte ein paar Probleme damit durch das Fenster zu klettern. Gleichgewichtsstörungen. Fast gekonnt schaffte ich es mich an der Fensterbank festzuhalten, schlüpfte hindurch und blieb fast mit meinem Rucksack an ihrem Schreibtisch hängen. "Sorry." Ich hielt gerade so noch ein Buch davor auf auf den Boden zu knallen. Selbst von mir überrascht jetzt gerade in ihrem Zimmer zu stehen und das ganze so markelos hinbekommen zu haben, grinste ich selbstbewusst und suchte Maya durch den dunklen Raum. "Ich-", begann ich und hielt für einen kurzen Augenblick inne. "Bin voll fertig." Erst jetzt bemerkte ich den nächsten Schub von Alkohol und Droge die an meinem Gleichgewicht zerrten. Ich taumelte zu ihrem Bett und ließ mich darauf fallen das ich aufrecht saß. Aufmerksam erhob ich meinen rechten Zeigefinger in die Höhe. "Ich bin nicht betrunken. Das nennt man Brunchen", teilte ich ihr mit und schloss kurz meine Augen um mich zu fangen. "Oh Gott", grummelte ich vor Übelkeit und schob mir meinen Rucksack auf den Schoß. "Ich hab da was was dir gehört." Ich holte das Schmuckkästchen heraus und hielt inne. "Nur um das klar zu stellen: Ich hab das nicht geklaut. Habs gefunden. Bei dir im Nachtschrank." Ich deutete mit meinem Finger auf das Schmuckkästchen. Meine Argumente unter Alkohol waren auch schon mal besser gewesen. Wie sollte sie mir diese Nummer denn sonst abkaufen? Vielleicht kam es mir aber auch ganz zu gute und sie war wenigstens ein wenig gnädiger mit mir. Oder auch nicht? Warum sollte sie-? "Normalerweise bin ich auch nicht so betrunken", ließ ich sie wissen weil mein Gewissen sich meldete. "Ich vertrage das sonst wirklich gut." Und das klang als sei Alkohol für mich Täglich Brot. Was es ja auch eigentlich war. Normalerweise traf man mich nur High an, doch dieses mal hatte ich es wohl wirklich wieder ein wenig übertrieben mit der Mischung aus Alkohol und Drogen. "Ich will nur nicht das du drauf gehst mit deinem Haustier-Transforma-Dings-" Ein wenig unkoordiniert deutete ich irgendwo in die Richtung in der sie saß. Erneut schloss ich die Augen um mich zu fangen und fuhr mir mit beiden Händen durchs Gesicht.

Be your own kind of beautiful ❤

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 20.03.2012
Beiträge: 19990
Blutstropfen: 58555

Madelaine "Maya" Green
Eigentlich glaubte ich, dass ich mich ganz gut mit diesem Aaron verstanden hatte. Für mich waren diese paar Stunden gar nicht mal so schlimm gewesen. Wie gesagt, ich war keinen Besuch gewohnt und irgendwie... war es auch mal schön nicht den ganzen Tag allein zu sein. Er war ungefähr in meinem Alter und er hatte sich nicht über mich lustig gemacht - na ja... schon irgendwie, aber es war ein wenig anders gewesen. Jedenfalls war er irgendwie auch ganz nett gewesen. Fand ich. Es war fast schon ein wenig schade, dass er dann ging, aber anders ging es ja nicht. Meine Mom kam kurz nachdem er gegangen war. Tja und dann war er weg. Ich aß mit meiner Mutter zu Abend, sah noch einen Film mit ihr an und dann ging ich auch schon ins Bett. Der Tag heute war ziemlich aufregend gewesen. Mehr im schlechten, als im guten Sinne. Ich schlief nicht sonderlich gut, aber das tat ich eigentlich nie. Es war nicht leicht sich in der Nacht mit einem Schlauch im Gesicht zu arrangieren. Vor allem aber plagten mich so einige Träume, die mich nachts verfolgten und auch mal wach hielten. Doch es waren nicht die Träume, die mich diesmal plötzlich aufweckten. Ich schreckte beinahe hoch, als ich das dumpfe, aber doch irgendwie helle Geräusch wahrnahm. Was zur...? Ich hob den Kopf und san mich im Zimmer um. Die einzige Lichtquelle war der Mond, der von draußen durch das Fenster schien und genau dort saß jemand an meinem Fenster. Ich erkannte ihn. Ich kniff die Augen zusammen und grummelte, zog die Nasenbrille von meinem Gesicht, da ich es nicht einsah meine Sauerstoffflasche aus dem Tank zu nehmen und alles anzuschließen. Ich ging nur kurz zum Fenster, öffnete es und setzte mich wieder her. Als ich allerdings aufstand und zum Fenster ging, fiel mir erst auf, dass ich in nicht besonders öffentlichkeitstauglichen Klamotten herumlief. Ich seufzte und öffnete das Fenster, ließ den Idioten rein und ging wieder zurück zu meiner Sauerstoffzufuhr, um mir die Brille wieder aufzusetzen. "Was zur Hölle machst du so früh morgens hier? Es ist arschkalt draußen!" Es war Winter und in einer Stunde oder so würde es hell werden. Was bitte machte er an einem Sonntagmorgen an meinem Fenster?

Beigetreten: 09.02.2010
Beiträge: 7692
Blutstropfen: 53467

ALEJANDRA Maria Garcia
Der Fähigste, aber nicht gut genug um ihm auch wirklich vollständig zu vertrauen. Ich konnte ihn ja verstehen, schließlich ging es hier nicht nur um sein Unternehmen, sondern vor allem um sein Leben. Sollte sein Unternehmen jemals in Probleme geraten, schlug das nun einmal auch auf ihn ein. Davon könnte er sich nicht einfach so erholen, wie von dieser Fleischwunde hier. Er könnte es versuchen, aber das Selbe würde es ohnehin nie mehr werden. So wie es mit nur einem Bein ebenso wenig so werden konnte, wie er es gewohnt war. Irritiert runzelte ich die Stirn. Warum zur Hölle benahm er sich hier gerade so verdammt patzig? Ich half ihm hier! Und ich war nett zu ihm, obwohl er es verdammt nochmal nicht verdient hatte! Ich sollte ihn behandeln wie das Arschloch, dass er gerade auch vorgab zu sein. Lion Teo Connor hatte wohl zwei Seiten. Die die er mir gezeigt hatte, als er mich als Putzfrau angestellt und nicht gleich rausgeworfen hatte als ich von seinem Bein erfahren hatte, und diese hier. Die nette Seite war mir eindeutig lieber. "Hören Sie doch einmal zu verdammt! Ich habe nie gesagt, dass ich Medizin studiert habe!", fuhr ich ihn an und verdrehte die Augen. Gott, wenn er so patzig zu mir war, dann würde ich eben auch patzig werden. Für sein Benehmen konnte er mich immerhin nicht rauswerfen. Ich glaubte ohnehin nicht, dass er mich einfach so feuern würde, nur weil ich ihm die Stirn bot. Auch wenn ich mich so ziemlich die ganze Zeit über zurückhielt und versuchte, wenigstens ein klein wenig Anstand zu zeigen. Genervt von dieser kindischen Nummer, für die ich ja noch nicht einmal etwas konnte - er konnte ja wohl nicht von mir verlangen ihm dabei zuzusehen, wie er sich zu Grunde arbeitete. Ich brauchte diesen Job, und für diesen Job brauchte ich nun einmal ihn. Außerdem mochte ich es nun einmal nicht, wenn Menschen um mich Schmerzen hatten. Er gehörte eben auch zu diesen Menschen. Und Sorgen machte ich mir ohnehin ständig, er war nur eine weitere Person die mir im Kopf herumschwirrte. Ich verließ sein Schlafzimmer, und lief die Treppe hinunter zur Küche. Dann würde ich ihn eben irgendwie beschäftigen, nur damit er nicht doch noch irgendwohin lief wenn ich das Penthouse verließ. Ich suchte aus dem Kühlschrank und den restlichen Schränken wieder einige der Sachen heraus, verstaute das Putzzeug wieder unter der Spüle und sah mit geschürzten Lippen zu Mister Connor der wohl wirklich etwas Beschäftigung wollte. "Wir können Ihnen natürlich auch eine andere Beschäftigung suchen, nur wüsste ich jetzt auf die Schnelle nichts. Ich kann Ihnen lediglich ein paar Kinder hier her bringen, die Sie ablenken," lachte ich und lehnte mich an die Kücheninsel. "Eine Frage habe ich aber noch. Wieso LTB und nicht LTC? Ihr Name ist Lion Teo Connor," fragend neigte ich den Kopf zur Seite, schob mich von der Kücheninsel wieder weg und deutete auf einen der Hocker an dieser. Dann würde ich ihm eben das Kochen beibringen. Außer er hatte etwas dagegen. Dann musste ich mir aber auch wirklich etwas überlegen.

these cigarettes won't stop me,
wondering where you are
Beigetreten: 31.07.2012
Beiträge: 27617
Blutstropfen: 81100

Alenica Salloa
Ich war mit meinem Nerven am Ende. Er hatte gerade das ganze Kokain oder Heroin einfach hinunter geschluckt! Er nahm zwar durch den Mund nicht so viel auf wie durch die Nase, aber es war dennoch eine recht grosse Portion gewesen. Und das alles nur wegen mir! Würde er mich nicht kennen, wäre das alles nicht passiert. Er müsste nicht die ganze Zeit solche Scheisse durchmachen, wenn ich nicht wäre. Die Tränen kämpften sich an die Oberfläche und mein Körper sackte zusammen. Mit meinen Händen versteckte ich mein Gesicht. Aber auch wenn Leandrew mich nicht weinen hörte, so würde er selbst darauf kommen. Er sollte einfach verschwinden. Merkte er denn nicht, was für einen schlechten Einfluss ich auf ihn hatte? Er hatte wegen mir dieses ganze Koks hinunter geschluckt. Weil er nicht wollte, dass ich es zu mir nahm. Es war zu viel. Ich ertrug es nicht mehr. Ich ertrug es nicht mehr zu sehen, was aufgrund von meinen Aktionen immer wieder passierte. Es waren nur immer negative Sachen. Ich hatte noch überhaupt nichts positiv gemerkt. Ich merkte, wie ich an seine Brust gezogen wurde und er mir die Haare aus dem Gesicht strich. Wieso kümmerte er sich überhaupt noch um mich? Ich war nicht gut für ihn! Er brachte mich in die gleiche Position wie vorhin, aber dieses Mal hatte es überhaupt nichts erotisches mehr an sich. Ich erschrak, als er mich hochhob und krallte meine Hände in sein Shirt. Ungehindert liefen die Tränen über meine Wangen. Mein Weinen verstärkte sich nur noch, als er meinte, dass es das beste für mich war. Das interessierte mich doch nicht! Ihn sollte doch nur interessieren, was für ihn das beste war. Aber nicht, was für mich das beste war. Ich sagte jedoch nichts dazu. Hätte ich dazu irgendwas sagen wollen, hätte ich ihn anschauen müssen und ich wollte nicht, dass er mich so sah. Wenigstens hatte ich mich vorhin noch abgeschminkt. Ich drückte mein Gesicht gegen seine Brust, während ein Schluchzen nach dem anderen meinen Körper durchschüttelte. Wahrscheinlich saute ich sein ganzes Shirt ein. Irgendwann beruhigte sich meine schluchzen wieder und mein Körper beruhigte sich ebenfalls. Dennoch behielt ich mein Gesicht weiterhin an seiner Brust, damit ich ihn nicht anschauen musste. Ich hatte gerade alles fort geworfen, für das ich so hart gearbeitet hatte und er hatte wegen mir das ganze Tütchen hinunter geschluckt. Ich hatte den ersten Entzug schon fast nicht durchgestanden. Ich glaubte kaum, dass ich einen zweiten schaffen würde. Er sollte mich besser gehen lassen, bevor ich für noch mehr Probleme sorgte.

I've been crying with the wolves to get to you.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 04.12.2010
Beiträge: 25790
Blutstropfen: 78838


• Aaron Archer.

Um Kurz vor Sechs verließ ich wie abgemacht das feine Haus und schleppte mich durch die Gegend. Ja, Himmel noch eins! Wir hatten uns rein theoretisch nur noch an geschwiegen in den restlichen Stunden. Noch nie waren Stunden so langsam herum gegangen wie die vor wenigen Minuten. Aber das soll es gewesen sein. Leicht Orientierungslos schlenderte ich also durch die Gegend. Die Nacht ging genauso schleppend voran wie ich es mir ausgemalt hatte. Und da ich wegen Bill zusätzlich nicht nach Hause konnte, trieb ich mich also auf der Straße herum. Für mich nicht das erste mal auch wenn es Traurig aussah. Mit Alkohol und Joints war auch die härteste und kälteste Nacht einigermaßen auszuhalten. Da gab es schlimmeres an meiner Stelle. Mein Leben war eben eine andauernde Party. Ich konnte von Glück sagen das es sich um einen Samstag handelte. Als es mich gegen Drei uhr Nachts letzendlich mit Freunden in einen Club verschlagen hatte bekam ich auch noch die nächsten zwei Stunden herum. Hustend, Besoffen und High stolperte ich aus dem Club und verabschiedete mich von meinen "Buddys". Erst als ich unbeholfen die Straße herunter lief, kam mir nach nur wenigen Minuten das Schmuckkästchen von dieser Maddy von heute Nachtmittag wieder in den Sinn. Vielleicht konnte ich ja etwas von ihrem Schmuck auf der Straße los werden. Ich strumpelte zur nächsten Bank und öffnete meinen Rucksack. Ich stellte meine mittlerweile leere Flasche von heute Mittag unter die Bank und holte die kleine silberne Box heraus auf der mit kleinen Schnörkeln ihr Name stand. Madeline Green. Ich runzelte die Stirn und schob den kleinen silbernen Harken nach oben. Was ich jedoch erblickte war nicht unbedingt das was ich mir vorgestellt hatte. Es war nichts, was für mich von sonderbaren Wert gewesen wäre. Ich presste meine Lippen aufeinander und holte eine Tüte hervor. Das war kein Schmuck, dass waren Tabletten. Aaron Alter. Nein. Karma Bitch! Das war wohl dafür das ich so ein Arsch gewesen war, ein Krankes Mädchen zu beklauen. Ich schloss die Augen und ließ mich nach hinten gegen die kalte Banklehne fallen. Ich zerknüllte die Tüte in meiner Hand und seufzte. Warum musste ich auch High und Betrunken sein?! Dieses Gefühl was sich in meiner Magengrube war zum kotzen! War das ein Schlechtes Gewissen?! Ging sie jetzt ohne diese Tabletten drauf? Ich rieb mir das Gesicht und beugte mich wieder nach vorne. Was kümmerte mich diese Tabletten? Oder das Mädchen? Naja, vielleicht konnte ich das ja noch gerade biegen. Wie auch immer. Ich erhob mich. Vielleicht- konnte ich wenigstens das grade biegen. Es war mir eh egal was sie von mir dachte. Nachdem ich nach einer Gefühlten Ewigkeit sinnlos herum geirrt war und nach ihrer Adresse gesucht hatte, kam ich endlich an ihrem Haus ankam. Glaubte ich wenigstens. Ich zögerte ich. Es war beinahe sechs Uhr morgens, als ob sie mich in meinem jetzigen Zustand reinließ. Ich schritt einen kleinen Schritt zurück und musterte das Haus. Wenn mich nicht alles täuschte musste das Fenster neben dem Dach rechts ihres sein. Also machte ich mich auf und zog mich an den Rohren und an der Dachrinne rauf. Gott sei Dank machte ich soetwas in dieser Art nicht zum Ersten mal. Vorsichtig klopfte ich gegen ihre Fensterscheibe um auf mich aufmerksam zu machen und kniete mich etwas hin. Mein Herz schlug wie verrückt da ich mich in der Höhe befand und zusätzlich High war.

Be your own kind of beautiful ❤

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 20.03.2012
Beiträge: 19990
Blutstropfen: 58555

Lion Teo Connor
"Er war von allen am fähigsten, aber er ist immer noch kein Ersatz für mich!" Ich war der Geschäftsführer, ich war der Kopf hinter all dem. Es passte mir eben nicht, wenn jemand anderes Entscheidungen traf, wenn ich mein Unternehmen von jemand anderem leiten ließ. Es ging mir nicht einmal um das Geld, ich hatte mehr als genug davon und die Firma ebenso, aber ich musste hinter den Entscheidugen, die die Firma traf auch vollkommen hinterstehen. Das Unternehmen stand für mich und ich für das Unternehmen. Deswegen rief Romero auch jedes Mal an, wenn eine Entscheidung bevorstand, die ich ihm nicht erlaubt hatte allein zu treffen. "Ach jetzt haben Sie also plötzlich Medizin studiert? Davon steht aber nichts in Ihrem Lebenslauf!", erwiderte ich bloß patzig. Jetzt hatte sie also Ahnung von Amputationen, ja? Ich war hier der Patient. Mein Bein war abgeschnitten worden und ich glaubte kaum, dass sie mehr darüber wusste als mir über die Jahre hinweg eingetrichtet wurde. Ich glaubte kaum, dass sie besser wusste, was das Beste für mich war! "Weil Sie wissen, dass ich Recht habe.", armte ich sie genervt nach und öffnete mein Hemd, um es loszuwerden und gegen ein Tshirt auszutauschen. Sie hatte meine Imitation von ihr nicht hören können. Ich hatte mich extra weggedreht und war leise gewesen. Ich war gerade einfach sauer und musste es irgendwo auslassen. Sie war da die beste Möglichkeit. Immerhin war sie es, die mich zwang hier zu bleiben, weil es die bessere Entscheidung war. Ich öffnete den Knopf meiner Hose und streifte sie mir umständig im Sitzen vom Hintern. Sie hatte mich ja sowieso schon ungefragt in Unterwäsche gesehen, also machte das nun auch keinen Unterschied mehr! Sie sah mich ja sowieso nur noch als den Krüppel, der ich war und nicht mehr als erfolgreichen, jungen Unternehmer, wie ich das Bild immer versuchte vorzugeben. Ich ließ die Hose auf dem Boden liegen und löste vorsichtig und die Luft zwischen den Zähnen entweichend die Prothese von dem Gewinde. Dann rollte ich den Überzug von meinem Bein und massierte kurz die gerötete Haut um die Wunde herum, die immer noch mit einem dicken Mullpflaster abgeklebt war. Ich grummelte und zog die luftige Pyjamahose aus Seide wieder über meine Beine, nahm die Sicherheitsnadel vom Nachttisch und faltete das leere Hosenbein um, steckte es hoch und fixierte es, ehe ich wieder schlecht gelaunt zu den Krücken sah. Sie wollte jetzt nicht ernsthaft einen Kochkurs geben, oder? Ich schnaubte, nahm die zwei Krücken und hievte mich wieder hoch. Jetzt, wo ich wieder aus meinem Anzug raus und in meinen Gammelklamotten steckte, fühlte ich mich noch wertloser als sowieso schon, wenn ich unnütz hier zu Hause herumsaß.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 20.03.2012
Beiträge: 19990
Blutstropfen: 58555

Madelaine "Maya" Green
Ich zog die Füße mit auf den Sessel, der direkt neben meinem Sauerstoffgerät stand und schlang die Arme um die Knie. Es war noch nicht sonderlich spät, aber ich war mir ziemlich sicher, dass ich heute nichts mehr machen würde. Ich hatte eben schon versucht raus zu gehen und dann hatte man mich beinahe vergewaltigt - wieder einmal. Also war das für heute wohl ausgeschlossen. Das würde ich mir kein zweites Mal antun. Remo und seine Freunde könnten dort draußen immerhin noch herumrennen. Ich musterte ihn ein wenig. Gott, er war so ganz anders als ich, das war erschreckend! Waren wir beide Extreme oder war nur ich so.. seltsam? Bei seinem Kommentar hob ich bloß eine Augenbraue. Ein Transformer? Wow, er hatte es wirklich nicht so drauf mit der Feinfühligkeit. Gut für ihn, dass ich mein ganzes Leben schon mit weitaus schlimmeren Witzen gelebt hatte und mich das schon lange nicht mehr juckte. "Sehe ich aus wie ein Auto?", entgegnete ich ihm also nur trocken. Nur weil ich an einer Maschine atmete, war ich doch nicht gleich ein Auto, das sich in einen Autobot verwandelte. Er warf erneut mit einem Kissen nach mir, das ich abblockte, sodass es vor mir auf den Boden fiel. "Ich bin locker. Du bist nur nicht wirklich witzig." So, dann bekam er die Nettigkeiten eben einfach zurück, wenn er es so wollte. Ich nahm das Kissen vom Boden wieder auf und zog es an meine Brust. Ob ich auch mal Spaß hatte? Was hatte der Typ denn an mir gefressen? "Natürlich habe ich auch mal Spaß. Ich habe eben nur anders Spaß als du. Wobei du auch Bücher liest. Goethe hätte ich dir um ehrlich zu sein nicht zugetraut. Aber du würdest mir vermutlich auch nicht zutrauen Pornos zu schauen.", sagte ich und zuckte leicht die Schultern, als wäre nichts dabei. Natürlich sah ich diese Filme nicht. Ich hatte so meine Probleme mit Berührungen und... Sex. Eigentlich war ich mir sicher nie im Leben wieder welchen haben zu wollen.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 20.03.2012
Beiträge: 19990
Blutstropfen: 58555

Leandrew "Andy" Nashfield
Gott, schmeckte das scheiße! Ich schüttelte mich unter dem widerlichen Geschmack, der mir die Haare im Nacken zu Berge stehen ließ. Normalerweise zog man das Zeug durch die Nase, erwärmte und spritzte es sich oder packte es in kleine Kapseln. Kein Idiot dieser Welt würde es so schlucken, als wäre es Ahoi-Brause. Es war keine Brause! Aber es würde vermutlich genauso wirken. Ich hatte das Zeug eigentlich nur loswerden wollen, aber die Fenster waren nicht öffenbar, durch die Tür passte es nicht und ein Klo oder eine Pflanze zum reinkippen, hatte sie hier auch nicht. Ich kniff die Augen zusammen und verzog das Gesicht. Bah! Ich hörte sie nicht kommen, hörte sie nicht schreien. Erst als sie mich am Pullover packte, riss ich die Augen wieder auf und versuchte ihren Lippen zu folgen, die sich viel zu wild und schnell bewegten. Hatte sie etwas von Spucken gesagt? Ich sollte es ausspucken? Drohte sie mir gerade mich zum kotzen zu bringen? Himmel, ich hatte es doch schon geschluckt! Zu spät! Morgen würde sie mir dafür dankbar sein, ich mir selbst vermutlich wohl eher weniger. Ich blinzelte verwirrt, als sie vor mir plötzlich auf die Knie sackte und ihre Augen wieder so glasig wurden wie heute Morgen. Oh nein... nein, das gefiel mir gar nicht. Sie schlug die Hände vors Gesicht und schon begannen ihre Schultern zu zucken. Weinte sie? Hey, ich hatte ihr doch nur helfen wollen! Ich rutschte zu ihr rüber, zog sie an meine Brust und hielt sie fest, strich ihr die Haare aus dem Gesicht, das sie an meiner Brust barg. Ich schob meine Hände unter ihre Beine und hob sie auf meinen Schoß wie sie eben auf mir gesessen hatte, bloß war es diesmal ganz unschuldig. So konnte ich sie hochheben und sie zurück zum Bett tragen, wo dann plötzlich schon langsam wie Wirkung einsetzte und ich mich kurz am Bettpfosten festhielt, ehe ich mich auf die Matratze setzte und Alenica weiter an mich drückte. "S'is bessa wür di.", erklärte ich ihr leise. Es war besser so. Ich war nicht abhängig und jedes Gramm mehr in ihrem Körper, würde es ihr nur noch schwerer machen auszunüchtern. Wir würden das wieder hinbekommen. Ich half ihr dabei, versprochen. Alles würde wieder werden.

Beigetreten: 09.02.2010
Beiträge: 7692
Blutstropfen: 53467

ALEJANDRA Maria Garcia
Er sah viel, und konnte Menschen lesen. Etwas was ich jedoch ziemlich gut beherrschte war zu sehen, wenn es jemandem nicht gut ging, oder man Schmerzen hatte. Ich kannte diese schmerzverzerrten Gesichter, kannte die Geräusche die man von sich gab - ich wusste nun einmal wovon ich sprach, wenn es um Schmerzen ging. Wenn man in einer Welt aufgewachsen war, in der Schmerzen ein ebenso wichtiger Teil des Lebens waren wie die nicht vorhandene Liebe der eigenen Eltern, war es nun einmal nicht sonderlich einfach diese Dinge zu übersehen. Dafür wurde man jedoch verdammt gut, diese Dinge selbst zu verstecken. Meist achteten die Menschen jedoch nicht einmal sonderlich darauf, wie man sich verhielt oder was man denn nun eigentlich tat. Den meisten war es ohnehin vollkommen egal ob man Schmerzen hatte, oder nicht. Mir aber war es nicht egal. Ich kümmerte mich nun einmal um die Menschen um mich, ob sie ein Teil meiner Familie waren oder einfach nur Bekannte spielte dabei für mich keine Rolle. Ich kümmerte mich ja sogar um fremde Menschen, denen ich nicht im geringsten vertraute, die ich aber doch nicht einfach liegen lassen konnte. Würde ich einfach wegsehen, konnte ich doch ziemlich sicher sagen, dass ich ebenso wenig Hilfe bekommen würde wenn ich diese jemals benötigen sollte. So lief das in diesem Leben nun einmal. Außerdem versuchte ich wohl einfach so ziemlich alles um das genaue Gegenteil von dem zu werden, was meine Eltern von mir gehofft hatten. "Natürlich. Aber Sie hätten ihn wohl nicht zum Stellvertreter machen sollen, wäre er nicht fähig dazu Ihr Unternehmen zu führen wenn Sie einmal nicht können," ich schürzte die Lippen. Sah er denn überhaupt ein, dass ich Recht hatte? Wenn er diesem Mann nicht vertraute, dann musste er sich eben jemand besseres suchen. Oder aber er war einfach nur ständig darauf bedacht bloß nicht die Zügel aus den Händen zu legen. Er sollte sich wohl wirklich überlegen, etwas zu verändern, wenn er noch nicht einmal seinem Stellvertreter so sehr vertraute das Unternehmen zu leiten, während er nicht anwesend war. Genervt darüber, dass er genau so reagierte wie ein Kleinkind es tat wenn man ihm etwas wegnahm das es unbedingt wollte, stieß ich die Luft aus. "Ich habe Erfahrung mit Dingen, von denen Sie keine Ahnung haben. Amputationen gehören auch dazu," zwar war es nicht sonderlich oft vorgekommen, aber oft genug um zu wissen das Diese nun einmal nicht einfach so verheilten. Da fehlte ein Körperteil - er konnte nicht einfach so tun, als hätte er sich lediglich in den Finger geschnitten. Ich verdrehte die Augen und zuckte die Schultern. Und wie wollte er zu diesen Aufzügen kommen? Er stand doch noch nicht einmal auf beiden Beinen, sondern nur auf dem gesunden! Leise schüttelte ich den Kopf, legte die Krawatte zurück zu den anderen und schloss die Schubladen sogleich wieder. Mister Connor schien wohl wirklich verstanden zu haben, dass ich ihn nicht aus dem Haus gehen lassen würde. "Das tun Sie aber nicht, weil Sie wissen das ich Recht habe." Er würde mich nicht rauswerfen weil er nun einmal wusste, dass ich Recht hatte. Und weil ich Recht hatte, würde ich meinen Job behalten. Außerdem gab ich ihm doch eine Begründung weshalb ich ihn so nannte und beleidigte ihn nicht ohne jeglichen Grund. Er war doch wirklich dumm, wenn er so dachte! Ich hing das Jacket wieder mit dem Kleiderbügel zurück an den richtigen Platz, ehe ich Mister Connor aus seinem Kleiderschrank folgte. Oh jetzt musste ich ihm auch noch eine Beschäftigung suchen, weil er selbst keine Ahnung hatte was man als normal sterblicher so tat? Ich rieb mir etwas planlos über die Stirn, sah mich um und schürzte die Lippen. Gut ich hatte auch keine wirkliche Ahnung, was er tun könnte um nicht einfach nur faul dazuhocken. Ich schnalzte die Zunge, und deutete auf die Prothese. "Abnehmen und mitkommen. Ich zeige Ihnen wie man kocht," darüber konnte er sich doch immerhin nicht beschweren oder? Zwar war ich mir ziemlich sicher, dass ich wohl sehr viel länger hier bleiben würde als ich eigentlich gewollt hatte –oder wozu ich Zeit hatte– aber wenn ich ihn schon dazu zwang zuhause zu bleiben, musste ich wohl auch Opfer bringen.

these cigarettes won't stop me,
wondering where you are
Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 04.12.2010
Beiträge: 25790
Blutstropfen: 78838


• Aaron Archer.

Klar war das mit diesem Mädchen etwas nicht stimmte. So wie sie selbst von sich sprach hätte sie sich am liebsten selbst in Luftpolster Folie eingepackt. Schwachsinn. Es gab auch Dinge die sie tun konnte ohne dabei drauf zu gehen. Aber wie ich bereits gesagt hatte: Was interessierte mich schon ihre kleine Welt in der alles eine Gefahr war. Ob ich also ein schlechtes Gewissen hatte sie zu bestehlen? Hmmm, nein. Es lag in meiner Natur. Sie hatte mich rein gelassen und wahrscheinlich würde ich sie auch nie wieder sehen. Die Wahrscheinlichkeit war schon recht gering. Heutzutage war es eben falsch den falschen Leuten zu trauen. Selbst wenn dieser Mensch ihr vor wenigen Stunden noch das Leben gerettet hatte. Wie sollte ich das sagen: Meine Fassade war viel reich. Ich war ein Held der sich seine Belohnung selbst aussuchte. Was gab es schon in diesem Haus was die Kleine Maddy nicht hätte missen können? Nur einmal sollte sie so leben müssen wie ich es tat, denn wusste sie was es hieß gefährdet zu leben. Dann war ihr kleiner Trolli die geringste Schwierigkeit die sie hatte. Trotz ihrer Krankheit lebte sie hier ein sehr feines Leben. Es wurde Zeit das die kleine Göre zu Teilen lernte. Maddy setzte sich in einen Sessel und schloss ihren Schlauch an einer etwas größeren Maschine an. Meine Augen dabei weiterhin an ihr. So wie ich eben war, konnte ich aber selbst jetzt meine große Klappe nicht halten. Für mich war es eben unvorstellbar in der Situation zu stecken in der sie gerade steckte. "Wirst du jetzt zum Transforma?", fragte ich grinsend trotz der Tatsache das ich wieder mal nicht sehr einfühlsam ihr gegenüber war. Ihren Gesichtsausdruck entgegnete ich locker und meine Hand griff bereits nach dem nächsten kleinen Kissen das in ihrem Bett lag. "Werde mal locker. Ich mach nur Spaß", forderte ich sie auf und lehnte mich wieder gemütlich nach hinten. "Sag mal. Was machst du eigentlich so den lieben langen Tag?", fragte ich auch wenn ich es mir auf der einen Seite schon denken konnte. Wahrscheinlich schloss sie sich in diesem Zimmer ein und versuchte Gefahren zu vermeiden wie ihre beiden Spinner von heute aus dem Park. "Hast du auch mal Spaß?", fragte ich und lachte bei den Worten während ich sie aussprach leicht auf. Wieso fragte ich sie das wenn es mich A: Eh nicht interessierte, und B: echt nichts anging. Sollte sie weitermachen mit dem was auch immer das hier war. Ich warf einen Blick auf die Uhr und stellte fest das es erst halb Drei war. Die Zeit verging so langsam das sie beinahe Rückwärts lief. Anstelle mich hier mit ihr anzuschweigen und in eine Fettnäpfchen nach dem anderen zu treten, hätte ich eher zu Lizz gehen sollen oder gar zu jemand anderen der mir hätte helfen können.

Be your own kind of beautiful ❤

Beigetreten: 31.07.2012
Beiträge: 27617
Blutstropfen: 81100

Alenica Salloa
Ich merkte, wie sich mein Körper unter mir anspannte. Er wollte mich genauso sehr wie ich ihn. Seine Hose beulte sich immer mehr aus und drückte gegen meine empfindsame Stelle. Ich war mir sicher, dass ich ihn gleich so weit haben würde. Dann hätte ich ihn genug weit, dass er genug abgelenkt war. Dann würde ich mir das Tütchen schnappen. Ich war mir sicher, dass er mir nicht weh machen wollte. Mein Herz macht einen kurzen Satz, als er uns plötzlich umdrehte und ich auf dem Boden sass und er seine Lippen auf meine legten. Vor lauter Überraschung erwiderte ich den Kuss. Wir hatten uns noch nie gross geküsst. Das letzte Mal waren wir direkt zur Sache gekommen. Als wir uns dann geküsst hatten, waren wir bereits mittendrin gewesen. Ich war noch vor einem Kuss bereits auf den Knie gewesen. Es fühlte sich überraschend gut an. Doch plötzlich war er weg und er hinterliess ein prickelndes Gefühl auf meinen Lippen. Ich brauchte einen Moment, um wieder in die Realität zurückzufinden. Als ich mich umsah, stand er bereits an der Türe. Ich rappelte mich auf und ging auf ihn zu. Was hatte er denn gemacht? Ich ging weiter auf ihn zu, als er plötzlich mein Tütchen hervorholte. Meine Augen weiteten sich, als er es sich in den Mund schüttete. Hatte er sich gerade wirklich das ganze Pulver in den Mund gekippt?! "Spuk das aus", schrie ich ihn an und rannte auf ihn zu. Ich war zwar immer noch relativ high, aber ich war nicht blöd! Es war sicher nicht gesund, wenn er das ganze in seinen Mund kippte! Wie in der Nase hatte man auch im Mund Schleimhäute, wodurch man die Droge aufnehmen konnte. Ich packte ihn an seinem Shirt. "Spuk es aus! Sofort!", schrie ich ihn an. "Ich schwöre dir, ich stecke dir meinem verdammten Finger in deinen Hals, wenn du es nicht sofort ausspuckst", drohte ich ihm. Was hatte er nur getan? War er komplett durchgedreht? "Wieso hast du das getan?", murmelte ich leise und sah ihn an. Doch dann wusste ich, wieso er es getan hatte. Wegen mir. Nur wegen mir hatte er das getan. Das war der Moment, indem ich emotional zusammen klappte. Ich sank zu Boden, schlug die Hände vor mein Gesicht und fing an hemmungslos zu weinen. Wieso tat er das alles für mich? Wieso liess er sich nur auf mich ein? Sah er denn nicht, was für einen schlechten Einfluss ich auf ihn hatte? Ich half ihm nicht. Ich verschlimmerte nur noch alles und als Dank wollte er mir helfen. Bemerkte er nicht, wie paradox das war? Ich war für all das hier der Auslöser. Ich war das Problem. Ich war es schon immer gewesen.

I've been crying with the wolves to get to you.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 20.03.2012
Beiträge: 19990
Blutstropfen: 58555

Lion Teo Connor
Es war mir egal, ob sie mit ihren Worten recht hatte oder nicht, hier ging es um meine Entscheidungen, um mein Unternehmen. Romero war der fähigste meiner Angestellten und er arbeitete seit Jahren für mich. Er hatte doppelt so viel Berufserfahrung wie ich, war doppelt so alt wie ich, aber dennoch dachte er nicht wie ich und ich war weit gekommen, während er... Stellvertreter und sonst ebenso nur Büroangestellter war. Ich steuerte ihn von zu Hause aus, sagte ihm, was er tun sollte. Mein Unternehmen brauchte so bald wie möglich wieder eine gute Führung und jetzt, wo die Wunde sich zumindest geschlossen hatte, konnte ich doch wohl wieder die Prothese anziehen! Ich wollte nicht weiterhin unvollständig durch die Gegend krücken. Die Prothese war zwar nicht mein Bein, aber gut verpackt sah sie zumindest so aus! Ich seufzte, als sie mir erklärte, dass sie ziemlich viel mitbekam. Klar... Ich ließ meinen Kram herumliegen, natürlich sah sie da viel. Besonders die Krankmeldungen flogen herum wie Müll. Ich heftete sie nicht ab, ich reichte sie nicht ein. Sie waren einfach da, wo Dr Martin oder ich sie ablegten. "Es ist mein Unternehmen und ich sollte die Entscheidungen treffen und die Meetings führen. Mein Stellvertreter kann ziemlich viel vermasseln, wenn er etwas falsch macht." Verstand sie nicht wie viel davon abhing? Sie sah doch mein Apartment, die teuren Autos und Möbel, meine teuren Klamotten. Das alles war nichts im Gegensatz zu dem, was der Firma gehörte! An einer Entscheidung konnten Millionen liegen! Kein Wunder also, dass ich die Entscheidung nicht jemand anderem überlassen wollte, auch wenn Romero ähnlich wie ich dachte. "Haben Sie Amputationen studiert oder wieso meinen Sie zu wissen wie gut die Wunde sitzt?", antwortete ich pampig. Ich wusste ja, dass sie bloß die Wahrheit sagte, aber es ging mir gegen den Strich! Ich wollte jetzt arbeiten gehen und sie sollte da am wenigsten mitzureden haben. "Auf der Arbeit habe ich Aufzüge.", brachte ich zwischen zusammengebissenen Zähnen hervor, als sie mich dazu drängen wollte die Treppe zu laufen. Ich verlagerte ja nicht einmal im Stand mein Gewicht auf die Prothese. Natürlich würde ich die Treppe kaum herunterkommen, ohne auf einem Bein zu hüpfen! Ich knirschte die Zähne, als sie mein Handgelenk nahm und die Manschettenknöpfe wieder abnahm. "Ich sollte Sie dafür feuern, dass Sie mich als dumm betiteln!", knurrte ich nur, während ich grimmig über ihren Kopf hinweg sah und sie mir die Krawatte löste, als wäre ich ein kleines Kind. Sie führte sich auf wie meine Mutter! Herrgott, ich war nicht umsonst ausgezogen, obwohl das hieß ganz allein zu sein. Ich schnaubte und legte das Jackett ab, warf es über den Sessel in der Ankleide und stapfte hinkend aus dem Ankleidezimmer heraus. "Dann besorgen Sie mir auch etwas, womit ich mich beschäftigen kann!" Nicht einmal Sport konnte ich machen! Ich saß ja bloß untätig hier herum und wartete, bis Romero mich anrief. Trotzig ließ ich mich auf das Bett sinken und verschränkte die Arme vor der Brust.

Beigetreten: 09.02.2010
Beiträge: 7692
Blutstropfen: 53467

ALEJANDRA Maria Garcia
Wie lange ich dort stand, ehe er mich überhaupt entdeckte, konnte ich nicht genau sagen. Er brauchte etwas, denn auch wenn ich mich nicht unbedingt leise bewegte und auch ziemlich sicher war, dass er mich schon längst hätte sehen sollen, bewegte er sich lediglich vor dem Spiegel hin und her und sah dabei aus, als müsste er das Laufen erst wieder lernen. Was dachte ich aber auch - natürlich musste er das Laufen erst wieder lernen, immerhin hatte ich ihm eine ziemlich üble Verletzung zugefügt, als ich hier eingebrochen war und er allen Ernstes einfach so aufgesprungen war. Es war fast schon eine Überraschung das nicht mehr passiert war. Leise lachte ich auf und verdrehte die Augen. War das sein Ernst? Er stellte mir jetzt wirklich die Frage, woher ich es wusste? Ich hatte Augen im Kopf, und er hätte schon längst verstehen müssen das er seine Sachen –wenn sie so wichtig und geheim sein sollten– nicht einfach herumliegen lassen konnte. Darüber dachte er aber wohl nicht unbedingt nach, wenn er gerade Schmerzen und Probleme herumzukommen hatte. "Ich bin Ihre Putzfrau. Ich weiß vieles, was mich nichts angeht. Außerdem lassen Sie ziemlich oft Dinge herumliegen," antwortete ich Schulterzuckend ohne mich zu bewegen. Ich sollte mir wirklich nicht das Recht herausnehmen ihm auch nur irgendetwas vorzuschreiben. Selbst wenn es die Worte seines Arztes waren, denen er eigentlich ohnehin folgen sollte. Seufzend runzelte ich die Stirn. So etwas hatte ich erwartet. Natürlich war es schlimm, dass er nun eine ganze Woche gefehlt hatte, aber deshalb musste er diese nicht schon jetzt aufholen, obwohl er noch eine ganze Woche zuhause bleiben sollte. "Ihr Unternehmen läuft auch ohne Sie weiter." Das musste man ihm wohl einfach einmal sagen, denn scheinbar hatte er wirklich nicht sonderlich viel Vertrauen in seine Angestellten. Ich lachte ein weiteres Mal leise auf. "Natürlich ist es nur eine kleine Fleischwunde. Es geht nicht um die Größe der Wunde, sondern die Platzierung davon, Mister Connor", antwortete ich und schob mich vom Türrahmen weg. "Na dann los, laufen Sie einmal die Treppe runter. Ich will Ihnen dabei zusehen," ich deutete an mir vorbei zur Treppe und runzelte die Stirn. "Sie sind dumm, wenn Sie denken es wäre wichtiger Ihr Unternehmen zu leiten und deshalb unter Schmerzen herumzulaufen. Denken Sie allen Ernstes es bringt Ihnen etwas jetzt dorthin zu gehen, und in ein paar Tagen möglicherweise ins Krankenhaus eingeliefert zu werden weil sich die Wunde entzündet? Oder wie wäre es mit einer Blutvergiftung? Ich dachte wirklich, Sie wären schlauer als das hier," Kopfschüttelnd lachte ich auf und schloss den Abstand zwischen uns. Ich sah ihn kurz an, ehe ich die Manschettenknöpfe wieder löste und zurück in die Schublade legte. "Gehen Sie ins Bett, oder meinetwegen auch auf Ihre Couch, sonst muss ich Ihren Arzt anrufen. Oder ich sperre Sie hier ein," oh wow jetzt würde er mich wohl wirklich rauswerfen. Dabei machte ich mir wirklich nur Sorgen, dass er sich hier übernahm.

these cigarettes won't stop me,
wondering where you are
Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 20.03.2012
Beiträge: 19990
Blutstropfen: 58555

Madelaine "Maya" Green
Na ja, wenn er müde war, sollte er nicht auf der Couch schlafen müssen. Wie gesagt, er tat mir irgendwie ein wenig leid. Er schien wirklich Probleme mit seinem Stiefvater zu haben und ich konnte ihn irgendwie auch verstehen. Ich hatte selbst sehr viel schlimmes dank meines Vaters durchleben müssen. Ich bot ihm also irgendwie auch gern Asyl. Wenn er müde war und vielleicht sogar wegen diesem ganzen Ärger nicht gut geschlafen hatte, dann konnte ich ihn sicher auch ein wenig schlafen lassen, oder? Ins Bett meiner Mutter würde ich ihn sicher nicht lassen, also bot ich ihm meins an. Ich wollte ja sowieso duschen gehen und das Bad war direkt daneben. Ich führte ihn hoch, zerrte dabei wieder meinen Sauerstofftank hinter mir her und ließ die Räder bei jeder Stufe gegen die Auftrittskante klatschen, da ich es satt war das Teil so oft am Tag tragen zu müssen. Oben angekommen, zeigte ich ihm mein Zimmer und er warf sich sofort in mein Bett, sodass ich eine Augenbraue hob und bloß den Kopf schüttelte. "Hausstaub macht es mir schwerer zu atmen. Es muss so sauber sein." Glaubte er jetzt wir waren nur peinlichst reinlich, weil wir damit angeben wollten? Aus meinem Schrank nahm ich dann eine Jogginghose, einen dünnen Pullover und frische Unterwäsche, damit ich ein wenig gemütlichere Sachen tragen konnte, wenn ich aus der Dusche kam. Als ich nochmal zu Aaron sah, schien dieser bereits eingeschlafen zu sein. Ich zuckte nur die Schultern, ging ins Bad und schloss die Tür ab. Er sollte auf keinen Fall reinkommen. Ich zog mir aus, legte die Nasenbrille ab und duschte mich. Wie immer... versuchte ich mir mit dem Waschlappen dieses widerliche Gefühl von der Haut zu schrubben, aber nach einer Weile war einfach nur meine gesamte, blasse Haut feuerrot. Ich wusch mir die Haare und stieg dann aus der Dusche, cremte meine geschundene Haut ein und zog mich an, ehe ich die feuchten Haare in einen Dutt drehte und ihn auf dem Kopf feststeckte. Dann erst legte ich die Nasenbrille wieder an und atmete tief durch, ehe ich den Raum verließ und zurück in mein Zimmer schlurfte. Ich ging zu dem Auffüller neben meinem Bett, nahm die Flasche aus meinem Trolley und steckte sie in das Gerät, an das ich gleichzeitig auch die Nasenbrille direkt anschloss und mich dann auf den Sessel daneben setzte. Ich hatte ihn kaum ein paar Sekunden angesehen, da warf er plötzlich mit einem Kissen nach mir, das ich aber geschickt auffing, ehe ich die Beine mit auf den Sessel zog. "Was heißt hier leiser?", grummelte ich und warf das Kissen zurück. Ich konnte nichts dafür, dass das Rad an meinem Wägelchen quietschte und dass die Maschine dieses stetige, aber doch recht leise Geräusch von sich gab, während es die Patrone auffüllte.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 20.03.2012
Beiträge: 19990
Blutstropfen: 58555

Lion Teo Connor
Ich humpelte ein wenig vorm Spiegel rum. Ich konnte dieses Scheißteil von Prothese kaum richtig bedienen! Immer wenn ich mein Knie knickte, zog das gesamte Gewicht des Metalls an dem kleinen Stummel, den ich unterhalb des Knies noch hatte. Normalerweise konnte ich mit den paar Zentimetern, die von meinem Bein übrig waren, die steife Prothese lenken, sodass es nicht so aussah, als würde irgendetwas nicht stimmen. Jetzt aber streikte mein Bein. Der Stumpf war empfindlicher als sonst und das regte mich auf! Es nervte mich schon, wenn er aufgeschürft oder wund war. Wie lange brauchte mein Bein denn bitte, um endlich die Hornhaut zu bilden, die es brauchte, um keine Probleme mehr zu machen?! Vermutlich würde es schneller gehen, würde ich mir immer genug Abheilzeit für alles einplanen, aber es dauerte nun schon Jahre! Ich hatte keine Zeit für so einen unwichtigen Scheiß. Genauso wie ich auch jetzt keine ganze Woche mehr Zeit hatte, um eine kleine Fleischwunde heilen zu lassen! Ich hatte eine Firma zu leiten. Ich konnte nicht mal eben so zwei Wochen ausfallen! Ich band mir die Krawatte, stopfte das Hemd in die Hose und bemerkte dann im Spiegel als ich wieder hoch sah, die zierliche Gestalt, die in der Türe stand. Wie lange sah sie mir schon dabei zu wie ich mich anzog? Ich drehte mich zu ihr um, trat dabei einmal kurz und schmerzvoll auf und verlagerte das Gewicht dann wieder auf mein gesundes Bein. "Woher wissen Sie denn bitte, was mein Arzt gesagt hat?", war meine erste Gegenfrage. Ich hatte es ihr immerhin nicht gesagt, weil es sie nichts anging. Ich hatte nämlich genau so eine Reaktion von ihr erwartet. "Außerdem kann ich nicht länger fehlen. Ich habe ein Unternehmen zu leiten, falls Ihnen das entfallen ist. Ich muss eine ganze Woche aufholen.", grummelte ich und humpelte zu der kleinen Schublade in der Kommode, wo ich meine Manschettenknöpfte herausholte und sie vorm Spiegel anbrachte. "Ich kann Schmerzen ausblenden. Außerdem ist das nur eine Fleischwunde." Eine Fleischwunde, auf die ich mein gesamtes Gewicht verlagerte und die womöglich die zweitempfindlichste Stelle meines Körpers zierte. Ich seufzte. Klar tat es weh! "Ich kann mir nicht erlauben noch eine ganze Woche hier herumzusitzen. Es ist wirklich nett, dass Sie sich um mich sorgen, aber es geht mir gut." Na ja... gut war wohl anders, aber ich konnte mich auf den Beinen halten, bis ich im Büro war. Auch wenn ich die Prothese nicht tragen sollte, da es dadurch deutlich schlimmer werden könnte.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 20.03.2012
Beiträge: 19990
Blutstropfen: 58555

Leandrew "Andy" Nashfield
Sie saß direkt auf mir verdammt! Wie sollte ich mich so konzentrieren? Ich hatte ihre verdammten Drogen in der Hand, die sie unbedingt haben wollte und sie scheute nicht davor zurück alles erdenkliche zu tun, um sie zurück zu bekommen. Sie war süchtig nach dem Scheiß und auch wenn ich ihr nur helfen wollte, sah sie das im Moment nicht. Ich spannte mich leicht an, als ihre Hände plötzlich unter den Saum meines Pullovers glitten. Ich kniff die Augen zusammen, als ihre Fingerkuppen über meine Brustwarzen glitten, an den Piercings zupften und damit die altbekannten Gefühle in mir auslöste, die ich nicht kontrollieren konnte. Dennoch versuchte ich nebenbei einen Plan auszuhandeln, der vielleicht nicht ganz so schlau war. Das Päkchen in meiner Hand war ziemlich unförmig, der Schlüssel dafür aber so schmal wie ein Haustürschlüssel, da die Tür hier extra stark gedämmt war und ein anderes Schloss hatte als normale Zimmer. Ich würde es also locker schaffen den Schlüssel unter dem Türschlitz durchzuschieben und in den Flur zu befördern, sodass sie zumindest daran schon einmal nicht kam. Eigentlich war der Plan genau das Gleiche mit dem Koks zu machen, aber... wie gesagt, sie saß gerade auf mir, rieb ihr Becken an meinem besten Stück und ließ mich nicht klar denken. Dennoch drehte ich uns kurz, überwältigte sie somit und presste meine Lippen auf ihre, um sie abzulenken, während sie auf dem Boden saß und ich über ihr hockte. Dann beeilte ich mich jedoch, ließ sie kurz perplex zurück und lief zur Zimmertür. Schnell war der Schlüssel darunter hindurch geglitten und lag im Flur, das Päckchen jedoch... Tja, es passte nicht. Ich Idiot! Ich sah auf, bemerkte, dass Alenica schon auf mich zu kam und tat das einzige, das für mich in der kurzen Reaktionszeit Sinn ergab. Ich öffnete den kleinen Plastikbeutel und schüttete mir das gesamte restliche weiße Pulver in den Mund und schluckte es herunter. Shit... dumme Idee. Aber zumindest bekam sie den Scheiß so nicht in die Hände.

Beigetreten: 31.07.2012
Beiträge: 27617
Blutstropfen: 81100

Arthur Denaux
Ich ging meinen Terminkalender auf meinem Handy durch, während ich auf dem Weg zu meiner Tiefgarage war. Zuerst neue Kleider kaufen und danagh hätte ich noch ein paar Termine in der Agentur. Es war mehr oder weniger ein ganz normaler Arbeitstag für mich. Viele dachten wahrscheinlich, dass ich ein arroganter Schnösel war und dazu noch verwöhnt. Das war ich vielleicht auch, aber ich hatte mir das hart erarbeitet. Auch jetzt arbeitete ich manchmal bis mitten in die Nacht. Meine Modelagentur war im Aufbau und bis halt alles richtig rund lief, musste man halt ein bisschen mehr Zeit investieren. Für heute wähle ich den Audi. Ich war dieses Auto schon lange nicht mehr gefahren. Es war ein schneeweisser Audi R8. Zum Arbeiten brauchte ich meistens meinen Mercedes. Der war zwar nicht viel billiger, aber ich musste nicht herumprallen oder protzen. Es musste seriös hinüber kommen und das war auch der Grund, wieso ich die meisten anderen Auto nicht zum Arbeiten brauchte. Jedoch hatte ich eine Vorliebe für Autos und ich hatte mehr als genug Geld, also wieso sollte ich meine Leidenschaft nicht ausleben? Ich stieg in das Auto und fuhr aus der Tiefgarage hinaus, während mir das Navi den Weg zu der Boutique leitete. Ich war noch nie dort gewesen, aber sie hatte sich einen guten Namen gemacht und als Model und Geschäftsführer einer aufkommenden Modelagentur war es immer gut, wenn man Bescheid wusste. Die Ampel wurde grün und ich drückte auf das Gaspedal. Dann war aber plötzlich noch ein Mädchen auf dem Fussgängerstreifen und ich drückte auf die Hupe, damit sie sich gefälligst vom Acker machte. Kurze Zeit später parkierte ich den Wagen auf dem Parkplatz und stieg aus. Ich trat ein, wobei eine Klingel durch den Laden tönte. Ich sah mich um und dann kam auch schon eine Dame mittleren Alters und ein Mädchen entgegen. Ich runzelte die Stirn, als ich sah, dass es das Mädchen war, welches ich auf dem Fussgängerstreifen angehupt hatte. "Mr. Denaux, herzlich Willkommen bei uns. Wollen Sie gerne etwas trinken?", begrüsste sie mir und streckte mir die Hand aus. Die meisten kannten mich. Ich war eine der begehrtesten männlichen Models momentan. "Guten Tag", begrüsste ich die beiden und reichte ihnen beiden die Hand. Ich musterte die Kleine. Sie hatte eine gute Figur und ein gutes Gesicht. Modelte sie? Ich könnte ja fragen, wenn sich die Gelegenheit ergab. Ich war nicht scheu. "Ja, gerne", beantwortete ich ihre Frage zu dem Champagner. Die ältere Dame wandte sich an die jüngere. "Jessica, hol doch Mr. Denaux bitte ein Glas Champagner", meinte sie und ich musste grinsen. So ein Job hätte ich niemals ausüben wollen. "Ich brauche einen neuen Anzug - massgeschneidert natürlich", meinte ich zu ihr, nachdem die Kleine verschwunden war. Sie bat mich mitzukommen und ich ging hinter ihr her. Es nahm mich wirklich Wunder, ob die Kleine denn nun modelte oder nicht. Das Zeug dazu hätte sie. Es wäre jedenfalls besser wie hier zu arbeiten.

I've been crying with the wolves to get to you.

Benutzerbild
Offline
Beigetreten: 04.12.2010
Beiträge: 25790
Blutstropfen: 78838


• Aaron Archer.

Ohne Zweifel ließ sie mich wirklich alleine in ihrem Zimmer schlafen? Diese Frau brachte mir mehr Vertrauen entgegen als meine eigene Ex Frau es über Jahre getan hatte. Doch das was sie sagte meinte sie wohl auch so. „Wenn es dich eh nicht juckt.“ War wohl auch Primäre das das erste mal ein Mann in ihrem Bett schlief. Diese Gelegenheit lies sie wohl sichtlich nicht aus. Dieses Mädchen war einfach nur amüsant, mit jedem Schritt den sie tat. Es wurde immer aufregender mit jedem Satz den sie sagte. Ich erhob mich seufzend und stopfte mein Buch zurück in die Tasche. Meinen Rucksack würde ich sicher nicht aus den Augen lassen. „Danke, das ganze hier ist ziemlich Gastfreundlich.“ Aber ich brauchte es wahrscheinlich nicht zu erwähnen, das ich nicht unbedingt der war, der so etwas wie das hier mein Zuhause nannte. Jeder der sah wie ich hauste, würde mir sofort den Rücken kehren. Auch meine Schuhe klemmte ich mir unter die Arme. Nachdem wir die Treppenstufen hinauf gestiegen waren staunte ich in ihrem Zimmer erneut nicht schlecht. Aber wie gesagt es überraschte mich nicht sonderlich. Es passte einfach zum Rest des Hauses. „Himmel. Dein Zimmer ist ja genauso aufgeräumt wie unten“, stellte ich fest und wusste nicht ob ich darüber jetzt schockiert oder fasziniert sein sollte. In diesem Haushalt war es wohl wirklich sie mit der kleinen Zwangsneurose. „Mach einfach dein Ding. Tu so als wäre ich nicht da.“ Ohne zu Fragen warf ich mich auf das Bett und ließ den Rucksack auf den Boden fallen. Ihr Matratze war ungeheuerlich gemütlich. Erneuter Luxus. Bevor sie sich jedoch auch noch hier vor mich setzte um mich anzustarren, schloss ich einfach die Augen und tat nach wenigen Minuten so, als würde ich schlafen. Erst als ich die Tür hörte, öffnete ich diese wieder. Maddy hatte sich ins Badezimmer zurück gezogen und ich nahm mir diese Gelegenheit um mich hier ein wenig mehr umzusehen. Als ich nun auch noch das Wasser durch die Leitungen laufen hörte, bestätigte sich mein Verdacht, dass sie fest davon ausging das ich schlief. Vorsichtig erhob ich mich und begann mich ihrem Kram zuzuwenden. Ich öffnete ihre Kommode und ihren Kleiderschrank und sah mir die Dinge an die sie wohl zu verstecken versuchte. Doch alles was ich fand war Mädchenkram. Make up- wozu sie das auch immer brauchte. Auch ihre Unterwäsche war nicht wirklich überraschend. Niedlich, das traf es vielleicht am besten. Erst eine kleine Schmuckdose auf ihrer Kommode machte mich aufmerksam. Doch gerade als ich sie öffnen wollte, hörte ich wie Maddy das Wasser abdrehte. Zügig steckte ich das Teil in meinen Rucksack und warf mich zurück aufs Bett. Dabei war ich zudem sehr bedacht, mich so hinzulegen wie sie mich das letzte mal gesehen hatte. Erst als sie wieder im Raum stand und mich ansah, tat ich so als würde ich langsam wach werden. „Was wird das?“, murmelte ich und warf ihr ein Kissen entgegen. "Kannst du mich auch etwas leiser anstarren?", murrte ich gespielt verschlafen und setzte mich auf.

Be your own kind of beautiful ❤